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Ampera-e Entwicklung Mobilität

Pariser Salon: Ampera-e lässt Konkurrenz stehen

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OPEL-Energie-EN-302649Mit dem Opel Ampera-e ist das größte Handicap eines Elektroautos für jedermann Geschichte – die Angst, aufgrund zu geringer Reichweite liegen zu bleiben. Dem Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ zufolge – der aktuelle Maßstab für Reichweitenvergleiche zwischen verschiedenen Elektrofahrzeugen – kann unser neuer Stromer ohne Ladestopp die magische 400-Kilometer-Marke überbieten. Damit ist der Fünftürer einsame Spitze in seinem Segment. Zum Vergleich: Der Renault Zoe schafft gemäß NEFZ 400 Kilometer, der VW e‑Golf sowie der BMW i3 – optional ausgerüstet mit einer 33-Kilowattstunden-Batterie – 300 Kilometer und der Nissan Leaf 250 Kilometer.

Opel Ampera-e„Moment“, werden Kritiker sagen, „der in der Praxis realisierbare Aktionsradius weicht mitunter deutlich von den NEFZ-Werten ab.“ Stimmt, Faktoren wie die Streckenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, der Fahrstil oder die Zuladung relativieren die Laborergebnisse. Doch auch im Alltag spult der Ampera-e unter durchschnittlichen Bedingungen über 300 Kilometer ab. Wir haben für die Reichweitenermittlung zahlreiche Tests absolviert und werden dies in den folgenden Wochen und Monaten fortsetzen, bis wir für den Ampera-e die offizielle Typprüfung bekommen. Schließlich werden wir auch die WLTP-Werte bekanntgeben, so wie wir es für alle kommenden Opel-Modelle angekündigt haben. Und immer gilt: Mit mindestens 25 Prozent mehr Reichweite als der beste Mitbewerber revolutionieren wir die Elektromobilität.

Opel Ampera-eDer 4,17 Meter lange Ampera-e überzeugt darüber hinaus mit der Antrittsstärke auf Sportwagenniveau. Und das in Kombination mit Platz für fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern, was klar über dem Durchschnitt für Fahrzeuge dieser Länge liegt. Möglich macht das die clevere Anordnung der zehn Batterie-Module, die aus 288 Lithium-Ionen-Zellen bestehen. Das von GM gemeinsam mit dem Entwicklungspartner LG Chem konstruierte Paket mit einer Kapazität von 60 Kilowattstunden befindet sich im Unterboden und passt sich optimal der Fahrzeugkontur an.

Opel Ampera-eUnser Chef Dr. Karl-Thomas Neumann ist begeistert: „Mit dem Ampera-e bringt Opel ein hundertprozentig alltagstaugliches Elektroauto auf den Markt: Es bietet eine große Reichweite und wird schon im Frühling kommenden Jahres erhältlich sein. Der Opel Ampera-e ist kein Öko-Luxus, kein Spielzeug, kein reiner Zweitwagen. Opel zeigt, dass dank innovativster Technologie Elektromobilität auch für ein viel breiteres Publikum erreichbar ist – Opel demokratisiert mit dem Ampera-e das Elektroauto.“

Die Weltpremiere des Ampera-e geht wie die des KARL ROCKS auf der Mondial de l’Automobile in Paris über die Bühne.

Opel Ampera-e Opel Ampera-e Opel Ampera-e

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (133)

  1. Ja, Probefahrt wäre bestimmt interessant. Aber auch Fotos mit geöffneten Türen und Klappen vorne und hinten. Da das Auto ja ziemlich hoch ist kann man hoffen, sich nicht den Kopf an der Heckklappe zu stoßen. 381 Liter wäre mir jetzt für ein Familienauto zu klein. Aber ich denke, wenn dann werden viele Pendler so was kaufen, und da würde ich so einen Kofferraum schon als richtig groß bezeichnen.

    Wird der Akku mit im Kaufpreis enthalten sein? Mit welcher garantierten Lebensdauer? bzw. Anzahl der garantierten Ladezyklen? Oder muss man den extra mieten, wie bei mancher Konkurrenz? (sorry, falls das schon irgendwo geschrieben wurde)

  2. Der Ansatz, den KTN äußert, die Elektromobilität demokratisieren zu wollen, ist wichtig und ein überfälliger Schritt: Klasse, dass Opel diesen nun vorangeht und dabei Benchmarken setzt!
    Mit Blick auf das Design ist es schade, dass die aktuelle Designsprache (Monza-Concept, Insignia B) nicht aufgegriffen und fortentwickelt wird – geschuldet vermutlich dem amerikan. Produktionsstandort nebst Deginvorgaben.
    Der Name schließlich erscheint recht sperrig (nach Adam, Karl); Opel BLITZ – zumindest für den deutschsprachigen Raum – wäre naheliegender und eingängiger gewesen …

    • Der Unterschied ist, dass hier BMW den völlig unrealistischen NEFZ-Fahrzyklus verwendet und Opel sich hier noch recht nahe am (sehr realistischen, amerikanischen) EPA-Fahrzyklus (mit 238 Meilen) orientiert.
      Die Tatsächliche Reichweite des i3 ist ja ca. 190 km und da passt der EPA-Wert von 238 Meilen (383 km) schon sehr gut dazu.
      Siehe auch http://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-themen/nefz-vs-epa-...
      Also kann man ungefähr schlussfolgern NEFZ/1,5 = EPA
      Der NEFZ-Wert wird zum Pariser Messe wohl nochmal einen gehörigen Sprung machen…

      • Moment, bitte nicht alles durcheinander werfen (!)

        Die o.a. Tabelle zeigt doch erstmal zu allen den NEFZ-Wert

        400+
        300
        250

        Und nicht OPEL, sondern Chevrolet, mit dem (baugleichen) Bolt propagiert EPA-Werte.

        Und die tatsächliche Reichweite kennt man dann freilich nur von Modellen, die auch schon verkäuflich sind. Eben dem i3.

        Kuriosum, in einem Interview der WirtschaftsWoche:

        Die OPEL-PR-Chefin plauderte dort von mehr Reichweite des Ampera-e gegenüber dem Bolt.
        „Da legen wir noch eine Schippe drauf, das kann ich versprechen“,

        @Q/PR/Marketing: Und wie bitte ?!

        War wohl nix wirklich konstruktiv greifbares, sondern nur der NEFZ/EPA-Unterschied (wie auch schon ams vermutete).

        Oder bemüht sich hier jemand kompetente(re)s von den Ingenieuren um Aufklärung ?!

        Denn wenn hier schon wieder ein Bericht über den Ampera-e, insbesondere zu Reichweiten und Vergleichen angestellt wird.

        Dann bitte auch „Fakten ! Fakten ! F….immer an die Leser denken“ 😉

        • Vergiss es, das sind die Fakten. Es sind 400 NEFZ Kilometer, also im Winter bei -10°C und Heizung maximal 150-200km! Auch GM kocht nur mit Wasser und ein Auto, kaum größer als ein Corsa mit 1,6 TONNEN ist einfach unfassbar.

          • Aha, dein Winter-Wert ist also Fakt 😉

            Und ja, weil GM auch nur mit Wasser kocht, ist ein BEV mit 60kWH so schwer.

            Das ist nicht unfassbar, sondern Fakt.

            Der Corsa-D/E ist knapp 4m lang, der Bolt bis zu 17 cm mehr, dazu höher und mehr Nutzraum (wohl wie ein Meriva !) – auch das sind Fakten.

          • Genaues kann man noch nicht sagen, da muss ich didi recht geben. Vllt. „verlieren“ die Batterien bei niedrigen Temperaturen weniger als bei bisherigen E-Autos. Da bin ich zu wenig Ingenieur/Chemiker um das beurteilen zu können… Dennoch halte ich grundsätzlich – bei aller Euphorie – das Elektroauto (mit Batterie) noch für einen Irrweg, eine Lösung, die sich die nächsten 30-50 Jahre nicht durchsetzen wird. Die kleinsten Probleme sind die Reichweite, die Akzeptanz und der Preis. Die wahren Probleme sind u.a. die Ladezeit. Da KANN sich technisch vorerst nichts tun(vllt übersehe ich ja da was). Ein weiteren großes Problem ist die Ladeinfrastruktur. Wo soll man als Bewohner eines Mehrfamilienhauses laden, wo auf der Autobahn bei einer großen Anzahl von Autos die geladen werden müssen (hier mischt sich dieses Problem mit dem Ladezeitproblem).

