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Ampera Elektromobilität Technik

Wirklich wichtige Werte

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Als Elektroauto verbraucht der Ampera in erster Linie Strom aus der Steckdose. Trotzdem liest man von 1,2 l/100 km Benzinverbrauch oder einem CO2-Ausstoß von 27 g/km. Wie passt das zusammen? Um das zu verstehen, möchte ich darauf eingehen, wie der Verbrauch von Autos ermittelt wird und zu welchen Werten das im Falle des Ampera konkret führt. Weil das Thema etwas komplex ist, machen wir das in drei Abschnitten:
  • Im ersten Teil geht es um die Verbrauchswerte des Opel Ampera.
  • Im zweiten Teil werde ich etwas genauer auf die Prüfvorschrift eingehen und die Werte erläutern.
  • Im dritten Teil geht es dann noch um die Reichweitenangabe.

Zunächst aber mal das Wesentliche: Solange die Batterie nicht leer ist, verbraucht der Ampera ausschließlich elektrische Energie. Nach der Prüfvorschrift ermittelt, sind das offiziell 16,9 kWh pro 100 km. Beim Stromverbrauch wird gemessen, wie viel elektrische Energie nach Fahrtende aus der Steckdose nachgeladen werden muss. Die Basis ist also die Energiemenge, die der Kunde auch auf seinem Stromzähler ablesen kann. Gemessen wird immer unter standardisierten Bedingungen. So liegt während der Fahrt die Umgebungstemperatur bei ca. 20°C und die Nebenverbraucher sind ausgeschaltet.

Der allgemeine Fahrzyklus

Zugrunde gelegt ist immer der „Neue Europäische Fahrzyklus“ NEFZ (englisch NEDC). Der NEFZ gilt bei der Verbrauchsermittlung für alle Autos, egal ob elektrisch oder mit reinem Verbrennungsmotor. Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, wie realitätsnah das Geschwindigkeitsprofil des NEFZ ist. In jedem Fall ist es sehr wichtig, dass alle Autos mit einem einheitlichen, standardisierten Zyklus getestet werden. Nur so ist ein Vergleich verschiedener Autos überhaupt möglich. Der NEFZ erstreckt sich über eine Fahrstrecke von ca. elf Kilometern. Dabei hat er zwei Abschnitte: Der erste Teil spiegelt städtisches Fahren (urban cycle) wider, der zweite Abschnitt symbolisiert das außerstädtische Fahren (extra urban). Werden beide Abschnitte durchfahren, bezeichnet man die so ermittelten Verbrauchswerte als „kombiniert“ (combined).

Die Verbrauchswerte des Ampera

Der Ampera erreicht unter den standardisierten Bedingungen im NEFZ die folgenden Messwerte:

  • Stromverbrauch im Batterie-Modus (kombiniert): 16,9 kWh/100km
  • Benzinverbrauch im Range-Extender-Modus (kombiniert): 5,0 l/100km
  • Elektrische Reichweite (kombiniert): 83 km
Reichweitenanzeige AmperaDas sind die Werte, die für den Kunden relevant und wichtig sind. Er allein bestimmt durch sein Fahrprofil und sein Ladeverhalten, wie oft er rein elektrisch unterwegs ist (Batterie-Modus) und wie oft er den Range-Extender braucht. In der Prüfvorschrift UN ECE R101 ist festgelegt, wie aus diesen einzelnen Messwerten dann die so genannten „gewichteten“ Verbrauchs- bzw. Emissionswerte berechnet werden:
  • Benzinverbrauch (kombiniert und gewichtet): 1,2 l/100km
  • CO2-Emissionen (kombiniert und gewichtet): 27 g/km

Was sich dahinter verbirgt, werde ich in meinem nächsten Beitrag beleuchten.

Kommentare (70)

  1. didi, 6. Oktober 2011 - 20:26 Uhr

    auf spritmonitor.de und i.d. ganzen foren wird das ein munteres hin+her geben, jpg von spinnweben am (benzin-)tankstutzen etc.

  2. Bei der Reichweite und dem nutzbaren Energieinhalt lässt sich auch ein Wirkungsgrad von 78% beim Batterieladen aus der Steckdose herleiten:

    ...

    Danke an User sonixdan aus unserem Forum.

  3. Bei den kombiniert und gewichteten Werten würde mich auch mal interessieren, wie man da auf ausgerechnet 27 g CO2 kommt. Da muss aber auch angesetzt werden, dass reiner Ökostrom mit 0 g CO2/km getankt wird, sonst käme man bei den 16,9 kWh/100 km und den momentanen 508 g CO2/kWh aus dem normalen Stromnetz auch nicht mehr hin:

    CO2-Verbrauch im deutschen Strommix: 508 g/kWh
    1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 kg CO2

    Elektromodus: 0,169 kWh/km -> 85,9 g CO2/km
    Range-Extender-Modus: 116,5 g CO2/km

  4. Moderator, 7. Oktober 2011 - 11:30 Uhr

    @ opel-ampera-forum.de: Die Frage, “wie man da auf ausgerechnet 27 g CO2 kommt”, wird Dr. Christian Kunstmann in seinem nächsten Blog-Beitrag behandeln.

  5. didi, 7. Oktober 2011 - 14:50 Uhr

    mhmm, sollte man dann wieder an supra-leiter gar im heimischen gebrauch denken ?! die kabeltrommel in der tiefkühltruhe vorlagern…(?..;o)
    stell mir die hobbythek/jean pütz dabei vor, wie er fachmännisch das kabel durch den kühlen weinkeller legt…;o)

  6. @Moderator:

    ich nehme das schonmal vorweg:

    Der Verbrauch von 1,2 l auf 100 km ergeben genau den Ausstoß von 27 g CO2 auf den km. Man lässt im kombinierten Verbrauch den CO2-Ausstoß des Stroms einfach weg und setzt an, dass der Strom aus rein regenerativen Quellen mit 0 g / kWh kommt.

