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Die Geburt eines europäischen Champions: Opel und Vauxhall sind jetzt Teil der PSA-Gruppe

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  • Opel und Vauxhall werden als deutsche und britische Traditionsmarke geführt
  • In 100 Tagen wird ein neuer Performance-Plan vorgestellt
  • Ziel ist ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bis 2020 und eine Gewinnspanne von 2 Prozent bis 2020 und 6 Prozent bis ins Jahr 2026
  • Vier neue Mitglieder im Führungsteam

Opel und Vauxhall sind Teil der PSA-GruppeDer Verkauf der Opel Automobile GmbH, zu der die Marken Opel und Vauxhall gehören, von General Motors an die PSA-Gruppe ist nun abgeschlossen. „Dies ist ein historischer Tag“, sagt Opel Automobile GmbH CEO Michael Lohscheller. „Wir sind stolz darauf, Teil der PSA-Gruppe zu sein. Nach 88 Jahren bei General Motors schlagen wir nun ein neues Kapitel in unserer Geschichte auf. Dabei setzen wir unseren Weg fort, Technologie ‚made in Germany‘ für alle zugänglich zu machen. Mit der Bündelung all unserer Stärken werden wir Opel und Vauxhall in ein profitables Unternehmen verwandeln. Wir haben uns selbst das klare Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 wieder profitabel zu sein.“

„Heute erleben wir die Geburt eines echten europäischen Champions“, betont der Vorstandsvorsitzende von PSA, Carlos Tavares. „Wir werden Opel und Vauxhall auf dem Weg in die Profitabilität unterstützen und wollen gemeinsam neue Maßstäbe in unserer Industrie setzen. Wir werden jene Energie freisetzen, die in diesen beiden Traditionsmarken steckt und das große Potential der bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen. Opel bleibt deutsch und Vauxhall bleibt britisch. Sie ergänzen unser bestehendes Portfolio aus den französischen Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles perfekt.“ Der Marktanteil der erweiterten PSA-Gruppe liegt nun europaweit bei 17 Prozent. Damit wird die PSA-Gruppe zum zweitgrößten Automobilhersteller Europas, mit ersten und zweiten Plätzen auf den wichtigsten Märkten.

Wie bereits bei der Vertragsunterzeichnung im März versichert, bleiben die Mitbestimmungsrechte unberührt.

Die Geschäftsleitung von Opel und Vauxhall wird in den kommenden 100 Tagen einen Zukunftsplan erarbeiten. „Wir werden diese Aufgabe mit vollem Elan, mit der Unterstützung von PSA und selbstverständlich in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat sowie den Gewerkschaften angehen“, sagt Opel CEO Lohscheller. Synergien mit der PSA-Gruppe, etwa bei Einkauf und Entwicklung, werden dabei eine wesentliche Rolle spielen. Der Unternehmenszusammenschluss wird für wesentliche Skaleneffekte bei Einkauf, Fertigung sowie Forschung und Entwicklung sorgen, die nach derzeitigem Stand auf 1,7 Milliarden Euro geschätzt werden. Das Ziel ist, einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie einen operativen Gewinn von zwei Prozent bis 2020 und sechs Prozent bis ins Jahr 2026 zu generieren.

Der heutige Start in eine neue Ära wird von wichtigen Veränderungen im Opel-Management begleitet. „Ich freue mich, vier neue Mitglieder in meiner Führungsriege zu begrüßen“, unterstreicht Opel CEO Lohscheller:

  • Christian Müller, zuletzt Vice President Global Propulsion Systems – Europe und seit 1996 bei Opel, folgt auf William F. Bertagni als Vice President Engineering. Er wird die Bereiche Entwicklung und Antriebe zusammenführen.
  • Rémi Girardon, zuletzt Senior Vice President Group Industrial Strategy bei PSA, folgt auf Philip R. Kienle als Vice President Manufacturing.
  • Philippe de Rovira, zuletzt Group Controller bei der PSA-Gruppe, folgt als CFO auf Michael Lohscheller.
  • Michelle Wen, Group Supply Chain Management Network Director bei Vodafone Procurement, wird zum 1. September ebenfalls zum Management-Team gehören und auf Katherine Worthen, derzeit Vice President Purchasing and Supply Chain, folgen. Die übrigen drei Veränderungen sind ab sofort wirksam.

„Wir bedanken uns bei Katherine Worthen, William F. Bertagni sowie Philip Kienle für alles, was sie für Opel/Vauxhall geleistet haben und wünschen ihnen für ihre nächsten Karriereschritte bei General Motors viel Erfolg“, sagt Opel CEO Lohscheller. „Wir begrüßen herzlich Michelle Wen von Vodafone genauso wie Remi Girardon und Philippe de Rovira von der PSA-Gruppe. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Teammitgliedern, die unsere Führungsriege weiter verstärken.“

Für die Zukunft plant Michael Lohscheller mit einer deutlich schlankeren Management-Struktur. Dies betrifft auch die Zahl der Direktberichter an den CEO. „Wir bauen Komplexität ab und erhöhen die Geschwindigkeit“, sagt Lohscheller. „Ich freue mich darauf, Opel/Vauxhall gemeinsam mit dem neuen Management eine neue Gestalt zu geben und das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Anteilseigner sowie Angestellte werden dabei nicht als einzige von den erstarkten Marken Opel und Vauxhall profitieren – für unsere Kunden wird dies ebenfalls ein großer Gewinn sein.“

PSA und Opel/Vauxhall arbeiten bereits seit 2012 zusammen. Diese Kooperation umfasst bislang vier Fahrzeuge von Opel. Das erste Modell, der Opel Crossland X, steht seit Ende Juni bei den Händlern. Im Herbst folgt das SUV Opel Grandland X eine Fahrzeugklasse höher. Der Nachfolger des leichten Nutzfahrzeuges Opel Combo wird 2018 auf den Markt kommen; und 2019 wird die nächste Generation des Bestsellers Opel Corsa präsentiert.

Opel/Vauxhall und die PSA-Gruppe werden auch in Zukunft mit General Motors zusammenarbeiten. Neben der Entwicklung von elektrischen Antrieben werden die Opel-Werke weiterhin Fahrzeuge für die GM-Marken Buick und Holden produzieren.

Parallel dazu befindet sich die Übernahme der europäischen Geschäfte von GM Financial auf gutem Weg – vorbehaltlich der Zustimmung durch die verschiedenen Regulierungsbehörden – und ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen.

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Kommentare (151)

  1. Viel Erfolg für das neue Kapitel.
    Ich freue mich auf die Kooperation und die hoffentlich kommenden Synergien, insbesondere im Motoren- und Plattformbereich!
    Mehr als einen GT auf RCZ-Basis oder andersherum verlange ich ja gar nicht :).

    VG

    • genau das wird wohl eher das letzte Projekt sein, was angegangen würde, weil es ohne Rendite in den restlichen Bereichen nicht tragfähig umgesetzt werden könnte. Leider! Als Imageträger wäre es allerdings gerade für Opel wichtig, so ein Projekt auf den Weg zu bringen.
      Alles im Konjunktiv …
      schöner wäre ohne …

  2. Ich wünsche euch auch viel Erfolg mit PSA. Ich als langjähriger opelkunde und Fan bin immer noch extrem skeptisch zumal peugeot nicht gerade auf meiner Hitliste oben steht. Aber ich lasse mich gerne von euch überzeugen. Opel und PSA macht was daraus.

    • Och, ich erarbeite mir dazu mittels eigenem CLX eine gewisse Annäherung tagtäglich 😉

      Es ist schon interessant was und wie hier so allerlei (nicht) umgesetzt ist !
      Ob Vorurteil / Erwartungshaltung / Alltag now / andere (Bei-)Fahrer…
      Und evtl. noch die andere, Ing.-Seite dazu angehört.

          • OK, danke.
            Ich bleibe bei meinem Corsa E, letzter echter Opel Corsa und ein Benziner ohne den dämliche Partikelfilter.
            1.4 T(100PS)

          • „echter“ Opel (Corsa), na dazu war doch mal was mit Fiat… 😉

            den „dämlichen Filter“ habe selbst ich wohl noch nicht verbaut.

