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Astra Entwickler-Tagebuch Technik Umfrage

Start/Stop-System – Wie hätten Sie’s denn gern?

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Nicht verzagen, Kunden fragen. Das dachte sich auch Timo Stolzenburg, der die Optimierungspotenziale unserer Start/Stop-Technologie am Beispiel des Astra K eruiert. Dabei kam er auf den Opel-Blog. Wir haben den Systemingenieur ermuntert, auf das Urteilsvermögen unserer Leser zu bauen und ihre Rückmeldungen in die Entwicklungsarbeit einfließen zu lassen. Hier sein Anliegen:

Opel Astra K

Eins muss ich gleich zu Beginn loswerden: Als Entwickler erfüllt es mich mit Stolz, wenn ich auf den Siegeszug unseres Kompakten schaue. Der Astra K wurde bis dato 13 Mal Auto des Jahres in Europa und ist seit der Markteinführung 2015 das am meisten verkaufte Opel-Modell.

Unseren Bestseller definiert in meinen Augen ein Begriff wie kein anderer: Effizienz. Effizienz, die dank der intelligenten Kombination aus Leichtbau-Architektur und neuen Motoren Spaß macht. Als Systemingenieur habe ich die Aufgabe, diese Effizienz für die nächste Generation zu optimieren und den Kraftstoffverbrauch insbesondere im Stadtverkehr weiter zu senken – ohne den Kunden in seiner Fahrweise einzuschränken.

Hintergrund: Seit 2016 sind motorabhängig verschiedene Start/Stop-Systeme für Handschalter-Modelle im Einsatz. Die am weitesten verbreitete Variante wurde von meinem Kollegen Patrick Weiner in mehreren Blog-Beiträgen ausführlich beschrieben. Darüber hinaus haben wir beim Astra K für alle Benziner und für den Top-Diesel eine Version im Markt, die bei getretenem Bremspedal einen AutoStart unterdrückt, der sonst durch die Betätigung des Kupplungspedals ausgelöst würde. Dies weil einige Kunden bereits während der Rotphase frühzeitig den ersten Gang einlegen möchten, um für die Weiterfahrt gerüstet zu sein. Ohne diese Funktion würde die spritsparende und schadstofffreie AutoStop-Zeit verkürzt.

Opel: Start/Stop (Konventionell) Opel: Start/Stop (Später AutoStart)

Um nun die Effizienz sowohl kunden- als auch herstellerseitig zu erhöhen, wollen wir die verschiedenen Auslegungen für den Astra K mit Schaltgetriebe in ein Universalsystem zusammenführen. Und die optimale Lösung erzielen wir am ehesten dann, wenn wir die Erfahrungen und Wünsche unserer Kunden mit berücksichtigen. Was das Geräusch- und Vibrationsverhalten angeht, so haben meine NVH-Kollegen schon signifikante Fortschritte erzielt – auch mit Hilfe von Kundenkliniken.

Opel Astra K

Ich möchte an dieser Stelle die Blog-Leser, ganz besonders die Astra K-Fahrer, dazu aufrufen, ihre Erfahrungen mit unseren Start/Stop-Systemen zu schildern. Ob positiv oder kritisch – jeder sachliche Kommentar, jede relevante Situationsbeschreibung, jedes themenbezogene Erlebnis ist willkommen. Wichtig: Immer das Fahrzeugmodell und die Motorisierung nennen. Je mehr Stellungnahmen wir bekommen, desto stärker die Aussagekraft und desto höher die Chance auf ein spürbar besseres Start/Stop-System der nächsten Generation. Vielen Dank im Voraus!

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (168)

  1. Astra K 5T 1.4T 150 PS S/S -> System mit spätem AutoStart

    Also ich persönlich bin mit dem StartStop-System vollkommen zufrieden. Beim Heranrollen an eine Ampel geht der Motor schon bei 4 km/h aus. Die Möglichkeit, bereits den Gang eingelegt zu haben während der Motor noch aus ist, nutze ich insbesondere an einem viel befahrenen Kreisverkehr auf meinem Arbeitsweg. Sobald sich hier eine Lücke auftut und ich von der Bremse gehe, schaltet sich der Motor ein… und der Motor ist schneller an, als ich mit dem Fuß von der Bremse auf das Gaspedal brauche. Das einzige, was ich etwas ungeschickt finde, ist, wenn ich das StartStop-System an einem Berg nutze, der für den Berganfahrassistent zu flach ist, aber man trotzdem etwas zurück rollt. Hier kann es vorkommen, dass sich der Motor etwas „verschluckt“. Aber dies würde eine Autohold-Funktion umgehen.
    Auch der Aktivierungszeitpunkt des StartStop-Systems hat mich positiv überrascht. Bei wärmeren Temperaturen (15-20°C) geht der Wagen nach dem Losfahren schon nach 200m aus (Motor kalt).

  2. Astra K 5T 1.4T 150 PS S/S BJ 08/2015 -> System ?? – keine Ahnung, woher weiß ich das ?

    Ich schließe mich mit den positiven Erfahrungen komplett an.
    Aber auch ich habe oftmals an leichten Steigungen ein ungutes Gefühl wegen des Zurückrollens und schalte deshalb das S/S auch dort manchmal aus.
    In letzter Zeit (km-Stand ab 22000) habe ich den Eindruck, das die S/S Funktion im hektischen Stadtverkehr nicht mehr ganz sicher reagiert. Wenn ich während der Ampelpause den Fuß auf der Kupplung lasse und dann das Kupplungspedal nicht komplett durchtrete reagiert das S/S nicht richtig.
    Wahrscheinlich mache auch ich was falsch, denn wenn ich den Fuß weg habe und danach drauftrete geht es zuverlässig.
    Besonders gut finde ich bis jetzt, wie schnell der Motor wieder anspringt und fahrbereit ist und auch die Ruhe während der Ampelphase (Ach wenn´s nur bald bezahlbare Elektroautos gäbe).

  3. Adam Rocks geleast , 1.0 Turbo , mit Startstop so was von Langweilig ohne Radio
    ohne StartStop richtig geiler Sound und das hat Spaß gemacht. Das Gefühl war Top.
    Ein StartStop ist ein automatisch arbeitendes System zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs im Stand, zwischen 2 und 3 Prozent Kraftstoff wird eingespart.
    Ein Auto braucht 4,9 Liter/ 100Km laut Angabe des Herstellers dann wären das so zwischen 0,098-0,147 Liter blöd also anderst.
    Also Einhundertausend Kilometer dann kommt der Sparwert erst zur Gelltung (9800 // 14700 Liter )19110€ gespart (Liter 1.30€). Geil. Ein neuer Opel wird gekauft.
    Alle ca. 5 Jahre ein Neues Auto. (Ich glaub ich bin in Mathe so schlecht:-).

    P.S.
    Also Start Stop mit Sound nach Wahl und Einstellung wäre das richtige.

    • @Wolf: endlich mal eine richtige Rechnung, neues Auto alle 5 Jahre dank intelligenter Technik!!! 🙂
      Ich versuchs auch mal mathematisch: warmer Motor braucht für eine Stunde Leerlauf etwa 0,6 bis 0,8 Liter Sprit, macht grosszügig einen Euro. Du musst also 19100 Stunden ( sind nur etwa 2 Jahre am Stück) vor der Ampel stehen, um deinen Wunschopel angespart zu haben.
      Viel Spass, aber Radio nicht zu laut aufdrehen, braucht auch Energie…

    • Ich komme nicht so richtig mit: Auf 100.000km hätte der Wagen laut Papier etwa 5000 Liter Sprit benötigt. Davon 2-3% sind 100 – 150 Liter – macht etwa 130 – 200 € (grob gerechnet).
      Wieviel Aufpreis kostet das S/S-System?
      Und das ist nur die monetäre Seite. Es darf nicht vergessen werden, daß ein S/S-System zusätzliche Komponenten enthält, die Rohstoffe und Energie bei der Herstellung gekostet haben. Will heißen: Man investiert erstmal zusätzliche Energie, um dieselbe dann einzusparen….
      Leute, denkt mal drüber nach, wem solche Systeme wirklich nutzen. Dem Endverbraucher jedenfalls nicht…;-)

      • Allein die AGM Batterie, die nach 6-7 Jahren fällig ist kostet ca. 250 Euro im Vergleich zu einen Normalen (nicht S/S tauglichen) von 70 Euro. Der Anlasser (ja ich weiß, ist angeblich robuster, kostet ja auch das doppelte nach der Garantie) wird auch nicht so lange halten (bzw. eher defekt gehen) bei S/S Systemen.
        Belastung/Verschleiß des dauernden Ein- und Auschalten den Motors will ich gar nicht wissen.
        Bei vielleicht optimal gerechneten 150 Ersparnis bei S/S Systemen (100.000 km) ein Witz …

        • heutzutage kann man eh kein auto länger als 3-4 jahre fahren … dann kommt auch der turno das erste mal (bei ~80.000 astra-j a14net automatik).

          wem interessiert es schon, dass teile doppelt so teuer und doppelt so schnell ausgetauscht werden müssen, hauptsache die emissionswerte werden auf krampf auf norm gedrückt – anfallende co2-werte für die ‚mehrherstellung‘ interessieren ja schließlich keinen.

  4. Sorry wenn ich, bish. Opel-Modelle ohne S/S fahre, hier keine Erfahrungen beisteuern kann.
    Noch nicht mal vermisse, im Prinzip von der Fahrschule gelernt habe wann ich den Motor ausmache…(?)!

    Aber bei der Gelegenheit – mal über den eigenen Zündschlüssel hinweg gefragt:
    Wie sind denn die RDE…;)
    Äh, Real-Drive-S/S Einsparungen im Vergleich ?!?

    • Kann didis Frage nur wiederholen:
      * was spart das System tatsächlich?
      * wieviel wird vom erhöhten Verschleiss wieder aufgebraucht?

      Fürchte, dass hier viel Aufwand für wenig Ergebnis getrieben wird.

      Ansonsten finde ich es positiv, die Kunden direkt zu befragen. Sollte Marketing ruhig auch mal machen.

      • @didi/PK – hier die Rückmeldung von Timo Stolzenburg:

        Was spart das System tatsächlich?

        Bei unseren modernen Motoren haben wir im AutoStop nach 3s beim Benziner und nach 5s beim Diesel eine positive Kraftstoffbilanz. Das heißt es wurde mehr Kraftstoff eingespart als durch den AutoStart verbraucht wird. Natürlich ist der Spareffekt stark von der Nutzung des Autos abhängig. Jemand der viel in der Stadt spart mehr als jemand, der fast nur über Land oder auf der Autobahn fährt. Die Ersparnis zu quantifizieren ist daher recht schwer. In einem Kommentar steht ja schon drin, dass in einer Stunde ca. 0,6l Kraftstoff im Leerlauf verbraucht wird. Wenn man also zehn Minuten am Tag im AutoStop ist spart der Fahrer ca. 0,1l. Das ist nicht sehr viel. Aber bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das schon 2l. Immer noch nicht viel für das Individuum. Aber diese Technologie kann in der Flotte viel bewirken. In Deutschland sind laut KBA (Stand 1.1.2017) 45,8 Millionen PKWs registriert. Wenn die Hälfte dieser Fahrzeuge täglich so genutzt wird, dass die 10 Min Stopp Zeit enthalten sind, können allein in Deutschland jeden Monat 45,8 Millionen Liter Kraftstoff eingespart werden (ca. 113.000 Tonnen CO2).

        Wie viel wird vom erhöhten Verschleiß wieder Aufgebraucht?

        Die am stärksten belasteten Komponenten bei Start/Stop sind die Batterie und der Starter. Um den Belastungen Stand zu halten, sind das speziell für diesen Zweck ausgewählte Komponenten (größere Batterie und verstärkter Starter). Dies soll gewährleisten, dass die Nutzungsdauer nicht kleiner als bei einem Fahrzeug ohne Start/Stop ist.

        Und zum Aufwand:
        Es ist sicherlich richtig, dass dies ein großer Aufwand ist, aber das große Einsparpotential kommt durch die millionenfache Nutzung.

