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Ampera Entwickler-Tagebuch Gastbeitrag Test

Grenzen überwinden mit dem Ampera

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Ampera Probefahrt auf der IAAEine „Standpauke“ in Halle 8 und spannende Erfahrungen außerhalb des Messegeländes – im Hinblick auf unseren IAA-Blog-Treff haben wir wohl nicht zu viel versprochen. Nach Elke Romakowski schildert hier nun Manuel Barton seine Eindrücke:

Bisherige Grenzen überwinden und den anderen voraus sein. Dass die mutige Botschaft des neuen Ampera TV-Spots alles andere als heiße Luft ist, wurde beim Fahrerlebnis im Rahmen des IAA-Blog-Treffs klar.

Wen beim Druck aufs Gaspedal 370 Nm grüßen und ohne Schalten linear nach vorne drücken, der ist anderen tatsächlich voraus. Die Grenzen überwindet in der eigenen Wahrnehmung eigentlich weniger der Elektromotor als vielmehr das Freiheitsgefühl einer selbstbestimmten und selbstbewussten Mobilität. So pathetisch oder werblich es vielleicht klingen mag, diese Erwartung war insgeheim einfach da – und sie wurde nicht enttäuscht: Ampera-Fahren vermittelt wirklich ein Gefühl des Ausbrechens aus dem Üblichen, von Zukunft und neuen Erlebnissen. Das ganze Auto drückt dies aus, außen wie innen.

Blog-Treff auf der IAA Neben dem Ampera-Fahren – sicherlich der Höhepunkt des Blog-Treffs – hatte auch die einleitende IAA-Gesprächsrunde mit Uwe Winter und Lutz Kleinstück im VIP-Konferenzraum des Opel-Standes in Halle 8 ihren Reiz. Das Themenspektrum reichte von Produktions- und Entwicklungsüberlegungen sowie Konzepten zu Zusatzbatterielösungen über die Versorgung mit „grünem“ Strom und die Hintergründe zu Versicherungseinstufungen bis hin zur richtigen Ansprache der Ampera-Zielgruppen.

Im Gespräch beeindruckten nicht nur die Kompetenz der Experten (einfach nicht in Verlegenheit zu bringen, die beiden ;-)), sondern auch der spürbare Stolz und die echte Überzeugung, mit dem Ampera das erste vollwertige Elektrofahrzeug im Angebot zu haben. So erzählte Uwe Winter, wie der Ampera auch beim privaten Fahren Ambitionen in ihm weckt – allerdings weniger in Bezug auf Beschleunigungsvergleiche. Ihm geht es eher um die Lust am effizienten Fahren.

Blog-Treff auf der IAA Nach so viel Information und Leidenschaft kam die Einladung zum eigenen Fahrerlebnis gerade recht für die vorfreudigen Blog-Leser. So ging es mit bereitstehenden Vivaro-Shuttles zu einem Parkplatz außerhalb der Messe, wo eine Art Ampera-Box aufgestellt war und vier lithiumweiße ePionier Edition auf uns warteten. Nach einer kurzen technischen Erklärung hieß es auch schon Einsteigen zur halbstündigen Testfahrt durch Frankfurt. Dabei durfte jeder mal ans Steuer, um sowohl Grenzüberwindung als auch Voraussein zu erleben.

Der IAA-Blog-Treff war ein wirklich exklusives und tolles Erlebnis. Das lag nicht nur an der Faszination des Autos, sondern auch am herzlichen Empfang seitens Uwe Winter und Lutz Kleinstück. Dafür vielen Dank und vielleicht auf ein Wiedersehen!

Kommentare (15)

  1. Wie ist denn das Beschleunigungsverhalten?
    Und ohne Schalten – ähm, kurze Erklärung für mich als unbedarften bitte 🙂 [Zitat: Wen beim Druck aufs Gaspedal 370 Nm grüßen und ohne Schalten linear nach vorne drücken, der ist anderen tatsächlich voraus. ]

  2. Der Elektro-Motor hat nur eine Getriebestufe für Vorwärts fahren 🙂

    Die Beschleunigung läßt sich schwer beschreiben – jedenfalls macht’s süchtig 🙂 Ich durfte auf der IAA zwar nur die ganz kurze Runde um eine Halle mitfahren aber das hat mich schon fasziniert.

  3. Der Erfahrungsbericht gefällt mir sehr. Mit dem Ampera hat Opel endlich mal die Konkurrenz nicht nur eingeholt, sondern überholt. Ich bin mal gespannt, wann dieses Konzept auch in andere Fahrzeugklassen bei Opel Einzug hält, damit Opel seine Vorreiterrolle halten und ausbauen kann.

  4. Ich freue mich für Ampera. Sie erhielt auch die Auszeichnung. So halten Opel.
    Entschuldigen Sie mich für das Gespräch, aber ich sofort verteilen die nahe Zukunft lineup =) Wer sagt das? Nur frage.
    Agila B (Suzuki)
    JuniorAllegra (Gamma II) 2012
    Corsa E (Gamma II) 2013
    Corsa SUV (Gamma II) 2012
    Meriva B (Delta I)
    Astra J (Delta II)
    Zafira B (Delta I)
    Zafira C (Delta II)
    Ampera (E-flex)
    Antara A (Theta)
    Antara B (Delta III) 2015
    Insignia (Epsilon II)
    Calibra B (Epsilon II) 2013
    Omega C (Epsilon Plus III) 2016
    Big SUV (Lambda II) 2016

  5. Etwas Offtopic:
    Wieso soll man sich bei Facebook anmelden um überhaupt bei euren Gewinnspielen Teilzunehemen?
    Ich finde das unmöglich, das man mitlerweile gezwungen wird solche unnötigen Netzwerke zu nutzen.

