Einmal Ampera fahren – was für viele noch ein Traum ist, wird für ePioniere diese Woche wahr. Blog-Leser Johannes Güntert (nie-mehr-benzin.de) berichtet aus Dudenhofen:
Am Montag war es so weit: Die ePioniere des Opel Ampera, zu denen ich mittlerweile auch gehöre, wurden nach Dudenhofen auf die Opel-Teststrecke eingeladen, um den neuen Opel Ampera probezufahren.
9 Uhr: Ankunft auf dem Parkplatz vor dem Testgelände – ein Shuttle-Bus nimmt uns in Empfang und fährt uns zum Testcenter innerhalb des Geländes, wo wir begrüßt wurden. In der ersten halben Stunde durften wir die drei bereit stehenden Opel Amperas ausgiebig begutachten, probesitzen und uns erklären lassen.
Im Ampera sitzt man sehr bequem, die Beinfreiheit hinten ist auch hinter einem großem Fahrer ausreichend, allerdings können größere Personen hinten unter Umständen mit dem Kopf an der Fließheck-Fensterkante anstoßen bzw. der Kopf befindet sich dann unter dem hinteren Fenster. Ein Sonnenschutzrollo für das Fließheck wäre eine Idee. Der Blick in den Motorraum zeigt ein auf den ersten Blick klassisches Bild, man sieht den 1,4l-Verbrenner des Range-Extenders. Außer ein paar Kabeln zur Leistungselektronik sieht das Auto kaum wie ein Elektroauto aus.
Dr. Gerd Arnold beantwortete geduldig alle aufkommenden Fragen zur Technik, auch Design-Fragen und Anregungen wurden aufgenommen und wohl auch intern diskutiert. Bei der Frage nach der Anhängerkupplung war leider nichts zu machen. Opel entscheidet hier sehr amerikanisch: Der Kunde könnte ja reklamieren, weil er mit einem Anhänger (logischerweise) nicht die erforderliche Reichweite erzielen würde. Aus diesem Grund ist die Anhängerkupplung eben “gestorben”. Meine Frau darf sich nun darauf freuen, dass ihr Mazda 2 bald unseren Anhänger zieht. Über eine Möglichkeit, einen Dachgepäckträger zu installieren, um für den Fall der Fälle Stauraum für vier Personen in Urlaubsfahrt zu haben, wird aber wohl noch diskutiert werden.
9:30 Uhr: Ein Vortrag von Thomas Beger leitete den offiziellen Teil mit der Agenda für den Morgen ein. Ferner gab es einen kleinen Einblick in das Marketing von Opel, welche Kostenvorteile der Ampera im Vergleich zu einem normalen Elektroauto birgt, wenn es um die maximale Reichweite geht. Der Bestellstart des Ampera soll Anfang Juli sein, erste Exemplare sollen laut letzter Information Anfang 2012 vorzugsweise an die ePioniere ausgeliefert werden, diese Amperas werden perlmutt-weiß (“Lithium-weiß”), mit allen verfügbaren Extras ausgestattet sein und einen Preis von ca. 49.000 € haben. Ein “Vorteilspaket Ökostrom” soll dem Kunden gleich die richtige “Ladung” mit auf den Weg geben – der Ampera sollte mit Ökostrom betankt werden – das ist auch meine Meinung. In diesem Zusammenhang wurden die Labels des TÜV Süd, Grüner Strom-Label und ok-Power ins Feld gebracht. Ich selbst will das noch strenger untermauern: Es gibt derzeit nur vier echte Ökostrom-Anbieter, die unabhängig von den großen “Atomstromkonzernen” Eon, Vattenfall, EnBW und RWE auf dem Markt auftreten: EWS Schönau, naturstrom AG, greenpeace energy und Lichtblick. Das Unternehmen Opel macht nur dann “nichts falsch”, wenn es eine Partnerschaft mit einem dieser vier Anbieter eingeht. Wenn es schon physikalisch nicht möglich ist, zu bestimmen, wo der Strom aus der Steckdose herkommt, soll wenigstens unmissverständlich klar sein, welcher Anbieter mein Geld für den gelieferten Strom bekommt.
10 Uhr: Es ist soweit: Eine Stunde Ampera-Testfahrt in der Gegend um Dudenhofen ist angesagt! Zwei Gäste werden auf je einen Ampera mit Opel-Mitarbeitern verteilt. Nach dem Druck auf den Start-Knopf tut sich – zumindest “hörbar” nichts. Nur der Druck auf das Gaspedal bewirkt, dass sich der Wagen nun lautlos in Bewegung setzt. Kein Elektroauto-”typisches”-Umrichter-Pfeifen, keine Getriebegeräusche, keine E-Motor-Beigeräusche hörbar, einfach – nichts, nur lautloses Fahren! Der Ampera hat den leisesten und am saubersten realisierten Elektroantrieb, der mir bekannt ist. Der Ampera fährt sich sonst im Prinzip genauso wie ein Automatik-Auto, hat sogar die typischen Wahlhebelstellungen P,R,N,D,L sowie Gas und Bremse.
Auf der Brücke zur Ausfahrt aus dem Gelände zeigt sich ein mir noch ungewohnter, aber schon oft beschriebener Nebeneffekt. Ein Bauarbeiter steht seelenruhig auf der Fahrbahn – klar, er hört den Ampera einfach nicht, erst die Hupe lässt ihn aufhorchen – nein, eher aufschrecken. Hier gleich meine erste Idee: Warum gib t es außer der lauten Hupe nicht eine Art Signal, das ebenso wie die Hupe betätigt werden muss, aber leiser ist und nur als Hinweis dient, um den Leuten zu signalisieren, dass sich ein leises Auto nähert? Nachdem ich an der Ausfahrt des Testgeländes mein selbstgebautes Stativ für die Befestigung meines iPhones an der Kopfstütze angebracht habe, um das Video zu drehen, geht es auf die Straße.