        • @PQ: danke für die schnelle Info. Allerdings ist die Argumentation nur für ein Marketing-Überzeugungs-Meeting geeignet.

          Genausogut könnte man hochrechnen, wie stark der Verbrauch durch das permanente Mehrgewicht von Batterie, Starter, Kabel, Schalter und Steuergerät etc. nach oben geht. Sind auch nur wenige Milliliter, aber mal 45,8 Millonen kommen wieder paar Tonnen CO2 zusammen. Diesmal als Mehrbelastung.

          Vor Jahren wollte uns mal ein amerikanischer Zulieferant neue Radlager schmackhaft machen. Diese hatten auch nur wenige Promille reduzierten Rollwiderstand, aber auf den weltweiten Kfz Bestand hochgerechnet kam eine Wahnsinnssumme CO2 Einsparung zusammen. So argumentierte er zumindest…

          • Fliegen ist ja auch so sparsam pro Passagier + Flugkilometer 😉

            ABER unabh. davon und eigenem tun+sein.

            Ich finde es auch toll (!), dass man mit diesem Beitrag, Anfrage und Austausch wieder um so intensiver dran ist an der so spannenden „Schnittstelle“ Ingenieur / Kunde !

          • @Didi: Fliegen ist auch pro Passagier nie sparsam 🙂
            Ein (neuer) A380 braucht pro Passagier immer noch über 3 Liter(in 10km höhe -> ohne Startvorgang, der erheblich mehr verbraucht) und das bei 600 Passagieren! Kein halbwegs normales Auto(also z.b. jeder Opel) verbraucht heute noch 15 Liter auf 100km.
            Bei unserem Astra liegt der Passagierverbrauch bei ca. 0,78L/100km -> Dass ist sparsam.
            Aber die Klimaschutz-„Beauftragten“ fliegen in der Welt herum und behaupten das Auto ist an allem Schuld!

            @PK: Genau so ist es, denn das Start/Stopp-System hat ein erhebliches Mehrgewicht, dass vermutl. die Einsparungen mehr als zunichte macht.

        • „Nutzungsdauer ist nicht kleiner“, aber die AGM Batterie kostet dann nach 6-7 Jahren (normale Lebensdauer denke ich) auch 250 Euro statt 70 für eine nicht S/S Batterie. Anlasser ist auch teurer. Rechnet sich nicht finanziell, kann nur mehr Ärger verursachen, da einfach mehr Risiko des Verscheißes „eingebaut“ ist …

          Zum Flugzeug: Direktflug (Luftline) in die z.B. Türkei (ja-ja, ich weiß, nur so zum Vergleich) ist sparsamer mit dem Flugzeug als mit dem Auto (fast doppelte Kilometer). Kilometerverbrauch Vergleiche Flugzeug / Auto sind Quatsch weil die Strecken differieren. Und nach New York mit dem Auto ? Ich weiß nicht ob das sinnvoll ist. Auto und Flugzeug sind Verkehrsmittel ohne direkten Vergleich. Ich fahre lieber nach Italien ohne S/S System als ein Flug nach Spanien !!! Der Umwelt zuliebe …

          • Es geht hier nicht um New York, oder die Türkei, wobei auch das FALSCH ist, denn auch mit der doppelten Distanz braucht das Auto weniger!!!) Es geht darum, dass allgemein zu viel geflogen wird und trotzdem laut Mainstream nur das Auto am Klimawandel schuld ist!

            Ich z.B. bin seit über 12 Jahren nicht mehr geflogen!
            Aber ich fahre leidenschaftlich gerne Auto und zwar mit Verbrennern ohne viel Abgastechnik, die alles nur kaputt macht(DPF, OPF, SCR, etc.)!

          • Fliegen ist ja noch harmlos, die Schiffe auf den Weltmeeren mit Ihren Schweröl-Motoren sind das viel größere Problem …

          • @Vielfahrer60: Die werden aber noch mehr ignoriert wie die Flugzeuge, das Auto ist an allem Schuld und der „böse“ Diesel sowieso. (aber nicht wegen der Umwelt, sondern weil er zu billig ist und inzwischen viel zu wenig verbraucht, für die Staatskassen in Europa!!!)

          • @Michi1

            Das ist eine typisch deutsch Sicht der Dinge. Gerne würde man hier noch weitere 30 oder 40 Jahre am Verbrenner festhalten. Die Mineralölinmdustrie zieht eifrig mit. Ist ja alles entwickelt und muss nur noch hier und da „optimiert“ werden – dem deutschen Premium Exportgut Lobbyismus. Leider will das niemand anders außer den Deutschen haben und „leider“ entwickeln die anderen fleißig an der „Post-Combustion-Era“.

            VW enthüllte unlängst die Pläne Erdgas noch weiter zu fördern. Die Tankstellendichte ist bisher weiterhin mies und soll binnen weniger Jahre ausgebaut werden. Bei „Elektrozapfsäulen“ soll das unmöglich sein! Langsam sollte es auch dem Letzten klar sein: Der Zug für den Verbrenner ist angefahren! Das ist noch nicht mal mehr eine Brückentechnologie, sondern einfach etwas fürs Technikmuseum!

          • @Astra_J_GTC: Als 1. hast du ein e vergessen und 2. ist dein Nick-Name vielleicht antiquiert, aber der Verbrenner noch lange nicht. Auch wenn es die chronischen Weltverbesserer nicht wahrhaben wollen, ist der Verbrenner immer noch der beste Antrieb. Wir können weiter reden, wenn ein E-Auto in der Kompaktklasse(ohne Hochbau wegen der Batterien -> sieht einfach sch..ße aus) für 1000km Reichweite 3 Minuten zum „tanken“ braucht, aber vorher nicht!!!

            Wir werden ja sehen, wer am Ende recht behält und ob man in Zukunft überhaupt noch mit irgendwas fährt!

            PS: Ja, ich bin gern deutsch und habe gerne eine deutsche Sicht der Dinge. Denn das was die deutschen geschafft haben, hat sonst noch keiner geschafft und wird vermutlich auch keiner mehr schaffen!

          • Dann musst Du Michi1, deiner eigenen Argumentation folgend, also ein chronischer Weltverschlechterer sein. Es mag ja für dich Sinn machen, dass bisherige weiter irgendwie (mit allen Mitteln) am Laufen zu halten, aber einen Denker kann das nicht genügen. Vielleicht schaust Du dich, bezogen auf E-Mobilität, bei unseren europäischen Nachbarn mal so um und vielleicht auch noch etwas weiter:

            * Niederlande: Läuft!
            * Frankreich Läuft!
            * Norwegen: Läuft!
            * VSA: Läuft!
            * China wird in naher Zukunft laufen!

            Komm jetzt nicht wieder damit an, dass doch die Akkumulatoren mit schmutzigen Kohlestrom geladen werden. Die schönen neuen Braun- und Steinkohlekraftwerke hat unsere Bundesangie bauen lassen. Danke für den Lobbyismus dafür an dieser Stelle. Und wer verteidigt jetzt noch gleich den Verbrenner? Ach ja, Bundesangie, wobei jetzt seit ein paar Tagen nicht mehr ganz so stark.

            Also immer schön weiter an dem alten Zeugs festhalten, dann gibt es in Zukunft weniger Arbeitsplätze (produzierend und entwickelnd) in D!

          • @Astra_J_GTC ich wiederspreche dir zwar ungern doch die E-Mobilität läuft überhaupt nicht! Der Marktanteil liegt weltweit bei 0,2%. In Honkong ist der Tesla Absatz auf Null gefallen weil die staatliche Förderung ausgelaufen ist, in Dänemark das gleiche. Die einzigen Länder wo bisher die E Mobilität funktioniert ist Norwegen, Schweden und die Niederlande. Und es hat auch nichts mit weltverschlechterung zu tun etwas kritisch zu betrachten. Quelle der zahlen ist im übrigen die automobilwoche. Ich bin nach wie vor der Meinung das die E Mobilität sich nicht durchsetzen wird auch wenn man es in der Politik mit Macht versucht. Im übrigen diese umweltpramie für E Fahrzeuge ist auch ein Flop. Ebenso ist es gerade zu lächerlich das Opel groß einen Ampera e bewirbt und ihn dann nicht liefern kann! So ist man kein Vorreiter sondern eine Lachfigur!

          • Der Ampera-e ist hier im blog und überhaupt auch ziemlich tot(geschwiegen).

            Das liegt aber an GM – die wollen nicht mehr liefern. Bauen ja für sich selbst nur so viele Bolt wie nötig. Ablass-Handel um Öko-Bonus-Regelungen dort.

            OPEL/PSA muss sich autark davon machen. Wissen und Werke dazu aufbauen.

          • @didi Das mag sicherlich an GM liegen doch lächerlich ist es alle Mal zumal wenn ich an die großen Worte denke “ wir sind die ersten die 500km Reichweite haben“! Nützt aber niemanden etwas wenn die ersten 2018?? oder 2019 zu uns rollen. Denn bis dahin ist der sogenannten Vorteil längst passé. Aber vielleicht ist es auch nicht so schlimm wenn dieser Wagen nicht kommt im Endeffekt wäre er womöglich ein ähnlicher Flop wie der Ampera ohne e geworden und der sah wenigstens nach etwas aus und hatte einen Reichweiten verlängerer.

          • @Astra_J_GTC: Nein, ich bin eher ein Realist und lasse mir nicht alles einfach so einreden, denn wenn etwas so exzessiv beworben und glorifiziert wird wie die E-Mobilität ist daran mehr als etwas faul, aber das checkst du vermutl. sowieso nicht. Wie bitte kommst du darauf, dass Merkel gegen das E-Auto ist, sie gehört doch zu dieser dämlichen Klimawandel-Riege und fördert das E-Auto auf absolut unverdiente Weise.

            PS: Du siehst, ich bin mit meiner Meinung nicht alleine da(siehe ralle)

  5. Ich fahre einen Mokka X 1.6 CDTI mit 81kW,und finde den späten Autostart von der Idee richtig gelungen, ich nutze es auch immer so, dass ich bei getretener Bremse den Gang einlege und dann beim Grünschalten der Ampel mit loslassen der Bremse den Motor parat habe. In einem Punkt, der mir auch bisweilen unangenehm auffällt, muss ich Joggl172 und roral recht geben: Für die Späte-Autostart Funktion müsste der Berganfahrassistent wesentlich sensitiver reagieren, denn es passiert vergleichsweise oft, dass man die Bremse loslässt und ein kleines Stück zurückrollt, wenn man aber die Kupplung zu schnell kommen lässt, läuft man Gefahr, den Motor abzuwürgen. Habe es Mittlerweile rausgefunden, dass man auch mit Antippen des Gaspedals den Motor starten kann, deswegen mache ich das in o.g. Situationen immer auf diese Art.
    Aber wenn ihr euch diese „kleine“ Kritik zu Herzen nehmt, dann werdet ihr nicht nur mich in Zukunft noch zufriedener machen!!!
    Eine Frage weiterhin, hat es gesetzliche Gründe, warum man erst ab 4 km/h in den Autostop geht? Von mir aus gerne auch schon bei 10km/h.(Ich weiß Bremskraftverstärker wohl…)
    Vielen Dank an dieser Stelle für dieses Format! Ich hoffe, es kommen noch viele Anregungen zu diesem Thema.

  6. Fahre Adam S EZ 08/2016, ich kann mich ebenfalls den positiven Erfahrungen mit Start/Stop anschließen. Mein Verbrauch liegt zwischen 6,8l bis 7,3l ausschließlich Super Plus.

  7. Liebes Opel-Team,

    bitte korrigiert mal die vielen Darstellungsfehler im Astra-Konfigurator. Ist ja furchtbar. Vor allem in der Innenraumansicht werden Details gar nicht bzw. falsch angezeigt (OPC-Line-Lenkrad, linke Speiche zeigt keine Fernbedienung, Chromleisten usw…). Neulinge werden sich wundern, wie besch… das Lenkrad aussieht und das womöglich für bare Münze nehmen… Außerdem finde ich bei der Ultimate Version die grauen Zierleisten billig. Das wirkt wie beim Edition. Da hätte was Dunkles, Elegantes hingemusst beim Topmodell (siehe z.B. Insignia Interieurleisten im Design „Agate“).

