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Ampera-e Mobilität Test Video

Gipfelstürmer: Im Ampera-e auf Alpen-Rallye

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*Stromverbrauch Ampera-e: 14,5 kWh/100 km, CO2-Emission: 0 g/km, gemäß VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EG) Nr. 692/2008.

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

„Philipp, was hast du in der Woche vom 5. bis 9. Juli vor?“ „Nichts“ antwortete ich meinem Kollegen vor einigen Monaten gefolgt von einem zögerlichen „Warum?“. Als Antwort erhielt ich das Ticket zur Teilnahme an der Silvretta E-Auto Rallye und den Schlüssel für unseren elektrischen Reichweitenchampion Ampera-e.* Seit 2010 findet die Elektro-Rallye der Motor Presse Stuttgart für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben statt und bereichert ihr klassisches Pendant – die Silvretta Classic – um ein weiteres Highlight. Und ich bin dabei.

Meine erste Rallye! Chinesische Zeichen in einem Roadbook entschlüsseln. In einem Elektroauto die Herausforderung meistern, 6.362 Meter Steigung auf einer Länge von 265 Kilometern über die Hochalpenstraße zurückzulegen? Was tun, wenn da oben auf der Alm keine Ladestation steht? Uff.

Sivlretta e-Auto 2017: Streckenprofil

Nun, zum Glück handelt es sich nicht um irgendein Elektroauto, sondern den neuen Ampera-e. Dass unser Reichweitenchampion auch Rallye kann, bewies er bereits bei der achten Nordeuropäischen E-Mobil Rallye. Bei der Silvreatta E-Auto Rallye heißt die Herausforderung nun: Bergetappe. Dank Rekuperation sind Pilot und ams Digitalchef Jochen Knecht und ich aber zuversichtlich. Challenge accepted!

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

Letztere Frage wird beim Start durch die Verantwortlichen von Montafon Tourismus und des Vorarlberger Energieerzeugers Illwerke AG beantwortet – mit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur unter dem Titel „VLOTTE“, gespeist mit Energie aus erneuerbaren Quellen. Übrigens: 2008 wurde Vorarlberg mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung zu Österreichs erster Modellregion für E-Mobilität. Heute gilt die Region im Montafon und im Brandnertal als E-Mobil-Vorzeigeregion in ganz Europa.

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

Als ich Mittwochabend am Tag vor der Rallye im Hotel ankomme, warten bereits Hausaufgaben auf mich: Mathematik. Will man nicht den an sich schon hohen Stresspegel bei den anstehenden Wertungsprüfungen ausreizen, ist Vorbereitung für einen Co-Piloten die halbe Miete. Es gilt, 770 Sekunden stoppuhrengerecht in 12:50 Minuten umzurechnen, aber auch kleine Fallstricke aufzudecken. Eine Tücke besteht darin, eine Strecke von 5.300 Metern in einer Zeit von 7,40 Minuten zurückzulegen. Wer hier nicht aufpasst, hat sich schnell ins Abseits katapultiert. Der Teufel liegt im Detail: 0,40 Minuten müssen mit 0,6 multipliziert werden, um die tatsächliche Zeit von 7:24 Minuten zu entschlüsseln. Zu den anfangs fälschlicherweise interpretierten 7:40 ein Unterschied von 16 Sekunden was in der Gesamtwertung 1600 Strafpunkte bedeutet.

Am nächsten Morgen gilt es dann, eine andere Rechnung zu beweisen. Mit 520 Kilometern NEFZ- bzw. 380 Kilometern WLTP-Reichweite gehen wir ins Rennen. Start ist das Green Building in Rodund im Gemeindegebiet von Vandans, das mit einer Nutzfläche von über 10 000 m² größte Bürogebäude aus Holz in Mitteleuropa. Per SMS wird uns unsere Startzeit durchgegeben. Während die anderen Elektrofahrzeuge nochmal an die e-Zapfsäulen gehängt werden, machen wir mit laut Tachoanzeige 359 Kilometern realistischer Reichweite im Gepäck Fotos und Videos für unsere Digitalkanäle.

