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Ampera-e Entwickler-Tagebuch Mobilität Video

Ampera-e: London-Paris in einem Rutsch

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Opel Ampera-e: London-Paris in einem RutschGetrennt sind London und Paris durch eine Grenze, ein Meer, den Ärmelkanal – und nicht mal eine Batterieladung des Opel Ampera-e. Was zu beweisen war. Da lassen sich unsere Entwicklungsingenieure nicht zweimal bitten. Der eine, Manfred Herrmann, ist seit fast 25 Jahren bei Opel in Sachen Elektromobilität im Einsatz und ein echter Energiesparexperte. Und weil er das ist, nimmt er auf dem Beifahrersitz Platz. „Wir wollen zeigen, dass es jeder kann“, erklärt Dr. Ralf Hannappel, Director European Electrification, „deshalb fahre ich.“

Opel Ampera-e: London-Paris in einem RutschDie Morgensonne scheint auf das quirlige Treiben rund um den Piccadilly Circus als sich die beiden Reichweiten-Challenger am 24. September, Punkt 10 Uhr, auf den Weg machen. Es beginnt zäh mit dem üblichen Stop-and-Go. Unsere Testfahrer bleiben gelassen: „Das gehört eben zu einer realistischen Fahrt.“ Hannapel hat den Fahr-Modus „Low“ gewählt. Die Bremswirkung des Motors sorgt nur dafür, dass die Rekuperation direkt steigt. Lupft er den Fuß vom Gas, bremst das Fahrzeug ab. Falls nötig bis zum Stillstand. Nur im Notfall kommt das linke Pedal, die Bremse, zum Einsatz. „One-Pedal-Driving“ nennen das die Ingenieure. Nach Maidstone wird der Verkehr endlich flüssiger und nach gut 115 Kilometer ist die erste Etappe geschafft. Ab Folkestone geht es via Zug-Shuttle durch den Eurotunnel.

Opel Ampera-e: London-Paris in einem RutschAb Coquelles nahe Calais übernehmen die 288 Lithium-Ionen-Zellen des Ampera-e wieder den Antrieb. Bis nach Paris sind es noch etwa 300 Kilometer, die Straßen sind frei. Auch im „Drive“-Modus arbeitet der direkt auf der Vorderachse positionierte Motor mit 150 kW/204 PS, der aus Unterflur-Akkus mit einer Kapazität von 60 kWh gespeist wird, nahezu lautlos und energieeffizient über die französischen Autobahnen. Meistens. „Beim Anfahren nach den Maut-Stationen juckt es mich im rechten Fuß“, gesteht Hannappel. Das Verlangen, die Spurtstärke des Stromers mit Sportwagenniveau auszutesten, wird übermächtig. Der Reichweiten-Challenger gibt Gas und schenkt den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor einen kurzen Gruß beim Blick in den Rückspiegel … bis er die hoch gezogenen Augenbrauen des Kollegen auf dem Beifahrersitz bemerkt.

Opel Ampera-e: London-Paris in einem RutschDie Sonne steht bereits tief am Himmel, als sich die Ingenieure der Pariser Innenstadt nähern. Der Verkehr wird wieder zäh. Verflixt zäh. Die letzten 20 Kilometer verschlingen eine Stunde. Um 19 Uhr ist es geschafft, der Eiffelturm grüßt durch die Windschutzscheibe. Ein Blick auf das Display verrät: 417 Kilometer haben Hannappel und Herrmann mit dem elektrischen Antrieb zurückgelegt. Und die Batterien haben noch Saft für weitere 80 Kilometer.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (116)

  1. Wir werden die realen Tests der Zeitungen sehen und vor allem im Winter. Aber an sich sind 400km nicht schlecht, nur eben immer noch sehr wenig im Verhältnis zum Verbrenner.

      • Wie bitte? Wenn man den Tankinhalt ansieht müsste er deutlich weiter kommen, denn ich mit 45 Liter komme ca.900km weit! Der Adam wird nicht mehr verbrauchen, was bei 42 Liter ca.840km ergibt!
        Also über 800km sollten auf jeden fall drin sein und das ist das doppelte.
        Noch dazu kostet der Adam die Hälfte des Ampera-e und ist vermutl. auch noch besser verarbeitet!
        Der Vergleich hinkt gewaltig.

          • Und wer außer ein gestresster Außendienstler fährt bitte 900km am Stück? Eine Pause nach fast 500km Autofahrt zu machen, würde jedem gelegen komme. 30 Minuten am Schnelllader, Pinkeln, Kaffee und ein Snack, da ist die Zeit schon locker um. Diese ganze „bevor die Autos keine 1000km schaffen und in 5 Minuten aufgeladen sind“ Debatte ist müßig! Zumindest meine Meinung 😉

          • Ja, ich fahre auch keine 900km am Stück. Aber durchaus 450 und das wir mit dem Ampera-E schon extrem knapp. Und dort wo ich hin fahre, habe ich noch nie eine Ladesäule in der Nähe gesehen! Genau das ist der Punkt und außerdem brauche ich für ca. 40 Liter Benzin nicht ganz 1 Minute(ohne Zahlen), für eine volle Batterie aber deutlich mehr als 1 Stunde! Es ist zu lange und bleibt zu lange!

          • Für dich und manch andere – wiederum andere finden den Ampera-mit-e dafür um so interessanter und im Bereich ihres alltags möglich !