    • Und es gibt leider noch immer keinen schwarzen Innenhimmel in Verbindung mit dem winzigen Schiebedach! Das ist peinlich und leider typisch für OPEL!
      Ich habe mich inzwischen an das 80er Jahre Schiebedach gewöhnt, doch der schwarze Innenhimmel fehlt mir leider sehr!
      Wir haben übrigens 2017!

        • Hassan, es gibt einen schwarzen Dachhimmel, aber nur, wenn du kein Schiebedach bestellst. Beides gleichzeitig ist nicht zu haben. Umso seltsamer, da es auch beim neuen Insignia wieder den schwarzen Himmel in Verbindung mit dem Panorama-Dach gibt. Immer diese unnützen Unterschiede. Beim Astra ST hätte übrigens auch das gleiche Panorama-Dach rein gemusst wie beim Insignia. Die kleine Luke ist wirklich lächerlich und mittlerweile überholt. Selbst moderne Kleinwagen haben heutzutage Panorama-Dächer, die über das Fahrzeugdach hinweg öffnen…

  8. Ich bezweifle, daß ein solches System tatsächlich irgendetwas einspart. Warum?
    Nun, in den 90ern gab es an Bahnübergängen eine blaue Lampe. Wenn die geleuchtet hat, dann hieß das: „Autofahrer, ihr könnt den Motor abstellen. Es dauert noch länger als 12 Sekunden, bis der Zug kommt.“
    Denn es galt der Grundsatz: Ab 12 Sekunden lohnt es sich, den Motor abzustellen. Darunter ist es kontraproduktiv, weil der Startvorgang mehr Sprit verbraucht, als man durch das Abstellen des Motors einspart.
    Start-Stop-Systeme stellen aber den Motor immer ab, auch unter 12 Sekunden. Deshalb bezweifle ich, daß diese Systeme in der Praxis wirklich etwas bringen.
    Sie sind in meinen Augen Nichts als Augenwischerei, damit es auf dem Papier anhand „genormter“ Tests so aussieht, als ob….
    „Genormt“ steht deshalb in Anführungsstrichen, weil ja auch die Verbrauchstests „genormt“ sind…Und wie praxisnah die sind, muss ich wohl nicht mehr erläutern.
    Na dann, wer`s glaubt, wird selig.

    • Ich sehe es zum einen auch als Papiersache + sich dem Elektro-Komfort vermeintlich anzugleichen, Stille im Stand.

      Aber wenn ich das um mich herum so verfolge, wie im aberwitzigen Stop-and-Go der Stadt da ständig…(brrr..)

      Wo ist der Hybrid von OPEL für solche Fahrzyklen ?!

      Beim Ampera-ohne-e war die Bezeichnung tabu, dank Marketing und jetzt. Nix mehr. Abwarten bis PSA beim 3008/Grandland liefert ? 😉

    • Ob das System an sich jetzt wirklich so viel einspart, weiß ich nicht… Aber beim Astra heißt das S/S-System ja nicht nur „Motor aus, Motor an“, sondern heißt z.B. beim 1.4T auch eine längere Übersetzung der Gänge oder eine Bremsenergie-Rückgewinnung… letztendlich sind dies aber wahrscheinlich alles subjektive Gründe… am meisten sparen vermutlich immer noch eine vorausschauende Fahrweise und der eigene rechte Fuß 😉

      • Diese Maßnahmen verfälschen ja dann zusätzlich noch (!)
        Und diese angebliche „Bremsenergierückgew…“, bei Verbrennern, sowas von daneben die Bez.

        Eben.

        • Genau. „Bremsenergierückgewinnung“ hat doch jedes Auto seit es Lichtmaschinen gibt. Jedes Auto, das z.B. an eine Ampel rollt/Bergab fährt, ladet die Batterie, da der Keilriehmen die Lichtmaschiene antreibt, wen der Motor läuft (auch bei Schubabschaltung). Nur was wird da zurückgewonnen, Strom ? Im Verbrenner ? Für das Radio ??? Zumindest nicht für den Antrieb ! Das gibt es doch schon immer oder ist da ein extra Generator eingebaut ? Marketing lässt grüßen. Hört sich halt super Öko an. Bremsenergierückgewinnung macht sinn im E-Auto für den späteren Antrieb …

          • Naja, dass ist dann halt keine Bremsenergierückgewinnung(ist auch beim E-Auto nicht immer richtig), sondern eine Schubenergiegewinnung und ja, die wird für die el. Verbraucher generiert und teilweise sogar im Voraus(Kondensator im Mazda, oder Überladung der Batterie im Astra -> jeweils nur beim Diesel).
            Das macht auch beim Verbrenner Sinn, wenn auch nicht ganz so viel, da dem Verbrenner die meisten Verbraucher eh egal sind und sich fast nicht auf die Reichweite auswirken. Ganz im Gegensatz zum E-Auto, da wirkt sich alles auf die Reichweite aus und ohne Rekuperation wäre da E-Auto sowieso nicht in der Lage überhaupt irgend ein Ziel zu erreichen, dass etwas weiter weg ist!

          • Der Verbrenner tut gut daran über das heiße Abgas (u.a. mittels Turbo) entsprechende Rückgewinnung zu ermöglichen !

          • der eigentliche Hintergrund für den Begriff „Bremsenergie-Rückgewinnung“ ist der, das die Lichtmaschine normalerweise ausgekuppelt wird und nur beim Bremsen dann Strom gewinnt und mit dem Widerstand aus dem Generator die Bremsen untersützt (wie die Motorbremse auch). Damit spart man im normalen Betrieb die Antriebsleistung der LM und damit Benzin bzw. Diesel. Vielleicht auch deshalb das unten in einem Blog-Beitrag genannte Klack-Geräusch, wenn die Kupplung eingreift und die LM andockt. Klingt aber eher nach Fehler, solte kein Geräusch verursachen …
            Soweit die Theorie (BMW hat das als erster eingeführt). Ob das bei Opel genauso funzt, wäre auch mal einen Beitrag wert …

      • Auf jeden Fall. Meistens verursacht die längere Übersetzung nämlich einen Mehrverbrauch, weil die Anschlüsse nicht passen und dadurch viel länger Gas gegeben(sich aus dem Turboloch arbeiten) werden muss. Beispiel Opel Astra J 1.7CDTi ecoflex -> viel zu lange übersetzt, daher jetzt Astra K ohne ecoflex.

    • Hier wäre eine Kommunikation der Ampelanlage möglich, wie lange die Rotphase dauert und wie weit stehe ich von der Kreuzung entfernt.

      Generell gilt, bei Stockenden Verkehr lohnt sich das System nicht. Bei lange Standleitung schon mehr.

  9. Astra GTC J: 2,0 CDTI/121kW: Start/Stopp wird direkt nach Motorstart deaktiviert, da sonst höherer Verschleiß, zu nervig und keine wirklich Einsparung feststellbar ist.

      • Auf so eine schlaue Frage kann es nur eine schlaue Antwort geben: „Gab es nicht anders!“ Weiß man ja.

        Warum versucht Opel den Kunden Optionen aufzuzwingen, wenn sie bestimmte Merkmal wollen? Beispiele (Insignia B):

        * Navi 900 IntellilLink ab „Dynamic“. Hinkt der Konkurenz hinterher und kostet ein Heidengeld. Im gleichen System gibts Android Auto. Haken daran: Taugt nix (Android Auto App). Das sagen die unzähligen Berichte im Google Play Store. Somit hat man gar nichts vernünftiges in Sachen Navigation.
        * Warum gibts das Bose System nicht für R 4.0 IntelliLink?
        * Warum gibts Park & Go Premium nur mit Leder?

        Weitere unbeantwortet Fragen:
        * Warum gab es im Astra H eine tolle Nachklimatisierung und seit dem Astra J nicht mehr?
        * Warum war das Handschuhfach in Astra H klimatisiert?
        * Warum gab es im Astra H einen Sensor zur Messung der Luftfeuchte und seit dem J nicht mehr?
        * Warum quietschte bis jetzt jeder AGR Sitz nach ca. 2 Jahren?

        • Bei mir funktioniert das IL900 ohne Probleme. Android Auto Einbindung ist Top und will es nicht mehr missen.
          Verbinden über WLan würde es noch abrunden. Habe gelesen das Google dabei ist.
          Heidengeld kann ich auch nicht bestätigen. Schau mal was das Top-Infotainment bei der Konkurrenz kostet. Min. das doppeltoder dreifache !!

          • Dank PSA ?
            Der CLX hat…

            Motorhaube mit Gaslift
            Klimatisiertes Handschuhfach
            Und gottlob Reifendrucküberwachung ohne zusätzliche Sensorik

          • Ob der Zulänglichkeiten ist es aber ab der Dynamic Ausstattung nicht abwählbar! Dazu kommt, das das Bose System nur mit dem teuren System bestellbar ist! Bzgl. der Android Auto App: Einfach die Bewertungen im Play Store lesen – aber die negativen und davon die aktuellen!

            Anstatt auf ein freies System (welches mit allen mobilen OS funktioniert –> Miracast) zu setzen, wird der informierte Kunde vor die „Wahl“ gestellt: entweder niedere Ausstattungslinie mit ohne Navi und Verdongelung an die Datenkrake Googel oder Apfel und dabei ohne Bose System. Bei diesen Systemen ist man dann noch eingeschränkt auf die Google/Apfel Navilösungen. –> Offlinekarten nur eingeschränkt.

            Die andere Variante ist die mit teurem Zwangsnavi, dafür aber mit schlechterer und langsameren Verkehrsdatenübertagung. Boise wäre hier möglich. Weiterhin wären nach meiner Recherche keine eigenen POIs einpflegbar.

            Zusammengefasst kann man festhalten, dass es zu viele Einschränkungen gibt und dafür ist der (Zwangs-)preis einfach zu hoch. Ich stand diese Jahr einfach schon zu oft und lange im Stau und das Jahr ist noch nicht rum! Deshalb wünsche ich mir einfach ein System, welches Out-Of-The- Box und State-Of-The-Art funktioniert oder man eben bei Nichtkonfiguration des Navis man trotzdem bspw. die „besseren“ Lautsprecher wählen kann. Klar ist, dass ein Live-Verkehrsdatensystem jährliche Kosten nach sich zieht, aber wenn es funktioniert – warum nicht! Auch das derzeit beste System kann das im Stau stehen nicht ganz ausschließen, dafür aber deutlich reduzieren! Opel hat schließlich den eigenen Anspruch mit dem Insignia Kunden von den Premiumherstellern abzuziehen, dazu gehört eben auch sowas!

          • Als Ergänzung: Bei Googel stehen weitere Verfahren bzgl. Ausnutzung seiner Quasi-Monopolstellung an. Mal sehen, was sich dadurch ändern wird. Das erste Verfahren hatte nach meinem Geschmack ein deutlich zu niedrige Strafsumme zur Folge. Ich hoffe, dass es bei den nächsten Verfahren da eine deutliche Steigerung und damit empfindliche Strafe gibt!

          • Zuletzt mittels google-map mich um einen Autobahn-Stau bei Heilbronn auf annähernd parallel „Land“straße führen lassen.

            Mit der Führung offensichtlich nicht der einzige gewesen 😉

            Aber das hat damit auch seinen Grenzen wenn es fast Feldweg-gleich + Fahrbahnbreite für solche Häufung + Gegenverkehr/Geschwindigkeit sich verlagert.

          • Die immer gleiche leier des Trolls hier. Sein geliebtes Windoof Phone wird nicht unterschützt und das passt ihm nicht. Microsoft ist besser als Google und so. So eine Lachnummer jedes mal! 😀

          • Die immer gleiche Leier mit dem Datenspäher Google. Das deren Software nix taugt wird einfach mangels Wissen ausgeblendet, aber einfach munter drauf los lügen. Frei nach der Dittsche Charakterisierung: Mit 5%igen Halbwissen kommt man einfach nicht sehr weit.

