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Entwickler-Tagebuch Insignia Test Video

Insignia Grand Sport: Präzision im Pflanzgarten

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Unsere Chassis-Experten haben den neuen, gegenüber dem Vorgänger um bis zu 175 Kilogramm erleichterten Insignia gezielt auf Dynamik und Fahraktivität hin getrimmt. Das beste Testfeld ist der Nürburgring, wo jeder Opel seit eh und je den letzten Schliff bekommt. Hier die Nordschleifen-Eindrücke von Insignia-Chefingenieur Andreas Zipser:

Viel fahraktiver: Der neue Opel InsigniaWir haben dem Insignia Grand Sport wirklich alles mitgegeben, was eine Mittelklasselimousine dynamisch und fahraktiv macht: Bis zu 175 Kilogramm hat die Neukonstruktion im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt. Unser Leichtathlet ist 29 Millimeter flacher, hat eine um 11 Millimeter breitere Spur, deutlich reduzierte Karosserieüberhänge sowie einen um 92 Millimeter längeren Radstand – was auch der Geradeauslauf-Stabilität bei hohen Tempi zugute kommt. Das weiterentwickelte FlexRide-Fahrwerk adaptiert Stoßdämpfer, Lenkung, Gaspedalkennlinie und Automatik-Schaltpunkte eigenständig oder anhand der wählbaren Modi „Standard“, „Sport“ und „Tour“.

Am besten lässt sich dies auf der rund 21 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife testen, die mit ihren Wechseln aus unterschiedlichen Belägen, Geraden und Kurvenkombinationen extrem anspruchsvoll ist. Jeder neue Opel bekommt hier seinen letzten Schliff.

Viel fahraktiver: Der neue Opel InsigniaSchon beim Reinsetzen spürt man sofort, dass der neue Insignia ein Fahrerauto im besten Sinne ist. Also, ab auf die Strecke. Ich taste mich zielsicher an den Grenzbereich heran und bin im haarigen Abschnitt Brünnchen genauso souverän unterwegs wie am berühmt-berüchtigten Pflanzgarten. Das ist mit ein Verdienst der geschwindigkeitsabhängigen Lenkung, die schön abgestimmt und dementsprechend präzise ist. Auch dank der um drei Zentimeter tieferen Sitzposition als beim Vorgängermodell fühle mich als „Pilot“ voll integriert.

Viel fahraktiver: Der neue Opel InsigniaNatürlich nutze ich auf der Nordschleife den „Sport“-Modus des FlexRide-Fahrwerks: Direktere Gasannahme und mitteilsamere Lenkung sind die spürbaren Folgen. Dazu werden die Stoßdämpfer straffer, der Insignia taucht beim Anbremsen weniger ein, die Karosserie neigt sich in schnellen Kurven kaum noch. Außerdem greift ESP später regulierend ein. Wäre die Automatik mit an Bord, würden die Fahrstufen weiter ausgedreht – der Insignia ist so ganz auf Dynamik eingestellt.

Zurück auf den öffentlichen Straßen und auf dem Weg zu unserem Testzentrum am Nürburgring probiere ich auch den Modus „Standard“ und die komfortbetonte Einstellung „Tour“ aus. Das FlexRide-Fahrwerk passt die Stoßdämpfer elektrohydraulisch jeweils 500 Mal pro Sekunde oder 30.000 Mal pro Minute der aktuellen Fahrsituation an. Dabei lernt die Software permanent dazu. Das Herz unseres adaptiven Fahrwerks ist die neue zentrale ‚Drive Mode Control‘-Software, die den individuellen Fahrstil erkennt und das System darauf einstellt. So genießt der Insignia Grand Sport-Pilot jederzeit beste Traktion und Straßenlage bei höchstmöglichem Komfort.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagenʻentnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbHunentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (99)

  1. Mit dem Insignia Grand Sport auf der Nürburgring – Nordschleife. Der muß ja dann wirklich ein gutes Fahrwerk haben. Wie beschrieben ist da ja alles dabei. Gab es diese Testfahrten auch schon mit einer vermeintlichen OPC – Variante ?
    Hier war ja die Allradvariante am Start. Wie sieht es mit dem Fronttriebler und dem neuen 1,5 L Motor aus. Hat man den auch dort getestet ?