    • Wer rauscht denn eine Strecke von 400km in einem Rutsch durch ? Völlig unrealistisch! Da benötigt doch der Fahrer vor den Akkus eine Ruhe-bzw. Ladepause. Die kann er dann, wenn er schlau ist gleichzeitig zum Laden nutzen.
      400 km Reichweite bedeuten m.E. den Durchbruch und langen völlig aus.

  2. Vom Bolt gibt es bereits div. youtube – da fuhr u.a. einer z.B. den Highway One entlang:

    www. youtube. com/watch?v=wQo6-ta889I

    Es ist halt der Anfang, von E-Mobilität in verbesserter Alltagstauglichkeit.
    Nicht für jeden, finanz. + strukturell+…., jedoch sehr interessant in der Art und wie es damit und darauf weitergehen wird !

    • PS/@Mod: Könnte man mal die Durchschnittsgeschwindigkeit erfahren ?

      10 – 19 Uhr, also 9 Stunden ist ja die Gesamtzeit. Abzüglich der Zug-/Tunnelfahrt, was war die effektive Autofahrzeit ?!

      Im Video kommt wohl der Durchschnittsverbrauch zum Vorschein, 12.x kW/h auf 100 km (?), wäre ja nicht so verkehrt !

      • @didi: 1. Reisezeit ist 35Min(laut Wiki.), d.h. 8h 25Min reine Fahrzeit -> Wären 49km/h, durchaus realistisch für ein E-Auto 🙂
        2. Die Bordcomputerangaben(12,1kw/h) kennt man ja, meistens sind sie geschönt, bei eco-Modellen sind sie extrem geschönt und bei e-Modellen vielleicht noch krasser, also warten wir mal ab was bei den Tests heraus kommt. Nur so zum Vergleich, mit diesen 12,1kw kann man fast einen ganzen Monat Kochen, für 100km!

        • Du meinst 35 min für Tunnel-/Bahnfahrt, netto.
          Wartezeit, auf-/abladen, würde ich nochmals 1/2 Std mind. dazu addieren.
          Und wie o.a., für die letzten 20 km allein 1 Std., der berüchtigten Périphérique geschuldet (!)

          In Anbetracht vom besagten 60 kWh-Speicher (500 NEFZ-km), zeigt es doch, passt ziemlich genau.

          Nur so zum erweiterten nachdenken/rechnen !
          Hast du die 12.1 kW mal umgerechnet in Benzin-Äquivalent ?!

          • Umrechnen -> Brauch ich nicht, denn das habe ich auch schon x-Mal gesagt. Wenn der Sprit teurer wird, kann ich immer noch weniger Autofahren, wird aber der Strom teurer, muss ich trotzdem den Herd einschalten. Das ist eben ein weiterer Punkt, warum ich E-Autos nicht mag, denn es wird einem Suggeriert, dass E-Autos günstig sind im Unterhalt aber hat jemand schon mal hinterfragt, was ist wenn der Strom das doppelte kosten würde. Das betrifft dann halt nicht nur das Auto, sondern das gesamte LEBEN!

            Das ist der Unterschied, aber für die Politik ist die Werbung um das E-Auto genau das Richtige, denn sie wissen eh schon nicht mehr wo man an der Steuerschraube drehen kann. Mit dem E-Auto eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.

          • Ääähh, alles wird teurer, nur keine falsche Bescheidenheit (!)

            Das jetzige Tief beim Öl hat insbesondere seine polit. Umstände, wir waren schon bei fast 50 % Liter-Mehrpreis, das ist nicht lange her und kommt (mind.) wieder !

        • 12,1kWh entsprechen übrigens etwa 1Liter Diesel. Wie weit kommst Du denn so mit einem Liter Diesel im Auto? Wenn Du hier Energieverschwendung, dann kritisiere bitte erstmal die konventionen PKW die einen nicht regenerativen Kraftstoff verschwenden!

          • Eben.
            Und zwar ziemlich ineffektiv als sog Kraftwärmemaschine.
            Verluste über Kühlwasser u. Abgas überwiegen dort.

          • „umsonst“, auwei, das ist natürlich das Totschlagargument.
            Gegen soviel „technische Kompetenz“ hilft natürlich nix…

          • „Umsonst“ würde ich das nicht nennen. Weil auch für das Heizen wird Kraftstoff verwendet, welcher aber eigentlich effizienter in Vortrieb umgesetzt werden soll.

            Somit zahlst du an der Tankstelle Kraftstoff für

            – Antrieb der mechanischen Komponenten (Vortrieb, Stromerzeugung, Wasserumwälzung) (ca. 20%)
            – Heizung des Innenraums und der Umwelt (ca. 80%)

            Sprich: beim Fahren mit Kraftstoff werden 80% verbraten, damit die Temperatur im und um das Auto steigt.

            Hier ist der Elektroantrieb wirklich effizienter – das muss man (auch als Benzinbruder) anerkennen!

