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Entwicklung Insignia Technik Video

AWD im neuen Insignia – Schwedische Momente

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Andreas Liljekvist

Der neue Insignia ist gespickt mit Hightech – auch und gerade im Antriebsbereich. Andreas Holl skizzierte hier ja schon die Entwicklung des AWD-Systems, Georg Bednarek vermittelte Details zum AF50-8. Nun gibt Andreas Liljekvist aus dem Holl-Team einen kleinen Einblick in seine Arbeit. Seit 2010 integriert der Schwede die AWD-Technologie (All Wheel Drive = Allradantrieb) und Chassis-Control-Systeme bei Opel – erst im Mokka, dann im Mokka X und nun eben in unserem neuen Flaggschiff.

Das jüngste „Baby“ des ehemaligen Saab-Ingenieurs ist das FlexRide-Fahrwerk mit Twinster-Allradantrieb und Torque Vectoring. Bis alle Systeme perfekt harmonierten, hat Liljekvist tausende von Kilometern abgespult – auf Schotter, Asphalt, Eis und vor allem Schnee. „Die Daten der Testfahrten wie etwa die Verteilung des Drehmoments auf die Hinterräder zeigt mir das Display unseres Zulieferers in Echtzeit an.“

Bremsenbasiertes System Twinster mit Doppel-Lamellenkupplung

Am Computer geht die Analyse weiter. „Dank verschiedener Messinstrumente, etwa an der Antriebswelle, kann ich viele weitere Daten analysieren: das AWD Torque und die Geschwindigkeit individuell für jedes Rad, dazu Drehmoment, Drehzahl sowie die Impulse des Gaspedals und der Chassis-Control-Systeme wie ABS, ESP und TCS. Über der Zeitachse kann ich erkennen, ob ein System rechtzeitig auf meine Impulse reagiert oder ob es Schlupf zugelassen hat. Nach der Fehlerkorrektur teste ich mit modifizierter Abstimmung erneut – bis hin zur Freigabe, sobald alles perfekt ist.“ So sieht das dann aus:

Opel Insignia: Andreas Liljekvist testet das 4x4-System Opel Insignia: Andreas Liljekvist testet das 4x4-System Opel Insignia: Andreas Liljekvist testet das 4x4-System

Wie das System-Gefüge aus Torque Vectoring, Twinster-AWD und FlexRide-Chassis auf Hochtouren kommt, zeigt uns Liljekvist im folgenden Clip, der in Dudenhofen entstanden ist:

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagen, die in Deutschland zum Verkauf angeboten werden, können dem entsprechenden Leitfaden entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (58)

  1. Moment mal, sieht man da bei 1:50 ganz kurz das Betätigen einer Schaltwippe am Lenkrad? 😀

    Ein bißchen mehr Übersteuern ginge da noch, Leistung ist bei den derzeit vorgesehenen Motoren ja sicher genug vorhanden.

    • jepp, Schaltwippen! Ist schon in anderen Tests zu sehen gewesen …
      Schon interessant, einen „Fronttriebler“ übersteuern zu sehen …
      Aber wer zum Teufel wird das jemals in Realität tun? Außer beim Fahrtraining in Dudenhofen keiner …
      Und jeder, der es auf öffentlichen Straßen tut, wird sich dabei unbeliebt machen …
      (Das gilt für alle Autofahrer, nicht nur für Opelfahrer!)
      Beruhigend aber, dass die damit gewonnene Kuvenstabilität sich im Alltag schon auch bemerkbar machen wird. Und der eine oder andere wird sich überlegen, ob es nun wirklich noch ein BMW sein muss. Egal, ob er das jemals austestet …
      Kopfimage …
      Und das alles ohne Bremseingriff, wie bei (allen?) Premiums …

      • Den Fahrdynamikvorteil für den normalen Kunden sehe ich hier auch nicht.
        Er kommt in die Nähe des Grenzbereichs und erhält noch einen Schuss Beschleunigung dazu. Samt notwendigem Gegenlenken. Was soll das?

