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Ampera-e Mobilität Video

Ampera-e: 30 Minuten für 150 Kilometer

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Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahrenUnser Elektro-Revolutionär sorgt für „Umparken im Kopf“. So schreibt Chefredakteur Bernd Wieland im Editorial der Auto Bild-Ausgabe 40/2016: „Seit meinem Besuch auf dem Pariser Automobilsalon vergangene Woche glaube ich jetzt aber endgültig an das Elektroauto. Denn zwischen all den Studien und Absichtserklärungen habe ich ganz konkrete Fahrzeuge wie den Renault Zoe mit 400 Kilometern Reichweite und den Opel Ampera-e mit 500 Kilometern gesehen. Und diese Fahrzeuge kommen nicht zweitausendirgendwann, sondern jetzt gleich, schon im nächsten Jahr.“ Offensichtlich haben wir mit unserem Auftritt bei der Mondial de l’Automobile ganze (Überzeugungs-)Arbeit geleistet. Dabei macht doch der agile und antrittsstarke Ampera-e in Fahrt noch viel mehr Eindruck als im grünen Opel-Wunderland. Bleibt die Frage: Wie und wo bekomme ich Energie-Nachschub für meinen Stromer?

Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahrenGanz einfach: 30 Minuten an einer 50 kW-Gleichstrom-Schnellladestation genügen, um das 60 kWh-Lithium-Ionen-Batteriepaket im Ampera-e fit für weitere 150 Kilometer zu machen (Durchschnittswert gemäß vorläufiger NEFZ-Tests). Freilich ist das Schnelllade-Netz heute noch recht weitmaschig. Das wird sich aber bald ändern. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will bis Ende nächsten Jahres in Zusammenarbeit mit dem Raststättenbetreiber „Tank & Rast“ 400 solcher Stationen entlang der deutschen Haupttrassen einrichten. Bis 2020 sollen insgesamt 5.000 Schnellladestationen und 10.000 „konventionelle“ Ladesäulen an prominent gelegenen Tankstellen, an Einkaufs- und Sportzentren, Car-Sharing-Stationen, Bahn- und Flughäfen sowie Messezentren entstehen.

Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahren„Der Ampera-e wird Kunden überzeugen, die bisher noch nicht an ein Elektrofahrzeug gedacht haben. Reichweitenangst und Ladesorgen sind passé“, sagte Dr. Karl-Thomas Neumann bei der Einweihung von 50 kW-Gleichstrom-Stationen nebst 22 kW-Wechselstrom-Ladesäulen vor unserer Zentrale in Rüsselsheim. „Genau das ist das Revolutionäre am Ampera-e: Dank der herausragenden Batteriekapazität kann man mehrere Tage fahren, bevor das Auto über Nacht, während der Arbeitszeit oder beim Einkaufsbummel an der Steckdose neue Energie tankt.“

Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahrenZuhause stellt eine Wallbox die ideale Ladelösung dar. Landesabhängig fließen hier bis zu 7,4 kW. In Deutschland sind es 4,6 kW, so dass sich der „leere“ Ampera-e in rund 13 Stunden komplett volltanken lässt. Doch ein Ladevorgang von null auf 100 Prozent wird bei einer NEFZ-Reichweite von über 500 Kilometern und mehr als 380 Kilometern im praxisnäheren WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light Duty Vehicles Test Procedure; vorläufige Werte) kaum nötig sein. Zumal die durchschnittliche Fahrstrecke pro Tag gerade einmal 60 Kilometer beträgt. Angesichts dessen genügt auch eine gewöhnliche Haushaltssteckdose mit 2,3 kW, um den Ampera-e bei Laune zu halten.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (88)

  1. Bis zu welcher Stromstärke wird denn das Schnellladen beim Ampera E möglich sein?
    Aktuelle Säulen schaffen ja knapp 50 kW. Ich hoffe, Opel implementiert gleich ein Ladesystem, welches für zukünftige CCS- Säulen mit 150 kW oder mehr ausgelegt ist.
    50 kW wären mir auf Dauer zu wenig. Porsche plant was mit 800 Kw. Und Tesla liegt aktuell mit ca. 135 kW.

  2. @KTN, ist diese Ladestelle frei zugänglich, kostenfrei,….?!?

    Oder vor allem darüberhinaus, wie schaut es für ihre Mitarbeiter zukünftig auf den Firmenparkplätzen aus ?
    Wenn sich anteilig von denen welche den Ampera-mit-e anschaffen oder vielmehr leasen werden. Wo sollen/können sie in, um Rüsselsheim, Eisenach,… „zapfen“ ?!?

    Auf „Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ würde ich mich nicht verlassen wollen !

    Wie bereits vollkommen an der Realität vorbei angeführte Beispiele zeigen:
    – Von wegen die propagierten 1 Millionen E-Fahrzeuge bis 2020.

    – Oder die aktuelle E-Auto-Förderkampagne – war genauso absehbar und ist schon jetzt ein Flop !