      • das war kein Vorab-Test, das war ein Test! Die Felgen waren echt extrem und hatten das typische OPC-Design. Und: die Fotografen haben „Geblubber“ gehört, also war es kein 4-Zylinder und das sagt doch schon alles …

        • @nomis: Feedback von Andreas Zipser: Ja, der 1,5L-Motor war auch auf der Nordschleife. Die Antwort auf die zweite Frage steht noch aus. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir uns hier auf Geheimhaltungsstufen-Terrain bewegen 🙂

          • Danke für Feedback. Ich muß den Insignia Grand Sport dann nach Erscheinen mal in heimischen Gefilden testen.
            Vielleicht könnte Opel ja mal ein paar Insignia A Besitzer zum Vergleich zu einem Event einladen. Natürlich mit dazugehörigem Bericht hier im Blog. In der nahen Zukunft natürlich.

          • Ist ein guter Vorschlag. Ich schaue mal, was machbar ist. Vielleicht kann ich ja eine Gruppe von 3-4 Insignia-Fahrern mit zum Presselaunch nächstes Jahr nehmen an einem Wochenende. Wer würde sich bewerben?

          • Also ich kann mir unter Karl Thomas Neumann nicht vorstellen , dass er hier die Chance verpasst, bei dem Spitzen Modell Insignia OPC, nicht mit dem hervorragenden Konzern-Motor, zum Beispiel aus dem neuen Cadillac CT6 ( gleiche Plattform,längerer Radstand) Kenndaten (Der V6-Twin-Turbo-Motor mit 307 kW (417 PS) und 555 Nm Drehmoment, mit Direkteinspritzung, Kompressoraufladung ist mit der branchenweit ersten Zylinderabschaltungs-und Start-/Stopp-Technoogie versehen) aus zu statten!!!!
            Wer nimmt in dieser Klasse schon einen aufgebohrten Rasenmähermotor ernst?
            Ich fahre derzeit einen “ Bitter „-Insignia mit dem 2,8L V6 Turbo, der sahnig läuft und Spaß macht und sich bis auf den etwas höheren Verbrauch, hinter keinen vergleichbaren 5er, A6,E-Klasse oder XF verstecken muss.
            In diesem Sinne Ihr T.U.

        • @Vielfahrer60 Die Auto Motor Sport schreibt mittlerweile das der OPC nur einen Vierzylinder mit 340PS bekommt. Kann mir aber wirklich nicht vorstellen da man den Hubraum und Zylinder verliebten Australien mit Holden ja auch was bieten muss und ich denke den Briten ist ein 6 Zylinder auch lieber. 🙂

        • @Vielfahrer60: Ich hoffe es, es wäre eine Katastrophe einen Insignia OPC mit 4-Zylinder anzubieten! Wir werden es sehen.

          PS: Danke an Phillip Quanz -> Geheimhaltung 🙂 man kann also hoffen.

        • Ich las mal irgendwo, dass der OPC als V6 kommt. Ohne Gewähr. Schön wär’s schon. Oder zwei Varianten, wie bei Mercedes: E 43 AMG (V6 Biturbo) und E 63 AMG (V8 Biturbo), wobei es hier sogar drei gibt, nämlich noch den E 63 AMG S. Da man sich ja künftig mit E und 5er messen will.. 🙂

          • Wäre genial, aber leider vollkommen unrealistisch. Aus dieser Kategorie ist Opel schon lange draußen und ohne 6-Zylinder wäre Opel dann noch weiter weg und muss sich halt wieder mit Hyundai, Skoda, etc. messen, obwohl er viel teurer werden wird(~55.000€ kostet kein Hyundai od. Skoda).

            D.h. 6-Zylinder mit mindestens 400PS im OPC, oder gar keinen!!!

          • @Michi1 ich würde dir ja recht geben allerdings ersetzt der Insignia ja den Holden Commodore. Und schau mal was die für Motoren verbauen dementsprechend denke ich schon das der Insignia zumindest in der OPC Version einen V6 bekommt.