        Im Wettbewerb um Zehntel Sekunden mag das sinnvoll sein, aber im üblichen Strassenverkehr nur ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor.

        Hier bringt das traditionelle ESP mehr Sicherheit. Es bremst leicht ab, bringt so den Wagen aus dem kritischen Bereich. Und funktioniert auch ohne Allrad.

        • Wenn jeder so denken würde, würde wir Fahrrad fahren oder zu Fuss gehen 😉
          Ich bin mir sicher das sich die Vorteile auch schon bei normaler Fahrweise ergeben. Nässe z.b. – natürlich kann man da auch mit 30km/h rumschleichen, aber oft ist das durchgehend nicht notwendig.
          Vermutlich reichen schon Kurvenfahrten in der Stadt die am Ende zu einem besseren Reifentragbild führen usw. usf.
          Wenn man mal Allrad gefahren ist will man nichts anderes mehr für gewöhnlich.

          Fehlen nur noch gescheite Motoren die das „Oberklasse“ Potential auch nutzen. 😉

          • Hahaha..

            – Mein Herr, wieso driften sie hier so wild herum ?
            – Das ist für ein besseres Reifentragbild (!)

            😉

      • Zugegeben, mit nem Fronttriebler mach ich es nicht . Aber mit nem Hecktriebler „übersteuer“ ich fast jeden Tag ein…zweimal. Auf öffentlicher Straße. Und ob ich mich da unbeliebt mache oder Neid erzeuge, ist mir schnurz piep egal.

        Und aus eignem Erleben kann ich sagen, dass man einen permanenten Allradantrieb in jeder Kurve merkt. Es fühlt sich auch vor dem Grenzbereich weit aus sicherer und souveräner an. Wer es sich leisten kann und sein Auto nicht um die Kurven trägt, müsste m.M.n. immer auch Allrad mitbestellen.

        • Übersteuern auf normalen Strassen-wie soll denn das gehen ? Entweder viel zu schnell in die Kurve reinfahren oder bei Heckantrieb und potenten Motor in der Kurve kräftig Gas geben. Beides wird jedoch keinen Neid der Zuschauer wecken, sondern höchstens Kopfschütteln.

          Und auch der normale FWD Fahrer braucht sich nicht um die Kurve tragen lassen. Wir messen öfters Querbeschleunigungen >0,9 g. Das quietscht dann schon ganz ordentlich.

          • Ja, beim gleichzeitigen Anfahren und Abbiegen kommt öfters das Heck. Aber jetzt wieder mit den Sommerreifen gehts kaum noch. Und der Split (der das begünstigt) ist glücklicherweise auch fast überall weg. Wenn es nass ist, klappts wieder – bis die Elektronik regelt 🙁 . Muss nur leer und frei sein die Straße. Wie gesagt, was die anderen denken ist mir einerlei. Außerdem will ich ja auch mal mein Torsendifferential geniessen 🙂

            Und der normale Autofahrer / die normale Autofahrerin wird vermutlich Panik bekommen, sollten die Reifen quitschen. Dabei kann heute jeder ganz einfach selbst testen, weil ja die Elektronik eingreift. Als es glatt war hatte ich zu meiner Frau gesagt, sie soll halt mal so beschleunigen, dass die ESP-Lampe kommt um das neue Auto kennenzulernen. Hat sie natürlich nicht. Angst, Vernunft, Desinteresse… Deswegen sollte man m.M.n. auch eher betonen, dass AWD auch sonst schon sichereres Fahren bringt. In jeder Kurve. Bei Schnee sowieso. Oder wenn plötzlich (unvorhersehbar) die Fahrbahn Ärger macht. Oder bei Ausweichmanövern. usw. Denn welcher Kunde interessiert sich schon für Rundenzeiten? Und die, die sich dafür interessieren kaufen keinen Insignia.

