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Astra Entwickler-Tagebuch Video

Astra K-Fahrwerk: Harder hat’s drauf

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Neuer Opel AstraDen neuen Astra haben unsere ITEZ-Ingenieure sprichwörtlich auf dem weißen Blatt Papier entwickelt. Effizienter, sparsamer, spritziger und zugleich komfortabler – all das schafft die nächste Astra-Generation nicht zuletzt aufgrund der komplett neuen Leichtbau-Fahrzeugarchitektur. Ultrahochfester Stahl, der kompakt ausgelegte Hilfsrahmen sowie Massenreduzierungen an Vorder- und Hinterachse tragen zu diesem Ergebnis bei.

Neuer Opel Astra: FahrwerkMit der Gewichtsersparnis taten sich neue Möglichkeiten auf, das Handling gegenüber dem Vorgänger spürbar zu verbessern. Und dafür zeichnet ein alter Blog-Bekannter verantwortlich: Michael Harder. Unser oberster Vorausentwickler Fahrdynamik und sein Team stimmten den neuen Astra ganz konsequent in Richtung Agilität ab. Mehr dazu im folgenden Video:

Auch das von Harder kultivierte Prinzip, die patentierte Kombination aus Verbundlenker-Hinterachse und Watt-Gestänge, ist in perfektionierter Form mit an Bord. Hier der gewohnt bescheidene Kommentar des Konstrukteurs:

Verbrauchs- und Emissionswerte Opel Astra: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (128)

  1. Hört sich alles prima an ! Wie wäre es wenn Sie jetzige Astrafahrer einladen würden, damit sie diese Fortschritte feststellen könnten. Ich würde mich natürlich anbieten, da ich bis jetzt vom Astra F bis J alle gefahren habe. Auch der Vorgänger Kadett D und E sind mir noch bekannt. Trotzdem guter Bericht. Vielleicht kommt auch noch ein Bericht über den Unterschied der Lenkung von J zu K. Das der Astra K ziemlich flink ist, konnte ich letzte Woche in der Nähe des Frankfurter Flughafens feststellen. Ein weißer K auf der linken Spur in Erlkönigmontur mit einem merkwürdigen quadratischen Schild am Heckstoßfänger. ( keine Ahnung was das für eine Bedeutung hat. ) Der Fahrer hatte es auf jeden Fall eilig.

  2. Schöner Bericht, besten Dank 🙂
    Was mich nur interessieren würde ist: kommt noch ein weiteres Fahrwerk (Sportfahrwerk)? Und warum setzt man hinten auf die Watt-Link Achse und keine Mehrlenker?

    • Ok laut Opel Konfigurator ist die Kombination aus Verbundlenker-Hinterachse und Watt-Gestänge, beim Astra K nur im 1,4 150PS und 1,6 CDTI mit 136 PS Verbaut ?
      Die große 16“ Scheibenbremsen vorn und 15“ Scheibenbremsen hinten gibt
      es auch nur für den 1,6 CDTI !

      • Ja, beim „J“ hatten sie auch schon die Einschränkung nur für die leistungsstärkeren das Watt-Link dabei zu haben.
        Beim Golf ist die Mehrlenker denn auch nicht in allen Motorvarianten incl.

        Zu gerne würde ich im Blind-Test mal jeweils beides erfahren und ob ich das als Laie so „herausfahre“. Sei es in der Fahrdynamik oder beim Komfort !?!?

        • @Eco Driver: Die Einstiegsmotorisierungen der neuen Astra-Generation (wie z.B. der 1,0L Motor) werden nicht über eine Hinterachse mit Watt-Gestänge verfügen. Dank der substanziellen Gewichtsreduzierung und dem neuen Fahrzeuglayout (MacPherson Vorderachse kombiniert mit Verbundlenker-Hinterachse ohne Wattgestänge) ist aber auch bei den Einstiegsvarianten perfekte Fahrdynamik geboten. Die Astra K-Versionen mit höherer Motorisierung werden mit Watt-Gestänge ausgestattet sein – natürlich auch präzise abgestimmt auf das massiv reduzierte Gewicht des Astra K.

          • War heute morgen mit meinem Astra ST 1.4t zur Inspektion in der Stadt wo der Adam herkommt. Bei der Fahrzeugannahme konnte ich mir persönlich das Wattgestänge auf der Hebebühne anschauen. Das war dann sehr aufschlußreich, der Annahmemeister sagte auch, dass es sowas schon früher gegeben hätte. Es kommt halt alles wieder. Ich weiß allerdings nicht ob es dies beim Wartburg oder Trabbi gegeben hat. Auf jeden Fall sieht mein Astra nach jetzt 89000km lt. Aussage des Meisters noch top aus. Darf man ja auch nach 2,5 Jahren erwarten.

      • Stichwort Opel-Konfigurator, betrifft zwar nicht den Astra, aber langsam wird es echt peinlich!!! Muss man allen Ernstes 10 € Aufpreis verlangen, damit in der Beifahrer-Sonnenblende beim Corsa ein Spiegel verbaut wird? Die Aufpreispolitik wird langsam echt lächerlich. Ganz im Ernst!!!

        • @Drummer:
          Ich finde es allemal besser, als die Option ganz zu streichen, wie es oft in der Vergangeheit passiert ist.
          Deshalb finde ich es gut, wenn nicht mehr serienmäßig, dann gegen Aufpreis.

          • Es geht nicht darum, die Option ganz zu streichen. Ein Spiegel in der Sonnenblende hat in einem Auto schlicht und einfach zur Serienausstattung zu gehören. So, wie es bei Opel auch seit jeher der Fall war. So langsam fängt man im Marketing an zu spinnen, sorry für die Wortwahl, aber irgendwo hört´s dann auf. Und dann der Aufpreis: 10 € – Was soll der Blödsinn? Dann verkauft man doch eher das Auto 10 € teuerer, wenn es wirklich daran hängt, anstatt dass man in der Aufpreisliste so einen Quatsch findet… Ich bitte um Nachsehen für mein Aufgeregt-Sein, aber womit will man es sich eigentlich noch verscherzen?

          • @Didi: Die dritte Kopfstütze hinten war selbst bei meinem C-Corsa 2000 bereits aufpreispflichtig.

            Ich hoffe nur, dass der neue Astra nicht so schnell entfeinert wird, wie der alte. Das nervt gewaltig und reduziert für mich die Wertigkeit der Fahrzeuge enorm. Wenn ich heute einen Insignia sehe und mir die Änderungen zwischen den MJs anschaue, denke ich da fährt Rudis Resterampe vor mir.

          • joh, die erste preisliste ist präsent, es wird bestimmt nicht besser.
            mein meriva war 2010 noch in wähnung der erste, letztlich bereits mit einer 2. um details entfeinert und wenn ich mir den heute beim FOH anschaue.
            Man will anfänglich halt vor Presse + Co glänzen, dann fährt man zurück, in den folgenden Jahren die Teurung etc. auffangen, um den Preis vermeintlich stabil zu halten…
            Und entdeckt halt fortlaufend 1/10-Cent und mm-Teppich die eingespart werden können, diese sich aufskalieren im Faktor der Jahresproduktionszahlen zu 5, 6-stelligen EUR-Beträgen

        • Ja das ist schon merkwürdig. Was ich komisch finde ist, dass man bei einem Insignia den Parkpiepser vorne und hinten noch extra bezahlen muß, ebenso die zusätzliche Kopfstütze und Durchladeeinrichtung. Der Insignia ist ja schließlich das Flaggschiff von Opel. Ich konnte diese Prozedur mit dem Opelverkäufer für einen Insignia durchgehen. Wenn man da einen Haken vergißt kann das Folgen haben.

        • @Drummer79 Eigentlich wollte ich nix mehr dazu sagen aber ich würde den Aufpreis bezahlen wenn man zusätzlich eine Handschuhfachbeleuchtung mit dazu reichen würde. Gleiches gilt für Adam, Karl und Meriva und ich kann nur hoffen das man diese nicht auch noch beim Astra weggespart hat!!! Opel will sparen. Verständlich. Nur kann ich mich entsinnen das Herr Neumann gesagt hat das man an Stellen spart wo der Kunde es nicht merkt aber leider spart man an offensichtlichen Stellen!!!

          • @ ralle:

            Meine Rede. Das Sparen ist ja auch gut und schön, aber Ausstattungen, über die es eigentlich nichts zu diskutieren gibt (selbst der Kadett D hatte seinerzeit im Handschuhfach bereits Licht) verbaut man schlicht und einfach und fertig. Was spricht dagegen, den finanziellen Aufwand dadurch auszugleichen, dass das Auto dann eben 150 € teurer ist? Ich denke nichts.