          • @sel220: Vielen Dank für ihren Beitrag! Endlich jemand der annähernd meiner Meinung ist und die E-Auto Probleme nicht durch die rosarote Brille sieht wie didi und Konsorten! An dem Winterproblem wird auch Opel nicht vorbei kommen, denn eine Batterie verliert bei Kälte immer an Energie, da die Energiedichte bei niedrigen Temperaturen sinkt und dadurch auch die Reichweite!

            @didi: Wow 17cm mehr unglaublich 🙂 . Höher ist relativ, denn durch den riesigen Akku verliert der Ampera-e auch an Innenraumhöhe, was er also an Dachhöhe gewinnt, verliert er am Boden durch den Akku wieder. Dadurch ist er auch nicht so geräumig wie ein Meriva, denn der hat den besseren Motor, nämlich einen Verbrenner!

          • @sel220: Freilich würde ich mich davor hüten, hier genaueres + absolutes, geschweige in totaler Euphorie bzgl. den BEV-Aussichten zu postulieren.
            Geschweige hier von 30-50 Jahren voraus zu blicken. Man sieht ja wie schleppend es in der Gegenwart nur anläuft.
            Sei es an Modellen oder dem Markt + Akzeptanz/Kauf.

            Wenn du selbst aber schon 3 besagte Faktoren: Reichweite/Akzeptanz/Preis als kleine Probleme quasi minimierst. Hut ab.
            Darauf reiten andere nur+ständig herum, ohne Blick und Willen für darüberhinaus.

            Und wie du richtig erkennst, es geht um die (Lade-)Struktur um erstere 3 zu egalisieren.
            Bisher:
            Gewohnt ist man ein dichtes Tankstellen-Netz und jederzeit in wenigsten Minuten nachzufassen. Weil flüssig und routiniert händelbar.

            Dazu Mensch = „Gewohnheitstier“,
            will dieser hier mit neuem nicht in schlechteres zurückfallen.

            Was ist technisch möglich, was ist denktechnisch möglich ?!
            Und letztlich umsetzbar, um den Alltag doch mit hoher Akzeptanz bzgl Neuem bestreiten zu können.

            Womöglich ungemein viel mehr Aufklärung+Information+Unterstützung als nur:
            „Wir schaffen das“

            Sonst wird allzu vorschnell + dumm-gewählt 😉

          • @Michi: Muss man dir erst noch das allg. Van-Konzept erklären (?)!

            Durch mehr Höhe (+12 cm) erreicht man eine aufrechtere/stuhlartige und damit kompaktere Sitzanordnung (sog. „Knickmaß“).

            Und schau dir doch die „Röntgen“-Bilder an, wie entspr. flach der Akku baut, wo sonst bei anderen Abgasanlage oder gar Kardanwellen durchgeführt werden müssen !

            Dein letzter Satz ergibt dann nochmals gar keinen Sinn.
            Denn was hat bitte Geräumigkeit in Abhängigkeit zu einem vermeintlich besseren Motor zu tun ?!?
            Ich kann mir übrigens durchaus besseres vorstellen, als die 1.4 (T)-Motoren im Meriva-B und bitte keinen CDTI anführen !

            PS: Der Meriva-A war z.B. nur 4.05 m kurz, im Vergleich zum Corsa-D/E sollte der Nutzwert-Unterschied bekannt sein.

          • @Didi: Aha, interessant. Der Meriva hat also eine Kardanwelle 🙂 🙂 🙂

            Der Auspuff ist nie und nimmer so groß wie der Akku. Auch wenn er hoch so „flach baut“, 30cm sind es alle mal und die fehlen dann.

            Zum letzten Satz: Es geht hier um die Antriebsart. Die 1.4T sind nicht das gelbe vom Ei, aber sie brauchen insgesamt viel weniger Platz als dieses Elektro-Zeugs. Das ist der springende Punkt!

            PS: Wir werden es sehen, wenn es so weit ist. Ich werde neugierig sein und alles ausprobieren. Und dann werde ich sehen, ob er viel mehr Platz hat als mein Corsa E.

          • Keine Ahnung, wieso du zwingend den Meriva mit einer Kardanwelle in Verbindung bringst (?).

            Es war eine lose, unverbindliche Auflistung, nicht Typ bezogen.

            Eine Plattform hat immer ihre (hochkanten) Aussteifungen und ist nicht blech-flach.
            Der Akku-Block ersatzweise auch oft besagt aussteifend in die Struktur integriert.
            Dazu die Schwerpunktlage vergünstig nach unten.

            Fahr mal einen Smart und einen Smart-ED !

            Beim Kofferraum z.B. die Literangaben von Corsa / Bolt schon studiert ?!

        • Die Aussage von Tina Müller könnte allerdings auch auf die in der Interview-Frage von der WirtschaftsWoche geschätzten „330 Kilometer wie beim ChevyBolt“ abzielen. Denn selbst der Bolt hat da ja noch eine Schippe draufgelegt/eine Reichweite von 238 miles (383 km).

          • Dann wäre die Aussage richtig, jedoch bei unserem Klima wird man die nahezu 400km sehr selten(!) erreichen, einige überhaupt nie!

          • Das gehaspelt um diese oder jene (normierte) Reichweite, ob Bolt oder Ampera-mit-e ist nur noch müssig/nervig.

            Will + wird womöglich keiner mehr offiz. aufklären.

            Kann dann auch sch…egal sein, Ablage P, weil es nachher xxx Tests der gazetten überall geben wird, wo beide in der praxis fahren, fahren, fahren,…….laden.

            @Q/PR/Ing.: Dann bitte ein paar konstruktive Fakten zu den Ladevarianten. Welche Anschluss-Möglichkeiten ??!

        • Das stimmt schon. Aber mehr als 400 km heißen eben nicht genau 400 km. Mich würde es nicht wundern, wenn am Ende (zum Pariser Autosalon) sogar ein 5er vorne steht. Üblicherweise ist ja immer ein Umrechnungsfaktor von EPA zu NEFZ von ca. 1,5 (siehe http://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-themen/nefz-vs-epa-...).
          D.h. wenn der Chevy Bolt 383 km laut EPA fährt, dann sind das laut NEFZ (ich traue es mich gar nicht herzuschreiben 😉 sage und schreibe: 575 km! Soviel werden es sicher nicht werden, es wird aber sicher noch weit Richtung 500 km gehen.
          Dieses Miss-Verhältnis passt auch beim neuen BMW i3:
          EPA: 118 Meilen (190 km)
          NEFZ: 194 Meilen (312 km)
          Der Faktor von EPA zu NEFZ beträgt hier sogar exorbitante 1,73(!)

          Ich mag auch die NEFZ-Zahlen nicht und der Fairness halber sollten generell nur mehr die praxisnahmen EPA-Zahlen genannt waren dürfen. Aber wenn alle schummeln in Europa, warum soll dann Opel reelle Werte nennen. 500+ km schauen in der Werbung doch viel besser aus!

          Ab 2017 soll der WLTP-Zyklus den NEFZ-Zyklus in Europa ablösen. Damit sollten endlich realistische Vergleichswerte möglich werden. https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzyklus#WLTP-Messverfahren

          • Eventuell ist der Faktor bei Opel noch höher? Denn im Gegensatz zum BMW ist der Opel ein Klotz. D.h. deine 575km beim NEFZ sind vielleicht gar nicht so weit weg, egal wir werden es sehen.

  3. Endlich ein Elektroauto, welches bezahlbar bleibt und doch praktisch ist.
    Mich wundert nur dass der BMW mit 33kwh Akku 300km weit fährt und der Opel (Chevrolet 😉 ) mit 60kwh 400km weit kommt. Vielleicht liegt es daran, dass die volle mögliche Kapazität des Akkus herangezogen wird, aber im Praxisbetrieb „nur“ 45kwh zwecks Haltbarkeit genutzt werden. Ansonsten müsste man ja sagen, dass BMW den besseren Anstriebsstrang hätte, was unrealistisch erscheint (Der Ampera-E ist ja grundsätzlich neuer).
    Macht weiter So!

    • Der BMW ist wohl 300 kg leichter (!),
      und bei den E-Autos gibt es, wie bei den „normalen“ auch, unterschiedliche Verbräuche im Testzyklus/Realität.

      Und genau, von den Brutto-kWh-Kapazitäts-Angaben nutzt jeder nur einen gewissen Anteil, letztlich zur Schonung und Verbleib im optimalsten „Betriebsfenster“ – das war/ist auch beim Ampera-ohne-e so.

