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Entwickler-Tagebuch Insignia Technik Video

Der neue Insignia – Parkmatt in drei Zügen

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Nach dem großen Echo auf meinen Park-Beitrag wollte ich es dann doch auch selbst etwas genauer wissen: Wie haben das meine Kollegen hingekriegt? Welche Technologie und welcher Entwicklungsaufwand stecken hinter dem perfekten Manöver von Köln? Philipp Quanz und ich holten daraufhin Bilal Khan aus der Zukunft in den aktuellen Insignia-Kosmos zurück. 😉 Unser Experte im Bereich aktive Sicherheitssysteme kramte auf unsere Fragen hin gerne in seinen Erinnerungen:

Wie habt Ihr den Parkpiloten ausgelegt?
Bei einem solchen Assistenzsystem kommt es immer darauf an, dass der Kunde es als hilfreich und zuverlässig empfindet. Der Parkpilot muss parat sein, sobald er aktiviert wird. Eine zweite oder gar dritte Chance gibt es nicht. Bei der Lückenerkennung fängt’ s an. Da waren unsere Zielvorgaben schon sehr eng gesteckt. Dass unser System unter bestimmten Umständen noch sehr viel mehr kann, zeigt Deine Kölner Erfahrung. Ich will jetzt nicht in die Details gehen, schließlich möchten wir hier niemanden dazu animieren, neue Parkrekorde aufzustellen. Bei Dir stand zum Beispiel ein Transporter vorne. Dessen Kontur gab ideale Anhaltspunkte für die Sensorik, was sicherlich zum Erfolg Deiner Aktion beigetragen hat.

Weitere Entwicklungsziele?
Wir wollten das Einparken in möglichst wenigen Zügen hinbekommen. Unser neuer Insignia steht sauber in der Längslücke, nachdem er im Durchschnitt dreimal vor und zurück gerollt ist. Wir wissen, dass der Kunde das aufgrund eigener Erfahrungen zu schätzen weiß.

Der Parkpilot muss sich also am routinierten Autofahrer messen lassen?
Ja genau. Und den Einparkvorgang müssen wir in der vom Nutzer gewohnten Art inszenieren, was zum Beispiel die Radien und vor allem die Geschwindigkeit angeht. Zu viele Bremsvorgänge und zu laute Bremsgeräusche wirken abschreckend, weshalb bei diesem Projekt unsere Bremsen-Experten phasenweise stark involviert waren.

Müssen Entwickler gute Psychologen sein?
Nun, gerade wer im Bereich Assistenzsysteme tätig ist, sollte schon die Gabe haben, sich in den Nutzer hineinzuversetzen. Für besonders knifflige Fragen holen wir aber professionellen Rat. So steckt zum Beispiel in der Gestaltung und Ausführung der Parkpiloten-Anzeige im Cockpit – Arbeitstitel: Amphitheater – oder auch der Signaltöne eine Menge psychologisches Know-how.

Wie war die Arbeitsteilung mit dem Zulieferer?
Hier ging es vor allem um die bestmögliche Kommunikation zwischen unseren Systemen und der Sensorik. Bremsen, Lenkung, Subsysteme zur Signalgenerierung … erst, wenn alle Einzelkomponenten perfekt auf den neuen Mitspieler eingeschworen sind, entsteht ein stimmiges Konzert. Bevor ein Manöver wie Deines in Köln so harmonisch und reibungslos klappen kann, sind viele Koordinationsgespräche auf verschiedenen Ebenen und Versuche, vor allem virtueller Art, erforderlich.

Die Designer hatten auch Mitspracherecht …?
Ja natürlich. Immerhin galt es, zwölf Ultraschallsensoren – jeweils sechs vorne und hinten – in den Stoßfängern unterzubringen. Und zwar so, dass sie einwandfrei funktionieren und gleichzeitig die Designlinie nicht stören. Mit einer gepfeilten Sportwagen-Front beispielsweise wäre unsere Sensor-Lösung nicht vereinbar.

Wann konnten sich die Bereiche darauf einstellen?
Von Anfang an. Das Parkpilot-Team hat seine Arbeit ja schon zwei Jahre vor dem eigentlichen Entwicklungsstart begonnen. Wir vom Bereich Assistenzsysteme sind generell sehr früh dran. Schließlich müssen wir den Kollegen von der Plattform-Konzeption mitteilen, was bis zum Serienstart umsetzbar ist.