Lange Rede kurzer Sinn – der Videomitschnitt dieser Testfahrt (siehe oben) zeigt mehr als Worte.
11 Uhr: Zurück auf dem Gelände geht es zum nächsten Programmpunkt: Die Gäste dürfen verschiedene Modelle auf der Teststrecke fahren. Die Einweisung erfolgte hinter einem Einweisungsfahrzeug, mit dem wir genau die beiden Strecken erklärt bekommen haben, die wir fahren durften: Den 4,3 km langen kreisrunden High-Speed-Kurs mit bis zu 45° überhöhter Steilkurve und einem Fahrbahnsimulationskurs mit Bodenwellen und allen möglichen Fahrbahnunebenheiten. Danach durfte jeder einen Wagen auf die Teststrecke bringen. Bei mir war es ein Opel Insignia mit 160 kW, der brachte es auf der 45° schrägen High-Speed-Kiste auch knapp auf 230 km/h. Ein irres Gefühl.
Diesen Testfahrten schließt sich ein weiterer Vortrag aus der Technik an. Dr. Gerd Arnold referierte über die Technik des Ampera, über die 4 Fahrzustände und wie sich das Getriebe verhält. Das anfangs durch patentrechtliche Unsicherheiten zaghaft kommunizierte Verhalten des Ampera (nur im Range-Extender-Betrieb!) über 130 km/h wurde bestätigt: Der Range-Extender koppelt sich dann fest über das Planetengetriebe an die Räder, was auch sehr sinnvoll ist.
Weitere Innovationen in der Batterietechnik, insbesondere für höhere Kapazitäten, hält Herr Arnold nicht mehr für möglich (wenn ich an Lithium-Luft-Batterien mit einer Systemenergiedichte von 1 kWh/kg denke, mag ich nicht ganz daran glauben ). Der Wasserstoff als Energiespeicher ließ dann natürlich nicht lange auf sich warten, trotz den von mir angeführten 70% bei der Elektrolyse und 60% Wirkungsgrad der Brennstoffzelle, die höchstens ca. 40% der mühsam regenerativ erzeugten Energie am Rad ankommen lassen. Für die Speicherung von Wind- oder Solarstrom denke ich zuversichtlich an zukünftige Entwicklungen wie den stationären Redox-Flow-Energiespeicher mit über 80% Wirkungsgrad – und: Strom rein, Strom raus!
Den Hydrogen4-SUV durfte ich dann aber trotz aller Kritik an der Wasserstoffwirtschaft dennoch fahren, ein Ingenieur aus dem Hydrogen4-Team ließ mich nach dem Vortrag noch eine Runde damit drehen – die Brennstoffzelle sieht er in Zukunft als Ersatz für den Verbrenner-Range-Extender in einem E-REV an. Für diese Anwendung lasse ich das mir auch gefallen.
12 Uhr: Mit dem Mittagessen und netten Gesprächen mit dem Opel-Team klingt der gelungene Tag aus und ich mache mich wieder auf den Heimweg – zurück auf den Boden der mittlerweile schon 100 Jahre alten Tatsachen – mit einem direkt ans Rad gekoppelten Verbrennermotor.

Oha, hattest ja anscheinend gar kein Zeilen-Limit, schön ausführlich + Video, toll !
Das Fließheck mit seiner Heckscheibe und direkt darunter die Nähe der hinteren Kopfstützen dazu, da hatte ich schon so ein 1.60m-Limit a la Tigra-A in Vermutung (?!).
Hallo didi,
ja, fast alles aus meinem Beitrag wurde verwendet!
Wer das lange Video sehen will, kann das hier tun:
...
@ nie-mehr-benzin.de:
1. Hast du die “licht”-hupe ausprobiert ? beim Volt is das nämlich wircklich eine “hupe”, aber halt nicht so laut wie die normale lenkrad hupe…
2. Durftest du dein Handy mitnehmen ?? in den Unterlagen die mir Opel geschickt hat steht was von striktem kamera / handyverbot.
3. Hatt dir Opel auch verraten was die 6100 € mehrausstattung gegenüber der basis alles ist ? das kommt mir schon sehr hoch für ein in der Grundausstattung gut ausgestattetes Auto vor.
4. Was gabs zu essen? *spaß*
@ Moderator:
kommt der beitrag im Englischen Ampera Blog “Always enough power” auch noch in den Deutschen Ampera Blog ?
@ Albert: Der Beitrag ist lediglich eine Zusammenfassung der interessantesten Kommentare aus dem deutschen Ampera Blog und hätte daher für die Leser hier keinen Neuigkeitswert mehr.
@ Moderator:
oh, sorry, habs in englisch nur kurz überflogen, macht aber sinn den Beitrag dann hier nicht mehr zu bringen. Vielen Dank für die schnelle Antwort
@Albert:
1. Ahja, nein, davon hat mir niemand was erzählt. Das wäre natürlich schon die Lösung.
2. Ich bekam eine Mail mit der Frage, ob jemand INteresse hätte, über die Testfahrt zu berichten. Ich habe mich natürlich gleich bereit erklärt und angefragt, ob ich ein Fahrvideo drehen darf. Dies wurde mir außerhalb des Geländes gestattet.