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

Dann fällt der Startschuss. Punkt 10:16 rollen wir los – in Richtung Marktplatz in Schruns über diverse Alpenpässe Vorarlbergs und Tirols. Wir fahren die ganze Zeit sportlich und klimatisiert mit Gebläse, ein kleiner Vorteil gegenüber den Kollegen im Opel Commodore auf der Silvretta Classic, den wir bei über 30 Grad und strahlend blauem Himmel schnell zu schätzen lernen. Natürlich sinkt unsere Reichweitenanzeige bei der ersten Bergetappe unter dieser Fahrbedingungen. Den ersten richtigen Pulsanstieg verursacht jedoch die erste Werteprüfung: 2 Zeitmessungen, verschachtelt auf 160 Metern, gemessen mit Lichtschranken und Druckschläuchen.

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

Bei Wertungsprüfungen geht es darum, festgelegte Strecken möglichst auf die Hundertstelsekunde genau in der vorgegebenen Zeit zurückzulegen. Während sich die Druckschlauchmessung am Vorderreifen ausrichtet, orientiert sich die Lichtschranke an der Stoßstange. Bewaffnet mit zwei Stoppuhren passieren wir das gelbe Schild. Von hier ist Anhalten bis zum Ziel der Werteprüfung nicht mehr erlaubt. Das erste rote Schild gibt den Start bekannt. Als Zeitmesser sage ich meinem Piloten die Zeit durch und zähle die Sekunden rückwärts. Lichtschranke – Druckschlauch – Licht – Schlauch. Fertig. Fühlt sich ganz gut an. Kurz darauf kommt die SMS mit dem Prüfungsergebnis: Abweichung A: -1,01 Sekunden. Abweichung B: -0,64 Sekunden. 165 Strafpunkte. Platz 8 von 20. Gar nicht so schlecht für den Anfang und meine erste Rallye.

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017 Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017 Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

Wieder bergab rekuperiert der Ampera-e automatisch im Schiebebetrieb, gewinnt dabei über den Elektromotor – der zum Generator wird – Energie zurück. Da das Gefälle bis zu 14,5% beträgt, fahren wir im L-Modus, was die Bremswirkung des Motors und damit die Rekuperation nochmals erhöht. Hier lässt sich der Ampera-e ausschließlich über das Gaspedal dirigieren. In der Talsohle angekommen sind wir mit unserem Reichweitenpegel wieder am Ausgangspunkt angekommen. 355 Kilometer gibt die Reichweitenanzeige an.

Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017 Ampera-e auf der Silvretta e-Auto 2017

Das macht Lust auf mehr. Von rund 600 Meter Seehöhe führt uns die Rallye auf 2.037 Meter Höhe hinauf zur Bielerhöhe. Auf der Silvretta Hochalpenstraße sorgt der 150 kW/204 PS starke Elektromotor des Ampera-e mit seinem – aus dem Stand zur Verfügung stehenden – maximalen Drehmoment von 360 Newtonmeter für eindrucksvolle Tempi und Antritte. Wir lassen die ängstlich den Berg hochkriechende Konkurrenz hinter uns und freuen uns an den Beschleunigungs- und Elastizitätswerten. In 3,2 Sekunden von null auf 50 km/h – perfekte Bedingungen für das ein oder andere Überholmanöver in den Serpentinen. Bei den Wertungsprüfungen schneiden wir leider nicht ganz so souverän ab. Platz 12, 14 und 11 folgen – Gesamtplatzierung nach einem abwechslungsreichen Tag in idyllischen, atemberaubenden Kulissen: Platz 10. Ganz OK für den Einstand. Mit mehr Stolz erfüllt uns hingegen die Reichweitenanzeige. 309 Kilometer – ohne Laden haben wir für die Tagesetappe von 120,19 Kilometern also nur 41 Kilometer verbraucht. Rekuperation rocks!

Mit Rock’n’Roll und österreichischen Hits aus unseren Spotify-Playlists, die wir dank CarPlay und OnStar WiFi-Hotspot abspielen, ging’s am zweiten Tag unterhaltsam weiter. 1773 Meter den Flexenpass hoch nach Lech, über den Hochtannbergpass, Schoppernau und Damüls aufs 1487 Meter hohe Faschinajoch. Während die Konkurrenz die Mittagspause aufgrund der strapaziösen Strecke zum Aufladen nutzte, machten wir ein paar Pressefotos und genossen die Aussicht. Auf dem Weg ins Ziel passieren wir  Bludenz und landen schließlich in Partenen zur Zieleinfahrt, wo wir vor Publikum schließlich zum besten Wertungsprüfungsergebnis mit -0,07 Sekunden Abweichung den dritten Platz einfahren. Unter Druck entstehen Diamanten 😉