    Ich frage mich nur, warum man bei einem standardisierten Messverfahren nicht den CO2-Ausstoß des deutschen Kraftwerkmixes mit berücksichtigen muss?

    Ich finde es natürlich lobenswert, nur regenerativ erzeugten Strom zu laden, ich werde das persönlich auch tun, sogar von meinem eigenen Dach, aber ob das schon Standard ist, glaube ich zu bezweifeln.

  7. @didi: mit einem echten Holzfasskeller kann ich schonmal dienen :) Da liegt leider kein Wein mehr drin, aber kühl ist das schon :)

  8. SH, 8. Oktober 2011 - 08:43 Uhr

    Theoretisch müsste man die Emisionen der Ampera-Produktion und die der Photovoltaik-Produktion etc. auch mit einbeziehen. Und auf der anderen Seite natürlich die Emisionen der Ölrafinarien usw.

  9. didi, 8. Oktober 2011 - 14:53 Uhr

    Die Auto-Produktion der anderen/konventionellen wird ja auch sonst kaum eingepreist, geschweiger derer Premiums mit hohem Alu-Anteil !

  10. Jatropher, 8. Oktober 2011 - 20:20 Uhr

    mein wirklich wichtiger Wert: 55 mph ~ 110 km/Std. für Alle Pkw´s ausserhalb geschlossener Ortschaft = viel mehr Ruhe, mehr “Überlebende”
    wirklich echte Recourcenschonung !

  11. Markus I., 9. Oktober 2011 - 10:18 Uhr

    @Jatropher: Poste das mal bei einem Vergleichstest von Luxusschlitten bei ams oder AB – allein die Aufregung bei deren Klientel wäre es wert :) !

    Grundsätzlich natürlich Zustimmung von mir.

  12. Albert, 9. Oktober 2011 - 11:57 Uhr

    So so, 5L/100KM im Range Extender Betrieb, gut zu wissen, in der Regel wird mann den Extender zwar nicht so oft brauchen, aber mit 5 – 6L/100 KM kann mann doch bei einem Auto der Größe des Amperas als Benziner doch auch durchaus leben :) Vorallem wenn mann das mit der Konkurenz vergleicht gibts wohl kein Auto als Benziner mit den Werten die auch das Drehmoment und die sonstigen Vorteile des Antriebs bietet ( gerade mit Automatik wird mann solche werte bei einem vergleichbaren Fahrzeug wohl vergeblich suchen )

  13. didi, 9. Oktober 2011 - 21:54 Uhr

    @Jatropher,o-a-f.de: (Richtgeschw./)130 find ich auf der BAB auch ok.
    @Albert: Gewiss, die gebotene Performance sollte man dazu nicht verachten !
    EURO-6-Klassifzierung bei Auslieferung wäre denn auch eine ganz “nette + realisierbare” Zugabe..

  14. Albert, 11. Oktober 2011 - 12:31 Uhr

    @Moderator o. @Dr. Christian Kunstmann o. @Uwe Winter o. sonstige zuständige:
    Entschuldigen sie bitte meine Aufdringlichkeit, aber ich benötige hilfe zum Thema Ladekabel…
    Ich würde gerne den Ampera an einer (z.b.) RWE Ladesäule laden. Der OpelTwitterService meinte ich soll mir ein Kabel besorgen das den Strom der Ladesäule auf eine normale Schuko 230 V Steckdose wandelt wo ich dann wiederum das Ladegerät des Amperas dranhängen soll. Der Hersteller der Kabel (Mennekes) der Ladestation meinte wiederum das das nicht möglich ist und ich um den Ampera an einer RWE-Ladestation über die Mode 3-Dose laden zu können, ein Adapterkabel von Typ 1 auf Typ 2 benötige. ( dieses Kabel ist früherstens in 6 Wochen lieferbar) Ist diese Aussage korrekt, oder ist es überhaupt möglich den Ampera an einer solchen Ladestation zu laden ?

  15. Eine RWE-Ladesäule wird mein Ampera niemals aus der Nähe zu sehen bekommen! IGITT! Verkappter Atomstrom! ;)

  16. Albert, 12. Oktober 2011 - 08:51 Uhr

    @opel-ampera-forum.de: hab mir fast gedacht das jetzt so was kommt ;) eigentlich geb ich dir in der hinsicht recht, nur die Ladesäuse bei der ich “Tanken” möchte wird von der Tochterfirma von RWE den Lechwerken Augsburg betrieben, die wiederum (angeblich) nur Ökostrom in die Ladesäulen pumpt. Dazu ist der Strom an der Ladesäule da sie auf einen Freizeitpark Parkplatz steht vorerst kostenlos zu beziehen.

  17. @ Albert: Die gute Nachricht zuerst: Der Opel Ampera lässt sich prinzipiell auch an Ladesäulen aufladen, die keine Schukodose anbieten. Dort wird lediglich ein spezielles Ladekabel benötigt.
    Das Schöne am mitgelieferten Ampera-Ladekabel ist ja, dass sich das Auto damit dank Schukostecker und der ausgefeilten Ladebox an einer haushaltsüblichen Steckdose laden lässt. Die RWE-Ladesäulen verfügen allerdings nicht über eine Schuko-, sondern über eine so genannte „Typ 2“-Steckdose. Erforderlich ist in diesem Fall also in der Tat das angesprochene „Mode 3“-Ladekabel, das auf der „Wandseite“ den Typ-2-Stecker und auf der „Fahrzeugseite“ den Typ-1-Stecker besitzt.
    Eine Wandlung von Typ 2 auf Schuko ist technisch nicht möglich – aber eben auch nicht erforderlich. Ein einfaches Kabel ohne Ladebox genügt.
    Die verschiedenen Lade-Standards und -Modi sind in der Wikipedia nachzulesen:
    ... (englisch)

  18. @Albert:

    Das Problem an der ganzen Sache ist, dass Du das Geld RWE in den Rachen stopfst und die das frei in ihrem Konzern verwenden. Der Strom aus diesen Säulen dazu noch maßlos überteuert. Die lassen sich ihre neue “Infrastruktur” echt vergoldet bezahlen.