    • @didi ich glaube nach wie vor das das E-Auto sich NOCH nicht durchsetzen wird da können die Grünen fordern was sie wollen (bei denen kommt sowieso nix gescheites heraus). Ich sehe auch 2020 noch nicht einen Großteil mit E-Autos fahren, vielmehr glaube ich das die Hersteller mehr und mehr auf hyprid setzen und darüber hinaus die Benzin und Dieselmotoren effizienter machen. Nicht das du mich falsch verstehst ich finde diese Technologie durchaus interessant aber glaube einfach nicht an einen Durchbruch trotz der nunmehr sehr guten Reichweite. Ich lasse mich aber auch gern eines besseren belehren. 🙂

      • Das alles entscheidende, den Preis vom Ampera-mit-e wollen sie ja noch immer nicht nennen.
        Das ist halt schon noch ein ziemliches „Luftschloss“ – und 4000 EUR Förderung machen’s nicht so viel besser (letztl. eingepreist 😉

        Wo sonst Ü-20% Rabatt beim neuwagenkauf gehen.
        Wird es hier zu keinen weiteren Preisminderungen beim FOH kommen.
        Das zeigte schon der „Vorgänger“, im Gegenteil, man kassierte für Probefahrten schon ab !

        Gem. Bundesdurchschnitt beim Autokauf, wird man ihn sich nicht leisten können.
        Mit der leasing-blase ist aber heutzutage schon der lehrling im neuwagen unterwegs 😉

        • @didi Zumal laut meinem Verkäufer wieder nur bestimmte Werkstätten den Ampera mit e warten dürfen ergo ihn auch verkaufen dürfen. Somit wird es wohl keine Massenware werden. 😉 Vielleicht interessiert sich aber der ein oder andere Fuhrparkleiter für solch ein Modell.

          • Tja, das liegt dann aber an der grundsätzlichen Arbeitsschutz-Sache mit dem Starkstrom, bzw. wer dazu ausgebildet + eingerichtet ist !

    • Die E-Auto Kampagne ist deshalb ein flop, weil kein E-Auto weit genug kommt und immer noch teuer ist. Daran ändert sich bis auf weiteres nichts. 380km was ist das schon. Ich brauch für 150km nachtanken ca. 6-8 SEKUNDEN!!! Es bleibt dabei, für einige Personen sind E-Autos akzeptabel, aber für die große(nicht gerade gut verdienende) Masse ist es nichts.

      Beispiel: Tesla Modell X(getestet von keinem „E-Auto ist perfekt“-Magazin) Reichweiten Angabe 470km -> Real bei 24°C(!) 290km und da wurde sehr zurückhaltend gefahren(Vergleich: Opel Astra K 1.6CDTi; 4,2Liter/100km). Wer gehörig Gas gibt(ohne(!) über 130km/h zu fahren) landet bei unter 200km!!! D.h. wer bei -10°C nicht bloß dahin rollt kommt kaum 100km weit und das mit einer 90kw/h Batterie!

      • Und wie / wann* sollen sie anfangen ?

        Zugegeben, mir fehlt bei Opel auch der Anschluss, bzw. milderen ein-/umstieg.
        sprich, der Hybrid für dazwischen.

        Wie so oft: 1x gemacht und wieder aufgehört.
        Während der Volt-II läuft, dazu der Malibu Hybrid, …(macht mir Hoffnung für hier)

        Wäre doch zu wenig („innovativ“), wenn der neue insignia nur Benziner u Diesel vorzuweisen hätte – oder ?

        *)Elektro-Beschwörer zählen ja gerne Kodak u Nokia auf – scheitern wegen zögern. Will ich aber nicht 1:1 für hier sehen.

        • Bei meinem Kommentar ging es eigentlich nicht um Opel, sondern um die E-Autoförderung der deutschen Bundesregierung. Es ist klar, dass Opel ein E-Auto braucht, weil es eben von den Medien, Regierungen, etc. propagiert und verlangt wird, ohne Sinn zu machen.
          Aber nein, der Insignia braucht kein E-Antrieb, maximal einen Hybrid und dann aber mit Diesel, denn das andere funktioniert überhaupt nicht. Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass dieser Hybrid dann wieder über 100kg schwerer ist und dadurch jeden Verbrauchsvorteil verliert ohne die negativen Auswirkungen zu beseitigen.
          Der Insignia bräuchte dringend Diesel mit deutlich über 200PS(Am besten den 2.9 V6 von GM mit z.B. 250 & 280PS wie er 2008 angekündigt worden ist!) und auf jeden Fall auch einen 6-Zylinder Benziner(3.0 V6 417PS -> von Cadillac). Des weiteren muss die 8-Gang Automatik als Option bei jedem Motor(ev. ohne Einstiegsversionen) erhältlich sein und nicht nur beim 250PS Benziner.

          • „… maximal einen Hybrid und dann aber mit Diesel“

            Diesel-Hybrid wird keiner (mehr) machen:
            – weil 2x teuere + schwere techniken kombiniert
            – der „e-komfort“ einerseits, ruppig unterbrochen durch einen
            kaltstart-diesel

            Bzw. was meinst du mit ?
            „…denn das andere funktioniert überhaupt nicht.“

          • Die V6 Story klingt schön, nur wer kauft die? Die Chefetagen, die ohnehin 5er, A6 oder E-Klasse bestellen? In dieser Liga spielt Opel nun mal seit ca. 20 Jahren nicht mehr! Der Insignia OPC ist auch nur für’s Image. Ford und Opel haben sich vor vielen Jahren abhängen lassen. Das dauert ewig, da wieder hinzukommen. Und es braucht Geld! E-Autos könnten da vielleicht helfen. Da stehen Mercedes und Audi ziemlich blank dar. Und übrigens, dicke V6 (Benziner wie Diesel) gibt es beim Passat auch nicht. Der verkauft sich immerhin viermal so oft wie der Insignia!
            Bei der Automatik gebe ich Dir recht. Egal ob Wandler oder DSG. Sie muss einfach nur gut sein und nicht Welten an Aufpreis kosten. Wenn es nach mir ginge, müsste sie sowieso serienmäßig sein. Das wäre mal ein Zeichen!

