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Classic

13. Klassikertreffen – Pebble Beach am Main

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Ein Hauch von Villa d‘Este oder Pebble Beach lag beim 13. Klassikertreffen an den historischen Opelvillen über dem Rüsselsheimer Mainufer. Für eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre sorgten rund 25.000 begeisterte Zuschauer, über 2.300 wunderschöne Oldtimer aller Marken, das entspannte Tagesprogramm – und die vielen freiwilligen Helfer, denen ich bei dieser Gelegenheit noch einmal ausdrücklich Danke sagen möchte.

13. Klassikertreffen an den Opelvillen Gleich zum Auftakt konnten die Besucher mit dem Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt und mit Dr. Karl-Thomas Neumann ein Schwätzchen halten. Unser Chef war eigenhändig mit dem Opel 8/25 PS Spitzkühler aus dem Jahr 1920 angereist. Neun weitere Open-Air-Mobile – vom wunderschönen Moonlight-Roadster aus dem Jahr 1933 bis hin zum neuen Cascada – vervollkommneten die Opel-Cabrio-Zeitreise.

13. Klassikertreffen an den Opelvillen Derweil führte unser Markenbotschafter Jockel Winkelhock die „Schwarze Witwe“ vor Augen – und vor Ohren. Der Gruppe 5 Spezialtourenwagen auf Basis eines Rekord C aus dem Jahr 1968, den einige motorsportbegeisterte Opel-Mitarbeiter damals geheim gebaut hatten, verursachte einen regelrechten Menschenauflauf. Doch es gab noch mehr zu bestaunen: 13 Opel-Designer kamen mit ihren eigenen automobilen Schätzchen und zeigten dann mit Hilfe eines großen Plasmabildschirms, wie heutzutage Autoformen entstehen.

Das Thema Zuverlässigkeit versinnbildlichten zwei Kombinationskraftwagen, die neben dem historischen Opel-Feuerwehrmannschaftswagen – der zentralen Informationsstelle der Veranstaltung – geparkt waren: Zum einen der legendäre Opel Schnelllieferwagen von 1953 („Opel der Zuverlässige“) und zum anderen der fehlerfreie Astra Sports Tourer aus dem 100.000-Kilometer-Dauertest der Fachzeitschrift „auto motor und sport“.

13. Klassikertreffen an den Opelvillen 13. Klassikertreffen an den Opelvillen
13. Klassikertreffen an den Opelvillen 13. Klassikertreffen an den Opelvillen

Kommentare (4)

    • Tja, die Oldtimer-Werkstatt bei der Werksführung in Rüsselsheim ist schon nicht verkehrt (!) aber konsequent wäre das um besagtes zu erweitern.

      Dafür war(/ist) seit Jahren bereits ein Projekt im historischen Altbau, angrenzend zum Bahnhof Rüss. in der Innenstadt angesagt.
      Bisheriges dortiges Opel-Forum hat ein Adam-Cafe (schon Jahre vor dem gleichnamigen Lifestyle Wägelchen) und etwas wechselndes Inventar von einer handvoll Autos + Opel-Souvenier-Shop

      Das Großprojekt soll(te) ein Einkaufszentrum i.V.m. solcher Opel- und Oldtimer-Historie insgesamt aufbieten. Bei Erhaltung der historischen Fassade mit Opel-Portal, Gaslaternen und Adam Opel-Statue..
      Doch 2009 und was wirtschaftlich so kam, die Stadt selbst jetzt gerade richtig drin (unter den „Rettungsschirm“ geschlüpft),…..sieht das allzu mau aus. Weiteres Tun mit beschränkter Befugnis.
      Andere Projekte in Rhein-Main hatten’s „durchgezogen“, Flughafen, Loop5,…

      Hierzulande wird gearbeitet/geschlafen – shoppen und erleben tut man wo anders !
      Eine „autogerechte“ Stadt der 60/70er mit Doppelspuren, Karstadt-Ruine + trostlosen Reste-Geschäften hat nix zu bieten. Sorry.

      GM stellt sich wohl mit OPEL(/Vauxhall/Buick/Chevrolet, Cadillac) stärkend, finanziell und strukturell vertrauensfördernd neu auf.
      Doch vielleicht könnte man auch das Umfeld, am STAMMSITZ mit entsprechender Außenwirkung auch ein wenig davon teilhaben lassen !!!(?)

      Denn was beklagt/hört man hierzulande von allen Seiten (zum Hintergrund bin ich im Unwissen). Mit dem Tiefgang von OPEL hat es auch die Stadt Rüsselsheim, fehlende Gewerbesteuer, herunter gezogen.
      Letztlich gibt es für ein (amerikan.) Unternehmen sicherlich auch andere Möglichkeiten (der „Umschichtung“) woran das Defizit auszumachen ist…;o)

      So glänzend man sich jetzt aufstellt und tut, daher bitte auch mal nach links + rechts schauen !
      Das Werk / Die Stadt sind förmlich zusammengewachsen – damit einhergehend wäre eine Mitverantwortung auch hier um so deutlicher hervor zu bringen.

      Wenn ein Oberbürgermeister sich dann aber auch beim 2. Firmenlauf weiterhin so „flügellahm“ präsentiert, sorry – ist mehr als bezeichnend.

  1. Pingback: Opel Schnelllieferwagen | Opel News

  2. Oldtimer sind immer eine Augenweide. Schade, dass wir an diesem Treffen nicht teilnehmen konnten. Wir selbst haben einen alten SL, der ab nächstes Jahr auch als Oldtimer gelistet wird. Mir sind solche Autos tausend mal lieber als die modernen Fahrzeuge vom Fließband.

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