            Andere Unternehmen werden benachteiligt und Steuern werden auch fast keine gezahlt. Dazu werden die Nutzer ausgespäht. Die Menschen die ein solches Unternehmen, welches nicht mal aus Deutschland kommt, verteidigen kann man nicht verstehen. Datenschutz verstehen sie offensichtlich gar nicht.

  10. Also, als Antwort auf die Ausgangsfragestellung: „Am liebsten gar nicht“. Ich schließe mich denen an, die die Wirksamkeit und Effizienz eines solchen Systems in Frage stellen. Vielmehr sollte die verwendete Energie auf die Entwicklung solcher Systeme in die Entwicklung von dauerhaften Verbrauchsreduktionen gesteckt werden – also im realen Fahrbetrieb. Das wäre viel wichtiger.

  11. Bei mir sind es 2 Autos:
    1. Opel Corsa E 1.4 T(100PS): Vollkommen sinnlos. Das S/S-System funktioniert etwa in 5-max.10% der Fälle(es gleicht einer Sensation, wenn es funktioniert). Die Ersparnis ist 0, denn das Zusatzgewicht macht viel mehr aus. Eine Katastrophe!!!

    2. Opel Astra K 1.6 CDTi(110PS): Nahezu perfekt. Es funktioniert nahezu immer und dass sogar wenn man sich mal während der Ampelphase anders entscheidet (Zuerst drückt man den Eco-Knopf damit der Motor weiter läuft und dann nochmals weil man es sich anders überlegt hat -> Der Motor schaltet sich ab 🙂 , dass ging beim J nicht). Ob das mit der Bremse funktioniert weiß ich nicht, werde ich ausprobieren.

    PS: Beim Diesel funktioniert das System viel(!!!) besser als beim Benziner! Hauptsacht der Diesel wird immer von der versammelten „Elite“ aus inkompetenten Idi…. verteufelt! Mainstream nennt sich das.

    • Diesel/Benziner, das hat doch nicht zwingend damit etwas zu tun ?
      Du hast es doch insbesondere zu 2 verschiedenen Fahrzeugen (/Generationen) letztlich.

      Und was heißt, nicht funktionieren ?
      Bzw. wie hoch ist das (dir bekannte !?) Mehrgewicht von dem System ?

      • Das spiegelt aber auch meine Erfahrungen wieder. Damals beim Corsa D 1.3CDTI [55 kW] funktioniert das System perfekt, ging super schnell aus/an. Danach dann mein Corsa E 1.4T [74 kW], da würde ich sogar behaupten, dass es nur in 1 % der Fälle funktioniert hat.
        Jetzt beim Astra K 1.6CDTI [81 kW] vermisse ich SSA, nicht wegen des Sparens, sondern wegen der Ruhe an einer Rotphase/Baustellenampel/Bahnschranke etc.

        • Komisch. Wäre von Experten mal zu klären !

          Aber für die bekannten, überschaubaren Szenarien bekommt das der kleine Dennis auch so hin (?)! 😉

          • Ja, aber der kleine Dennis ist faul und freut sich, wenn das Auto ein bisschen mitdenkt. 😉

        • @De2nis: Ja, die 1% sind teilweise auch plausibel. Komisch ist aber, dass es teilweise in den unwirtlichsten Situationen funktioniert -> Scheibenwischer an, Licht an, Radio an, Lüftung an(mittel). Das ist schon komisch. Das Auto hat einen eigenen Kopf 🙂
          Den 1.6 CDTi bekommt man bei uns gar nicht ohne Start/Stopp.

          • Das ist für mich auch unerklärlich, warum ich da noch die Auswahl beim 1.6CDTI in Deutschland habe, wo es beim 1.0T zum Beispiel immer serienmäßig ist.

          • Mhhmm. Ländersache + Steuerdetails + Marketing + …?

            Ich finde es ok, wenn die Auswahl besteht.
            Von der Logistik etc. aber eigentlich blöd.

      • Was wird das wohl heißen, es funktioniert nicht???
        Ist das wirklich so schwer? Man fährt an eine Ampel und der Motor bleibt an, auch bei Betriebstemperatur und 20°C außen, sowie kein Radio(und teilweise ohne Lüftung, nur um mal zu schauen) und einer Langstrecke davor.

        Das Mehrgewicht schätze ich auf ca. 30kg(Ist ungefähr errechenbar aus der Anfangszeit, als es den gleichen Motor mit und ohne Start/Stop gab). Ich finde es einfach nur Sinnlos -> Typisch Ökotechnik.

        • Echt 30kg ?! Für was ?!
          AGM Batterie soviel schwerer ?!
          Verstärkter Anlasser maßgeblich ?!
          Sonst nochwas ?
          Sensoren, Software auf der Waage wohl kaum;)

          • Naja, die AGM Batterie ist echt ein enormer „Klotz“. Die ist nahezu doppelt so groß wie die im alten(hat auch ein bisschen mit dem Motor zu tun, aber doppelt so groß, wohl kaum.) -> ca. 10kg
            2. Kühlkreislauf: Der Kühler ist auch anders dimensioniert, denn ohne laufenden Motor ist die Kühlleistung geringer. -> ca.1kg
            3. Verstärkter Anlasser ist auch deutlich schwerer, denn er ist deutlich stärker -> ca. 5-7kg
            4. Klimaanlage und andere el. Verbraucher sind auch darauf abgestimmt, in wie weit sich das auswirkt weiß ich nicht. -> 2-4kg
            etc. genaueres weiß ich auch nicht.

  12. Hallo BLOG-Teilnehmer !
    Herr Timo Stolzenberg von Opel hofft – siehe erster Absatz – auf fundierte Kundenmeinungen. Nun habt ihr mal die Möglichkeit konkrete und differenzierte Meinungen zu Euern Erfahrungen abzugeben. Tut dies doch einfach.
    Palavern könnt ihr ja wieder bei anderen Themen.
    Bleibt doch mal am Thema dran. Dem Ingenieur hilft´s und Euch vielleicht in ein paar Jahren.

    • Zitat: „Palavern könnt ihr bei anderen Themen..“ Wenn hier von manchen der Sinn des Start/Stop System angezweifelt wird, hat das nichts mt Palavern zu tun. Denn eine Systemdiskusson gehört auch zur „Kundenmeinung“ und hilft dem Ingenieur, dem Marketing und letztlich auch dem Kunden. Der kann nämlich die Mehrkosten des Systems, dem teureren Batteriewechsel und des dauernd mtgeschleppten Mehrgewichts vermeiden. Nicht Alles, was vom Hersteller mt blumigen Worten angepriesen wird, ist sein Geld wert…

  13. Individualität heißt das Zauberwort.
    Der Kunde kann über die Fahrzeugeinstellung selbst entscheiden wann der Motor startet oder aus geht.
    Ich wünsche mir deutlich mehr Individualität der Fahrmodi, Lautstärke der Warnsignale, Licht/Regensensor fein Einstellungen… im allgemein.

    Aber auch das Tacho, sollte frei individuell einstellbar sein(Drehzahlmesser, Tankanzeige, km/h, Batterieleistung, Öltemperatur, Wassertemperatur… rechts/Mitte/unten/oben/links…), Schriftgröße wie die Darstellungsweise sollte variabel einstellbar sein.

    Quasi Individualität ohne Grenzen, so kann jeder selbst entscheiden, wie groß die Anzeigen sind, wie das Auto reagiert… und bitte mit ein Schieberegler ohne Limit und nicht leise/Mittel/laut, weich/Mittel/straf…

    Stattet bitte den Astra K serienmäßig mit der Sporttaste aus, es sieht einfach komisch aus, wenn bei Innovation ein Schalter keine Bezeichnung/Bedeutung hat. Das Dach sollte optional mit einer Panoramascheibe ausgestattet werden, damit größere Personen eine bessere Sicht nach oben haben(Astra H GTC). Ich bitte euch, wann kommt die beheizbare Frontscheibe?

      • Der Grund, warum das Individuell gestaltet werden sollte, wenn ein Käufer, der jahrelang Bsp. Audi gefahren ist, und sich ein Opel kauft und feststellt, die S/S find ich vom Prinzip her schlecht, warum gibt es hier keine Einstellung um den Wagen so zu programmieren, wie er es gerne haben möchte.

        Wenn der Kunde nun merkt, dass es solche Personalisierung gibt, wird er sich mit dem Fahrzeug besser anfreunden und sogar Loben, das hat Opel richtig gemacht und er wird es weiter erzählen… zwar gibt es Dinge, die man nicht jeden rechtmachen kann, aber diese Kleinigkeiten sollten doch zu machen sein.

        Auch der Tempomat, der sich in 2km/h Schritten einstellen lässt find ich grausam. Dann ist ACC deutlich im Vorteil.

        Es geht auch um Dinge, die man durch die eigene Personalisierung bei der Fahrt aktiv spüren muss um das Auto zu seinen zu machen. Und nicht auf minimale Veränderungen setzten(Ein/Aus, Leicht/Mittel/schwer…). Dessen Veränderungen kaum zu spüren sind.

  14. @Reinivann: Das sehe ich alles genau so. Sowas gibt es bei anderen Herstellern schon seit Jahren. Opel hinkt bei manchen Dingen eine oder zwei Modellgenerationen hinterher. Das war meiner Erfahrung nach in den 80er und 90er Jahren auch schon so. Von daher vielleicht etwas mehr ausgeben oder was Gebrauchtes woanders kaufen… Die Hardcorefans werden sich jetzt wohl empören.

  15. Astra K 1.6CDTI BiTurbo
    Nach anfänglicher Eingewöhnung find ich das System gut. Vorallem kann man schon schön den Gang einlegen, da der Motor ja erst durch lösen der Bremse startet.
    Trotz Diesel startet der Motor auch angenehm flott. Wenn ich mal ganz bewusst sehr schnell wegkommen will, wird das System ausgeschaltet.

    Mehr Individualisierungsmöglichkeiten für den Fahrer würde ich auch gerne in allen Bereichen sehen. Das hat hier aber nich viel verloren.

    • Habe das gleiche Fahrzeug, leider dreht der Motor zu langsam hoch was entweder zum abwürgen führt oder man fährt mit schleifender Kupplung bei 500rpm an bzw. bei höheren Drehzahlen und entsprechendem Schlupf an den Reifen – Extended Autostart -> Motor startet einen Moment zu spät / langsam.

      Gibt auf jedenfall nen ordentlichen Knall im Gebälg wenn der ausgeht – gefühlt werden die Motorlager langsam weich bzw. das ZMS… 12000km hat das gute Stück aber schon überstanden, mal schauen wann was kaputt geht.

      Sonst Abfahrt bei 30°C in der Sonne, man will den Innenraum kühlen und die erste Ampel führt zum Stop des Motors, Lüftung regelt dabei auch runter – zack Auto Stop Taste gedrückt und das war es für die Umwelt für den Rest der Fahrt.
      Dann hört man wenigstens den Sprit nicht im Tank rumschwappen – wobei das auch sehr entspannend sein kann… war auch lehrreich, voll getankte Autos nicht mehr für Probefahrten beim Händler nutzen… oder liegt das am BiTurbo?

      Aber mal Abseits vom Start/Stop – Stop/Start.
      Die Truppe welche die Einparkhilfe gemacht hat, bitte mal hier zu Wort melden lassen.

      Ich parke auf „Einparkhilfe“ ein, also piept es. Motor aus, ist dann unterwegs – ohne Auto und sobald ich wieder einsteige und die Zündung an mache piept die Einparkhilfe dermaßen penetrant (bin ja schließlich auf nen halben Meter vorher rangefahren) – ich kann es nicht mal leiser stellen!

      Ich kann es nur auf Knopfdruck deaktivieren.
      Ich kann auch einfach den Motor starten und schon ist Ruhe.

      Gibt es da eine Logik oder hat da einer gepennt oder irgendnen pathologischen Unfallhergang sich ausgedacht? Was soll das? Das Auto ist voll nervig…

      Es ist ja nicht so das die Einparkhilfe erst mit Motorstart sich aktiviert, nein, Zündung an und es nervt…

      Ich gehe ja mit wenn es mit Motorstart anfängt – macht es aber nicht, erst wenn ich einen Gang einlege… Null Logik, Null durchdacht – nochmal passiert mir das beim Autokauf nicht.

