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Astra Entwicklung Video

Kanaleffekt: Astra windschlüpfiger denn je

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Design und Architektur unseres Astra K sind spitze. Aerodynamik-Chef Reiner Weidemann und sein Entwicklungsteam haben dafür gesorgt, dass die neue Kompaktklasse auch in puncto Luftwiderstand Maßstäbe setzt. Wir ließen uns den windschlüpfigsten Astra aller Zeiten bei einem der Tests im Windkanal genauer erklären:

Herr Weidemann, wie funktioniert die Datenerhebung im Windtunnel?

Neuer Opel Astra: Aerodynamik-ChampionÜber vier Schwellerbefestigungspunkte werden die Luftströmungskräfte, die auf das Auto einwirken, zur Waage unterhalb der Windtunnel-Fahrbahn geleitet. Diese Methode liefert sehr präzise Ergebnisse. Das ist die Voraussetzung für Bestwerte bei Strömungswiderstand, Auftrieb und andere Wirkgrößen.

Neuer Opel Astra: Aerodynamik-ChampionDie erste Datenerhebung läuft bei relativ konstanten Bedingungen mit niedrigen Strömungsturbulenzen – ähnlich einer windstillen Sonntagsausfahrt ohne Verkehr. Dann simulieren wir verschiedene Geschwindigkeiten, von 60 km/h bis zur Höchstgeschwindigkeit und beobachten mögliche Daten-Veränderungen. Gleichzeitig erlaubt unser hochmoderner Windkanal Tests unter Seitenwindbedingungen, indem wir die Schiebewinkel variieren. Dabei messen wir auch solche Phänomene wie Türaufbiegungen. So lassen sich sowohl die Türsteifigkeit und damit die Fahrzeugsicherheit als auch geräuschrelevante Dichtungen optimieren.

Was stand im Lastenheft des Astra K?

Neuer Opel Astra: Aerodynamik-ChampionVom ersten Clay-Modell der neuen Astra-Generation im Windtunnel an war klar: Unser Maßstab ist der neue Verbrauchszyklus WLTP, der wohl ab Ende 2017 die Typprüfung zumindest in Europa prägen wird. Angesichts der höheren Fahrgeschwindigkeiten, die der WLTP vorsieht, hat die Aerodynamik einen noch höheren Stellenwert. Ein weiteres wichtiges Zyklus-Kriterium war und ist der Rollwiderstand in Relation zur Masse. Dass wir diese Herausforderung gemeistert haben, zeigt der Top-cW-Wert von 0,285. Mit dem windschlüpfigsten Astra aller Zeiten zählen wir zur Klassen-Elite.

Was bringen die kompakteren Außenmaße des Astra K?

Innerhalb eines gewissen formalen Rahmens – immerhin musste der K ja nach wie vor als Astra zu erkennen sein – haben wir die neue Kompaktklasse in enger Abstimmung mit unseren Designern strömungsgünstiger als je zuvor gestaltet. Dabei kamen uns die kompakteren Außenmaße natürlich zupass. Dank der Absenkung um 2,5 Zentimeter auf rund 1,48 Meter Höhe und der um 0,5 Zentimeter geringeren Breite beträgt in Kombination mit c= 0,285 die Widerstandsfläche nur noch knapp 0,642 Quadratmeter.

Was ist im Vergleich zum Vorgänger sonst noch neu?

Neuer Opel Astra: Aerodynamik-ChampionWas sofort auffällt, ist das nach hinten sanft geschwungen auslaufende Dach, der filigrane Heckspoiler und die C‑Säule mit ihrer ausgetüftelten Kantenkontur. Dieses Ensemble teilt den Luftstrom im Vergleich zum Vorgängermodell messbar effizienter. Dazu kommen vor allem die Optimierungen der Bodengruppe. Im Vergleich zum Wettbewerb verzichteten wir auf eine geschlossene Unterbodenverkleidung. Stattdessen haben wir alle strömungsrelevanten Fahrwerk- und Antriebskomponenten bis hin zur Batterieaufhängung konsequent „feingeschliffen“. Auch die höher gelagerte Hinterachse lässt die unter dem Fahrzeug durchströmende Luft ungehindert passieren.

Bringt das auch was für die Fahrdynamik?