Was erwartet uns denn dann in der Zukunft?
Das autonome Fahren wird sich auf breiter Front durchsetzen. Heruntergebrochen auf den Parkpiloten bedeutet das: Niemand muss sich mehr um einen geeigneten Stellplatz kümmern. Der Parksuchverkehr wird zum Relikt der Geschichte. Diese Aufgabe überlässt der Fahrer seinem Auto beziehungsweise einer App, die den Wagen dirigiert. Solange kann sich der Mensch sinnvolleren oder erfreulicheren Beschäftigungen widmen. Noch ein interessanter Aspekt ist die Flächenschonung in Städten: Das Aus- und Einsteigen am Parkplatz entfällt, so dass die Parkstreifen deutlich schmaler ausfallen können.

Kommentare (59)

  1. Mir ist gerade zufällig was aufgefallen, auch wenn man von Frau Wetzstein gewissermaßen abgelenkt ist: 😉

    Bei der Heckansicht des roten Insignia ST sieht man gut, wie katastrophal schlecht die Rückleuchte eingepasst ist bzw. die Heckklappe. Die Spaltmaße der geteilten Rückleuchte stimmen überhaupt nicht. Die Klappe sitzt im geschlossenen Zustand viel tiefer, man sieht einen deutlichen Ebenenversatz.

    Hoffentlich ist das noch der Vorserie geschuldet…

    • Das Spaltmaß zwischen Motorhaube und Frontverkleidung ist im Bereich der Scheinwerfer genauso übel (Foto mit Frontansicht roter ST). Fast so, als wäre die Haube nicht ausreichend nach unten gewölbt an den beiden Stellen… Mensch, das muss dringend besser werden. Andere schaffen es doch auch, saubere Übergänge hinzukriegen.

    • Muss an der Vorserie liegen. Hier in Rüsselsheim fahren schon massig Insignia B Grand Tourer herum. Die ST tauchen erst seit einer Woche immer wieder mal auf.

    • Ich glaube die Sache an der Heckklappe lässt sich leicht korrigieren durch Stellschrauben der Dämpfer. Bei MT wurde auch ein Versatz beim gekauften GS festgestellt, ließ sich aber schnell anpassen.

      Die Heckklappe wird wohl zu weit nach unten gezogen. Blöd ist es dennoch so etwas auf den Bildern zu sehen.

      Bei der Front sieht es etwas schlimmer aus.

      • Klar, man kann es sicherlich schnell korrigieren. Was mich aber dabei beschäftigt, ist die Frage: Warum geht das so aus dem Werk raus? Sollte da nicht etwas mehr Sorgfalt bei der Endkontrolle herrschen? Sowas ist doch einfach ärgerlich und zeugt nicht von hoher Fertigungsgüte. Es ist doch sicher nicht Sinn und Zweck, erst mal beim FOH alles nachstellen zu müssen bei einem Neuwagen (!!!), bevor dann alles so ist, wie es gleich schon sein müsste…

        • Und dazu sind es hier auch in einer Form auch Pressebilder. Diese Tatsache macht es schon brisanter. Das Fahrzeug muss doch vor Foto und Werbezwecken abgenommen werden.

          Aber ich muss sagen: Opel kenne ich nicht anders 😉

          • Dabei sind das nicht mal wirkliche Probleme. Es müsste nur akurater gearbeitet/zusammengebaut werden. Lieber dauert ein Auto dann etwas länger in der Fertigung, dafür ist es aber perfekt, wenn es ausgeliefert wird. Warum können das andere Hersteller? Selbst bei Hyundai sieht man solche Klopper nicht. Da passen alle Fugen.

      • Das größte Problem ist das , sei es jetzt im Werkzeugbau oder auch Getriebe Werk, in der Führung die falschen Leute sitzen. Vor 5-10 Jahren sah das noch alles ganz anders aus. Da haben wir noch richtig gerödelt, da wurde noch richtig geschafft ! Damals war es noch nicht so das ich z.B meinen Vorgesetzten oder Werkstattleiter erklären musste wie die Maschine, Fertigung, Abläufe etc. funktionieren.
        Es ist traurig das es so gekommen ist. Ich wünsche keinen seinen Job zu verlieren, aber hoffe dennoch irgendwie das durch die voraussichtliche Übernahme durch PSA mal ein wenig aufgeräumt wird. Bei den letzten Betriebsversammlung war ich erstaunt wieviele Angestellte der OPEL doch hat. Und da soll an doch wenn es denn schon sein muss aufräumen.