          • Ahja, (2,9 V6 Diesel) mehr Leistung bedeutet auch mehr Verbrauch und vor allem mehr Abgase/Schadstoffe. Auf in die Zukunft!

          • @Didi: Toyota(immerhin ein Weltkonzern) baut seit 20 Jahren den Prius und er ist immer noch Schrott! Deutlich zu hoher Verbrauch ab 80-90km/h, Gummibandeffekt mit gefühlt viel weniger Leistung als real, lautes Aufheulen des Benziners ohne Schub, etc. -> Das wird nix mehr.

            @antahh: Der Passat hat aber immerhin 240PS als Diesel. Beim Insignia ist bei 170PS Schluss!

            @Astra_J_GTC: Schadstoffe -> Absolut Falsch. Lies mal Testberichte vom Dogde Ram 6,6Liter V8 Diesel. Der hat überhaupt keine Probleme mit zu hohen Stickoxid-Werten!!!

          • Bis du einen Toyota/Hybrid denn überhaupt schon gefahren ?
            Freilich kommt so ein System bei höherem Tempo, insbesondere Autobahn, an seine physikalischen Grenzen !

            Man schlepp ja 2 Antriebe + 2 Energieträger mit sich herum, wo zu o.a. Streckenprofil nur noch der Verbrenner im Einsatz ist.

            Das Prinzip und Hauptgebiet des Hybrid liegt ja eben dort nicht – wo Vertreter mit ihren Diesel einen schweren Fuß haben.

          • Ein V6 ist immer fein und hätte zum aktuellen und vielleicht auch zum neuen Insigina gut gepasst – macht aber bei der Neuausrichtung der Marke wenig Sinn. Und – mit Verlaub – in Österreich schon mal gleich gar nicht. Ihr dürft doch maximal nur 130 fahren. Der 2.9er von VM ist seit der Markteinführung 2008 in der Stammtischdiskussion. Der Motor dürfte nicht mehr zeitgemäß sein. Und: Die großen Dieselmaschinen werden bei den immer strengeren Abgasauflagen auch immer größere Probleme im Bereich der Langzeithaltbarkeit der Abgasanlage bekommen. Zitat eines befreundetes Meisters des KFZ-Handwerks: „Wenn du den A… immer mehr zusammenkneifen musst, um die Autos sauberer zu kriegen, sollte es nicht wundern, wenn AGR und DPF nach verhältnismäßig kurzer Zeit kaputt gehen.“ Sicherlich nicht aussagekräftig, aber interessant: Unser 3.0 V6 CDTI benötigte bereits nach 150.000 km einen neuen DPF. Unser 1.9 CDTI nach 220.000 km. … Was nach Aussage meines Freundes (Keine Opel-Werkstatt) insbesondere auf den 1.9er bezogen eine extrem hohe Haltbarkeit darstellt, die heute mit den modernen Maschinen nicht mehr darstellbar ist, insbesondere bei den größeren nicht. Ich habe den aktuellen A4 gefahren. Aufgrund der aufwändigen Abgasnachbehandlung und dem Achtgangautomaten merkt man von den 600 NM aus immerhin 3,0 Liter Hubraum nicht mehr viel. Da fragt man sich schon, was so eine Maschine überhaupt noch soll…. Und ich fahre gerne Autos mit großen Motoren.

      • @Michi1:

        Wie war das nur damals, in den Anfangszeiten des Automobils? Da könnte sich dann wohl jeder Ampera(-e) Fahrer als Bertha Benz fühlen, ginge es nach deiner Sichtweise.

        Spätestens wenn der Liter Diesel 2€ und Super 3€ kostet und dazu das Einfahren von KFZ mit Verbrennungsmotoren in Städte verboten ist nützt dir die „schnelle“ Nachtankzeit genau nichts! Für dich empfehle ich den aktuellen Werbespot von Toyota!

        • 1. Auch zu der Anfangszeit des Automobils gab es schon E-Autos, die setzten sich halt einfach nicht durch, weil sich nichts taugen.

          2. Spritpreis: Wir werden sehen, wann das sein wird.

          3. Auch beim einfahren in Städten werden wird sehen, ob diese Lu.chen von Politikern dann noch vorn dabei sind!

          • Zu 1.: Das sie nichts taugen sagst Du und Fortschrittsverweiger!
            Zu 2.: Die Preissteigerung ergibt sich allein schon aus der Historie und die Vorräte werden nicht größer. Einfach mal ein paar Jahre zurückdenken!
            3. Mal nach Ba­den-Würt­tem­berg schauen –> Stichwort: blaue Plakette!

          • 1. Ja und. Never Change a running System!
            2. Man hat 1925, 1945, 1975, 1990 und 2015 gesagt, dass die Ölreserven noch 40 Jahre halten. D.h. es hätte eigentlich 1965 schon kein Öl mehr geben dürfen!
            3. Wir werden sehen, ob die Politiker von jetzt in ein paar Jahren noch an der Macht sind. Es brodelt gewaltig.

