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Astra Mobilität

Saubere Sache: Astra mit Erdgasantrieb

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Neuer Opel Astra mit ErdgasantriebWie unsere findigen Blog-Leser schon bemerkt haben, ist die Erdgas-Variante vom „Europäischen Auto des Jahres 2016“ jetzt auch in Deutschland bestellbar. Als Business-Modell Astra 1.4 ECOTEC CNG* kostet die fünftürige Limousine mit dem alternativen Antrieb 23.020 Euro, den Sports Tourer gibt’s ab 24.120 Euro (UPE inkl. MwSt. in Deutschland). Unser neuer Astra CNG (Compressed Natural Gas) wird auf der IAA in Frankfurt offiziell vorgestellt und rollt schon kurz darauf zu den Händlern.

* Verbrauchs- und Emissionswerte:
CNG-Verbrauch innerorts 5,7-5,6 kg/100 km, außerorts 3,4-3,3 kg/100 km, kombiniert 4,3-4,1 kg/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 116‑113 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).

Neuer Opel Astra mit ErdgasantriebDer 81 kW/110 PS starke 1,4-Liter-Turbo des Astra CNG basiert auf dem Vollaluminium-Benzinmotor von Astra und Mokka X. Der Vierzylinder wurde für den Gebrauch von Erdgas, Biogas oder einer beliebigen Mischung daraus optimiert. Die Erdgasversorgung stellen zwei aus Kohlefaser-Verbundstoffen bestehende „Typ 4“-Tanks mit insgesamt 19 Kilogramm (117,5 Liter) Fassungsvermögen sicher. Dank einer 13,7-Liter-Benzinreserve kommt der Astra CNG jederzeit problemlos bis zum nächsten Erdgas-Tankstopp.

Aufgrund der hierzulande bis 2026 festgeschriebenen Steuerermäßigung von CNG ist der Kraftstoff deutlich günstiger als Benzin. Zudem stoßen Erdgas-Fahrzeuge weniger CO2 aus als vergleichbare Ottomotoren. „Dank der guten Verfügbarkeit, geringerer CO2-Emissionen und wirtschaftlicher Kosten können Erd- und Biogas schon heute dazu beitragen, das Automobil klimafreundlicher zu machen“, sagt unser Entwicklungschef Christian Müller. „Indem wir die Vorteile dieser Kraftstoffe mit dem dynamischen Astra verbinden, haben wir ein äußerst attraktives Auto für umweltbewusste Kunden geschaffen.“

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (83)

  1. Wie schon im anderen Thread erwähnt… Warum kein LPG? Das Tankstellennetz für CNG ist eine Katastrophe. Kommt vielleicht noch eine LPG Variante? Habe mir nun einen Mokka X LPG zugelegt (Ist ein super Auto), ein Astra wäre mir aber deutlich lieber gewesen (ich weis, First-World-Problems).

  2. Das Tankstellen-Netz (hier) ist leider nicht förderlich.
    Bei den alten PR-Bildern zum Zafira-CNG wurde (symbol.;) eine mir bekannte ARAL-Tankstelle mit vermeintlich kompletten Kraftstoffsortiment-Preisschild in Szene gesetzt. Schön wäre es…

    Aber satter Aufpreis + ständig (nach wenigen 100km) Umwege zum Tanken … das rentiert sich nicht !

      • „Dank“ Volkswagen könnte ja das Erdgastankstellennetz – auch in Rüsselsheim – kräftig ausgebaut werden! 😀 Damit erkläre ich das Tankstellenproblem für beendet!

        Jetzt bleibt nur noch die Einfahrt in Tiefgaragen zu klären (vor allem außerhalb Deutschlands) und dann können wir aller CNG Motoren kaufen!

        • Naja. Letzteres ist ja echt das Problem. Tiefgaragen im Ausland…
          Oder hast du den hier vergessen 😉 ?

          Aber „dank“ Volkswagen ist womöglich was dran, am wieder angefachten Ausbau von CNG(-Tanken).

          • Das war absolut ernst gemeint. Hätte ich ein CNG Antrieb gehabt, dann hätte ich dieses Jahr in einigen Ländern in keine Tiefgarage fahren dürfen. Neben gesetzlichen Bestimmungen und Regeln gibt es auch immer noch das Hausrecht, welches die Einfahrt verbieten kann.