        • Du sprichst es aus!

          Es geht Querbeet auch durch sämtliche Entwicklungsbereiche. Die guten „Alten“ sind, oder gehen durch Frühverentung weg. Ersetzt wird das dann durch top von der Uni qualifizierte Theoretiker, die nix auf die Kette kriegen, aber tolle PDFs und Diagramme für Meetings, Stehungen machen können.

          Schaut man sich mal die gewünschten „Skills“ an, die bei den Opel Stellenausschreibungen gefordert werden. Da schüttelt es einem. Gesucht werden junge, dynamische, am Besten unverheiratete, kinderlose Akademiker, aber mit 25 Jahren Berufserfahrung, multilingual, überall auf der Welt einsetzbar, flexibel in der Wochenarbeitszeit, usw.
          Normale „Arbeiter“ werden bei Opel wohl nicht mehr gesucht…aber wer baut dann die Autos??? Ach ja, demnächst PSA. Denn bei den Franzosen sieht Arbeitskampf ja anders aus…

          So, daß hatte zwar jetzt nix mit dem Thema zu tun, musste aber mal raus.

          • Tja, Du sprichst mir aus der Seele. Die besten Referenzen bringen nichts, wenn man bei der praktischen Arbeit eine Pfeife ist…

            Es kommt auf die Arbeiter selbst an, die schaffen das Endprodukt, so wie man es dann vor der Tür stehen hat. Und Arbeiter, die sich mit der Arbeit identifizieren, hängen sich auch mit Herzblut in die Arbeit rein.

            Hoffentlich wird auch der letzte hochgestochene Manager im Führungsstab irgendwann mal dahinter kommen.

          • Glaub jeder Job hat „seine Leichen im Keller“ (auch wenn das unsrige Gebäude nicht mal baulich einen hat;)
            Mir wird da auch allerlei interna angetragen….

            Bringt es konstruktiv dorthin wo es gehört !

    • Philipp Quanz @ dn_198 und Drummer79: Bevor die Spekulationen weiter ins Kraut schießen: Es handelt sich hier, wie von Mario A. erkannt, um ein Vorserienfahrzeug. Die Fotos mit Kirsten Wetzstein und Bilal Khan sind genauso wie das Einpark-Video „auf dem kleinen Dienstweg“ entstanden. Diese blogexklusiven Motive werden nicht für PR- oder Marketing-Zwecke verwendet. Das Material lässt keinerlei Rückschlüsse auf die Fertigungsqualität von Fahrzeugen zu, die für den Verkauf bestimmt sind.

      • Na, Ihr Wort in Gottes Ohr. Wir sind ja froh über exklusives Material und ein Jeder weiß auch die zusätzliche Zeit zu schätzen, die dafür aufgebracht wird.

        Allerdings bräuchte man doch gar nicht erst den Blog-Lesern Anlass zu geben, entsprechende Spekulationen über die Fertigungsqualität anzustellen.

        By the way:
        Auch Vorserien-Fahrzeuge können schon anständig im Finish sein. Trotzdem vielen Dank für die Info.

        • Soll jetzt kein Hate sein: Aber hätte man sich mal die Bilder aktuellen Insignias auf Mobile.de oder der Opel- und Vauxhall Fahrzeugen auf dem Genfer Autosalon bzw. die der Buicks in New York angeschaut, wäre klar gewesen, dass man sich diese hypernervöse Reaktion auch hätte schenken können.

          • Nee, ich empfinde das ja nicht als Hate, aber wir sind alle mit Herzblut dabei. Der Insignia ist vom Design – gerade auch die außergewöhnlichen Rückleuchten – ein solcher Hammer geworden, dass man sich halt darüber ärgert, wenn diese Details eben nicht messerscharf passen. OK, es ist ein Vorserien-Fahrzeug, alles geklärt. Pressefotos sind ja meist geschönt, das „Lebend“-Objekt kann ja einzig und allein den wirklichen Eindruck vermitteln. Alles gut also.

        • Also, ich erlaube mir eine Anmerkung: Bin diese Woche einen Insignia GS gefahren, und es fiel mir auf, dass das Lautsprechergitter in der Mittelkonsole miese eingepasst war, und irgendwas hat elendig geklappert im Bereich der Lüftungsdüse/HUD.