      Wenn man „leer“ liegen bleibt, kann wohl ein Notkontingent vom Hersteller-eigenen-Pannendienst (b. BMW) noch freigeschaltet werden 😉

        • Alles hat immer seine zwei Seiten, wobei ein höheres Fahrzeuggewicht erst mal kategorisch als nachteilig angesehen wird. Als ein Hauptvorteil des Ampera e wird sich die bessere Reparaturmöglichkeit nach leichten Remplern herausstellen. Was für den i3-Besitzer leicht einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten kann, wird beim Ampera e in den meisten Fällen finanziell machbar bleiben. Es war die richtige Entscheidung von GM, einen herkömmlichen, bewährten und leicht reparierbaren Werkstoff für die Karosserie des Ampera e zu wählen.

    • @Bernd: Hier hat Didi recht, der BMW ist ca. 300(!)kg leichter, denn hier wird Opel(anders als beim Astra) seinem (selbst eingebrockten)Image gerecht, Betonklotz-Autos zu bauen(typisch GM halt).

      @didi: Tja, wenn man mit leerem Benzin-Tank liegen bleibt kann man alles selber regeln, einfach zur Tankstelle laufen und Sprit holen(ohne Pannendienst). Abgesehen davon kann man bei Benzin auch viel besser einschätzen wie weit man noch kommt!

      • Wir reden vom Unterschied gegenüber i3? oder. Das Fahrzeug hat diverse Karbonteile!! Ja der Opel wird schwerer sein, aber darum auch bestimmt deutlich günstiger. Wenn nicht, dann könnte man sich die Frage stellen, was Opel/GM falsch macht. Bevor wir nicht mehr wissen, sollte man nicht urteilen.

          • Exakt. Der größte Anteil kommt von der Batterie !
            Eben wegen dem Kapazität/Größenunterschied.

            Dazu ist er 17cm kürzer.
            Und „nebenbei“ mit Carbon/Alu/Plaste erleichtert.
            Sog. Life-/Drivemodul hat aber auch seine gew Kompromisse (!)
            Neben dem Aufwand u Kosten.

            Die mehr konventionelle (stahl-) Bauweise des Bolt/Ampera-mit-e hat aber auch Aluelemente an Türen u Hauben wohl.
            Bzw. kann das eingesparte dafür in mehr Batterie stecken.

            Deren sukzessuver Preisverfall ist am i3 upgrade auch angezeigt 😉

      • Warum sollte man bei Benzin besser einschätzen können wie weit man kommt? Glaubst du, der Ampera hat keine Reichweiten Anzeige?
        Es gibt ein, wenn auch kleines, Netz von Stromtankstellen und dank Onstar dürfte es auch kein Problem sein, rechtzeitig eine zu finden, bevor der Akku leer ist.
        Du suchst dir immer nur die Totschlagargumente raus, ignorierst aber völlig die Möglichkeiten.
        Ich bin froh, dass nicht jeder so denkt wie du, sonst säßen wir womöglich heute noch auf Bäumen…

        Ich werde ernsthaft in Erwägung ziehen, einen Ampera zu kaufen und wenn ich dann einmal im Jahr weiter als 300 km fahre, kann ich mir für die 10 Tage Urlaub auch einen Zafira ausleihen.

        Der Brecher

          • Ja, kannst du. Ich nicht, ich mache dort Pause wo es mir gefällt und nicht dort wo das Auto sagt! Ich lasse mir prinzipiell nichts Vorschreiben!

          • Wer täglich mehr fahren muss/will/einfordert als die Reichweite eines Ampera-mit-e, für den ist er halt nix. Fertig.

            Das braucht man dann ja auch gar nicht weiter diskutieren !
            Aber deswegen ist es nicht zwingend für xyz andere das totale tabu (hier).

          • Du tankst „beiläufig“ zuhause, statt an der dreckigen Tanke, bzw. inkl. Warteschlange vor der Säule + Kasse.

            Es ist vom Grundprinzip ungemein leise, vibrationsarm, durchzugsstark.

            „Auspuff wird/ist uncool“

            Es werden sich zunehmend „Möglichkeiten“ auftun, die sich für andere im wahrsten Sinne Versperren werden !

          • Ja ich tanke zuhause, damit nicht nur das Auto abfackelt, sondern auch noch das Haus, danke didi. Abgesehen davon müsste ich dann noch Installationen am Haus vornehmen lassen. Ich habe bei meiner Tanke nie eine Warteschlange und wenn, ist sie bestimmt nicht so lange, dass ich 9 STUNDEN tanken muss!

            Leise = langweilig; vibrationsarm = kein Leben(Robotereffekt); durchzugsstark = ok

            Auspuff ist nicht uncool, außer für Idi..en.

            Das liegt an inkompetenten Politikern und nicht am E-Auto.

            Also was bleibt von deiner Aufzählung, nur der Durchzug und den hat ein 6-Zylinder Diesel auch!

        • Kann schon sein dass die Reichweite schwerer einzuschätzen ist. Den realen!!! Verbrauch seines Verbrenners kennt jeder. Aber weist du wieviel dein E-Auto verbraucht bei der und der Temperatur, bei Nutzung der und der Verbraucher. Klar, Verbrenner sind auch von sowas abhängig. Aber nicht so stark wie bisherige E-Autos (so scheint es mir).

      • @michi: beim Batterie-System ist das infotainement sogar um so exakter in der Reichweiten-analyse !
        Ein schwappender flüssig-kraftstofftank dagegen in einem auto-mobil mit zu- UND rücklauf ist im vgl diffiziler !

        • Aha, wieder mal didi! Annahme: Ich starte bei ca. 22°C daheim, Reichweite Benzin(900km)/E(350km) dann fahre ich auf einen Pass (2200m Höhe) Temperatur 5°C -> dem Benziner ist das einfach nur egal/dem E-Auto aber nicht, weil die Energiedichte viel geringer wird und dadurch die Reichweite exorbitant in die Knie geht. Am Heimweg Wettersturz und im Tal auch nur noch 10°C, d.h. der Akku erholt sich auch nicht mehr -> Ende Gelände! Das ist wahre Ungenauigkeit, denn er kann noch so genau sein beim Start, wenn man fährt, beeinflussen viel mehr Faktoren die Reichweite, als bei einem Verbrenner bei dem ist die Vorhersage nahezu unabhängig von allen Faktoren ist!

          • „FALSCH !“

            um dich mal gewohnt zu zitieren 😉

            Denn, eine Wärmekraftmaschine benötigt nicht unbeträchtliche Mengen an Sauerstoff.
            Wenn du also zu deiner Höhentour aufbrichst, wird es insbesondere dem Benziner auch ziemlich eng um den Hals.

            Nebenbei, der Akku ist flüssigkeitstemperiert/ummantelt, dem fröstelt es nicht so schnell.

            Und der Heimweg, also talwärts, tjaaaaa, wer rekuperiert (?)!

            Informiere dich doch darüberhinaus auch einfach mal noch ein wenig mehr im Weiteren über elektronische Batterieüberwachung/steuerung, das geht ziemlich genau !

            „Nahezu unabhängig“, seufz…

          • Anscheinend brauchen einige Öko fahrtraining…
            Ich nehm nun dein Bsp. mit 2200m bergauf und bergab fahrt.
            1. den Fossilen Motor wie auch den E Motor ist es nicht egal, wenn es bergauf geht.
            Hierbei zählen Geschwindigkeit x Masse + Verbräucher.
            Die Reichweite sinkt bei ständiger bergauftour; immer.
            Wer Treppen steigt oder Berge besteigt ist irgendwann auch außer Puste oder?

            2. beim bergab betrieb kann auf der AB zB. 80km/h mit eingelegten Gang einen verbrauch von 0l/100km erziehst werden!
            Der E Motor würde dabei einen reichweiten + erzielen, weil die Batterie aufgeladen wird.
            Der fossile Motor hingegen kann den Brennstoff den er verbraucht hat nicht mehr wiederherstelle/regenerieren. Bei bergab Fahrten mit einen Verbrauch von 0l/100km (sprich Schubabschaltung) wird natürlich kein Sprit eingespritzt und die Reichweite steigt.

            Die E Motoren haben somit einen deutlichen Vorteil in Verbrauch, Leistung, ökotechnik usw.

            Theoretisch hätte der Ampera E mit einem zweiten E Motor an der Hinterachse ein reichweiten plus erzielen können.

          • Echt jetzt?😅
            Mit einer speziellen Schaltung kann der zweite Motor an der Hinterachse zum Generator werden und als Hilfsmotor dienen.

            Der vordere erste Motor sorgt ständig für Vorschub und verbraucht den Strom aus der Batterie. Die Rückkopplung wird immerhin durch bremsen eingespeist.
            Hingegen zu den hinteren zweiten Motor, der beim beschleunigen mithelfen kann und beim erreichen der endgeschwindigkeit wird der Motor zum Generator.