            Es wirkt jedoch armseelig, wenn man für an sich selbstverständliche Ausstattungen dann plötzlich Aufpreis erhebt. Ausstattungen, über die sich der Kunde an sich keine Gedanken macht, weil er davon ausgeht, dass diese in der Wagen- und Preisklasse nun mal eben immer dabei sind.

            Da liegt einfach das Problem.

          • Das beste kommt aber noch: Beim Meriva gibt es seit dem Modellwechsel !!! das „Pfützenlicht“ an den B-Säulen nicht mehr. Opel schafft es nicht, trotz mehrfachem Hinweis auch im Blog hier, die Homepage anzupassen. Und das nach 6 Monaten !!! Da seht immer noch bei den „Highlights“ bei „Komfort und Ergonomie“ der Satz: „Im unteren Bereich der B-Säulen befindet sich ein Licht, das den Boden neben dem Auto beleuchtet. So können Sie auch bei Dunkelheit immer sicher Ein- und Aussteigen.“
            Man kann ja sparen, sollte es aber der Marketingabteilung aber auch mal mitteilen. Nach 6 Monaten. Oder einfach ab und zu Preisliste und Homepage vergleichen. Nur so als Tipp …

            P.S. Finde auch schade so was nicht mehr also Option anzubieten. Ich habe das „Pfützenlich“ noch und würde mir aufgrund des Opel-Sparwahns den aktuellen Meriva nicht mehr kaufen. Wäre ein totaler Rückschritt in „Ergonomie und Komfort“.

          • Das Marketing ist in anderen Sphären.

            Und beim Karl, das Werbebudget noch schmaler als das Modell selbst (?).
            Dieser peinliche DEUTSCHE-nicht-Lustig Spot für GANZ Europa.
            Übelst rück-synchronisierte DEUTSCHE Schauspieler und von einer DEUTSCHEN, BLONDEN Frau ohne FÜHRERschein.

          • na, ob hier manche Wörter in Teilen wirklich grossgeschrieben werden müssen?
            Egal wie auch immer es gemeint ist … …

          • Kennst du den Spot ?!

            „DEUTSCHE MACHEN KEINE SCHERZE.“

            Das ist ist so Indianer-Jones-Böse-Deutsche-Niveau.

  3. PS/@Mod: Das „Röntgen“-Bild mit dem gelb-leuchtenden Fahrwerk zeigt übrigens den „J“ !
    Ist aber eigentlich auch egal, weil wohl annähernd identisch in der schematischen Darstellung 😉

  4. Nun ich bin gespannt wie sich der neue Astra fahren wird. Was Beschleunigung und Elastizität angeht kann man schon von den reinen Papierwerten sehen das, das Fahrzeug einen riesen Schritt nach vorne gemacht hat.
    @Moderator & Philipp Quanz Was mich wirklich sehr interessiert wie wird der (Fahr)Komfort sein im Vergleich zum Astra J mit Flexride Fahrwerk? Ich liebe den „Tour“ Modus in unserem Astra ST. Nächstes Jahr läuft das Leasing für meinen Adam aus und ich überlege mir wieder auf Astra zu wechseln, ist zwar ne blöde Frage aber würde ich den „Tour“ Modus stark vermissen???

    • Auch wenn die aktuelle Stellungnahme von Opel heißt, das es kein flexride Fahrwerk geben wird kann es sich auch sehr schnell ändern.
      Abwarten, durch die Presse kahmen bereits Bilder mit der Sport und Tour Taste zu Vorschein.
      Ich könnte mir nicht vorstellen, das die Ingenieure eine Tour Taste einbauen ohne ein flexride Fahrwerk einzubauen, würde zumindest Sinn machen.
      Viel wichtiger, gibt es eine climacoat frontscheibe (drahtlose frontschutzscheibe) und die Heckscheibe.
      Ebenso das fahradträgersystem.
      Und eine übersichtlichere Klimabedienung, spätestens beim Facelift.

      • Du passt nicht auf / ignorierst fortlaufend, das sollte man mit deinen Beiträgen wohl auch (?)!

        Sport/Tour-Taste ist (nur beim Dynamic laut Preisliste vorhanden) auf Lenkung+Gaspedal-Charakter Einfluss nehmend.

        Deine sinn- und haltlosen Wiederholungen und Einforderungen sind ohne Substanz, gerade auch im Vorfeld ohne realen Bezug zum Objekt.

  5. @ Michael Harder

    Schön erklärt!
    Aber Schräglaufsteifigkeit soll mit maximaler Seitenkraftübertragung korrelieren ???

    Trotzdem viel Erfolg mit dem neuen Astra.

    • Unsere Fachabteilung erklärt das wie folgt: Die Schräglaufsteifigkeit (SLS) ist als Steigung der Seitenkraft über dem Schräglaufwinkel definiert. Die SLS korreliert mit dem zeitlichen Verhalten (geringer Phasenverzug = spontanes Ansprechen), mit dem Lenkwinkelbedarf (möglichst gering) und – betrachtet man das Verhältnis zwischen Vorder- und Hinterachse – mit dem Eigenlenkverhalten des Fahrzeugs (Unter- und Übersteuern).

      • Danke an Philipp Quanz und die Fachabteilung für die schnelle Antwort. Obige Definition ist völlig korrekt und bestätigt auch, dass SLS nicht direkt mit der maximalen Seitenkraft zusammenhängt.

        Ich wollte hier keine technische Haarspalterei anzetteln, bin aber sicher, dass viele Leser aus dem Blogbeiträgen ihr eigenes Fachwissen erweitern möchten. Und da sollten die gegebenen Information schon den tatsächlichen physikalischen Zusammenhängen entsprechen.

  6. Konnte des Astra K letzte Woche in Dudenhofen im direkten Vergleich mit Golf, Focus und Hyundai i30 fahren. Die Abstimmung ist super gelungen, schon die „einfache“ Ausführung ohne Wattgestänge liegt hervorragend, selbst im Grenzbereich. Und ja, man spürt die verlorenen Pfunde sehr deutlich.
    Für meinen Geschmack konnte nur der Golf mithalten, schon den Focus fand ich weniger gelungen. Zum Handling des Hyundai schweige ich lieber vornehm.

    • Uiii, war dass das Gewinnspiel von ams ?!?
      Oder als WA intern ?!?

      Wo der Focus doch sonst auch gerade darin so gelobt, ein direkter Vergleich unmittelbar ist bestimmt hochinteressant.
      Das ist wahre Fleiß- und Feinarbeit diese Abstimmungen – darin hat OPEL schon immer ein gutes Händchen und souveränes tun.
      Siehe zuletzt die Vergleiche des Corsa-E OPC ggü MINI Cooper S und Audi S1 in mehreren Gazetten. Am Fahrwerk macht denen keiner was vor !
      Wenn man bedenkt was die an Geld + Aufwand reinstecken / löhnen lassen.

      • Habe die Info bekommen, dass die Verkäufer kürzlich den Astra K in Dudenhofen vorgestellt bekamen. Sie dürften mit Rennfahrer fahren und auch selbständig. Auf jeden Fall verstehen die ihr Handwerk, und wissen genau wo die Grenzen des Fahrzeugs sind. Zusätzlich wurde Onstar und das Matrixlicht erklärt.
        Habe übrigens durch Zufall heute einen dunkelgrünen Astra K in ESA auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums mit GG – Kennzeichen stehen sehen. Das kann ja dann nur ein Auto aus der Vorserie sein. Meinem Empfinden nach wirkt er durch das Design kleiner und kompakter im Vergleich zum J. Was ein paar cm und geraderes Design doch ausmachen.

      • Jepp, den Eindruck gewinnt man tatsächlich. Straffer, ranker/schlanker, den BMI verbessert, entwässert,…
        Bekommt man selbst ja schlechtes Gewissen, dann faul in den Massage-Sitzen fläzen 😉

      • Ein Verkäufer bin ich nicht (durfte als „Vertretung“ zum Event), aber zum Thema Fahrkomfort kann ich sagen, dass der Neue sich für meinen Geschmack sehr angenehm fährt. Wobei ich bisher, ehrlich gesagt, den Tour-Modus des Flex-Fahrwerks so gut wie nie benutzt habe. Fand die Standard-Abstimmung immer am stimmigsten.

        Mit 16- und 17-Zoll-Felgen gab es komfortseitig nichts auszusetzen, ich fand die Abstimmung recht ähnlich zu der des Golf. Wagen mit 18er Felgen gab es leider nicht zur Probefahrt. Wie immer gilt: am besten selber ausprobieren, wenn der Astra beim Händler steht.

    • P.S. Und über Details zum ST würde sich glaube ich auch niemand beschweren. 😉 Insbesondere ob die Laderaumhöhe so gut bleibt und ob vielleicht eine automatische Heckklappe kommen wird…

      Aber ich weiß ja: Der Indianer schweigt, bis der Häuptling die Informationen freigibt.