        • Carl Benz Erfinsung wurde über Jahre nicht angenommen. Emil Jellinek – ein Österreicher – hat seiner Erfindung zum Durchbruch verholfen. Seine Tochter hieß übrigens Mercedes Jellinek.

    • Die Tankgeschichte muß viel viel besser werden. Stell dir vor, kommst zum Parkplatz mit 10 Ladestationen – klingt für heutige Verhältnisse top. Was ist, wenn du der elfte bist, eine lange Strecke hinter dich gebracht hast und denkst: sch**ße 🙂 Dann geht das Gesuche los. Wobei hier ja die neue Infotainmentgeneration mithilft, wenns funktioniert – durch die Ladezeiten ist das einfach alles noch sehr verzwickt. Im Vergleich: Wann kommt man an die Tanke und die unterirdischen Tanks sind leer? Bisher nur in der Extremsituation mal erlebt…
      Bin sehr gespannt, wie sich das entwicklet.

          • Zigaretten kann man auch nicht essen und sie sind EINDEUTIG gesundheitsgefährdend!!!
            Wird der Zigarettenkonsum deshalb weniger.
            Die Flugabgase bleiben auch nicht in 10.000km höhe, aber will man deshalb auf den Maledivenurlaub verzichten -> Nein.

            Also verzichte ich auch nicht auf den Verbrennungsmotor!!!

            PS: Ich bin Nichtraucher und seit über 10 Jahren nicht mehr geflogen!

  3. Blöde frage: Wo soll der Strom demnächst her kommen?
    Bei uns in Bielefeld wurde nun angekündigt, das die Hälfte der Stadt kein Strom haben wird, weil es an Wind und Sonne im Winter mangelt.
    Die Speicherlösung ist noch nicht so ausgebaut bzw. Bereit den bereich an Megawatt strom zu Speichern der im dunkelen Winter benötigt wird.
    Eigentlich werden auch die Länder gefragt, wie dieses Problem demnächst behoben wird.
    Auch die Automobilherster müssen sich gedanken machen.

    Bei meiner täglichen Leistung müsste ich alle 3 tage Strom tanken, bei angenommenen 400km reichweite.

    • Wo der Strom herkommt ? Ganz einfach: von zuhause. Ich habe in meinem Keller seit 2003 ein BHKW, das unser Haus heizt (9 Eigentumswohnungen). Wir „produzieren“ ca. 31000 kWh Strom im Jahr. Und das zum Nulltarif, da eine vorherigen Ölheizung nur die Wäre genutzt hat. Der Strom ist in einem BHKW sozusagen der Bonus, der in normalen Heizungen nicht genutzt wird. Klar kostet das BHKW mehr Geld, aber es gibt unzählige Vergünstigungen (keine Mineralösteuer – gibt’s vom Zoll am Ende des Jahres zurück, keine EEG Umlage usw.). Somit ist nach ca. 8 Jahren das Gerät „abgezahlt“. Würden alle Haushalte in Deutschland, die im Moment Gas oder Ölheizung haben, ein BHKW in den Keller stellen, wäre genug Strom für Elektroautos vorhanden. OHNE höheren Öl/Gasverbrauch im Vergelich zur normalen Heizung !!! Einfach durch effektive Ausnutzung des Brennstoffes. Und was ganz wichtig ist: ein BHKW läuft Tag und Nacht und produziert regelmäßig Strom, nicht nur bei Sonne und Wind. Klar ist das auf die weite Zukunft gedacht nicht die Lösung (fossile Brennstoffe), aber ein Verbrennungsmotor nutzt auch nur 35% des Kraftstoffes aus. Aber allein schon, wenn dann alle E-Autos fahren, wird der Gesamtverbrauch aus dem Straßenverkehr reduziert. Und ganz wichtig: ich mache den Strom selber. Der Staat kann keine Steuern usw. verlangen, wie das mal bei Brennstoffzellenautos (Wasserstoff) sein wird. Wasserstoff muss man Tanken. Und da hat der Staat „Zugriffsmöglichkeiten“.

      • Und wer hat das Bezahlt??? Denn 9 Eigentümer sind immer noch viel. Wenn man so eine Anlage alleine Finanzieren muss, gute Nacht. Außerdem heize ich nicht mit Öl.

        • Stimm ich dir zu, der alleinige Eigentümer muss erstmal 20000€ zur Hand nehmen und dies bezahlen können. Dann ist die Rentabilität einer solchen Anlage deutlich länger als 8 Jahre. Heutzutage halten die Heizungsanlagen höchstens 8 bis 15 Jahre. Wenn die teure KWK Heizung in 8 Jahren den Geist aufgibt, habt ihr nichts bei verdient.

          Die günstige Variante für den Eigentümer ist die Photovoltaikanlage, leider ist der Ertrag in den Winter Monaten sehr niedrig.