      • @Vielfahrer60: Naja, bei BMW gibt es diese Dinge(AT8 & AWD) in einer viel größeren Antriebsvielfalt und genau das ist das Problem von Opel. Bei Opel gibt es so geniale Sachen immer nur in 1 oder 2 Motoren, dass muss sich ändern, dann muss es vielleicht doch kein BMW mehr sein(außer man will einen 6-Zylinder)

          • @Reinivann sicher könnte das beim Astra passen. Doch wenn diese Option kommen sollte dann wohl eher erst zum Facelift was wohl höchstwahrscheinlich Ende 2018 erscheinen könnte (zumindest wenn Opel sich an den gängigen Rhythmus hält: 3 Jahre dann Facelift). 😉

  2. Der neue Insignia scheint sich ja wirklich sportlicher zu fahren, freue mich dann schon auf eine Probefahrt 🙂
    Ab wann kann man den Insignia auf Opel.ch konfigurieren? Gibt es da schon einen Termin.
    Es gibt aktuell ein neues Video mit einem „sportlicheren Insignia“ zumindest klingt das nach mehr als 4 Zylinder 🙂 Hoffe dazu gibt es auch bald mehr Infos.

      • Ich würde mal sagen, dieses „Tablet“ ist das im Bericht erwähnte „Live-Bild“ welches der Zulieferer dem Techniker ermöglicht. Natürlich ist das in der Serie nicht drinnen sondern nur in Entwicklungsfahrzeugen. Erst dadurch ist es objektiv messbar, ob die Eingriffe in der Entwicklung auch was bringen, oder nicht – weil Popometer ist da nicht so objektiv – oder wie sagte da einst Walter Röhrl: „Wenn ich das schon höre: »Das muss man im Hintern spüren…« So ein Schmarrn, wenn du was im Hintern spürst, ist’s nämlich vorbei, denn dann bist du schon längst runter von der Straße.“

  3. Sehr spannend zu sehen, die gesteigerte Dynamik zum greifen nah präsentiert – sehr schön!

    Eine Frage: lässt das aktivierte ESP im Sport Modus solche Drifts zu oder muß man dafür zusätzlich das ESP deaktivieren (auch wenn es dann sicher nicht ganz aus ist)?

    Und was sagt der FOH, wenn man das bei einer Probefahrt spürbar erleben möchte? 😉

  4. Die Vorteile des neuen Systems für den normalen Kunden erschliessen sich mir immer noch nicht. Aber vielleicht kann der Spezialist sich dazu äussern.
    Leider sind die Entwickler meist nach Textabgabe bereits tief abgetaucht. Ich probiers deshalb mal auf Saabisch, vielleicht hilfts:

    Hej Andreas, kan du förklara en liten, vilken fördelar en normal kund – som kör tex med sin familj och inte gasar på Dudenhofens handlingsbana- mottar från den här systemet ?
    Hörs av dig. Men gärna ingen marketing-shitsnack, tack.

    • Beispiel: Nasse Fahrbahn, Kurve, zu schnell eingefahren: Fronntriebler untersteuert, rutscht zum Fahrbahnaußenrand, im schlimmsten Fall über die Bankette von der Fahrbahn. Der Hecktriebler würde sich um die Hochachse drehen – übersteuern, das Heck bricht weg, der ungeübte Fahrer ist überfordert. ESP hilt da schon weiter, kaschiert aber nur den Fahrfehler durch abbremsen. Man muss u.U. trotzdem korrigieren, gegenlenken…. Dieses System ist aktiv und nicht nur reaktiv. Zum ersten Beschriebenen Szenario: Das Fahrzeug dreht sich selbständig zurück in die Kurve. Das kommt dem ungeübten Fahrer deutlich entgegen und ist damit ein Sicherheitsgewinn. Zum 2. Fall: Der Vorteil des aktiveren Fahrgefühls, dass Hecktriebler i.d.R. haben, wird genutzt, aber dessen fahrphysikalischen Grenzen überraschen den ungeübten Fahrer nicht.
      In Summe ergibt sich daraus mE. ein deutlich aktiveres und agileres Fahrerlebnis, dass sich sicher anfühlt.