    • @ nomis
      alle Opelmodelle gehen auf die Nordschleife, selbst der adam war dort (nur beim Karl wüsst´ ich´s gerade nicht …). Insoweit ist das nichts besonderes.
      Der Zweck des Artikels ist eher, hier die ersten Features in die Runde zu streuen und uns ein paar Bilder / Videos dazu zu liefern, damit die Diskussion am Laufen bleibt. So lüftet sich Stück um Stück der Schleier – jetzt erst einmal der der Technik – und wenn in 3 Wochen die ersten Bilder kommen, dann ist die Optik dran.

      • @ Vielfahrer: Das Opel die Fahrzeuge auf der Nordschleife testet ist bekannt. Vielleicht hab ich mich nicht so genau ausgedrückt. Es gibt ja eine große Anzahl an Variationen: Frontantrieb. Allrad, Diesel / Benziner, Schaltgetriebe / Automatik ( 6 Gänge / 8 Gänge ) plus verschiedene Karosserievarianten und noch länderspezifische Dinge. Ob all diese Varianten / Variationen dort getestet werden ist mir nicht bekannt.
        Ich bin jetzt auch kein Techniker.
        Einen Opel ADAM Erlkönig konnte ich beim Event in Dudenhofen sehen. Sah ziemlich verkleidet aus. Dann schauen wir mal was noch so interessantes in den nächsten 3 Wochen hier passiert.

        • @ nomis: rein zeitlich ist es garnicht möglich alle Varianten mit allen Kombinationen auf dem Ring zu testen. Man kann sich da nur auf die wichtigsten oder auch kritischsten konzentrieren.
          Da aber der Normalkunde sich in völlig anderen Querbeschleunigungsbereichen bewegt, wird das kaum einen Kunden negativ auffallen.

          • Der jetzige Corsa war eher so eine Art Notnagel-FL. Deswegen kommt der echte neue jetzt so „schnell“. Zumindest war das mein letzter Stand der Dinge…

          • Vor 2018 muss man mit dem nicht rechnen.
            Und ja von D-auf-E war nur ein kleiner Sprung, ein recht umfassendes Facelift. Was ich aber doch im direkt, aufeinander folgenden und letztlich Alltag deutlich spüre.
            Erstaunlich gutes dabei herausgeholt und nicht mal einen DI-Benziner im Weiteren genommen !

          • @didi: Hab ich doch gesagt. Außerdem sind die DI’s nur die 3-Zylinder und die gehen halt nicht gut, wegen des Hubraumdefizits! Der „alte“ 1.4er mit 100PS(Saugrohr) geht viel besser und würde auch im Astra eine hervorragende Figur machen.

          • Ich würde eher das Defizit in der Geldbörse beklagen, als den Hubraum. Die DI sind letztlich teurer i.d. Anschaffung.

          • @didi: Das kommt noch hinzu. Es spricht in der Realität eigentlich überhaupt nichts für die 3-Zylinder, außer in D die Steuer.

  2. Pingback: Neuer Insignia II - Insignia B Seite 307 : Beschreie es nicht zu laut. Nicht dass übermorgen die BILD die...

  3. Interessant wäre ein Rundenzeitenvergleich oder ein kleines Rennen zwischen Insignia A und GrandSport! Könntet Ihr doch mit zwei Testfahrern organisieren? 😉

    Sind die Spreizungen zwischen Normal und Tour jetzt spürbar größer als im aktuellen Modell? Ich überlege das FlexRide wegzulassen, da bisher das Standardfahrwerk im GS auch lobt wurde… ich nutze mittlerweile die Spielerei mit Sport und Tour wirklich zu selten (und gewisses Fahrwerkspoltern wird auch dem FR zugeschoben).