3. Über die Vollausstattung war leider noch nichts zu erfahren, aber das muss ja dann entsprechend was sein, da hast Du wohl recht.
4. …ein Spargelgericht mit Schweinelendchen
Also ich finde so ein Preis von € 45 oder 49.000,– ist schon wieder so ein Elektro-Verhinderungs-Technologie. Ausserdem muss so ein Auto keine 169Std./km laufen. Meiner Ansicht nach würden 100/km und auch ein Preis von 10.000,– bis 15.000,– eher für eine Einführung dieser Technologie dienlich sein. Ausserdem würde ich die Technologie von Renault? mit der Tauschbatterie für praktikabler sehen. Wenn ich statt der hohen Preise für eine Batterie nur eine Nutzungsgebühr zahle und mit der Batteriepflege mich nicht befassen muss. Gerade für weibliche Fahrer bzw. Halter. Naja, ausserdem glaube ich nicht das Opel jetzt besser ist?
@Ulrich
Der Preis für den Ampera ist gerechtfertigt. Es erklärt sich kein Hersteller bereit für die Einführung neuer Technologien Geld drauf zu legen. Das ist mit Sicherheit keine Elektro-Verhinderungs-Taktik. Auch die Elektrokleinstwagen div. Hersteller kratzen an der 40.000 € Marke.
Und dann hat man dafür eine “Hasenkiste” – Der Ampera ist ein vollwertiges Fahrzeug für 4 Erwachsene. Ich war auch am Dienstag zum Probefahren.
Daher kann ich dir auch sagen das die Batterie nicht “gepflegt” werden muß.
Und ausserdem sind viele Männer nicht viel besser als manche Frauen was die Pflege und Wartung ihres Wagens angeht.
Weiter empfehle ich dir mal in einen aktuellen Opel einzusteigen und probe zu fahren. Dann merkst du selber das Opel besser geworden ist !
Gruß Michael
@Ulrich
Der Ampera kann es ohne Probleme mit einem Audi A4 aufnehmen, bzw. ist noch besser.
@Michael:
Eben, wobei man bei den Hasenkisten oft noch schlechte Getriebe haben, die Geräusche machen wie irr. Beim Ampera ist davon rein gar nichts zu merken, das war echt mal was neues. Ich habe zumindest ein Pfeifen des Umrichters erwartet -> NICHTS!
“…..wobei die Hasenkisten……”
Beim MiEV war ich vor etlicher Zeit nur mal auf’nem Werksgelände mitgefahren, kann schon sein dass es da mit zunehmender Geschw. mehr rappelt, die Grundstruktur auch nur ein schmales “Kei-Car”.
Auf Grund von Transport- und Währungsdifferenzen, wie auch sonst oft in Begründung von gleichen Modellen hier wie dort, würde ich daher vermuten, dass in Anbedracht was beim Volt dort bereits Serienaustattung ist, es hierzulande womöglich manches erst gegen Aufpreis gibt und nur so der Basispreis für hier gehalten werden konnte (!)?
Hallo Herr Güntert,
…klasse und sehr ausführl.Bericht und schönes Video – meinen Glückwunsch!!! Recht aussagekräftig und endlich mal über eine längere Strecke/Zeit- vor allem die BAB- und allg. Beschleunugung nebst dem ruhigen Dahingleiten konnten überzeugen! Waren doch die richtigen Leute in Dudenhofen. Nur hatte ich den Eindruck, der Ing. auf dem Beifahrersitz wusste jenau, was er sagte……
Gruss! Jochen
Hallo Jochen, (sag ruhig “Johannes”
)
… ein Ingenieur war es nicht
Hallo, ich war auch am Montag mit dem Ampera unterwegs…
Ist schon ein gelungenes Fahrzeug aber der Preis ist heiß.
Ein ‘politischer’ Preis wie damals zur Einführung des Prius wäre sicherlich gut angekommen. Für 10k € ist wirklich zu wenig aber so 35-36k€ ist in meinen Augen besser als 43k €… .
Hallo,
wie ist die Federung/Abstimmung?
Gibt es das Flexride?
Würde mich echt interessieren…
Ich empfand die Fahrwerksabstimmung als genau richtig: straff, aber noch nicht unkomfortabel.
Zu den Preisdiskussionen:
1. laut Heise kostet 1 kWh LiIo-Akku etwa 1000 $. Der Akku im Ampera hat 16 kWh. (...)
2. Aus diesem Grund ist ein Preisvergleich mit dem Prius nicht richtig, da der ja nur über einen sehr kleinen NiMH-Akku verfügt (2 km Reichweite bei max. 50 km/h).
3. z.B. der Nissan Leaf, Mitsubishi iMiev, Peugeot iOn sollen ja auch schon 35.000 € kosten -> ohne Range Extender und die letztgenannten sind Kleinstwagen.
4. Zu uns sagte ein Opel-Mitarbeiter, der Preis sei derzeit nicht mal kostendeckend! Ob das stimmt?
5. Viele Menschen sind bereit, für ein „Premium“-Fahrzeug weit mehr Geld auszugeben. Beim Ampera ist halt der Antrieb und nicht die Ausstattung „premium“.
@Ulrich:
Ein Auto, das max. 100 km/h fährt, würde nur von wenigen Autofahrern gekauft werden! Die Mehrzahl will schneller fahren.