  19. Albert, 12. Oktober 2011 - 17:50 Uhr

    @Dr. Christian Kunstmann:
    Vielen, vielen Dank für die Information! das nenne ich Service! :) Dann muss ich nur noch hoffen das es das Kabel irgendwann im Januar ( wenn mein Ampera kommt ) auch kaufbar ist :)

    @opel-ampera-forum.de:
    Wie schon gesagt, ich geb dir prinzepjell recht! Allerdings ist die Ladesäule auf den Parkplatz im (sorry für die schleichwerbung) Legoland Deutschland (Günzburg) ) vorerst kostenlos. Da der Freizeitpark gerade noch so im Radius von meiner Amperareichweite (bei sparsamer fahrweise) ist könnte ich evtl. die ganze Strecke (hin+zurück) ohne Range Extender fahren.

  20. @Albert: ja, das ist das Lockangebot, RWE wollte den Autostrom initial auch schon für 60 Euro monatlich Grundgebühr an den Mann bringen ;)

  21. didi, 12. Oktober 2011 - 22:59 Uhr

    Ich gehe meilenweit für eine Ca…., heißt aktuell:
    Ich fahre kilometerweit für eine (nicht-)RWE..;o)

  22. Da die eigene Haushaltssteckdose herhalten kann, juckt mich das RWE-Gedöns erstmal gar nicht. Was ich unterwegs mache, muss ich mir mal überlegen.

    Die Privatstromerzeuger und E-Auto-Fahrer sollten hier für die Zukunft mal zusammenhalten, denn e wäre ja durchaus angebracht, Autos privat bei einer Solaranlage ans Netz zu hängen, damit sie tagsüber laden können. Der Betreiber bekommt die Vergütung und der Wagenbesitzer muss dem Anlagenbetreiber nur die Mehrkosten pro kWh zahlen. Das müsste man mal sauber berechnen.

  23. Ich bin sehr enttäuscht von Opel, denn heute habe ich einmal das “Ampera-Vorteilspaket” mit den ach so vielen vermeintlichen Ökostromanbietern gesehen.

    Kein einziger der wirklich echten Ökostromanbieter ist Partner von Opel, nicht einmal die “Stromrebellen” EWS Schönau!

    Jede Menge “zertifizierter” Greenwashing-Anbieter ist dabei, deren Zertifikate nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind!

    Mit uns nicht!

    Wir ePioniere und zukünftige Ampera-Fahrer tragen Verantwortung und setzen uns für Transparenz bei der Stromversorgung für unsere Autos ein. Opel gibt 27 g CO2 pro km an und setzt dabei sogar 0 g CO2 für den geladenen Strom voraus. Mit DIESEN Anbietern aber erst recht nicht, liebe Opelaner! Das ist Irreführung des Kunden!

    Folgender Thread wird die Wahrheit über jeden von Opel angegebenen Kooperationspartner aufdecken, nach und nach wird von uns jeder vertrauenswürdige Anbieter grün und jeder verkappte Konzern rot markiert – elbstverständlich sauber recherchiert und belegt:

    ...

  24. Rikarda Ampera, 15. Oktober 2011 - 23:13 Uhr

    @ Hr. Dr. Christian Kunstmann
    Sie schreiben:
    Das Schöne am mitgelieferten Ampera-Ladekabel ist ja, dass sich das Auto damit dank Schukostecker und der ausgefeilten Ladebox an einer haushaltsüblichen Steckdose laden lässt.

    Die Ladebox ist ja hier zu sehen.
    ...

    Wozu benötige ich diese Ladebox ? Reicht nicht eine Seite Schuko-Stecker und die andere „Fahrzeugseite“ den Typ-1-Stecker ?

  25. EcoDrive, 17. Oktober 2011 - 07:18 Uhr

    @ Rikarda Ampera

    Soweit ich das verstanden habe wird an der Ladebox die Stromstärke voreingestellt. Also so etwa 6A, 10A, 13A, 16A. Dies in Abhängigkeit der technischen Möglichkeiten des Stromanschlusses (Sicherung).
    Ich vermute, dass ganz profane Ueberlegungen dazu geführt haben, die Technik der Ladebox NICHT im Fahrzeug einzubauen.
    - Ladekabel am Auto ansetzen
    - Nun bei der Steckdose ggf. die max. Ampèrebelastung prüfen.
    Bei neueren ist’s angeschrieben. Bei unbekannten Anschlüssen eine
    Tiefe Einstellung wählen.
    - Schukostecker einsetzen und der Ladevorgang beginnt.

    Ist die Ladebox-Technik im Fahrzeug montiert, müsstest du VOR dem Einsetzen des Schuko nochmals ins Fahrzeug zurück, um die entsprechende Einstellung zu tätigen.