            Da wartet wohl (fast) jeder bis er wirklich Pflicht ist.
            Und lässt so im ersten Modelljahr noch viele ins „offene Messer“ laufen/kaufen….;)

            Chance leider verpasst. Opel. Nix „what a wonderfull world“

          • @x-didi jep der Corsa C würde zusammen mit Fiat entwickelt…….aber da gab es noch mehr Signum/Croma und Astra/Stilo und ich glaube der Meriva hatte auch einen Lancia Ableger und den aktuellen Combo dürfen wir auch nicht vergessen. 🙂

          • Corsa-D / (Grande) Punto !
            Astra und Meriva-A* hatten nix mit Fiat.
            (Aber: Fiat-GM Powertrain in Turin einst i.S. Diesel-Motoren)

            Und deren Fiat Idea / Lancia Musa waren Meriva-A Kontrahenten auf Punto-Basis wohl.

            *)gab’s Jahr zuvor bereits bei Chevi do Brazil und Jahre über unseren hinaus

          • @x-didi wie kommst du auf Corsa D? Ich schrieb Corsa C. Und Astra H uns Stilo teilten sich doch die Diesel bzw gar die Plattform oder etwa nicht?

          • Eben darum wollte ich dich korrigieren, listen, präzisieren.
            Zum Stilo/Plattform würde ich nach meiner Kenntnis weiter verneinen /Motoren hab ich ja aufgezeigt

          • @Didi: 1. Ja, beim Corsa D 2006. Davon ist im Innenraum, Motor und Getriebe nichts mehr übrig!!! Der Corsa E ist komplett anders, bis auf die grundlegende Karosserieform. Beim Crossland sind aber Schalter, Ganghebel, Motor, Getriebe, etc. alles von PSA. Da ist praktisch nichts von Opel und Opel hat im Gegensatz zu damals auch nicht mitentwickelt(abgesehen vielleicht vom Sitzkonzept), sondern alles einfach von PSA übernommen!

            2. sei froh! Opel lässt hier die Kunden eben nicht ins offene Messer laufen, denn die Motor-/Turbolader-/Filterschäden werden ausbleiben!!! Außerdem hat man gerade erst bei einem Test der AB(eigentl. absolute Befürworter der schei… Partikelfilter) festgestellt, dass die Benziner viel sauberer sind als zunächst vermutet und ein Filter gar nicht notwendig wäre, trotzdem will man ihn damit die Autowerkstätten wieder viel zu reparieren kriegen und der Kunde das teuer bezahlen kann!

            3. Nix „what a wonderfull world“ 🙂 😀 🙂 die gibt es auch mit (angeblich) schadstofflosen Autos nicht, wir haben ganz andere viel größere Probleme!

          • @Michi1, 13. August 2017 – 18:26 Uhr

            Doch doch, Opel hat am Crossland mitentwickelt.

            Und auf jeden Fall bei der Produktionsplanung, denn das Auto wird wie dessen Citroën-Bruder C3 Aircross (?) im Opel-Werk bei Zaragoza gebaut.

          • X-Didi: Gratulation zu deinem Crossland X. Was hast du denn für eine Farbkombination ? Also zweifarbig sieht der meiner Meinung nach schon besser aus. Du bist ja dann einer der ersten Crossland X Fahrer hier im Blog, oder der erste ?
            Vielleicht kannst du uns ja mal nähere Erfahrungen bezüglich Fahrleistungen ( Motor ) Fahrverhalten usw. schildern. Du hast ja auch Erfahrungen mit den Vorgängern Meriva A und B.

          • @nomis: ich hatte schon mal in dem didi-beitrag zur Sitzprobe im Weiteren bei den Kommentaren darunter selbst erste Fahreindrücke einfließen lassen…(ff)…

            www. opel-blog. com/2017/02/23/crossland-xklusiv-sitzprobe-mit-didi/#comment-1081420

            @Michi1: Bei allem was von PSA am CLX beigesteuert wird, hat dennoch OPEL an seinem Ableger davon doch wohl ziemlich „gewirkt“. Wieso sonst war er (+C3 Aircross) so oft hier beim ITEZ (?) – inkl. entsprechender Bilder !

  3. Pingback: Opel ist seit heute Teil der PSA-Gruppe – Opelclub.at

  4. Die Unterwanderung durch PSA Leute geht schon los. Es sollte doch alles deutsch bleiben und ein eigener Plan erstellt werden, statt dessen ein PSA CFO und jemand von Vodafön mit ohne Ahnung!

    • Naja, das ein CFO von PSA zu Opel einrückt ist für mich verständlich. Bisher waren da auch GM-Menschen am Werk, jetzt halt PSA. Schließlich wird das Controlling Konzernweit erfolgen, alles andere hat ja keinen Sinn. Und auch dass die technische Entwicklung mit jemandem von PSA besetzt wird ist klar – der weiß, was es gibt, und was man verwenden kann. Nicht immer gleich so Schwarz sehen – die Arbeit bleibt im Endeffekt dann eh wieder bei den Kleinen hängen (zumindest kenn ich das aus diversen anderen Konzernen…. 😉 )

    • @Astra_J_GTC, vom 1. August 2017 – 10:32 Uhr
      Da saßen Vertreter des alleinigen Anteilseigners GM nicht nur im Aufsichtsrat, sondern auch im Vorstand, und die wurden durch Vertreter des neuen alleinigen Anteilseigners ersetzt.

      Völlig normaler Vorgang. Oder?

      • Konkret:
        Die GM-Leute William F. Bertagni, Philip R. Kienle und Katherine Worthen bleiben beim vorigen Alleineigentümer GM.

        Neu kommen Rémi Girardon und Philippe de Rovira von PSA, und neu kommt auch Michelle Wen, die vor ihrer Tätigkeit bei Vodafone, die in Opels Pressemitteilung erwähnt wird, schon seit 1997 eine längere Karriere in führenden Positionen bei bedeutenden Industrieunternehmen absolviert hat: bei Siemens, Renault-Nissan, Alstom Transport Signalisation und Vallourec, dem französischen Unternehmen, das nach der Auflösung des Mannesmann-Konzerns durch dessen Vorstandsvorsitzenden Esser die Mannesmann Röhrenwerke übernommen hatte (man erinnert sich: D2 wurde zu Vodavone). Quelle zu Michelle Wen: http://www.voxlog.fr/actualite/2182/michelle-wen-nouvelle-direct...

        • Korrektur: Vallourec hat nicht die Mannesmann-Röhrenwerke übernommen, sondern den Anteil derselben an einem Gemeinschaftsunternehmen der beiden Firmen, V&M Tubes.

          Ich bitte um Entschuldigung für die gestiftete Verwirrung… Die Mannesmahnröhrenwerke sind ein Teil des Salzgitter-Konzerns.

    • Wegen Lopez, behaupte ich mal ganz frech, ist Opel die letzen 20 Jahre nicht ein Stück weitergekommen (Ruf, Zulassungszahlen und Emotionen bei den Kunden).
      Diese Ära ist das damalige „Totesurteil“ gewesen. An die alte Zeiten mit 10 % und mehr Marktanteil wird es Opel nicht so schnell schaffen. Der Kauf ist ein reiner „Marktanteil“-Zugewinn für PSA in den Zulassungszahlen. Jetzt statt 11% noch die 6% von Opel. Mehr wird da nicht werden. Ich hoffe, Opel schafft es, die weiteren Fahrzeuge „als Opel“ zu verkaufen, denn franz. Autos sind nicht so der Renner bei den Deutschen Käufern. Der Crossland ist da schon ganz ganz grenzwertig (für mich als Meriva B Fahrer keine Alternative). Grandland schon eher. Viel Glück. Als Opel Fan seit 30 Jahren hoffe ich das …

      • Lopez,…und weiter (?)!
        Da muss man mal abhaken und nach vorne schauen !
        Mehr Marken sind präsent,

        Eben weil nur ein begrenzter Teil an Franzosen „toleriert“ wird, ist ja das betonte Interesse von Tavaraz, weiterhin OPEL als Deutsch zu halten.

        Im Interesse eines Ex-Meriva-A/-B-Fahrer mal nachgehakt:
        Bei CLX / GLX Abwahl/Auswahl geht es dir um maßgeblich mehr, notw. Größe ?

        Weil franz. sind ja beide zu ziemlich selben Parts.