          Da fragte ich mich:
          1) warum ist das keinem aufgefallen, weder im Werk noch beim Händler, immerhin sind die damit schon 1300 km herumgekurvt (zumindest das offensichtliche Lautsprechergitter und die schlecht schließende Heckklappe).
          2) Hoffentlich ist das nicht bei meinem ebenso… ;-/

      • @Q: Das habe ich mir auch gedacht. Aber dieser Blog ist eben öffentlich. Ich habe ja selbst den Versatz an der Heckklappe beschwichtigt. Ich bin überzeugt, dass wenn die Produktion ordentlich läuft, es alles sauber verarbeitet ist. Ich habe ja nicht behauptet, dass Rückschlüsse auf die allgemeine Verarbeitungsqualität zurückzuführen sind.

        Der letzte Satz galt jetzt nicht zur Verarbeitungsqualität, sondern eher anderen sich summierenden kleinen Fehlern, wie die bei Bestellstart von Astra und Insignia vorhandenen Bugs im Konfigurator oder hier eben ein Vorserienfahrzeug, dessen Fehler an der Motorhaube deutlich erkennbar ist. Aber um so Debatten zu vermeiden, einfach kurz benennen, dass es eines ist und schon ist die Diskussion beendet.

        Ick mach mir da keinen so großen Kopf. Aber die Bilder schauen sich hier auch ab und zu Neulinge an oder potenzielle Neukunden und da sollten solche Sachen nicht vorkommen.

  2. Gehört zwar auch nicht hierher, sorry, aber habe gerade den Crashtest des Fiat Doblò gesehen… Opel sollte den Combo mit sofortiger Wirkung aus dem Programm nehmen. Das Auto ist eine absolut unsichere Gurke. Glaube ohnehin nicht, dass der noch groß verkauft wird… So, das nur mal am Rande.

    • Siehe Renault Kangoo / Mercedes Citan…, von wegen “ Das Beste oder ni..“

      Beim Combo ist ja nicht mehr lang – der neue dreht ja seine Runden bereits (getarnte).

      • Naja, allerdings muss man sich fragen, ob man nicht lieber ein Lücke von ein paar Monaten hat, bis der Neue da ist, anstatt weiterhin eine Blechbüchse mit eklatanten Sicherheitsmängeln zu verkaufen. Ich appelliere hier an Opels Sicherheitsdenken. Der Doblò/Combo ist total veraltet und war ja auch nie ein Opel. Was ausgerechnet diese Kooperation damals gesollt hat, verstehe ich bis heute nicht.

      • Tja, genau das wüsste ich ja gerne. Ich denke, die Masse wird wohl der 2.0 CDTI mit 170 PS ausmachen, mit Frontantrieb und AT-8 ist er ja schon konfigurierbar, wäre aber interessant, ob es diese Variante auch als 4×4 geben wird. 210 PS Biturbo ist wohl bisschen zu dick für manche… ich selbst bräuchte den auch nicht. Der 170er würde es tun, hab jetzt auch den 160 PS 4×4 und der reicht mir völlig von der Leistung.

  3. Weil gerade das Thema Insignia & Parken hier so präsent ist:

    Wenn man aktuell rund ums Rüsselsheimer Opel-Werk fährt, fällt einem auf das hunderte von neuen Insignias kreuz und quer in jedem erdenklichen Winkel, dicht an dicht, auch teils auf Werksgelände befindlichen Wiesen abgestellt wurden.

    Werden hier auch noch „Parktests“, Vorsicht Ironie 🙂 gemacht, oder ist da was anderes im „Busch“?

    So viele Neufahrzeuge standen in diesen exponierten Positionen noch nie rum!
    Mich drängt sich da der Verdacht auf, daß die neuen Insignias irgendwie noch nicht aus dem Werk dürfen, weil irgend ein Bauteil von einem Lieferanten fehlt, oder es an umfangreichen Nacharbeiten bedarf. Komisch.

    Weiß da jemand mehr???

    • Kann ja auch sein, daß das die Vorbestellungen sind, die zum 24.06. ausgeliefert werden. Wenn sie in 2 Wochen noch da sind, würde ich mir mal Gedanken machen…

    • Da musst du dir deine eigene Gedanken machen. Ich glaube du meinst die Fläche vor der Lackiererei gegenüber der Bahnschienen oder den Verladebahnhof an der Bundesstraße zwischen Rüsselsheim und Gustavsburg. Das hat nicht unbedingt mit gezwungenen Nacharbeiten zu tun. Sondern wie Rantanplan es bereits sagte fertige Bestellungen sein können oder Fahrzeuge, die zukünftig die Ausstellungsräume der FOHs schmücken sollen (z.B. für das Ausland, da beginnt der offizielle Verkaufsstart etwas später).

