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Ampera-e Mobilität Video

Ampera-e in Aachen: Da staunt der Fachmann

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Beim 25. Aachener Kolloquium Fahrzeug-und Motorentechnik haben sich Experten der Automobilindustrie intensiv mit den Antrieben der Zukunft befasst. Die Teilnehmer an Europas größtem Kongress der Autoindustrie waren sich einig: In den kommenden Jahrzehnten wird es einen Mehrklang technischer Lösungen geben. Die Industrie muss mit höchster Innovationskraft die Elektromobilität vorantreiben und gleichzeitig die Effizienz konventioneller Verbrennungstriebwerke erhöhen.

Der Ampera-e am Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik 2016

Auch unsere Redner hielten die Diesel- und Ottomotor-Fahne hoch. Als Effizienz-Vorbild stellten sie eines der jüngsten Aggregate vor, das im Rüsselsheimer ITEZ für Chevrolet entwickelt wurde: Den rein für den Hybridbetrieb ausgelegten 1.8-Liter-Benziner, der in Ungarn gefertigt und im Chevy Malibu verwendet wird. „Unsere drei Vorträge bekamen sehr positive Rückmeldungen vom Fachpublikum“, berichtet Vice President GM Global Propulsion Systems Europe Christian Müller.

Der Ampera-e am Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik 2016

Eine gelungene Überraschung stellte unser Ampera-e für die Fachleute dar. Dan Nicholson, Global Vice President Global Propulsion Systems, war damit vom Flughafen Amsterdam nach Aachen gefahren. Er parkte direkt vor dem Eingangsbereich der Veranstaltung – genau rechtzeitig zur ersten Kaffeepause. Prompt war der Elektro-Revolutionär von staunenden Konferenzteilnehmern umzingelt, die sich nach der Seriennähe unseres Stromers erkundigten. „Ein Wettbewerber hat in Paris Elektro-Reichweiten von 500 Kilometern für 2020 angekündigt. Unser Auto steht nächstes Frühjahr bei den Händlern“, betonte Nicholson.

Der Ampera-e am Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik 2016

In Aachen deutete vieles darauf hin, dass der Siegeszug des Elektroantriebs jetzt bevorsteht. Der Rummel um den Ampera-e war somit auch für unseren Chefingenieur des SGE-Motors Matthias Alt eines der Highlights des Kongresses, den ich für ein kurzes Videostatement abgefangen habe:

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (23)

  1. Bekommt man den für Chevrolet in Rüsselsheim entwickelten Top Motor dann auch mal bei OPEL?
    Da klafft ja ne riesige Lücke zu vielen Mitbewerbern, die scheinbar ganz leicht geschlossen werden könnte, wenn man nur dürfte.
    Trotzdem bin ich auf den AMPERA-e gespannt und wünsche viel Erfolg.

    • Ich für meinen Teil denke, das ITEZ in Rüsselsheim wurde nicht umsonst in den letzten Jahren so fulminant aufgestockt. Wir dürften in Antriebsfragen zukünftig einige spannende Dinge von Opel zu sehen bekommen. Es ist für die Marke Opel von unschätzbarem Vorteil im GM-Entwicklungsverbund integriert zu sein. Nur etwas Geduld.

  2. Das ist ziemlich stark anzunehmen, denn nur mit Benziner + Diesel wird der Insignia-B wohl kaum kommen, bzw. den 1.8er allein Chevrolet zu überlassen aber hier zu erwähnen ! 😉

  3. Pingback: Neuer Insignia II - Insignia B Seite 238 : Übrigens ist im opel-blog ein neuer Beitrag... Als Effizi...

  4. Im übrigen wären solch intensive Interviews, mit interessanten Fakten, denn auch mal hier mehr als nett (!)…

    www. youtube. com/watch?v=KGyZZc8SOyg&feature=youtu.be&t=52m38s

  5. Tolle sache!
    „„Ein Wettbewerber hat in Paris Elektro-Reichweiten von 500 Kilometern für 2020 angekündigt.“
    Nennen wir es doch beim Namen „VW“ „Mercedes“.

    Ist es nicht mit einer Kombi eines LPG Motor deutlich Günstiger für den endkunden?
    Quasi ein Antrieb mit 100% LPG 150PS und einer Elektrischen Leistung bis 220PS.
    Ich finde das der LPG einsatz eines Vergleichbaren Hybrid System deutliche Vorteile bietet, wie die Wirtschaftlichkeit gegenüber Benzin und Diesel Hybride.