    Grüsse
    EcoDrive

  26. EcoDrive, 17. Oktober 2011 - 07:32 Uhr

    In Zukunft wird es wahrscheinlich möglich sein, auf eine Ladebox in der vorliegenden Version zu Verzichten. Dann wäre eine Technik im Fahrzeug eingebaut, ähnlich meines Wechselrichters der Photovoltaikanlage, der im Sekundentakt die maximale Stromstärke die er aus den Solarzellen saugen kann prüft. Hier natürlich in Abhängikeit der Sonneneinstrahlung. Beim Ampera müsste eine solche Technik noch etwas weitergehen. Würden nach dem Start des Ladevorgangs weitere Amperas an die gleiche Leitung gehängt, müsste dies das Gerät merken und den Ladestrom selbstständig herunterrregeln. An solcher Technik wird in der Südschweiz bereits geforscht und wahrscheinlich nicht nur da.

    Grüsse
    EcoDrive

  27. Energiebilanz!, 19. Oktober 2011 - 12:54 Uhr

    Beim Hype Elektromobilität geht mir langsam der Hut hoch. Solange unsere gesamte Stromerzeugzung nicht erneuerbar ist, halte ich das für einen primärenergetischen Supergau. Mit 35% Wirkungsgrad im Wärmekraftwerk aus Kohle, Öl der Gas oder Kernbrennstoff Strom zu erzeugen – bis der in der Batterie ist sind es bestenfalls noch 30% und dann den Mist für viel Geld als Zero-Emission verkaufen. Ein Opel Ampera braucht rein elektrisch 17kWh/100km nach NEFZ, d.h. primärenergetisch entspricht dies 17/0,3= 5,7l Diesel/100km. Ein 10a alter Audi A2 TDI braucht in der Praxis 3,5l bei 4 Sitzplätzen und einer Reichweite von über 1000km. Ein aktueller Kia Rio 1,3 CRDI ist mit 3,2 l/100 km angegeben, somit ebenfalls umweltfreundlicher und kostet 15000 EUR. Wo ist da der Fortschritt?

  28. Der Weg ist, Strom nur von Anbietern zu kaufen, die ausschließlich Ökostrom anbieten und das eingenommene Geld der Kunden auch nur dazu verwenden können, um welteren Ökostrom einzukaufen bzw. Anlagen zu bauen.

    Das heisst also, dass der Anbieter unternehmensweit 100% Ökostrom einkauft und verkauft, und nichts sonst.

    Da war aber Opel definitiv zu dusslig, diese Kriterien im Ampera-Vorteilspaket ordentlich anzusetzen.

  29. Martin, 19. Oktober 2011 - 17:59 Uhr

    @Energiebilanz!

    Warum muss denn immer alles sofort zur Verfügung stehen?
    100% regenerativ für alle, auf einen Streich geht nun mal nicht.

    Es werden auch nicht von jetzt auf gleich alle ein e-autos fahren.
    Fortschritt ist ein fortlaufender Prozess… Beim Speichermedium für E-Autos ist man am Anfang, E-Motoren naja da ist nicht mehr viel zu holen.
    Beim Benzin/Diesel als Energieträger gibts keinen Fortschritt mehr, da ist Ende. Verbrennungsmotoren geben auch nicht mehr viel potential her.

    E-mobilität fängt gerade an zu laufen (nach langem Stillstand), genauso die Regenerative Energiewirtschaft. Also gehen Opel und andere Hersteller jeweils einen Schritt weiter… und Schritt für Schritt nimmt der Fort-’schritt’ Geschwindigkeit auf. So funktioniert das. :)

    Es braucht alles Zeit und Mutige die vorangehen, auch wenn es auf dem ersten Blick ungünstiger ausschaut.

  30. @Dr. Christian Kunstmann

    Sie haben den NEFZ selbst ins Wikipedia verlinkt.

    Dort steht:

    “Verbrauchsangaben für Elektrohybrid-Fahrzeuge – ECE-Norm R 101

    Diese werden (Stand August 2011) anhand der ECE-Norm R 101 ermittelt. VCD und Autobildund andere kritisieren dieses Verfahren vehement:

    „In ihr [dieser Norm] ist für Plug-in-Hybridautos ein gut elf Kilometer langer Fahrzyklus festgelegt: eine Stadt- und eine Überlandfahrt, die die Plug-ins zweimal durchfahren – mit vollen und mit leeren Akkus. Also zuerst mit dem Elektromotor, anschließend auch mit dem Verbrenner. Über eine Formel werden beide Werte kombiniert. Problem: Weil im E-Betrieb kein Sprit verbraucht wird, fließt dieser Wert mit null ein, obwohl bei der Produktion einer Kilowattstunde 575 Gramm CO2 entstehen (Ökostrom: 40 g/kWh) und der Autofahrer den Strom bezahlen muss.[3] “

    Dieser massive systemische Fehler deklariert deshalb sehr niedrige Norm-Verbrauchswerte. Zum Beispiel wird für einen PS-starken Merceedes S-Klasse ein Normverbrauch von unter 4 Liter ermittelt.”

    ..mein Reden: Die Angabe des Verbrauchs nach dieser Norm ist massivster Quatsch.

  31. Moderator, 20. Oktober 2011 - 09:59 Uhr

    @ opel-ampera-forum.de: Den Vorwurf der Irreführung von Kunden können wir nicht unwidersprochen lassen:

    1. Alle unsere Strom-Kooperationspartner sind vertraglich dazu verpflichtet, dem Kunden echten Ökostrom anzubieten, der nicht nur über Zertifikate erkauft wurde.

    2. Die genannten Verbrauchs- und CO2-Angaben basieren auf den offiziellen NEFZ-Werten (wie in diesem Blog-Beitrag dargestellt), zu deren Ermittlung und Angabe jeder Automobilhersteller verpflichtet ist – und die die Produktion und Lieferkette des Stroms ebensowenig wie die des Benzins in die Werte einbeziehen.