            Kann aber sein, dass das im Ländle rund um Dornbirn anders abläuft, als im Rest der Welt 😉

        • Die richtige Perspektive wäre: Geschönt sind die Abgaswerte von Dieseln. Geschönt ist die Kurzstreckentauglichkeit „moderner“ Diesel. Geschönt ist der Fahrkomfort von Dieseln (Wann werden die endlich mal richtig warm im Winter? Wann ist das Zittern im Leerlauf mal weg?) Geschönt sind die Unterhaltskosten von Dieseln, weil die Kosten für Harnstoff-Nachfüllen, defekte Start/Stop Batterien, Filter, defekte Injektoren usw. verschwiegen werden.
          Ich kann dir gerne vorrechnen, was mich inkl. Anschaffung 2 Jahre Ampera gekostet haben. Das passt aber haargenau zu dem, was Opel angegeben hat (40-80 km Reichweite, 60 im Schnitt, 5-6.5 l E10 im RE-Mode, 0.5 l über die Lebensdauer, günstige 2-Jahresinspektion. Ich vertraue Opel, dass die beim Ampera-mit-e auch faire Angaben machen.

        • Toller Verleich (Äpfel mit Birnen), kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, daß das eAuto einen Verbrauch von 1,5 Liter/100km Kraftstoffäquivalent hat. Da kommt dann selbst ein OPEl-Adam nicht mehr mit. Kann auch nicht gehen, dernn Elektromotoren haben einen 4-5 fach besseren Wirkungsgrad wie Verbrenner.

      • Michi, ich glaube, wir wissen mittlerweile ALLE, was du vom Ampera e hältst. Du hast es hinreichend und mit vielen Ausrufezeichen deutlich gemacht. Vielen Dank dafür. Die Diskussion hier hat aber schon länger eine andere Dynamik entwickelt und es wäre insgesamt hilfreich, wenn du daran sachlich und konstruktiv partizipierst oder tatsächlich versuchst zu akzeptieren, dass wir deine Auffassungen hinreichend zur Kenntnis genommen haben und keinerlei weiteren Ausführungen notwendig erscheinen.

          • Michi, es gibt keinen Grund für Diffamierungen und Unhöflichkeiten (rosarote Brille). Und nur, weil du subjektiv der Auffassung bist, dass die Einen oder Anderen das auch machen, sollte das für eine gestandene Persönlichkeit noch lange kein Grund sein, das Selbe zu tun, sondern dann eher einen beispielhaftes Zeichen oder Akzente zu setzen, anstatt ins vermeintlich gleiche Horn zu stoßen. Diese Begründung ist kindsköpfig und gleichsam ein Offenbarungseid. Ein simples Zugeständnis oder eine gewisse Offenheit und Bereitschaft zum Dialog wären wesentlich beeindruckender gewesen. Aber deine Rechthaberei entzieht sich jedweder Sachlichkeit und persönlichen Reife. In kann nur schwer hoffen, dass du im richtigen Leben nicht so mit deinen Mitmenschen umgehst.

          • Bitte kein Öl ins Feuer gießen. Lasst den ignoranten Wichtigtuer doch einfach im eigenen Saft schmoren.

        • Als Billigmarke würde ich andere (spontan: Dacia, Lada, div. Chinesen…) anführen, nicht Opel.

          Tesla ist z.B. auch „nur“ mit seinen riesig, teuren Akkus so luxus-unerreichbar für viele.
          Das Interieur erfüllt den Anspruch im 6-stelligen (meiner Meinung nach) nicht wirklich.
          Manches ist auch einfach deren Anfängen geschuldet oder radikal anderen „Ansichten“, im wahrsten Sinne.
          Insbesondere beim plumpen Verbau eines so riesigen Touchscreen…;)

          • JA, Opel ist jetzt keine Superbilligmarke, aber halt „Normalo“ – so bisschen 08/15 halt und da wird auch ein Ampera sich nicht abheben.

            Klar, viel Preis beim Tesla Model S war natürlich die technische Neuerung, aber die neuen Modelle (nur mehr Alcantara rundherum) wirken eleganter als die S-Klasse. Aber Geschmack bleibt immer Ansichtssache. Das ist klar.

          • An einer Tanke kam ich mal mit nebenan dem Kunden ins Gespräch, der fuhr einen Fisker Karma.
            Konnte es mir nicht verkneifen, nebenbei darauf zu verweisen, dass dieser die gleiche LFB hat wie mein Meriva 😉

  3. Bei meinem wöchentlichen Berufspendlerpensum hätte ich noch 100 km übrig und könnte den Wocheneinkauf plus hier und da hin mit den Kindern auch noch bewerkstelligen, um dann sonntags nachzuladen. Spannend … 🙂

  4. Wird es den Ampera-E bei allen Opelhändler geben oder wieder nur bei den Ausgesuchten, die genug Ausstellfläche haben? War ja beim Ampera so irgendwie geregelt.

  5. Frage an die Fachleute: Li/Ion-Akkus haben ja wohl/angeblich die längste Lebensdauer, wenn man den Ladestatus permanent zwischen 30 – 70% hält. Sind diese „echten“ 30 – 70% dann 0 – 100% in der Batterieanzeige?

    • Die genauen Details werden womöglich Betriebsgeheimnis sein.
      Aber es ist von solchem wohl auszugehen, wie zuvor beim Ampera-ohne-e.
      Die 0-100 eine Information für den Umgang an der „Oberfläche“.

    • Die Anzahl der Ladezyklen, welche diese Akkus aushalten, wäre interessant. Nach wieviel LZ haben sie noch 90% des anfänglichen Maximums? Oder anders gefragt: Nach wievielen LZ sind aus der machbaren Reichweite statt 500km nur noch 400km geworden (bei sonst gleichen Bedingungen). Das wären dann 80% vom Ursprung.