      • @ Lehmann Zitat: “Zum ersten Beschriebenen Szenario: Das Fahrzeug dreht sich selbständig zurück in die Kurve. Das kommt dem ungeübten Fahrer deutlich entgegen und ist damit ein Sicherheitsgewinn.“

        Ich seh das etwas anders: wenn das Fahrzeug erst mal rutscht, dann kann auch mehr Antriebskraft hinten nicht mehr helfen. Es muss ja VORN wieder Seitenkraft aufgebaut werden und das geht nicht mehr, wenn der Reifen sich bereits in die Gleitreibung verabschiedet hat. Hier kann nur rechtzeitiger Bremseingriff durch ESP helfen.

        • Falsch. Durch die Drehbewegung um die Hochachse des Fahrzeugs wird das vordere Giermoment zum Fahrbahnaußenrand weitgehend neutralisiert, bzw. dessen Richtung weg vom Fahrbahnaußenrand zur Fahrbahn hin umgelenkt. Ich habe es in Fahrsicherheitstrainings schon erleben dürfen. Fahrzeuge, die fahrphysikalisch so ausgelegt sind, dass beispielsweise beim Lastwechsel ein selbständiges Eindrehen bewirkt wird, fühlen sich ausgesprochen sicher an und sind kinderleicht handzuhaben. Ein Lupfer am Gaspedal reicht da schon meist ist aber auch notwendig. Den kannst du dir beim Insignia sparen. Der macht das übers Torque Vectoring selber.
          Ein tolles Beispiel für das selbständige Eindrehen: Mini Cooper R56. Zu schnell rein, Fuß vom Gas und schon ist man wieder auf Kurs. Macht richtig Spaß und ist narrensicher. Einfach mal selbst ausprobieren, bevor nur mutgemaßt wird…

          • @ Lehmann Zitat: “Einfach mal selbst ausprobieren, bevor nur mutgemaßt wird…“ Haha, glaub mir, nach 25 Jahren Entwicklungsingenieur und mindestens 2000 Runden Nordschleife hab ich bereits Einiges ausprobiert.

            Und übrigens: fast jedes Fahrzeug dreht bei Lastwechsel mehr oder weniger in die Kurve ein. Nennt sich im automobiltechnischen Neudeutsch „Torque-Steer“.

  5. Hi all,
    Interesting comments!

    We want to give our customers optimal AWD performance, which includes these following headlines. Regardless of the driving surface and inclination. Everything from dry asphalt to snow/ice.

    Traction:
    With two individual clutches, AWD system is capable and individually send torque to the rear wheel with best traction. Propulsion is better, without any tension in the drive train. Compared to an AWD system with a single clutch and open differential, even when using limited slip differential or wheel brakes to distribute torque between the rear wheels.

    Safety:
    AWD system uses rear wheels to stabilize the vehicle, to minimize understeer and oversteer. With maintained steer ability! The basic idea is that the car should follow the intent driver input, with the best traction.

    Dynamic:
    AWD system send torque individually between the rear wheels, and utilizes vectoring function to send more torque to the outside rear wheel to induce yaw. This will increase steer ability, the vehicle to steer IN to the curve, maintain better traction when driving on winding roads.

    Efficiency:
    We have managed to add one clutch and also reduce the weight, compared to the previous Insignias AWD system.
    The system recognizes when rear axle torque is not needed, such as highway driving. This helps to save fuel.
    _________________________________________________________________

    -Tablet In the vehicle is to show the actual, individual torque (Nm) on the rear wheels.
    – Vehicle on the movie was driven with ESC OFF

    Will traditional ESC bring more security than the AWD system? Advantages for normal customers?
    -These are two separate systems, and should be judged separately even if they collaborate very well in Insignia. ESC uses engine torque reduction and brakes to reduce speed and stabilize the vehicle. And this is an pure safety system.