In der Tat: Abtrieb und Auftrieb sind hier ganz entscheidende Faktoren. Daher schrieben unsere Fahrdynamik-Experten ihre Wunschwerte ins Lastenheft. Das war schon ganz schön ambitioniert. Umso mehr freut es mich, dass wir unsere Ziele erreicht haben. Das erfuhr ich quasi am eigenen Leib, als mit dem Auto zum Wintertest nach Schweden gefahren bin. Tolle Fahrleistungen bei super sparsamem Verbrauch – Effizienz pur à la Astra, kann ich da nur sagen.

Neuer Opel Astra: Aerodynamik-ChampionNeuer Opel Astra: Aerodynamik-Champion

Welche Trends gibt es in der Aerodynamik-Entwicklung?

In Zukunft dürfte die Simulation einen noch größeren Stellenwert bei der Entwicklung im Allgemeinen und der Aerodynamik im Besonderen einnehmen. Direkte Rückmeldungen und Optimierungsschleifen wird es so in noch früheren Prozessphasen geben. Das geht bis hin zu unseren Test- und Validierungsingenieuren, die auf einer immer breiteren Basis abgesicherter Informationen arbeiten können.

Verbrauchs- und Emissionswerte Opel Astra: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (74)

    • Ich lese immer wieder über die tolle Aerodynamik und das die Luftströme ungehindert den Astra K passieren können.

      Leider hab ich einen Astra K 1,4 Turbo der erhebliche Windgeräusche von sich gibt!
      (Hab ich auch bereits in anderen Foren gelesen)

      Besuche bei meinem FOH konnten leider keine Abhilfe schaffen.

      Gibt es jemanden bei Opel der mir weiterhelfen kann?

    • Der Aufwand der Vollverkleidung birgt Kosten und Gewicht, geht mitunter defekt/lose beim aufsetzen.
      Hat thermisch (Entlüftung des Motorraumes) womöglich auch wieder andere Problematiken.
      Und im Bezug zum Marder, da bezweifel ich den vermeintlichen Schutz einer Vollverkleidung: Da sind ja weiterhin die Freiheitsgrade der Radaufhängung, der Antriebswellen, des Abgasstrang etc. zu berücksichtigen.
      Da kümmern so einem gelenkigen Tierchen die paar Deckel an der Unterseite nicht.

      • @Ronjeremy: Wie didi schon sagt, erhöht eine Unterbodenverkleidung sowohl die Kosten als auch das Gewicht. Was die Marder angeht: Die lieben Kabel und Gummischläuche insbesondere im Motorraum. Beliebter Einstiegsort für Marder in den Motorraum ist die Antriebswelle der Vorderräder, da es hier wegen des notwendigen Freigängigkeit der Achsteile, der Lenkung und der Antriebswelle den nötigen Freiraum gibt.

    • Du willst wohl sagen, das schlamm und Schmutz nicht in den Motorraum gelangt, sogar eine verbesserte aerodynamik sei gegeben.
      Auf so einen Schutz kann man getrost verzichten, da die beweglichen Teile sehr gut geschützt sind und die agregate können ebenfalls einiges ab.

      Ansonsten eine super Leistung, die in Zukunft verbessert werden kann.
      Denn 0,28 ist noch lang nicht das Ende.
      Ich muss sagen, diesmal habt ihr eine gute Berichtserstattung mit sehr viel Hintergrundinformationen und Forschungsstand bereitgestellt.
      Weiter so.

    • Ein Marder lacht sich über einen verkleideten Unterboden tot. Dem reichen die paar Durchführungen bei Vorderachse oder Auspuff locker, um reinzukommen. Faustregel: Wo der Kopf durchpaßt, paßt der restliche Marder auch durch. Und schon mal einen Marderkopf in natura gesehen?

  1. @ mod: Die Stirnfläche A kann keinesfalls 0,642 m² betragen, dass kann allenfalls das Produkt aus Stirnfläche und cW-Wert sein. Die Stirnfläche wird irgendwo bei 2,25 m² liegen müssen. 1,81 m Breite x 1,48 m Höhe wären als rechteckiger Kasten 2,679 m². Zum Glück ist der K kein „K“asten … 😉

    • Jepp, das ist hier etwas unglücklich dargestellt im ggs zu nebenan,

      media. gm. com/media/de/de/opel/news.detail.html/content/Pages/news/de/de/2015/opel/08-04-astra-erstklassige-aerodynamik.html

      „… mit einer Widerstandsfläche (cW x Stirnfläche) von knapp 0,642 Quadratmetern (gegenüber 0,770 Quadratmetern für das Vorgängermodell)..“

      Also dem Produkt der Multiplikation, im Vgl. zum Vorgänger.
      Wäre noch schön zu wissen, welche Werte man beim „J“ angesetzt hat ?!