      Oder sagen wir bei einer Ladung pro Woche, bedeutet nach wievielen Jahren muss man die Akkus wechseln? (Wiederverkaufswert!) Diese Fragen scheinen mir bei jedem Elektroauto wirtschaftlich relevant zu sein und sollten in jedem Fall diskutiert/beantwortet werden.

      • Im normal Fall sollten die Akkus ca. 800-1000 Ladezyklen(wären bei 1x pro Woche ca. 15-19 Jahre) überstehen, jedoch ist das mit Einschränkungen zu sehen und nur unter absolut idealen Bedingungen zu schaffen.
        1. Von welchem Stand wird begonnen(0%, 30%, etc.)?
        2. Wie lange ist die Batterie ungenutzt voll oder leer(SEHR WICHTIG!)?
        3. Wie sind die klimatischen Bedingungen(Garage, Carport, ungeschützt)?
        4. Wie stabil ist das Stromnetz?
        5. Wie lange ist der Akku bei 100% noch angesteckt?

        Im normal Fall sollte der Akku 6-10 Jahre halten, dann sind allerdings wenigstens 15.000€ zu berappen.

        • In 6-10 Jahren kostet so ein Akku keine 15.000 EUR, schon jetzt nicht mehr !

          Ein Artikel aus dem letzten (!) Jahr machte bereits bessere Aussichten als erwartet…

          www. wiwo .de/technologie/green/tech/akku-studie-ueberrascht-sind-elektroautos-schon-bald-guenstiger-als-benziner/13551940.html

        • Das sind alles Spekulationen. Die Evidenz der Thematik ist gegeben aber hier schaffen nur verifizierte Daten Abhilfe. Alles andere ist am sonntäglichen Stammtisch besser aufgehoben.

    • Also für den durchschnittlichen LiIonen-Akku wird ein Verlust von MAXIMAL 20% Kapazität nach 1.000 Ladezyklen angesetzt. Das entspräche also einer Restkapazität für 320 km Reichweite nach ca. 360.000 km oder 1.000 vollen Ladezyklen. Bei 20.000 km im Jahr wäre das in 18 Jahren erreicht (ein guter Beweis warum Akkumiete so eine Mogelpackung ist).

      Nach 360.000 km dürfte jeder günstige Verbrenner durch sein bzw wirtschaftlich unrentabel. Beim E-Auto gibt es einen neuen Akku dann in 18 Jahren mit deutlich höherer Energiedichte zum günstigeren Preis (weil die Produktion größer und billiger wurde) und der Wagen fährt wie am ersten Tag – ohne je einen Ölwechsel gebraucht zu haben.

      Normalerweise werden von der Gesamtkapazität ca. 10% als Tiefentladeschutz vorgehalten, also 90% der Nominalkapazität zum Fahren bereitgestellt. Aus dem 60 kWh-Akku stünden dann also 54 kWh zur Verfügung.

      Führe man tatsächlich mit 12 kWh/100 km ergäbe das 450 km Reichweite. Nimmt man mal 20% mehr Verbrauch an weil man nicht schleichen will (oder auf deutschen statt französischen Autibahnen unterwegs ist), wären es 14,5 kW/100 km und somit 372 km Reichweite. Das entspricht ziemlich genau den 238 Meilen (=380 km) Reichweite, die die EPA in den USA für den Chevy Volt angibt, dürfte also ein realistischerer Wert sein.

      • Ok, als Laie mal nachgehakt. Wie verhält es sich aber mit Teilladungen ?
        Also z.B. jeden Abend zuhause ans Netz.
        Nach 3 Jahren dann ja bereits mehr als 1000 (Teil-)Ladungen erfolgt (!)

        • Allgemein wird wohl so gerechnet, daß ein Ladezyklus mit 0-100% gerechnet wird, also Prozentgenau. Will heissen wer 5 mal von 60 auf 80% lädt hat damit einen Zyklus abgeschlossen.
          Technisch ist es so, daß scheinbar ein Ladestand von 60% am schonensten für den Akkupack ist. Wer also nicht überraschend lange Strecken fahren muss kann mit seinem Ladeverhalten um diesen Wert pendeln.
          Langsames Laden schont mehr als schnelles.
          Nehmen wir einmal eine Pendelstrecke von täglich 120 km an, dann wären das beim Ampera ca. 16,4 kWh oder 30% der Gesamtkapazität. Das lädt man über nacht an der Haussteckdose (220 Volt x 13A= 2,86kW. 16,4 kWh/2,86 kW= 5,7h), knapp 6 h.

      • Aha, woher kommt den diese Information(nach 1000 Ladezyklen noch 80%). Da habe ich andere Quellen. Nach 800-1000 Ladezyklen sind sie kaputt und zwar vollständig und auch das nur bei perfektem Lademanagement.
        Außerdem gibt es Verbrenner, die halten deutlich länger als 360.000km und beim E-Auto wird es sicher keine neuen Batterien mehr geben. Da wird wie bei allen Elektrogeräten auf fehlende Kompatibilität hingewiesen werden und man ist gezwungen ein neues Auto zu kaufen.
        Mehr als 6-10 Jahre geben ich dem Ampera-e nicht.

        • Zum guten Ton gehört auch immer die Quellen-Angabe !

          Neben dem Volt-I/Ampera-ohne-e gibt es gute Erfahrungen mit div. Hybrid-Batterien, siehe Prius, bereits in 4. Generation !