      Was ist los bei den Entwicklern von sowas? Selbst nur Autos ohne Einparkhilfe in der Entwicklung gehabt? Fällt sowas sonst niemand auf?
      Wieso kann ich diesen nervigen Ton nicht leiser stellen?
      Wieso nervt das beim Zündung an sofort?

      Da drehen sich teilweise die Leute auf der Strasse um und denken man hätte sie nicht alle…

        • Es gibt viel positives über dieses Auto zu berichten aber halt auch viele nervige „typischen“ Opel Punkte wo ich irgendwann mit meiner „Nachsichtigkeit“ auch am Ende bin und mich dann doch lieber für was anderes entscheide.

          – Kofferraum Beleuchtung, Aussparung zweite Leuchte vorhanden aber keine drin… muss immer mit Handy leuchten sobald rechts was steht
          – Mittelarmlehne oder Lenkrad 1-2cm zu kurz, ich kann in den aktuellen AGR Sitzen nicht mehr so entspannt sitzen wie vorher in anderen AGR Sitzen
          – Komfort Ausstieg zerquetscht Dinge hinter dem Sitz (keine Ahnung ob und wann der anhält wenn etwas hinter dem Sitz steht…)
          – Parkpilot

          Viele andere Dinge begeistern mich
          + Spurhalte-Assi
          + automatisches Einparken
          + Motor (auch wenn er ab 180 träge wird)
          + Innenraumdesign
          +++ Fahrwerk und Bremsen
          +++ LED Licht

  16. Insignia A 1.6 SIDI 125kW
    Leider funktionierte das S/S System nur ca. 2 Jahre. Dann wurde vom Auto immer ein zu niedriger Ladestand des 100Ah Akkus angenommen. Auch lange Fahrten oder Ladegeräte in der Fachwerkstätte konnten das Auto nicht vom Gegenteil überzeugen. Dadurch wird das S/S System nicht verwendet. Da die mögliche Benzin-Ersparnis nicht im Verhältnis zum Austausch des Akkus alle 3 Jahre steht hoffe ich jetzt dass die solidere Ausführung des Starters und des Akkus hier für lange Lebensdauer ohne Reparatur oder Austausch.

  17. Astra K 16 BiTurbo / Mokka X 1.6 CDTI (136 PS)

    Ich bevorzuge ebenfalls das verzögerte System. Habe ja aktuell bei im „Fuhrpark“. Es ist angenehmer einfach vom Gas gehen zu können und loszufahren ohne erst den Gang einlegen zu müssen. Das spart locker 1-2 Sekunden und es gibt bei uns Ampeln, da entscheiden diese darüber ob 3 oder 4 Autos die Grünlichtphase schaffen.

  18. Astra K 1.0T

    Das System war standardmäßig im Wagen drin, sonst hätte ich es auch nicht genommen.
    Erst zum positiven. Das System ist echt schnell. Kupplung treten, Gang einlegen, Handbremse lösen, losfahren. Bis jetzt habe ich es nicht geschafft so schnell zu seine, dass der Motor nicht bereit ist. Und ich bin schnell. Das kenn ich von anderen Herstellern anders. Da kann man zwischendurch noch ein Buch lesen. Bildlich gesprochen.
    Und jetzt das unerfreuliche.
    Mir wäre es recht, wenn ich es dauerhaft abschalten könnte und nur dann benutze, wenn ich es durch die Verkehrssituation für sinnvoll halte.
    Ich wohne in Ruhrgebiet und stehe hier im Dauerstau. Dank der vielen Einstellmöglichkeiten am Zentraldisplay habe ich nun Kontrolle über Daten, die ich vorher nie gebraucht habe. Ich weiß nun, dass ich Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 16km/h erreiche, und dass ich lt.BC dabei rund 10 Liter verbrauche (bei der Gelegenheit, vor 20 Jahren habe ich bei gleicher Verkehrssituation mit dem 1.6L E-Kadett 6 Liter verbraucht, wo ist da der Fortschritt?) Mit abgeschalteter S/S sind es 9,8 Liter. Aber das ist nicht repräsentativ, denn ich habe ja nicht immer die gleiche Verkehrssituation. Aber ein Trend.
    Schwere Bedenken habe ich wegen des Verschleißes. Heutige Motoren sind Gleitlagermotoren. Ein Gleitlager hat im Prinzip ewige Haltbarkeit, solange die Schmierung gewährleistet ist. Und dafür ist Druck notwendig. Und diesen Druck baut die Ölpumpe auf. Und die läuft nur wenn der Motor läuft. Der Anlassvorgang ist daher bei einem Gleitlagermotor der Moment, an dem der Motor am stärksten verschleißt.
    Die S/S mag funktionieren, wenn man lange Standzeiten hat. Das ist in meiner Verkehrssituation aber nicht der Fall. Es ist ein stetes Vorwärtskriechen im ersten Gang, oftmals mit dauerndem Kupplungstreten, da man selbst im Standgas zu schnell ist, oder ein anfahren/stehen bleiben/anfahren etc.. Und wenn einem dabei ständig für Zehntelsekunden der Motor ausgeht, bzw, der Motor startet während er gerade noch beim ausgehen ist, dann ist das nicht nur nervig.
    Was auffällt, der Motor geht auch aus, wenn noch keine Betriebstemperatur erreicht ist, eigentlich sogar bei Wassertemperaturen, auf denen ich in der Temperaturanzeige noch keine Temperaturanzeige habe. Und das Öl wird noch kühler sein. Übrigens, eine Öltemperatur- und Öldruckanzeige wäre mir wesentlich lieber. Früher hatten Autos im Cockpit Blindschächte, wo man das nachrüsten konnte. Das würde ich auch heute noch schätzen.
    Als wir letztens Temperaturen an die 40 Grad hatten, ging der Motor schon aus, wenn ich nach dem Ausfahren aus dem Parkhaus an der ersten Ampel stand. Ungefähr 200 Meter. Übrigens die einzige Ampel, bei der bei mir das Ausschalten des Motors Sinn macht, komme ich doch dort immer bei gerade beginnendem rot an und die Rotphase ist rund 90 Sekunden lang. Dummerweis geht mit dem ausschalten des Motors auch die Klimaanlage in die Knie. Wenn man dann so bei fast 40 Grad Außentemperatur in der prallen Sonne steht und die Klimaanlage geht schlicht und einfach nicht und der Innenraum heizt sich so richtig auf, da macht das dann auch keinen Sinn. Und dann springt der Motor plötzlich von alleine wieder an ohne das man was gemacht hat, man erschrickt sich jedes mal.
    So richtig mulmig ist mir, wenn ich das Fahrzeug eine Weile auf der Autobahn mal richtig getreten habe und es ist so richtig heiß und ich fahre ab und am Ende der Abfahrt geht der Motor aus. Das kann nicht gut sein, wenn der heiße Turbolader keine Schmierung mehr bekommt. Seit dem schalte ich auch dort das System aus.
    Und das ist eigentlich dass, was ich am System am meisten bemängele. Das System will intelligent sein und mir die Arbeit abnehmen, mich also entlasten, leider ist das System strunzdumm und ich als Fahrer immer noch wesentlich intelligenter was die Nutzung dieses Systems angeht. Und deshalb will ich es auch grundsätzlich ausgeschaltet habe und nur anschalten wenn ich es will, und nicht umgekehrt.
    Aber diesen Mangel gibt es einige Male am Fahrzeug; am schlimmsten ist die völlig fehlkonstruierte PDC. Aber auch Lichtsensor, Regensensor etc., alles was im H noch einwandfrei funktioniert hat tut es jetzt nicht mehr. Aber bei all diesen Themen ist Opel völlig lernresistent.
    Im Moment überlege ich ernsthaft, wegen all dieser fehlerhaften Komfortdetails das Fahrzeug nach jetzt 5 Monaten wieder abzustoßen und zu einer anderen Marke zu wechseln, am besten eine, die diesen ganzen Schnickschnack erst gar nicht anbietet. Dann brauch man sich auch nicht täglich darüber ärgern.

    • Das tolle an Opel ist, dass man den ganzen Schnick-Schnack nicht kaufen muss und es einem nicht serienmäßig untergeschoben wird wie bei den „Premiummarken“. Lichtsensor ? Ich sehe selber wenns dunkel ist und schaffe es grad noch (mit 49) den Lichtschalter zu drehen. Ebenso wenn die Frontscheibe nass ist. das funktioniert zuverlässig und nicht 2-3 Sekunden zu spät (Tunnelfahrt mit Abblendlicht zu spät bei den Automatikern). Danke Opel. Brauch das nicht …

      • Gerade der Lichtsensor müsste bei allen Autos gesetzlich Pflicht sein. Wie viele Pappnasen sieht man denn regelmäßig bei Regen, einsetzender Dämmerung bzw. allgemein bei schlechten Sichtverhältnissen ohne Licht umher fahren? Tagfahrlicht hin oder her. Hinten ist es bei den meisten Fabrikaten dann trotzdem dunkel. Und viele Autos haben ja noch kein Tagfahrlicht.

        Und das Argument, dass man selbst sieht wann es dunkel wird, ist der klare Beweis dafür, dass in vielen Köpfen wohl immer noch nicht angekommen ist, dass es eben nicht nur darum geht, im Dunkeln etwas zu sehen sondern GESEHEN ZU WERDEN!!!

        Da lob ich mir Opel, wo der Regensensor an den Lichtsensor gekoppelt ist, der bei entsprechender Wischertätigkeit automatisch das Abblendlicht einschaltet. So und nicht anders muss es sein!

        Es ist einfach ein Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr, wenn zwischen vielen verantwortungsbewussten Autofahrern, die auch bei Regen AM TAG das Abblendlicht einschalten immer wieder solche Blindschleichen dazwischen sind, die ihre Gedanken überall, nur nicht bei der Sache haben…

        Sorry, aber das war mir jetzt mal ein Bedürfnis.

        • Wenn es regnet nutze ich keinen Scheibenwischer, also kann hier die Lichtautomatik auch nicht wirken.
          Außerdem ist das Thema Licht bei Xenon so eine Sache mit dem Verschleiß und dessen teure Birnen… bei Led/Halogen sieht die Sache anders aus.
          Außerdem fahre ich ein silbernes Auto, das sieht man in der Dämmerung/Regen immer. Es sei denn es ist so dunkel das ich meine, jetzt muss das Licht an… denn im Hellen bringen die Frontscheinwerfer überhaupt nichts. Auch bei einen normalen Schauer am helllichten Tag nicht.
          Bei schwarzen und dunkeltönige Autos muss das Licht deutlich früher an.
          Wäre vllt an der Zeit für das Tagfahrlicht von hinten, hiermit kann Opel ein neuen Trend/Innovation setzen.

          Ich finde, die Kamera soll erkennen können ob es ein Tunnel ist oder eine Brücke, eventuell auch Schattenbereich durch Bäume. Denn die Lichtautomatik reagiert mancherorts zu schnell und anderenorts verzögert sie zu lang.
          Im Grunde funktioniert das System nicht so, wie man es haben möchte.
          Im Sommer mit prallen Sonnenschein 19/20uhr geht das Licht deutlich zu früh an, muss auch nicht sein. In meinen Augen müssen die Frontscheinwerfer erst an, wenn es auch was bringt.
          Für alle anderen Situationen hat man heute tagfahrlicht.

          • Ziemlicher, mitunter gefährlicherTrugschluss mit deiner Argumentation zur vermeintlichen Erkennbarkeit!

            TFL am Heck, das sollte unbedingt u endlich auch hierzulande Standard werden!

            @OPEL: Wieso noch immer nicht ?
            Ist ja nicht zum 1.mal Thema (!)