        • PS: „Mehr Marken sind präsent,“…..die Anteile damit um so brutaler in der Aufteilung. Jeder diversifiziert auch noch mit allerlei Nischenprodukten. Da muss es „Opfer“ geben…

        • Was mir fehlt ist u.a. die gewohnte Flexibilität und Verarbeitung, die ich am Meriva B lieben gelernt habe: Fond Sitzverstellung genial, Flexrail, elektr. Handbremse (war am Anfang spektisch, mittlerweile mir sehr wichtig, gibts beim CLX nicht), Türkonzept, Kaufe nur Autos mit Zahnkette (PSA Motoren haben Riehmen), PSA Motoren zu laut, Schaltung und Getriebe sehr hakelig im CLX, Standardsitze dünn und „billig“ wirkend usw. Ist für mich ein Rückschritt zum gleichen Preis. Habe mich im Moment auf den Nissan Note E-Power eingeschossen, wenn er doch hoffentlich nach Europa kommt ….

          • Ok. Meinerseits…
            Das FlexSpace/die Sitzverschiebung, hatte ich selbst nicht wirklich oft verwendet. Vielmehr das gewöhnliche/geteilte umklappen für dann richtig lange Sache, bei gleichzeitig 3 Pers. an Bord.

            Der CLX hat optional ein vor-zurückschieben, habe ich aber wegen o.a. nicht genommen.

            FlexFix hatte ich nicht. Das 1 Rad kam dann immer komplett rein bei umgeklappten Sitzen.

            FlexDoors. Das könnten meine hinten sitzenden Mitfahrer besser beurteilen. Erst ungewohnt, dann selbstverständlich + gut empfunden.

            FlexRail. JAAAA, allein die hätte ich gerne wieder gehabt. Mit ihrer totalen Verschiebbarkeit, mehrere Ebenen an Staufächern. UND eine sinnvolle Armstütze.

            Die eParkbremse hatte ich auch mit der Zeit schätzen gelernt und räumte somit die Mittelkonsole frei für die Flexrail.

            Zahnkette/Riemen, naja, ist Auslegungssache. Kettenspanner haben auch ihre Tücken (von wegen ewig..)..!

            Schaltung/Getriebe. Es sind sehr laange Schaltwege, das stimmt (leider).

            Die Sitze, unauffällig bisher. Als Innovation/Morrocana, halt Leder-Imitat…

            Der Nissan Note. Jaaa, dachte+fand ich auch mal interessant. ABER, wie soviele Japaner. „Hasenkiste“ – Nix für 1.98m ! Und im Interieur…

            Wenn dir schon angebliche Verarbeitung (was genau ?) Unterschiede zw. Meriva/CLX auffallen…
            Beim Japaner ist mir vieles noch speckig-billig(er)

            Mazda hat „gelernt“ aber ansonsten…

          • @LaLeLu: Nissan Note E-Auto, wird sicher extrem billig und hat dann eine unglaublich gute Verarbeitung, ha ha ha ha.
            So ein Blödsinn, der CLX ist nicht schlechter verarbeitet als der Meriva, denn der war nicht gerade eine Messlatte in Sachen Verarbeitung, des weiteren bin ich mir nicht mehr sicher ob die Steuerkette wirklich viel besser ist als der Riemen. Türkonzept hat das E-Auto doch auch keins und die PSA-Motoren sind nicht laut.
            Sorry, aber deine Argumentation ist nicht ganz schlüssig. Der CLX ist ein Kompromiss und kein „richtiger“ Opel mehr, aber besser so als ganz eingestampft!

  5. Zitat: „Wir bauen Komplexität ab und erhöhen die Geschwindigkeit“, sagt Lohscheller.
    Guter Vorsatz, so ähnlich wie wenn Jogi Löw sagen würde „klar, wir werden effektiver und schiessen mehr Tore“. So einfach ist das.

    Trotzdem wünsche ich meinem früheren Arbeitgeber Opel und den Ex-Kollegen aus der Entwicklung eine gute Zukunft. Und auch, dass sie endlich ihre Kompetenz ohne Beschränkung von oben realisieren können.
    Verdient hätten sie es allemal.

  6. Tja, Einstieg in den Ausstieg. Ein Deal, der nur für PSA Vorteile bringt, GM den (schmerzhaften) Ausstieg aus dem verlustreichen Europageschäft ermöglicht und aller Voraussicht nach das Ende für viele weitere Opel-Mitarbeiter an den deutschen Standorten bedeutet. PSA wird das vollenden, was GM bisher nicht bereit war zu tun und die Synergien klar verteilen. Zugunsten Frankreichs, zu Lasten der Angestellten in Deutschland. Am Ende wird man den „verfluchten“ 88 Jahren GM noch hinterhertrauern.

    • Das fürchte ich auch. Das Sagen hat nun mal ab jetzt Paris und wer die Franzosen und deren Protektionismus kennt, der weiß was passieren wird…..
      D.h. wohl: Adé V6 Motor bei Opel. Bei Volvo ist nach der Übernahme durch Geely leider auch die Ära der 5Zyl. und quer eingebauten 6Ender verloren gegangen….

      • Der V6 ist schon unter GM weg. Siehe Insignia GSi.
        Mit Volvo eben auch aufgezeigt wo andere konsequent hingehen, denen man weit eher+länger (über)großes zugedacht hätte !

        Wobei, sie wuchern weiterhin irrwitzig mit dem Gewicht beim Schweden.

        • GSI ist kein OPC!
          Ich hoffe immer noch auf einen knalligen OPC mit einen richtig schönen V6.

          Beim Astra K wird der OPC ebenfalls erwartet.

          Ist aufgrund der PSA übernahme nun zu stoppen gekommen 😡

          • Ob das zwingend an PSA liegt oder eher schon vorher entschieden wurde !(weißt du wirklich mehr ?)

          • @Reinivann: Stimmt, aber zu schwarz würde ich hier nicht sehen. Auch wenn der Peugeot 308 GTi eine sehr hohe Literleistung hat, ist er kein schlechtes Auto(6,0 auf 100km/h). Daher könnte der Astra K OPC auch 300PS bekommen, ev. etwas später als geplant, aber ich hoffe immer noch.
            Beim Insignia OPC wird’s schwieriger, aber warten wir’s mal ab.

          • Für’s Marketing sind die* satten 300 PS gewiss eine Brett – aber zwingend für den deutlich leichteren K ggü dem J nötig?
            Beim Insignia GSi argumentiert man ja schon gegen den alten OPC mit besseren Fahrwerten/Zeiten.

            *)in Näherung zur IAA will es mit einem Astra OPC unbedingt nochmal aufflammen – wenn ein solches hin-her Absicht sein soll. Naja, bei aller Ungewissheit bisher….

          • @Didi: Gerade beim Marketing ist Opel ja nicht so gut, daher wäre es für’s Image wichtig, zumal die 300PS ja eh softwaretechnisch möglich sind und kein Hardwareeingriff notwendig ist, sollte es schon drin sein. Wäre auf jeden fall eine Wucht.

          • Marketing,…. selbst mit 300 (PS) weiß man nicht zwingend was brauchbares dort umzusetzen.

            Ich lobe mir da immer wieder den AMG vs 911er Spot.
            Genial in der Idee + perfekt in der Umsetzung.
            Wie sonst will man eine Ikone angehen ?!

            GSi vs GTI – auf geht’s Opel !

          • @Didi: Das hat damals schon nicht funktioniert und das wird auch heute nicht funktionieren. AMG ist nicht Opel, AMG baute und baut fette 8(!)-Zylinder mit massig Leistung und Opel hat nicht mal einen 6-Zylinder, da hapert es ganz extrem am Image. Sogar die A-Klasse hat eine AMG Version die 100 PS(!) mehr hat als der Astra OPC, das sind 36% mehr Leistung! Und auch gegen den Golf reist man nichts, denn der hat Allrad und teilweise extreme Tuning auswüchse, die die Träume höher schlagen lassen und dadurch das Image extrem anheizen. Dieser Faktor ist deutlich größer als man sich das vorstellen kann. Opel kann im gehobenen Leistungssegment einfach überhaupt nichts(!) bieten, es bleibt eine „Hut“-Marke, so leid es mir tut. Es gibt kein Sportauto, kein Cabrio mit Leistung, kein Kompaktsportler, einfach nichts!

          • Ähh, ich schrieb zuletzt von

            „GSi vs GTI – auf geht’s Opel !“

            Nix AMG, nix Allrad, nix 6, 8 Zylinder etc dafür notwendig.

            PSA stellte mal seinen damaligen neuen Kompakten vor mit:
            „Der 306 – Der Rivale.“
            Dazu deren typische musikalische Untermalung.