          • Was ist denn das für eine Rechnung ? Klar kostet das BHKW 20000 Euro, aber ne normale Ölheizung kostet ja auch 10000. Somit ist der Mehrpreis auch nur 10000. Und die müssen sich amortisierien. Unser BHKW ist von 2003 und läuft wie am 1. Tag (2.5 Mio. Kilometer mit Sachs Motor). Lebensdauer ist auf 15-20 Jahre ausgelegt. Wir im Haus Zahlen 90 Euro !!! Zählergebühr (nicht jeder, nur 1 mal da, wir den Strom direkt nutzen und nur ab und zu dazukaufen müssen bzw. Überhang verkaufen). Die monatlichen Kosten für Strom pro Wohnung liegt bei durchschnittlichen 30 Euro für Strom !!! Hergestellt werden 31000 kWh (je. 25 Cent Wert) = 7750 Euro Stromersparnis. Abzüglich fixen Wartungsvertragskosten (2x im Jahr ca. 2000 Euro, Stromzukauf und sonstigen Pufferkosten (1000 Euro Abzug für Rücklage auf 20 Jahre, um dann ein neues zu kaufen, das dann sogar von anfang an abbezahlt ist) liegt der Gewinn bei ca. 3000 euro PRO JAHR. Rechner ich die komplette Anschaffung, ist das BHKW nach 6.6 Jahren abbezahlt. Die Mineralölsteuerersparnis gilt ein Leben lang, Förderung gibt es 10 Jahre garantiert noch pro Erzeugtem Strom dazu (ca. 5 Cent pro KW). Seit 2010 ist da bei uns ein Reingewinn !!! Steuererhöhung auf Strom interessiert uns nicht, EEG Umlage erst recht nicht. Zahlen wir alles nicht. Macht nur die Ersparnis höher.

          • Photovoltaikanlage ? Macht meisten Strom, wenns keiner braucht (am Tag, im Sommer). Pufferung kostet die Stromkonzerne Geld und zahlen wir über den Strompreis zurück
            (EEG Umlage ist das einzige, was den Strompreis steigen lässt, somit ist die Ersparnis hin). Kostet einen haufen Kohle, rechnet sich nur wegen der Förderung vom Steuerzahler und beflügelt chinesische Großkonzerne, die umweltschädigend die Dinger herstelle. Und ober die eigesetzte herstellungsenerie (Silizium Herstellung ist Rohstoffintensiv und Enegieaufwendig, Umweltschutz interessiert die Chnies nicht so irklich). Sowas beklopptes kommt mir nicht ins Haus.

          • @LaLeLu:
            1. Aha, ich heize aber mit eigenem* Holz, also kostet mich der Ölofen nichts und damit beginnen wir mit einem Malus von mindestens 20000€(in Ö. ist das sicher noch viel teurer, wie fast alles). *eigener Wald(nicht zu 100% aber viel)
            2. Ich zahle für meinen gesamten Strom nur ca. 44€ im Monat
            3. Die Zählergebühr muss ich aber auch dann alleine Zahlen, ich wohne nicht in einem Block
            4. Wir haben überhaupt keine Förderung!
            Also absoluter Blödsinn, außer in Einzelfällen.

            @Norbert&Reinivann: Ja, so ist es.

          • BHKW Förderung gibt es die noch?
            Ich mein, es ist schon krank – 25 Cent pro.. und dann wundern das die restliche Energiewende gegen den Baum geht.

      • Spannend. Wir heizen mit Luft und Erdwärme. Insbesondere unsere süddeutsche Verwandtschaft hat uns anfangs belächelt und monierte: 1. den Amortisierungszeitraum (hatte das nach 8 Jahren raus), 2. die Zuverlässigkeit (der Hersteller baut die Dinger seit 40 Jahren, das hat man in Bayern nur noch nicht mitbekommen): läuft bislang absolut störungsfrei und 3. die Betriebskosten: ich heize 220 m² permanent im Winter und habe 50 EUR Heizkosten p. Monat. Mittlerweile verstummen die Kommentare. Aber mir schlugen entsprechende Schlagworte, wie „Schwachsinn“ usw. entgegen. Die Kritiker vergessen hier, dass sich die Welt, trotz ihrer Kommentare, weiter dreht. Ich bin gespannt, wo wir in 30 Jahren stehen.

    • @Reinivann: Ja, genau da ist ein weiteres Problem. Vor allem im Winter wird sowieso schon deutlich mehr Strom verbraucht. Rechnen wir mal mit 55Mio Autos(Quelle: KBA) die alle 60kw/h Akku haben(Ampera). Wenn jetzt jeder alle 3 Tage „tanken“ muss, wären das 3,3 Tera Watt(Millarden kw) -> Also jeden Tag 1,1 Tera Watt extra(zum besseren Verständnis: Momentan braucht Deutschland 1,45Tw pro Tag!). Also brauchen wir nahezu doppelt so viel Strom wie jetzt!

      • In Zeiten von alarmanlagen(diebstahlschutz), Smarthome und co. steigt der Verbrauch deutlich höher, nämlich um 500kw pro Kopf.
        Als Alternative könnte doch der Verbrennungsmotor als reiner LPG betrieb eingesetzt werden. Um ein wenig Gleichgewicht in der Zukunft zu bekommen.

        Auch neuere Heimgeneratoren müssten her, die natürlich bezahlbar sind, klein und praktisch lautlos sind. Bis es wirklich so weit ist, haben wir sehr viel Pionierarbeit zu leisten.

        • Ja, nur dagegen bin ich eben auch. Ich z.B. nutze mein Smartphone sehr wenig, Smarthome habe ich nicht, denn ich will mich nicht vollkommen überwachen lassen(daher auch kein OnStar 🙂 ).
          An der Alarmanlage ist die EU + Frau Merkel schuld. Daran kann man momentan nichts ändern, aber halt zusätzlich nochmals so viel Strom dank E-Autos, das wird nichts.