          360tkm dort, Ausnahmen, die du selbst nicht fahren willst/wirst und noch längstens bei den jüngeren BEV nicht zwingend unerreichbar bleiben – wenn du ihnen fairerweise mal (ähnliche) Zeit geben würdest !

        • Also egal wo ich lese, wenn ich nach „Lebensdauer von Lithium Ionen Akkus“ google, das ist immer die Zahlenkombi. Deckt sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen mit Laptops und Handys.

          Und daß es bei Elektroautos keine neuen Akkus geben soll… Ernsthaft? Trollen Sie viel? XD
          Ich habe gehört, Verbrenner könne man nicht auftanken wenn der Tank leer sei! XD

    • Ich kann dir nur sagen, was ich von meinem Model S 85 D weiss, aber ich denke das wird ähnlich sein:

      Dort sind 85 kWh Kapazität, man schätzt so ca 5-7% Zero-Mile-Protection und eben dieser Komplettenladungsschutz.

      Also ca 77 kWh Entnahme, 0% = RW 0, 100% = RW 425.

      Du hälst den Akku im Normalfall zwischen 20 und 80%, also zwischen 85 und 320 km RW.

      • Ok, alles noch ungewohntes Zahlenwerk und Daten.

        Wenn ich nebenan (bei MT) die „Elektriker“ über div. Anschlüsse, ob vorhanden oder vermeintlich nicht (beim Ampera-mit-e, da fehlt noch sehr viel an INFOS !!!) so fabulieren höre…DC, AC,…

        Seufz, will eigentlich nur plug-and-play (!)

  6. So…Jetzt haben wir ja genug Informationen zum Ampera E.

    Als nächstes wünsche ich mir einen Artikel :
    „Von Paris nach London in 3h mit dem brandneuen Opel Gt!“
    Eine noch bessere Zeit wurde nur durch Menschenaufläufe an roten Ampeln verhindert.

    Na, Q, wie wäre es?

    Gruß der Brecher

    • @Der Brecher & Stefanb: Wäre beides genial, ist allerdings relativ unwahrscheinlich, leider.
      1. GT: Es fehlt eine Plattform, daher wird, wenn man nicht dem MX-5 als Basis will, die Studie eine bleiben. Opel hat nicht das Geld für so ein Auto.
      2. Calibra: Ev. realistischer, auf Astra- oder Insignia-Basis, das wäre machbar. Am besten Insignia-Basis(Allrad) etwas verkürzt(ca. 4,5m-4,6m lang) und mit Power Motoren.

      PS: Hoffentlich nicht alles nur Träume

  7. Pingback: electrive.net » Opel, Fisker.

  8. Wurde schon kommuniziert, wann Otto Normalkunde so ein Ding beim FOH real sehen (sich rein setzen) kann? Denn für Pendler könnte sowas doch ein attraktiver Zweitwagen sein.

  9. Hallo zusammen,
    mal unabhängig vom Ampera-e, der technisch ja wirklich sehr interessant ist (dank GM), wollte ich mal fragen, warum es um die 2013/ 14 präsentierte 8gang Automatik so ruhig geworden ist?
    6 Gänge sind bei einem Automatikgetriebe weder wirtschaftlich noch zeitgemäß, während andere bereits den nächsten Schritt gehen mit 9gang und mehr hat Opel noch gar keine moderne Technologie auf dem Markt. Bei aller Liebe zu der tollen Marketingarbeit, der Aufbruchstimmung und Ankündigungen neuer Motoren, Getriebe und Modelle (die Aufzählung wird wahrscheinlich auch von der Marketingabteilung gemacht), bis wann reden Sie denn mal wieder über dieses Thema?!

    • Bitte erwarte hier keine Antwort oder nur einen Hinweis, denn diese Fragen wurden bereits ca. 20 x nicht beanwortet und die Moderatoren werfen hier leider immer nur eine Information in den „Raum“ und melden sich dann nie mehr zurück.
      Dieser „Opel- Blog“ ist nur eine Werbeplattform ohne jeglichen Informationsvorteil für die tatsächlichen Opel-„Verrückten“.
      Der Opel Astra K dümpelt so vor sich hin, Insignia B oder andere neue Modelle werden nicht kommentiert, doch der Ampera-e wird Opel nicht dauerhaft positiv in der Presse halten. Der Preis wird spätestens eventuell das größte Hindernis werden.
      Wir warten alle dringend auf neue Volumenmodelle wie Insignia B, neuer Meriva und eventuell mal ein sportliches Astra K Modell.

      • Für letztere braucht es halt noch ein wenig (Monate) an Geduld.
        Insignia- und Meriva-Nachfolger sind hier, GG-….zum greifen nah. Kann also nicht mehr lange dauern !

        Klar ist es eine/die Werbeplattform von OPEL, was sonst (?).
        Aber im Unterschied zu vielen (anderen Herstellern) ziemlich offen, mindestens eben mit dieser Kommentarfunktion.

        Aber freilich darf man, wie du selbst feststellst jetzt nicht immer+alles in totaler Beantwortung erwarten.
        Das macht auch Coca-Cola wohl kaum, wenn’s um deren Brause-Mixturen geht 😉

        Zugegeben, als, Achtung Outing (!), sog. „Opel-Verrückter“ bekommt man nirgends genug Stoff/Infos, wenn nicht mitten im ITEZ stehend.