Der Antrieb ist sein Geld wert, das steht fest. Wenn ich mir Kisten wie den Tazzari Zero anschaue, da meint man bei 80 km/h fliegt einem im nächsten Moment das Getriebe um die Ohren!
Wollt ihr mal hören?
...
Noch zum Thema (von Ulrich Denninger angesprochen) Tauschbatterien:
Elektrisch fahren kann ich schon ab Ende des Jahres nur aus dem Grund, weil der Ampera bewusst auf solche Techniken verzichtet. Eine Steckdose hat jeder. Stationen für Tauschbatterien, wo gibt’s welche?
Bis so etwas flächendeckend eingeführt ist, das dauert Jahre. Alle Hersteller müssten einheitliche Schnittstellen und Batterien haben, Milliarden in die Infrastruktur gesteckt werden.
Vorher wird’s Fahrzeuge mit Brennstoffzellen geben, die dann aber Dank der hohen Energiedichte des Wasserstoffes viel weiter fahren können, als ein Batteriefahrzeug. Auch hier ist die fehlende Infrastruktur (H2-Tankstellen gibt’s nur wenige) einer der Gründe, warum ich nicht schon dieses (oder nächstes) Jahr elektrisch fahren kann.
Ich finde die Entscheidung von GM/Opel richtig, ein Fahrzeug anzubieten, mit dem schon jetzt elektrisch gefahren werden kann, und damit schon jetzt der CO2-Ausstoß gesenkt werden kann und nicht erst 2015 oder 2020.
Zuletzt: das automatisierte Tauschen einer über 200 kg schweren Batterie bei allen Witterungsverhältnissen (im Winter Frost, Salz, …) mit hoher Präzision (Schlauch-/Rohranschlüsse für die Temperierung der Batterie müssen immer dicht sein, Hochspannungs-/Datenanschlüsse zuverlässig kontaktiert sein) ist nicht trivial und sicher (vorerst) weit teurer als der einfache Netzanschluss zum Laden des Ampera-Akkus.
@Joachim/Punkt 4: Joh, das wurde schon anderweitig kommuniziert. Mit dieser 1. Generation eines quasi “käuflichen Forschungsauto”, gespiegelt auf 2 Marken-Embleme ist es denn auch eine Gratwanderung.
10.000 EUR günstiger hätte allein schon optisch, mit einer 3x.xxx EUR “gut getan”, soweit auch meine Denke als Laie !
Aber das hätte, bei allem Mehr-Absatz/Umsatz damit, im Gewinn wohl noch ein wenig mehr “weh getan”, als vermeintlich weniger Modelle über den jetzt vorliegenden höheren Preis veräußern zu dürfen/können/müssen…;o)
Sie tun sich halt nur auch selber kaum einen Gefallen, wenn schon von nächster/2. Generation in unmittelbarer Folge geredet wird. Was dann ja in Masse und Diversifikation günstiger kommen würde und letztlich wird !
@nie-mehr-benzin.de: es gibt ja auch noch extremere Exoten, T600 (der kleine Bruder vom Terminantor..;o)
youtube.com/watch?v=eCIQV08tRs0
sportauto-online.de/szene/news/elektro-auto-tango-t600-mit-600kw-sprinter-auf-dodge-viper-niveau-1733189.html
Hallo,
ich wollt noch etwas zur Preisdiskussion beitragen…
Der Vergleich gilt natürlich nicht mit dem Prius von heute, sondern mit der ersten Generation. Wie eben auch dieses Auto das erste seiner Art ist.
Damals hat Toyota den Prius quersubventioniert, das hätte man auch mit dem Ampera machen können.
Aber egal, weil so oder so ist der Ampera vom Fahrverhalten, Dynamik und Optik gelungen. Was ich leider nicht so richtig testen konnte wie sich der Benzinverbrauch im RV-Modus entwickelt. Da gab es nur ein Anhaltspunkt vom Bordcomputer… 5,2l/100km bei Landstraße und Stadtverkehr.
Der Ampera macht spass aber ist leider ein sehr teurer. Wenn ich mir den bestelle bin ich pleite… Aber imo bin ich der Meinung “Man gönnt sich ja sonst nix” Im Falle einer Inflation sind Schulden immer besser als Erspartes.
Hallo,
in der Vollversion des Videobeitrages heißt es im dritten Teil (ca. 9:00 Minute), dass nur extrem geringe Stückzahlen nach Deutschland kommen werden (max. 3000 – 4000 Stück). Mein der Kollege auf dem Beifahrersitz einfach nur, dass die Stückzahlen/Absatztahlen wegen des hohen Preises relativ gering sein werden, oder ist der Ampera eine limitierte Auflage. Letzters wäre mir ehrlich gesagt aber neu. Ich überlege mir nämlich auch einen Ampera zuzulegen (aber in schwarz). Dass kann aber noch gute 2,5 – 3 Jahre dauern, da ich aktuell mir erst den neuen Astra zugelegt habe. (Nicht das ich dann keinen neuen Ampera mehr bestellen kann???)
Evtl. habe ich diese Aussage ja auch nur falsch interpretiert bzw. verstanden, vielleicht kann mir einer von euch weiterhelfen.
Danke und Gruß
Basti
Hehe, für’s Heck dann noch ein geeigneter Aufkleber mit Spruch:
ACHTUNG HOCHSPANNUNG !