Auch wenn es am Ende nicht für einen Platz am Treppchen reicht, so kommen wir beide zum Fazit: Der Ampera-e ist voll alltagstauglich, bietet dank Beschleunigung, Konnektivität und seiner Reichweite Fahrspaß pur. Zudem braucht man in unserem Stromer die Fahrt über Alpenpässe keineswegs scheuen. Wir hätten die zwei Tage auch problemlos ohne nachzuladen durchfahren können. Mein Fahrer Jochen Knecht jedenfalls nimmt die positiven Eindrücke mit zurück in die Redaktion – mit dem Vorhaben, die nächste Silvretta e-Auto definitiv herausfordernder zu gestalten. Wir sind gewappnet.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (50)

  1. Sicherlich spannende Sache, so eine Rallye, mit ihren (mathematischen 😉 Herausforderungen – sei gegönnt !

    ABER, was bleibt vom Ampera-e im Alltag, bzw. für wen ?!

    Lächerliche Anzahl an FOH mit nochmals aberwitziger Anzahl an Fahrzeugen für was auch immer „reserviert“.
    Geschweige den Restriktionen zum vermeintlichen Verkauf/Leasing/…(„Danke GM“)

    Nach Ampera-ohne-e, der Namens-/Leidensbruder in nochmals diffizilerer Situation.
    Die Reichweite löst nicht alles !

    • Ich kann mich diesem Kommentar nur anschließen. Es ist traurig – oder sollte man sagen: LÄCHERLICH was Opel mit dem Ampera-E macht!

      Seit letztem Jahr liest man immer wie toll das Auto ist. Eineinhalb Jahre später kann man das Auto hier nicht mal bestellen bzw. kaufen – während in Norwegen das Auto verkauft wird.
      WAS SOLL DAS ???

      Natürlich ist der Ampera-E ein „compliance car“, aber dann sollte man den Kunden nicht im Regen stehen lassen, wenn er ein Fahrzeug kaufen will. Ich war vor Monaten bei drei „Agenten“, und ich wurde überall abgewiesen. Da fühle ich mich vera….!
      Falls ich ein Elektroauto als Ersatz für meinen derzeitigen Opel kaufen will, wird es ein Zoe, Ioniq oder eben ein Model3. Das war wahrscheinlich mein fünfter und letzter Opel.

      • Nicht zu vergessen der neue Leaf-II alsbald !

        Aber insbesondere der Zoe ist schon ziemlich „gute Realität“ !
        Renault, das alleine müßte Herrn Tavares schon ungemein anspornen seinem „Ex“ in dem Segment endlich Kontra zu bieten ! 😉

  2. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht, das macht Appetit auf eigene Tests mit dem Ampera-E – wann werden wir in Deutschland mit einer größeren Versorgung an Fahrzeugen und mehr Bandbreite im Händlernetz rechnen können?

    So ein tolles Auto muß unter’s Volk, der Image-Gewinn für Opel wäre enorm!

    • Bestimmt erst 2019, oder auch garnicht.
      So wie es momentan aussieht wird Deutschland erst dann beliefert, wenn andere Hersteller konkurrenzfähige Modelle bieten!

      Demnach wird die Technik überaltert sein und die wartenden treten sogar aus der Warteschlange aus. Die Verkaufszahlen werden somit genauso ausfallen wie beim Ampera.

      Sicherlich plant Opel die nächste Generation bis 2020 und reicht sogar 2-3 verschiedene Modelle bis 2025 nach. Ab 2030 wird die Marke rein elektrisch bzw. mit Hydrogen unterwegs sein.
      Mein Favorit ist und bleibt Hydrogen, mit Hydrogen kann ich überall tanken und bei Strom muss ich an der Reißleine hängen, damit der Wagen über Stunden betankt wird.

      Der Ampera E ist damit eine Statistik um Umweltschutzmaßnahmen zu bestehen!

        • In Zukunft werden es auch mehr, leider gibt es noch keine Abnehmer die großartig Hydrogen tanken! Somit sind die Tankstellen inmoment Staubfänger und kosten den Betreiber unnötig Geld!

          Wenn nun die ersten Modelle auf dem Markt kommen, werden natürlich mehr Tankstellen folgen.

          • Naja. Aber selbst bei Erdgastankstellen tut man sich ja schwer. Stagnierten und versprachen mehr.