          • So ein Quatsch von wegen silbernem Auto und gut erkennbar. Was ist bei Tag und Nebel? Dann ggfls. noch in Verbindung mit Regen? Dann sieht man silberne Autos als erstes schon mal nicht mehr. Und das Argument mit dem Xenon ist ebenso daneben, da Xenon eine weitaus längere Lebensdauer hat als Halogenbirnen. Also, erst sollte einem mal ein Licht aufgehen… sorry, nix für ungut.

          • Noch ein Argument, bei dem ich ausrasten könnte: „…denn im Hellen bringen die Frontscheinwerfer überhaupt nichts. Auch bei einen normalen Schauer am helllichten Tag nicht.“

            Dass die Scheinwerfer dann auf der Fahrbahn nichts bringen, ist schon klar. Aber: MAN WIRD G E S E H E N !!!

            Ist das wirklich so schwer zu begreifen? Mann, Mann, Mann!

          • Nachts sind alle Katzen grau! Grau ist so eine tolle Farbe. Es gibt: z.B. Mausgrau, Staubgrau, Betongrau, Lichtgrau, Rauchgrau, Aschgrau, Silbergrau, Taubengrau, Schiefergrau. Alle Töne sind so schön unterschiedlich und man sieht sie __immer__!

            „Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten, da er in einem Betrieb hergestellt wurde, in dem auch Ironie verarbeitet wird.“

            Wie oft habe ich diese grauen Einheitsvehikel schon übersehen! Erkennbarer werden sie erst, wenn sie schmutzig sind.

            Eine wirklich tolle Idee mit den TFL hinten, am besten auch gleich noch an der Seite! Was verbraucht dieses ständig eingeschaltete hintere TFL dann an Sprit?

          • Lieber Astra_J_GTC, kriegst Du noch die Kurve hin zum Thema und hin zu konstruktiver Kritik?

          • Lieber Unbekannter, erstmalig in Erscheinung tretender Hoppo, Du scheinst mich ja auf dem Kieker zu haben. Leider muss dir entgangen sein, dass ich:

            a) dieses Thema nicht begonnen habe
            b) sich schon einige zum diesem Thema geäußert haben
            c) ich mich schon zum ursprünglichen Thema geäußert habe

            Es stellt sich also die Frage, warum Du den ursprünglichen Themenbeginner „Reinivann“ nicht ansprichst?

          • @Reinivann
            also ein silbernes Auto mit dunklen Regenwolken im Hintergrund das einzige was sich da optisch abheben würde wäre Licht.Also bitte nicht so geizig und Licht an.
            Die anderen werde es ihnen danken.

  19. Opel Meriva B, 1.4 ecoFLEX, 103 kW (140 PS), konventionelles System

    Außer an einem Bahnübergang vermeide ich überwiegend Autostopps. Zum einen empfinde das Ab- und Anschalten als nervig, zum anderen stelle ich den Einspareffekt in der wirklichen Welt grundsätzlich in Frage. Zudem rechne ich mit erhöhtem Verschleiß des Motors aufgrund der vielfachen Startzyklen  da gerade der Start eines Motors unverhältnismäßig viel zum Verschleiß beiträgt. In Summe dürften im Vergleich zu Systemen ohne Stopp/Start eher höhere Kosten die Folge sein. Beeinträchtigungen des Komforts tun ihr übriges: Keine Heizung/Klima, Lüftung, Sitzheizung,  Lenkradheizung etc. runtergeregelt bzw. abgeschaltet usw…

    Ärgerlich ist, dass sich die Stopp/Start Funktionalität nicht nachhaltig abschalten lässt. D.h. bei jedem Fahrantritt erneut den Knopf drücken, oder beim Halt die Bedingungen so beeinflussen, dass der Motor nicht automatisch abgeschaltet wird. Wenn wirklich etwas verbessert wird, hätte ich zwei Vorschläge: 1. System entfallen lassen. 2. Fahrer konfiguriert einmalig, ob das Fahrzeug mit aktiviertem oder deaktiviertem Stopp/Start startet. Über den Eco Knopf kann jederzeit bedarfsgerecht umgeschaltet werden.

    • Tja, deine Vorschläge scheinen vernünftig.
      Das Problem ist aber wohl, daß es hier um eine groß angelegte Verdummungs- und Irreführungskampagne geht, die politisch gewollt ist. Es geht darum, daß man sich verpflichtet hat, bis zum Jahre X die CO² – Emissionen um x % zu senken, aber sich nicht traut, dem Bürger mitzuteilen, daß das nur mittels Verzicht zu erreichen ist. Mit Verzicht meine ich, kleinere Autos und weniger Individualverkehr. Statt dessen tut man so, als sei dieses Ziel mit Hilfe von Technologie zu erreichen, wie z.B. Ethanolbeimischung zum Treibstoff, Downsizing von Motoren und Start/Stop-Systemen.
      Somit muss der „mündige“ Bürger auf keine Annehmlichkeit verzichten, behält seine gute Laune und kommt nicht in Versuchung, eine andere Partei zu wählen, die Ihm weniger zumutet.
      Beim nächsten Klimagipfel kann die Politik glänzen, weil sie zeigen kann, wieviel % CO² sie auf dem Papier schon eingespart hat. Und der Bürger freut sich, daß er keine ernsthaften Einbußen hinnehmen musste.
      Toll!

  20. S/S zuletzt im Astra K 1,0 (105 PS) „erfahren“: Keinerlei Beanstandung, System arbeitet sehr schnell und kultiviert, top.
    Zur Diskussion S/S ja oder nein, den Herstellern bleibt keine Wahl, man muss so etwas anbieten. Nicht zuletzt weil Staat und Öffentlichkeit den Verbrenner auf dem Kieker haben und der Flottenverbrauch gesenkt werden muss. Bei manchen Fahrprofilen macht S/S auch wirklich Sinn. Eine hohe Langzeithaltbarkeit der Komponenten müsste allerdings im Sinne der Wirtschaftlichkeit sichergestellt werden, da bin ich gleicher Meinung wie einige der hier schreibenden Blog-Besucher.

  21. Das ist ja wirklich ein tolles Thema mit dem Start -Stop System. Ich hatte das zuerst mal in einem ADAM mit dem Dreizylinder Motor ausprobiert. Fand das da nicht schlecht, wobei anfangs etwas ungewohnt, wenn man so gar nichts vom Motor an der Ampel oder Kreuzung hört.
    Beim Kauf meines Astra K ST 1,4 T mit 125PS im November 2016 ließ ich mich auch vom Start / Stoppsystem überzeugen. Das es da unterschiedliche Systeme beim Astra gibt, war mir nicht bekannt. Das System funktioniert morgens nach dem Start schon nach 500m an der ersten Ampel. Es schaltet aus. Meine Strecke zur Arbeit sind ca 40km. Nach der Autobahn fahre ich in den Stadtverkehr von Offenbach in Richtung Mühlheim an gefühlten 20 Ampeln vorbei, leider sind die Ampelphasen nicht gut gestaltet. Kaum ist die eine grün muß man 500m weiter schon wieder anhalten. Im Drehzahlmesser finde ich, geht beim Start manchmal der Zeiger nicht sofort nach oben und man denkt der Motor ist noch aus. Vielleicht bin ich auch zu schnell was das Kuppeln betrifft, deshalb nehme ich mir jetzt mehr Zeit um ein eventuelles Abwürgen zu vermeiden.
    Nachteilig finde ich das System in einem Stau. Man fährt 5m Motor aus, nächste 5m wiederholt sich das Ganze. Steht man an einer abschüssigen Strecke, läßt man das Auto leicht anrollen startet der Motor von selbst. Auch wenn man im Stand die Klima anmacht startet der Motor. Anfangs hatte ich gedacht das ständige Klacken beim Ein / Auskuppeln hat was mit dem Start / Stoppsystem zu tun, wurde aber von der Werkstatt verneint. Muß dann bei der Inspektion geklärt werden. Grundsätzlich ist das System in Ordnung. Mein Bekannter ist vom System in seinem neuen Audi A3 nicht so überzeugt. Er stellt es grundsätzlich ab.
    Gehört zwar nicht ganz zum Beitrag: Hab jetzt Meldung im Display beim Start jedesmal stehen, daß ich demnächst einen Ölwechsel machen soll, aktuell habe ich ca 23000km. Kann ich diese Meldung löschen, denn da ist ja noch Zeit bis dahin.

    • Da man hier sonst nix zu deinem fahrprofil weiß, bzw. grundsätzlich würde ich das mit der Leuchte beim FOH klären, als hier vermeintliche Legitimation fürs eigene vorgekaute zu finden !
      Zeit / km / Kaltstarts etc., alles Faktoren!

    • Motorölwechsel – Anzeige über BC bei mir bei weniger als 8 % Restlaufzeit aktiv – also dort mal reinblättern (hinklicken) und nachschauen, ob 8 % drinsteht oder gar weniger, dann ist es einfach fällig und die Anzeige nicht nervig und wegzuklicken, sondern wichtig, um den Motor „zu retten“ …

  22. Hallo zusammen, jetzt hab ich alles noch mal gelesen.
    Fazit. Alles gut wir haben auch Start&Stop.
    Ach die Sache mit dem Steuerbetrug ist top von DIDI.
    Nur hat er vergessen bei Mehrverbrauch Benzin und Diesel bitte Selbstanzeigen
    wegen zu viel CO2 und anderen Schadstoffen.
    😉

  23. Hier ist ja die SSA zum Astra K gefragt und div. Blog – Teilnehmer haben trotzdem andere Systeme kommentiert. Wenn diese baugleich sind, ist das in Ordnung und vielleicht genauso hilfreich. Unter diesem Aspekt kann ich nur beipflichten, dass die Anlage in meinem J-ST 110 von 2014 tadellos und schnell funktioniert und nur bei niedrigen Temperaturen länger braucht, bis sie in Funktion kommt. Da ich mehrere Ampeln auf dem täglichen Weg habe, die lange brauchen (grüne Welle ist bei uns ein Fremdwort in unbekannter Sprache …), bin ich schon der Meinung, dass das was bringt. Der Komfort ist jedenfalls deutlich angenehmer, als „händisches Abstellen bei mehr als 12 sec. Rotphase“. Abgesehen davon geniese ich die Ruhe – insbesondere bei offenem Fenster ;-).
    Noch ein Argument für die Mitleser: durch SSA habe ich < 97 g CO2 und damit eine Steuerersparnis bei der KFZ-Steuer. Ob das heute noch so ist, werde ich in 7 Wochen mit dem neuen K-ST 110 erleben. Habe mich noch nicht schlau gemacht. Nach nunmehr 62.000 km kann ich jedenfalls berichten, dass keine der Komponenten jemals Ärger verursacht oder nicht funktioniert hat. Einzig der Rußfilter und seine Steuerung funkt da rein und das nervt zum Teil, weil der (im J noch ohne Anzeige) einfach angeht, wann er will. Man merkt es nur am Momentanverbrauch im Stand (ca. 2 l / h). Da würde ich mir wünschen, dass das nicht im Stadtverkehr passiert und das System da eine bessere (und frühzeitige) Erkennung bekommt, denn vielfach passiert das nach einer Langstrecke im Stadtverkehr, statt während dieser, wo es nicht stört. Mal sehen, ob der K das besser kann. Bei meinem Corsa E 75 CDTI von 2016 ist die Anzeige schon drin und man kann sich darauf einstellen. Auch bei dem funktioniert SSA einwandfrei und völlig unaufgeregt.
    Da ich über Firmenwagen viele Fabrikate kennengelernt habe, kann ich nur sagen: Opels SSA ist eine der besten. Das krasseste Gegenbeispeil: Audi Q 3 140 TDI (übrigens eine lahme Krücke gemessen an den 110 PS meines J) mit max. 5 % Quote an der Ampel und manchmal dann erst nach 20 Sekunden, wenn es gerade Grün wird. Da macht eine SSA überhaupt keinen Sinn mehr. Oder Fiesta Diesel: die hat noch nie funktioniert, egal wann und wo. Nee falsch, einmal ging sie wohl, sonst wüsste ich gar nicht, dass er eine hat …
    Ich hätte noch mehr Beispiele, aber wir sind ja beim Astra K – oder etwa nicht?