            Der Vorteil liegt auf die Landstraße und AB. Kurz und knapp überdacht können bis zu 40% mehr Reichweite gewonnen werden.
            Ist so ähnlich wie beim Fahrrad mit nabendynamo.
            Hier spüre ich kein wiederstand und mein IPhone inkl. Beleuchtung des Fahrrad wird damit geladen oder betrieben.

          • Ich als E-Auto Skeptiker sage: Rekuperieren kann ein Hybrid auch. Ohne den Rattenschwanz an Nachteilen eines reinen E-Autos.

          • Jepp. Da hat wohl jemand in Physik nicht aufgepasst !(?)
            Von wegen vorne antreiben und hinten wieder einspeisen 😉

            @sel220: der „rattenschwanz“ beim hybrid sind aber 2 verschiedene antriebe + Energieträger ständig an bord.
            Aber sie haben sich, s. Toyota, schon sehr ausgereift bis zim Kleinwagen etabliert. Nicht ohne grund und Reiz !

          • @Didi: Nein du liegst falsch! Ich merke bei meinen Touren jedenfalls nichts von erhöhtem Kraftstoffverbrauch!

            Die Rekuperation ist lange nicht so effektiv wie behauptet wird! Die Ummantelung bringt fast nichts, ist alles schon bewiesen worden, das E-Auto verliert unkontrolliert sehr viel Energie bei niedrigen Temperaturen!

            Was nützt mir die Batterieüberwachung, wenn beim Display auf einmal 150 statt 250km stehen, damit kommt man nicht mehr Heim!!! Ich will zuhause wissen wie weit ich komme und nicht dort wo ich nichts mehr ändern kann, du kapierst es echt nicht oder?

          • @Reinivann: Nein brauche ich nicht.

            1. Ja, nur das E-Auto verliert auch noch extrem viel durch sinkenden Temperaturen(dadurch doppelt), der Verbrenner nicht. Und das kannst du mit der Rekuperation nicht mehr wett machen, sie ist einfach nicht so gut.

            2. Eben, auch beim Verbrenner steigt die Reichweite wieder. Also weiß ich beim Verbrenner beim Start schon wie weit er kommt, beim E-Auto nicht, weil eben mehrere Faktoren für die Reichweite entscheidend sind!

            3. Er hat keinen 2. Motor, dann wäre er noch schwerer!

            @sel220: Wieder einmal ein guter Beitrag.

  4. Pingback: Die Neuheiten in Paris…. – Opelclub.at

  5. Mir gefällt der Wagen gut, vor allem in dem hier gezeigten Gelb. Er sieht auch nicht so krampfhaft futuristisch aus wie viele Wettbewerber. Und die Reichweite ist für ein reines Elektroauto spitze.
    Aber: Klar ist es ein Zweitwagen. Man kann damit ja nicht mal in die bayrischen Berge fahren, geschweige denn ans Mittelmeer. Oder Verwandte in Osnabrück besuchen, falls man in Frankfurt wohnt….

    Zitat „AM&S“: Ist der 60 kWh fassende Lithium-Ionen-Energiespeicher leer, so soll er mit einem Schnellladesystem in knapp 60 Minuten wieder auf rund 80 % gefüllt werden können. An der normalen Steckdose vergehen neun Stunden, ehe die flach im Unterboden verbauten Akkus wieder voll sind.“

    Na gut, eine Stunde Zwangspause auf dem Weg in die Alpen sind noch zumutbar, sofern man denn eine Schnellladedose findet. Aber drei oder vier Zwangspausen bis ans Mittelmeer? Vergesst es.
    Fazit: Große Reichweite ist super. Aber solange die Ladezeiten in der Größenordnung von Stunden liegen, werden E-Autos Zweitwagen sein.

    • Ja, das war auch mein erster Gedanke, der Weg zu den Alpen, den kann man leider nicht in einem Rutsch durchführen. Aber 400km und realistische 300+ km find ich sehr gut!

    • Frage 1: Wie viele Menschen machen solche Gewalttouren denn überhaupt noch mit dem Auto und nicht mit Zug oder Flugzeug?

      Frage 2: Wie viele der verbleibenden Menschen könnten mit einem dieselbetriebenen Mietwagen einmal im Jahr zurechtkommen?

      Ich gehe mal davon aus, daß mindestens für die Hälfte der neu zugelassenen Pkw auch nach Beantwortung dieser Fragen ein BEV mit 400 km Reichweite ausreicht. Für Opel sollte das als Markt mal ausreichen…

      • Zu 1: Bei Fahrten in die Alpen oder an Nord- und Ostsee ist das Auto mit Sicherheit das Hauptverkehrsmittel. Für Mittelmeer will ich keine Schätzung abgeben. Aber auch da fahren Viele mit dem Auto.
        Zu 2: Klar, das könnten Viele. Aber wollen die Das auch?

        • Nüchtern betrachtet oder gerade so nicht (?!)/eher „E-geil“, könnte ich nach persönlichen Fahrprofil auch Bolt/Ampera-e fahren.
          Der Reiz war von Anbeginn der Chevi-Fakten da!

          ABER…irgendwo muss man/ich ja doch (weiterhin) einen Schnitt machen.
          Die Reichweite halbieren (!), denn wo ich derzeit noch (im Alltag) hinfahre, dort ist nix zum nachfassen/laden. Also muss es für hin-und-zurück reichen.

          Ok, das will im Pendelverkehr zu bewerkstelligen sein.
          Den Stecker abends dann in die….?!…also neben dem ungewöhnlich-anderen-Autokauf ist dann aber auch zuhause ziemlich konstruktiv etwas zu tun.
          Wer kann + will das ?! Wo ist hier die (Vor-)Beratung vom Systemanbieter ?!

          PS: Den Reiz, stinkend/dreckige Tankstellen und Warteschlangen zu meiden, hat freilich auch etwas !

      • @Hassan Kommentar 1 -> 13:47: genau so ist es, das „nachtanken“ geht viel zu lange, selbst wenn man eine Powersteckdose findet(sind bei uns immer noch sehr(!) selten). 1 Stunde für nur ~260km(80%) -> Benzin 3-4 Minuten für 900km(100%), da sind wir noch weit weg. Außerdem will ich mir nicht vom Auto aufzwingen lassen wo ich 1 Stunde zu warten habe, das ist Blödsinn.

        @Rantanplan:
        1. Sehr viele Menschen machen solche Gewalttouren! Z.B. Ich fahre mindestens 6-10mal im Jahr über 450km am Tag.

        2. Wieso sollte ich das? Mein Auto muss alles können. Ein Erst-Auto muss einfach alle Aufgaben meistern und mich nicht zwingen einen Mietwagen zu benutzen, dessen Vorgeschichte ich nicht kenne. Außerdem ist auch die Spontanität verloren. Wenn ich am Samstag morgen um 6 aufstehe und mich entschließe nach Italien zu fahren, will ich ins Auto steigen und losfahren!

        @didi: Teil 1 & 2 -> Zustimmung
        PS: Für manche sind Tankstellen eben nicht stinken 🙂

        • Wenn ich sehe wie manche tanken (Hygiene !), die Kinder „am Besten“ noch direkt daneben, ….kein wunder.

          Dann noch der Krampf anderer, es nur von einer seite zu können/meiden, zapfsäulen sinnlos zu blockieren, …

          • Trotzdem besser als bei einer E-Tankstelle. Und intelligenter wird man auch nicht, wenn man ein E-Auto kauft. Also werden manche auch da einiges falsch machen!

            PS: Zu der Sorte gehöre ich nicht(Zapfsäule blockieren etc.) 🙂

  6. Gut, dass der neue Insignia B ST die Heckklappe mit integrierten Leuchten offenbar nicht mehr haben wird, da kommt der Ampera E mit fast identischer Heckansicht, incl. der Leuchten. Sogar deren Form ist fast gleich zu den Heckleuchten des Insignia ST (Vor-Facelift). Hier jedoch mit noch unnötigerem Design-Element: der kleine rote „Leuchten“-Einsatz, der die Fortsetzung der Heckleuchte in die Seite andeuten soll.

    Ein absolut unnötiges Teil meiner Meinung nach und hässlich dazu, anstatt eine Heckklappe evtl. mit geteilten Leuchten zu verbauen, zumal in diesem Seitenelement vermutlich wie auch beim aktuellen Insignia keine LED-Streifen zur Seitenmarkierung sitzen. Wie das richtig geht, zeigt BMW mit dem 5er touring bzw. auch Volvo beim noch aktuellen V 70. Wenn mich nicht alles täuscht, hat es der neue V 90 auch. Und bitte: Jetzt keine Diskussionen von wegen anderem Fahrzeug-/Preissegment usw. – Dessen bin ich mir schon bewusst. Es geht schlicht um den Nutzen von sowas.