Geld in Gefahr
@Basti: Mach dir mal keine Sorgen und genieße derweil deinen Astra. In 2 – 3 Jahren wird sich schon noch vieles weitere zeigen…
@Basti
Ja, das hat er während der Fahrt zwar gesagt, aber er meinte das nur als Prognose. Es wird die gesamte Nachfrage bedient. Wenn die Leute Opel die Bude einrennen, wird der Ampera auch entsprechend mehr gebaut. So soll es ja auch sein. Das Konzept ist einfach zu gut.
Es würde mich interessieren,wieviel Leistung im Rang Extender Betrieb
noch als Anriebsleistung zur Verfügung steht.
Ein 86PS Benzinmotor treibt einen 72PS leistenden Generator an.Da dürfte für den E-Motor nicht mehr viel übrig bleiben.
@Ludwig Becker:
das ist der Denkfehler bei den meisten – und hier muss Opel auch am meisten Aufklärungsarbeit leisten.
Ein Auto mit 111 kW (oder 150 PS) braucht keine 111 kW Dauerleistung zum Fahren. Diese Angaben sind immer Maximalleistungen, wie sie beim Beschleunigen gebraucht werden und diese werden immer nur für wenige Sekunden gebraucht. Der Generator muss nur die Durchschnittsleistung zur Verfügung stellen, die das Auto unterm Strich braucht, und das sind immer so ca. 20-30 kW. Dazu ist der Verbrennungsmotor mit 63 kW Nennleistung mehr als ausreichend. Es ist auch nur deswegen ein 63 kW-Motor, weil ein 30 kW-Motörchen mit 100% Dauerlast nach wenigen 100 km den Geist aufgeben würde. Deswegen fährt man den 1,4l-Corsa-Motor auf 50% Dauerlast.
Die Beschleunigungsleistung wird immer vom Elektromotor an die Achse gegeben, der kann eben bis zu 111 kW aus der Batterie ziehen. Egal, ob der Ampera nun im Range-Extender-Betrieb läuft oder nicht.
…und so wird aus dem Elektro- ein Hybridauto: “Der Range-Extender koppelt sich dann fest über das Planetengetriebe an die Räder”. Wenn dem schon so ist, dann bitte ich das auch in allen Darstellung des Konzeptes darzustellen, denn das ist ja ein gänzlich geändertes Konzept. DANKE
PS. Wurde schon mal hier: ... erwähnt. Ich konnte es aber nicht glauben, da ich auf dieser Seite darüber keinen Hinweis sehen konnte.
Blog-Leser und ePionier Albert Wagner ließ sich nach dem eMobility Live Talk in Berlin auch die exklusive Dudenhofen-Probefahrt nicht nehmen. Hier sein Bericht:
Da nie-mehr-benzin.de seine Eindrücke schon sehr ausführlich geschildert hat, fasse ich mich kurz: Der Ampera bietet einen Mehrwert, den so gut wie kein anderes Auto bieten kann: Flüsterleises Dahingleiten mit der gefühlten Beschleunigung eines Sportwagens. Beim Losfahren hat man das Gefühl, als ob von außen jemand mit anschieben würde. Die Armaturen weisen darauf hin, dass eine Kraft wirkt. Selbst mit aktivem Range-Extender muss man schon genau hinhören, um den Motor wahrzunehmen. Auch auf der Autobahn bleibt bis auf die etwas höheren Windgeräusche alles ruhig. Ein Problem gab’s allerdings: Hätte mich der freundliche Opel-Mitarbeiter nicht auf einen Blitzer hingewiesen, hätte ich jetzt wohl Punkte in Flensburg. Man merkt einfach nicht, wie schnell man fährt. Das nächste Mal fahre ich in der Ortschaft mit Tempomat.
Zusammenfassend kann man sagen: Nur fliegen ist schöner!
Joh, der Opel-Spruch zuletzt könnte in orgineller Weise auch mal wieder zur Geltung kommen !
Wenn schon zu anderem Blog scheinbar (endlich) neue Marketing-Wege bestritten werden…
Die Ingenieure leisten Dinge/bauen Sachen, was von den “Anderen Abteilungen” in kläglichen Ansätzen, geschweige einer notwendigen potentiellen Ausschöpfung an irrwitzig weggebrochenem Kundenkreis (noch immer) nicht aufgenommen wurde !
Sehr schöne – und v.a. LEISE – Aufnahmen! Der Durchzug scheint zu stimmen; jetzt noch als Sports Tourer und zu besser erreichbaren Preisen, und ich bin weg vom Benzin! Bin gespannt und zuversichtlich, wie sich die E-Mobilität allgemein – und speziell bei Opel – in nächster Zeit entwickelt.
@nie-mehr-benzin.de:
…Danke für den Bericht und dem “XXL-Video”..!
(ich muss mir mal Kopfhörer besorgen… *grins*)
Es ist wirklich eine Bereicherung und ein “Puzzle-Stück” um einen Gesamteindruck vom Ampera zu bekommen, (-man sucht ja nach jedem “Strohhalm”…!)
Mal sehen, ob es bei halbherzigen Absichtserklärungen bleibt, oder “der Staat” WIRKLICH etwas zum Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge beiträgt…?!
@ Moderator:
hab ich das richtig verstanden: es gib den Ampera erst einmal nur in “weißer” Lackierung…?
@ Jürgen:
Bei der Probefahrt in Dudenhofen stand ein weißer, ein schwarzer und ein ähnlich Karbongrauer Ampera zur verfügung, also wird es def. mehrere Farben geben.
@Jürgen:
„Kaufanreiz durch den Staat …“
Ich hoffe nicht, dass es dazu kommt!