  7. Wir hatten damals einen Peugeot 806. Klasse Familien-Van, also nichts gegen Franzosen. Jetzt davon eine Neuauflage „808“ bzw. C8-C4-Mix zusammen mit einem entsprechenden Opel-Van. Also der Zafira D auf Insignia-Basis als Upgrade-Nachfolger des C der nur Kompaktklassenbasis hat. So geht Angriff auf Galaxy, Sharan, Alhambra… allerdings nur mit deutscher Qualität – den Fiatmist des P807 bitte nie wieder. Als Produktionsstandort wäre da Rüsselsheim prädestiniert.

    Cetero censeo Mantibra esse aedificandum!

    • „Ich denke auch, dass wir Mantibra bauen müssen“ – du meinst eine Mischung aus Mant(a) + (Cali)bra ?!?

      Die alten Vans waren sehr frugal, pragmatisch. Ein Zafira-A kaum größer als ein Meriva-B. Aber deutlich mehr Nutzraum !

      Bei Peugeot gab es später den 5008, nicht so verkehrt unter gleicher Bezeichnung ist dieser jetzt halt im SUV-Look. „Nur so will“ es sich verkaufen…

      Auf Insignia-Basis, E2XX, wird es wohl noch das sog. „2. Flaggschiff“ parallel zur Limousine geben. Aber eben mit der SUV-Ausprägung…(!)
      Und damit kaum so nüchtern wie besagte größere Vans.
      Dafür am Stammsitz gebaut und mit GM-Derivat zur nötigen Auslastung.

      PS: Beim Espace-Nachfolger hätte man besser den Namen geändert. Soviel anders der Wagen in Art+Funktion.

  8. Ich dachte immer Deutschland wäre nur das Land der Fußballtrainer. Nein, wir sind scheinbar auch das Land der Automobilexperten.

    Was man hier an Mutmaßungen, die im Umkehrschluss für bare Münze gehalten werden, geschrieben wird – da wird mir ganz schwindelig.

    Abwarten!

  9. William F. Bertagni, der bisherige Produktionsleiter von Opel, ist seit heute „vice president of vehicle engineering“ von GM China und wird gleichzeitig die Leitung des PATAC übernehmen.

    PATAC ist ausgeschrieben das “ Pan Asia Technical Automotive Center“, einem Joint-Venture von SAIC Motor und GM China.

    • diese ganzen „Berichtsempfänger“ – da kann man auch gleich stattdessen einen Papierkorb hinstellen. Totrechner und Kaputtredner. Warum sonst wurde der Combo nach 3 Anläufen zu Fiat in die Türkei verlagert? Wer hat den GTC zur fetten Henne aufgeplustert und versucht, eine schwere Vorderachse und zwei Türen weniger teurer zu verkaufen, als den 5-türigen Astra? Und das Modell damit kaputtgemacht? Was hat dazu geführt, dass die ganzen Image – Derivate verschwunden sind? Vom GT bis zum Mantibra (schönes Wort!)? Vom Speedster bis zum Tigra? Warum wurde keine der vielen tollen Studien der letzten Jahre umgesetzt? Antara GTC? Flextreme? GTC Concept? Rak-E? Warum gab es keinen Antara 7-Sitzer? Wieso gibt es bei Opel heute mehr Motorvarianten, als jemals zuvor, obwohl die Modellvielfalt zurückgegangen ist und obwohl es große Lücken im Angebot gibt? Warum warum warum?
      Die Liste ist beliebig verlängerbar! Lohschellers Ansatz zu schlankem Management ist genau richtig: pragmatische schnelle Entscheidungen – hoffentlich in sinnvolle und gefällige Modelle und in Zukunftstechnik! Und bitte auch gerne mal wieder in ein unvernünftiges Spaßmobil als Imageträger! Herr Tavares: bitte mitlesen!
      Danke!

      • Nicht zu vergessen: Flextreme GT/E. Mit dieser Karosserie kann man locker gegen Tesla antreten.
        Die Reduzierung des Managements hat sicher mit nicht mehr vorhandenen komplexen Strukturen bei GM zu tun.
        Traut euch was! Mit konservativer Modellpolitik hat es ja nicht geklappt. Die Fahrzuge sind top, leider haben noch nicht alle im Kopf umgeparkt. Jetzt müssen Modelle zum Zungeschnalzen (GSI, GSE, OPC tolles E-Auto, GT, Monza, Calibra…) her, um den Kunden auch mal einen Euro mehr aus der Tasche zu ziehen. Opel verkauft sich zu billig.

        • Flextreme GT/E – ja! Das war der Ampera, der Tesla hätte werden können … und von dem noch heute die Schnauze des Corsa E und insbesondere des Insi B eher abstammt als vom Monza Concept! Nur mal so am Rande …

          • Joh, merkwürdig wie diese Studie ins Licht und sogleich wieder ins dunkle verschwand…!
            (Hatte wohl nicht mal ein Interieur)

  10. Wir haben jetzt endlich europäische Autoversteher. Lasst sie ihre Arbeit machen! Bereits nächste Woche werden wir keine Ergebnisse sehen (logisch, oder?).
    Und das eine Sanierung keine Butterfahrt wird sollte auch jedem klar sein. Aber „unser“ Adam Maß wieder auf die Beine und zwar solide!

    Alles Gute!

  11. Gratuliere allen Leuten auch den Zauderer die bald positiv denken werden! OPEL/PSA/GM/Vauxhall ist eine Super Firma geworden! I like PSA to!
    Memory: Mein first „Pendler“ war 1990 ein gebr. Peugeot 305 Diesel mit dem ich 2 Jahre lang täglich von Rgbg nach Garching fuhr. Null Defekte und super Komfort auf der BAB A93/A9! Also kommt nun noch mehr positives von PSA rüber zu OPEL/Vauxhall. Das die Entwicklung von einem OPEL/GM MA geleitet wird ist doch klar, denn GM bleibt der „wichtigste Kunde“ für OPEL! Die beiden PSA Leute sind für die 2 sehr wichtigen Posten eingesetzt worden wobei ich hoffe, dass costdown nicht „parts made cheaper from China than EU“ heisst! Wichtig ist auch immer „frisches MA-Blut“, damit kein Inzest, wie bei anderen OEM, die Zukunft versaut. Ich freue mich schon auf den OPEL Insignia GS/E V6 ala Holden Regal GS bzw. Holden NG Comodore VXR6.

    • jetzt muss ich mich aber auch mal „outen“: 2 x 304 Limousine mit 75 (Doppelvergaser) und 65 PS (Einzelvergaser) gingen durch meine Hand und verreckten beide – einer durch Überschlag (weil er wegen der weichen Federung und der schmalen Reifen beim Ausweichen die Spur nicht hielt), einer durch Motorschaden. Und dann war da noch ein Talbot Horizon hinten dran, der damals schon das demonstrierte, was die Amis schon immer falsch gemacht haben: fettes Gewicht ohne sonstige Vorteile. Der hatte 83 PS und ging schlechter, als der 304 mit 75 PS und das bei weniger Platz. Dafür lag er wenigstens ordentlich auf der Straße …
      Zuhause hatten wir außerdem zeitweise einen 504 Familiale. Das war ein tolles Ding für eine Familie mit 4 Kindern wie bei uns. Da war hinter der 3 Sitzreihe trotzdem noch ein Kofferraum, der seinen Namen verdiente! Aber auch der hatte einen Motor – Verrecker. Die 93 PS aus 2 Litern wollten halt getreten werden, damit was kommt …
      Peugeot war deshalb damals für mich gestorben und nach einem Uno (Getriebetod) und einem Punto (Totalschaden nach Heckaufprall) und mit dem ersten Kind musste es ein Astra Kombi werden. Heute steht bei meinem FOH (von damals bis heute) Peugeot wieder mit im Schauraum und noch hat mich jede dortige Probefahrt zu Opel zurückgetrieben …

  12. Über viele Jahre wurde Opel von GM zugerichtet, dann haben sie vergeblich viele Jahre versucht zu sanieren. Jetzt sind andere dran. GM hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie es nicht können. Ich bin immer noch der Meinung, dass es schwierigere Aufgaben gibt, wie mit einem deutschen Fahrzeugbauer Geld zu verdienen. Ich wünsche Opel und seinen Mitarbeitern viel Erfolg.
    Es gibt jetzt schon einen wesentlichen Unterschied zu GM. Opel muss sich selber sanieren. Bei GM undenkbar, eher hätten sie sich die Finger abgehackt.
    Ich kann nur an alle Mitarbeiter appellieren, (jeder) jeden Tag 110 % zu geben. Ihr könnt meiner Meinung nach eine starke Rolle bei PSA spielen. Im Ausland werdet ihr als deutscher Markenhersteller wahrgenommen.