        @Mod: Bitte um Weiterleitung, „Hiermit bewerbe ich mich….“
        (bisschen Security krieg ich schon hin…;)

        • Es passt zwar überhaupt nicht hier zum Thema, ich möchte aber didis Satz aufgreifen:
          „Für letztere braucht es halt noch ein wenig (Monate) an Geduld“
          Du beziehst dich hier auf ein sportliches K Astra Modell, dass hat meine Lauscherchen vibrieren lassen. Kommt den noch was sportlicheres beim Astra K? 🙂
          Gruss

          • Hehe, den hätte ich bei aller ungewissheit ggü den anderen beiden (insignia / meriva) wohl explizit mal aussparen sollen – will keine falschen hoffnungen machen 😉

    • @Georg Ulmen: Das habe ich mich auch schon zig mal gefragt, aber leider ist das so ein Thema das typisch Opel ist. Wichtige Sachen immer auf die lange Bank schieben(ohne Information, Antworten, etc.).
      @AsconaB: Leider völlig richtig erkannt 🙁

  10. Bin seit 1 1/2 Jahren Teslafahrer, und überzeugter e- Fahrer, das nur vorab, damit mein Kommentar und Frage nicht missverstanden wird.

    Wie schnell wurde gefahren?

    Man legt sich nämlich selbst ein Ei. Ich vermute es war ein langsame Fahrt mit 60 bis 100 km/h. Die Tränen werden dann wieder kommen, wenn der erste Deutsche Tester auf die „Bahn“ geht und dort mit 150 und mehr versucht das Auto zu testen und dann och ein wenig heizt und es wird sich zeigen, dass es dann 200 km sein werden und die Enttäuschung wird gross sein.

    So euphorische Reichweitentests am Anfang sind da durchaus kontraproduktiv.

    Aber mal sehen.

    An sich ein gutes Auto, 60 kWh-Batterie muss schon für ein Stück reichen.

    • Interessant, ein Tesla-Fahrer, dann hast du ja sicherlich auch selbst entsprechende Erfahrungen zur Varianz an Reichweite im positiven als auch weniger….?!

      Nebenbei, „mit 150 und mehr“, der Ampera-mit-e ist exakt bis dahin „nur“ reichend/abgeregelt.

      Klar werden insbesondere die deutschen Vollgas-Gazetten es ausreizen, um Schlagzeilen (ohne Verstand) zu machen.
      Bisherige E-Auto-Vergleiche zeigen ja auch noch deren „Unbeholfenheit“ im Umgang mit so schrecklich moderner Antriebstechnik 😉

      Man ist ja bemüht, wenn auch mitunter konfus an Auflistungen von div. Reichweiten, die bereits so propagiert wurden seit geraumer Zeit:

      Angefangen beim Bruder Bolt, über div. Normen (EPA, WLTP, NEFZ,..)..und letztlich auf europ. Boden denn fortgesetzt.
      Und das alles noch ohne den Laien und Endkunden – wird also weiterhin „spannend“ 😉

      • Klar, ich kann mit dem Model S 85 D im Sommer mit 80 km/h vermutlich rund 650 km fahren, auf der Autobahn mit 150 und Heizen vielleicht nur 250 km. (vl. 300, aber man will nicht 0 runter, glaub mir :))

        Und da ich nun so in den Kommentaren oben nachgelesen habe, dass die Fahrt vermutlich mit ca. 70 km/h ging, also der IDEAL-Geschwindigkeit, keine Heizung .. war das die ultimative Maximalreichweite, man nennt das im Fachjargon „Hypermiling“ – also Reichweite um jeden Preis ( hat einer mit Model S gemacht mit ca 40 km/h, ging dann glaub ich fast 780 km).

        Real wird auch der Ampera auf der Autobahn 20 kWh/100 brauchen, also bei 55 nutzbaren, ca. 220 km. Reisst man sich sehr am Riemen und fährt 100 schafft man vielleicht 300 km.

        Das ist keine Kritik, das ist alles ok. Aber man sollte es wissen.

        • Ei joh, bei den Verbrennern sind ja Spritspar-Rekorde auch usus (gewesen). Kenne das selbst bei um 90km/h, Wien-Basel-Wien, mit einer Tankfüllung dann 3.5l/100km.
          Beim Elektro wird man es halt nicht so ausreizen können, will ja noch zu sicherer Ladung ankommen, wo ein nachfassen dann dauert.

          Der REX beim Ampera-ohne-e oder i3 (mit selben Ingenieur im Hintergrund 😉 lässt einen dagegen schon ziemlich entspannt den Akku „leer machen“
          Aber es bedeutet dummerweise eine ganze 2. Antriebseinheit an Bord: 4-Zylinder, bzw. Roller-Motor….(seufz).

    • Beim Meriva-A hatten sie parallel auch noch als 2. Neuheit den Signum zum FOH gebracht.
      Da würde sich Genf, März’17, ja um so mehr lohnen !

      Bleibt für die IAA, Sep’17, der PSA-Ableger vom 3008, den sie doch bitte nicht „Activa“ nennen wollen.

      Aber wer schon so schmerzfrei bei Ampera-ohne/mit-e hantiert, geschweige Caravan eliminiert.
      Der lässt auch Meriva abfertigen, nur weil ein bisschen beplankt und CUV-bezeichnet. …(seufz)

        • Beides A…BILD Gefasel, mit dem Corsa hat er nix gemein.

          Dazu ist „X“ unlogisch, wo der Nachfolger ein CUV sein soll u. keinen Allrad hat.
          Im Gegensatz zum Mokka (X), SUV-Optik und mit Allrad (optional).