      • Jooaar, beim 5-T ist den Berichterstattern schon aufgefallen, dass die Ladekante etwas arg hoch wäre.
        Beim ST bleibt zu hoffen, dass die „Caravan-Qualitäten“ um so forcierter wieder zum tragen kommen !
        (Die Erlkönigbilder mal ausmessen 😉

        • Beim ST würde ich mich über größere Türausschnitte hinten freuen. Beim J sind diese recht klein geraten dies macht es ziemlich umständlich unseren Sohnemann durch diese enge Luke in den Kindersitz zu setzen. Beim Astra H (5türer) sind die Türausschnitte schön groß da kann man deutlich besser agieren.

          • Das mit den Türausschnitten ist grundsätzlich überall so eine Sache. Das äußere Fugenbild der Türen ringsherum suggeriert quasi einen weiterhin großen Ausschnitt, jedoch nur „Brutto“.
            Der steht zunehmend in Diskrepanz zum „Netto-Ausschnitt“, was einem wirklich als Loch-zum-reinkrabbeln verbleibt.

            Hintergrund. Erhöhung der Struktursteifigkeit der Karosserie !
            Je weniger groß die Öffnungen, um so stabiler das Gehäuse.

            Cabrio ist denn das „worst-case-Szenario“, entsprechend was oben fehlt, wird unten zusätzlich verschweißt.

  7. Zum neuen Achssystem:
    Es ist natürlich ein gutes Verkaufsargument, dem Kunden etwas „Neues“ anzubieten, vor Allem wenn Marketing es geschickt und einprägsam in Werbung umsetzen kann. Verbundlenkerachse mit Wattgelenk klingt schon eindrucksvoll.
    Ist es aber auch technisch nötig oder sinnvoll?

    Wenn ich zurückdenke, wieviele Hinterachsysteme wir schon hatten und diese immer mit guten Argumenten zum Vorgänger beloben mussten, dann kommt schon eine ordentliche Liste zusammen.

    Nur, was hat der Kunde davon? Die meisten wissen nicht mal, ob sie Front- oder Heckantrieb haben oder bewegen sich mit maximal 0,3g Querbeschleunigung.
    Da reicht der simpelste Verbundlenker völlig aus.

    Wir haben vor vielen Jahren mal am Nürburgring verschiedene Achskonzepte getestet. Zu Aller Überraschung ließ sich eine simple Starrachse mit Längsblattfedern am angenehmsten fahren. Steuerverhalten auch im Grenzbereich ohne Überraschungen, durch die Sturz- und Spurkonstanz einfach zu erklären.

    Ein gutes, fahrsicheres und preiswertes System, allerdings wahrscheinlich vorurteilsbedingt kaum verkaufbar. Eigentlich schade.

    • Das Neue ist eine Überarbeitung des „alten“ aus dem „J“, dort gab es bereits das Wattgelenk.
      Im Weiteren wurde auch schon aufgezeigt, es kommt nicht immer/überall zum Einsatz, weil es eben nicht zwingend so notwendig ist.

      Gewiss, eine Corvette hat auch Blattfedern und tut ihr übriges, um selbst damit zu glänzen.
      Vorurteile setzten ja längstens schon weit vorher an – die „Umparken“-Aktion ist denn bemüht es einzudämmen…

      • Gutes Argument. Aber „Umparken“ sollte natürlich nicht nur beim Kunden, sondern auch beim Marketing und vor Allem in den technischen Abteilungen stattfinden.
        Braucht der Kunde wirklich 3, 4 oder 5 Lenkerchen an seiner Achse? Er bemerkts ja sowieso nicht. Und für die Wenigen mit sportlichen Ambitionen kann OPC verfeinern.

        Wird für den Kunden entwickelt oder für den Motorjournalisten, damit er was zum positiv erwähnen hat?

        Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Kunde und Entwickler in zwei verschiedenen Welten leben. Da aber Entwickler mit ihren Forderungen die Kosten des Fahrzeugs nach oben treiben wird viel Geld verbraten, von dem der Kunde nichts hat. So sagte schon vor Jahren ein Opel Chefingenieur: „steckt das Geld doch besser in ein schickes Lenkrad und die Haptik des Interieurs. Das sieht und fühlt der Kunde jeden Tag und freut sich darüber“
        Nur so als Denkanstoss zum „Umparken“

          • Ich verstehe auch grad nicht warum man auf eine gute „Basis“ verzichten soll. Warum muss immer alles nur bei OPC sportlich sein? Ich fahre selber den Astra J OPC, aber ist doch toll wenn auch die „normalen“ ein tolles Fahrwerk bekommen. Was bringt mir super Spaltmasse, tolles Lenkrad? Ein Auto ist zum fahren, und zum fahren will ich je nach Situation Fahrkomfort. Das Problem im Allgemeinen, sparrt Opel an der Technik heisst es, weil sie es sich nicht leisten können. Macht das jemand anders (ihr wisst wer!) dann heisst es, gut gemacht, so macht man „Leichtbau“. Wenn ihr versteht? 😉

          • Die Spaltmaß-Hysterie finde ich auch übertrieben, bleiben wir mit dem Thema Overkill doch bei obiger Hinterachse.
            Mal anders ausgedrückt: für 20 Euro kann Opel ein zusätzliches Wattgelenk einbauen oder aber den Wagen wirkungsvoll und echt langfristig entknarzen.

            Was macht den Kunden wohl zufriedener ?

        • „Wird für den Kunden entwickelt oder für den Motorjournalisten, damit er was zum positiv erwähnen hat?“

          Hmm….
          Hätte mein alter Omega A nicht so ein wahnsinnig gutes Fahrwerk gehabt, würde ich heute vermutlich nicht mehr leben. Wer einmal eine so extreme Situation erlebt hat wie ich vor vielen Jahren, der verzichtet liebend gern auf das letzte Quentchen Haptik im Austausch für ein sehr gutes Fahrwerk. Die Fahrwerke waren bei Opel immer gut bis sehr gut bis extrem gut. DANKE OPEL!

          • „Mal anders ausgedrückt: für 20 Euro kann Opel ein zusätzliches Wattgelenk einbauen oder aber den Wagen wirkungsvoll und echt langfristig entknarzen.

            Was macht den Kunden wohl zufriedener ?“

            Beides gleichzeitig?

          • Beides gleichzeitig?
            Klar, ist kein Problem in der Premiumklasse.
            Dann aber auch Premium- und keine Opel Verkaufspreise.

  8. Bei allem Fortschritt an der Mechanik, finde ich es doch schon ein wenig traurig und beklagenswert, dass es keine adaptive Dämpfer mehr gibt.
    Die Begründung, dass diese zu wenig bestellt wurden, nun da hat man es sich einfach gemacht. Natürlich ist der Kostendruck hoch, aber gerade Opel als Pionier bei elektronischer Dämpferkontrolle war ja DIE Innovationskraft seit dem Astra H. Und nun läßt man sich hier den Rang ablaufen. Das finde ich sehr schade.
    Mag ja sein, dass man nichts damit verdient, aber für das Image ist das schon wieder negativ. Und es ist ja leider so, dass gerade Fremdmarkenkunden auf Image setzen so bescheuert es auch sein mag.
    Warum wird eigentlich nicht der Sportstourer gemeinsam mit der Limo auf den Markt gebracht? War doch früher auch so.

    • Das verstehe ich auch nicht. Ich denke, mit dem alten Sports Tourer ist kein Sart mehr zu machen, es gibt Unmengen an Lagerfahrzeugen. Wer bestellt den noch neu, außer Firmenkunden?

      Außerdem ist das Motorenangebot laut Konfigurator drastisch gekürzt worden, selbst in der Top-Variante EXKLUSIV. Beispiel Diesel: Beim 1.6 CDTI mit 136 PS ist Ende der Fahnenstange. Wo ist der 2.0 CDTI mit 165 PS hin und vor allem: Wo bleibt die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Konkurrenz? Diese bietet durch die Bank stärkere und kultiviertere Diesel-Maschinen für die Kompaktklasse.

      So schwer sollte es doch wohl nicht sein, das zu verstehen und umzusetzen. Informationen zum neuen Sports Tourer sollten allerdings allmählich folgen, es ist nun mal die wichtigste Karosserie-Variante beim Astra.

      Und noch was: Nach meinem Dafürhalten wäre es dringend geboten, auch im Mokka eine stärkere Diesel-Maschine zu bringen. Wann kommt hier eigentlich das Facelift? Erlkönige hat man doch schon erspäht.