  13. Ich bin mega gespannt! Bitte tut mir einen Gefallen: Denkt an Eure Geschichte und vergesst nicht die 90er Jahre 😉 …spart nicht am falschen Ende: DAS PRODUKT! Wie ich hier schon mal geschrieben habe, zahlen die Kunden gerne etwas mehr für gute und fühlbare Qualität (auch im Detail), als weniger und… – dafür gibt es andere Marken. Opel muss das Niveau für deutsche Ingenieurskunst (eigener Anspruch) am Ende auch wirklich gerecht werden! Da fällt mir ein „Opel bleibt deutsch und Vauxhall bleibt britisch!“ – finde den Fehler 😉 … Ich hoffe daher dass wenigstens bei Opel Wort gehalten wird! Und ich hoffe dass PSA nicht zu stolz ist und wirklich Synergien schafft, welche am Ende nur nutzen! Das was Peugeot besser kann, sollte sich Opel abschauen bzw. nutzen und das was Opel besser kann, sollte sich Peugeot zu eigen machen. Nur so kann man stärker werden!

    • Gerade die 90er sollte man ganz schnell vergessen. Wenn ich an Corsa B (Klapperkiste) und Astra F (Rost und Feuergefahr beim Tanken) denke… ui ui, das war ne ganz miese Sache. Auch der Vectra A war keinen Deut besser. Erst mit dem Astra G (und damals kurzzeitiger Vollverzinkung) bzw. Vectra C hatte sich das Blatt qualitativ langsam gewendet…

      • @Drummer79 der Vectra A war mein erstes Auto und ich liebte diesen Wagen, leider hat uns der Rost getrennt. 🙁
        Beim Calibra bin ich jetzt schlauer und dank Hohlraum Versiegelung rostfrei. 🙂

        • Jepp, fährt hier „quicklebendig“ rum, zuletzt sogar brav aufgereiht, B-C-D-(E), letzter fehlte, ich war stattdessen mit dem CLX daneben geparkt 😉

          • Ich wundere mich ehrlich gesagt sogar darüber, wie viele Corsa B noch rumfahren. Ein kostengünstiger, außergewöhnlich robuster Kleinwagen für seine Zeit. Einige der Motoren und Getriebe scheinen bei nur minimaler Pflege nahezu unverwüstlich.

  14. Was wird eigentlich aus der Adam Opel GmbH, der historischen Gesellschaft, die auf über 150 Jahre Geschichte zurückblickt?

    Die Oberfirma, die ja jetzt an PSA verkauft wurde, ist die „Opel Automobile GmbH“, die durch Umbenennung aus der „Opel Service GmbH“ entstanden ist, die eine 100-prozentige Tochter der Adam Opel AG bzw. GmbH war oder noch ist.

    Der wurde allerdings im Rahmen einer Kapitalerhöhung von 100 Euro (auf das vorhandene Kapital von 25.000 Euro) von der Adam Opel GmbH das ganze Opel/Vauxhall Automobilgeschäft übertragen. Also gibt es da doch einen Betriebsübergang nach § 613a BGB.

    Ich dachte eigentlich, da mit der Opel Automobile GmbH eine Muttergesellschaft aller europäischen GM-Geschäfte geschaffen wird, einschließlich der Adam Opel GmbH. Aber es sieht so aus, als ob die Adam Opel GmbH jetzt eine leere Hülle ist.

    Kann das jemand erklären?

    • Vielleicht kann sich ein pfiffiges Startup die Namensrechte sichern und wieder Nähmaschinen, Fahrräder oder Fridgidäres bauen 😉

      Der RAK-E oder weitere Adam Opel E-Bikes – wäre schon toll.

      Nee mal im Ernst, wenn das die Brüder und der Adam wüsste, was aus seiner Firma geworden ist…

    • Die Adam Opel GmbH bleibt im Besitz von GM und kümmert sich um die Betriebsrenten der ehemaligen Opel Mitarbeiter. Sie hat keinen eigenen Geschäftsbetrieb mehr. Der gesamte Rest ist in die Opel Automobile GmbH übergegangen.

      • Danke für die Info.

        Schade um die historische Kontinuität, die damit verloren geht.

        Und eine ernste Kritik an der Informationspolitik der vergangenen Monate, die den konkreten Weg der Umbenennungen etc von Firmen aus dem Opel-Umfeld eher verschleiert denn erklärt hat.

  15. Ich hoffe das durch die Übernahme, die Astra Generation seine Linie treu bleibt, auch beim Thema Motoren nicht so sehr auf PSA getrimmt wird, sondern eigens entwickelte Technik von Opel zum Einsatz kommt.
    Genauso wünsche ich es beim Insignia auch.

    Denn die PSA Plattformen sehen nicht sehr ansprechend aus. Viel mehr gewöhnungsbedürftig(Scheinwerfer, Front, Seitenlinie, Innenraum, Bedienung…)
    CLX sieht auch nicht wirklich nach Opel aus, und die kleinen Details beweisen es ja.

    • Was hat denn die Plattform mit dem Ansprechen/Optik „darüber“ so zwingend+absolut zu tun ?

      Gerade am Bsp. CLX – C3 Aircross sieht man doch im wahrsten Sinne etliche Differenzen bereits im optischen !

      Ich verwechsel bei frontaler Zufahrt sogar mal CLX und Mokka X.
      „Gewöhnungsbedürftig“ mag sein, weil neu, weil anders,…
      Aber bitte schau mal richtig beim Interieur was CLX sehr ähnliches im Grunde hat (geschweige von identischem !). Anordnung, Ergonomie, Funktion,…

      Wenn man sich jetzt wieder an einem Schaltknüppel aufhängt („geschenkt“)….

        • Nein. Nichts dergleichen bei keinem meiner Fahrzeuge von OPEL (bisher 😉

          Und wenn, dann würde ich es hier nicht verraten (dürfen) / dich danach töten (müssen, wollen) / stelle ich hiermit den Antrag (….65428 Rüsselsheim) /…

          suche es dir aus 😉

          NEIN. „Mein Ehrenwort“, da läuft nix.

          Daher oder auch sonst (grübel…), spare ich keinesfalls mit Kritik, habe ich nix zu verlieren. Obwohl:
          Evtl. grüßt mich „Q“ auf der nächsten IAA nicht mehr 😉

          • Alles klar, danke.
            Ich glaube Dir das mal so mit dem Ehrenwort (beim nächsten GIMS bitte nicht im Beau Rivage absteigen!)

          • Naja didi, so kommt du leider rüber, das du dafür wirbst…
            Und in der Vergangenheit konntest du auch hier mit exklusivbeiträge mitmischen.

            Fakt ist, wenn man sich die Seitenlinie des GLX ansieht, da gibt es die allseitsbekannte opel Sichel nicht mehr.
            Optisch hat es mit Opel nichts zu tun. Auch wenn die Sichel spiegelverkehrt ist. Als nächster Kritikpunkt ist der Kofferraum winzig für diese Größe, da passt mehr im Astra G rein. Es gibt auch kein Allrad, bei der Größe ist das ein muss!
            Typisch Lifestyle Autos die unpraktisch sind!

          • Okr, hier jetzt zum G LX…

            – Die Sichel ist weg, stimmt. Und weiter…
            – Astra-G,…das war (?), 1998, fast 20 Jahre her !
            Ist wohl heute so mit aller Sicherheit, Komfort/Verkleidung/Dämmung/Design/….und weiter.

            Mit Allrad wäre der Kofferraum noch kleiner (Differential ! 😉

            Wie ich rüber komme, nun ja, jedem sein Empfinden.
            Wenn man meine Kritiken aber bei allem ereifern überliest, kann ich auch nicht helfen !

            Diese sog. „Exclusive“-Beiträge, da wurde sogar schon aufgerufen selbst mal entsprechendes beizusteuern. Erlebnisse mit Opel(-Fzg.) etc. !
            Weiß ja nicht wie rege du dazu mal was gezimmert + abgegeben hast ?!

          • Ich bezweifel, das ein differenzial den Kofferraum kleiner macht, man sehe den Insignia.

            Der Astra G hatte gegenüber der heutigen Fahrzeuge mehr edele Materialien zu bieten als ein heutiger Astra K.
            Der K bietet einwenig Hochglanz Optik und sehr viel Plastik, ich finde es grauenvoll. Es ist demnach ein starker rück statt Fortschritt. Auch wenn 20 Jahre zwischen sind, ist der G immerhin hochwertiger.