  32. @Moderator:

    zu 1.:
    Das Problem ist, dass die Anbieter unternehmsweit nicht ausschließlich Ökostrom einkaufen. Das heisst also, dass die Einnahmen nicht ausschließlich dazu verwendet werden, um Ökostrom einzukaufen, sondern auch den graustrom für andere Kunden, die “Basic”-Tarife bei diesem Anbieter haben.

    Genau das kreidet auch die Stiftung Warentest an. Und genau das ist das generelle Problem, an dem diese Zertifikate kranken.

    Noch problematischer wird es bei Anbietern, deren Gesellschafter einer der vier Atomstromkonzerne ist. Da fließt das Geld trotz Zertifikaten trotzdem in Kohle- und Atomstromanlagen.

    Warum bietet man dem Kunden nicht die kleine, aber feine Auswahl von echten Ökostromanbietern an? Warum lässt man sich von den Konzernen derart verschaukeln?

    Ich selbst habe schon ganz früh darauf hingewiesen, dass diese Problematik besteht.

    Ich bin also weiterhin nicht überzeugt. Warum spielt Opel hier nicht den Vorreiter und fördert die “echten” und unabhängigen Ökostromanbieter?

    zu 2.:
    Genau das ist das Problem, dass die angegebenen CO2-Emissionen nicht die Wirklichkeit widerspiegeln. Beim Benzin fällt die Lieferkette CO2-technisch lange nicht so ins Gewicht, als wenn man den Strom grundsätzlich mit 0 g CO2 ansetzt.#

  33. @Moderator

    Nachtrag zu 1.:

    Warum sind nicht zumindest die 4 unabhängigen Ökostromanbieter EWS Schönau, Lichtblick, Greenpeace energy und naturstrom AG in Opels Liste vertreten? Das wäre das mindeste, was man für das Paket noch tun könnte. Andernfalls klingt das Ganze nicht sehr glaubhaft.

  34. didi, 20. Oktober 2011 - 13:55 Uhr

    Diesen konsequenten Vorreiter darfst du wohl erstmal selbst vorgaloppieren. Den passenden Autolack, “Greenspirit” (quasi Starsilber mit einem Hauch Grün), hatte Opel mal vor Jahren, denn auch nicht allzu lange im Programm ;o)

  35. @didi:

    Vorgaloppieren? immer doch!….. bin schon voll dabei.

    Mein eingekaufter Strom kommt derzeit von der naturstrom AG und die Solaranlage wird Samstag aufs Dach montiert (6,88 kWp). Der Ampera wird vorwiegend dann geladen, wenn das Ding losbrutzelt :)

    Ich hoffe, dass sich die anderen ePioniere mir anschließen und die richtigen Stromanbieter heraussuchen. Dokumentiert haben wir es ja jetzt.

  36. Julian Affeldt, 20. Oktober 2011 - 21:10 Uhr

    Zum Thema Ökostrom: hier sollten wirklich nur echte Ökostromlieferanten einbezogen werden, vor allem solche, die auch in D produzieren (außerhalb der EEG-Quoten, d.h. zusätzlichen Ökostrom produzieren!). Doch auch, wenn man sich nicht an einen “Öko”-Stromer anschließt: Strom wird in D jeden Tag sauberer, mit jeder neuen PV-, Wind-, Biomasse- oder Wasserkraftanlage – Öl jeden Tag schmutziger und in Zukunft zu einer totalen ökologischen Katastrophe, wenn wir erst massiv Ölsande ausbeuten oder noch tiefer bohren…zudem verbauchen wir mit Öl einen extrem kostenbarn Rohstoff, der dringend für spezielle, langlebige Materialien und (vor allem) für Medikamente benötigt wird. Doch bislang verfeuern wir Öl, als wenns kein Morgen gäbe und das noch mit Wirkungsgraden in Verbrennungsmotoren, bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen sollten/müssten. Es ist also nur absolut konsequent, auf elektrische Antriebe setzen, weil diese nicht nur effizienter sind, sondern auch die Nutzung nachhaltiger Energiequellen ERMÖGLICHEN. Auch wenn wir die 100% Versorgung aus EE noch vor uns haben, so sollten wir uns heute auf den Weg machen! Also, bleibt mir weg mit dem Gegenrechnen von Diesel/Benzin/Strom…was wollt ihr den euren Kindern und Enkeln erzählen, wenn die kein Öl mehr für wichtige Produkte haben, nur weil wir heute alles “verfahren” und “verheizt” haben??? Und: mit jedem Liter Benzin und Diesel geht Euer Geld nur ins Ausland (schaut nur mal, was in Dubai daraus gemacht wird…). Wollt Ihr DAS wirklich unterstützen? Milliarden gehen unserem Wirtschaftskreislauf verloren, damit andere damit künstliche Inseln und Megahochhäuser bauen. Mit wird echt schlecht, wenn ich an die ganze Ölindustrie denke! Dabei wären die Mittel bei uns in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern usw. weit besser aufgehoben. Dazu muss das Geld aber hier bleiben, und das geht nur mit lokalen/regionalen/nationalen Energie-/Geldkreisläufen.

    So, und jetzt bestellt endlich echten Ökostrom, packt euch Solar aufs Dach und bestellt ein Elektroauto ;-) Damit rettet ihr nicht die Welt, aber ihr fangt damit schon mal an.

    Gruß
    Julian

  37. Danke Julian für Dein Feedback.

    Durch den Check auf Gaskraftwerke als einzige Alternative zum rein regenerativen Stromeinkauf hat sich als zweiter respektabler Anbieter die ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden hinzugesellt.

    Damit umfasst das Ampera Vorteilspaket also nur zwei Anbieter, die unabhängig und auf dem richtigen Weg sind.

