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Classic Insignia Video

Von Admiral bis Insignia: Techno Classica Ahoi

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Opel: Techno Classica 2017

Unter vollen Segeln nehmen die Dickschiffe von Opel Kurs auf die 29. Techno Classica in Essen. „Die Flaggschiffe von Opel“, so das diesjährige Motto, werden zwischen dem 5. und 9. April auf dem 400 Quadratmeter großen Stand in Halle 2 zu sehen sein und nehmen die erwarteten 200.000 Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch 80 Jahre chromblitzender Klassiker aus Rüsselsheim.

In den letzten Jahren erlebten Oldtimer in Deutschland einen regelrechten Boom. Insgesamt sind in Deutschland zurzeit 381.027 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zugelassen. Seit 2007 erhöhte sich die Zahl aller zugelassenen Oldies mit dem H auf 163 Prozent.

Nach Genf, Paris und Frankfurt war die Essener Oldie-Ausstellung für mich eine gelungene Abwechslung. Schon beim Betreten der Techno Classica fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Über die Messestände schweifende Dandies, Benzingeruch in der Luft und formvollendete Klassiker, die teilweise auf engstem Raum neben Ersatzteilen und alten Automagazinen um Aufmerksamkeit buhlen. Auf dem Weg zum Opel-Stand in Halle 2 werben Steve McQueen-Plakate für Sneaker und Lederjacken mit orange-blauen Gulf-Logo auf Brust und Rücken – eine Homage an den McQueen Klassiker „Le Mans“ von 1971.

Opel: Techno Classica 2017 Opel: Techno Classica 2017

Ich widerstehe der Versuchung und begebe mich in Halle 2 zum Opel-Stand, wo ich von einem 1970er Admiral B mit 121 kW/165 PS-starkem 2,8-l-Reihensechszylindermotor begrüßt werde. Das Schiff gehört Thomas Schnorrenberg, der Opel zur Techno Classica seinen Wagen zur Verfügung gestellt hat. Im Interview erzählt er über seinen Fuhrpark, warum Opel quasi zur Familie gehört und wie er den Admiral zum Strahlen gebracht hat:

Ich laufe weiter zum nächsten Strahlemann: Dem gold-verzirrten zweimillionsten Opel Baujahr 1956. Alles was bei diesem Kapitän normalerweise verchromt war, wurde hier 24 Karat vergoldet. Selbst die Lackierung und Polsterung wurde speziell für dieses Modell gefertigt. Vor dem Einzelstück treffe ich unseren Leiter der Opel Klassikabteilung Uwe Mertin und frage ihn zum Standkonzept von Opel aus:

Mit der Neuauflage des Trios Kapitän, Admiral und Diplomat setzte Opel im Februar 1969 technische Maßstäbe im Premiumsegment. Und auch unser aktuelles Traumschiff knüpft nahtlos daran an. Der Opel Insignia Grand Sport feiert in Essen seine Deutschland-Premiere. Bis Sonntagabend kann man noch in die grandiose Geschichte der Opel Flaggschiffe eintauchen. Mich hat die diesjährige Techno Classica begeistert. Bevor ich sage: „Hisst den Anker!“ hier noch ein kleines Best of.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (31)

  1. Sehr schön diese Klassiker zu sehen vor allem der Admiral von 38 ist ein eye catcher. Ich habe von diesem das Modell in 1:18 leider ist dieses nicht 100% Detail getreu. Opel es wird langsam Zeit für ein Museum! Etwas ähnliches wie das Horch Museum in Zwickau hat die Marke und vor allem die Fans langsam echt verdient.

    • Und wer bezahlt’s (?) – die Werkstour mit Haltepunkt „Oldtimerwerkstatt“ darf/muss es richten.

      Das Opel-Forum/Shopping-Center ist gescheitert, der Altbau verfällt,…
      Aber der Hessentag macht Station. Stadt im Show & Shine, aberwitzige Baustellen,…
      Die Löcher hinterher. Sch…drauf (!)

      • ?

        Oder meinst du das Stadt- u. Industriemuseum in Rüsselsheim?
        (Mit u.a. Inventar von Opel, von Nähmaschine, Fahrrad, über OPEL-!-Kühlschrank / 50er Wohneinrichtung,…

        • Ja, auch!
          Aber nicht zu vergessen ist das Opel Classic Museum.
          magazin.rv24. de/2016/05/09/opel-classic-ein-besuch-in-den-heiligen-hallen-in-russelsheim/19289/

          In Köln gibt es meines Wissens auch ein Museum mit Opel, Ford…

          • Den Artikel gelesen (?) – wohl kaum !
            Es ist exakt von mir beschriebenes. Due Oldtimerwerkstatt, im Rahmen des Werksbesuch angesteuert.

  2. @did was soll die Frage?? Wer bezahlts? Opel ist eine der ältesten Marken überhaupt und hat riesige Hallen gefüllt mit Schätzen der Vergangenheit und macht diese fast nie der Öffentlichkeit zugänglich!!! Andere Marken haben da mehr in petto! Volkswagen hat die Autostadt und deren Modellvielfalt in der Vergangenheit war wohl eher mäßig denn wo Opel schon mit Rekord, Commodore und KAD Reihe geklotzt hat war Volkswagen eher Käfer lastig! Wegen mir wenn es zu teuer ist ein Museum zu bauen sollen sie die heiligen Hallen öffnen und dafür Eintritt verlangen aber bitte ganzjährig!

    • Eben weil es sich (fast) immer um’s Gekd dreht, im Weiteren erwähnte ich den Zugang über die Werkstour.
      Sie hatten übrigens vor der „Autostadt“ bereits „Opel Live“. Zu halbherzig, entsprechende Resonanz und in Folge eingestsmpft.

      • @didi und bei der Werkstour kann man dann „sämtliche“ Schätze in den heiligen Hallen begutachten???? Oder nur einen winzigen Teil??? Hast du jetzt zwei User Namen? did und Didi???

        • Es ist eingeschränkt in Umfang (nur Erdgeschoßetage) und Zeit, weil nur eine von mehreren Stationen der Tour. Die unterliegt einer Gesamtzeit und werden alle mit Bus angefahren.
          Ein unabhängiges begehen der Sammlung müßte anderenorts ausgerichtet werden. So das man nicht quer+ungesichert über Werksgelände streifen müßte.
          Wie eben der Altbau mit dem prächtigen Werkstor am Bhf Rüsselsheim.
          Aber die Bude taugt nur noch zum Häuserkampf, Abriss,…
          Der Denkmakschutz verbietet es / entsprechende Investitionen bringt aber keiner…
          OPEL hat sich zurückgezogen – lieber neues außerhalb gebaut.

          • @didi ich bin halt großer Oldtimer Fan speziell Opel, ich würde mir gerne Mal die heiligen Hallen anschauen weil in Museen bei uns stehen kaum Opel da wäre ein eigenes opelmuseum ein Reiseziel wert. 😉 Hatte mit Arbeitskollegen Mal einen Ausflug zu schon erwähnten Horch Museum in Zwickau gemacht und das hat mich schon begeistert/fasziniert. Bei uns findet auch alljährlich ein Oldtimertreffen statt doch dort sind Opels eher eine Seltenheit, viel ostfahrzeuge (Trabant, Wartburg,EMW und russische Fahrzeuge Wolga, Ural) ab und an auch ein Ami.

          • @ralle kommen sie doch einfach am 27.08.2017 nach Rüsselsheim zum oldtimertreffen an den Opel Villen
            immer wieder eine Augenweide für Opelfans.
            Vielleicht werden sie ja auch am Hessentag 10-18-Juni zu sehen sein Opel wird sich bestimmt bestens präsentieren.
            Die Oldtimer Werkstatt wird auch zu besichtigen sein.
            @PQ verbessern sie mich bitte, wenn ich zu viel versprochen habe.

  3. Hallo
    zum Admiral von Herrn Schorrenberg. Es handelt sich bei diesem Fahrzeug um einen 2,8 Liter Sechszylinder, die in der Reihe stehen, so genannter Reihensechser, denn die ersten V Motoren sind im MV6 (Omega B) und deutlich später im Opelprogramm erschienen. Ausserdem ist das Baujahr 1970 und nicht 1974, was auch auf der Beschreibung stand.
    Eine Bitte von mir ist, wenn man eine Reportage über ein Fachthema macht, dann auch die Infos lesen und sicherstellen, das diese Daten auch stimmen. Das ist um so einfacher, als das der Besitzer dieses Fahrzeugs auch noch direkt anwesend war.

    • Peinlich, in der Tat.

      Ansonsten schöne Autos. Hat leider was von Abgesang, sowas wird es mit PSA wohl nicht mehr geben. Wie schrieb letztens l’équipe zum Insignia: “ la dernière des Opel?“

  4. Hallo
    „la dernière des Opel?“ Übersetzt für deutsche Leser „die letzte von Opel?“
    ein klares Nein. Diese Diskusion hatten wir von der AOIG am Stand häufig. Warum sollte ein europäiches Unternehmen eine gutlaufende Marke eleminieren? Das ist von keiner fachmännischen Stelle als feindliche Übernahme lockalisiert worden. Es wird Änderungen geben, Bodengruppen und Motoren werden gleicher, unterschiedliche Karossen wird es weiterhin mit dem Namen Opel geben. Der Verkaufsmarkt wird wesentlich erweitert China, Australien und Afrika waren unter GM eine verbotene Verkaufszone. Der Markt ist jetzt Weltweit offen und groß genug auch für PSA-Produkte und Opelfahrzeuge.
    Aber…besser wird es auf jeden fall für die deutschen, hochtechnisierten Standorte, auch wenn Stellen gestrichen werden, Leider.
    Aber das sollte nicht Diskusion hier in dieser Rubrick sein.
    @Philipp Quanz fehler passieren, und wenn man es korregiert beweist das das größe, was im www. Netz leider nicht mehr die Norm ist.

    • Alles richtig, aber wo Opel draufsteht, wird erheblich weniger Opel drin sein als jetzt. Ich gebe zu, bei einem Diplo V8 ist das ähnlich, aber es stört mich weit weniger, weil es bei Opel nichs äquivalentes gegeben hätte.
      In dem Sinne ist der Insignia vielleicht tatsächlich der letzte seiner Art.

      • Naja, diese Diskussion ist müßig.
        Der letzte OPEL…was soll das denn bitteschön heißen? Was ist denn so typisch OPEL? Und weiter gedacht: Was ist überhaupt noch typisch für irgendeinen Hersteller? Es gleicht sich doch sowieso alles immer mehr an!
        BMW stand mal für Hinterradantrieb und Reihensechser. Und heute? Aufgeladene Vierzylinder und Frontantrieb, also mainstream.
        HONDA stand für hochdrehende Sauger, sportlich und sehr robust. Und heute? Aufgeladene Vierzylinder….! Sogar Porsche baut jetzt aufgeladene Vierzylinder. Jaguar baut SUV`s.
        Die Hersteller gleichen sich doch immer mehr an, alles nur noch ein einziger einheitlicher „fucking mainstream-Brei“.
        Was also soll „der letzte OPEL“ den nun konkret bedeuten?

        • Hassan, darum geht es nicht wirklich. Klar, Opel kann gerne wieder CIH-Reihensechser bauen, vor allem wenn das Flaggschiff von einem Monza inspiriert ist…
          Aber es geht vor allem darum, dass auf den Autos nicht nur Opel draufsteht, sondern auch Opel-engineering drin ist. Aber wo wird eine französische Mutter, an der die öffentliche Hand rund 13% Anteile hält versuchen, Synergieeffekte zu realisieren; in Sochaux oder Rüsselsheim?
          Der „letzte Opel“ ist jedenfalls keine Ansammlung von Teilen aus dem PSA-Regal mit einem Blitz drauf.

          Was ein Opel-Museum angeht, bin ich auf jeden Fall dafür!

          • @Hassan: bis zum 3-Zylinder + Van hat sich BMW “ hinunter verdreht“ ! 😉

            @Abu…: Das ITEZ entwickelt(e) für GM, im Weiteren für PSA,…
            LETZTLICH kaufen tut es König Kunde. Der meint „dat is’n Opel – den fahr mer !“

          • @PQ:
            Zitat: „Am 12. Dezember 2013 teilte General Motors mit, dass man bei Peugeot aussteigen und den kompletten Anteil in Höhe von 7 % verkaufen werde. Die 2012 geschlossene strategische Allianz zwischen beiden Unternehmen bleibt bestehen.“
            Die strategische Allianz mit GM ist bislang nicht offiziell beendet. Der Verkauf von Opel an PSA wäre der geeignete Cut, aber davon war bislang keine Rede. Wie sieht das offizielle Prozedere aus? Bleibt die strategische Allianz wirksam? Dann wäre die Kooperation mit GM nicht komplett beendet und es wären Auftrags – Montagen von GM – Modellen bei Opel auch künftig möglich … und PSA – Plattformen könnten auch bei GM verwendet werden …
            Oder fehlt mir hier eine Info?

  5. Sehr schöne Berichterstattung. Ich hatte am Samstag das Glück, ebenfalls auf dem Opel-Stand anwesend zu sein. Die ausgestellten Fahrzeuge waren allesamt im absoluten Top-Zustand, der Admiral von Thomas Schnorrenberg hatte sogar zwischenzeitlich seine Haube auf, so dass ich den schönen Motorraum bestaunen konnte. Leider waren (bis auf die Clubstände) nicht mehr viele Opel in Essen zu sehen, die teureren Autos verdrängen leider die Oldtimer, die man sich leisten kann, immer mehr.

    Dem Wunsch nach einem Markenmuseum, am liebstem im Opel-Altbau, schließe ich mich an. Ich weiß zwar auch, dass Opel primär Geld verdienen muss, aber so ein Markenmuseum hilft auch sehr stark, das Image der Marke zu stärken – und es gibt ja leider noch eine Menge Leute, die die Autos zwar klasse finden, aber am Ende doch lieber zu anderen deutschen Marken greifen.

    • Dem schließe ich mich an. Auch wenn der Markt aus BWL Sicht anders aufgeteilt wird, vergleicht der normale Autokäufer dennoch BMW, Mercedes,Audi mit OPEL, VW und Co. Bei den Preisen ist nur der Neuwagenpreis extrem anders. Bei gebrauchten Fahrzeugen von Premiumherstellern mit 1-3 Jahren auf dem Buckel und fast Neuwagenqualität stehen nunmal im Wettbewerb mit Opel. Deshalb ist die Einzigartigkeit beim „haben wollen“-Design entscheidend und der Qualitätszustand. Früher haben Marken immer versucht das bestmögliche anzubieten. Da hätte jeder Hersteller seine eigenen Stärken und Schwächen. Ich denke Opel muss sich weiterhin auf Augenhöhe mit allen Deutschen Herstellern präsentieren und nicht als Marke unterhalb von BMW und Co. Der deutsche Qualitätsanspruch mit wenig Materialmix im Innenraum, top Verarbeitung und sehr großen Softtouchanteil wäre die Basis. Der Unterschied dürfte nur zu den teureren Herstellern in den Topmotorisierungen liegen, in Sondermodellen wie Sl, 6er, R8 etc. bei Kompaktmodellen und obere Mittelklasse darf der Ehrgeiz sein Audi, BMW und Co zu schlagen. Gelingt dies, stellt sich der Erfolg von selbst ein.

  6. Es ist natürlich leicht, nach einem Markenmuseum zu rufen, wenn man es selbst nicht bezahlen muß!
    Wenn man so etwas macht, dann muß man es groß machen! Die VW Autostadt ist ja auch nicht nur ein Museum, sondern bietet Kunstausstellungen, Festivals und man kann sein Auto dort abholen. Eine solche „location“ müsste die Leute nach Rüsselsheim locken. Nur um ein paar alte Autos zu sehen, werden nicht Viele kommen. Also GROSS…oder bleiben lassen. Und GROSS wird teuer!

  7. Das mit dem Museum sehe ich skeptisch weil finanziell wohl nicht zu stemmen. Opel hat in der Vergangenheit wirklich einige sehr interessante Modelle gebaut, insofern käme ein solches Museum sicher gut. Ansonsten den hier versammelten Foristen hoffentlich weiter viel Freude mit Opel- Modellen von einem ehemaligen , langjährigen Opel-Fahrer, der nun in Schweden gelandet ist. (Qualität, Image, Design usw.)

  8. Gelungener Bericht ! Diese Veranstaltung müßte ich mir auch mal anschauen. Die Opel Oldtimer und Youngtimer sind immer wieder schön. Das Motto die Oberklasse Modelle von Opel mit dem neuen Insignia GS ( schöne Farbe !!! ) in Verbindung zu stellen ist gelungen.
    Museum: sicherlich zu teuer und wird deshalb nicht kommen. Zu mindestens kommt man bei der Werkstour in die heiligen Hallen. An einem verkaufsoffenen Sonntag hatte ich auch einmal das Vergnügen, diese Halle mit wirklich schönen Fahrzeugen zu besichtigen. Man sieht in diesen verschlungenen Kellern nicht alles. Da könnte man ja mal eine unterirdische Führung anbieten.
    Stadtmuseum: war ich einmal drin. Stand ein Opel Blitz Laster und ein Rekord Modell. Dazu viel Geschichte über Opel, sowie Fahrrad, Kühlschrank,… von Opel.
    An Modellen bietet mancher Opel Händler mehr. Meiner sammelt auch welche z.B. Admiral, Rekord C, Manta B, aktuell neu Speedster, …
    Hessentag: eine gute Gelegenheit sich für Opel und auch Rüsselsheim zu präsentieren.
    Da muß natürlich was geboten werden. Meine Kleinstadt profitiert heute noch davon. Nordhessen galt ja früher als Hessisch-Sibirien.
    Bei nächster Gelegenheit muß ich mir Rüsselsheim mal wieder anschauen. Lange hin ist es ja nicht mehr bis zum Hessentag.

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