      • Hab ich was verpasst?
        „und kultiviertere Diesel-Maschinen für die Kompaktklasse. “
        Ich denke, der 1.6 CDTI soll so toll sein? Bin den selbst noch nicht gefahren… und der 1.6 BiTurbo (160+ PS) wird sicherlich kommen, aber ein 2.0 garantiert nicht, weil sich dann der Gewichtsvorteil wieder relativiert 😉

        • Ich bin den Motor mit 136 PS neulich mal im Zafira Tourer gefahren, weil ich den als Leihwagen hatte. Naja, also ihn als Krawallbruder zu bezeichnen, wäre wohl übertrieben, aber viel Unterschied zum alten 1.7er mit 130 PS – den ich selbst im Astra J ST hatte – ist nicht zu merken in Sachen Laufruhe. Da hatte ich mehr erwartet, oder ich war wirklich ein wenig zu erwartungsvoll.

          Das Schöne ist, dass der neue 1.6er mehr Biss hat als der alte 1.7er. Den Unterschied spürt man dann schon von unten raus, wie ich finde. Aber die neue Maschine als Flüsterdiesel zu bewerben erscheint mir etwas hoch gegriffen. Vom „Schnurren“ bzw. „Flüstern“ ist der Motor schon noch ein Stück weg.

          Nebenbei muss ich erwähnen, dass ich letztens mal den Seat Leon mit 1.6er Diesel Probe gefahren bin, weil er meiner Freundin so gut gefällt. Und die Maschine war einfach leiser und vom Lauf angenehmer. Ja ja, ich weiß. Denkt aber dran, ich fahre nen Insignia. Also nix „verkappter VW-Fan“… 😉

          Es ist einerseits ja verständlich, dass die „alten“ 2.0er aus dem Programm fallen. Das wäre ja auch gar nicht das Problem, aber dann muss man zumindest zeitgleich den neuen 1.6er BiTurbo einführen (auch im alten Modell!!!), um die Leistungslücke zu schließen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

          Das ist es ja auch, warum man meines Erachtens immer wieder Boden zur Konkurrenz verliert. Ein weiteres Manko: Die Zeitspanne zwischen der Ankündigung neuer Motoren und deren reeller Einführung im Fahrzeug ist einfach zu groß. Potentielle Kunden warten auch nicht ewig.

          • OK, alles klar.
            Wir als Insigniafahrer kennen uns mit Ankündigungen und der Realität ja gut aus ^^
            Kurze Anmerkung: Ich gehe davon aus, das der Leon besser gedämmt sein müßte, als der Zafira. Opel braucht(e) schon recht lange, um zu verstehen, dass die Innenraumlautstärke ein Punkt ist, an dem nicht gespart werden darf. Bsp: Die Fahrwerksgeräusche beim Insignia FL sind besser als beim VFL aber so richtig glücklich macht mich das noch nicht (das gelegentliche Bremsenklappern mal herausgenommen, was gar nicht geht).

    • Naja, verschiedene Karosserie-Varianten bedingen doch all ihre separaten Validierungen und damit Logistik & Aufwand.
      Das ist aber doch seit geraumer Zeit schon so, nicht zeitgleich zu erscheinen (?), auch bei anderen Marken – letztlich wohl um die Aufmerksamkeit zu verteilen und hoch zu halten 😉

      • Schon klar, aber warum schaffen es denn andere Hersteller, Modelle mit längerer Bauzeit dennoch mit den modernsten Maschinen auszustatten bzw. das Motorenangebot regelmäßig zu aktualisieren? Man kann doch nicht immer warten, bis das neue Modell auf dem Markt ist. Das aktuelle Angebot ist doch entscheidend. Und da geht es jetzt mit dem Astra Sports Tourer gerade schon wieder hinten runter. Bis der K als Sports Tourer kommt, dauert ja noch bisschen. Wieso schmälert man jetzt schon das Motorenangebot beim noch bestellbaren Astra J ST ?

          • Dem kann ich nicht folgen. Der J als Sports Tourer wird weiterhin gebaut, auch müssen weiterhin Motoren in die Karosserie eingesetzt werden. Warum liefert man plötzlich eine Maschine nicht mehr im noch aktuellen Modell? Ich erwähne es nochmal, der Astra K Sports Tourer wird noch eine ganze Zeit lang nicht zu haben sein. Insofern muss man das aktuelle Modell interessant halten.

        • Will ich immer das neueste unter der Haube oder eine Steuerkette, die hält? Man hört immer nur von den tollen neuen Sachen. Wenn sie dann heimlich, still und leise begraben werden, ist das keine Meldung mehr wert (man denke nur an den – sagen wir mal – leicht problematischen 1.4 TSI im Polo GTI, der im Rahmen der Kapitulation vor den technischen Problemen durch einen 1.8 Turbo ersetzt wurde).

          • Hallo,

            dem muss man aber schon hinzufügen, dass gerade in Sachen Modellpflege Opel wirklich ziemlich gerne dazu neigt, alte Hüte zu verkaufen.
            Während VW zB beim Touran nach x Jahren bauzeit noch auf die TSI-Motoren mit 6-Gang umgestellt hat, wurde der zafira B bis zum Ende mit 1.6 und 1.8 l Saugern mit 5-Gang verkauft. Vom Geräuschniveau war das Fahrzeug im direkten A-B Vergleich damit nicht komkurrenzfähig – und das ist genau das, was der Kunde bei einer Probefahrt sofort bemerkt.

            Beim Golf wurde auch der Golf VI Variant noch weiterverkauft, als schon der VII im Markt war und nicht einfach „auslaufen gelassen“. Und – wir haben so einen VIer Variant in der Firma – auch die buchbaren Ausstattungsoptionen nicht ausgedünnt.

            Gruß

            Markus

        • @Drummer79 Leider ist es bei Opel Gang und Gebe alt bewährtes am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen siehe Antara, Ampera, Agila. Beim Meriva finde ich spart man auch kräftig ein scheinbar läuft der Mokka ihm den Rang ab. Was wird nun aus dem Astra GTC, was passiert mit dem Cascada, wird beim Insignia Dieseltechnisch noch was an der Leistungsspitze passieren oder bleibt bis 2017 der 170 PS Diesel das Ende der Fahnenstange, wann schließt man endlich die Lücke zwischen 1,6T (170PS) und 2,0T (250PS) man hätte ja den 1,6l „Performance“ Turbo (200PS) ich versteh nicht warum er bis jetzt nicht den Weg in den Insignia gefunden hat. Wann kommen mal neue Polster-Farben?? Fragen über Fragen. Leider setzt man lieber bei jeder Modelljahresänderung den Rotstift an und erhöht (weils so schön ist) den Preis!! Das Marketing bei Opel sollte allerdings so langsam mal verstehen das man dieses Spiel lieber nicht übertreiben sollte denn der Markt ist hart umkämpft und nicht nur Opel kann schöne Autos bauen.

          • Genau das meine ich damit. Man wundert sich einerseits über mangelnde Kundennachfrage, unternimmt aber Gegenteiliges in Sachen Fahrzeugattraktivität.

            Beispiel Meriva:
            Der Meriva B ist an sich ein interessantes Auto, das Türkonzept einzigartig in der Klasse, aber warum wurde z.B. beim Facelift kein Xenon eingeführt? Für mich ein Riesen-Faupax, im Corsa E bekommt man es ja auch. Warum hat man interessante und auch sinnvolle Features wie die Beleuchtung unten an der B-Säule weg gespart? Kleine Gimmicks, die Wirkung zeigen, sind weg. Warum gibt es keine weiteren Polster? Fragen über Fragen. Warum wurde der Meriva OPC gestrichen… usw.? Ich glaube, das Thema Kundennachfrage wird hierbei falsch angegangen. Wie soll die Nachfrage steigen, wenn ein Fahrzeug im Verlauf seiner Bauzeit nach und nach an Attraktivität verliert, anstatt durch neue Optionen dazu zu gewinnen?

          • Der Meriva(-B), seufz, eigentlich in der Zeit des „fast-untergang/verkauf/was-auch-immer“ ja doch einiges hervorgekommen, bleiben doch Spuren und nicht alles und an allem wurde es schon verbessert. Nächste (Halb-)Generationen denn erst.
            Erstaunlich umfangreiche Facelifts einerseits (Insignia, Corsa-D/E,) und „gewohnt“ bescheidene anderweitig.
            Der Meriva läuft aus, ist bereits „abgeschrieben“, da war das Lastenheft eng geschnürrt, was einerseits noch gutes/neues (1.6 CDTI), jedoch weiter (ein)sparen andererseits ihn erfasst. Entfeinern an leider nicht zu übersehenden Stellen.

            OPC hat sich grundsätzlich/gänzlich vom Van-Segment wegbewegt – nüchtern betrachtet wohl zu bescheiden die Stückzahlen in Bilanz beim „A“, bzw. Zafira. Allein die Emotionen/Exclusivität damit von den Controllern zu wenig gutgeheißen auf Dauer.
            Der Kittel sitzt hier halt strammer 😉

          • Man könnte in dem Zusammenhang ja auch mal etwas frevlerisch die Frage an die Opel-Entscheider in den Raum werfen, was denn dem potentiellen Meriva-Neukunden wahrscheinlich wichtiger gewesen wäre: Die neu designte Front vom FL-Meriva (wobei ich die alte Version viel lieber mag, da weniger aggressiv zerklüftet, sondern fein und zeitlos elegant), oder doch eher ein vernünftiges Xenonlicht?
            Man muss nur mal die Prioritäten anders ordnen.
            Oder die Zielpersonen (Kunden) mehr befragen. Aber das scheint nicht so einfach zu bewerkstelligen zu sein.