1. Ich möchte nicht, dass mit „meinen“ Steuergeldern anderen Leuten das Fahrzeug finanziert wird.
2. Immer gerne wegen Steuerverschwendungen über den Staat schimpfen, aber die Hand aufhalten, wenn man selber was bekommt.
joh, da sollten zudem erstmal die “Fördergelder” in Form der steuerlichen Anreize zu Geschäftswagen überdacht/aufgehoben werden !
Ist doch irrwitzig was die Top-Ten-Zulassungen so an oberer Mittelklasse anführt.
Zu den Farben: Der neue CEO ist ja aktuell vor der “Merkel-Hütte” in Berlin mit einem silbernen abgelichtet. Hier in GG-…fahren auch rote Volt/Ampera (?!?) herum. Ansonsten einfach bei chevrolet.com schauen (die listen 6 Farben) !
@Albert; @Joachim; @didi:
…Ich danke euch!
…Von irgendwo her habe ich aufgeschnappt,dass die ersten ausgelieferten Amperas nur in weiß lackiert sein werden(?),-gut wenn dem nicht so sein sollte!
“Kaufanreiz” für Elektrofahrzeuge finde ich gut, da ich für deren Verbreitung bin!
42.900 bis 49.000 Euros sind kein “Pappenstiel” und kann nicht jeder Ampera -interessierte aufbringen, eventuell greift er dann doch zum Benziner..?! Wenn sich die Preishürde letztendlich verringern würde -um so besser…
Ich möchte nicht, dass letztendlich -sagen wir mal- nur 10.000 Amperas “einsam” durch Europa düsen…
Es gab in der Vergangenheit schon einige Versuchs.-(äää) Spritspar-Modelle die sich -aus welchem Grunde auch immer- nicht durchsetzen konnten…!
@didi:
Vorbei schauen bei “chevrolet.com” ist ein guter Tip, danke.
Ich bin entschieden gegen solche Anreize bei einem Auto, denn wo fängt man an und wo hört man auf.
Ist ein intaktes, zugelassenes, HU-konformes Auto nicht auch seiner weiteren Fortbewegung “würdig” ?!
Müssen da immer wieder solche Polit-Krämpfe her wie Feinstaub-Aufkleber, Verschrottungsprämie (Strohfeuer für wen ?), EURO 4,5,6…Intervalle,…
Welche 1.Generation-Fahrzeuge hätte oder soll man denn noch “durchfüttern” und für wen ?!?
Doch wohl kaum für den mobilen, sozial-gerechten Zugang einer Mehrheit !(?)
Siehe fragwürdige Geschäftswagen-Steuerlicher-Anreize + derer Fahrer/Fahrzeugtypen incl. !
PS: Und wenn statt 10.000 satte 1.000.000 Ampera herumfahren würden, jeder subventioniert mit ???? EUR, macht dann ….Mrd. EUR !
Wäre das wirklich fair ??!
Oder gar wirtschaftlich sinnvol ???!
Ein ganz wunderbarer, unterhaltsamer, aber auch kenntnis- und informationsreicher Bericht. Beim Video hat man ab und zu leichte Schwierigkeiten die ganze Unterhaltung zu verstehen, aber vieles klärt sich durch den Bericht schließlich auf.
Ich finde den Ampera sehr faszinierend und freue mich, auch irgendwann eine Probefahrt mit Kamera machen zu können
@ Jürgen bzw. @ all
Bei Opel.nl kann man schon ne Preis- bzw. Austattungsliste einsehen und laut der kann man sieben Farben für den Ampera bestellen.
Super Fahrbericht, da freut man sich umso mehr auf eine Probefahrt
@Lenne
Vielen Dank für die Info, jetzt kann ich schonmal zum rechnen beginnen, is nur die frage ob mann die Niederländischen Preise auch auf die Deutschen übertragen kann, und ob Opel auch beim Ampera so eine “nette” Rabattpolitik wie bei anderen Modellen betreibt.
Is auch die frage ob die “überführungsgebühren” zum Händler schon mit dabei sind. Das war ja auch immer die Aussage von Opel warum der Grundpreis höher ist als bei anderen Modellen da die Überführung schon eingerechnet ist.
Achwas, ein Autopreis der bereits die Überführungskosten beinhaltet, das wäre ja deutschlandweit mal was einmaliges !!!
Diese Unsitte gibt´s wohl sonst auch nur bei uns und ihre Transparenz, wurde ja schon oft in Reportagen gezeigt, äußerst dürftig.
Von wegen ein Insignia in Rüss. gebaut + 200m nebenan beim FOH bestellt oder in Hamburg zum FOH…
Rund 50T Euro für ein Auto mit einer Technik, die sich bisher kaum bewährt hat, sind viel Geld. Für viele ältere Autofahrer auf dem Lande zu viel! Denkt man bei OPEL nur an die Großstädter?
Der Apple LaserWriter hat 1985 7.000,00 $ gekostet. Heute kostet ein Laserdrucker 120 €. Warum darf also das erste alltagstaugliche Elektroauto nicht mehr kosten als der schnöde Golf?
Ein Audi A4 mit der gleichen Ausstattung wie die Topausstattungsvariante des Ampera kostet auch über 50.000 € und da hatt mann dann noch einen herkömlichen Antrieb.
Hallo Albert,
es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn es den Ampera mit vergleichbarer Topausstattung wie z.B. den A4 geben würde.
Nach mir vorliegenden Informationen wird außer Klimaanlage,Navi und Luftdruckkontrolle nicht viel mehr zu erwarten sein.