          LPG: Naja, so schlecht wäre die Idee nicht, allerdings hat bei weitem nicht jede Tankstelle LPG und seit dem VW Skandal kann man die Leute auch nicht mehr so leicht von Gas überzeugen(ich weiß LPG ist nicht Erdgas, aber erklären sie das mal der großen Masse).
          Auf jeden Fall wäre ein gesunder Mix aus Benzin, Diesel, LPG, EG und ev. Hybrid ohne die ERZWUNGENE E-Mobilität der bessere Weg.
          Außerdem hab ich da mal von einer Firma in D. gehört die aus CO² wieder Benzin machen kann, dass wäre dann perfekt 🙂
          Wurde vermutl. schon verboten.

          • Mein Bruder hat mir grad erklärt das GM ein Patent für ein Theoretischen Motor hat das die Verbrennung(Benzin/Diesel)zu 100% Verbrennt. Am ende bleibt Wasserdampf übrig. Quasi CO2/Sauerstoff ohne Staubpartikel und Giftoxide übrig. In der Theorie funktioniert der Motor wie ein Dieselmotor ohne Zündkerzen und Glühkerzen. Es muss eine gewisse temperatur herschen in dem der Motor starten kann. Vielleicht erfahren wir in naher Zukunft das der Motor zur Realität wird.

  4. Zuhause 13 Stunden Ladezeit für einen leeren Ampera-e? Das klingt aber arg lang.
    Hatte mir mehr erhofft von der „Wallbox“.

    Bedeutet das dann, das man wann immer man kann, zuhause, das Auto an den Strom zu hängen? Ist das denn gut für die Akkus?

    • Man hat ja auch nicht immer einen vollen Benzintank, wenn man zu Hause losfährt. Ist halt eine Planungssache: Für die Pendelwoche lade ich am So. auf und fahre den Akku über die Woche leer. Geht es Donnerstags auf Dienstreise, muß ich halt Mittwoch nach Feierabend schon laden.

    • Die bisherigen „Tank-Gewohnheiten“ werden sich denn umstellen (müssen).
      Dafür fährt man ja auch nicht mehr stinkend, versüffte Stationen an.
      Wo sich im täglichen Preis-rauf-runter schon mal Warteschlangen vor den Säulen bilden und/oder vor der Kasse im Anschluß.

      Tägliches laden ist man doch mitunter schon vom Smartphone gewohnt.
      Die Zahnbürste kommt auf solchem zum ruhen/laden.
      Etc.

        • Zuhause ist es ja mit den Werten keine Schnellladung, insofern easy, dazu im „idealen Ladefenster“ gehalten.

          Wobei, auch dort sollte etwas mehr gehen als…

          Mit der Wallbox nur das doppelte (4,6 statt 2,3) ggü Schuko, ist doch ein bisschen schwach für Industrie-DEUTSCHLAND.

          Wo gehen denn die 7.4 ?
          Bzw. 11 wären doch hierzulande erstrebenswert !

  5. Der Anfang ist gemacht. Es spricht nichts mehr gegen ein E-Auto. Nur noch der Preis. Alles andere ist paxistauglich: Fahrgefühl (unbeschreiblich im BMW i3), Reichweite reicht in 99% der Fälle, Design, Nutzen, geringe Wartungskosten, weniger Technikfirlefanz (Rußfilter, Turbo, Getriebe, Start-Stopp SchnickSchnak, Zündkerzen, Einspritzpumpe, usw.) Unglaublich, wie einfach aufgebaut doch so ein E-Auto ist !!! Fällt der Preis, ist das definitiv das Ende vom Verbrenner.
    Ich bin in Wartestellung ….

    • Nachtrag: schön, dass Opel da ganz vorne mitspielt. Im Hight-Tech Silicon Valley (ja, ich weiss, alles Superreiche) fahren vielen schon nur noch Tesla, die früher Mercedes auf der Bestelliste hatten. Nur Mercedes ist dort out, auch wenn die in 3 Jahren was bringen wollen. In Chinas Hauptstadt werden nur noch E-Autos zugelassen, Nordische Länder wollen Verbrenner verbieten usw. Der Wandel beginnt jetzt, nicht in 2 Jahren. Schön, dass Opel ab 2017 dabei ist.

      • Gerade deshalb würde ich Opel raten die weitere kostenintensive Dieselentwicklung mit Pipieinspritzung (Urea) an den Nagel hängen und mehr auf E Mobilität oder Wasserstoff setzen. Aus der Waserstoffecke hört man garnix mehr…
        Oder ein Adam E z.b. fehlt im Portfolio.
        Im Kleinst und Kleinwagensegment spielt der Diesel keine Rolle mehr.
        Kompakt und Mittelklasse werden nur noch als Diesel gekauft weil der Privatkunde kurzfristig an die Preise an der Zapfsäule denkt und nicht an die Steuer, oder ein linker Autobahnspurfirmenwagentreter der Kilometer reissen muss.
        Sollte die blaue, Plakette, wie angedacht, wirklich kommen, sind Diesel unverkäuflich.

        • Wasserstoff ist nicht so leicht zu händeln und in der Bilanz nur vermeintlich gut.
          Energiedichte, 700 Bar Drucktanks oder Tiefkühlung, das frißt vorweg Vorteile wieder auf !

      • Nicht nur, dass Mercedes out und late ist. Viel wichtiger könnte sein, dass Tesla ein echter amerikanischer Premiumhersteller ist. Da kann es für unsere Premiumhersteller in USA noch ganz eng werden. Die braucht dann dort vielleicht keiner mehr.