          • @Drummer79 Das Opel keinen Meriva OPC mehr angeboten hat ist einer der wenigen Punkte die ich verstehe. Der Meriva A OPC hat sich wirklich mehr als dürftig verkauft und ich bezweifle das dies bei dem Nachfolgemodell besser gewesen wäre stattdessen hatte man aber einen Mokka OPC oder meinetwegen Mokka S bringen können dem würde ich deutlich mehr Verkaufschancen einräumen.

      • Bei einem Bericht über den neuen A4 gerade über das hier gestolpert:
        „Bei den Händlern steht der A4 – übrigens zeitglich auch als Kombi-Modell Avant – ab November“

        Hach, wäre zu schön, dass auch beim K in Sachen ST (obwohl eigentlich lieber „Caravan“) zu erleben.

        • War bei AUDI zuvor aber auch nicht so, Abstände von mind. mehreren Monaten bei den div. Karosserievarianten !

          Und insgesamt hat der neue (intern B9) schon mindestens 1 Jahr Verzögerung.
          Stichworte: Hackenberg & Lichte, neue Personalien dort eingezogen !

          • Verzögerungen müssen ja nichts negatives sein.
            Gab es ja auch wegen KTN bei dem ein oder anderen Modell bzw komplette Umorientierung (z.B. Zafira-SUV).
            Will ja auch nur sagen, dass es schön wäre (warum auch immer), wenn sowas auch bei Opel vielleicht gleichzeitig rauskäme.
            Denn, mal ganz ehrlich, wer kauft sich schon einen „alten“ J-Caravan, wenn der K-5-Türer schon draussen ist und man somit weiss, dass der J-Caravan in 6 oder 8 Monaten „alt“ ist. Wenn der Kunde den dann noch 5-8 Jahre fährt, muss er dann ein Vor-Vorgänger Modell gebraucht verkaufen.

            Und, wieviel % macht der Caraven/ST in der Astra-Klasse aus? Bei so einem wichtigen Modell … … ist nur meine Meinung, aber der sollte aus diesen Gründen nicht später als Feb/März 2016 an den Kunden ausgeliefert werden können. (Was aber wohl leider nicht passieren wird)

          • Seh es doch von der Seite, es ist ein ausgereiftes Modell, mit noch mehr Rabatt 😉

            Es ist/wird doch müssig, was man vermeintlich neuste da hat/fährt. Alle paar Jahre und dazwischen auch schon betroffen wird teil- bis ganz geändert.
            Noch schlimmer doch nur bei den anderen Medien des Alltags, kaum rausgetragen aus dem Laden, veraltet/vergünstigt…

          • Nur das mein Handy, Laptop, TV nicht annährend soviel kostet wie ein Neuwagen … …
            Und der jetzige Mehrrabatt ist z.B. in 6 oder 8 Jahren mehr als aufgefressen, durch erhöhten Verbrauch, etc.
            Also, das zum Thema „ausgereiftes“ Modell.

            Und in 6-8 Jahren, beim Weiterverkauf, hat man u.U. einen J zu verkaufen, obwohl es schon K-2 gibt (oder gar L angekündigt/bevorstehend) und dann muss der J nochmal für weniger weiterverkauft werden, als es ein K erzielen könnte.
            Daher, trotz Mehr-Rabatt … … kein „ausgereiftes“ Modell und später noch mehr Geld verloren.

            Aber OK, sieht halt jeder anders … … was ja auch so zu erwarten war.

            Doch, wenn mich jetzt jemand fragen sollte, ob er sich noch einen Astra J ST kaufen sollte (als Privat-Käufer der den Wagen nicht nur 1-2 Jahren als Leasingwagen fährt), würde ich sagen lass-es-sein.
            Und wenn es dennoch „heute“ ein neuer Kombi sein muss, der up-to-date ist und mehrere Jahre gefahren werden wird … … kauf dir „heute“ keinen Astra J ST sondern was anderes.
            Und ja, sage und sehe ich, obwohl ich über 20 Jahre nur Opel fahre und wohl auch weiterhin fahren werde.

          • Ein Auto bedeutet auch immer, bereits mit der Anmeldung/vor dem Fahren schon Wertverlust.
            Insofern wird das nix, mit gut rechnen, auf Qualifizierungen in A folgte A+(+++).
            Und auf Grüne Plakette folgt….blaue. Fahrverbot für alle vermeintlich schäbigen, Stinker der niederen Klassen.

            Du sollst (ständig) neues kaufen, das geht nur, wenn dein jetziger als alt gilt.

  9. Vermute mal, der 2.0 CDTi wurde im Astra gestrichen wegen der Abgasnorm. Da müste der neue 170 PS rein und da war wohl der Aufwand zu groß. Hat nur für den Cascada gereicht. Der kommende Astra Caravan (?) braucht mehr Platz und sollte auch mal als Powermodell mit mind. oder mehr als 200 PS kommen

    • Warum ist der Aufwand zu groß, die 165-PS-Maschine durch die neue Variante mit 170 PS zu ersetzen? Im Cascada, der vom Vorderwagen strukturell mit dem Astra identisch ist und sich nur im Design der angebauten Karosserieteile unterscheidet, ging es doch. Es ist doch der reelle Beweis, dass es machbar war/ist. Das gleiche Spiel mit dem 1.6 T mit 200 PS. Völlig unverständlich, warum diese Maschine nicht im Insignia verbaut wird. Oder auch im Astra.

      • Der Cascada und Astra K das sind 2 paar Schuhe von der Platform her.
        Deshalb kommt der 2.0CDTi 170PS nicht im K.
        Zudem ist die AdBlue Abgasnachbehandlung viel zu aufwendig wenn es eh einen 1.6L BiTurbo CDTI mit 160PS gibt der eben das nicht braucht.

        Meine Prognose: Ein 2.0L Diesel wird nie den weg in den K finden, brauch man auch nicht.

          • Das habt ihr jetzt aber beide falsch verstanden. Es ging nicht darum, dass Cascada und Astra K verschieden sind, das ist mir auch klar. Die Vorderwagen von Cascada und Astra J müssten aber die gleichen sein.

            Es ging darum, dass man im Astra J Sports Tourer, der ja weiterhin bestellbar ist, den 165-PS-Diesel nicht mehr bekommt und er in diesem Modell nicht durch den 170-PS Motor ersetzt wurde, sondern ersatzlos aus dem Motorenprogramm gefallen ist. Im Cascada wurde der 170-PS-Diesel hingegen eingeführt. Da liegt das Unverständliche in der Modellpolitik.

            Die Rede ist vom nun entstandenen Leistungsmanko beim Astra J Sports Tourer, der ja noch geraume Zeit weiter angeboten wird. Dort ist mittlerweile bei 136 Diesel-PS Schluss. Und das ist eben nicht konkurrenzfähig.

  10. @ Drummer79

    absolute Zustimmung. Bei jedem neuen Modelljahr muß man bei Opel befürchten, dass man mal wieder mehr gestrichen wurde, als neues dazu kam.
    Für manche mag es oberflächlich klingen, aber ich bin froh, dass unser Mokka noch ein Modell aus 2014 ist. Wir haben noch verchromte Aussengriffe, noch eine hochwertige A-Säulenverkleidung und die hinteren Türverkleidungen sind noch geschäumt. Man sollte doch wenigstens die Innovation Modelle entsprechend wertig lassen, damit diese auch als Topmodelle zu erkennen sind.
    Überhaupt ist die Modellpflege beim Mokka doch arg stiefmütterlich. Vom eigenen Erfolg überrascht oder wie?
    Ein oder zwei stärkere Motoren ( Benziner mit 170 PS), ja und At6 mit 4X4. Totwinkelwarner, einparkassi ecta. All dies gibt es im Corsa und sogar im Adam. Ich begreife das einfach nicht. Eine zweiflutige Auspuffanlage stünde im auch gut. Siehe Mazda CX-3.
    Und ich kann euch jetzt schon sagen, was nächstes Jahr im neuen Astra gestrichen wird. Die Ambientebeleuchtung in den Türen. War ja auch beim Zafira Tourer so. Das sind eben leider auch die Kleinigkeiten, welche vor allem Fremdmakrnefahrern im Autohaus einen gewissen WoW Effekt bescheren. Es strahlt einfach Wertigkeit aus. Bei BMW und Co, kann man sogar die Farben verstellen, bei Opel gibt es dagegen gar keine Beleuchtung mehr.
    Warum muß man immer alles ersatzlos streichen? Warum es nicht wenigstens gegen Aufpreis anbieten? Ich erfreue mich an solchen vermeintlichen Kleinigkeiten.