    Da ergäbe es nämlich dann auch Sinn, dass die Leuchte um die Fahrzeugecke geht, denn man würde das Fahrzeug im Dunkeln von der Seite besser wahrnehmen. Aber so ist das einfach nur unnötig entwickelter Krimskrams. Und gescheit aussehen tut es auch nicht, aber das ist ja bekanntlich wie alles Geschmacksache.

    • Es sollte doch mittlerweile bekannt sein/bzw. offensichtlich, der Ampera-e ist nix anderes als ein Chevrolet Bolt (gleiche Optik, Technik, Fertigungsstätte) !

      Embleme-Tausch. Fertig. Noch minimaler als zuvor beim Volt/Ampera, ist kein Raum/Geld für aufwendig, teure (Blech-Form-Werkzeuge !) Andersartigkeit.
      Und damit auch die Seitenbegrenzungslampen im US-Style.
      Wobei, werden die dann hierzulande deaktiviert, sind blind ?!

      • Warum alles neu erfinden und ändern ? Ist doch mir total egal, wenn der Opel in den USA wie der Chevrolet aussieht ! Hier in Europa wird es den Chevrolet nicht geben und niemand wird ihn also zu Gesicht bekommen. Das war beim 1. Ampera noch anderst und dadurch zur Abrenzung zu Opel nicht gut (siehe auch Antara / Captiva, die man beide bis heute parallel auf der Straße sieht). Jetzt ist Chevrolet weg aus Europa und für alle Europäer ist der Ampera E optisch eindeutig als Opel auf den Strassen sichtbar und eindeutig identifizierbar. Als Zweitwagen hoffe ich auf Erfolg. Das Potenzial dafür ist vorhanden.

        • Ich wollte damit…

          1. nur erklären, woher die baulichen Gegebenheit/Gleichheiten herühren: Kosten + US-Spezifititäten

          2. aber auch bestätigen, es ist eine ziemlich bescheidene Opel-Identifikation gegeben. Nur das Emblem.
          KEIN weiteres Stilmerkmal der aktuellen, sonstigen Opel-Modelle.

          Ob mit/ohne Chevrolet Volt, der erste Ampera hätte nicht mehr gerissen.
          Ein Opel für über 40.000 EUR, Probefahrten für 100 EUR Vorkasse, ein vermeintlich exotisch/fremdes Antriebssystem,…

          zuviel + zuwenig + zufrüh, dass es gerade OPEL hätte stemmen können. sorry.

          Mal schauen, wie dieser Ampera-mit-e, sich dann soviel anders dagegen aufstellt. Beim Namen schon mal nicht…(!)

          PS: Als Zweitwagen ein 30.000-EUR-OPEL, was ist dann der 1. Wagen ?!

          • Immerhin kann man bei den Rückleuchten den Doppel-LED-Haken erahnen. Bei den Scheinwerfern hätte ich mir allerdings mehr Eigenständigkeit gewünscht (wobei BMW i3/i8 in diesem Punkt auch von der konventionellen BMW-Modellpalette abweichen).

          • Mit Phantasie…

            Bei BMW wurde ja extra die Submarke „i“ geschaffen, die Modelle optisch extrovertiert aufgestellt

            Die Nieren aber gleichsam deutlich + integrativ herausgestellt, statt austauschbares Emblem.

          • @Didi: Eben, ein Zweitwagen für über(!) 30.000€. Ich glaube nicht, dass Opel mit dem Ampera-e Gewinne einfahren wird, jedoch braucht Opel dieses Auto.

          • „Gewinne“, das ist ein anderes Paar Schuhe.
            Frag mal Mercedes bzgl. Smart ?!

            Aber gerade auch hier, spez. zum Thema Elektromobilität, das ist alles noch so „jung“ und einem extremen wandlungsprozess von fortschritt (Batteriekapazität,…) und unwägbarkeiten (Marktakzemptanz,…)

  7. Pingback: electrive.net » Alexander Dobrindt, Karl-Thomas Neumann, Karlheinz Blessing.

  8. Die Idee mit der Submarke ala I-Modelle fänd ich für Opel gut, wenn mehr E-Modelle zusammen mit Chevrolet gebaut würden und man konsequent auf alleinstehende Modelle setzt, also kein „e-Astra“. Sonst verschwindet die klare optische Differenzierung.
    Auf der anderen Seite müssten die Grundformen der Modelle (aktuelle Strategie), stärker die Opel Designsprache sprechen. Auch der Karl, wenn auch klug positioniert, hat Formen und Designelemente, die anderen Opel Modellen fremd sind. Somit kommt es immer zu gewissen Kompromissen bei der klaren Linie der Marke. Aus wirtschaftlichen Gründen ist dies erstmal Sinnvoll, zahlt aber nicht positiv auf die Marke ein, da das „andere“ Design immer ein gewissen Störfaktor enthält. Da eine klare Designlinie eventuell auf dem amerikanischen Markt nicht extrem wichtig ist, im Vergleich zu Deutschland, sollte vielleicht Opel, wie schon beim Insignia und Co. die Führung innehalten.

    Opel ist mutig („Umparken im Kopf“, „Querdenken“) und mit einigen Modellen frischer. Mut könnte Opel auch bei gewissen Entscheidungen fällen, wie Boutique/ Hotel-Lounge-artigen Autohauskonzepten- weg vom klassischen Konzept. Eine Erlebnis und Markenwelt. Denke es würde Sinn machen Konzeptdesigner für Hotels mit ins Boot zu holen, um eine neue Art von Autohaus zu erfinden. Apple hat es im Rahmen seiner Philosophie vorgemacht. Warum sollte nicht auch Opel diesen Weg gehen. Ein völlig neues Kundenkontaktkonzept entwickeln mit Beratern, die ohne Vertriebsziel beratend und erklärend (beim Apple Store „Expert“) tätig sind. Große 4K Bildschirmelemente, wo eine naturgetreue Konfiguration des Models möglich ist. Die Bestellung des Kunden zusammengefasst in einem für den Kunden individuellen Prospekt, wo die Modelle in der Konfiguration des Käufers abgebildet ist und bestellte Innovationen beschreiben werden. Ein Katalog nach Maß, so individuell wie der Käufer selbst. Opel muss ein Club Charakter bekommen, der danach schreit, „Ich möchte dazugehören“ und alle Nachahmer nur ein Abklatsch des Originals sind. Mit einer sehr schicken, stylischen Clubkarte mit Vergünstigungen auf spezielle Checks oder auch Events (Wochenendtour mit dem Monza SUV durch die Dolomiten mit Führung- Storytelling zum Selbsterleben)

    • 1. der Ampera hat die Bezeichnung am Ende mit (e) als Elektro. Ansonsten hätten wir den Ampera (B) als Bezeichnung.
      2. die designsprache ist beim Ampera e kaum verändert worden.
      Sicherlich weil die Marke Chevrolet nicht mehr im europäischen Markt ist und die minimalen Veränderungen deswegen nicht auffallen würden. Schaut bei Buick rein, hier werden Astra, Mokka und Insignia leicht verändert verkauft.

      4. du meinst einen Store wie Tesla oder?
      Ist kein schlechtes Konzept, Aber… Man möchte den Wagen auch begutachten, drin sitzen und erleben. Hier hat der Apple oder Tesla Store deutliche Nachteile.
      Zum Bonus Punkte System hätt ich nichts gegen. Dennoch liegt es an den Händler und nicht an Opel wie die Promotion, Atmosphäre und kundenfreundlichkeit modern und zeitlos rüber kommt.

      Einige Händler haben bei uns ein Sparbuch, indem der Besitzer jeden Monat 20-50€ einzahlt. Damit bezahlt der Kunde die Reperatur und die Inspektion.
      Find ich sehr gelungen, weil das vor unliebsam hohe Reperaturkosten schützt.

      • Wäre dieses BEV eine Buick/Opel-Entwicklung, hätte man wohl eben wie bei den bisher gezeigten Beispielen (Insignia/Regal, Astra/Excelle/Verano, Mokka/Encore/.., Cascada,..) ein um so typischeres Erscheinungsbild zu diesen beiden Marken gehabt.
        Eben wegen dem „Gleichklang“ seit Jahren.
        Gottlob hat GM das endlich dort verstanden. Und im killen von xx Marken (Oldsmobile, Hummer,…) sich dank europ. Entwicklungskompetenz doch noch eine, Buick, neu positioniert, erhalten !