Also der 1.Generation muß man da wahrlich erstmal gewisse Zugeständisse, insbesondere im Preis machen… und es letztlich auch eher in der Relation zu anderen Fzg. mit Alternativen Antrieben beachten (MiEV, Leaf, geschönten Leasing-Varianten…)!
@Rantanplan: Was mich an dem Vgl. nur stört, so manch optionales Zubehör, bestes Bsp. Klimaanlage, ist kaum billiger geworden, meist gute 2000 DM, sind auch heute noch fast 1000 EUR (mehr oder minder versteckt) zu löhnen.
@Dieter Haffner:
wie schon geschrieben, ist die Topausstattung beim Ampera der Antrieb. Was hat ein A4 trotz allen Schnick-Schnacks (äh, Topausstattung) dem entgegenzusetzen?
Ich halte einen Preisvergleich mit Fahrzeugen herkömmlicher Technik, der den Antrieb ausklammert, nicht für fair.
Hast Du bereits einen Ampera gefahren? Der Unterschied zu den veralteten Antrieben in A4s und Anderen ist so groß, dass ich (vorerst) gerne auf einige Ausstattung verzichten kann. Mein Resümee nach der Probefahrt ist, dass man im Gegenteil auf nicht viel Wichtiges verzichten muss, um in den Genuss eines Elektro-Antriebes zu kommen!
Für mich am schmerzlichsten wird wohl der Verzicht auf AGR-Sitze sein, obwohl die Ampera-Sitze nicht schlecht sind. Mal sehen, wie’s auf Langstrecken aussieht …
Und wie auch schon geschrieben, kosten Batterien in der Größe, wie sie im Ampera verbaut sind, derzeit leider noch über 10.000 € (800 – 1.000 € pro kWh). Für dieses Geld würde man natürlich viele schicke Sachen bekommen.
Die Frage, die nur jeder selbst beantworten kann, ist, was einem wichtiger ist!
@Dieter Haffner:
Naja, also der Ampera lässt sich schon nicht all zu schlecht ausstatten ( lt. Niederländischer Preisliste ):
- Ledersitze
- Automatik
- Mp3 Radio mit AUX und USB anschluss
- Bluetooth Freisprecheinrichtung
- Parktronik (pipser) mit Rückfahrkammera
- openstart ( schlüssel ohne zündscholoss )
- Digigal Radio
- Boselautsprecher, 60 GB Festplatte, Navi,
- Sport und normal Modos
- und natürlich so kleinichkeiten wie el. Parkbremse, el Fensterheber vonr+ hinten, Lendenwirbelstütze, 17 zoll alus,2 7 Zoll tft montiore ( 1ner davon mit toutchscreen u.s.w.
@Lenne:
Vielen Dank für den Tipp.
…Ich sag ja: man sucht nach jedem “Strohhalm”…
Von Opel bekommt man ja kaum Infos, nicht mal als ePionier…
Ok, -mal ein Werbefilm vorab, aber ich warte auf detaillierte INFOS…!
Die Fahrberichte langweilen mich, sorry, -aber sie sehen sehr nach Selbstbeweihräucherung aus…
@Jürgen:
Bei welchem Hersteller gibt’s denn vor dem Verkaufsstart detaillierte Infos?
Sehr aufschlussreich und informativ war für mich die Bedienungsanleitung (englisch) des Chevrolet Volt:
...
Das und weitere Infos findet man auf der Chevrolet Seite (englisch):
...
Nach den Aussagen der Opel-Mitarbeiter vor der Probefahrt wird sich der Ampera in der Ausstattung anfangs noch nicht groß vom Volt unterscheiden. Deshalb denke ich, dass die meisten Infos über den Volt auch auf den Ampera zutreffen.
Sorry für die Links. Habe die unten aufgeführten HTML-Tags falsch benutzt.
Gewiss, wenn man bedenkt was zur IAA (Sep. in Ffm) alles aufgefahren wird (neuer 1er, neue B-Klasse,…) und letztlich auch hier derzeit noch nix offizielles vorhanden ist.
@Jürgen
Hää, wieso Selbstbeweihräucherung? Der Fahrbericht ist von mir (Privatmensch) verfasst, der zum ersten Mal in diesem Auto platzgenommen hat, zumal mein originaler vierteiliger Videobericht ungeschönt und ungeschnitten ist.
Er schreibt von einer Mehrzahl, “Fahrberichte” (!).
Von daher meint er wohl die aus div. Autogazetten, wie üblich wohlwollend + kurz dahergeschrieben, was halt kurze Probefahrt und beigefügte Pressemappe hergeben…
@nie-mehr-benzin.de:
sorry, ich habe da “quer-gelesen/geschrieben”…
DEN privaten Fahrbericht -besonders in “XXL-Version” habe ich hier schon lobend erwähnt…!!
Was mich zum gähnen langweilt, ist ein Bericht wie:
“Bergtrikot in Reichweite” ->von OPEL< .
Naja, was soll Opel denn schreiben ? Der Ampera, die lahme schnecke kommt nicht den Berg hoch… währ wohl wenig Werbewirksam. Die Entwickler schildern hier doch nur Ihre Persönlichen erfahrungen mit dem Ampera. Wenn andere Autohersteller überhaupt einen Blog über ein Auto schreiben (würden), würden die es bestimmt nicht anderst machen. Wie didi schon geschrieben hatt gibt Opel überhaupt im gegensatz zu anderen Herstellern überhaupt Infos zu einem Auto heraus das ja früherstens in einen halben Jahr auf den Markt kommt.