          • Kannst du. Nur es zeigt sicht mitunter bei div Herstellern in unterschiedlichen Kofferraumvolumina, je nach Antrieb!

  16. Ich bin so auf die Materialqualität vom GLX gespannt. Ist die wie im Insignia wäre das top. Habe aber das Gefühl, dass die hinteren Türkunststoffe aus Hartplastik sind wie beim Astra. Ich halte nichts von der Zweiklassengesellschaft. Deshalb fand ich die Materialpolitik wie im Insignia angemessen. Materialqualität für alle Plätze.

    • @Josh
      bin jetzt ab und an mal im Astra K meines Freundes auch hinten mitgefahren (weil das jetzt endlich mal richtig geht, ohne dass man die Beine irgendwo hinzwängen muss!) und habe mal so was von überhaupt nicht gemerkt, ob da Hartplastik ist oder nicht. Das ist völlig schnuppe. Wichtig ist der Platz, die endlich serienmäßigen 4 El.-Fensterheber und als Wichtigstes der Sitzkomfort. Und glaub mir, das ist ist im K so was von ok! Da brauche ich auch nicht schauen, ob meine kleinsten Mitfahrer (Nichten und Neffen) wieder mal die Schokohände an der Tür abschmieren, das passt schon. Mit der sog. „höheren Materialqualität“ erkauft man sich auch Nachteile wie schlechtere Reinigung und Schrammen, wenn mal was hartes scharfes abgelegt oder bei der Fahrt „bewegt“ wird (ich erinnere mich z.B. an einen Baumarkttransport, nach dem die „weiche“ OK der Türverkleidung meines Zafira A nicht nur eine tiefe Schramme hatte).

      • Das Kunststoff im Astra J ist sehr kratzempfindlich, ich muss nur mit dem Fingernagel ran kommen und schon sieht man das Ergebnis.
        Beim Astra G hingegen gab es nie so schnell Macken.
        Daher ist mir Stoff oder Leder lieber, immerhin gibt die Oberfläche nach und bekommt nicht so schnell einen unreperabelen Schaden wie Plastik.

        Zum Thema Flüssigkeiten gibt es verschiedene Beschichtungen.

  17. Glückwunsch an PSA und Opel! Jetzt zeigt was ihr könnt und überrascht uns mit tollen Fahrzeugen, der Anfang ist ja schon mal mit CLX und GLX gemacht. Eine Bitte: Bei den „Nutzwert-Modellen“ wie dem CLX bitte nicht zu sehr an optionalen Gimmicks sparen, Flex-Rail, Flex-Fix oder ein echtes Glashubdach wären für die potenziellen Käufer bei diesem Auto meiner Meinung nach schon wichtig.

    • Nachtrag: Indem solche Dinge zukünftig konzernweit bei verschiedenen Marken angeboten werden (nicht nur bei Opel), sollte sich das auch wirtschaftlich gut darstellen lassen.

      • Ist ja auch nicht wirklich dramatisch. Man ist ja als Kunde nicht mit der Marke Opel „verheiratet“. So wie Opel mit PSA kann das ja (und wird es für viele inkl. mir) ein Neuanfang vielleicht mit einer anderen Marke werden. Der Umbruch ist ja da. Viele praktische und schöne CUVs und SUVs kommen ja endlich auch von anderen Hersteller: KIA Stonic, Skoda Kodiaq, VW T-Cross, Hyundai Kona … Ganz zu schweigen von den neuen „E-Mobilen“, wie der Nissan Note E-Power, der sehr erfolgreich (und sehr günstig) ist, aber noch nicht in Deutschland angeboten wird … Die Zeit wird kommen …

        Opel wird seinen Weg gehen, nur halt anderst wie bisher, da Erfolg JETZT vordiktiert ist (2020). Tavares ist da gnadenloser wie GM …

        • Warum hängt ihr alle so an den Amis und seid so gegen französische Fahrzeuge. Mal ehrlich, wer würde einen richtigen Ami (Chevi, Cadillac, GMC, Chrysler, Dodge, GMC usw.) ernsthaft kaufen. Franzosen sind im Gegensatz zu den Amis in Deutschland und Europa sehr etabliert und gelten als sehr gut Fahrzeuge. Die Amis sind nicht gerade bekannt für technisch innovative und qualitativ hochwertige Fahrzeuge. Im Gegenteil. Da gibt es immer noch genügend Modelle mit Blattfedern.
          Ich weiß auch nicht woher die Erkenntnis kommt, dass die Franzosen noch brutal sind und die Amis geschmeidig. Warum durfte Opel keine Fahrzeuge in USA, China, Japan usw. verkaufen? America first ist für Opel ein alter Hut.
          GM unterliegt dem Diktat der Börse und den Anlegern. Die wollen nur eins, schnelle Gewinne. Viele Limousinen stehen dort auf dem Prüfstand. Kann sein, dass bald nur noch SUV und Pickups verkauft werden. Dann wäre es ja auf jeden Fall ein Segen für Opel, da weg gekommen zu sein. Ich schätze PSA technologisch höher als GM ein. Die amerikanische Technik kann sich in Europa nicht durchsetzen. Egal ob V8 oder 3.6 V6 (wird hier im Blog oft eingefordert). Qualitativ sind die Fahrzeuge auch nicht auf europäischem Niveau. Der Ami möchte große Autos für wenig Geld. Tief in die Tasche greifen sie nur für europäische bzw. deutsche Luxuskarren. Noch nicht mal für Lexus und Infinity.

          • @antahh ich bin als stepke durch die Amis auf Opel gekommen. Ich war damals großer Fan von Muscel Cars (finde ich heute noch geil) und kaufte vom Taschen Geld die Chrom& Flamme und würde durch einige verkaufsanzeigen in jener Zeitung auf Opel aufmerksam. Mit 12 Jahren war es dann um mich geschehen denn da kaufte ich die erste Flash (jetzt Opel Szene). 😉

          • at ralle: Dann hat das doch etwas gutes. Ich bin nicht generell gegen Amischlitten. Die haben ihre Daseinsberechtigung. In Europa halt nur für Fans.
            Aber man darf jetzt nicht so tun, dass es jetzt technologisch mit PSA bergab geht.

            Natürlich will PSA mit Opel Gewinne machen, so zum Spass gibt keiner 2,2 Mrd. Euro plus die Verluste der nächsten 2 Jahre aus. Es ist auch völlig normal, dass es bei den Jobs Synergien geben wird. Und wenn Opel die Stückzahlen nicht signifikant steigern wird, dann sind natürlich auch Werke gefährdet. Kann also sein, dass es nochmal weh tun wird. Nur bei GM hat es oft weh getan und trotzdem gab es keine Gewinne. PSA hat bewiesen, dass sie es können. Ich persönlich habe da bei PSA deutlich mehr Vertrauen. Ich glaube Opel wird diese Partnerschaft vor allem in Frankreich aber auch in Südeuropa helfen. Dort sind die Franzosen sehr etabliert. Und als Teil der Franzosen, kann das wirken. Eigentlich ist es egal wer Recht hat, alle Beteiligten sind dazu „verdammt“ positiv zu denken. Es hilft nichts und jammern und nachtrauern. GM hat es einfach „verkackt“, wie man heute so schön sagt.
            Im Übrigen ist Tavares Portugiese. Und ich habe gelesen, dass er deutsch lernen will. Wie viele GM-Manager haben in den letzten 20 Jahren als Chef bei Opel gearbeitet und wie viele davon haben deutsch gelernt. Keiner? Und die Sanierung muss Opel alleine durchführen. Ich glaube, GM wusste noch nicht einmal, dass das möglich sein könnte. Da gibt es für mich viele Ansätze, die positiver wie bei GM sind. Und andere Märkte stehen Opel auch irgendwann mal offen. Wenn das alles klappt, dann kann man auf den V6 verzichten. Ich glaube bei den ganzen Dieselfahrverbotsdiskussionen und das Vorhaben von Frankreich müssen wir uns sowieso bald von Verbrennern verabschieden.