        • Die deutschen Hersteller müssen aufpassen, nicht von einer plötzlichen Wende hin zur E-Mobilität überrascht zu werden. Wer zum rechten Zeitpunkt kein/e passendes/passenden Produkt/e hat, der geht den Bach runter. Diese Entwicklung wird zunächst fast schleichend, dann jedoch urplötzlich und mit exponentiell ansteigender Geschwindigkeit eintreten. Wie bei einem Dammbruch, es beginnt mit einem kleinen, unscheinbaren Rinnsal, „nicht der Rede wert“……
          Wer nicht jetzt schon konkrete Vorbereitungen/Pläne zum rasanten Produktions-Wechsel vom Verbrenner zum E-Fahrzeug in der Tasche hat, der verschwindet demnächst vielleicht vom Markt. Man rufe sich einmal das Schicksal solcher ehemaligen Größen wie Kodak oder Nokia in Erinnerung.
          Ich möchte daher eindringlich darauf hinweisen: Wir stehen kurz vor dem vermutlich größten technischen Umbruch der Automobilgeschichte. Es wäre daher wirklich besser zu früh als zu spät die passenden Produkte im Markt zu haben. Dieser Umbruch könnte schon in 3 bis 5 Jahren stattfinden, teils auch politisch gewollt man sehe z.B. ganz aktuell die Entwicklung in China. Aber auch Europa ist in der Beziehung ganz schwer einzuschätzen, der Verbrennungsmotor könnte seinen Zenit schon weit überschritten haben.
          GM/Opel/Vauxhall/Holden brauchen eine sehr gute E-Car-Strategie, und das am Besten schon seit Vorgestern. Der Ampera-e kann daher nur ein Anfang sein (wenn auch ein sehr guter).

          • Nachtrag: Das wichtigste Teil im E-Auto-Puzzle ist der Akku. Der Zugriff auf „Seltene Erden“ könnte ausschlaggebend für Überleben oder Untergang eines Unternehmens werden.
            Es braucht einen „Plan B“.
            Dringend.
            Hoffentlich hat GM die Weichen gut gestellt.

          • Nachtrag 2: Es kann sogar so kommen, daß man parallel eine Zeit lang zwei Antriebskonzepte in seinen Werken fertigen muß, herkömmliche Verbrenner und E-Autos. Ein unglaublicher Aufwand, aber vermutlich alternativlos. Mindestens ein modernes Werk sollte in die Lage versetzt werden, auf einer hochflexiblen E-Plattform verschiedenste E-Fahrzeugtypen fertigen zu können.

            P.S.: Man könnte ja demnächst mit dem neuen GT anfangen, kleine Benziner einerseits, und andererseits mit Akkupacks in der Bodengruppe als GT-e…..;-)

          • ich kann Jeff nur zustimmen! Wer nicht jetzt die E-Wende eingeläutet hat, der hat in Kürze nichts mehr zu lachen. Dazu passt die Randnotiz, dass fast alle E-Entwickler der i-Reihe von BMW heute in China arbeiten – aber nicht mehr bei BMW! Dort werden in Kürze die E-Autos zu Hunderttausenden produziert werden und die werden nicht fackeln, die weltweit und auch zu uns zu exportieren. Wer das nicht rafft, der hat auf diesem Feld verloren!

          • Als ich das zuletzt auch in einem TV-Bericht sah, war ich doch etwas erschrocken, was da alles von BMW-i abgewandert ist !

            Nun ja, GM/OPEL hatte nach dem ersten Volt/Ampera ebenfalls führendes Personal dazu verloren.

            Teils sind solche Personalien-Wechsel denn „normal“ im Laufe der Jahre, viel anders bekommt man sie offiz. sowieso nicht beantwortet 😉

          • Didi: Nein, noch nicht umgestellt…, bin wohl ein bischen „Old-School“…..;-)
            Aber das Thema ist wahrlich „elektrisierend“.

          • Sehr richtig.
            Man muss sich nur den E Bike Markt anschauen.

            Erst wurden diese Räder belächelt und als Mobilitätshilfe für 60+ verschrien. In meinem Freundes/ Bekanntenkreis kaufen aber auch immer mehr jüngere unter 40 J ein Mountainbike mit E Antrieb.

            Die Hersteller der E Motoren wie etwa Bosch, Brose, Yamaha, etc. wirds freuen.

            So wird das auch mit den E Autos passieren.

  6. Mein Vectra C will bald seinen ständigen Urlaub in Osteuropa antreten. Ich war bei Skoda, wegen des Superb. Toll, aber noch halte ich Opel die Treue.

    Sollte allerdings der Insignia B keine Verbindung des Handys zur Außenantenne anbieten wie im Superb (= schlanke Phonebox), wäre das für mich ein Negativposten. Herr Q, könnten Sie diese Empfehlung weiterleiten – ich denke, das geht nicht nur mir so! Merci

    • Auch wenn es Offtopic ist, das was du hier ansprichst ist seid den Eingeführten Navigationsystem intellilink 950 zu haben. Über eine Bluetoothverbindung zum Radio wird der Empfang für die Freisprecheinrichtung verstärkt. Auch Opel Onstar bietet den Versterker an.
      Zumindenst hab ich einen besseren Empfang im Astra J wenn ich über Bluetooth Telefoniere als im normalen Modus.