  4. Mich würde interessieren wie der Spurhalte Assistent reagiert bzw. Funktioniert.
    Hält das Fahrzeug wie bei mercedes die Spur oder fährt das Auto Schlangenlinien, wie beim Astra K?

    • Am Besten bei Gelegenheit wohl selbst ausprobieren – bish. Tests/Fahrberichte dazu ?
      Zugegeben, beim Astra mal kurz mutwillig ausprobiert. Ich empfand es als erwas „eckiges Pingpong-Spiel“, keine Ahnung/Vgl um wieviel das besser, „natürlicher“, weicher geht.
      Aber so wie es auf das IntelliLux Matrix-LED im Astra eine Steigerung gibt, könnte/sollte…

      • @didi: Hast du eine Ahnung, ob die Assistenzsysteme der Frontkamera abschaltbar sind? Bekomme meinen Astra in fünf Wochen und war ganz überrascht, als ich las, dass der auch schon über solchen Assistenzblödsinn verfügt. Bin ja überhaupt kein Freund davon – Parksensoren ok, aber alles andere…

        • Über den primitiven (weil nur nervig piependen) Spur-Assi im CLX wird in Fahrberichten auch gemeckert.
          Muss dann wohl jedesmal bei Neustart per Taste ausgeschaltet werden.
          Nur so gibt’s Punkte beim EuroNcap.
          Siehe auch SSA/Start-Stop-Automatik, bringt entspr beworben, steuerlichen CO2-Vorteil nur wenn anfänglich aktiv, manuell ausgeschaltet im Weiteren (möglich).

  5. Toll das ich noch das Einparken gelernt habe.
    Aber wie dem auch sei, ich finde es viel trauriger, das ich gestern erfahren musste, das es für Europa keinen Sechszylinder mehr geben wird ( ich hatte mir noch einen Insignia OPC bestellt, den ich seit 8 Wochen genießen darf )und das man das Opel Performance Center mit ihren sportlichen Fahrzeugen aufgeben wird!!!!!
    Keine Konkurrenz mehr zur M-GmbH ,AMG ,VW -RS ect.
    Aber was soll es, dafür hat sich eine Frau Tina Müller ( Ihres Zeichen Marketing Chefin ) eh noch nie interessiert, es gibt ja nun für jeden Insignia den Tina Müller Lippenstift samt Beautycase, was dann das Image enorm steigern wird und die Herren in Scharren von M- AMG- und RS-Modellen zu Opel locken wird. Ich werde dann solange in meinem Knallroten OPC, der Unvernunft der Technik und der Leistung frönen.
    In diesem Sinne Ihr/ Euer T.U

      • Wenn ich die Quelle hier bekannt geben würde, müsste ich Menschen diskreditieren was ich nicht tun werde. Die Auskunft ist gesichert, leider.
        Geredet wurde schon länger darüber,die Entscheidung ist auch gerade im Hinblick auf einen vom Image her höheren Status den man erreichen möchte,
        nicht nach zu vollziehen.
        Tradition sollte verpflichten, fragt man sich langsam bei Opel, ob es womöglich Tradition ist, seine Tradition mit Füssen zu treten,wenn man Rückblickend auf die Aufgabe der Oberklasse mit der KAD-Reihe , der angehenden Oberklasse mit Senator /Lotus Omega und die Aufgabe der erfolgreichen Coupes Monza und Calibra betrachtet! Nun quält man sich mit einem sicher gelungenen Insignia B den Bogen bis zur Oberklasse zu schlagen (besser obere Mittelklasse ) beraubt sich aber wieder ohne Grund seiner vorhandenen Waffen. An der CO2 Diskussion kann es ja nicht liegen, sonst würde MB keine neue Reihensechszylinder raus bringen und BMW und Audi Ihre Sechszylinder verschrotten. Die Elektroroller werden sicher nicht die Zukunft sein, denn es gibt Wasserstoff mit dem Brennstoff kann man Ottomotoren und Brennstoffzellen betreiben ( Abgas H²O (Wasser)Reichweite je nach Tankfüllung ,dann tanken und weiter geht es), ohne die Natur wegen der seltenen Erden für die Batterietechnologie zu zerstören, nur mal so nebenbei. In diesem Sinne T.U.