    • Ich finde es gut, dass ihr zwei schon so viel schreibt – ich lege meinen ganzen Arm mit die „Wunde“ hinein. Das Weggespare muß aufhören! Meinetwegen die Serienausstattung entfeinern und aufpreispflichtig belassen, wobei aus meiner Sicht der umgekehrte Weg der bessere wäre. Keine Mond-Listenpreise (und dafür kaum noch Rabatte) und gute und passende Serienausstattungen in den einzelnen Linien. Wenn die Linie Innovation heißt, dann gehören da für meine Begriffe das Matrixlicht samt Frontkamera in den Serienumfang. Wo bleibt sonst die Strahlkraft des Wortes? (Front-, Rückfahrkamera als Unterschied zum Dynamic, der dann aber LED-Rückleuchten hat = Premiumempfinden für viele; verstehe die Zusammenstellung nicht wirklich)
      Es muß doch eine Linie geben, die fast voll ausgestattet ist… ich muß immer noch viel zu viele Kreuze setzen 😉 Andere haben da eine… in der gibts noch wenige Optionen und fertig. Schaut mal bei eurer Mama 😉 („Premium“: es bleiben Assientenzpaket, Schiebedach, Felgen, Farbe und verschiedene Lederausführungen – das ist überischtlich und gibt für alle einen guten Preis)

    • „Warum muß man immer alles ersatzlos streichen? Warum es nicht wenigstens gegen Aufpreis anbieten? Ich erfreue mich an solchen vermeintlichen Kleinigkeiten.“

      Volle Zustimmung.

      • Auch von mir zu dem Thema „Entfeinerung“ volle Zustimmung!! Ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner, die meisten Dinge die gestrichen werden sind nicht sonderlich wichtig aber sie werten ein Modell deutlich auf (zb. Ambientelicht im Zafira Tourer, Chromtürgriffe bei diversen Modellen oder auch kleine Chromakzente im Innenraum) bzw. sie sind praktisch (zb. Tickethalter an der Windschutzscheibe beim Adam,klimatisiertes Handschuhfach bei diversen Modellen) oder eben auch so selbstverständliche Dinge wie eine Handschuhfachbeleuchtung. Es nützt leider niemanden was wenn man ein neues Modell lanciert was super toll ist aber innerhalb kürzester Zeit so zusammengespart wird das einem die Ohren schlackern!! Da kann einem schon gehörig die Lust am (Neu)Wagen vergehen.

        • Exakt so ist es. Man spart Dinge weg, die eigentlich selbstverständlich sein müssen. Beim Einsparen einer Handschuhfachbeleuchtung werden solche Maßnahmen allerdings lächerlich. Das hat mit Kostenoptimierung dann nix mehr zu tun.

          Da fragt man sich dann doch z.B. warum der neue Astra ein „schwebendes“ Dach haben muss? Es bringt keinerlei Vorteile, sondern ist nur ein Design-Aspekt, der mit einer aufwändigen Blende im Bereich der C-Säule erzielt wird. Komplexe Bauteile zu entwickeln, kostet Geld.

          Lieber sollte man sowas weglassen, dafür aber selbstverständliche (Grund-)Ausstattungen belassen. Der Kunde sitzt immer noch IM Fahrzeug und selbiges verkauft sich nicht nur übers Design, sondern vorwiegend auch durch seine inneren Werte.

          • …auch von mir volle Zustimmung. Für mich bedeutet „Cost Reduction“, dass man komplexe Bauteile so vereinfacht, dass sie billiger werden und der Kunde es nicht merkt. Was passiert statt dessen bei der Fa. Opel ? Es werden mit jedem Modelljahr einfach Annehmlichkeiten heraus gestrichen.Teils werden die herausgenommenen Ausstattungen nicht einmal mehr gegen Aufpreis angeboten. Das ist für mich definitiv kein Ruhmesblatt, sondern einfach nur extrem ärgerlich für den Kunden. Bestes Beispiel hierfür sind die Ambientebeleuchtungen, die fast durch die komplette Modellpalette herausgestrichen wurden. Diese haben oft für einen Wow Faktor auch bei Fremdfabrikatsfahrern gesorgt. Ich weiß, dass jedes Jahr ein gewisser Prozentsatz eingespart werden muss, aber bitte nicht so !

            Beispielhaft einige Ausstattungen, die beim Zafira Tourer herausgenommen wurden, seit Einführung:

            Entfall:
            *Fußraumheizung in der 3. Sitzreihe
            * Chromapplikation auf Außentürgriffen bei INNOVATION
            * Chromapplikation an elektrischer Parkbremse
            * Siebter Lautsprecher auf Armaturenbrett
            * Ablagefach in Mittelarmlehne bei Edition, Active und Sport (Ablagefach in FlexRail ® Mittelkonsole ohne Veränderung bei INNOVATION)
            * Filzteppich/-belag auf Unterseite der Kofferraumabdeckung
            * 12-V-Steckdose im Gepäckraum ab Selection
            * LED-Ambientebeleuchtung in den Ablagefächern der vorderen Türen
            * Manuelle statt Automatische Umklappfunktion für die 2. Sitzreihe
            * Nur INNOVATION: Chromapplikation im Türlautsprecher nur noch bei Lederausstattung
            * Entfall der Rolloabdeckung für Ablagebox unter der Mittelarmlehne (Außnahme INNOVATION)
            * Entfall der Rollo-Box für Ablagefach unter Beifahrersitz bei EDITION
            * Auspuffendrohraufhängungen in Stahl anstelle Edelstahl
            * Rückwand des Ablagefachs in Armaturentafel Beifahrerseite in Kunststoff anstelle beflockt
            * Armlehne in Mittelkonsole bei Edition nicht mehr Bestandteil der Serienausstattung, optional
            bestellbar
            * Flex7Plus-Sitzsystem bei INNOVATION und Business INNOVATION nicht mehr Bestandteil
            der Serienausstattung, optional bestellbar
            * Türeinstiegsleisten bei INNOVATION und Business INNOVATION nicht mehr Bestandteil
            der Serienausstattung, über Zubehör bestellbar
            * Ladekantenschutz in der Serienausstattung bei INNOVATION und Business INNOVATION in
            Kunststoff anstelle Edelstahl

          • Was mich nur ungemein stört und wütend macht ist das ersatzlose Streichen von Dingen die das Auto wertiger machen und man dann nicht mehr die Möglichkeit hat dies gegen Aufpreis zu ordern. Mit dieser Methode verdient die Konkurrenz Milliarden !!

  11. „Warum muß man immer alles ersatzlos streichen? Warum es nicht wenigstens gegen Aufpreis anbieten? Ich erfreue mich an solchen vermeintlichen Kleinigkeiten.“

    Auch von mir: Volle Zustimmung.

  12. Interessant beim lesen vieler Beiträge hier: vermisst werden am Wagen optische und haptische Kleinigkeiten, die den Wagen sicht- und fühlbar aufwerten. Über ein fehlendes Wattgelenk regt sich keiner auf.

    Da hatte der oben erwähnte ( leider nicht mehr aktive ) Chefingenieur doch recht, das Geld besser in das Interieur zu stecken oder in Komponenten, die jedem Kunden angenehm auffallen.

    Deshalb Frage an das werte Marketing: Warum konzipiert man ein Model nicht nach den Wünschen der Kunden, sondern primär nach den Forderungen der Entwickler ?

    • Das sehe ich ein bisschen anders! Diese Kleinigkeiten betreffen eben alle Kunden während die Watt-Link-Achse nur Performance-Kunden betrifft! Ich glaube schon dass das Watt-Gelenk seine Berechtigung hat. Noch zum Thema Entfeinerung: beim Astra H wurden sogar beim Tacho Lampen entfernt während der Laufzeit! Das Anzeigesymbol für den nicht angelegten Gurt! Also da fragt man sich wirklich was das soll…

      • Performance-Kunden? Also bitte…

        Vermeintliche „Performance“-Kunden haben nach meinem Verständnis im Straßenverkehr nichts verloren. Denn dort fährt man umsichtig und rücksichtsvoll. Ich habe an meinem Insignia auch das FlexRide-Fahrwerk und 20-Zöller, aber dessen „Performance“ auszureizen, kommt mir dann bestenfalls auf abgesperrter Strecke in den Sinn.

        Im normalen Fahrbetrieb benötigt man diese ganzen Spielereien jedoch nicht. Von daher halte ich diese Argumentation für fraglich. Der Entfeinerung im Innenraum kann ich allerdings ebenfalls nur meine Verachtung gegeüberbringen. Denn dort (er)fährt der Kunde sein Auto.