    Ein sehr mageres Ergebnis!

  38. Jürgen, 22. Oktober 2011 - 01:47 Uhr

    @Julian:
    …ich kann mich deinen Worten nur anschließen,
    -weg vom Öl, hin zu Wind, Wasser und Solar!

    Auch wenn noch nicht “alles perfekt ist”, es gilt,-was Ökostrom und Fahrzeug-Wahl betrifft-, sich JETZT für das z.Z. Beste zu entscheiden,
    und nicht auf eine “Schmerzgrenze an der Tanksäule”, -oder auf eine irgendwann mal zu 100% umgesetzte “neue” Technik zu warten…!

  39. Wolfgang, 23. Oktober 2011 - 21:00 Uhr

    @Julian

    ein Super-Beitrag, dafür meine volle Unterstützung

  40. didi, 23. Oktober 2011 - 22:31 Uhr

    Fehlt nur noch, dass das Elektroauto auch hier gebaut wird, bzw. wenigstens die (typ. deutschen) Überführungskosten auf opel-niveau gemildert wären…;o)

  41. Joachim, 23. Oktober 2011 - 23:01 Uhr

    @Energiebilanz!: weitere Vorteile sprechen für den „Hype“ Elektromobilität.

    Da wäre z. B. die Entlastung der Innenstädte und Wohngebiete von Lärm, Gestank und diversen Schadstoffen, die von Verbrennungsmotoren emittiert werden.
    Übrigens wird auch die Partikelemission durch mechanische Bremsen reduziert, dank Rekuperation.

    Ist die Umweltfreundlichkeit eines Fahrzeuges denn nur auf die Energieumwandlung begrenzt?

    „Im ersten Halbjahr 2011 lag der Anteil der Erneubaren Energien am Stromverbrauch laut BDEW bei 20,8%“, „Im Falle der von der Bundesregierung für 2020 angestrebten Zahl von einer Million Elektroautos, was einem Anteil von etwa 2 % aller Fahrzeuge entspricht, sind rund 3 TWh an elektrischer Energie aufzubringen, was einem halben Prozent des derzeitigen deutschen Strombedarfs entspricht.“ (Quellen Wikipedia)

    Warum noch warten?

  42. didi, 23. Oktober 2011 - 23:16 Uhr

    weil mir das stromern/sparen noch zu teuer ist (?)!

    wieso bekomme ich allerlei andere opel-modelle mit satten (> 20 % keine Seltenheit) rabatten und beim ampera so ziemlich gar nix ?

    und wieso sind die (fragwürdig, deutschen) überführungskosten hier nochmals um so saftiger, wo auch sonst allerlei andere modellen/hersteller aus fernen ländern ihre autos hierherverschiffen ?

  43. Jürgen, 24. Oktober 2011 - 01:01 Uhr

    @didi:
    …du hast ja recht mit deiner Aussage,
    aber besteht denn nicht über den Ampera das “Gerücht bzw. die Aussage”, -dass “Opel” z.Z. noch Geld drauf legen muss?
    -und bei den Händlern letztendlich nur 1500 Euro “hängen bleiben”?
    -Ich wäre auch für einen Rabatt, aber wie sollen sie da noch einen gewähren können…?

  44. didi, 24. Oktober 2011 - 13:17 Uhr

    joh, dieses “serien-experimental-fahrzeug” 1. generation mag seine investionen womöglich nicht wirklich so abzufangen, wie man es sonst von gewöhnlich serienautos in ihren (ca. 6-jährigen) lebenszyklen gewohnt ist.
    Daran ändert wohl auch der bruder volt bereits im US-Verkauf nix…;o)

    evtl. haben sie auch mit staatl. fördergeldern kalkuliert ?!
    doch das hält man womöglich erst für urdeutsche VDA-Mitglieder reserviert bis die was in serie bringen….(gähn..;o)
    bzw. vorab mit preisen zu e-fiktionen überschüttet…

  45. Markus I., 24. Oktober 2011 - 14:05 Uhr

    “e-fiktionen” kann ich nur unterstreichen: wenn ich jetzt schon lese, dass “e-tron vielleicht ganz interessant werden könnte”, dann ist diese Image-Verblendung vieler deutscher Autofahrer nicht mehr zu überbieten.

  46. didi, 24. Oktober 2011 - 22:28 Uhr

    sie gilt in der branche gerade deswegen denn auch als lehrbeispiel !
    und so einfach + schnell ging’s auch nicht: vom 100, 200, V8,…

  47. Stefan, 26. Oktober 2011 - 00:11 Uhr

    Das Auto ist eine Vergewaltigung des Benzinmotors, dieser fristet eine jämmerliches Dasein neben dem Elektromotor. Das hat er einfach nicht verdient. Außerdem ist das ein Snob-Auto, mit dem sich Leute, die die größten Charakterschweine sind als Umweltschützer darbieten wollen. Das Schlimmste ist aber, dass die Verbrauchsanzeige zu mehr Schleichern auf den Straßen führt, wie bei allen Elektroautos versuchen die Fahrer nämlich möglichst weit zu kommen! Von der tödlichen Gefahr, wegen der Lautlosigkeit mag ich gar nicht erst anfangen….

  48. didi, 26. Oktober 2011 - 12:29 Uhr

    keine angst, den Benziner(-RangeExtender) stellen sie irgendwann auch noch gänzlich kalt, ersetzt durch anderweitige stromspender…

    und vorausschauende fahrweise sollte auch unabh. der antriebsart angebracht sein.
    bzw. so allerlei andere verkehrsteilnehmer halten sich stimmlich auch ziemlich zurück. § 1 der StVO ist/war doch in der ersten Fahrstunden schon ein Begriff (?)!