        • Das ist ja wirklich ein düsterer Ausblick, sofern es stimmt.
          So eine (sry) geile Limousine wie den Insignia bringen, mit hochgepriesener Allradtechnik, und ihn dann bei 260 PS verhungern lassen? Gerade dieses Fahrzeug schreit regelrecht nach 350+ PS und flotten Rundenzeiten.
          Naja lassen wir uns überraschen/warten wirs ab.
          Vielleicht gibt es dnan ja über das Exclusive Programm eine Werksleistungssteigerung 😀

        • War ja vorauszusehen, dass kein OPC mehr kommt.
          Die Automatik packt ja nur 400 Nm und ist beim 2,0 l mit 260 PS am Ende.
          Möglich wäre vielleicht noch eine vernünftige Handschaltung mit verstärter Kupplung.
          „Opel ärgert die Oberklasse“ kann man nur noch als Witz ansehen.
          Die lachen sich über diese Fahrzeugpolitik tot.
          Gebe Dir recht, dass es schade ist und Opel hier ein tolles Auto verhunzt.
          Wollte mir auch wieder einen OPC kaufen, aber jetzt wird es halt ein Konkurrenzprodukt mit 6 Zylindern.

        • @Ted hattest du nicht mal geschrieben das ein Vierzylinder mit Turbo und ca 360PS kommen soll oder verwechsel ich dich da. Nicht desto trotz Opel oder Sportmodelle ist einfach emotionslos. Ich glaube man verscherzt es sich bei Opel immer mehr mit seinen Fans. Ich persönlich habe immer mehr ein Schlechtes Gefühl mit Opel.

          • Nachdem nun noch ein Buchhalter die Konzernspitze übernommen hat , sehe ich auch schwarz. Für Emotionen,Kreativität und einfach mal etwas „verrücktes “ zu wagen, sind ja diese Leute nicht unbedingt bekannt.
            Ja ich bin im Moment auch nicht sehr Optimistisch , ob man bei Opel noch einmal so etwas wie einen Insignia A OPC ,Lotus Omega oder Irmscher 4,0i 24V raus bringen wird? Ich hoffe da immer noch auf Erich Bitter der ja auch nie verzagt .

          • @Ted bei motor-talk hat jemand geschrieben das man das Kürzel OPC durch GSI ersetzen will. Genau das ist das Problem bei Opel die wissen nicht was sie wollen!!! Zuerst etabliert man das GSI Label um es dann wieder verkümmern zu lassen und im Endeffekt gänzlich abzuschaffen, jetzt will man es wieder aufleben lassen?! Ich glaube die Marketing Pfeifen bei Opel glauben das der Kunde auf der wurstbrühe daher geschwommen ist.

          • Hallo Ralle, das halte ich für ein dahin geworfenes Gerücht. GSI verbindet man immer mit dem Kadett oder Astra , war noch nie in einer höheren Klasse angesiedelt. Abgesehen davon hat der neue Insignia B, ja die OPC- Line Ausstattungslinie! Warum in aller Welt sollte Opel denn diese, wo gerade die Insignia B Einführung läuft,diese wieder einstampfen. Also das ist sicher nur von einem Bloger, so daher gesagt. Gruß Ted

          • Das opelmarketing sollte das Potential dieses Blogs mehr nutzen und in den Dialog mit dem Kunden gehen. Was möchte der Kunde? Ist dies umsetzbar? Gerne auch diskutieren.
            @Ted es würde generell keinen Sinn machen die OPC Abteilung weg zu sparen wenn es eine OPC Line gibt.