  2. 0,285 ist ein sehr guter Wert, da kann man nur gratulieren.
    Mir gefällt der Astra K auch vom Design her immer besser, je öfter ich ihn sehe.
    Mit der Front konnte ich mich anfangs nicht recht anfreunden, vor allem im Konfigurator fand ich das bisher irgendwie „unstimmig“. Auf den Echt-Aufnahmen aus dem Windkanal sieht die Front jedoch sehr schnittig und elegant aus. Bin schon gespannt auf die ersten Modelle beim FOH (was ja noch etwas dauern wird….).

      • War ja damals beim Calibra schon so. Der wurde immer mit 0,26 beworben. Aber die 0,26 hatte nur der 2l 8Ventiler mit 185er 14zoll Bereifung.
        Calibra Turbo war bei 0,29.

        • Weil die aerodinamik durch ein sportliches aussehen und des motors( weniger Luft verwirbelung) eine große Rolle spielt.
          Insbesondere der radkasten kann durch minimalen Veränderungen zu einen besseren cw wert führen.
          Ein Spoiler am Heck drückt den Wagen auf den Boden um den grip zu halten.

          Im Grunde sind die Opel Fahrzeuge mit den OPC line deutlich günstiger unterwegs, weil die Luft besser durchfließt, trotz des höheren Gewichts.
          Ein Test bei den mythbusters hat ergeben, das ein Pkw, ich glaube das waren 2t +1,3t Pkw Gewicht Knete und die Struktur eines Golfballes, ist der Verbrauch deutlich gesunken ca. 15- 30% oder so ähnlich
          Und das trotz 3,3t oder mehr…
          Im Grunde spielt Gewicht eine minimale Rolle, beim Verbrauch, solange der cw wert niedrig ist.

          • Dein Textbau ist schwer verständlich, insbesondere was du mit Knete und Tonnage hier im Zusammenhang sagen willst.

            Zur OPC line, sie verbessert nicht zwingend den cW-Wert, wie überhaupt Spoiler bei Sportwagen. Dort ist Leistung da und weiteres dazu* gefordert:

            Deren Aufgabe daher, die Leistung solide auf dem Boden zu halten, sprich die Downforce bei höheren Geschwindigkeiten zu erhöhen. Mehr Luft über das Auto zu bringen, als untenherum, Abtrieb gewinnen.
            UND, Kühlluft für Motor und Bremsen.
            Das alles ist nicht wirklich gut für einen niedrigen cW-Wert.
            Schmale und geschlossene Front.
            Einzig die sportliche Tieferlegung hat zu beidem positive Effekte, weniger Stirnfläche / mehr Anpressdruck.

            *)Verbrauchsoptimierung 2.rangig

          • @Reinivann: Das stimmt aber nur bei konstanter relativ hoher Geschwindigkeit! Aber unter 60km/h und speziell beim Anfahren ist das Gewicht alles entscheidend. Und angefahren wird viel!

  3. Pingback: OPEL selbst über den ASTRA-K Seite 2 : Kritik darf gerne mal sein, aber Gebetsmühlenartig das "Vater(...

  4. Zu erst einmal ein sehr schöner Bericht vielen Dank dafür. Ich finde es schön das der cw-Wert wieder mehr an Bedeutung gewinnt bzw. wieder mehr publiziert wird. Der cw-Wert des neuen Astras ist wirklich sehr gut und überhaupt geb ich Jeff
    Healey recht auf dem Video kommt der Astra stimmiger (chicer) rüber als auf den ersten Fotos.
    Ende der 80er bzw. Anfang der 90er hatte ja Opel ebenfalls schon cw-Werte gesetzt die zu den besten gehörten wenn nicht gar die Besten waren ich erinnere da an Kadett E (cw-Wert 0,30), Vectra A (cw-Wert 0,29), Omega A (cw-Wert 0,28) und natürlich der langjährige Weltrekordhalter Calibra (cw-Wert 0,26).
    @Philipp Quanz Mich würde der cw-Wert des Insignias interessieren und gibt es Unterschiede zwischen Facelift und Vorfacelift???