    • Rundenzeitvergleich A zu B? Das würde wahrscheinlich peinlich für den A. Das sollte man lieber lassen, sonst brechen jetzt die Verkaufszahlen ein … 😉
      Flexride ist ja ganz nett, war aber irgendwie auch eine Mode-Erscheinung. Ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass einer meiner Opels das gebraucht hätte. Allerdings hatte der Testwagen Astra K-St 1.4 150, den ich letztens 3 Tage fahren durfte, eine so drastisch viel bessere Straßenlage (allerdings erkauft mit härterem Abrollen …), dass ich doch ins Grübeln geraten bin ob meines jetzigen angenehm komfortabel soften J-ST. Wenn man nun also diese beiden Einstellungen mit FR kombinieren könnte, wäre das schon interessant, aber letztlich ist es wohl wirklich zu viel Geld für den dies selten nutzenden Normalkunden. Nicht umsonst wurde es beim K wegrationalisiert …
      Der Insi B muss das natürlich beibehalten, damit er wettbewerbsfähig ist. Ob er es wirklich braucht, spielt da keine so große Rolle. Eher die Tatsache, wie man das Modell im Markt platzieren will. Und da ist die jetzt propagierte dynamische Ausrichtung im „verfetteten“ Umfeld von Mondeo, Passat, Superb, E-Klasse, 5er und A6 durchaus eine Richtige. War der K noch mit dem Attribut „effizient“ in den Markt geschickt worden, was den durchschnittlichen Kundenansprüchen entsprechen wird, so muss sich der Insi B in seinem Umfeld Alleinstellungsmerkmale erarbeiten, damit er wahrgenommen wird. Und da sehe ich Opel auf einem richtig attraktiven Weg. Design, technische Fortschritte, Gewichtsreduktion, Dynamik, Flexride, Torque-Vectoring, Matrixlicht, Headup-Display, 8-Gang-AT usw. sind Schlagworte, die Wirkung zeigen werden. Viel mehr, als der Design-Sprung vom Vectra auf den Insi A. Davon bin ich überzeugt. Und das lässt auf weitere Sprünge bei anderen Modellen hoffen.
      Was mir wirklich fehlt, damit dieses Szenario „Zukunftsfähigkeit“ mit Leben erfüllt wird, sind die Optionen auf ein „Umparken“ in der Antriebstechnik. VW bereitet sich gerade darauf vor, Weltmarkführer bei E-Autos zu werden. Die Chinesen tun das Gleiche … von GM und Opel hört man nichts dergleichen. Noch nicht einmal Hybrid ist ein Thema (wobei ich das noch angesichts der nicht messbaren Vorteile / Nachteile nachvollziehen kann). Hoffentlich fährt man da bei Opel nicht ins Abseits! Der Ampera-e ist in dieser Hinsicht ein kleines Lichtlein, mehr nicht. Der erzeugt trotz seiner Reichweite nicht die Schlagzeilen von Tesla und nicht die Medienpräsenz von VW. Immerhin ist der Schritt, das Motorgewicht des Ampera A durch Batteriegewicht zu ersetzen der Richtige. Aber das Angebot sollte nun auch modular in die Breite gehen und bestehende Modellreihen von unten aufmischen, wenn man glaubhaft sein will. Gerade die jetzt boomenden SUV´s / CUV´s mit ihren höhren Karosserien hätten genug Platz im Boden, hier mitzumischen. Das würde ich mir als Option auch bei Cross- und Grandland wünschen. Ich bin diesbezüglich ernsthaft am Überlegen, dann für meine täglichen Kurz- und Mittelstrecken umzusteigen! Wobei mir für Ersteres seit eh und je der Rak-E reichen würde. Aber das will seit inzwischen 5 Jahren hier (bei Opel) niemand hören. 🙁

        • @Jens: Sind die Spreizungen zwischen Normal und Tour jetzt spürbar größer als im aktuellen Modell?

          Habe bei Andreas Zipser nachgehakt. „Der Unterschied zwischen den verschieden Modi ist im neuen Insignia besser zu „erfahren“ als beim Vorgänger. Die Optimierung war eines der Entwicklungsziele beim neuen Flexride-System.“

          • @PQ Vielen Dank fürs kümmern!!
            Das liest sich so, als ob Opel jetzt tatsächlich auch Bedürfnisse der Kunden mitbekommt und sich daran anpassen möchte – Daumen hoch und vielleicht wirds doch mit FR! 😉
            PS: Könnte jetzt ein weng fies sein und bei den Poltergeräuschen nachhaken :-)) Ich kenne dummerweise keinen Insigniafahrer ohne FR in meinem unmittelbarem Bekanntenkreis, um selbst Vergleiche über die Fahrwerksgeräusche anzustellen.