          • @antahh das sage ich ja auch nicht, das es technologisch bergab geht. Ich bin nur generell skeptisch weil die Franzosen nicht immer für top Qualität standen, das hat sich mit so geändert ohne Frage.
            Es wird halt interessant werden wo die Reise für Opel hingeht.
            Es wird sich zeigen ob das was Opel nun mit PSA liefert den alteingesessenen opelfans (da zähle ich mich mit) gefällt. Ich lasse mich gerne überraschen. Der crossland X ist zugegeben aber so überhaupt nicht mein Fall, der grandland X gefällt da schon besser zumindest auf den Bildern.
            Generell sei aber gesagt das mir dieses verteufeln aller Verbrenner zur Zeit gar nicht gefällt, man könnte den Eindruck gewinnen das die Politik ihre Elektro Buden nun mit Macht versucht an den Mann bzw Frau zu bringen.

          • @antahh: Dass glaube ich nicht so ganz.
            1. Frankreich ist Dieselland und PSA Dieselvorreiter, d.h. bei Opel könnte es deutlich länger Diesel geben als bei den übrigen deutschen Autobauern.
            2. 2040 ist die Deadline, wer weiß was bis dahin noch alles passiert.
            3. PSA ist nicht so Elektroaffin wie manche hier und in den Medien. Tavares ist Motorsportfan.

            PS: Totgesagte leben länger!

          • DAS wird noch sehr interessant!
            Die „Diesel (/Atomstrom)-Nation“ Frankreich. Hinunter bis zum kleinen 205er, das will Paris alles verbannen.
            Sie haben sich mit Leihfahrrädern eingedeckt, die metro sowieso einzigartig,…gibt noch einiges zu tun !:

            Wird Zeit Skoda die Tour de France zu entreißen + 2024 zu selben Ort den Olympischen Spielen ein Zeichen zu setzen.

            Dagegen (im Doping-Tabu-Sektor) Fußball:
            >200-Mille- € für 1 Spieler, ein Betrug-Konzern sich bei DFB u. womöglich UEFA fett eingekauft.
            „Danke“

          • @didi: Deinem Kommentar kann ich nur zustimmen 🙂
            Vor allem das mit dem Atomstrom(!), der ist ja Umwelttechnisch überhaupt das beste und absolut sicher 😀 😀 :-D; siehe Fukushima
            58 Kernkraftwerke in Betrieb und es werden immer noch neue gebaut und geplant!

            @ralle: Ja, endlich noch jemand der das kapiert hat, das ist die einzige Wahrheit, die Politik will alle zwingen(!!!) ein E-Auto zu kaufen und zwar mit allen Mitteln und ohne Rücksicht auf Verluste!

  18. Ich wünsche dieser Konstellation auch viel Erfolg, obwohl ich erst einmal skeptisch bin. Wichtig für mich ist ob der Markenkern von Opel noch erhalten bleibt. Gibt es z.B. in Zukunft noch Opel Motoren oder Plattformen ? Dürfen die in Rüsselsheim überhaupt noch was entwickeln ? Das große SUV aus Rüsselsheim baut ja dann noch auf GM – Technik auf. Der Mokka X Nachfolger, für glaube 2019 in Eisenach anvisiert und auch allradfähig hat auch noch eigene Technik.
    Schön wäre natürlich so ein Knaller im Programm mit Namen GT. Leider gibt es diese wirtschaftlichen Zwänge.
    Entscheidend werden die Modelle der Zukunft sein. Also viel Glück dabei !!!

  19. Auch von mir Viel Glück für Opel und die neue Partnerschaft.
    1. Ich hoffe PSA wird Opel nicht all zu sehr „eliminieren“.
    2. Die Horrorszenarien mancher Blog-Teilnehmer treten hoffentlich nicht ein(GM-Zeiten hinterherjammern, etc.) Hierbei möchte ich an einiges erinnern: GM hat Lopez geholt und damit den extremsten Vertrauensverlust der Menschen in Opel verursacht(hält bis heute an); GM hat mehrere Opel-Werke dicht gemacht und tausende Mitarbeiter entlassen; GM hat Opel verboten in wichtigen Wachstumsmärkten Autos zu verkaufen; GM hat Opel klein gehalten!
    3. Ich hoffe Rüsselsheim darf einige Modelle/Motoren selbst entwickeln, die dann auch bei PSA eingesetzt werden.

    • Vielleicht ist das Problem umgekehrt: daß man in Rüsselsheim meinte, eine Partnerfirma von GM zu sein, anstatt ein Tochterunternehmen.

      Vielleicht hat man in Rüsselsheim in deutscher Arroganz den Eigentümern immer erzählt: „Ihr versteht ja nicht den europäischen Automarkt“, und dann Fahrzeuge entwickelt, mit denen der Marktanteil von Opel immer weiter gesunken ist.

      Vielleicht…

      • Es gibt immer 2 Seiten dazu – wenn man 88 Jahre „mitgemacht“ hat, kann man es nicht einfach u pauschal dem anderen unterschieben.
        Wenn bei allem Verschleiß u. Fluktuation an CEO sich ab und an was regt, zeigt es doch Potential – das will wieder geschöpft werden !
        (Wo Licht war/ist halt auch Schatten;)

        • @Beobachter7: Nö, Opel hat sehr viel für GM entwickelt und wurde immer damit bestraft, die Schulden(die teilweise anderswo entstanden) aufgeladen zu bekommen. Opel wurde in den letzten 30 Jahren immer nur Stiefmütterlich und ungerecht behandelt! GM war eine Katastrophe für Opel.
          Ich hoffe PSA wird besser.

          @didi: Nur der Schatten hat in den letzten 30 Jahren mit Abstand überwiegt!!!

          • Aufhören mit jammern (!) – im Schatten bleibt man blass. Also raus auf die Gass ! Sonnenbrand inkl. 😉

  20. off topic:
    chinesischer Insi (Buick) bei Erdbeben gecrasht: http://www. wetteronline.de/ fotostrecken/2017-08-09-ch?part=single
    Bemerkenswert: A- und B-Säule intakt, Seitenscheibe auch, aber Kotflügel komplett deformiert – der Block kam wohl von links …

      • Tja man sieht das „Streich“Konzert unter PSA geht los! Kein GT, keine OPC Modelle mehr, kein großer SUV mehr……. Mal sehen was noch so alles daran glauben darf.
        Ich sehe schon Opel wird schnell profitabel sein allerdings zu dem Preis das diese Marke keine Emotionen mehr haben wird, halt eine unter vielen.
        Ich glaube wenn das so weiter geht behalte ich meinen Adam S oder kaufe mir noch ein oder zwei ältere Opels (70er bzw 80er Jahre).

    • Jetzt wird mir immer klarer, warum KTN gegangen ist! Für das Flaggschiff hat er gekämpft, das war sein Baby, und jetzt kommt es nicht. So wie es momentan aussieht, ist Opel in seiner Modellpolitik sehr eingeschränkt, da wollte KTN nicht mitmachen, weil er so seine Glaubwürdigkeit verloren hätte! Fast alles was er vor dem Zusammenschluß mit PSA, wo er nicht involviert war, gesagt hat, gilt nun nicht mehr, siehe auch Corsa.

      • Das wäre eine Erklärung.

        „wäre“, möchte ich wiederholen. Wir spekulieren, ohne zu wissen.

        PS: Das folgende „Moi si. J’me debrouille.“ war eine Antwort an anderer Stelle und sollte hier nicht hin. Könnte die Moderation das bitte löschen?

  21. Ich hab grad ein CLX auf der Straße gesehen!
    Mensch ist der schmal und hoch, er sieht auch so verloren auf die Straße aus!
    Der Grund liegt an die Höhe des CLX, das macht den Wagen so winzig, einfach nur grausam…

  22. Opel gehört jetzt zu PSA und wird von PSA geführt. Das hat zwangsläufig Konsequenzen auf Modellpolitik und – entwicklung. Wieviel von OPEL in Zukunft übrig bleibt, wird man sehen. Die Marke wird sich verändern. Positiv gesehen nennt man das dann Weiterentwicklung. Finde derzeit die Lage für alle Autobauer nicht ganz einfach angesichts des sinnentleerten Dieselbashings und noch nicht zu Ende geplanter und entwickelter Elektromobilität. Diese ist nämlich bei Betrachtung aller Kriterien gar nicht so umweltfreundlich wie uns irgendwelche Experten bzw, Politiker weismachen wollen.