        • @ralle: Dank zusätzlicher Tankverkleidung vor der Hinterachse, geschlossenem oberen Kühlergrill, geschlossenem Mittelteil des Frontspoilers, Tieferlegung der Karosserie sowie einer Abschirmung am unteren Ende des Kühlers und rollwiderstandsarmen Michelin-Reifen liegt der cw-Wert des Insignia ecoFLEX bei ediglich 0,26 und unterbietet damit die bereits ausgezeichnete Aerodynamik des Basismodells (cw-Wert von: 0,29)

          Beim neuen Insignia ab Modelljahr 2014 kommen breitere Frontspoilerlippen, strömungsgünstig modellierte Rückleuchtengehäuse und eine integrierte Abrisskante am Heck hinzu. Diese Maßnahmen sorgen für einen cw-Wert von 0,28. Die ecoFLEX-Version verfügt zudem über Aero-Shutter, was beim Insignia ecoFLEX Fließheck zu einem cW-Wert von unter 0,25 und für dem Insignia Sports Tourer ecoFLEX zu einem cW-Wert von 0,28 führt.

          • ahh, wieder ein paar details, nach denen sich die opel-technik-die-begeistert-fraktion hier verzehrt !

          • @Philipp Quanz Ein ganz großes Dankeschön für diese sehr ausführliche und detaillierte Antwort. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht welch sehr guten cw-Wert der Insignia hat damit müsste er ja mit Sicherheit auch mit zu den besten in seiner Klasse zählen?!

          • Es ist schon etwas her, da hat die Autozeitung (oder war es die Auto Test?) den hoch gelobten Passat Bluemotion gegen den Insignia 1,4T Ecoflex getestet (beide auch vergleichbar von den Fahrleistungen her). Heraus kam ein kleiner Paukenschlag, denn mit diesem Ergebnis hatten die Tester wohl nicht unbedingt gerechnet: Der Insignia verbrauchte unter Volllast satte 3 Liter weniger Sprit als der Passat. Auch auf den anderen Testzyklen der Autozeitung verbrauchte der Insignia weniger Sprit als der Passat.
            Zu diesem Zeitpunkt sollte eigentlich auch dem letzten Zweifler klar geworden sein, wie effizient Technik und Aerodynamik bei Opel in Wahrheit entwickelt sind (und dies trotz Saugrohreinspritzung statt Direkteinspritzung!).

            @Opel: Vielen Dank dafür, das Ihr die tollen und interessanten Technik-Details mit uns teilt! Klasse!
            Ich liebe Euren Blog!

          • @Jeff Healey: Das stimmt, den Testbericht hab ich auch gelesen und mich sehr gefreut! Es ist z.T. auch in der Saugrohreinspritzung begründet, dass sie bei Volllast deutlich weniger verbraucht als die Direkteinspritzung. Aber dass der Insignia immer deutlich besser war/ist(außer Kofferraum) als der Passat wusste ich schon immer! 🙂

  5. Sollte wieder eine OPC-Line kommen, dann hoffentlich/bitte komplett eigenständige Formelemente !
    Nicht das billig-wirkende, aufgesetzte dranklatschen von Leisten. Eigenständige Schürzen, Formen, die sich harmonisch, ansatzfrei der übrigen Karosserie anfügen.

    • @didi Du meinst so wie bei BMW das M-Paket? Oder auch schon ähnlich wie beim noch aktuellen Astra J die OPC Line 2 mit BiTurbo Verspoilerung? Ja dagegen ist nichts einzuwenden obwohl ich die OPC Line 1 auch nicht schlecht finde. Aber wie heißt es so schön „Geschmäcker sind verschieden“, ist ja auch gut so sonst würden wir ja alle das selbe Auto fahren. 😉

      • Die Front vom Astra J Bi-Turbo-CDTI sieht absolut toll aus. Und dann noch dazu die Heckschürze mit den zwei Endrohren…., super Design. Schade, das es die Optik nicht auch optional für andere Motorisierungen gegeben hat. So sieht man diesen Astra leider recht selten. Absolut sensationell finde ich, wie man die schmalen Leuchten (Tagfahrlicht?) rechts und links vor den beiden Lufteinlässen in den kleinen „Wing“ integriert hat. Es würde mich sehr freuen diese Designlösung eventuell an zukünftigen Modellen wiederzuentdecken.