@Jürgen ich nehm alles zurück
@Opel: Ich vergaß hier noch zu erwähnen, welche Verbesserungsvorschläge unterm Strich übrig blieben, diese will ich hier gerne noch bringen:
- Bei Fahrhebelstellung “N” stimmt die Energieflussanzeige nicht, das Auto zeigt (ohne Tritt auf die Bremse) einen Energiefluss zum Motor an. Dabei muss es das selbe anzeigen wie im Stillstand, nämlich nichts.
- Es wäre gut, wenn man eine visuelle Kontrolle hätte, sobald die mechanische Bremse (Bremsscheibe) ab einem gewissen Bremsdruck anzieht, um so im normalen Fahrbetrieb möglichst immer rekuperativ zu bremsen und keine Energie in Bremsscheiben zu verheizen. Vielleicht wäre das durch die Eco-Anzeige im Tachodisplay möglich, dessen Ball ja beim Bremsen nach unten wandert. Mein Vorschlag: Der Eco-Ball färbt sich rot ein (normalerweise gelb), sobald die mechanische Bremse anzieht!
- Es gibt leider keine Momentanverbrauchsanzeige in “kWh/100 km” im Tachodisplay analog einer Verbrauchsanzeige in l/100 km. Diese müsste positive oder negative Werte anzeigen. Alternativ wäre auch eine Leistungsanzeige in “kW” denkbar.
Jauh, diese Energieinformationen allein würden mich auch schon ziemlich reizen hier aktiv mit so einem Gefährt “tätig” zu werden !
Aber, @nie-mehr-…, bist du dir mit der Anmerkung zu “N” sicher, evtl. ist hier doch noch ein (geheimer ;o) Kraftfluß/Verbindung aufrecht und nicht das “gewohnte N” ?!?
@nie-mehr-benzin.de: der 2. Punkt (mit den Bremsen). Genau das habe ich mir auch gedacht. Das würde ich zu 100% unterschreiben!
Ich denke, man lernt recht schnell, wie früh und stark man bremsen muss/darf, um möglichst wenig Energie in den mechanischen Bremsen in nutzlose Wärme umzuwandeln.
Eine Anzeige ist zwingend notwendig, da man (für mich überraschend) keinerlei Übergang zwischen Rekuperation und mechanischer Bremse spürt.
Übrigens: man kann auch jederzeit während der Fahrt von „D“ auf „L“ wechseln (z. B. vor einer Ortseinfahrt). Dann bremst der Ampera schon ohne Fußbremse recht stark (ähnlich, wie vom 5. in den 3. oder 2. Gang zurückschalten).
@Joachim
Ja, das mit dem “L” habe ich auch getestet, funktioniert recht gut. Das Gegenteil, “N”, ebenfalls – das ist der für Elektroauto-Freaks obligatorische Segelmodus. Es ist also sonst alles da.
Wo sind eigentlich die übrigen ePioniere und mal ein Bericht für hier oder wo sonst ?!?
@didi:
…ePionier zu sein -wie ich-, bedeutet nicht automatisch Ahnung zu haben, oder über etwas berichten zu können
naja, es ging mir ja gerade auch um die “laienhafte”-erFAHRUNG mit diesem neuen Antriebskonzept und welche erste Eindrücke man dazu evtl. zu Feder/Forum bringen könnte..
@ “Opel” und andere:
Frage zum Thema -”lautloses Fahren”:
Wird der Ampera mit einem künstlichen “verkehrssicheren Sound” versehen?
Hat er doch ! Bis 30 km/h, soweit in Fahrberichten wurde das hier+da mal erwähnt…
Jürgen und didi: dann wäre der so leise, dass man’s innen nicht hört. Habe davon bei der Probefahrt jedenfalls nichts mitbekommen.
Im Gegenteil: laut unserem Begleiter hatten sich Bauarbeiter (innerhalb des Opel-Testzentrums) beschwert, sie wären von den Amperas bei den Testfahrten vom Vortag „überrascht“ worden. Wir sollten extra rücksichtsvoll fahren!
Was es wohl gibt, ist eine dezente „Hupe“, die zusammen mit der Lichthupe ertönt. Habe ich aber leider nicht getestet.
Ich halte einen (bis 30 km/h ständig aktiven) „verkehrssicheren Sound“ für pervers. Man will ja den Verkehrslärm reduzieren!
Und das Problem, dass Leute (jeden Alters!) auf die Straße treten, ohne sich umzusehen, habe ich häufig, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Konsequenterweise müssten dann auch alle Fahrräder mit „verkehrssicheren Sound“ ausgestattet werden.
Und was macht man dann mit Fußgängern, die ohne sich umzusehen auf die Straße treten und auch den „verkehrssicheren Sound“ nicht hören, weil sie gerade Musik hören?
Ein Kollege hat den Versuch, auf diese Weise Statdbahnschienen zu überqueren, nicht überlebt!
hhmm, evtl. hab ich’s auch mit der “akustischen Lichthupe” verwechselt, bzw. der diskussion um solche erfordernissen/Pflichtenauflagen..
Haha ! Hier haben wir ja einen weiteren ePionier, G. Oettinger:
media.gm.com/content/media/de/de/news.detail.brand_opel.html/content/Pages/news/de/de/2011/OPEL/06_11_EU-Kommissar-Guenther-Oettinger-testet-Elektroauto-Opel-Ampera
English-for-runaways..;o)