          Dann schon eher die Bez. Rocks, sowie bei AdAM u Karl.
          Beplankung als Robust-Optik.

        • PS: „Activa“ war dem PSA-3008-Pendant zugedacht, bezweifel ich aber auch.
          A…BILD wollte ja auch vom „Junior“ wissen, Monza SUV,…
          Jede Woche eine neue Sau durchs Dorf/Schmierblatt getrieben und wen kümnert mein Geschwätz von zuvor.

          • @didi Gut das diese Gerüchte vom Schmierblatt schlechthin A…Bild kommen wusste ich nicht. Habe mir abgewöhnt diese VW-Konzern Werbung zu lesen. 🙂 Früher hatte ich sehr gerne die Auto Zeitung gelesen doch die schreibt seit einigen Jahren genau den selben Quatsch wie die anderen Wurstblätter…… sei es drum.

      • @didi bei GM hat man ja laut überlegt den GT auf die Mazda MX 5 Plattform zu stellen sozusagen genau wie es Fiat macht. Kann mir aber ebenfalls nicht vorstellen das er nächstes Jahr schon erscheint, so ganz ohne erlkönige geht es glaube ich nicht.

        • Gewiss, dem kam Fiat zuvor und hier auch noch, dazu in Lizenz, …
          Das PSA-Bündnis ist ja schon absehbar, also vielmehr was internes/GM-eigenes sich stark gemacht.
          KTN weiß nur zu gut um das GT-original – insofern kann das sehr interessant werden !

          • Tobi G.: Woher kommt diese Information? Von einem GT-Erlkönig habe ich in den Medien bisher weder etwas gehört noch gesehen. Das wäre für mich eine kleine Sensation.

    • Weg vom Meriva-Image? Der Meriva war und ist ein geniales Auto, beste Raumausnutzung und Variabilität. Jeden Tag sehe ich Dutzende rumfahren, Typ A und B haben eine große Fangemeinde, die Autos werden geliebt und gefahren bis wirklich gar nichts mehr geht! Opel sollte eines nicht unterschätzen, wenn zum passenden Zeitpunkt kein adäquater Nachfolger für Typ A verfügbar ist, gehen die Meriva Fahrer dort hin wo noch ein günstiger und hoch flexibler, „echter“ Minivan angeboten wird. Es braucht keine Rolls-Royce-Türen, der Preis muss passen, der Name muss bleiben. Etwas rustikal darf er werden und neues Infotainment mit On-Star rein und die Sache läuft. Bitte, liebe Opelaner, preist das Ding nicht zu teuer ein und vergesst die Praxistauglichkeit nicht, verwendet einen etablierten Namen (Meriva) und alles wird gut!

      • Jepp. Die Auswüchse (+24 cm !) des Meriva-B sind wohl vorbei, er wird augenscheinlich wieder kompakter !
        Dazu normale Türen, leider die Heckscheibe wohl arg mickrig. Spähpanzer-Look oder neumodisch CUV eben..

        100 % Meriva-Spot war damals angesagt…
        www. youtube. com/watch?v=wjqoPGYF9DE

        Im „B“ war der umklappbare Beifahrersitz dann nicht mehr da und im Zafira-Facelift ist er jetzt auch weg.
        Echtes Flex-7/Space sieht anders aus !

        • Es gibt nichts genialeres als den umklappbaren Beifahrersitz im Meriva A, was ich da schon für Sachen transportiert habe und andere Baumarktbesucher aus dem Staunen nicht mehr rauskamen, unbeschreiblich. Es ist mir unverständlich wie man so etwas Tolles fallen lassen kann.

          • Aufwand/Kosten (!), ich behalf mir notgedrungen daher mit flachster Lehneneinstellung nach hinten…

          • Genial ist wirklich die richtige Bezeichnung für den Meriva A. Gerade 1 Woche in Südtirol / Meran gewesen. Dort fahren noch sehr viele Meriva A ( Vorfacelift + Facelift ) herum. Selbst den Zafira A sieht man oft. Vielleicht ist das dort auch dem Klima geschuldet. In den engen Straßen ist der Meriva A das optimale Transportmittel. Den Meriva B sieht man kaum. Den Mokka sieht man sehr häufig dort. Na ja ist vielleicht auch auf den Allrad für die bergigen Regionen zurückzuführen. Meiner Meinung nach sind viele (ältere ) Leute auf den Mokka umgestiegen. Vielleicht kommt ja mal wieder was in der Größe des Meriva A. Unserer wird jetzt 11 im November, und ist noch bis auf zwei Beulen in guter Verfassung.

  11. Vor kurzem musste eine Bekannte einen sperrigen, sehr langen Gegenstand transportieren, ihr Auto, von der Länge her vergleichbar mit meinem Meriva A, war damit völlig überfordert. Kein Problem sagte ich, und Sie sah mich ungläubig an. Meine Bekannte staunte nur noch, als ich den Meri vor Ihren Augen buchstäblich innerhalb von Sekunden zu einer langen Ladefläche umgebaut habe (Fahrersitz natürlich ausgenommen). Ich sah mit Vergnügen ihr nachdenkliches Gesicht, ich musste Sie dann irgendwann freundlich auffordern doch mal in ihr Auto zu steigen um mir voraus zu fahren….
    Dort, an ihrem zu Hause angekommen, packte ich das Package und wuchtete es vor die Haustür. Man könnte ihre Mine zu diesem Zeitpunkt immer noch als fassungslos beschreiben. Ich schob dann nach, dass ich aus gutem Grund den Wagen noch nicht abgegeben habe obwohl jetzt in Bälde der Meriva dritter Generation anstünde. In dem Moment sagte Sie, das sei so ziemlich das Erstaunlichste was Sie an so einem kleinen Fahrzeug nicht erwartet hätte. Solche Momente sind unbezahlbar. Das war allerbeste Werbung für Opel, und ich hoffe es kommt ein ebenso genialer Nachfolger.

