avatar

ADAM Entwickler-Tagebuch Gastbeitrag

ADAM Presse-Launch – Einer wie keiner

,


Sie ist 19 Jahre alt, mag den Sound großer V8-Motoren, interessiert sich aber auch für die Zukunft der Mobilität und hat einen eigenen Blog. Wer wäre also besser geeignet, den ADAM für uns unter die Lupe zu nehmen als „Lisa the car addict“? Hier ihr Bericht aus Portugal:

Lisa und ihr Opel ADAM Dass ADAM etwas Besonderes ist, dürfte spätestens seit dem „just unique“-Video von Juli klar sein. Gefühlte 100.000 verschiedene Ausstattungsvariationen sind möglich. Das war auch einer der Hauptgründe, warum ich mich so sehr auf die Möglichkeit gefreut habe, „den Kleinen“ im Rahmen der internationalen Pressepräsentation in Portugal probezufahren und zu testen. Doch wie geht man als Blogger an so ein Auto heran? Einen Meterstab habe ich nicht aus meiner Hosentasche gezogen, um zu überprüfen, ob die offiziellen Maße stimmen, als mir MEIN ADAM am Flughafen in Lissabon übergeben wurde. Aber dennoch habe ich auf Details geachtet wie den ersten gemeinsamen Moment. Hier holte der Individualist gleich schon die volle Punktzahl ab.

Reinsetzen und Wohlfühlen

Nach der Schlüsselübergabe setzte ich mich als erstes auf den Fahrersitz. Alles lief ab als würde ich zum x-ten Mal in ihm Platz nehmen. Alle Knöpfe und Funktionen findet man an den Stellen, an denen sie logisch sind und bekommt umgehend ein Gefühl von Geborgenheit und „im eigenen Nest“ sitzen. Saß ich jemals in einem anderen Auto? Ich weiß es nicht (mehr).

Auf ins Abenteuer

Opel ADAM Nach der kurzen Kennenlernphase ging es raus in die große weite Welt, oder vorerst einfach aus der Tiefgarage. Dort fand das iPhone auch schnell Empfang, damit mich die „BringGo“-App erst einmal Richtung Meer navigieren konnte. Es waren keine „1.000 km bis zum Meer“, aber dennoch ein paar mehr als die App am Anfang prognostizierte, da ich mich der freundlichen Stimme im ADAM öfters widersetzte, um neue Straßen und Plätze zu erkunden. Immer auf der Suche nach DER perfekten Fotolocation versteht sich! Solche fanden sich am Straßenrand, vor bestimmt historisch anerkannten und von Touristen gefluteten Bauwerken oder gar auf dem Gelände hinter einer Tankstelle. Der ADAM erwies sich äußerst praktikabel als Sightseeingmobil, da man durch das Panoramadach die Bauten fotografieren konnte ohne auszusteigen.

ADAM, wir schaffen das

Nachdem die 87 PS des 1,4l-Motörchens ihre Kraft nur bedingt in der Stadt zeigen konnten, ging es nun Richtung Hotel auf die Autobahn. Das rechte Pedal mal schön durchgedrückt und geschaut, wie sehr ich in Sitz gepresst werde. Aber bei 120 km/h war schon Schluss! ADAM hätte es noch gut auf die 180 km/h geschafft, aber die Portugiesen fahren offiziell nur ungern schneller. Also ADAM und ich auch nicht!

ADAM wechsel dich

Lisa und ihr Opel ADAM Am Hotel angekommen, stellte ich meinen kleinen schwarzen in der Variante ADAM GLAM ab und tauschte ihn gegen ein Modell in „Fire Red“. Dieser hatte nämlich den LED-Sternenhimmel, den ich noch während des Sonnenuntergangs parkend und mit der Lehne in Schlafposition genoss. Der ADAM SLAM hatte neben Klebe-Tattoos noch das Extreme-Paket mit Carbondetails. Ich kann es mir nicht erklären, aber als ich noch nicht wusste, dass meine beiden ADAMs praktisch und technisch identisch sind, hätte ich schwören können, der zweite hat etwas mehr Power. Was Sportpedale so alles ausmachen können, verblüffend!

Auf in den wilden Westen

Nachdem mein erster Weggefährte und ich die Nacht getrennt verbringen mussten, fuhren wir morgens nach einer kurzen Stärkung los in den westlichsten Westen im Westen. Auch bekannt als Cabo da Roca, der westlichste Punkt Europas. Bei Sonnenschein gestartet, klopften doch recht bald die ersten Regentropfen auf das Dach. Ich zog das innenliegende Verdunklungsrollo zu, doch das hielt den immer stärker werdenden Regen auch nicht davon ab auf die Frontscheibe zu prasseln. Toll. Um das Geräusch zu übertünchen, drehte ich die Lautstärke der Musik auf. Dank Infinity Sound System kein Problem!