      • @Vielfahrer: Ja, in Sachen (teil-)elektrifizierung muss mehr kommen als nur das eine GM-Produkt, Bolt/Ampera-mit-e !

        Kurios, am ehsten noch gerade dank der (Kurz-)Liauson mit PSA und damit vorab genau hingeschaut, was bekommt der 3008 womöglich als Hybrid.
        Folglich die Aussichten beim Grandland X entsprechend positiv.

        Beim Crossland X hingegen, naja, bisher beim 2008 nix und bei Citroen im Bereich eines C3 (Picasso) dann auch so gar nichts absehbar.

        Den Volt-II will man anscheinend nicht mehr, der eine Versuch (Ampera-ohne-e) war wohl Denkzettel genug und der Mut/Finanzen dahin.
        Interessant, dass es als Buick anderswo anscheinend doch geht.

        DOCH da wäre nochwas. Der Insignia-B !
        Der braucht ja ein Füllhorn an Innovationen, um sich über seine die PowerPoint-Präsentation seiner x,y-Koordinaten-Position auch zu legitimieren. Im Umfeld von 5er, E-Klasse und Co.

        Also nicht „nur“ neuer Allrad, neues/erweitertes Matrix-LED, neues/feineres FlexRide, neue/“saubere“ Benziner/Diesel-Motoren sondern alternativ eben Hybrid !

      • Zitat: „VW bereitet sich gerade darauf vor, Weltmarkführer bei E-Autos zu werden.“

        Die hatten sich auch mal vorbereitet Weltmarktführer zu werden. 😀 Allein geklappt hat es nicht. Nur wieder mit Betrug, also das miteinrechnen der LKW und sonstigen Nutzfahrzeuge, statt wie Toyota reine PKW zu zählen.

        Audi „bereitete“ sich seinerzeit auch mal vor, einen Reichweitenverlängerer mittel Wankelmotor zu entwickeln. Bewarb das noch nicht existierende Produkt kräftig im TV. Allein man bekam es erwartungsgemäß nicht hin…

        So, ich „bereite“ mich jetzt auf das WE vor.

          • Das wäre streng nach dem Motto: „Wer am lautesten schreit hat Recht!“. Das dürfte nicht bei allen gut ankommen. Da ist man schnell als Ankündigungsweltmeister verschrien.

          • @ A.J.GTC:
            Mag man sehen wie man will. Leider funktioniert das ja sogar! Siehe Trump und die adäquaten Protagonisten in Europa / bei uns …
            Was nicht heißen soll, dass ich das gut finde!!!

            Aber mit solchen Verlautbarungen und dem aktuellen Spot im TV stellt sich VW ganz groß hin, obwohl man auf dem Markt kaum etwas davon sieht. Und auch die sog. Motorpresse fällt auf die Pseudo-fertigen Produkte (i.d. –> mehr als eine Idee ist das wirklich nicht!) auf Messen herein und behandelt den Ampera-e als Randnotiz. Wäre er in eine großangelegte Produktstrategie eingebettet und würden sich Nebenspieler und Mitspieler in anderen Klassen dazugesellen, wäre die Wahrnehmung ganz anders und die Option, sich da umzusehen, für den Kunden ganz anders mit Leben erfüllt, als wenn man den singulär auftretenden A-e schon gleich als falsche Wagengröße aussortiert. Da ist trotz der im Straßenbild mageren Präsenz die Konkurrenz besser aufgestellt und z.T. auch schon präsenter (Renault z.B.). Was ich sagen will: würde Opel den Ampera-e in ein zukünftiges Szenario an E-Mobilen (und seien es nur Studien wie damals der Fextreme und der Rak-E) einpacken, wäre der gesamte Markt viel besser zu erreichen! Und das fehlt mir einfach bei Opel. BMW und VW machen das und das steht dann auch in der Presse überall bis hin zum Wirtschaftsteil der Tageszeitung. Und solche Meldungen haben auch Wirkung auf den Wert einer Firma (der Aktienkurs ist da ja nur ein Thema).
            Also, wer am lautesten schreit, hat nicht recht sondern vielleicht auch Erfolg. Lautes Schreien war übrigens auch die „Umparken“ – Aktion. Und was die Opel an positivem Schub verpasst hat, weißt Du selbst …