            Haben gleichfalls den hohen technischen Aufwand von hohen Drücken/Aufbereitung/Sicherheit/Festkosten an der Säule.

            Und haben eigentlich den Vorteil von einem Erdgasnetz.
            Dagegen bei Wasserstoff…

      • @ Reinivann:
        Hydrogen wird nicht kommen, solange die Probleme mit den Tanks nicht gelöst sind. Ich hatte es hier schon einmal gepostet: Stahltanks sind zu schwer, die Tanks müssen um den erforderlichen Druck zu verkraften aus 7 cm dickem Kohlefasermaterial bestehen – das kann kein Mensch bezahlen und es ist eine Energie- und Rohstoffverschwendung, die man mit der Antriebsart nicht wieder rein holt! Daran scheitert es …

        • Sog. „well-to-wheel“ ist bei Wasserstoff wahrlich ziemlich übel !

          Spektakulär und propagiert wird immer nur der Wasser tröpfelnden Auspuff (am Ende der „Aufbereitungskette“ 😉

    • @Tisie: Exakt, der Image-Gewinn für OPEL W Ä R E enorm !

      Wäre…

      Fing aber schon (Marketing-)dumm an. Die Bezeichnung Ampera-mit-e.
      Assozierte bei der Presse und Artikeln gaben es so her (!), das negative vom Ampera-ohne-e:
      Dessen bescheidener Absatz und Aufmerksamkeit und Verständnis für seine Technik (Marketing wollte ihn als e-Auto sehen/ist aber ein serieller Hybrid), etc…

      Mal ganz davon abgesehen das technisch/optisch/funktionell ein vollkommen anderes Fahrzeug ggü dem Namensbruder aufgebaut wurde !

      ABER. Es ist dieses mal noch viel besch…!
      Wo das „Original“, der Bolt fast ein 3/4 Jahr am Markt ist, sukzessive die Staaten erschließt, gibt man für hierzulande kaum was von der Produktion ab.

      Man ist ja nicht mal für sich selbst bemüht mehr daraus zu machen als nötig (s. entsprechendes Öko-Geplänkel um Pickups abzusetzen..).
      Und von wegen 30.000/a, dazu steigerungsfähig.

      Neee. Bitte nochmal neu und autark von GM anfangen. Hilft nix.
      Leider bei PSA ohne eigene Kompetenz, dort einst nur den MiEV von Mitsubishi umgelabelt…..(seufz).

  3. @Q offtopic: rechts in der Spalte ist ja das Twitterkonto von noch Opel-Chef KTN verlinkt. Dazu meine Frage?

    Verlinken sie stattdessen, dann den Kanal von Tina Müller?

    Weil der zukünftige Opel-Chef Herr Lohscheller ja keinen eigenen Kanal vertreibt, entsteht da in der Außenwirkung des Opel-Managements eine herbe Lücke. Mit KTN selbst in den Social Media war die Marke gefühlt nahbarer.

    Oder wird der Herr Lohscheller sich im Twittern versuchen? Zwar ist Tina Müller sehr beliebt bzw. wirkt sympathisch, aber ein Opel-Chef in Social Medias selbst auftretend lässt sich eben nicht ersetzen.

    • Sorry. Bitte nicht TM / Marketing auch noch hier. Social Media + Ingenieure. Langt.

      Und wenn’s dem neuen CEO nicht sein Element, dann wäre es auch zu affektiert !
      Also denn.

    • PS: Oh ! KTN ist schon wieder mit dem Movano zurück aus Dänemark – dachte da kämen ein paar Eindrücke mehr als aus dem dunklen der Fähre.
      Stattdessen spielt er mit seiner DJI Spark Drohne herum….

          • Jepp. Hatte ich heute bereits hier mal kund getan…

            www. opel-blog. com/2017/02/23/crossland-xklusiv-sitzprobe-mit-didi/#comment-1081420

          • @X-didi da wünsche ich dir gute Fahrt mit deinem crossland X. Wie macht sich denn der Neue im Vergleich zu deinem (ehemaligen?) Meriva B? Du warst ja anfangs sehr skeptisch.
            Ich bin den crossland X persönlich noch nicht gefahren aber ich habe mir sagen lassen er wäre fahrtechnisch kein typischer Opel mehr. Kannst du das unterschreiben oder eher nicht?