      • Ich hatte ja den Ampera gar nicht erwähnt. Der „e-Astra“ war eine Wortneuschöpfung.
        Gäbe es eine Markenstrategie wie bei den i-Modellen, wäre die andere Optik im Vergleich zu den anderen Opel-Modellen nicht schlimm, da es sich um eine Submarke handelt. Möchte man aber, wie aktuell, keine gesonderte Marke positionieren, sollte die Optik sich eher an Opel richten, was leider nicht geschehen ist. Genau wie didi erwähnt, wäre wahrscheinlich eine gemeinsame Entwicklung OPEL/Buick, zu einem Opel näherem Design gekommen (Insignia/Regal,…), dann hätte die Opel-Designsprache die „Vorherrschaft“ übernommen.
        Die Store Idee schließt ja nicht aus, dass auch Modelle, die übrigends nie abgeschlossen werden (wie leider so oft), ausgestellt werden. Beim Apple Konzept können die Geräte ja auch alle angefasst und getestet werden. Nur die Mischung machts, ob dass Fahrzeugangebot wie „Stangenware“ Dicht an Dicht hängt oder als „Designerstück“ präsentiert wird. Genauso gehört meiner Meinung nach eine Innovationsecke, wo man die bestellbaren Innovationen wie Massagesitze, OnStar-Simulator, IntelliLink und das Bosesystem testen kann. Genauso wären, wie bei Klinikstudien, Modelle des Interieurs mit den verschiedenen Farb-/Stoff-/Lederkombinationen interessant zum fühlen, sehen und erleben.

        Die Umsetzung liegt zwar beim Händler die Vorgaben zum Corporate Design macht aber der Hersteller. Es müsste ja nicht jedes einzelne Autohaus so ausgestattet sein, es müsste aber, wie bei den Apple Stores, „Markenhäuser“ neben den gemischten Markenanbietern (Bsp. Apple: Saturn und Co.) geben.

        • Also Ich weiß gar nicht, was Ihr habt. Für mich ist der Ampera-e eindeutig ein OPEL.
          Die Scheinwerfer, die Rückleuchten, die schwarze Blende an der C-Säule, das alles ist typische OPEL-Grafik.

          • Einheitliche Designsprache ? Das trifft ja immer nur auf aktuelle Modelle zu. Der Kunde, der auf der Straße unterwegs ist, sieht aber immer auch ältere Modelle von Opel. Da gibt es gravierende Unterschiede, da Opel sehr stark beim Modellwechsel das Design verändert. Somit ist ein Karl bzw. Ampera-E nicht anderst als ein Astra H zu Astra K. Das Design unterscheidet sich sehr stark (Licht, Innenraum usw.) und ist auch nur über das Opel Emblem als Opel eindeutig erkennbar. Somit sehe ich absolut kein Problem darin, wenn der Ampera-E anderst aussieht. VW z.B. macht das anderst. Der Golf wird nur minimal beim Modellwechsel verändert. Da ist der Golf als Grundmodell seit Jahren unverkennbar. Da fällt ein komplett anderes Modell eher auf.

          • Eben, wo nimmt der Ampera-mit-e aktuell Bezug auf die anderen aktuellen OPEL-Modelle ?!?

            Sowie sonst ungefähr denn eine Modellgeneration/Zeitepoche mit fließendem Übergang:
            Insignia-A, Astra-J/Cascada, Meriva-B, Corsa-D/E…

            Worauf jetzt die Nachfolger kommen:
            Astra-K, Meriva-C/X, Insignia-B,…

            Manchmal war OPEL gewiss schon ziemlich schroff im Modell-/Formwechsel.

            Aber am besagten BEV nicht mal „Haken-TFL“, stattdessen Spiegelblinker,…

          • Einen Opel wärs gewesen wenn die Scheinwerfer Opel typischen tagfahrlicht haben. Der Ampera E bleibt ein Chefrolet und dessen tagfahrlicht Optik sieht nicht besonderlich gut aus.

            Also, das E am Ende bedeutet Elektoauto, das X deutet auf ein SUV, logisch oder?
            In der verkaufstaktik wird immer vom Astra gesprochen ohne den Zusatz G,H oder K. Somit heißt der Elektro Astra nur Astra E!.
            Die Modellbezeichnung G,H oder K bezieht sich nur auf die werksinterne generation. Umgangssprachlich wird es einfacher zu sagen den eAstra K bzw. eAstra, statt Astra K Elektroauto.
            Ähnlich wie beim Golf 7. er heißt immer und überall Golf und nicht Golf 7.

            Die designsprache von Opel hat sich immer verändert, wie ich finde mit zurecht. Opel hat immer nach neue Formsprachen gesucht und reagiert und hat somit immer neue Schönheiten auf dem Weg gebracht. Hingegen zu den revalen VW, dessen Designsprache langweilig und verstaubt ist. Wenn man sich den Golf so ansieht, ist das Design des Golf 5 vergleichbar mit den Design eines 7er Golf…

          • Die Designsprache von Opel gefällt mir natürlich auch viel besser. Auch die „radikaleren“ Änderungen. Um das ging es mir aber nicht. Das Opel Design gefällt mir auch 100 mal besser als VW. Desshalb bin ich ja seit 30 Jahren Opel Fan und würde mir keinen langweiligen VW kaufen …

  9. Also laut NEFZ sind über 400+?km möglich. (20min Stadt, 20min Land und 20min AB)
    Im Alltag wohl 300+km möglich. Das wirft so einige Fragen auf, in welchen Zusammenhang die 400+km möglich sind.
    Kaum Stop and Go in Cityverkehr oder 100km/h konstante Geschwindigkeit auf der AB?
    Aufgeladen wird die Batterie durch bremsen und nicht durch fahren.
    Disziplin des Fahrers?

    Bin mal gespannt wie die tatsächlichen 400+km zustande kommen. Und welche Reichweite letztendlich erreicht werden kann oder nicht…

    • Der EPA-Zyklus gilt wohl allg als recht passabel. Bzw ist schon für den Bolt ausgerufen.
      Ob ihn der Ampera-mit-e überbietet, k.A., das weiß womöglich nur Frau Müller 😉

      PS: Letztlich ist es doch wie überall, eigener Fahrstil/streckenprofil machen ungemein viel aus !
      Neues Antriebskonzept verleitet womöglich auch zu neuer/bewusster(er) Fahrweise (!), sagt man wohl den Priusfahrern nach 😉

      • Zum Messverfahren,
        Ab September 2017 wird ein neues Messverfahren eingeleitet Namens „WLTP“ auf Basis des NEFZ. Ab 2020 soll das WLTP verfahren zu 100% gelten.
        Die verbrauchangaben der Hersteller können demnach bis zu 25% nach oben korrigiert werden. So sollen Kunden nicht mehr getäuscht werden.
        Gilt nicht für hybride und Elektroautos.

    • Allerdings dürfte der Ampera-e, gut gemacht wie jedes andere Elektroauto gerade da seine Stärken ausspielen, wo man oft im STop&Go unterwegs ist, Stichwort Rekuperation. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten sind die Fahrwiderstände sehr gering und die eingesetzte Energie kann zu einem guten Teil wieder eingespeist werden…

  10. Beim Ampera (EREV) hat die Reichweitenangabe doch auch schon sehr gut gestimmt, und soweit ich verstanden habe war der Reichweitenverlust im Winter gar nicht so hoch wie immer befürchtet. Wie auch immer, deutlich mehr nominelle Reichweite als jede Konkurrenz, und immer noch wird gemeckert? Dann fahrt Fahrad, da muss man gar nicht nachtanken. Nur nach 5.000 km mal die Kette wechseln…

  11. Bei aller Euphorie über den NEUEN von GM/Opel – die Umweltverträglichkeit von Elektroautos in der bisherigen Konstruktionsweise ist doch weder nachvollziehbar noch bewiesen.
    Wo wird denn der Strom produziert wenn einmal Millionen von E-Kfz die Strassen verstopfen, von anfälligen Windkraftanlagen oder Solarmodulen so groß wie Mehrfamilienhäuser ?
    Weder die Produktion noch die Verteilung der notwendigen Energie ist bislang hinreichend geklärt. Ladezyklen von über 10 Stunden sind doch nicht annähernd praktikabel.
    Über die Haltbarkeit der Akkus hüllen sich die Hersteller aus gutem Grund in Schweigen. Es werden sicher noch mehr als 20 Jahre an Entwicklung vergehen bis diese Schwierigkeiten zufriedenstellend ausgeräumt sind – ob es den Strategen in Berlin und anderen Hauptstädten nun gefällt oder nicht.
    Schönes Wochenende

    • Leider, ist das nicht die Sorge eines Herstellers. Ob der Strom grün gewonnen wurde oder schwarz.
      Die einzige Sorge trägt der Hersteller in Hinsicht Verbrauch und regenerierende Technik.
      Ähnlich verhält es sich mit dem Sprit. Die Ressourcen werden knapp und die Öle dementsprechend teurer. Ob der Sprit nun aus Pflanzen(Bsp. Rapsöl, Algen) kommen oder aus der Erde. Ist den Hersteller egal.