  7. *Seufz* Ist ja alles schön und gut mit den E-Mobilen. Aber das nahezu jeder „Nicht-Einfamilienhaus-Besitzer“ die Karre in Wohnungsnähe überhaupt nicht laden kann, bedenkt niemand… Ich wohne in einer schönen ETW in einem Mehrfamilienhaus mit TG und Stellplatz und weder die Garage noch der Stellplatz wird vor dem nächsten Jahrhundert mit nem Anschluss gerüstet sein. Und jedesmal 30 Minuten irgendwo zum „Tanken“ auf einer Raststätte rumgammeln? Bekomme ich dann wenigstens Rabattscheine für den „Zeitvertreib“ nebenan?

    • …ich will fortsetzen.

      Der Wagen stand auf einer Bühne und soweit bestätigte sich mir der äußerliche Eindruck von den bereits bekannten Bildern.
      Das könnte passen, vom Format für den Alltag und seine Anforderungen.

      Zufällig kam ich sogar kurz ins Gespräch mit dem London-Paris-Fahrer, Dr. Hannappel.
      Aus seiner Begeisterung für den Wagen macht er freilich kein Geheimnis, alles weitere muss man selbst zu gebotener Gelegenheit denn später in erFAHRung bringen.

        • Tja. Verschenken können sie ihn schlecht 😉
          Und es wird ja schon einiges im 3x.xxx EUR-Bereich propagiert.

          Aber (fast) egal darum, für manche nie billig genug (als OPEL) oder ausreichend (Preis-)Abstand ggü vermeintlich besseren Marken, die es angeblich „wert sind“.
          Alleine das wurde dem Ampera-ohne-e schon ziemlich zum (medialen) Verhängnis. Und ist allzu gerne jetzt wieder der einleitende Satz beim neuen, ganz anderen Elektroprodukt von General Elect…äh, Motors 😉

  8. @Q/OPEL/Elektroexperten:

    Wie schaut es eigentlich mit den befähigten FOH aus, haben die noch ihre HV-Spezialisten aus Zeiten des Ampera-ohne-e ?!?

    Es war ja nicht jeder Händler dazu berechtigt und hat dafür Personal extra beschulen lassen, sich mit entsprechendem Werkzeug auszustatten, kräftig zu investieren, Modelle hinzustellen etc.

    Angeblich hat da mind. einer (bei MT) so seine Probleme jetzt noch in seinem Umfeld den Service erledigt zu bekommen. Gewöhnliche Werkstätten dürften angeblich/offiz. nicht mal Reifenwechsel durchführen (!).

    Und bei der Flaute vom ersten Modell, das teure Unterfangen sich damit als Händler zu befassen zudem, ist entsprechendes Personal demnach nicht zu halten gewesen.

    Also auch strukturell beim Service wieder bei nahe null startend ?!?

  9. media. gm. com/media/de/de/opel/home.detail.html/content/Pages/news/de/de/2016/opel/11-13-ampera-e-produkttag.html

    Na das ist ja „toll“, hier wird der von mir erwähnte Produkttag dargestellt, ein paar Bilder aber vom Ampera-mit-e (?), ich seh da nix !

    Ob das wohl daran liegt, dass in Wirklichkeit niemand an den einen Wagen heran durfte ?!
    Schon merkwürdig, wenn anderswo sein Bruder „Bolt“ bereits munter von Journalisten bewegt wird.

    Oder zumindest in Paris schon etliche Leute/Blogger/keine Ahnung wer drin saßen, oder zuletzt hierzulande als Beifahrer mitfuhren.

    Aber die eigenen (!) Mitarbeiter, an so einem Tag, dass die keinen Zugang bekommen.

    Das hatte ich zuletzt beim AdAM zu so einer Veranstaltung auch kritisiert.
    Abgeschlossen, totales tabu, 1 Woche danach war Paris. 12 Autos vor Ort und jeder durfte dran.

    Die eigenen Leute hätten doch hierauf als erstes+bestes mal über das Wochenende hinweg als Multiplikatoren dieses Neuste weitertragen können:
    Hey, der Wage hat genug Platz, ist bequem, könnte ich mir vorstellen,…

    Denn Herr Dr. Hannappel war nach kurzer Ansprache sofort umlagert und nicht zwingend von den Jüngsten, der Wagen kann viele erreichen.

    Man muss es aber auch zulassen + wollen !

  10. Zugänglich für „Normalos“ ist aber was anderes (!), als diese sog.

    „Deutschland-Premiere“ im Westhafen. Ttztzzzz….

    PS: Stimmt es, das LG Chem derzeit nur mit einer Auslegung/Produktion von 30.000 Akkus/a plant (?).
    Da bleibt für den Ampera-mit-e-Ableger vom Bolt aber wohl nicht viel übrig ?!
    Die Priorität gewiss beim Chevi auf dem heimischen US-Markt.
    Wo Tesla das Model 3 mit 5-stelliger-Vorbestellung im Markt breit machen will/wird !

    • Womöglich nicht, wenn ich bei chevrolet.com bereits in der Konfiguration/Beschreibung zum Bolt folgendes so lese,

      „Mirrors, outside heated power-adjustable with turn signal indicators Black and manual folding.“

      Manuelles fal…äh, klappen denn 😉

  11. In Norwegen starten wir bei 33.500 € brutto ohne dass ich irgendwelche Kenntnisse zur steuerlichen Seite habe.
    Aufpreisliste ist tatsächlich vorhanden als Komfort- und Assistenzpaket und Farbe 😀

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