  49. Martin, 26. Oktober 2011 - 18:31 Uhr

    Lautlosigkeit ist nicht tötlich, außer für Menschen die z.B nur nach Gehör einparken… Das ‘Problem’ besteht ja teilweise auch bei sehr guten Benzinmotoren.
    Außerdem, im Straßenverkehr sollte man sich primär optisch orientieren.

    Personen mit Handycap im optischen, verhalten sich entsprechend vorsichtiger und sind gut zu erkennen.
    Als Fahrer kann man diese Personen meist gut einschätzen und ggf. den Fußgängerwarnton anwenden bzw. die Person passieren lassen (je nach Lage eben).

    Sorgen mache ich mir bei Radfahrern, die sind meist Blind und fahren mit den Ohren… Das kenn ich noch von mir, vor allem wenns schnell gehen soll. (ging auch ohne e-autos schon mal schief) Also augen auf.

    Alles weitere hat didi schon geschrieben :)

  50. Joachim, 26. Oktober 2011 - 18:36 Uhr

    @Stefan: das ist ja auch gewollt, dass der Benzinmotor ein “jämmerliches Dasein“ fristet. Wenn man einen wesentlich effizienteren, abgasfreien, lautlosen, drehmomentstarken E-Motor im Auto hat, ist man ja froh, wenn die veraltete Technik möglichst selten zum Einsatz kommt.

    Vielen Dank für die kostenlose Psychoanalyse aller Ampera-Fahrer und -Fans!

    Ich würde den Benzinmotor-Range Extender sofort gegen einen Brennstoffzellen-Range Extender tauschen, dann könnte der Verbrennungsmotor endlich in den verdienten Ruhestand gehen. :-)

  51. Joachim, 26. Oktober 2011 - 22:16 Uhr

    @Martin: bei mir war’s vor kurzem grad umgekehrt. Ein Fußgänger wollte, ohne nach links und rechts zu schauen, die Straße überqueren und ist mir ins Rad gelaufen. Ich war nicht blind, konnte zwar noch bremsen, aber weder ausweichen noch klingeln. Zack – lag ich auf dem Asphalt!

    Also: „Augen auf“ gilt für alle Verkehrsteilnehmer.

  52. In Freiburg haben die Radfahrer mit leisen oder lauten Autos Probleme – ist grad egal. Die fahren teilweise einfach wie die Sch**** ;-)

    Wer Freiburg meistert, hat auch mit dem Ampera keine Probleme mit Radfahrern. Außerdem haben wir unsere neue Licht-Signal-Hupe.

  53. Markus I., 27. Oktober 2011 - 23:50 Uhr

    @Stefan: Sofern Ihre Prognose überhaupt wahrscheinlich ist, würde ich glatt die Wette abschließen, dass durch die eletrischen “Schleicher” mehr Leben gerettet werden als durch Lautlosigkeit geopfert!

  54. Nun ja, die Werbepräsenz mag ja umwerfend sein. Allerdings setze ich immer noch auf rein elektrisch betriebene Autos. Ein Benzingetriebenes Aggregat daß wiederum den Vortrieb gewährleistet sehe ich so als unnötiges Gewicht und erneuten Benzinverbrauch an. Realistische 40km im E-Betrieb und vielleicht höchstens im Stadtverkehr zu gebrauchen ist mir zu wenig. Die Technik existiert doch bereits Autos herzustellen die 400km und über 200km/h erreichen? Natürlich wäre der Tesla Roadstar die realistische Lösung. Preise würden bei Massenfertigung auch rapide fallen. Leider gibt es in DE noch immer keinen Anbieter für solche Autos. Kompromisse wie Hybrid?? NEIN und Nochmals NEIN !. Und Hybrid gibt es bereits von ausländischen Anbietern genug. Somit sehe ich dies als nichts besonderes an. Aber zumindest ein kleiner Fortschritt für den deutschen Automarkt in die richtige Richtung !..

  55. didi, 11. November 2011 - 14:53 Uhr

    Natürlich auch hier (!), “www.teslamotors.com/buy/stores”, hamburg, frankfurt, münchen,…ich wüßte auch von einem der ihn hat.

  56. didi, 11. November 2011 - 15:10 Uhr

    Auf den Leaf ist wohl bis Anfang nächsten Jahres zumindest in Deutschland noch Geduld zu zeigen, “www.green-motors.de/autonews/110910664″

    In der Schweiz ist auch er schon erhältlich: “de.nissan.ch/#vehicles/electric-vehicles/electric-leaf/leaf/pricing-and-specifications/configurator”

  57. 1buy1, 1. Dezember 2011 - 09:52 Uhr

    Meiner Meinung nach würde fast die komplette Autozulieferindustrioe
    einbrechen wenn es nur rein elektrischhe Fahrzeuge gibt.
    -keine Anlasser(Bosch)
    -keine Einspritzelektronik(Bosch)
    -keine Auspuffe(?)
    -keine…..
    nur noch ein e-Motor etwas elektronik das wars dann mit unserer Wirtschaft
    Das ist für mich auch der Grund weswegen die Politik nicht mehr “Druck” macht.
    jedenfalls passt da der AMPERA dann rein ebenso eben Voll-Hybrid oder Plug-in-Vollhybrid
    dann braucht man ja auch die “normalen” AutoMotorTeile…
    Horst

  58. didi, 1. Dezember 2011 - 10:22 Uhr

    Also da du bereits 2x (Bosch) erwähnst, ich meine aufgeschnappt zu haben, dass es gerade die erfreuen würde und letztlich sie sich daraufhin erweitern/neu ausrichten !
    Ja selbst beim Auspuff kommt man ja schon auf neue Ideen und belebt E-Autos mit dem Sound eines V8 !