          • Das mit dem Blog sehe ich auch so, hier wird bestenfalls ein Monlog gegen eine Wand geführt, aber nicht mit dem Hersteller. Was diese “ Moderatoren“ hier für eine Funktion haben, ausser evtl. den Blog von schlechten / Rufmordenden Beiträgen frei zu halten verstehe ich auch nicht. Hier findet kein Dialog mit den Kunden,Freunden und Interessenten der Marke Opel statt. Mann scheint da mehr auf InfraTest oder anderen Instituten zu vertrauen die Befragungen anstellen , die leider nur sehr Seelenlos sind und auch nur von “ Söldnern “ erstellt und durchgeführt werden. Sie spiegeln sicher nicht den Puls der Zeit der Kreativität und der Emotionen für den Konzern Opel ab. Würden sonst Produkte wie Monza, GT, Calibra ,Senator und OPC verschwinden ? Jeder Andere deutscher Hersteller pflegt und entwickelt seine Modelle bis Sie eine absolute feste Größe darstellen. Nur Opel kennt das nicht . Da ist es eher Tradition Modelle und Namen in der Versenkung verschwinden zu lassen und somit auch Marktanteile. II. Macht es Sinn die OPC-Abteilung zu killen ? Ich habe da keinen Einblick in die Zahlen der Gesellschaft ( OPC ist eine GmbH) aber es kann schon sein das die gerade nicht positiv ist! Aber wie sollte Sie auch? Die OPC-GmbH darf doch nicht so arbeiten wie die M-GmbH von BMW zum Beispiel, Ich hatte versucht bei der Bestellung meines neuen Insignia A OPC im Juni2017 , mir das Ardenblaumet. und eine geänderte und erweiterte Lederinnenausstattung zu bestellen. No Way ,Absolut nicht möglich. Es war schon ein riesiges Theater an die Telefonnummer zu kommen. Ohne meine Möglichkeiten wohl undenkbar. Und ja, ich ich fürchte nach derzeitigem Wind im Konzern, das die OPC-GmbH platt gemacht wird und nur noch der Aufkleber OPC-Line übrig bleiben wird. Die Teile kann ja jeder X-Beliege OEM ans Fließband liefern, dazu braucht es denn die Menschen der OPC-GmbH nicht mehr !!! Gruß Ted

          • @Ted gut der Blog fungiert als Entwickler Blog um uns einen Einblick in die Entwicklung eines Autos zu geben. Meine Idee wäre es diesen Blog auch für das Marketing zu nutzen das heißt das die Kunden mit der planung/Entwicklung eventuell über zukünftiges Anregungen geben können im Dialog sozusagen. Im Prinzip geben hier sehr viele Blogger schon Anregungen nur das ganze zumeist ohne Rückmeldung. So zB. die OPC Frage warum kommt da nix? Liegt es an schlechten Verkaufszahlen? Kein Budget?
            Deine Anregung zum OPC Insignia finde ich im übrigen auch gut ein OPC Exclusiv wäre sicher was feines aber da ja eh nix mehr zu kommen scheint hat sich das ja sowieso erledigt.

          • @ted gebe dir recht, Opel fängt an am Markt vorbei zu agieren.
            OPC einstampfen, Kunden, die etwas spezielles wollen zur Konkurrenz treiben.
            Ich dachte immer GM wäre für Opel scheiße, aber PSA ist noch schlimmer.
            Es geht nur noch um Gewinnoptimierung und nicht mehr um den Kunden.
            Die Leute, die hier ihre Berichte schreiben, dürfen doch nur die Werbefloskeln weitergeben.
            Wäre schön, wenn Die auch Ihre Meinung verfassen würden und erlich antworten.
            Dabei auch auf die Leute eingehen, die hier schreiben.
            Nur dann wären sie wahrscheinlich am nächsten Tag arbeitslos.
            Für mich steht fest kein richtiger Insignia OPC mehr Opel mehr.
            Die Konkurrenz baut schöne 6 Zylinder mit Power.

          • Nun ich kann hier auch nur noch verständnislos mit dem Kopf schütteln. Ich bin nun jemand der seit 25 Jahren in der Automobilbranche tätig ist immer Opel verbunden. Mir liegen diese Fahrzeuge einfach mehr als Andere nur irgendwann scheint es nicht mehr zu gehen. 2001 hatte ich offiziell einen Omega B V8 bestellt dann wurde der Vertrag sang und klanglos storniert! Darauf hin bestellte ich mir einen 740IAL E38 über BMW Individual , hier sollte sich die “ Insignia Exclusiv“ Gruppe mal umschauen wie es geht und was machbar ist. Später habe ich bei einen Bitter IC ( Insignia Coupe ) wobei die Basis ein Insignia Fließheck 2,8L 24V Turbo darstellt.25.000 EURO Aufpreis für die komplette Exclusivität war es mir wert. Opel begreift es einfach nicht das es viele sehr viele Menschen gibt ,angefangen bei den Chefs der Autohäuser die gerne mehr für eine Individuelleres Leistungsstarkes Fahrzeug ausgeben würden! Das man dabei auch noch gute Margen hat kommt noch dazu. Insignia B Exclusiv ist ja schon mal ein netter Anfang ,aber viel zu kurz gesprungen! Nur drei Lederfarben? Kein Alcantara! Keine Individualisierung über die Möglichkeit der Verkleidung der Türtafeln, der B-Säulen und der Mittelkonsole, ect. Warum nicht, könnte man doch über die OPC-Individual- (wenn es das gäbe ) abwickeln und es wäre sicher sehr lukrativ. Das Motoren und Getriebe auch heute noch bei Cadillac, siehe CT6 /CTS zur Verfügung stehen, käme für eine OPC-Individual Serie, noch dazu. Warum macht man das nicht ? Am besten sollte sich da der Herr Küspert drum kümmern, er hat es bei Maybach nun gesehen und erlebt wie es geht!? Sollte man meinen?