        • Ein Porsche verkauft sich auch weil er es kann und niemand fährt (hoffentlich) auf der Straße im Grenzbereich.
          Wobei ich dir schon Recht gebe, aber reichen würden theoretisch 40 PS und 155er Reifen 😉 (PS: ich liebe die 20 Zöller im Insignia 🙂 )
          Und mit Perfomance habe ich eigentlich nur die stärkeren Varianten gemeint (verstehe sowieso nicht warum man mit wenig Leistung gewissen Optionen nicht erhält…)

  13. Irgendwie ist das ganze ein echter Teufelskreis. Opel ist, vor allem mit Modellen, wie dem neuen Astra zum Erfolg verdammt. Neben dem Erfolgsdruck ist dann eben auch im gleichen Maße der Kostendruck.
    Das kann meiner Meinung nach nicht aufgehen. Weil selbst für den Laien, der Rotstift zu erkennen ist.Überall sparen und enfeinern, aber gleichzeitig die Modelle, gerade für potentielle Neukunden attraktiv gestalten, kann nicht funktionieren.
    Auch fehlt ein klare Linie, bei den Ausstattungen der Modelle. Beim Meriva B Blogtreffen wurde uns erzählt, dass es beim Meriva deshalb kein Xenon gibt, weil es in der Fahrzeugklasse ( untere) nicht nachgefragt ist und elektr. anklappbare Spiegel wären wegen des Fußes, Sockels nicht möglich. Didi kann es bezeugen. Was für ein Unsinn. Ich frage mich dann, wieso es Xenon dann im Mokka ( sogar mit AFL+) und im Corsa E gibt?
    Und wie ich schon weiter schrieb, warum es die Assis zum Einparken un den Totwinkelwarner nicht im Meriva und Mokka gibt. Aber im Corsa und sogar im Adam. Entweder will man Innovationskraft sein oder nicht. Abgesehen davon finde ich gleich drei Klein bzw. Kleinstwagenmodelle auch wenig sinnvoll, da man ja wohl mit denen am wenigsten verdient. Fragen über Fragen.
    Vor allem wenn man Kunden von anderen Marken gewinnen will, sind leider Sachen wie Haptik und eine lange knister und klapperfreie Zeit wichtig. Unser Mokka hat jetzt 5.000 km drauf und schon geht das Geknarze und Geknister los. Ich kann damit leben, aber wenn man einen Audi oder VW Fahrer mitnimmt, welche hier leider in der Überzahl sind gibt es nur Achselzucken und der KOmmentar „opel eben“.
    Ein Kumpel von uns hat einen Audi S6 mit 258.000 Kilometern. Baujahr 2006. Da klappert oder knistert rein gar nichts. Zugegeben sind dort auch die Preise entsprechend hoch. Ähnlich bei der Mercedes C-Klasse die wir vor einigen Wochen für ein paar Tage leihweise hatten. Über 120.000 Kilometer auf der Uhr, doch auch hier nichts das leiseste Geräusch zu vernehmen.

    • Jepp. Sie haben mehr Vertrauen und Tun von GM in Möglichkeit – incl. kräftiger Investitionen. Aber es bleiben auch (noch) weiterhin klaffende Kompromisse im Blick+Bewußtsein.
      Die nächsten, weiteren Modelle werden zeigen, wie gut+solide sich OPEL wirklich aufstellt, dann in ganzer Breite und Überarbeitung der Ausrichtung.

    • Da hatten die Bekannten Glück. Auch bei teuren Audi, BMW und Mercedes gibt es jede Menge Negativbeispiele was unerwünschte Geräusche im und am Fahrzeug angeht.
      Klapper-, Knarz – und Knistergeräusche sind DER Reklamationsgrund Nr.1 nach dem Autokauf, auch bei den so genannten Premiumherstellern.

  14. Das waren ja interessante Argumente was die Entfeinerung von Opel Fahrzeugen betrifft. Dem kann man nur zustimmen. Die Frage ist, ob das andere Hersteller mehr oder weniger nicht genauso fabrizieren. Um Vorteile beim Preis bzw. in der Ausstattung zu erhalten hatte ich mir früher bewußt die Sondermodelle von Opel ausgesucht. Ich hatte z.B. einen schönen dunkelblauen Kadett E Beauty ( meine Schwester den gleichen in techviolett glaube ich ) dann einen Astra Season, später das Jubimodell vom Astra G. Später kaufte ich mir dann die Modelle kurz nach der Bestellung, ohne diese vorher gefahren zu haben. Beim Astra H Caravan und Astra J ST habe ich die Modelle kurz nach dem Start des Facelifts bestellt. Ich hatte mir die Fahrzeuge zumindestens auf der IAA in Frankfurt angesehen. Das bei den höherwertigen Ausstattungen so Details wie z.B. die silbernen Türgriffe wegfallen finde ich dann schon etwas peinlich. Die sahen ja gerade wertig aus. Ich bin ja mal gespannt auf die Wertigkeit / Farbe des Armaturenbretts / Innenraums der Editionsausstattung im Vergleich zu Dynamic / Innovation. Womit ich jetzt in natura und nicht den Konfigurator meine.
    Herr Quanz: Kann man eigentlich den Astra K bei der im September anstehenden IAA in Frankfurt schon Probefahren? War ja glaube ich bei den letzten Autoausstellungen mit der Opelflotte möglich.

    • @nomis Du hast natürlich recht andere Hersteller „Entfeinern“ auch aber bei weiten nicht so offensichtlich wie Opel wo man fast von „Entwertung“ reden kann! Beim Astra J (ST/4türer/GTC) ist jetzt auch die Ambientebeleuchtung in der Mittelkonsole unterhalb vom Schalthebel entfallen und wenn ich mir sonst noch so durchlese was da alles entfallen ist frage ich mich ernsthaft ob Opel noch den Astra J verkaufen will!! Am besten noch Leselampen, Handschuhfach und Kofferraumbeleuchtung entfallen lassen da hat Opel nochmal 15 Cent pro Modell gespart und irgendjemand in der oberen Chefetage bei Opel darf sich auf die Schultern klopfen. Ganz toll!!!
      Beim Corsa E spart man ebenfalls schon die Ambientebeleuchtung weg also ein Modell was gerade mal ca. 1 Jahr auf dem Markt ist das ist mit Verlaub nicht nur lächerlich sondern schon fast Armselig!!! Liebe Opelaner verratet mir mal eins warum bietet ihr solche Gimmicks wie eine Ambientebeleuchtung überhaupt an wenn ihr sie nach kürzester Zeit wieder entfallen lasst???????

      • Naja, bei anderen Marken müste man wohl auch nur entspr. Insiderkenntnisse haben (wenn ich so manche Detail-Auflistung hier sehe.. ;-).
        Schmälert natürlich nicht den Aktionismus hier, wie gesagt, ich war selbst „Opfer“ bereits kurz nach Modellstart.

        • @didi Ich wüsste gar nicht ob es für andere Marken so eine detailreiche Ausführung gibt. Aber selbst wenn ich nicht dieses Insiderwissen habe sehe ich doch die Entfeinerung. Ein Beispiel ich gehe ins Autohaus und schaue mir einen Zafira Tourer an (meistens sind es ja nicht die neuesten Modelljahre die im Autohaus stehen) welcher noch die Ambientebeleuchtung hat und ich bin so begeistert von dem Auto das ich ihn Neu bestelle und bekomme ihn dann geliefert ohne Ambientebeleuchtung so etwas kann da schon die Freude deutlich schmälern oder meinst du nicht auch?? Darf ich fragen inwieweit du „Opfer“ beim Meriva wurdest???
          Es geht mir hier nicht darum Opel in ein schlechtes Licht zu rücken (wenn ich das wöllte würde ich keinen fahren) es geht mir hier explizit darum das die Rotstiftabteilung endlich mal merkt was die für einen Bockmist verursachen und endlich jemand mal bei Opel merkt das man es so langsam nicht mehr auf die Spitze treiben sollte denn ich kann es hier nur noch mal erwähnen ich MUSS mein sauer verdientes Geld nicht zu Opel schaffen die Auswahl an anderen Marken ist groß und die freuen sich alle über Neukunden!!! Und wie man hier im Blog merkt stehe ich da Gott dei Dank nicht alleine da!

          • Wieso soll es die woanders nicht geben (?), Unwissen* allein befreit doch nicht von diesen „Machenschaften“!

            In Wähnung der ersten Meriva-B-Ausstattung (Juni 2010), letztlich aber „erst“ zum Herbst hin bestellt, gab es schon Veränderungen bei den Info-Displays

            *)Hab da zu VW am Rande auch schon manches gehört, man muss halt nur die Leute kennen.