          • Wenn man so dringend + oft im Ausland Tiefgaragen ansteuert, ist halt exakt dieses Fahrzeug/Motor ungeeignet. Fertig.

  3. @Marketing: In Sachen Diesel und dieser unsäglichen Prämie, da hab ihr ja echt unverschämtes an Aussagen dabei. Bzw. diskreditiert euch nur selbst !

    Bauteileschutz und Thermofenster. Jaja.

    Mit üblen Streich den marken-eigene Fuhrpark hier zum Alteisen diffamiert !…

    „…
    – Sagt JA zu Veränderungen: Tschüss zum alten Diesel, hallo zur #Opel-Umweltprämie. So einfach ist das:

    – Steigt von eurem alten Diesel auf einen effizienteren Neuwagen um & profitiert von…

    – Veränderungen können so gut aussehen

    – Zeit, etwas zu ändern: Alten Diesel abgeben und….

    – Nicht nachdenken, handeln. Jetzt mehr über die

    – Umsteigen war noch nie so einfach. Jetzt mehr über…

    – Profitiert von den Vorteilen der…

    • @didi: – Die Veränderung können sich viele nicht leisten!
      – Neue Diesel sind gar nicht so effizient, im realen Betrieb verbrauchen sie teilweise mehr als die alten, wegen der dämlichen Abgasreinigung.
      – Veränderung sehen nicht immer gut aus und im falle vom Crossland helfen sie nicht Opel, denn es ist ein PSA-Motor.
      – Nur weil jeder will, dass man den alten(treuen) Diesel abgibt muss das noch lange nicht sinnvoll sein!
      – Ohne nachdenken ein Auto kaufen? Passt zu dir, aber die meisten überlegen sich so eine Investition ganz genau.

      • Äähh !?

        Das waren ALLES Zitate „…..“ vom Marketing, nicht meine Aussagen.

        Aber eingeleitet mit Sätzen, die meinen Ausdruck des Missfallen darüber aufzeigen.

        Also. Einfach nochmal in Ruhe lesen, bevor man hier/mich aburteilt.

  4. Thema
    * Verbrauchs- und Emissionswerte:
    CNG-Verbrauch innerorts 5,7-5,6 kg/100 km,
    außerorts 3,4-3,3 kg/100 km, kombiniert 4,3-4,1 kg/100 km;
    CO2-Emissionen kombiniert 116‑113 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).

    1 Kilogramm Erdgas verbrennt zu 2,79 Kilogramm CO2.
    Dann wären 5,7-5,6 kg/100 km Liter so grob geschätzt: 156-159 g/km
    Kombiniert 4,3-4,1 kg/100 km Liter so grob geschätzt: 119-114 g/km
    Außerorts 3,4-3,3 kg/100 km Liter so grob geschätzt: 94-92 g/km

    Bei 1.4 ECOTEC® CNG, 81 kW (110 PS)
    Verbrauch, kombiniert*4,1 kg H-Gas (6,3 m³ H-Gas) l/100km CO2-Emission kombiniert*113 g/km
    Mit Turbo das sollte man nicht vergessen, der Luftverbrauch ist so hoch wie ein 1.8 oder2.0 Liter Saugermotor.
    Der Verbrauch kann gar nicht so niedrig sein, nur mal so als Randbemerkung.
    🙂

  5. Genau das Auto auf das ich gewartet habe, ich habe schon nicht mehr dran geglaubt. Die Tankstellensituation wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verbessern.

    • So ist es! Heute bestellen und „überüberübermorgen“ schon tanken. Ich bin mal gespannt, wann die Elektroautohasser aus ihren Löchern kommen. Die haben doch bestimmte Reflexe bei Reichweite und Tankstellen.

      • Tja, nur dass man CNG schnell tanken kann!!! Genau das ist es was du nicht verstehen willst, ein E-Auto wird nie(!) in 1-2Min zu „tanken“ sein und genau das ist das Problem. Außerdem kann man ja auch mit Benzin fahren, die Reichweite erhöht sich so um ca. 250km und das alleine ist schon mehr als die meisten E-Autos schaffen!!!