Opel ADAM Auf der Strandstraße Richtung Westen besserte sich das Wetter plötzlich, die Sonne schaute zwischen den Wolken hindurch und schau an, ein Regenbogen bildete sich über dem Meer. Schnell in die Rückspiegel geschaut, das Lenkrad rumgerissen und geparkt. Natürlich musste es zu winden und zu regnen anfangen als ich mich, nur im T-Shirt, über den schönen Anblick freute und Bilder machte.

Die Klimaanlage im „Haareföhnen“-Modus düsten wir weiter. Jedoch auch im Westen besserte sich das Wetter nicht. Mit dem Lenkrad im City-Modus parkte ich auf dem westlichsten Parkplatz Europas ein. Nach ein paar Minuten Verschnaufpause für ADAM fuhren wir wieder zurück nach Lissabon.

Aller Abschied fällt schwer

Opel ADAM in Lissabon In Lissabon sind ADAM und ich noch etwas auf den Gleisen der gelben Trams gewandelt, haben dem Ozean leise Adieu gesagt und sind zurück Richtung Flughafen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine kleine Rastpause eingelegt und ich habe es mir auch mal auf dem Rücksitz gemütlich gemacht. Sogar mit dem Beifahrersitz ganz hinten konnte ich gerade noch so sitzen (mein offizielles Maß: 1,69m). Gemütlichkeit ist etwas anderes, aber mit dem Sitz zwei Rasten weiter vorne wären auch längere Strecken locker drin. Da die Uhr immer weiter tickte, mussten wir so langsam aber schnell wieder an den Flughafen. Es fiel mir nicht leicht und ich hatte überlegt, mich absichtlich zu verfahren, aber das Navi rechnet die neuen Strecken einfach zu schnell, die dauernden Ansagen hätten mich bestimmt bald genervt. Also einmal vernünftig sein und ADAM zu seinen Spielgefährten zurückbringen, damit sie zusammen SLAMen, GLAMen und JAMen können. Und was ADAMs noch so machen, wenn sie unter sich sind.

Für mich heißt es schon seit ein paar Tagen wieder „Good old Germany“, ich muss aber immer noch an die gemeinsame Zeit mit meinem ADAM denken. Denn er war meiner, einer wie kein anderer.

Noch mehr tolle Fotos des Opel ADAM gibt’s auf Lisas Website.

Kommentare (13)

  1. Schöner Bericht.
    Und der schwarze Adam gefällt mir! 🙂

    Was ich noch gut finde: Die Chrom-Türgriffe. Da hatte mir anfangs vor gegraut, dachte das wären wieder diese aufgesetzten Kappen wie bei Vectra C/Signum. Aber gottseidank ist nur eine schmale Chromleiste integriert.

  2. So wie sich das liest, sind die 87 PS mehr als ausreichen? Hab den gleichen Motor im Astra J, fährt sich etwas zäh. Ansonsten aber auch ein tolles Auto. Sonntag Abend hab ich den neuen Adam zum ersten mal live gesehen (war ein Vorserienfahrzeug). Bin begeistert… meine Frau übrigens auch! Klasse Opel, weiter so!

    • Puh, also im dicken Astra-J wollte ich den Motor aber nicht haben !
      Freilich ist vorankommen von A nach B auch mit der Basis möglich aber ohne (Leistungs-)Reserven ?!
      Zumal der Verbrauch damit nicht mal am Besten zu bändigen ist, was ich in Vergleichen mit nächst stärkeren, 1.4 T, so sehe/kenne.

  3. ich habe einen Opel ADAM am 15.05.13 gekauft . Den Slam mit 17″ Felgen mit Sportfahrwerk. Rot mit schwarzem Dach. 1,2 l Motor mit 70 PS.
    Ich habe noch Probleme mit diesem Intellinkradioteil. Das System hat mein Handy (Samsung) erkannt aber nicht die Kontaktliste übernommen. Und manuell kann man die Rufnummern scheinbar auch nicht in das Telefonbuch einbringen.
    Dann ist nicht klar, hat dieser Motor einen Zahnriemen oder Steuerkette?
    Ein Verkäufer sagte mir Steuerkette. Von anderen habe ich gehört Zahnriemen. Wer kann mir genau sagen was jetzt richtig ist bei diesem Motor?

    • Zum Thema Kontaktliste… Android fragt normalerweise, ob das BlueToothGerät (das Intellilink) Zugriff auf das Telefonbuch bzw. die Kontakte bekommen darf. Das musst du erlauben. Ist dies geschehen, so dauert es einen Moment, ehe alles übertragen ist. Umso größer dein Kontakt bzw. Adressbuch ist, desto länger dauert das ganze (jetzt erst gemacht, weil unser Adam am 16.5. abgeholt wurde).

      Ich hoffe, es konnte dir helfen.

      Was im Zweifel helfen kann ist die „Kopplung“ der Geräte zu löschen und das Mobiltelefon mal neu zu starten.

  4. Pingback: Lesetipp: Häfler Bloggerin Lisa in der Auto Bild | Veranstaltungen am Bodensee

Einen Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder