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Techno Classica: Lichter und die große Liebe

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Opel: Techno Classica 2017

Dieses Jahr war die Techno Classica etwas ganz Besonderes für mich. Mit meinen Kollegen von Opel Classic und der Alt Opel IG feierten wir 80 Jahre Flaggschiff-Historie. Die Flotte bestehend aus sechs Straßenkreuzern konnte sich sehen lassen. Angeführt wurde das Sextett vom legendären Vorkriegs-Admiral von 1937. Wenn man heute vor der zeitlos schönen Karosse im besten Art déco-Stil steht, mag man kaum glauben, dass dieser Admiral bereits 80 Jahre alt ist.

Opel: Techno Classica 2017

Blättert man durchs Opel-Modellprogramm von 1937 wird dem Oldie-Fan warm ums Herz: „Alles was sich ein anspruchsvoller Automobilist nur wünschen kann, findet er in ihm vereint. Die Hintersitze sind für drei Personen eingerichtet, so dass der „Admiral“ ein besonders bequemer Reisewagen ist.“ 6.404 Stück wurden insgesamt produziert und wir hatten das Glück, dass uns Heinz Grünewald dieses Schmuckstück 2015 überlassen hat – in tadellosem Zustand. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als mich der frühere Mönchengladbacher Unternehmer angerufen hat, um unserer Klassikabteilung den blauen Vorkriegsflitzer zu schenken. Umso mehr hat es mich gefreut, ihn auf der diesjährigen Techno Classica in Essen am Opel-Stand wieder zu treffen:

Angezogen vom gold glitzernden Opel Kapitän hatten wir im Anschluss Besuch von Motor Dialog, die mich kurz zum zweimillionsten Opel interviewten. Wir waren der erste europäische Autohersteller, der die magische Zweimillionen-Marke knackte. Der ausgestellte Jubiläums-Kapitän mit goldfarben lackiertem Dach sowie mit 24-karätigem Gold überzogenen Zierteilen war natürlich ein Einzelstück. Sogar die Lackierung und Polsterung wurde speziell für dieses Modell gefertigt.

Zum familiären Flair der Messe trug auch unser diesjähriges Standkonzept bei. Transparente Wände sorgten für Offenheit und die Besucher konnten mitten drin statt nur dabei sein, Ratschläge für Ersatzteile ergattern und mit uns fachsimpeln. Das nenne ich gelebte Nahbarkeit.

Das „Networking“ – wie es doch so schön auf neudeutsch heißt – fand auch in den anderen Hallen statt: Bei mehr als 1.250 Ausstellern und über 220 Clubs und IGs waren natürlich auch einige Freunde der Marke mit dem Blitz in Essen vor Ort. So auch der internationale Opel GT Dachverband, eine Gemeinschaft von über 1.200 GT Besitzern, der mit zwei wunderschönen GTs eines holländischen und eines dänischen Besitzers auf einem Messestand bei der diesjährigen Techno Classica vertreten war.

Da habe ich natürlich die Chance genutzt und mit Louis van Steen, Vorstandsmitglied im GT Dachverband und Chef des GT Clubs Holland, über die Aktivitäten in der GT Szene geplaudert.

Zufällig kam dann auch der bekannte Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter vorbei und nahm sich die Zeit für ein kurzes Gespräch mit dem dänischen Besitzer eines wunderschönen blauen GTs Bjarne Løfstedt und mir. Horst Lichter ist ja auch bekannt für seine exklusiven Oldtimer in seiner privaten Garage. Aber warum besucht er den GT-Stand? Warum das Interesse für die Marke mit dem Blitz? Zwei Opel GT hat er erst kürzlich erworben, was er uns zur Techno Classica wissen lässt. Guten Geschmack können wir ihm also mit gutem Gewissen attestieren 😉 Wie es zu diesem Erwerb kam und was Angelika damit zu tun hat? Das erfahrt ihr hier:


Opel: Techno Classica 2017

Wie gesagt: Dieses Jahr war die Techno Classica etwas ganz Besonderes für mich und der Opel-Stand ein Publikumsmagnet für Groß und Klein. Apropos klein: den ferngesteuerten Insignia – der vor kurzem noch in Genf über den Stand gebraust ist – hat dieses Mal Halt in Essen gemacht:

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (11)

  1. Herr Mertin, sollte die nette Dame Sie nochmals nach einem Opel Klassiker fragen, dann bitte auch den Calibra erwähnen.

    Zeitlos schön, technisch voll auf der damaligen Höhe, vielseitig nutzbar und vor Allem mit einer traumhaften Rundumsicht, die bei fast allen heutigen Einheitsbrei-Design-Ergüssen fehlt.

    • @PK Bin Mal vor einer Weile von meinem Kumpel den Commodore B GS/E gefahren und hatte das Gefühl ich sitze im Glashaus. 😀 Nee Mal Spaß beiseite der rundum Blick in den neueren Fahrzeugen ist schon eine Katastrophe da ist Parkpilot schon fast Pflicht. Die älteren Fahrzeugen wusste man wenigstens wo vorne und hinten Schluss ist. Aber das ist halt Design und soll dem Kunden das Gefühl geben in einer sicheren Burg zu sitzen. Mich stört es nicht so extrem da ich ja beides habe Opel youngtimer und Opel Neuwagen und bei meinem Arbeitswagen kann ich eh nur nach Aussenspiegeln fahren weil nach hinten raus sehe ich nur plane und eine Rückfahrkamera gibts auch nicht. 😉

      • Ja, da gebe ich Dir Recht: Die Übersicht in neuen Modellen ist zum größten Teil eine Katastrophe.
        Ich denke aber, daran ist nicht nur „Design“ Schuld… Sondern auch zeitgemäße Crash – und Steifigkeitsvorschriften, die natürlich massivere Säulen erfordern. Ein Überschlag im Commodore dürfte tragischer enden als Einer im Insignia….

        • Jepp. Das Türfugenbild suggeriert äußerlich/geschlossen kaum etwas davon.
          Aber „netto“ / geöffnet bleibt um so weniger.
          Das sog. „Greenhouse“ (Fensterunterkante aufwärts) steckt aber auch weit mehr weg als sowas fragiles von damals – zum trockenbleiben max. tauglich 😉

    • Stimmt schon. Einerseits. Mein Calibra ist jetzt aber gerade erst 20 geworden. (aus dem letzten BJ) Und irgendwie passen Techno Classica, also klassische Technik und Benzineinspritzung nicht zusammen. Auch ein Rekord im Luftwiderstand ist eher untypisch für klassische Fahrzeuge. Falls irgendwann Autos mit Verbrennungsmotor die man auch noch selbst lenken könnte, nicht mehr als Neuwagen zu kaufen sein werden – DANN wird der Calibra auch auf der Techno Classica stehen. Und ich brauch für meinen dann längst ein Kennzeichen mit nem H.

      • @mirfaelltkeinnameein Das ist auch das derzeitige Problem des Calibra, er wird noch nicht so recht von der old/youngtimer scene wahrgenommen. Aber ich bin der festen Überzeugung das auch er mal zu einem gesuchten Klassiker wird denn leider sind viele calibras entweder auf dem Schrott gelandet oder sind irgendwelchen Tuning Exzessen zum Opfer gefallen. Übrigens meiner wird dieses Jahr 26 also nicht mehr lange zum H Kennzeichen. 😉

  2. Mein Calibra wird jetzt 27 und macht immer noch Spass ihn zu fahren. Für einen „Klassiker“ ist er tatsächlich zu modern. Was natürlich auch positiv zu sehen ist. Er hat im Prinzip Alles, was ein modernes Automobil braucht. Auf die vielen heutigen Helferlein kann ich gern verzichten. Nur besseres Licht wäre nicht schlecht…

    • @PK wow damit ist dein Calibra ja einer mit der ersten, darf man fragen welche Farbe? Klassisch in Rot? Mit C20NE Motor? Und beim Licht da gebe ich dir Recht es ist grausam 🙂 da helfen auch die Osram nightbreaker kaum. 😉

        • @PK meiner ist auch im typischen Magma Rot. Ich hatte ihn bei meinem Opel Händler aufpolieren und versiegeln lassen seither steht er richtig gut da. Immer Mal wieder wachse ich ihn allerdings fahre ich ihn nur von Mai bis Oktober und so gut wie nur bei schönem Wetter 😉 zumeist steht er auch in der Garage. 🙂

          • Ich hab erst vor gar nicht so langer Zeit entdeckt, dass unweit von mir einer auch noch einen besitzt und wohl nur zu erlesenen Tage zum Vorschein bringt.
            Das Magmarot von damals, echt übel am verwittern, diese verflixten Rot-Pigmente…(!)

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