    AWD system improve the traction, steer ability and stability, while drive off and driving.

    I hope you found some advantages with AWD 🙂

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas

    • @ Andreas, thanks for your detailed answer. In my opinion the comparison of ESP and the new AWD system is the basic question for a potential customer. Even if the systems are completely different, he has to decide which one provides best benefit for him.

      Still I am convinced that a torque-adding device is more risky for a normal driver than ESP, which is reducing car speed and transferring him to a lower lateral acceleration level. That’s exactly, what he needs in this situation.

      Off course the new AWD system will be optimal for competition purposes in the hands of skilled drivers.
      mvh Peter

    • Challenges France wrote: On Ford Focus RS, a more permissive variant of this system sends up to 3% more acceleration on the rear axle; On the Opel, it is satisfied with 0.4%. “ This is enough to give a few degrees of yaw and allow a drift from the rear on the snow, “ says A. Holl. Its sparkling look is like an invitation to dream of a „drift“ mode on a hypothetical OPC version of the Opel Insignia Grand Sport.

      Source: https://www.challenges.fr/automobile/essais/essai-opel-insignia-...

      @Andreas Liljekvist: Drift Mode for new Opel Insignia OPC – that’s great idea 😉

      What is lifetime service plan for new Twinster AWD system ?

      And exact weight comparison between Haldex AWD in Insignia A and GKN Twinster AWD in Insignia B ?

      Is new AWD system significantly lighter ?

      Thanks in advance for replies.

    • Dear Andreas,

      A couple of questions more:

      – Does the new AWD system allow for a 4-wheel start without any delay (slip detection), like on the previous Insi? (Sport mode ON + increased engine revs were the factors to enable the driving system to pre-engage the rear axle)

      – You mentioned the fuel-saving possibility while driving the higway. Some drivers prefer more stability and confidence while sacryfiying fuel consumption. The previous Insignia’s AWD in Sport mode continously distributed torque to all wheels, even in stable driving conditions. I like this feature as it makes me more confident when driving fast during windy weather or while entering/leaving the „windscreen tunnels“ on the highways, when it is likely to be striken by a sudden side wind. So, does the Sport mode of the driving system with Twinster allows for a constant 4-wheel drive?
      Kind regards,
      Michal/PL

      • Hello Michal

        Yes, AWD system have a so called “pree-emptive” function to eliminate initial front wheel slip. AWD is activated and ready to transmit torque, before engine torque is available. This is possible by monitoring the accelerator pedal input. Slip detection is also always active, but this function only sending torque to rear if front axle slip is detected.
        Steady State mode is activated to save fuel, the function goes active after XX seconds of steady driving. But if AWD is needed during steady state driving e.g. stabilizing vehicle, eliminate front axle slip while accelerate etc.
        AWD will send torque to rear to prevent front axle slip, stabilizing vehicle etc. Because steady state function will be deactivated if front axle slip is detected, driver use higher steering angle speed, accelerator pedal speed, higher brake force, also if the vehicle have higher lateral or higher yaw. Higher is above comfortable conditions, to keep it simple.
        When you driving fast, you use accelerator pedal more than steady state = AWD is 100% activated
        Windy conditions, entering leaving a tunnel. This causes yaw/lateral forces = AWD is 100% activated
        Thanks,
        Andreas

        • Dear Andreas,

          I do appreciate the time you have taken to answer my question in so much detailed maneer. Thank you!