          • Vielfahrer60: Vielleicht sollte Opel den etwas Unbedarften, VW-Hörigen da draussen mal die Augen öffnen. Vielleicht sollte Opel ka..endreist den Spot mit dem Kreisverkehr nachmachen, auch mit dem weiss gekleidetem Kinderchor. Die weissen E-Fahrzeuge eines gewissen Herstellers verpuffen zu Staub als der Knall-Orange Ampera-e in den Kreisverkehr jagt, der Kinderchor singt nicht „Enjoy the Silence“, sondern „We will Rock You“…..
            Im Abspann:
            „Ampera-e mit 500Km Reichweite, NICHT 2020, Frühjahr 2017, von Opel…“

          • Mit dem plattgefahrenen Mai-Käfer lieferte man ja quasi schon vorab.
            Aber das darf gerne noch ausgebaut werden !

  4. Der bisherige Insignia war ja schon mit einem sehr guten Fahrwerk ausgestattet. Da kann man sich fast nicht vorstellen, was die 175KG Gewichtsreduktion, neues intelligentes Allradsystem, und nochmals verbessertes FlexRide mit dem neuen Insignia anzustellen vermögen. Meine Neugier ist geweckt.

    • Danke für den Link, tolles Video!

      Soundtechnisch ist heutzutage ja viel möglich, inkl. Mogelsound durch Lautsprecher in der Abgasanlage, dazu kommt hier der Wunsch als Vater des Gedankens bzw. Hörens 😉 … aber eigentlich führt kein Weg am 6 Zyl. vorbei für den OPC und danach hört es sich in der Tat an, beeindruckend auch die Beschleunigung in einigen Szenen des Videos!

      Sehr wichtig – wenn nicht sogar wichtiger zum räubern in der geh. Mittelklasse und entsprechend mehr Absatz im entsprechenden Diesntwagensegement – finde ich jedoch einen großen Diesel als Gegenstück zum 250PS Benziner! Da muß nochmal eine spürbare Schippe draufgelegt werden und ein Motor deutlich über dem aktuellen 2l/170PS angeboten werden (auch wenn ich persönlich selbst mit dem 2l/160PS im VFL sehr zufrieden bin, was die Elastizität auf der Autobahn betrifft).

      Auf einen 6 Zyl. Diesel zu hoffen wäre sicher naiv, aber wenigstens in der 525d, E250cdi Klasse sollte man mithalten und damit natürlich auch den Passat und Mondeo Biturbo Dieseln Kunden abstreiten können. Offensichtlich ist die Biturbo Technik inzwischen soweit ausgereift, daß man einen breiten Einsatz im 1,6er als echten Volumenmotor wagt. Die logische Konsequenz – v.a. in Verbindung mit der neuen 8-Gang Automatik – kann eigentlich nur ein 2l Biturbo im Bereich 200-230PS und mit ca. 500Nm sein. Und so einen Motor braucht man für das große SUV als zweites Flagschiff zwangsläufig, das geht gar nicht ohne.

      • Worüber reden wir hier eigentlich? Lest mal das Interview mit dem Mobilitäts- und Zukunftsforscher Stephan Rammler in der aktuellen „auto motor und sport“. Demnach geht es für uns alle sehr bald um sehr viel mehr als diese kindischen Quartett-Vergleiche. Die Zeiten, als noch der dickste PS-Protz das Trumpf-Ass war, sind vorbei. Den Schuss haben leider noch längst nicht alle Automobilmanager gehört. Ausbaden müssen diese Fehlplanungen am Ende vor allem die Werker in der Fertigung.

        • meine Rede! Die Zukunft im Verkehr spielt sich ohne fossile Brennstoffe ab! Sich darauf nicht vorzubereiten heißt in den Bankrott zu fahren. Das müssen auch ein KTN und eine Mary Barra irgendwann einmal wahrnehmen!

          • Ich bleibe dabei das die Zukunft NICHT alleine der Elektromobilität gehört!! Es wird nach wie vor Verbrenner geben. Untergangsszenarien hatten schon ganz andere prognostiziert! Heute kräht kein Schwein mehr danach. In den 60,ern glaubte man auch das die Autos im Jahre 2000 fliegen. Wir haben das Jahr 2016 und siehe da das Auto fährt immer noch auf der Straße.