          • Das wusste ich nicht, danke für die Info!
            Da werde ich doch gleich mal den Konfigurator besuchen….;-)

          • Ups! Habe gerade mal nachgesehen: Kein Problem das OPC-Line Paket zu finden (nochmals Danke an Drummer79), jedoch werden nur die Seitenschweller und die Heckschürze abgebildet, die Frontschürze ändert sich jedoch nicht, bleibt wie eh und je die Standard-Schürze.

            @Opel-Team: Gibts da einen BUG im Konfigurator? Ist das bisher noch niemandem aufgefallen?
            So wie es jetzt ist, kann man das OPC-Paket eher schlecht an den Mann/die Frau bringen….

          • Zur Info: Hatte mal durchkombiniert mit den Farben Weiss und Argon-Silber, keine Ahnung ob nur dort der BUG vorkommt.
            Hatte jetzt keine Lust alle Farben mit OPC-Paket 2 anzutesten……

  6. Der Golf 7 hat wohl einen Gesamtwiderstand von 0,591. Damit ist der Astra K mit +8,6% jedoch trotzdem sehr nahe an dem Wert. Wohl auch mit ein Grund, weshalb die Fahrleistungen nun passen

    Arbeitet man nun bei Opel auch mit unterschiedlichen Achsübersetzungen? Bei VW ist es z.B. so, dass Gänge 1-4 eine andere Achs-Übersetzung haben als 5-6

    • Das wäre nur beim M32 Getriebe möglich da es ein 3 Wellen Getriebe ist.
      Das neue, kleine, 6Gang Getriebe ist ein 2 1/2 Wellen Getriebe. Da geht das nicht da alle 6 Gänge auf 2 Wellen verteilt sind.

    • Da komme ich gerade nicht mit, die sog. „Achsübersetzung“, darunter verstehe ich eine feste Größe an der Achse*.
      Wie soll diese im selben Modell, bei unterschiedlichen Gängen (während der Fahrt), zu variieren sein ?!?

      *)bzw. beim Differential, wenn es zur Hinterachse geht

      • Gerade mal beim Googeln das hier dazu gefunden:
        Die Getriebe haben 3 Wellen:
        Eine Antriebswelle die die Kraft von der Kupplung ins Getriebe überträgt. Auf ihr sitzen die festen Zahnräder aller Gänge.
        Eine Triebwelle auf der die Schalträder (Losräder) der Gänge 1 bis 4 sitzen.
        Eine Triebwelle die die Schalträder 5 und 6 trägt.
        Diese Bauweise läßt eine kurze baulänge des Getriebes zu und es kann daher problemlos Quer eingebaut werden.

        Ist halt die Frage, ob das nicht zusätzliche Vorteile im Zyklus bringt und bei der Beschleunigung. Wenn man sich mal den Golf R ansieht, spurtet der mit nur 300 PS 5,1 Sekunden von 0-100 und mit DSG sogar nur 4,9. Das sind schon Werte auf Sportwagen-Niveau.

        • Das mit dem Golf R hat auch mit dem Allrad zu tun, den der Astra halt wieder nicht hat. Damit wird der Astra K OPC auch wieder meilenweit hinterherfahren, aber vielleicht ist der Astra in den Kurven besser 😉

          • Ungefähr so ja, dass wäre dann schon sehr positiv. Aber er sollte nicht zu viel saufen(Spritverbrauch). Der Corsa OPC braucht aufgrund des „steinalten“ Motors(den ich ja schon bekritelt habe) extrem viel Sprit!

          • Konkret wieviel mehr als der MINI ?

            Oder ist es nicht viel mehr vom jew. Fahrer abhängig (? 😉

          • Ja, nur der Honda Civic ist auch 30sec(!) schneller als der Astra J OPC auf der Nordschleife!!!

      • Bei einem 3 Wellen Getriebe, wie dem VW 02M oder Opel M32 oder F40, hast Du eine Eingangswelle, und 2 Abtriebswellen die das Differential antreiben.
        Von den Abtriebswellen auf das Differential hast Du die soganannte Achsübersetzung.

        Beim M32 bzw. F40 sind auf der unteren Welle die Gänge 1-2-5-6 und auf der oberen Welle die Gänge R-3-4.