  24. @ PQ:
    Eine Sache fällt mir gerade bei der SSA-Thematik ein. Warum heißt es bei den neuen Modell jetzt eigentlich in der Preisliste nur noch „Diesel“ und nicht mehr „CDTI“? Und am Heck des Autos steht dann „Turbo D“. Was soll der Kuddelmuddel? Gerade jetzt in der Diesel-Abgasgeschichte halte ich es für sinnvoll NICHT in die Preisliste „Diesel“ zu schreiben, sondern weiterhin auf das Kürzel CDTI zu setzen.
    Und wo bleibt AdBlue für den Insignia und Astra 1.6CDTI? Laut Versprechen (http:// media.opel. de/media/de/de/opel/home.detail.html/content/Pages/news/de/de/2016/opel/05-20-stellungnahme-zur-aktuellen-diesel-diskussion.html) sollen bis Sommer 2018 alle Opel-Diesel über AdBlue verfügen. Peinlich, dass man es beim Flaggschiff (O-Ton Opel) nicht gleich serienmäßig verbaut.

    • Autsch: Diesel/CDTI/Turbo D/…aber das ist halt nebenan, Marketing.
      Wo hingegen social-media hier nur spielen darf 😉

      Ups. Beim neusten Insignia tatsächlich so ein Defizit…?!

      Aber moment mal, Crossland X (und Grandland X womöglich auch), sie haben als neuste Modelle mit DI-Benziner wohl auch keinen Partikelfilter !

      Das Thema wird von OPEL bisher komplett totgeschwiegen.
      Bis es unumgänglich ist…. >:(

      Von wegen „what a wonderfull world“, das war mal zu 3-Wege-Kat und Fullsize-Airbag-Kampagnen… – dafür ist das aktuelle Marketing-Team womöglich zu jung/unerfahren/…?!?

          • Das ist auch meine Vermutung. Eigentlich schon ein Armutszeugnis für ein neues Modell mit neuem Motor, wo es doch im Herbst vorgeschrieben ist. Jeder der den 1.5er jetzt kauft hat den Zonk gezogen! Auch lässt sich bei den Dieseln nirgends eine Angabe zur Tankgröße der Harnstofflösung finden… Dabei interessiert ja nicht mal ob es ein Ein- oder Zweitanksystem ist.

          • Immerhin etwas. Aber bei dem Modell habe ich aus bekanntem Desinteresse (kein entsprechend hohes Alter oder zu hoher Fleischkonsum) auch nie nachgeschaut. 😉

            Aber wir fassen zusammen:

            * Bei Opel gibt es momentan nicht für alle Diesel SCR. Die Tankgröße der wässrigen Harnstofflösung ist nicht überall angegeben und lässt, bei Nichtangabe, auf ein sehr häufiges Nachfüllen durch den Fahrer schließen.
            * Die Benziner haben keinen Partikelfilter, insbesondere die neu vorgestellten Modelle. Daher werden diese in wenigen Wochen einen Wertverlust hinnehmen müssen. Dazu kommt die Ungewissheit über Einfahrverbote in naher Zukunft.

          • In den Umbruchzeiten zum E-Auto (hoffentlich keine 10 Jahre mehr) und Verboten von allen Verbrennern in ALLEN Großstätten (Innenstadtring) ab sofort (bin ich dafür !!!) mach ich mir keine Gedanken über Wertverlust. Jedes Auto, das man in den nächsten 5 Jahre kauft und dann 10 Jahre nutzen wird, wird danach fast nix mehr wert sein. Auch mit Filter … Volvo machts vor … Telsa ist schon mittendrin …

          • Hast du die BA zum Insignia-B schon einsehen können / dort nix zum AdBlue vorzufinden ?

          • Nein, unter www. opel. de/service/betriebsanleitungen.html gibt es leider noch nichts neues zu sehen.

          • Dann würde ich mit der Aussage auch erst mal abwarten, nur weil man es noch nicht gesehen hat (!)

          • Irgendwann hatte, im Umfeld des „Diesel-Skandals“ KTN verkündet, dass man vor dem Inkrafttreten des neuen Verbrauchszyklus eben diesen angeben will. Da hier (Blog) so viel geworben wird, stünde so ein Angabe diesem „Umweltversprechen“ auch gut zu Gesicht. So schwieg man bisher.

          • Die BA vom Insignia-B ist jetzt auch bei opel.de (/opel.at) als pdf online !

            Und darin findet sich die Angabe von einem 15-Liter AdBlue-Tank.

            PS: Ich hatte an anderer Stelle ja schon angemerkt, dass es merkwürdigerweise beim Crossland X dagegen 3 (!) verschiedene Angaben zum Inhalt von dessen AdBlue-Tank gibt !?!

          • Das hieße für mich pro Jahr mindestens ein bis zwei Mal selber das aggressive Mittel nachschütten! Wenn was daneben geht und auf eine Dichtung/Reifen kommt, dann gute Nacht!

            Frei nach den Elektroautohassern: Die sollen wieder kommen, wenn so ein Harnstofflösungsvorrat für 60000km/Jahr reicht!

  25. Also 10 Jahre alte Autos sind sowieso nichts mehr Wert. Hier einige Punkte:
    1.Bei jedem Auto ist das so.
    2.Entweder ist die Technik so Alt.
    3.Es ist so hässlich.
    4.Die Software wird nicht kompatibel sein.( siehe Handys)
    5.Die Batterie ist defekt.
    6.Solange es was zu Verbrennen gibt zum Strom machen.
    jetzt reicht´s.

  26. „Bei mir reagiert die S/S in keinster Weise übersensibel. Nach 6000 km und davon viel Stadt (eine Stadt in der man keine grüne Welle kennt) hätte ich bis jetzt erst drei oder vier mal die Situation, wo sich der Motor nicht ab- oder frühzeitig wieder abgeschaltet hat.
    Im Gegenteil. Wenn ich mal „sportlicher“ unterwegs bin und der Turbo ordentlich arbeiten musste, nimmt die S/S keine Rücksicht darauf und stoppt d nicht Motor. Inzwischen hab ich mir schon angewöhnt, die S/S in solchen Fällen von vorn herein zu deaktivieren.
    Was ich an der S/S des Astra- K genial finde:
    der Motor springt später an als bei (derzeit) allen anderen Fahrzeugen, ist aber dennoch extrem schnell einsatzbereit.
    Geil gemacht von Opel.“
    Mein Kommentar aus dem Motor- Talk Forum kopiert.
    Als Verbesserungsvorschlag hätte ich nur, dass sich die S/S deaktiviert, also der Motor weiter läuft, wenn der Turbo kurz vorher genutzt wurde, er also noch nicht „kalt gefahren“ ist.
    Astra- K+ ST Innovation mit dem 150 PS 6 Gang Schalter

  27. Vielen Dank für die große Resonanz auf unsere Umfrage-Aktion. Ich freue mich nach wie vor über jeden sachdienlichen Kommentar zu diesem Thema. Auf diese Weise fördert der Opel-Blog tatsächlich unsere Entwicklungsarbeit und trägt so zu einer Verbesserung der Produkte bei.

  28. Sehr positiv, dass ein Feedback seitens des Entwicklungs-Bloggers kommt.
    Noch positiver wären natürlich auch Antworten auf die vielen offenen Fragen, die von den Lesern gestellt wurden.
    Glaube kaum, dass die erwähnten 2% Einsparung eine umfassende Entscheidungshilfe für das System sind, wenn Mehrgewicht, Mehrverschleiss und vor Allem die höheren Ersatzteilkosten unerwähnt bleiben.
    Auch wenn es hier primär um die mögliche Verbesserung des vorhandenen System geht, die grundsätzliche Kosten-Nutzen Frage sollte schon diskutiert werden.

    • @PK
      Zu guter letzt bleibt noch festzuhalten, dass das Verschleißargument völlig falsch herangezogen wird. Der Leerlauf eines Motors auf Mindestdrehzal ist der größte Verschleißer im Betrieb! Wegen der geringen Kühlwasser- und Motorölförderrate und geringer Last muss die Drehzahl künstlich so hoch getrimmt werden, dass (mittels schwerem Schwungrad) alles rund läuft und durch die magere Verbrennung nicht alles (Ventile etc.) verkokt. Das ist mit allen Nebenwirkungen ein riesiger Aufwand, der dem einer SSA nicht nachsteht. Also – nicht alles bei der SSA so verteufeln, sie spart auch Motor – Verschleiß und erhöht die Lebensdauer des Öls.

      • Ernsthaft ? Leerlauf ggü Vollast ?

        Bei allem Respekt, ich wäre echt mal gespannt auf mehr Details seiten Opel (da)zu – all den ganzen Fragen die schon aufkamen !…

  29. Start/Stopp ja oder nein ist hier doch gar nicht die Frage. Heutztage kann und will kein Hersteller mehr darauf verzichten. Und das, nachdem bei den OEM und den Zulieferern ganze Heerscharen von Ingenieuren und Kostenwächtern darüber gebrütet haben. Da wurden Szenarien durchgerechnet, noch und nöcher. Dabei hat sich das System offenbar immer als plausibel und unverzichtbar erwiesen. Jetzt geht es darum, die Systeme zu optimieren. Und dabei bittet Opel um unsere Mithilfe. Was ist daran auszusetzen?

      • Naja, gänzlich ausbleiben funktioniert nur mit schwerer & teurer Hybrid-Technologie, die dann über Land wieder Nachteile hat.

        Aber bessere Start/Stopp-Systeme dürfen gerne kommen, vor allem beim Benziner, denn bei den Dieseln funktioniert sie hervorragend!

        • Beim Toyota-Hybrid ist das nicht zwingend soviel schwerer, weil nur eine Puffer-Batterie nötig und kein aberwitziger Plug-in-Klotz.

          Starter, Lichtmaschine, Getriebe,…vieles dort auch zusammengefasst !
          Und „über Land“ hat Potential, mehr als Autobahn ! 😉

  30. @Hoppo: Zitat „Dabei hat sich das System offenbar immer als plausibel und unverzichtbar erwiesen.“
    Tatsache ist, dass bisher keine exakte Vor-Nachteilsrechnung für des Start/StopSystem über eine längere Laufstrecke bekannt ist (zumindest mir nicht – wer eine Veröffentlichung kennt, möge sie bitte nennen).

    Von der Theorie her ist das System schlüssig: wenn kein Motor benötigt wird, braucht er nicht laufen. Spart Sprit, schont die Umwelt. Und schönt die CO2 Bilanz des Herstellers, der sich dieses Extra noch gut bezahlen lässt. Und dann hört es schon auf. Über die Nachteile des Systems redet offiziell keiner.

    Es ist also nichts „plausibel und unverzichtbar“, höchstens für Marketing, weil die Konkurrenz es auch hat und man da unbedingt mithalten möchte.

    Der Thread hier kann auch anders formuliert werden: „wir haben da ein System, dessen grundsätzlichen Vorteile nicht ganz klar sind, aber wir möchten es verfeinern“

    • Über die Nachteile von „Umwelttechnologie“ redet sowieso nie irgendjemand und das ist nicht nur im Automobilbau so. Z.B. ein Windpark ist schön und gut, aber nur teilweise Sinnvoll, er verschandelt die Landschaft und daneben Wohnen würde ich nicht wollen! Genau das gleiche beim E-Auto es wird immer nur alles in den Himmel gelobt, ohne die immensen Nachteile zu nennen.

      Beim Start/Stopp-System ist es schwierig, im Prinzip sollte nicht viel darunter leiden. Der Anlasser ist verstärkt und die Batterie ist darauf ausgelegt, beides ist im Austausch jedoch deutlich teurer als ein normales Teil und genau das ist gewollt.

      • Es ist vor einem pot. späteren Austausch bereits mit dem Pkw-Kauf teurer !

        Und „gewollt“, weil wie besagt „verstärkt, darauf ausgelegt“. Also mehr Aufwand darin steckt.