    Vorallem frag ich mich, warum der reine LPG Modus bis Heute nicht in den PKW gefunden hat. Bis heute müssen zwei Tanks, Leitungen, Pumpen… mitgeführt werden, dessen Aufpreis der endkunde tragen muss. Zwar ist Deutschland ein schwieriges Pflaster wenn es um andere Kraftstoffsorten geht, wie auch E10, Elektro und Co. dennoch ist LPG ein Super ersatz zu Diesel und Benzin.
    Eventuell die neue Innovation in der Astra Klasse???

    • Du hast es dir doch schon selbst beantwortet (!), LPG war/ist/bleibt eine Nische, „schwieriges Pfaster“.

      Wenn man es dann sogar noch zum neuartigen Elektro/Hybrid kombinierte wollte, wäre das um so befremdlicher, die pot. Kundschaft um so geringer.

      Insofern ein „bewährter Part“ beim Hybrid, Benzin, schafft Basis und Grundlagen für Vertrauen.

      PS: „reine LPG Modus“ wäre zwingend, wenn man nicht 3 Energiespeicher für LPG / Starter-Benzin / Elektro herumfahren will !

      • Das thema LPG ist in einigen Ländern wie Deutschland sehr schwierig.
        Hingegen zu Polen oder Framkreich werden LPG gekauft.

        Die größte Problematik ist der höhere Anschaffungspreis von ca. 2000€ und das der Kunde immerhin Komponenten bezahlen muss die er zu 90% nicht nutzen wird.
        Für den Ampera (alt) wurde doch ein Elektromotor und ein Verbrennungsmotor bezahlt! Somit hat auch hier die Kundschaft sich nicht ran getraut.

        Zum Starten ist nicht zwingen Benzin Notwendig, hier muss eine gewisse Start temperatur des Verdampfers (geringer) wie beim Diesel die Glühkerze erfolgen.
        Im Sommer kann sofort mit LPG gestartet und gefahren werden, hingegen im Winter mit minus Temperaturen.

        • Das der „Ampera (alt)“ bei nicht mehr Kundschaft ankam, das ist im Zusammenhang mit LPG nicht zu vergleichen.

          Der Ampera-ohne-e wurde vom Marketing auf Gedeih+Verderb als Elektroauto* absolut beworben und schreckte so (zur damaligem „Elektroakzeptanz“) + vermeintlich extrem die Leute ab.
          Form + Preis + (damaliges) Image von Opel taten ihr übriges dazu !

          Darüber hinaus war/ist „Elektromotor und ein Verbrennungsmotor bezahlt“ längstens in 4. Generation vertraut. Prius !

          *) Wo es jeder Ingenieur besser wusste, mittlerweile auch von KTN als Hybrid bezeichnet wird (!)…

  6. Da habt ihr einen ordentlichen Vorsprung in der hingelegt. Respekt.
    Während ihr dann schon, neben dem Elektroauto-Pioneer, auf der Straße fährt und optimiert, stehen andere noch im Labor und testen 😉

  7. Mit dem Ampera e haben GM/Opel derzeit einen Vorsprung auf die Mitbewerber. Es stellt sich die Frage, wie dieser Vorsprung zu halten und auszubauen wäre. Sollte der Ampera e sich anschicken mehr als ein Achtungserfolg in Europa zu werden (davon gehe ich aus), dann sollte man frühzeitige Vorbereitungen für eine Fahrzeugfamilie auf Basis der Ampera e-Technik treffen.

    Etwas Off-Topic: Weiter oben kam das Thema LPG auf. Ich vermisse noch den LPG-Antrieb im neuen Astra K. Kommt da eventuell noch etwas? Für einige europäische Märkte wäre dieser Antrieb schon sehr wichtig.

  8. Ist es nicht bezeichnend, wie die Medien weiterhin OPEL z.B. hier dirket in der Headline, nach VW und BMW hinten dran stellen…(obwohl reale Vorzüge da sind !).

    „Auf dem Papier schaffen der VW E-Golf und der BMW i3 nun 300 Kilometer – ein neuer Opel sogar deutlich mehr.“

    www. sueddeutsche. de/auto/marktuebersicht-diese-elektroautos-sollten-sie-kennen-1.2052472

    Gewiss, sind die 2 Fahrzeuge im Weiteren dann mit Bild+Text abgearbeitet, darf der Ampera-mit-e seine Vorzüge listen 😉

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