  6. Ich zu meinen Teil finde LPG Günstiger und es bieten auch andere Tankwarte LPG an. Bei Erdgas(CNG) fallen mir gleich die überteuerten ARAL Tankstellen ins Auge. Bei uns Kostet somit CNG 1,09, LPG hingegen nur 0,54€.

    CNG ist somit genauso teurer wie Diesel und erbringt auch keine Positiven Kostenersparnis gegenüber Diesel.

    Mittlerweile gibt es LPG Systeme die komplett ohne Benzin den Motor starten können, ist demnach Vorteilhafter, da der Benzintank komplett entfallen kann, und das Tanknetz ist deutlich besser aufgebaut als bei CNG.

    Als nächstes muss ich auch Anmerken, das VW mit ihre Explodierenden CNG Fahrzeuge reichlich Schlagzeilen gemacht hat, das wird somit ein Manko sein, den CNG auf die Straße zu bringen.

    Irgendwie hat Opel den Astra falsch im Blick, es fehelen soviele kleinigkeiten. Es ist nichts ganzen aber auch nichts halbes. Im gegenzug zum Vorgänger Astra J, der mit deutlich mehr Glänzt, kann der Astra K einfach nicht mithalten.

    • Grad gesehen, das es eine neue Ausstattungslinie gibt.
      Den Astra Ultimate, finde ich gut, jedoch fehlen immernoch Ausstattungen, wie die beheizbare Frontschutzscheibe…

    • Da ERDGAS in Kilogramm verkauft wird, lassen sich die an den Tankstellen angegebenen Preise nicht ohne weiteres vergleichen. Bei einem echten Vergleich muss zusätzlich der Energiegehalt der einzelnen Kraftstoffe berücksichtigt werden. Ein Kilogramm des überwiegend verkauften H-Gases hat einen Energiegehalt von etwa 13,3 kWh, ein Liter Diesel etwa 9,9 kWh, ein Liter Superbenzin etwa 8,6 kWh und ein Liter Autogas etwa 6,8 kWh. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm ERDGAS etwa 1,5 Litern Benzin, ca. 1,3 Litern Diesel bzw. ca. 1,9 Litern Autogas.
      Umgerechnet auf die Energieäquivalenz ergibt sich folgende Preissituation:
      Super: 1,40 Euro
      Diesel: 1,01 Euro (umgerechnet auf 1 l Super)
      Autogas: 0,72 Euro (umgerechnet auf 1 l Super)
      ERDGAS: 0,70 Euro (umgerechnet auf 1 l Super)
      VW hatte Probleme mit korrodierenden Metalltankbehältern. Opel bringt im Astra K modernste Nicht-Metalltankbehälter.

          • Auch wieder was dazu gelernt!
            Das würde bedeuten, mit 117,5 Liter /19 kg fahre ich etwa 2200km und das für ca. 20€.

            Wenn ich richtig liege, kann selbst der Diesel nicht mithalten.

            Leider sind 110PS viel zu wenig! Den 1.6 Turbo mit 170PS hätte ich gerne oder den 2.0 Turbo…

          • Falsch. Mit den komprimierten 19 kg (/117,5 Liter Fassungsvermögen) kommst du entsprechend dem angegebenen kombinierten Verbrauch (4.3 kg/100 km) dann auf 442 km !

            Zu wenig in deiner Theorie. Erstmal fahren ist angesagt !

  7. Der Aufpreis des CNG zum reinen Benziner ist aber auch nicht von Pappe. Nun gut, Technik und Tanks aus ordentlichem Verbundstoff wollen auch bezahlt sein, und ab einer gewissen Kilometerleistung „verdient“ der CNG dann Geld. Im Vergleich mit dem Diesel also nicht die schlechteste Wahl, den Umweltaspekt nicht zu vergessen.

    • Der Aufpreis ist ziemlich heftig !
      Die üblich satten (Opel-)Rabatte denn auch hier möglich ?!
      Und wie ist es um die (einstigen) Fördermaßnahmen – u.a. des (örtlichen) Energieunternehmes bestellt.
      Wo man mitunter für 3 Werbeaufkleber am Wagen auch mal 1000 kg Erdgas gratis bekam.