        • Nein, gewollt darum, weil man die normalen Bürger vom PKW entfernen will(oder mindestens zum E-Auto zwingen)! Alles wird teurer und komplizierter, damit man irgendwann auf E-Autos umsteigen MUSS(!!!) und dann kann man alles sehr schön lahmlegen. Bei uns funktioniert alles mit intriganz und zwang, denn sie wissen, dass sich das E-Auto nicht durchsetzen wird ohne Zwang!

          • @Michi1 Das Volk muss es sich nicht aufzwingen lassen aber dafür müsste man halt den Hintern vorm Fernseher hoch bekommen! 😉

  31. Vorallem muss eine solche Rechnung auch alle Faktoren mit einbeziehen. Der Spareffekt in dem Moment wo kein Motor läuft ist klar.

    Aber welcher Mehraufwand in Produktion und Entwicklung muss(te) betrieben werden. Wieviel Mehrgewicht kostet das. Die ganzen Marketingrechnungen sind wie jede Werbung: täuschend!!!

    Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich mir ganz sicher kein Start/Stopp geholt. Ich kenne hier die Ampeln, wo es sich lohnt den Motor auszuschalten.

    Und so ist das bei allem. Beim Dieselpartikelfilter redet auch kein Mensch darüber was aus dem Auspuff kommt, wenn die Reinigung läuft. Und die ist ja inzwischen relativ häufig und wird nichtmal angezeigt.

  32. @negrodamus: Noch ein Hinweis zu deinem gut geschriebenem Beitrag.
    Die Situationen, in denen bei dir SS versagt oder einfach unnötig ist, können in einer normalen Entwicklung garnicht alle durchgetestet werden. Es gibt einfach zu viele davon, für die Systemprüfung müssen deshalb einige, wenige Standardtests reichen. Diese decken vielleicht 90% aller wichtigen Zustände ab. Die restlichen erlebt dann der Kunde und wird sich ab und zu richtig ärgern müssen.
    Aber nicht nur bei Opel, das ist bei allen Herstellern so.

  33. Ich würde mit sehr sehr wünschen, dass der Motor nachdem er erfolgreich in den Stopp gegangen ist nicht sofort wieder anspringt, bloß weil man die Fahrertür öffnet. Ich habe viele Situationen in denen das das Start Stopp System ad absurdum führt (aufschließen oder öffnen von Tor, kurzes Aussteigen 2m rüber zum Pförtner, kurzer Gang an die Heckklappe etc.). Wegen mir kann man einen kurzen Warnton ausgeben, dass das Auto noch an ist. Aber in all diesen Fällen wäre es cleverer wenn das Auto einfach aus bliebe.
    ASTRA k Turbo 1.4 Start Stopp 6 Gang Schaltgetriebe

    • Dieses anspringen bei Tür öffnen ist wohl gewissen Szenarien + Sicherheiten geschuldet, so perfide kann man kaum denken. Und steht dann doch am nächsten Tag in der Zeitung (!).
      Wie z.B. ein älteres Ehepaar, dass den Motor nicht regulär ausmachte, der Wagen in der Garage (integriert im Haus) parkte, aber wohl im Weiteren anlief und die Abgase…

  34. Ich fahre einen Astra K mit dem 1.6er CDTI BiTurbo und parallel einen ADAM S und finde das System im Adam besser. Im Astra dauert es mir einen Ticken zu lang, außerdem funktioniert der Berganfahrassistent (wenn er denn mal funktioniert) nur wenn der Gang eingelegt ist und der Motor läuft. Da bringt mein StartStop leider nix. Wie oft Rolle ich in Wiesbaden an der Ampel ein Stück zurück. Im Alltagseinsatz ist das Käse und das System im Adam einfach besser. Es fühlt sich einfach direkter an.

  35. beim handschalter finde ich den aktuellen ansatz ganz okay. nur bei automatischem getriebe finde ich den ausschaltknopf zum beginn der fahrt die beste lösung.

    grund: man kann das abschalten bei der automatik nicht wie beim handschalter steuern. die karre geht immer aus, auch wenn man weiß, dass man z.b. nur 3 sek am grünen rechtsabbiegerpfeil steht.
    beim handschalter drück ich nur die kupplung und lass den motor an – beim automatik schaltet die karre ab und ne halbe sekunde später wieder an. sowas muss nicht sein und nervt kräftig, wenn ich es nicht steuern kann, wann und wie abgeschaltet wird.

  36. Was für ein System ist jetzt z.B. beim CLX verbaut ?
    Hardware von PSA und Software damit auch ?

    Blick noch nicht ganz durch, wieso er manches mal ausschaltet, im anderen Falle so gar nicht

    • Die SSA und auch die anderen Assis verwundern in ihrer Arbeitsweise doch immer wieder auf’s neue.

      Das Ausschalten geht nur bei absolutem Stillstand – anspringen tut er bereits sobald ich nur ein klein wenig rollen lasse.

      Der Scheibenwischer-Assi vergisst nach jedem Motorneustart, dass er in der Wischautomatik-Stellung bereits steht. Und in Fahrt…
      Das 1.mal bei Bedarf will er immer erst mal „geweckt“ werden. Auch bei prasselndem Regen
      Er vergisst einfach/irgendwie seine Automatik-Stellung

      Der Schilder-Assi kennt wohl nur die runden-roten, dagegen das Ortsschild ist ihm fremd um seinen Geschwindigkeitsbezug.

  37. Bei meinem Cascada (Schaltung) funktioniert die Start/Stopp perfekt und sehr komfortabel. Vergleichbar gute komfortable Start/Stopp kannte ich bisher nur von BMW Group Fahrzeugen. Habt Ihr bei OPEL auch für Automatik Autos die Start/Stopp drin? Die Aisin Getriebe bei BMW haben eine drin! Bitte Info ob …

  38. Meriva 1.4 ecoFlex,8 – EZ 09/2016
    Bei meinem Meriva funktioniert S/S ausschließlich unter folgenden Voraussetzungen:
    Die normale Belüftung (schon ab Stufe 1) darf keinesfalls nur auf die Windschutzscheibe gerichtet sein, zumindest muss sie zusätzlich in den Fahrgast- oder in den Fußraum blasen ….. Die Belüftung ganz auszuschalten funktioniert auch – kann aber kaum Sinn der Sache sein!
    Kennt jemand diese Merkwürdigkeit, die noch nicht einmal in der BA steht?
    Für mich ist das eine absolute Fehlfunktion – was mein Opel-Händler natürlich anders sieht …
    Freue mich besonders auch über eine Rückmeldung vom Opel-Blogger …..

    • Also in (absoluter) Ausrichtung auf Windschutzscheibe las ich (bei MT) auch schon des öfteren davon, dass dies ein Ausschlußkriterium für aktive SSA ist.
      Da hat freie Windschutzscheibe absolute Priorität.

      Beim CLX habe ich eine SSA jetzt selbst zum ersten mal. Die „lernt“ wohl noch, sowie der BC und Reichweiten-Anzeige 😉
      Da habe ich zu „harmlosesten“ Situationen den Weiterlauf. Und zu anderen, kurz nach Kaltstart + Klima am laufen ein ausgehen vom Motor.
      Wurde dem System aber dann auch zu lange (Baustellenampel) und sprang wieder an, um kurz darauf wieder auszugehen.
      Dem hin-und-her schaut man quasi regungslos zu…die Mimik ändert sich auf Verwunderung 😉

  39. Start Stop ist neben einer elektrischen Heckklappe eine der unsinnigsten Erfindungen der letzten Jahre… eine Fortsetzung der Trickserei aus dem DIeselgate, auf dem Papier werden ein paar gramm CO2 eingespart.. wenn bei einer Fahrt durch den Drive In einer Fastfood Kette das Start Stop System 20-30x den Motor aus / an macht, dann kann das weder für die Umwelt noch für die Technik gut sein. Jeder Anlassvorgang ist eine Belastung für diverse Komponenten, nicht nur Anlasser sondern insbesondere z.b. auch Zahnriemen / Steuerkette.. ja natürlich, alles ist dafür ausgelegt, bis es eben defekt ist .. und wenn man dann Steuerketten noch sinnfrei auf die Getriebeseite legt,dann ist der Kunde wieder der Dumme… ich nehme der Branche einfach nichts mehr ab was da an Aussagenkommen. Wenn Start / Stop nicht mehr beim Kauf zu vemeiden ist würde ich mit einen Chiptuner suchen der es mir deaktiviert… vielleicht sollten die Entwickler mal grundlegend ansetzen Gewicht sparen, Motorleistung begrenzen, Motor nie in VOllastanreicherung betreiben, mit Wasser statt Sprit den Brennraum kühlen etc… anstatt die Maschine alle 50m zu starten. Bin mal gespannt wann jemand die Abgase misst und feststellt daß bei jedem Start hinten Gift rauskommt… oder wird bereits ab der ersten Umdrehung wieder sauber geregelt ? Werden Kat und Lambdasonden während des Stillstand beheizt ?

  40. @PQ & Timo Stolzenburg
    Nach knapp 5.000km im Insignia B Schalter möchte hier nochmals einen Wunsch äußern:
    Bitte die Software etwas verändern. Wir haben es hier schon angesprochen. Wenn das Lösen der Bremse der Auslöser für das Starten des Motors sein soll – durchaus praktisch – dann muß ein AutoHold integriert werden, da der Berganfahrassistent von Opel erst bei viel zu steilen Hängen funktioniert. Schon bei kleinsten Hügeln rollt das Fahrzeug merklich zurück bis der Motor gestartet ist und man einkuppeln kann ohne das gute Stück abzuwürgen. Mit meiner Routine gehts, aber manchmal ists doch schon knifflig, wenn man einfach nicht weiß: Berganfahrassistent anwesend oder wieder bei der Kaffeepause?! Dann lieber generell bei AutoStop auch einen AutoHold setzen (oder den Berganfahrassistent generell aktivieren). Diese Funktion wäre ohnehin sinnvoll…

    • Vielen Dank für die vielen konstruktiven Kommentare zum Thema Start/Stop-System. Wir werten sämtliche Eingaben aus. Auf die jüngste Anregung von Jens möchte ich hier stellvertretend für viele andere direkt eingehen.
      AutoHold haben wir durchaus auf dem Schirm, weil diese Regelungsart die Situation an leichten Steigungen verbessern würde. Wann aber die Entscheidung pro Implementierung in Start/Stop-Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe fällt, ist angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen leider nicht absehbar. Allerdings gibt es auch jetzt schon Möglichkeiten, den Motor beim späten AutoStart zu aktivieren, ohne dass das Fahrzeug nennenswert zurückrollt: Einfach bei getretener Bremse und Kupplung sowie eingelegtem ersten Gang die Kupplung lösen und gleich wieder betätigen. Oder ganz sachte den Bremsfuß anheben – funktioniert auch. Unser System ist nämlich so ausgelegt, dass der Motor startet, kurz bevor das Fahrzeug zu rollen beginnt. Nächste Möglichkeit: Kurz weg von der Bremse und gleich wieder drauf. Natürlich sind diese Methoden nicht so komfortabel wie das AutoHold-System. Man kommt aber auch ohne aus … gewusst wie. 😉

      • Vielen Dank für die Antwort und das echte Feedback!
        Die „Umgehungsmöglichkeiten“ mit der Bremse habe ich auch heraus gefunden und habe das unter den Begriff „Routine“ einsortiert. 🙂 Die Kupplung versuche ich mal.
        Es geht eben bequemer mit AutoHold und schade, dass immer alles lange bis in die Serie dauert (das war unter GM nicht anders).

        Btw., diese Art der Kommunikation wünsche ich mir auch zum Infotainment 😉

      • @Timo Stolzenburg: Unlogisch, da mein Cascada (BJ2014) SG über die AutoHold Funktion verfügt und an Steigungen beim ReStart Kupplung treten bremst. Hier muss ich nicht auch noch die Brake halten, denn 3 Füsse habe ich nicht. Während der „WartePhase“ wäre die AutoHold Funktion grundsätzlich erforderlich, damit das Auto nicht rollt! Vorwärts geht noch, aber am Berg rückwärts …
        Frage: Habt Ihr bei den Aisin 6/8 Gang AT und GM 9 Gang AT die Start/Stopp incl. AutoHold integriert?

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