        VW hat die Gänge nun so angeordnet das 1-2-3-4 auf einer Welle sind, 5-6-R auf der anderen. Die beiden Wellen haben jetzt je eine einzelne Übersetzung auf das Tellerrad am Differential. So kann man dann 1-4 eine kurze Übersetzung geben, für guten Durchzug und Beschleunigung und eine lange Übersetzung für 5 und 6 um sparsamen Verbrauch bei Reisetempo zu erreichen.

      • Ich glaube die hier vom Astra K beschriebenen Werte sind auch die mit Windschott, Unterbodenverkleidung und co.

        Jeder Hersteller schreibt ja „den best möglichen“ Wert vor und feiert sich :).

        Ich find den K(lasse)
        Keine Frage.

      • Jein, wie oben bereits vom Mod/“Q“ erwähnt, das Basismodell* bringt den propagierten Bestwert von 0.285 beim Astra-K.
        Einen aufwendig/teuren Aeroshutter** wird dieser nicht haben, genauso ist ja wie erwähnt, eine Untebodenverkleidung grundsätzlich nicht da.

        Vielmehr wäre jetzt tatsächlich für ein zukünftiges „Eco X“ Modell noch das Potential weiteren Feinschliffs denn somit gegeben –
        um eben gegen ein Bluemotion/VW-Modell noch was in Reserve zu haben.

        *) Basismodell hat freilich schon die Optimierungen dahingehend, schmalste/kleinste Räder, kleinster Motor/geringster Kühlluftbedarf (entspr. mehr Facetten im sonst gleichen Kühlergrill verschlossen)

        **)“Windschott“ kenne ich eigentlich nur vom Cabrio, für zugfreies…;-)

  7. Das wäre auch noch was, was ein Wagen heutzutage haben sollte:

    www. inside-handy. de/news/36689-qi-ladestation-im-neuen-kia-ceed-handys-kabellos-im-auto-aufladen

    Zumindest als Option.
    Da man ja immer mehr sein Handy im Auto nutzen soll/muss (Verbindung zum IntelliLink), müsste man dann nicht immer erst das Kabel zum Aufladen einstecken.

    Überhaupt eine ausreichende Ablagefläche (eben und gegen Rausfallen relativ gut geschützt) für das Handy sollte eigentlich Serie sein.

  8. Alles schön und gut, prima. Aber was mir beim H und auch beim J auffiel, bzw auffällt: Lästige Windgeräusche, die durch die Außenspiegel verursacht werden. Das trübt den Gesamteindruck. Man sollte auch an einer deutlich besseren Dämmung der Reifengeräusche arbeiten. Ich finde auch die Kofferraumverkleidung des J deutlich flattriger als im alten H. Und diese stiefmütterlich Befestigungsmöglichkeiten für das Warndreieck und den Verbandskasten… Ich hoffe, dass man beim K viel Wert auf die wichtigen, kleinen Details legt.

  9. @Mod/Q: War eigentlich schon Produktionsstart vom Astra-K für die jetzigen Vorbesteller/Endkunden ?

    Denn derzeit fährt doch hierzulande „nur“ die sog. „Nullserie“ in Probe durch Mitarbeiter herum – oder (solcher für Händler/Vorführer/…)?

  10. @Mod/Q: Nochwas erfragt, stimmt es, dass der neue Astra-K das alte Kältemittel R134a nutzt ?

    Wie kommt/geht das ?
    Tricks in Sachen auf „alt-machend/zulassen“ wie die Kontrahenten ?
    Doch auch Bedenken bzgl. des nicht wirklich soviel besseren/schlechteren neuen Kältemittels ??

  11. CW Wert von 0,28 ist recht gut. Allerdings hat mein Astra G Eco4 diesen Wert schon vor 15 Jahren serienmässig gehabt. Was haben also die Entwickler in den vergangenen 15 Jahren gemacht ?

  12. Schade,dass es die Unterboden- Abdeckung im Astra K nicht mehr gibt.
    Der Motorraum bleibt damit sauber ohne Dreck und Schmutz. Mein 4 Jahre alter Astra sieht wie neu aus!
    Gibt es schon einen cw Wert für den Sports Tourer ?

    • Meinst du sog. Unterfahrschutz-Bleche ?
      Da wird es mitunter im Zubehör womöglich wieder was geben – was die wegen Dreck/Schmutz bringen, nun ja, gewisse Freiheitsgrade müsse denn bleiben…

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