  23. Opel macht seit 15 Jahren keine Gewinne. Somit ist ganz klar: Alle Modelle von Opel sind PSA-Autos als Basis. Eigene Entwicklungen wird es bis 2020 nicht geben. Nicht mal ansatzweise. Bis dahin MUSS Opel Gewinn einfahren. Punkt. So ist die Vorgabe von Travares. Das geht nur mit PSA Autos als Opel verpackt. Wenn dann mal (in frühstens 5 Jahren) Opel gut dahsteht, und keiner gemerkt hat, das Opel Fahrzeuge eigentlich „neu verpackte“ PSA Autos sind, kann man vielleicht mal was eigenes vortragen. Bis dahin müssen wir uns mit Crossland X Rückschritten und Flex-xxxx Ideen verabschieden. Schade …

    • Nachtrag: und wenn ich mir so die Qualität meines 4 Jahre alten Meriva B (40000 km) anschaue (defektes Lenkgetriebe, 3 Türen Schließmechansmus defekt, defekte Servopumpe, defekte Wasserpumpe, Ausfall Steuerelektronik, Schlagspuren am Lack an Vordertüren wegen ausgeleiherten Scharnieren …) kanns mit PSA nur besser werden ….

      • Äh, ich würde sagen: Ungewöhnlich!
        Ein „B“ in der Familie ist jetzt auch 4 Jahre, hat bisher keine außerplanmäßige Reparatur gebraucht. Ein Typ „A“ läuft nach ca. 13 Jahren rund wie eine Nähmaschine, auch bei 190.000 keine nennenswerten Reparaturen.

          • Oh doch, da gab es denn Kulanz (/Rückruf). Der Elektrotaster an der Kofferraumklappe versagte diesbezüglich wohl wegen eindringender Feuchtigkeit oder so. Meiner sperrte ebenfalls.

            Kühlwasserverlust im Bereich des Turbo war leider auch noch…

            Zuvor (mein), Meriva-A, der hatte x-fach das ESP-leuchten, worauf der Lenkwinkelsensor kalibriert oder gar getauscht wurde. Übliches handeln/statt reparieren allg. heutzutage…
            Gottlob in der Garantie/Kulanz-Zeit.

          • An Probleme mit dem Schliessmechanismus von Türen in unseren Opel Fahrzeugen kann ich mich auch nicht entsinnen. Das mit dem Kühlwasserverlust wie von X-Didi beschrieben hatte ich ja beim Astra J. Auch das mit den ESP Leuchten hatte unser Meriva A ebenfalls. Schuld war dieser Lenkwinkelsensor. Laut Werkstatt ein Konstruktionsfehler, was zur Folge eine neue Lenkung hatte. Das war aber auch der teuerste Posten an unserem Meriva A. Dazu kam noch das bekannte Flexrohr, was bei unseren anderen Opels ( 2 Astra H, Vectra C GTS aus den Baujahren 2005 – 2007 ebenfalls kaputt ging. Unser Meriva A von 2005 mit jetzt 48000km ist aber sehr zuverlässig und auch pflegeleicht, dessen Konzept war und ist ziemlich gut Den werden wir behalten.

          • In 12 J nur 48tkm. Der ist ja kaum eingefahren 😉
            Aber der Meriva-A ist schon toll in seiner Kompaktheit.
            „100 %“ – Die Werbung dazu top.

          • @X-didi: unser Meriva A hat wirklich erst 48000km. Ist ein Garagenwagen, und wird hauptsächlich von meiner 81 Jahre alten Mutter meistens im Stadtverkehr flott gefahren. Rost hat das Auto keinen. Damit kommt man in die meisten Parklücken und kann ordentlich was verstauen. Langstrecke fährt das Auto eher selten. Mein Patenkind machte kürzlich mal eine längere Autobahnfahrt zu einem Musikfestival bei Bremen. Da passen dann zusätzlich zu den Mitfahrerinnen noch Zelte und andere Dinge herein. Manchmal benötigt er ein paar neue Glühbirnen, aber das war es dann auch schon. Viel Benzin verbraucht er auch nicht, und das selige Easytronicgetriebe funktioniert außer beim Kaltstart mit leichtem Ruckeln, immer noch recht ordentlich. Auspuff ist auch noch der erste, wie auch die Klima. Bekannte von uns, deutlich über 80 Jahre, fahren noch einen der ersten Meriva A mit über 100000km und sind auch noch sehr zufrieden damit. Große Reparaturen gab es dort auch nicht
            Meriva B Fahrer kennen wir auch. Besonders das Fahrradträgersystem war für diese das Highlight.
            Ich hoffe das die neuen Crossland X und Grandland X auch Erfolg haben werden.

    • @NaDenn wegen „Alle Modelle von Opel sind PSA-Autos als Basis. Eigene Entwicklungen wird es bis 2020 nicht geben.“

      Es wird immer gemeinsame und verteilte Entwicklungen geben.

      Wie bei GM auch, zumindest seit den letzten zwei Jahrzehnten.

      Plattformen bzw. Modulbaukästen kann man gemeinsam entwickeln, das spezifische Opel-, Peugeot-, Citroën und DS-Aussehen wird separat in Rüsselsheim bzw. in Frankreich (wo eigentlich? Sochaux? Paris? Poissy?) entwickelt.

      Motoren wird man auch gemeinsam entwickeln.

      • Das macht ja gar kein Sinn, außer Kosten zu verursachen. Opel baut einfach PSA Motoren in alle neuen Modelle. Bei Crossland und Grandland (und Corsa wird das auch so sein) ist das ja schon so. Design mag da unterschiedlich sein, ja, das wird nach Opel aussehen. Und hier und da z.B. etwas an der Steuersoftware und an den Dämpferauslegungen anpassen. Mehr macht kein Sinn. Die PSA Entwicklungsabteilung braucht da keine Beihilfe. Und in Zeiten von E-Motoren wird es da in den nächsten 10 Jahren auch keine Neuentwicklungen mehr geben im Verbrennerbereich. Das ist ausgereizt. Die nächsten 10 Jahre wird in der Abgasbehandlung geforscht und optimiert. Und paralell dazu E-Modelle eingeführt.

        • Bisher hat es gemeinsame Entwicklungen innerhalb des GM-Konzerns gegeben, wo die verschiedenen Entwicklungszentren (Warren, Rüsselsheim, Melbourne, Bupeyong, Shanghai) nach einem zentral vorgegebenem Plan an gemeinsamen Aufgaben gearbeitet haben.

          Warum sollte das im PSA-Konzern so viel anders sein?

          Und Rüsselsheim hat vor vielen Jahren gemeinsam mit dem Fiat-Entwicklungszentrum den Baukasten SCCS (Small Common Components and Systems platform) entwickelt, auf dem bei GM u.a. der Opel/Vauxhall Corsa und der Adam entstanden sind.

          Die Ingenieure in Rüsselsheim können einen wesentlichen Beitrag zu Weiterentwicklung der PSA-Plattformen leisten mit ihren Erfahrungen in der elektronischen Steuerung von Vierradantrieben.

          Die haben ja auch schon gemeinsam an der Entwicklung der Geschwister Crossland/C3 Aircross gearbeitet.

          Neben der Konstruktion des Fahrzeugs selbst ist noch der Produktionsprozeß dieses Fahrzeug zu entwickeln, ohne den das Fahrzeug niemals bei den Händlern stehen kann.

    • @chr1s das noch mehr gute Autos bei diesem Quatsch drauf gehen.
      Die Autoindustrie schwächelt und braucht jetzt neue Impulse und siehe da es gibt eine neue abwrackprämie äh pardon umweltprämie!
      Ich habe damals schon nix davon gehalten und halte auch jetzt nix davon.
      Die Leute werden wieder blind zu den Händlern Rennen und wirklich gute Autos verschrotten lassen. Ein Irrsinn ist das!!

    • @chr1s. Welche alten Benziner denn ? Mit 3-Wege-Kat sind die seit xx Jahren um so „sauberer“ –
      Dann schon eher die aktuellen DI-Benziner ohne Filter geradewegs alle wieder zurück ins Werk holen !

      Es ist schon bizarr wie man sich nach dem Diesel-Gipfel jetzt mit klein-klein durchmogelt – wieso nicht von Beginn richtig.
      Und diejenigen mit Vorsatz/Betrug, da hoffe ich, dass so mancher Haftbefehl doch noch wirksam wird, inkl. Auslieferung !

      Aber so hat mancher Ing./Manager wohl ein ziemliches Problem noch Deutschland zu verlassen. Familienurlaub außerhalb ist nicht mehr 😉

        • Satte Rabatte bekommst du unabh. davon sowieso schon längstens + besser ohne diese kruden Bedingungen.
          Insbesondere bleibt OPEL ja weiterhin mit hohen %-Werte dran.
          Was soll es denn werden ?

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