          The hi-tech in today cars makes us – the drivers – eager to know how our cars work. Or 1% of us – The Real Drivers 😉
          I have never found any satisfactory, coherent and full description of the AWD in the Insignia A, which is already 8 years present on the market. Every bit of knowledge is exchanged on the fan & user forums, while a large piece of it remains rather a supposition than a 100% confident information. Local GM dealer techs? They are trained to swap parts, but how the whole thing works – they learn from me and fans like us… I think GM neglected the advantages of AWD with eLSD in previous Insi, and did not advertise it properly. Now, with Twinster, the things seem to be addressed properly 🙂

          Kind regards,
          Michal/PL

  6. Auch wieder ein guter Beitrag hier im Blog. Da ich ja hauptsächlich mit Frontantrieb fahre, und früher auch mit Heckantrieb ( Rekord, Ascona ) unterwegs war,
    mal ein oder zwei Fragen. Der Allradantrieb im Insignia A ( und auch der dazugehörigen OPC – Variante ) war ja bestimmt nicht schlecht. Wieviel besser ist das neue System im Vergleich ? Merkt das ein Normalfahrer ? Wie groß ist der Gewichtsvorteil des Systems im Vergleich zum Vorgänger ? Beim Mokka hieß es ja immer, das Allradsystem wiege nicht soviel.
    Wenn ich so überlege, bin doch schon mal Allrad gefahren, in einem Leihwagen mit Namen Frontera. Ist aber schon lange her, kein Vergleich mit den aktuellen Allradlern. War aber lustig, mit diesem in Kassel im Parkhaus vom Kaufhof rumzufahren. Zum Glück war es nur die kurze Variante. Sah ganz gut aus in blaumetallic und schwarzem Kunststoffaufbau.

    • Ich frage mich warum sich ein Country Tourer lohnt und ein OPC nicht bzw. warum man den Country Tourer schon so promotet und man von der OPC Abteilung kein JA/NEIN bekommt. Habe bis jetzt gerade 1 oder 2 Country Tourer der aktuellen Modellen gesehen, hingegen OPC (die haben bestimmt mehr Marge??) fahren mir jeden Tag mind. 10-12 (Zafira OPC, Meriva OPC, 4 Corsa OPC, 2 Insignia OPC, 4 Astra (G/H/J) OPC!) über den Weg.

      • Ich sehe hier in Berlin erstaunlich wenig OPC (vielleicht einen pro Woche), dafür eine inflationäre Entwicklung bei den Octavia RS Modellen (mehrere pro Tag). Da muß Opel echt ranklotzen und einen OPC nachschieben (auch als Kombi), die Kundschaft ist offensichtlich da.

        Oder man etabliert unterhalb vom OPC noch die S (oder GSi) Modelle … man braucht einen Marketing-Ansatz, der cool ist und junge Leute anspricht, es ihnen ermöglicht sich von der breiten Masse abzusetzen, ohne zu teuer zu werden und Alltagstauglichkeit zu verlieren. Da ist max. Leistung gar nicht ausschlaggebend, der 1.6er Benziner mit 200PS ist eine super Basis: bißchen Leistung draufpacken (220PS – Respektabstand zum OPC), leicht modifiziertes Fahrwerk, bißchen Optik, eigenes Label und fertig. Dazu noch den 1.6er Biturbo Diesel mit 180-190PS irgendwann nachschieben und alls ist schick.

          • Und genau da ist das Problem, denn der Astra(außer als Kombi) ist einfach viel kleiner als der Octavia und das vor allem beim Kofferraum. Die Skodas sind richtige Raumwunder und daher beliebt. Noch dazu sind die RS-Modelle eher gemäßigt im Auftritt und auch beim Fahrwerk. Erschwerend hinzu kommt, dass der Astra OPC nur als unpraktischer 3-Türer angeboten wird!
            Ich stimme dir zu, dass man am besten 2/3 Sportmodelle rausbringen sollte. Einen Astra S, einen OPC und einen Sport-Diesel und zwar alle auch als Kombi(!), denn der bringt Stückzahlen und damit ev. sogar Geld. Ein starker Diesel sollte auf jeden fall noch sein, auch wenn es kein 2.0(wie ihn halt Skoda hat) wird, dann wenigstens mehr Leistung.