    • Einmal die Produktions- und Transportkette von herkömmlichen, Ölbasierten Treibstoffarten gegenübergestellt, ist klar zu erkennen, dass die E-Mobilität klar im Vorteil ist was den ökologischen Fußabdruck betrifft. Sicher, der Ausbau der nötigen Infrastruktur ist ein steiniger Weg, aber die Fortschritte sind enorm. Gut Ding will Weile haben.

      • Naja, so gut ist die E-Mobilität nicht! Es wurden schon mehrere Studien gemacht und festgestellt, dass ein E-Auto im Gesamtzyklus(Produktion, Entsorgung, etc.) sogar schlechter ist als ein Verbrenner!
        Es zählt eben nicht nur das fahren, sondern ALLES!

        • Hast du mal einen link zu „deinen“ Studien ?

          Und weil eben nicht nur das fahren zählt, hier mal eine Studie die das auch berücksichtigt. Mit link (!)

          www. bmub. bund. de /fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Verkehr/emob_klimabilanz_2015_bf.pdf

        • Die Petrolheads haben eine starke Lobby und nicht jeder Studie würde ich vertrauen. Wichtig ist, dass wir als Endkunden den Wandel wollen. Denn in einen stabil wachsenden Markt wird investiert, und dann wird der angesprochene Eco-Footprint noch besser.

          • @didi & RainerLEV: Noch viel stärker ist die Lobby der Weltverbesserer, die nie etwas Berücksichtigen. So wie Al Gore, der behauptet hat, dass der Kilimanjaro-Gletscher nur durch den Klimawandel schmilzt, was schon zig Fach eindeutig widerlegt wurde, schuld daran ist nämlich die Abholzung an den Hängen weiter unten. Und wurde das in der Öffentlichkeit gesagt, nein, weil man uns weiß machen will, dass nur das Auto(der Verbrenner) an allem Schlechten der Welt schuld ist. Und so etwas glaubt ihr??? Wie naiv muss man eigentlich sein.

            PS: Dann bleibt halt bei eurer Mainstream-Meinung, wenn das Interesse fehlt sich eine eigene Meinung zu bilden!

          • Hier deine Links:
            1. www. t-online. de / auto / alternative-antriebe/ id_78580036/das-elektroauto-ist-nicht-sauberer-als-ein-verbrenner.html

            2. Es ist immer noch so, dass Elektromobilität unter Klima-Gesichtspunkten relativ wenig bringt. (Daniel Moser,
            Verkehrsexperte der Umweltorganisation Greenpeace)
            -> Wenn so etwas von Greenpeace kommt, kann man davon ausgehen, dass der Unterschied 0 ist oder sogar für den Verbrenner spricht

            3. ecomento. tv / 2015/11/24/elektroauto-seltene-erden-belasten-die-umweltbilanz/ -> Erst ab ca. 100.000km ist das E-Auto im Vorteil, nur halt ohne die extrem aufwendige und teure Entsorgung!!!

          • Gut, mit den links kann man dann doch mal „arbeiten“/diskutieren.

            Die Aussage zu 1 ist z.B. an gleicher Stelle die Erfordernisse anstellend:
            „Mittelfristig ist Elektromobilität schon eine Lösung, wenn wir genügend regenerative Energie zur Stromerzeugung haben.“

            wie vom bmub zuvor auch,
            „Elektroautos sind so sauber wie der Strom, mit dem sie fahren.“

            Und zu deinem 2., da hast du allzu verkürzt zitiert 😉

            „Es ist immer noch so, dass Elektromobilität unter Klima-Gesichtspunkten relativ wenig bringt“, sagt Daniel Moser. Daran sei unter anderem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schuld. „Weil der sich weigert, den Braunkohleausstieg voranzutreiben. Wir müssen aber bei der Energiewende vorankommen, sonst nützt das Elektroauto ganz nichts.“

            www. welt. de/print/wams/motor/article151381293/Nachhaltig-sinnlos.html

            Also auch dem Greenpeace-Mann geht es um die Zusammensetzung des Strom-Mix !

            Letztlich zu 3. das selbe „Spiel“, verkürzte Zitat-Darstellung,

            „Ein Elektroauto braucht etwas Anlauf, bevor es in der Umweltbilanz einen Verbrenner einholt. Denn bei der Produktion von Elektroautos fallen etwa 60 Prozent mehr CO2-Emissionen an, als bei der Herstellung eines Benziners oder Diesels. Wer nur Ökostrom lädt, hat dieses Manko aber bereits nach 30.000 Kilometern ausgeglichen.“

            Ein Diesel „braucht“ auch mehr Jahreskilometer um sich ggü dem Benziner zu rechnen.
            Und zu o.a. wird neben den 100tkm auch weniger aufgezählt, wenn eben der Strom-Mix ein anderer/alternativer ist !

          • @Didi: Ja logisch geht es um die Zusammensetzung des Stroms, aber eben nicht nur. Erzeugung und Entsorgung eines E-Autos sind deutlich aufwendiger und teurer als beim Verbrenner. Und das Problem wird noch größer, je mehr E-Autos es gibt.
            Außerdem wird mit der Energiewende der Strom immer teurer und wenn erst einmal alle E-Autos fahren wird der Fiskus noch deutlich(!) mehr abzapfen. Doch dort bringt es dann nichts mehr, einfach das Auto stehen zu lassen(wie jetzt) sondern dort betrifft es dann das GESAMTE Leben!

            Viel Spaß, ich werde Verbrenner fahren so lange ich kann!

          • Tja, war beim Diesel (ggü Benzin) auch immer allzu energisch eingefordert, „rechnet der sich überhaupt“ ?
            Aber der mehr-als-Basis-Benziner musste sich nicht zwingend wirtschaftlich legitimieren 😉

    • Vor einem halben Jahr hab ich für mich auch mal die Rechnung aufgestellt und habe auch festgestellt, dass mich ein eAuto pro km nicht billiger kommt…
      Aber wir schaffen das, dass im Umliegenden Ausland die AKWs weiter betrieben werden!

    • Autsch, es sollte heißen:

      Der Preis vom Bolt ist jetzt offiziell, nicht wirklich überraschend – bleibt die Frage, was wird hierzulande für den Ampera-e verlangt ?

      Hoffentlich in Paris demnächst geklärt !

        • Urgs – das wäre in Paris doch echt mal angesagt, um hier klar Kante zu zeigen, wenn schon die „400+“ so vage nur aufgestellt werden…

          Wo Chevrolet soviel konkreter+umfangreicher an technischen Details etc. und fortsetzt.

          Och Leute !

      • Etwas kritischer sehe ich in dem Zusammenhang den folgenden Satz: „(…)Opel demokratisiert mit dem Ampera-e das Elektroauto.“

        Das E-Auto ist in meinen Augen erst dann demokratisiert, wenn ein Familienkombi mit dieser Technologie in Sparausstattung für rund 20.000,-Euro zu haben ist.
        Sorry, aber weite Kreise der Bevölkerung können von einem 30-40K-Auto nur träumen.

        • Joaar, den durchschnittlichen Neuwagenkaufpreis werden sie hiermit derzeit kaum erreichen.
          Die Formulierung, „demokratisiert“ ist denn auch eine schon öfters verwendete Marketing-Hülse 😉

  12. Bin stark interessiert an dem Ampera e.
    Für mich liegt die Schmerzgrenze bei bei voller Ausstattung inkl. Metallic, abzüglich Prämie bei 30.000 EUR.
    Falls das nicht wird, warte ich lieber auf das Model 3, für den ich dann max. 40.000 EUR ausgeben würde.

    • Welcher logik folgt diese krasse unterschiedliche einforderungen ?!?

      Weil OPEL muss immer u. pauschal mehr liefern/billiger sein (?!)…

      PS: Ich mutmaße mal das wird so oder so zu beiden damit nix 😉

      • Ich denke da spielt zum einen das Image mit (Oh ein Tesla) und zum anderen ein Design, was eher Aston Martin gleichkommt. Mehr gediegener, klassischer Linienfluss statt wie bei i3 und Ampera-e kastenförmig (Kleinwagenlook) designt. Der Tesla ist eher luxeriöser und skulpturaler in der Linienführung, auch wenn mich das Interieur der Tesla nicht umhaut.

          • Ein Tesla darf dann schon mal, obwohl er kaum mehr Nutzen bietet als ein Bolt oder Ampera e, 10K teurer sein. Als Begründung reicht: „Es ist ein Tesla“…..
            Da fällt mir manchmal nichts mehr ein.