    Eine änderung das es auch normal geht wäre echt praktisch

    Mfg.

  6. Info zum Ampera Verbrauch!!!

    Bei reinem Strom Betrieb kommt man ohne viel Verbraucher auf eine Ø Reichweite von realistischen ca. 55km. (Sparsam gefahren)
    Im reinen Range Extender Betrieb sollen gute 6,0-6,5 Liter kein Problem sein.

    Die Daten stammen aus einer zuverlässigen Quelle.

  7. Na, das geht doch bestimmt noch sparsamer. Wenn ich mir die sicher nicht sanft fahrenden ams-Redakteure mit 5,9 Liter oder gar die über 90km mit Akku in Den Haag anschaue…

    Wirklich lang angelegte Verbrauchstest ohne Range Extender findet man in den USA:
    http://www.youtube.com/watch?v=yEjY3SQEBOU

    (235 geteilt durch den MPG-Wert, und man hat den Verbrauch auf 100km)

  8. Dass AMS und Co. mit dem Ampera nun in einer Art und Weise durch die Gegend sausen, die mit de Realität nichts zu tun hat, war doch zu erwarten. Man vergisst dabei: Derartige Konzepte, wie der Ampera folgen einer anderen Philosophie, als dem bloßen „ich bin der schnellste“ und überhaupt. Dass ist dermaßen lächerlich, dass es zum Himmel schreit. Beim ADAC gab es ja auch eine Nutzertestreihe. Da hat eine Mitstreiterin mi dem Akku 92 km geschafft. Bei uns hier oben auf dem platten Land, denke ich, ist das allgemein eher möglich. In den Bergen sieht das dann schon wieder anders aus. Ergo: mit diesen – mit Verlaub – dämlichen Tests ist niemandem gedient, außer der allgemeinen Volksverdummung und der Publicity der Konkurrenz, die derzeit wohl etwas neidisch nach Rüsselsheim schaut. Der Ampera ist ein grandioser Anfang. weiteres, ich denke, das ist sicher – wird folgen. Vielleicht wird Opel ja der Elektropionier und -könig 🙂 Mal schauen, wo wir in 20 Jahren stehen. Vielleicht sind dann bereits 500 km ohne range extender drinne.
    Mal ganz nebenbei: eine ähnliche Technologie gibt es im Schiffsbau übrigens schon seit knapp 40 Jahren. Dort nennt man es „dieselelektrischen Antrieb“ Gleichläufer (für den Schiffsbau rel. kleinvolumige Dieselmotoren) erzeugen Strom für den elektrischen Wellenantrieb und den Rest des Schiffes. Sparsamer, effizienter und extrem leise sowie vibrationsfrei.

  9. Naja getestet ist aber nicht gleich Serienreife.
    Ich finde nur den hohen Spritverbrauch, auch wenn der weiterhin auf den Elektro bewegt wird schon happig.
    Ich denke da muss Opel einen anderen Generator bauen um Günstiger auf lang Strecke zu fahren.

  10. @Vaan
    Nicht nur getestet, sondern das waren Serienfahrzeuge. Die Fahrzeuge wurden nur desshalb eingestellt, weil die EU NiCd Akkus verboten hat. Und natürlich die Nachfrage. Benzin/Diesel war und ist halt immer noch zu billig !!!

  11. @Lehmann Den dieselelktrischen Antrieb gibt es nicht nur im Schiffsbau sondern teilweise auch im dieselbetriebenen Schienenverkehr.
    Der Grund für diese Antriebsart ist, dass die enormen Kräfte beim Anfahren nicht einfach mechanisch (über eine Kupplung) übertragen werden können.

  12. @LaLeLu: Interessant ist ja, dass die Franzosen dann nicht – wie Audi mit dem A2 – jetzt, da die Zeit „reif“ ist, einen zweiten Anlauf starten. Stattdessen Diesel-Hybride (die m.E. nicht konsequent genug sind) oder reine Elektroautos (die zumindest psychologisch nicht alltagstauglich sind)…

  13. Heute war bei unserem Opelhändler die Vorstellug des Ampera und ich muß ehrlich sagen seit dem Insignia hat mich kein Auto von Opel so begeistert wie der Ampera. zwar ist alles etwas futuristisch aber dennoch hat es seinen Reiz und man merkt an diesem Auto das viel Feinschliff drin steckt. Die Verarbeitung ist für meine Begriffe gut nichts knistert oder klappert und es fässt sich alles ziemlich gut an nur einen Kritikpunkt kommt von meiner Seite nämlich das die hintere Türverkleidung wie beim Astra auch wieder unschön anzu fassendes Hartplastik ist. Trotzdem muß man wirklich sagen mit dem Ampera hat Opel ein richtig gutes Auto auf die Räder gestellt und ich hoffe das, das Infortainmentsystem und vielleicht das Bose Soundsystem den Weg in andere Opelmodelle findet insbesondere in den Insignia.

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