  6. Einen hätte ich noch: Es ist mittlerweile bei Mittelklasse-Limousinen neuester Generation Standard, dass bei LED-Rückleuchten auch die Rückfahrscheinwerfer mit LED bestückt sind. Nicht so beim Insignia. Opel, echt… 🙁

    • @Q: Es gab ja mal die Anfrage, im Weiteren noch die befassung / zulassung dazu.

      (LED*-)TFL vorn + (LED*-)Rücklicht hinten dauerhaft ein.
      Sog. skand.-Modus.
      Kommt das hierzulande auch noch, mind. freischaltbar ?

      • Kannst du doch manuell über das Standlicht steuern. Ich fahre schon seit Jahren so, weil ich die Lichtautomatik für viel zu nervös und es einfach für unnötig halte, wenn die wegen Licht/Schatten ständig hin und her schaltet.

        • Aber Standlicht ist ungleich Tagfahrlicht (!), mal abgesehen von StVO-Regularien…
          Bei Glühfaden-Technik zeigt sich das bei der sog. 2-Faden-Lampe. 5/22 W Spezifikation.

          Entsprechend optisch feststellbar.
          Und bei separaten Aufbau stimmt die Ausrichtung womöglich noch nicht mal (!)

          Ich finde es auch sehr besch…Fahrzeuge (im Gegenverkehr) mit STANDlicht im FAHREN anzutreffen.
          Das geht anders/besser.

          • Bei meinem Cascada mit LED- TFL/Standlicht sehe ich da keinen Unterschied. Bei normaler Beleuchtung gibt es den, da gebe ich dir Recht. Wenigstens kann ich so die Lichtautomatik „austricksen“

          • Sicher ? Ein Standlicht das so hell/grell wie TFL leuchtet ?!

            Ersteres ist ja quasi nur als Positionslicht, geparkt am Straßenrand, nächtens, andauernd (an unübersichtlich/absichernder) Stelle.

            Manches LED-TFL dimmt ja z.B. beim Blinken, um Überstrahlung zu mindern entsprechend ab oder schaltet gänzlich aus (s. Astra-K ff…). Beim Cascada mir gerade nicht bewusst (?)

          • Wie gesagt, ich sehe da keinen Helligkeitsunterschied – kann mich aber täuschen. Beim Cascada wird allerdings nix gedimmt, da der Blinker zur Fahrzeugmitte hin, neben dem TFL sitzt (Halogenblinker).

            Sollen die einfach aufhören den Fahrer immer mehr zu bevormunden. Ich sehe die meisten Systeme als eher lästig an – meine persönliche Meinung

  7. Vielen Dank dafür, daß dieses Parkthema nochmals aufgegriffen wurde, und auch ein Video gezeigt wurde. Ich würde das dann gerne mal ausprobieren. Vielleicht könnte Opel ja so eine Aktion beim in Kürze stattfindenden Hessentag zeigen. Sind den dort außer Ausstellungen von Opelfahrzeugen ( Oldtimern, Youngtimern, Neufahrzeugen ) irgendwelche Aktionen geplant.
    Hört man eigentlich bei dieser automatischen Parkaktion dieselben akustischen Warntöne wie bei dem normalen alltäglichen System mit Sensoren in Front / Heckstoßstange ? Der Insignia GS kam dem Corsa vorne ja ziemlich nahe.
    In weiß mit diesen schönen Felgen sieht er gut aus.

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