          • Es wird Städte, Regionen und Länder geben, die andere Fahrzeuge nicht mehr rein lassen. Ich wohne nahe einer Stadt, der wegen Nichteinhaltung von Luftreinhaltung nächstens eine Klage der EU droht, wenn sie nichts macht. Und das im Herzen der „sauberen Bundesrepublik“.
            Natürlich wird es weiter klassische / andere Antriebsarten geben, aber manch einer wird sich das in Zukunft nicht mehr aussuchen dürfen!
            Nur darum geht es!

          • Genau DAS ist ja das Problem: Niemand weiss, wann die „Stimmung“ kippt, wann der Verbrenner endgültig verteufelt und aufs Abstellgleis geschoben wird. Nicht einmal die politische Führung selbst weiss was sie will, wann sie es will, und wie sie es will. Eigentlich sieht die Situation so aus, daß es keinerlei Planungssicherheit für die Autohersteller gibt. Und das eventuell über viele Jahre einer Übergangsphase. Viele Milliarden werden draufgehen, alleine um dem Kunden zwei verschiedene Antriebsarten bereitzuhalten, Verbrenner und Elektro. Sobald das politisch gewollte AUS für den Verbrenner kommt, das kann in 5 oder in 25 Jahren sein (überspitzt gesagt), muss jeder Hersteller der überleben will Plan B schon ausführlich vorbereitet haben. Plan B, der Serienanlauf einer breit gegliederten Produktstaffette von E-Mobilen quasi über Nacht, wenn es ernst wird, wenn der Stein unhaltbar ins Rollen gekommen ist. Bis dahin bleibt den Herstellern wohl nichts anderes übrig als parallel zu entwickeln und zu verkaufen (beinhaltet auch das passende Marketing etc.), und weiterhin auch starke, sportliche Benziner wie einen OPC oder ähnliches anzubieten weil der Kunde es teilweise so verlangt. Ein Wahnsinns-Aufwand mit irrsinnigen Kosten. Aber wer dieses parallele Miteinander der zwei Antriebskonzepte finanziell nicht wenigstens eine unbestimmte Übergangszeit lang mitgehen kann, der ist weg vom Fenster.

        • Der Forscher soll mal lieber weiter mit RC Autos spielen gehen.
          Klar er muss was neues propagieren weil er sonst in einen inneren Konflikt gerät aber Erdöl und Alkohol wird es lange genug auf diesem Planten geben.

          http://www.lunapark21.net/reichtum-und-fluch-der-energievorkomme...

          http://www.focus.de/finanzen/videos/20-milliarden-barrel-oel-us-...

          Und solange auf Kohlestrom gesetzt wird, Ethanolkraftstoffe eingebremst werden (E85) ist das alles nur Panik mache und Profilierung von irgendwelchen Forschern auf Gebieten die sonst keine Aufmerksamkeit kriegen..

  5. @Philipp Quanz:

    Also ich hätte auch Interesse an den Launch des Insignia. Leider fahre ich aber derzeit keinen Insignia (den von meinem Bruder habe ich aber schon gefahren). Allerdings ist es vielleicht auch interessant, jemanden dabei zu haben, der derzeit ein Konkurrenzprodukt fährt (E90 LCI) und somit ein Vertreter möglicher „neuer“ Kundengruppen darstellt. Ich denke, dass der Insignia nicht nur bisherige Kunden wieder wieder für sich gewinnen will, sondern auch gerne vom Kundenkuchen der Premiumkonkurrenz naschen möchte. Da könnte ein Blick als derzeitiger BMW Fahrer auf den neuen Insignia für die Nicht Opel Fahrer interessant sein. Der nächste Insignia wäre für mich ein sehr heißer Kandidat…

  6. Na dann schaut mal bei Google Bilder “ autoevolution. com news 2017 opel insignia“ rein
    hier sieht man auch den neuen Kombi! Das schönste Kombi deutscher Produktion, da können Sie sich bei MB,BMW und Audi schon mal warm anziehen!!! Oder Revolution trifft auf Langeweile.

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