          • Naja, mit einem Tesla kann man kostenlos „tanken“. Das ist schon mal ein rationales Argument.
            Und mit einem Tesla ist man hip und futuristisch. Das ist das emotionale Argument.
            Beides zusammen ist locker 10.000€ Aufpreis wert…

          • Naja, ein Tesla kostet (bisher) auch wieviel (?)!
            Insofern bezahlt man vorab wohl so manches mit, für dieses vermeintlich kostenlose tanken…

            Zudem stehen diese Super-Charger an den Hauptachsen/Autobahnen, bzw. sind für das durcheilen größerer Strecken angedacht.
            Und nicht das alltägliche „dauernuckeln“ + verweilen. Das wurde ja bereits von H. Musk persönlich/brieflich an die Eigner verdeutlicht.
            Wenn das Model 3 kommt, 2017, 18, … – bleibt abzuwarten, wies sich in diesem deutlich anderen Preissegment auch die Ladungs-Modalitäten ändern könnten !

          • PS: Das Interieur eines Tesla empfinde ich jetzt auch nicht als soo dolle oder gar hochwertig(er) für die aufgerufenen Preise.
            Bekannte Bauteile von anderen Herstellern kommen denn zum Vorschein…;)

  13. Für Berufspendler war der Ampera scon interessant. Der Ampera e ist es weoterhin und kann darüberhinaus elektrisch mehr. Die vielen gegenargumente (Infrastruktur, Gewicht usw.) kann ich nicht nachvollziehen. Aus unternehmerischer Sicht ist die Beteiligung an diesem Markt wichtig. Und strukturelle sowie technische Herausforderungen müssen langfristig gedacht und können nur angegangen werden, wen man Schritte wagt.
    Der Ampera e bietet Attribute, die bisher nur ein Tesla (der sich wie geschnitten Brot verkauft) bot und das zu einem deutlich besseren Preis. Bravo, Opel.
    Zur Geburtsstunde des Autos mit Ottomotor bekam man Benzin auch nur vereinzelt in der Apotheke. Hätten die Zweifler Recht behalten, würden wir heute noch hoch zu Ross und per Kutsche reisen.

    • Joh, bei allen noch auszustehenden Widrigkeiten, „das Ding“ muss (so) kommen !
      Durchhaltevermögen ist denn angesagt.

      Beim Ampera-ohne-e gab es schon die ePionier Edition. Und so geht es halt weiter mit claims abstecken.

  14. off the topic: Habe mir heute schon den Mokka und den Zafira anschauen können. Der Zafira ist was die Interieur Qualität angeht sehr gut. Sehr viel Softtouchoberflächen! Selbst bis in den Bereich des Schaltknüppels!

    Der Mokka X war in schwarz in der Active Ausstattung da. Der Mokka gefällt mir wirklich in schwarz sehr gut! Selbst das lackierte Dekor sieht sehr gut aus. Das 8″ IntelliLink System ist aber optisch schon Pflicht. Bis auf die bekannte Kritik des Heckdesigns (Front sieht wesentlich schicker aus) habe ich eigentlich nur kleine Materialkritiken. Das Handschuhfach sollte auch beflockt sein und etwas solider wirken. Die Oberflächenstruktur von Armaturenbrett ist gröber als das von den oberen Fronttüren. Der Hartkunststoff unter dem Dekor des Armaturenbretts ist optisch sehr gut gelungen (schön matt gehalten), lediglich die Narbung und die Kunststoffqualität des darunter liegenden Bereichs (Höhe Schubfach vor dem Gangknüppel) ist nicht so gut, genauso wie in den Fronttürelementen unterhalb des Softkunststoffes. Da fällt der Qualitätseindruck zu stark ab, auch die Narbung ist extrem gröber. Die Hecktüren sollten auch Softtouch (wie beim Zafira Facelift) besitzen. Gerade wenn Kinder sich hinten an den Türen anlehnen (Fensterlinie ist ja hoch gezogen) wäre ein nicht ganz so harter Kunststoff schön.

    Ansonsten für ein Facelift richtig top. Ich bin davon überzeugt, dass das Facelift sich nochmals besser verkaufen könnte als das bisherige Modell, da vieles verbessert wurde. Sofern die Konkurrenz nicht ein leichteres und von der B-Säule her ein schlanker gehaltenes Heck anbietet.

    Beim Mokka 2 würde ich mir nur etwas mehr Kofferraumtiefe wünschen, gleichmäßigere Wertigkeit der Materialien im Innenraum, weniger Gewicht, ein neues Lenkraddesign ein schlankeres Gesamtdesign (nicht ganz so knubbelig ab B Säule nach hinten).

    Ein Modell mit dunkler Lederausstattung und 8″IntelliLink sowie Lederdekorelement stand auch beim Händler. Echt schick und top!! Wäre bei einer Bestellung Pflicht. Interessant war, dass hier die dunkle Lederausstattung auch das Lederdekorelement besitzt. Gemäß Konfigurator besitzt das dunkle Leder nur das lackierte Dekor.

    Der letzte Kritikpunkt wäre die Hutabladenabdeckung. Irgendwie wirkt die immer dünn und billig. Hoffe auch, dass die Teppichauskleidung im Fußraum mal feiner und besser zum aussaugen wird.

    Von mir bekommt der Mokka in sehr schöner Ausstattung als Gesamtnote vom Eindruck her eine glatte 2. Das geniale Frontdesign sogar eine glatte 1!

    Wünsche allen, die morgen bei der Premiere sind viel Freude!

  15. Offtopic
    autozeitung. de/auto-neuheiten/opel-oberklasse-limousine-preis-technische-daten
    Eleganter geht es nicht mehr😍 Hier können sich audi, VW und BMW glatt verstecken.

  16. Schade dass man immer so wenige über die Locations zu den Bildern erfährt…

    openwalls. com/image/19316/atlanterhavsveien_1600x1200.jpg

    upload. wikimedia. org/wikipedia/commons/6/6f/OsloOperaBj%C3%B8rvika_2007-08-26-05.jpg

  17. Hallo leute,
    Ich bin Niederlander und fahre seit 4 jahre ein Opel Ampera.
    1. In die zeit bin ich kein kilometer verloren in der batteriekapacität.
    2. Ich lade jeden nacht.
    3. Ich fahre niemals 400 kilometer im welche tag.
    4. in der Niederlande sind mehrere snelladestations am autoweg Fläche deckend in der Niederlanden.
    5. Wenn ich jeden nacht lade und mit 250 km reichweite ist genugend. Beim feriën ist was anderes.
    6. Die raum in Ampera is eng für grosse personen. Mit Ampera-e soll das besser sein.
    7. Auto is sehr leise und die füsganger und fahräder solte mann im auge behalten.
    8. Kein auspuff (stikoxid oder kleinpartkeln)so kein smutz an der heckseite. Wir wollen nicht im dreck leben.
    9. Ich habe 2 mio kilometer gefahren in volvos auf LPG und diesel. Jetz fahre ich auf elektricität aus windstrom.
    Ich lese gerne was die Deutchen darüber denken. Sorry für meinem Deutch.
    Viel erfolch und auf wiederhören.
    Wim Aben

    • Hey, ich war vorletztes Jahr bei „Euch“. Toll wie entspannt + diszipliniert man dort Auto fährt – u.a. den Ampera auch recht häufig dort antrifft.

      Letztlich die Vielzahl an Ladestationen macht es so attraktiv dort, neben der (jetzt gebotenen) Reichweite, nun mal das Kriterium, was anzugehen ist !

      • Naja, die Anzahl der Amperas hat sicher auch mit der E-Autoförderung in den Niederlanden zu tun(7000€).

        Hier mal dazu etwas sehr interessantes „manager-magazin . de/politik/europa/elektromobilitaet-so-setzt-der-elektroauto-boom-hollands-fiskus-zu-a-1072200-2 . html“

        Ist genau der gleiche Blödsinn wie in Norwegen, wer E-Autos fördert ist d..lich. Alles was sich nicht einfach so durchsetzt, sondern gefördert werden muss ist ein Irrweg!

        • Na dann: sofort weg mit der Förderung fossiler Krafstoffe! Alle Energiequellen einheitlich nach CO2 besteuern. Im Handumdrehen ist das E-Auto attraktiv – da muss keine Prämie mehr dazugegeben werden!

    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Er ist für die teils ziemlich voreingenommene „Diskussion“ hilfreich und entkräftet außerdem einige Vorbehalte. Weiterhin viel Freude mit dem Ampera! Herzliche Grüße in die Niederlande. Wir waren vor drei Jahren in Leiden – traumhaft schön mit seinen unzähligen Grachten und historischen Gebäuden!

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