          • Danke. Im Vgl. zum Meriva(-B), 1.4 (120 PS) zuvor zeigt sich der ungemein forsche Antritt des 1.2 PureTech 110, äh 1.2 Ecotec…;)

            Was jetzt fahrtechnisch ein typischer Opel ist, naja, je nach Modell + Fahrwerk +…wohl auch das ziemlich von weitem Feld.
            Die Schaltwege sind arg lang.
            Aber das 5-Gang ist hier nochmals länger übersetzt (wo sonst der 5. bereits in der Stadt drin war) und mit dem Durchzug an Motor schaltfaul zu fahren.

  4. Wie schaut es denn so ganz generell mit der OPC-Frage aus?
    Ich weiß, vielleicht die 100.000ste Off-topic Frage, aber wenn ich den Ampera -e sehe, dann sehe ich meine Frage berechtigt, und es kann mir keiner mit „OPC bringt kein Geld“
    antworten, denn das tut ein Ampera-e ebensowenig!
    Und ich wage es zu behaupten, dass imagemäßig ein starkes Topmodell mehr Wirkung hat als ein Elektromobil 😉

    • @CorsaOPC diese Frage interessiert viele nur auch hier wirst du keine Antwort bekommen bzw. den üblichen Standard „Über zukünftige Produkte……………….“ Von daher heißt es abwarten mit etwas Glück steht auf der IAA was (der Buick Regal GS präsentiert sich gerade auf motor1.com) wenn da nicht dann vielleicht in Genf und wenn dort auch nicht können wir das Thema vergessen.

      • Nochmal zur Erinnerung, der Octavia soll zu gut 20% als RS über den Ladentisch gehen und das Straßenbild bestätigt das.

        Ich verstehe nicht, wieso man sich bei Opel nach wie vor weigert, sich ein Stück von dem Kuchen zu holen.

        Bißchen tiefer, bißchen aggressiver in der Optik, schicke große Felgen, innen ein Hauch mehr Sport und den guten 1.6er Maschinen eine Leistungsspritze verpassen (den Benziner auf 220-230PS, den Biturbo Diesel auf 180-190PS) und alles ist schick – Ihr könnt es doch bei Opel!

        Positiver Nebeneffekt: die Motoren würden so auch super zum Insi passen und könnten die aktuellen 2l Maschinen beerben. Die nimmt man dann nur noch als Leistungsspitzen mit dem 210PS Biturbo Diesel und einem hochpotenten 2l Benziner mit über 300PS im OPC.

          • @Tisie nun man kann viel spekulieren, erstaunlicher weise hält sich das von englischen Medien gestreute Gerücht das in Frankfurt ein neuer Astra OPC steht wacker, doch wo sind die Erlkönige?????? Mittlerweile hat jeder Hersteller der was auf sich hält einen starken Kompakten im Angebot! Und damit meine ich nicht die Premiums sondern Hersteller wie Honda, Hyundai, Seat, Ford, Renault, ja selbst auch Peugeot nur Opel quasi Gründer dieser Klasse (Kadett B Rallye) scheint sich auf dem veralteten GTC zu versteifen (um Geld zu sparen) und merkt nicht das sie mittlerweile längst überholt sind.

          • Sie merken das ganz gewiss schon, scharren auch sicherlich mit den Hufen.
            Aber wenn dir dabei gerade neues Zaumzeug/PSA umgelegt wird, bzw. das GM-Geschirr bereits arg straff saß.
            Dann läuft das Wagenrennen ohne Ben Hur vom Main 😉

          • @ralle: Ja, das stimmt, von den flotten Renault und Seat sieht man auch einige herumfahren. Ford ST Modelle ähnlich selten wie OPC, da sind die starken Diesel (v.a. S-MAX) mehr present. Honda hat sich mit dem neuen Civic designmäßig selbst ins aus geschossen (für europäische Kunden), aber die Koreaner werden einiges an Marktanteilen holen mit Hyundai i30N, Kia Stinger & Co.

          • @Hmm ……und das Feld der Konkurrenz überlassen wenn man dann was konkurrenzfähiges hat kommen die Kunden bestimmt scharenweise zurück 🙂

    • Um überhaupt noch einen vernünftigen OPC bringen zu können, muss Opel sowas wie den Ampera E bauen. Die Autohersteller haben gewisse Vorgaben was den prozentualen Anteil an Elektrofahrzeugen angeht. Außerdem ist der Ampera E meiner Meinung nach eines der besten Elektroautos zur Zeit. Vor allem im Vergleich zum BMW i3 etc. Und dabei ist er noch bezahlbar.