  59. 1buy1, 1. Dezember 2011 - 11:41 Uhr

    Ich hatte auf Arte mal einne Reportage gesehen
    dort wurden die Motor Teile eines e-Smart mit einem Diesel-Smart
    im Vergleich gezeigt
    ca 5 : 100 — :-)
    und dann wurden dei Firmen wie Bosch angesproche was sie wohl machen würden???
    Antwort Bosch: “Wir haben uns darüber noch keine Gedanken gemacht”
    auch Barbus gab die gleiche Antwort.

  60. Peter, 18. März 2012 - 18:54 Uhr

    zu den Verbrauchswerten:

    •Stromverbrauch im Batterie-Modus (kombiniert): 16,9 kWh/100km
    •Benzinverbrauch im Range-Extender-Modus (kombiniert): 5,0 l/100km
    •Elektrische Reichweite (kombiniert): 83 km

    Ich habe einfach mal nachgerechnet:
    Wenn der Stromverbrauch im kombinierten Betrieb 16,9 kWh/100km beträgt, wie kann dann die Reichweite im kombimierten Betrieb 83 km betragen ?
    Dazu würde man nämlich nach Adam Riese 14 kWh brauchen.
    Die gibt die Batterie aber nicht her, wenn 30% der Kapazität zurückgehalten werden.
    Was stimmt jetzt ??

  61. @Peter

    Wenn ich die Batterie auf 10,4 kWh Energieinhalt lade, brauche ich dafür ab Steckdose ca. 13 kWh. Ein paar Werte sind da wohl Käse.

    Aber egal:

    Meine Praxiswerte sind auf normalen hügeligen Landstraßenstrecken mit Ortschaften, 80 km/h Landstraße und 4 km 110km/h-Schnellstraße pro 25 km und Sommerreifen:

    ca. 70-80 km Reichweite mit 1 Volladung ab Steckdose 13 kWh.

    Im Winter mit Winterreifen um 0°C: ca. 50 km Reichweite.

  62. Dieter, 19. März 2012 - 11:39 Uhr

    Der Verbrauch beim Ladevorgang ist normal. Es handelt sich bei der Differenz um Ladeverluste die etwa bei 20 % liegen.Da schneidet der Ampera noch gut ab. Beim Renault waren es im letzten Vergleich ( Auto Bild ) 40%. Es wurden über 30kWh verbraucht um die 22 kWh Batterie zuladen.Gut das in den meisten Testberichten über E-Fahrzeuge nun auch die Ladeverluste genannt werden.Dem Renault hats die Betriebskosten gewaltig verhagelt. Rund 2,00 € sind im Ladevorgang als Verlust verpufft.

  63. Ich habe jetzt ein DashDAQ am Ampera angeschlossen und kann ein paar sehr interessante Werte auslesen:

    Der Ampera zieht im Leerlauf ca. 800 Watt für irgendwelche Peripherie, wenn die Klimaanlage und Heizung aus sind. Wenn die Heizung an ist, geht das bis auf 7 kW hoch. Die Klimaanlage braucht etwas weniger. Genauere Werte gebe ich noch an bzw. werden im Forum veröffentlicht.

    Der Range-Extender liefert bei 2000 U/min Drehzahl ca. 20 kW Dauerleistung in Richtung HV-Batterie ab.

  64. Jan, 3. April 2012 - 15:27 Uhr

    Ich fand den obigen Artikel über die Verbräuche sehr interessant. Eine Frage hätte ich noch dazu:

    Bei Wikipedia steht, dass der Ampera ab 113 km/h automatisch den Verbrenner zuschaltet, so wie ich das verstehe auch im Batterie-Modus. Der NEFZ geht bis 120 km/h. Somit könnte der Zyklus ja auch bei vollem Akku nicht rein elektrisch gefahren werden!?

    Oder kann es sein, dass für die nur ca. 25 Sekunden, die im Zyklus über diesen 113 km/h liegen, die E-Maschinen und der Akku auch der Nennleistung betrieben werden, so dass der Verbrenner aus bleiben kann? Elektrische Systeme können ja kurzzeitig “überlastet” werden ohne Schaden zu nehmen.

  65. Jan, 3. April 2012 - 15:29 Uhr

    Oh, hab mich vertippt. Der Satz sollte lauten:

    Oder kann es sein, dass für die nur ca. 25 Sekunden, die im Zyklus über diesen 113 km/h liegen, die E-Maschinen und der Akku über ihrer Nennleistung betrieben werden, so dass der Verbrenner aus bleiben kann?

  66. Albert, 3. April 2012 - 15:58 Uhr

    @Jan:

    Ich finde den Artikel bei Wikipedia leider nicht. Solange der Akku jedoch nicht leer ist also unter 30 % wo der RE normalerweise zuschaltet fährt der Ampera auch bis 169 km/h (lt. Tacho) rein Elektrisch, ohne RE einsazt…
    Das kann ich im übrigen bestätigen da ichs schon ausprobiert habe :)

  67. Jan, 3. April 2012 - 16:23 Uhr

    ...

    Ah, interessant, dann glaub ich dir statt wiki. Das weiß eben auch nicht alles ;-)

  68. Joachim, 3. April 2012 - 19:19 Uhr

    @Jan: bei Wikipedia steht nicht, dass der Verbrenner zugeschaltet wird. Da steht folgendes:

    „… Bei hoher Leistungsanforderung oder einer Geschwindigkeit von mehr als ca. 113 km/h (70 Meilen pro Stunde) wechselt die Elektronik in Modus zwei.
    Modus 2: kombinierter Betrieb beider E-Motoren …“
    Quelle: ...

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