      • @ralle das die Ambientebeleuchtung im Astra J jetzt auch schon eingespart wurde ist sehr schade. Ich kann mich noch erinnern als ich meinen Astra J am Tag der Adam Vorstellung abgeholt hatte. Ich hatte einen Freund dabei, der selbst einen Audi A4 Avant Allrad fährt, seine Frau fährt einen neuen A3 Sportback. Als der Verkäufer uns den Wagen erklärte, fiel meinem Audifreund so fort als erstes die schicke Ambientebeleuchtung auf. Mein Opel Verkäufer sagte mir kürzlich, dass er mir für einen neuen Astra ST ein gutes Angebot machen könnte. Würde ich aber nicht mehr annehmen, wenn ich auf viele Annehmlichkeiten verzichten müßte, die ich ja in meinem Astra ST jetzt noch serienmäßig habe und andere Dinge gar nicht mehr bekomme. Gefühlt finde ich hat man das beim Verkauf des Astra H Caravan besser hinbekommen, auch was die Bezeichnungen der Ausstattungen angeht.

  15. Sämtliche Einsparungen verhelfen Opel nicht dazu, Kosten zu sparen, sondern fördern die Abwanderung des Kunden. Fahrzeuge, die Opel finanziell stützen sollen (z.B. neuer Astra), werden so zu Wackelkandidaten.

    Gerade bei Opel, einer Marke, bei der sich zwar viel getan hat, die aber imagemäßig immer noch nicht auf der Höhe ist, ist es ein Totschlagargument, Fahrzeuge zu entfeinern bzw. Ausstattungen vorzuenthalten.

    Bestes Beispiel ist der Mokka mit seiner dürftigen Motorenpalette. Man kann von Glück sprechen, dass er das richtige Format hat, vom Design her ankommt und somit Kundenmagnet ist. Es wurde so oft moniert, dass ein starker Diesel fehlt. Kommt einer? Tja, das weiß der liebe Gott…

    Es gäbe so viele Beispiele, die man nennen könnte. Aber nein, wichtiger ist es ja, die Beleuchtung im Handschuhfach einzusparen, anstatt das zu unternehmen, was der Kunde wirklich erwartet.

    • Beim Mokka würde sicher auch der 170 PS Benziner verkauft werden…

      Zum Insignia noch etwas: Der VFL hatte eine Beleuchtung in den vorderen Ablagen der Türen. Super, man hat da sogar etwas im Dunkeln gefunden – aber die Türöffner nicht, weils da zappenduster war.
      Dann kam das FL und ich habe mich riesig gefreut: Opel hat endlich kapiert , dass Türöffner-Schalen beleuchtet werden sollten, da die im dunkeln einfach nicht zu sehen waren… dafür war die Beleuchtung der Ablage weg – nun suchen wir dort wieder ^^ Leute, was soll das?. BTW, hinten sucht man immer noch die Türöffner… da braucht man nach Opel-Meinung keine Beleuchtung. Denke: Wahrscheinlich ist dafür die Innenraumleuchte da (wenn ich nur jemanden absetze, schalte ich nicht die Innenraumbeleuchtung ein)… Ambientebeleuchtung ist etwas sehr angenehmes und auch nützliches!

      Ich denke, über solche Kleinigkeiten verkauft man Autos. Fahren tun sie nämlich alle!

    • @Drummer79 Beim Mokka habe ich noch die Hoffnung das man den 1,6l BiTurbo Diesel (160PS) spätestens zum Facelift verbaut. Im übrigen sehr traurig das der Mokka nach wie vor der einzige SUV bei Opel ist nach dem Wegfall des Glücklosen Antara und auch hier tut sich bei Opel nichts! Während andere einen SUV nach dem anderen vorstellen muss sich der Mokka ohne Schützenhilfe durchboxen.

      • Opel hat den SUV Trend 15Jahre lang verschlafen und stiefmütterlich behandelt….. da kommt es auf die Paar Jahre auch nicht mehr an ^^

        Im den Mokka gehören dringend der 1.6Biturbo Diesel und der 170PS Benziner dazu noch ein OPC Modell.

        Das ganze dann mit Allrad natürlich.

        • @Treck Das kann man natürlich sehen wie man will aber ich sehe da bares Geld was Opel flöten geht und natürlich auch Kundschaft. Man bedenke wenn die Kundschaft einmal zu den Premiums gewechselt ist (die haben ja fast das größte SUV Angebot) wird es für Opel mehr als schwer diese zurückzugewinnen.
          @didi Ich denke Opel wird sich dennoch entschließen den Envision nach Europa zu bringen (Design passt ja). Trotzdem wird das nichts vor Ende 2016 da Buick North America dieses Modell für Mitte 2016 lanciert und den Amis wurde bisher immer der Vortritt gewährt.

          • Naja, die Premium-SUV sind nicht das Problem.
            In Opel’s Preisklasse tummeln sie sich entsprechende doch reichlich aus – Nissan, Renault, Mazda, Ford, KIA/Hyundai,…

            Mit dem Buick Envision, mhhmm – nur merkwürdig das er allein für den US-Mrakt noch bis 2016 braucht. Fast 2 Jahre Differenz allein dann zu seinem Debüt in Asien.

      • Joh, auf dem einst erfolgreichen Frontera überlange ausgeruht, könnte man meinen, beim Mokka das selbe Trauerspiel schon wieder anbahnend.

        Die Entwicklung eines (weiteren SUV/) neuen Autos allg., das dauert halt seine Jahre.
        Wo zudem der Überraschungserfolg vom Mokka erstmal realisiert und logistisch (Produktionsverlagerung) bewältigt werden musste.

        Nebenbei zuvor die Führungskompetenzen wie Unterhosen gewechselt wurden, nicht unbeeinflußt + verzögernd auf zukünftige Modelle…

        Wo ja noch überschweres auch nicht gleich heute oder morgen gänzlich ausgemerzt ist – hinhalten mit 2. Aufguss…

        Und weil man mit den anderen/dem Hype folgen will, formt man seine Vans allesamt zu CUV/SUV-Gebilden.

  16. Wenn man sich die aktuelle Palette so anschaut, müßte eigentlich ganz dringend ein neuer Insignia her. Der ist nicht mehr wirklich konkurrenzfähig. Inzwischen gibt es auch keinen Biturbo mehr. Etwas das gerade in der Fahrzeugklasse allein schon wegen des Images und Prestige eine unverständliche Aktion ist.
    Wenn man sein IMage aufpolieren will und Neukunden gewinnen will bze. sogar MUSS, dann brauch man solche Modelle auch wenn man daran kein Geld verdient. Die zwei Biturbofahrer, die ich kenne, unter anderem mein bester Freund und der Ehemanm meiner Schulkameradin, waren schön verdutzt. Bei beiden steht nächstes Jahr ein Neuwagen an, doch die werden sich wohl wieder bei der Konkurrenz aus München und Stuttgart umschauen.
    Der Meriva, der hätte auch das Zeug zu mehr gehabt, aber da hat man ja schon nach dem ersten Jahr bei den Edition Modellen ein grauenhaft häßliches Hartplastikcockpit eingrbaut. Kein AFL+ wie beim Mokka oder andere Assis. Zafira? ein wunderschöner Van, aber auch da zusammengestrichen. Der Cascada? Ebenso ein Traum, aber warum ist bei 200 PS Schluß?
    Kleinigkeiten die auch nerven: Warum merkt sich der Insignia nicht die Fahrwerkseinstellungen und andere? Warum muß man das nach jedem Start neu machen? Zum Thema automatisches Fahrlich: Es wäre schön, wenn man dieses dauerhaft abschalten könnte. ich verstehe nicht, weshalb man so einen doofen Schalter einbaut? Was da unnötig und oft nur für zwei oder drei Sekunden das Lich angeht unnötigerweise. Man muß bloß vor ein Wand fahren beim Parken oder wenn man in der Garage steht und raus will.
    Und beim Mokka? Nun da haben wir ja auch schon unsere Meinungen gesagt. Es ist fatal, dass man sich wohl auf dem „Selbstläufer“ Mokka auszuruhen scheint. Auch da muß man aufpassen. Wenn das Polo SUV kommt, dann geht es dem Mokka wie seiner Zeit dem Zafira A, als der Touran kam. Es müssen dringend noch ein paar größere Motoren her. Und der Dreizylinder als neue Basis. Neue Farben auch für innen. 2017 oder 2018 sollte dann auch ein Mokka B auf den Markt kommen. Und endlich einen neuen Antara. Die Gurke war ja von Anfang zum Scheitern verurteilt.
    der Buick Envision würde sich anbieten. Nur müßte man die Heckpartie deutlich attarktiver und dynamischer gestalten. Die Front paßt ja schon ganz gut und der Innenraum sieht auch absolut top aus.

  17. Leider in den wenigsten Modellen vorhanden, wieso wird das zunächst so groß herausposaunt und dann ist diese tolle Technik doch nur in den Top Motorisierungen zu finden?

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