      • Er ist vor allem hierzulande Fiktion ! Oder schon einen bestellt vor der Sperre ?

        Und die genannten Vorgaben von E- ggü OPC-Anteilen. „Geschenkt“.
        Dazu verhandelt man in China oder baut nur das nötigste in den USA.

        Evtl. mal beim US-Importeur die Tage reinschauen in Sachen Bolt – in Europa geortet wird womöglich die Wegfagrsperre aktiv;)
        Und wieder nur exorbitantes Leasing,…das endet noch wie beim EV-1 !

    • Norway-first, das elektro-liebe Land will bei schmaler GM-Zuweisung ja zuerst bedient werden…

      Wieviele der Ü4000 haben denn schon das LG/GM-Produkt bei sich zuhause mittlerweile ?

      Es gab ja mal eine offizielle Übergabe an 3 (!) Personen:

      media. gm. com/media/no/no/opel/news.detail.html/content/Pages/news/no/no/2017/opel/05-17-norwegian-customers-receive-ampera-e.html

  5. War heute mit meinem Opel in Thüringen zur Inspektion. Beim Eintreten in die Neuwagenhalle strahlte mir doch auch gleich so ein Ampera e entgegen. War auch in diesem schönen blau, und könnte glatt ein Zwilling vom hier abgebildeten sein. Er hatte auch ein GG – Kennzeichen. Leider ist dieses Fahrzeug nicht zu kaufen, geschweige in einer annehmbaren Lieferzeit zu bekommen. Das Geld für die Werbung, kann man sich eigentlich sparen. Was für Gründe auch immer für dieses geringe Angebot ist, man hätte Vorreiter sein können, Chance leider vertan.

    • Diese Schmach für Opel ist noch schlimmer, als den Rak-E nicht gebracht zu haben. Ein Auto auf Bildern und in Marketing – Artikeln und Blog´s herumzureichen und für Kunden unzugänglich zu lassen ist, als ob man die Corvette nur für´s Museum hinter Panzerglas bauen würde. Der A-e war von GM ausgetüftelt, um dem Tesla 3 die Rücklichter zu zeigen, noch bevor der auf den Markt kommt. Kann er aber gar nicht, weil keiner davon herumfahren darf. Eine Schande und als solche auch noch eine fürchterliche! Auch und gerade für Opel! Mehr fällt mir dazu nicht ein.

      • Das hat GM fristgerecht gegen Ende letzten Jahres auch für’s Marketing noch hinbekommen. Vor Tesla/noch in 2016 an Endkunden ausliefern. Fertig. Mission erfüllt.

        Auf MT gerade ein Artikel zum weiteren ärgern darüber…
        www. motor-talk. de/news/mangel-in-ruesselsheim-ueberfluss-in-detroit-t6092130.html

        Jaja, die unumgängliche, versehentliche, nicht vorhersehbare, falsche Verteilung ist daran Schuld…

  6. Lt. Einem Focus Bericht stehen sich die Bolts in den USA die Reifen platt, weshalb GM die Produktion drosseln will.
    Es ist doch unfassbar, dass stattdessen keine Ampera gebaut werden. Da ist es wieder, das Bild von der garstigen Schwiegermutter.
    Zum Glück ist das Thema GM bald erledigt… Seit Trump an der Macht ist, scheinen plötzlich alle dort drüben ihren Verstand verloren zu haben…

    • Jepp. Darüber haben wir uns bei MT (motor-talk) im o.a. Bericht/link auch schon ziemlich ausgelassen.
      Das Thema Ampera-e(uropa) ist mit der Haltung von GM denn auch erledigt.

        • Jein. Bei MT wurde schon zuvor über die zweifelhaften Produktionszahlen des Bolt spekuliert, seine sukzessive Einführung je nach Bundestaat, wenn überhaupt, etc.
          GM ist regelrecht rückfällig zu seinen Gas-guzzlern geworden…(!)

          Der Leaf-II kommt bald !

          Tesla selbst, muss erst noch zeigen ob sie Großserie beherrschen. Dank zugeholter deutscher Ingenieure womöglich 😉

          • Die Arbeitsbedingungen bei Tesla sollen laut Bericht der automobilwoche katastrophal sein. Viele arbeitsunfälle zudem zu wenig Leute und zu viel Überstunden. Da wird eine Großserie schwierig zu stemmen.

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