      • @Gian ich Frage mich auch was diese Geheimnis krämerei zu OPC bewirken soll? Entweder schickt Opel einen richtigen Kracher ins „Rennen“ oder man lässt die OPC Modelle sang und klanglos ohne Nachfolger auslaufen. Mittlerweile gibt es ja eh nur noch 2 OPC Modelle, den Corsa und den schon in die Jahre gekommenen GTC. An einen Astra OPC glaube ich mittlerweile nicht mehr! Es gab zwar vor einiger Zeit einen Erlkönig doch ich vermute stark das es sich dabei um den Buick verano GS handelte der ja unlängst schon vorgestellt wurde. Und beim Insignia gibt es zwar Erlkönige doch die Vermutung liegt nahe das es sich hierbei um Holden bzw Buick Modelle handelt.

        • Entweder da kommt an der IAA ein richtiger Kracher oder man macht mit der OPC Abteilung das gleiche wie mit dem Astra J OPC Extreme. Wenn keiner mehr danach fragt, kommt dann die Antwort „wird nicht gemacht“.

          • @Gian Auf Fragen zur zum weiteren bestehen der opc Abteilung gibt es entweder gar keine Antwort oder man eiert rum. Ein klares ja oder Nein würde viel Spekulationen vermeiden.

  7. @Ralle: Das ist doch genau das was ich hier in mehreren Themen schon genannt hatte. JA / NEIN wäre doch nicht so schwierig ohne das man bei JA direkte Spezifikationen verraten würde. Die Unklarheiten nerven etwas, weil dann immer wieder in diversen Berichten Sprüche wie „da ist noch Luft nach oben, die Technik lässt mehr zu…“ aber dann doch nix kommt.
    Ich denke eher es ist ein stilles NEIN, so wie es man halt mit dem Astra J OPC Extreme gemacht hat 🙁

  8. Der neue Insignia ist meines Erachtens gut gelungen. Fahre jetzt schon im 7. Jahr den Insgnia( den dritten Insignia mit mittlerweilen 250 Tsd. Kilometern) beruflich, und ich würde diesen jederzeit gegenüber einem Passat oder Mondeo bevorzugen. Nach Durchsicht der ersten Prospekte stellt sich mir die Frage, warum bei dem 170 PS Diesel keine Automatik und Allrad angeboten wird? Oder wird diese Ausstattungsvariante von Opel noch nachgereicht. Die Achtgangautomatik ist zwar schön, werde ich bei unserem Fuhrparkleiter aber nicht genehmig bekommen.

      • @did: Wenn die 170 PS Diesel Maschine mit der Achtgangautomatik angeboten wird, ist es kein Problem. Dann darf es auch diese sein. Nur eben nicht die große Benzinermaschine 🙂

        • Ach sooo, die bisherige Zwangskombi verbietet sich.

          Die AT-8 zum 170 PS Diesel wurde doch schon genannt (?),
          Wenn auch womöglich verzögert zum Einsatz kommend…

  9. 🙂 Genau, wobei ich persönlich nichts gegen einen Firmenwagen in dieser Zwangskombination einzuwenden hätte 🙂 ; aber bei der Kilometerlaufleistung ist ein Benziner nicht so wirtschaftlich wie ein Diesel. Wenn aber die Kombination „170 PS Diesel mit AT-6 oder -8 angeboten wird, bzw. nachgereicht wird, freue ich mich jetzt schon auf „meinen“ Neuen, und ich glaube, das der Passat ein wenig im Segment AD-Fuhrpark unter Druck gerät. 🙂

  10. Eine LPG Option wäre beim Benziner noch denkbar

    Angeblich eine CNG Variante beim Astra noch anstehend ?!

    Zumindest beim Crossland ist LPG schon laut geworden.

    Opel ist da leider je nach Zeit, Modell, Politik,….sehr, sehr differierend (!)

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