      • Das wäre eine sehr erfreuliche Entwicklung! Was ich mir als Kunde für die Zukunft von Opel wünschen würde (um an dieser Stelle nach vielem „Off Topic“ wieder „On Topic“ zu werden), das wäre ein Auto wie der hoch flexible Meriva A mit der Technik vom Ampera-e.

      • Naja, im Prinzip ist es darin schon vereint, van-artige Karosserie und in den Abmessungen nur 12 cm mehr.
        Das Flex-Space mal dahingestellt, fehlt halt nur ein umklappbarer Beifahrersitz.

        Am übelsten wird der Aufpreis ggü einem einst ab 13900 EUR erhältlichen Meriva-A aufstoßen 😉

        • Vom Meriva A wurden europaweit meine ich über 1 Million Exemplare verkauft, auch weil er viel Nutzwert und Platz für wenig Geld bot. Opel bräuchte mal wieder so ein Auto im Angebot. Wenn man sieht, wo die Preise für ein Familien – und transporttaugliches Fahrzeug mittlerweile hingeklettert sind…

          • Genau meine Meinung. Besonders das Klappsystem ist doch toll. Was wir mit unserem Meriva A bisher alles transportiert haben. ( Betten, Matratzen, Fahrräder und vor allem unsere Gartenabfälle, natürlich alles sauber verpackt. Und in jetzt bald 11 Jahren einmal Zahnriemen, einmal was am Flexrohr, beide Spurstangen und die Batterie. Zusätzlich noch ein Defekt an der Lenkung. Ansonsten war / ist der A ein anspruchloses Auto. Der Meriva A wurde nicht nur in Europa gut verkauft. In Brasilien war der glaube ich auch ein Hit.

          • Jepp, bei Chevrolet do Brazil war der „A“ bereits vor OPEL/Europa erhältlich und noch läänger darüber hinaus.
            Jetzt ist dort ein „Spin“ den Platz wohl einnehmend…(würg)

          • Hallo Bonus, das deckt sich mit meinen Erfahrungen, der Meriva A ist ein recht anspruchsloses Auto. Ein paar altersgemäße Reparaturen hatte er, aber nicht der Rede wert, Motor und Getriebe scheinen auch nach 180.000Km noch wie neu. Aber ein Tip von mir: Schaut mal bei Gelegenheit vor der Hinterachse nach, da verläuft die Bremsleirung relativ ungeschützt im Spritzbereich der Radläufe. Bei mir war die Leitung nach 11 Jahren an einer Stelle durchgegaunert, keine große Sache und nicht teuer zu reparieren aber sicherheitsrelevant. Einfach mal Sichtcheck machen.

          • Sorry, sollte „Hallo nomis“ lauten, da hat die Autokorrektur vom Smartphone wieder zugeschlagen…

          • (Seufz), „durchgegaunert“ sollte eigentlich „durchgegammelt“ heißen…., ich schicke keinen Post mehr ohne vorher Korrektur gelesen zu haben, versprochen….

  12. @Jeff Healey: Erst jetzt gelesen. Danke für den Tipp mit der Bremsleitung. War jetzt kürzlich bei unserem kleinen Opel Händler in der Nähe um den Meriva Schlüssel zu reparieren. Da verabschieden sich nämlich die Tasten. Produziert irgendeiner in Eigenregie. Kostet 14,- Euro und ist dann wieder in Ordnung. Da unser Meriva im November zum TÜV muß, hab ich dort schon mal zwecks Besonderheiten nachgefragt. Der Meister meinte das man auch die Vorderachse im Auge behalten sollte. Irgendwann ist die nicht mehr zu retten. Angeblich hätte Opel nur noch ca 1000 Stück auf Lager und die gibt es dann nicht mehr. Jetzt wären diese noch günstig zu bekommen. Dann würden auch die Preise für gebrauchte Achsen ( Zustand ? ) im Preis steigen. Unser Meriva A hatte eine Austauschlenkung erhalten, weil so ein kleines Teil defekt war und nur kompletter Tausch möglich war. Im Nachhinein hätte man eine komplett neue Lenkung nehmen können, weil die überholte im Stand leicht knirscht. Ist aber das einzige Manko. Jetzt hat unser A noch neue Winterreifen bekommen. Mit erst 46000 km steht er noch gut da. Mal sehen was der TÜV sagt.

      • Laut Meister auf die Zukunft bezogen, wenn man das Auto noch eine “ längere Zeit “ fahren will. Ich war ja selbst über die Aussage erstaunt, weil ich sowas noch nie gehört hatte. Die kleine Opel Werkstatt hier in der Nähe ist eigentlich ganz gut. Ohne Grund wird der Meister mir diese Aussage ( ca 1000 Stück ) nicht gemacht haben. Unserer ist ein Garagenwagen. Der Meriva wird von meiner Mutter überwiegend im Stadtverkehr benutzt.

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