      • Habe ich auch nicht behauptet. Bleiben dennoch fast 4000 EUR.
        Wer+wie soll man die je „vernünftig“ wieder reinholen ?!?

        Nun ja, der unbedarfte Privatkäufer wird im Autohaus wohl weiterhin kaum zu dem Thema geführt, insgesamt gemieden.

        • Im Autohaus haben 99,9% aller Opel Verkäufer keinen Plan von Erdgas. Habe mich nach dem Astra CNG erkundigt und der VK wußte nichtmal, dass es einen Astra, geschweige denn einen Zafira Tourer mit CNG gibt.
          Wartung können die bei Erdgas Opels auch nicht machen und enen Vorführer würden die sich niemals hinstellen O-Ton! Noch fragen?

          • Jau, wie bei den VW- oder Mercedes-Händlern. Wo es aber schon seit vielen Jahren Erdgastankstellen gibt, gibt es auch Erdgaskundige Händler, weitersuchen!

    • Eben. Eine überraschende noch dazu – also ich hatte den so jetzt nicht auf der Rechnung !

      Ich weiß ja nicht wie PSA/die (gemeinsame) Zukunft dazu weiter aussieht.
      Aber so langsam aber sicher wird man sich mit jenem oder diesen (alternativen) denn beschäftigen !

      • Ich finde vor allem die Leistung gut, denn bei uns ist er dann eher günstig im Unterhalt, was allgemein von Vorteil ist.

        Nun ja, man hat mal was von 100 Tagen ab realem Verkaufsabschluss gesagt. Von wo jetzt gerechnet weiß ich nicht, aber ich rechne mit dem Zukunftsplan von Opel noch vor Weihnachten, dann werden wir die Strategie sehen.

  8. Klar bereichert die CNG-Variante die Modellpalette. In der Vergangenheit lieferte sie m.W.n. jedoch im Vergleich keine großen Verkaufszahlen. Mal sehen, wie das zukünftig wird. Bei Opel ist eh Optimismus angesagt, sonst…

    • Wir haben allen Grund zum Optimismus. Die Menschen bei Opel haben das Autobauen nicht über Nacht verlernt, und erst einmal richtig mit PSA verzahnt, sind die Möglichkeiten für die Zukunft phänomenal. Zum neuen Astra K CNG: Selbst ich, als bekennender, bisher begeisterter LPG-Nutzer, bin sehr interessiert an diesem neuen Opel-Modell: LPG-Nachrüstungen bergen meiner Meinung nach immer noch ein gewisses Restrisiko für teure Motorschäden in sich, und einen Diesel möchte ich persönlich nicht mehr. Der CNG mit Werksgarantie ist zu dem Preis ein faires Angebot, und eine CNG-Tankstelle ist bei uns im Ort vorhanden. Ich sehe den Wagen für mich als interessante Pendler-Alternative.

      • Der CNG zu dem Preis ist eine Frechheit. 4600€ Aufpreis zum vergleichbaren Benziner und 1500€ über dem Diesel? Dazu ist der null auf CNG optimiert, oder warum hat der trotz 130 Oktan (CNG) nur eine Verdichtung von 10,5:1 (genau wie die auf 95 Oktan ausgelegten Benziner)? Der Normverbrauch von 4,1-4,3kg ist sehr hoch, im Vergleich zu den VW Motoren (3,5-3,6kg). Nur haben die halt auch eine wesentlich höhere Verdichtung, sind mit Automatik und Abstandstempomat lieferbar.
        Diese „Neuentwicklung“ ist ein Armutszeugnis für Opel.

        • Zumindest bei VW selbst (im ggs zu Seat) ist der Aufpreis aber ähnlich. Und der CNG-Tank dort kleiner !
          Stattdessen „unnötig“ groß deren Benzin-Tank, den zu nutzen, wäre aber unwirtschaflich !

          Variable Verdichtung geht wohl nicht, der notw. Benzinbetrieb lässt die 130 Erdgas-Oktan wohl nicht gänzlich ausschöpfen…

          PS: Normverbrauch einerseits, wäre ein echter Test um so interessanter !

          • VW hat dann aber auch auf Gas optimierte Motoren verbaut und nicht einfach den 1.4 TSI auf Gas umgerüstet. Der Mehrverbrauch beim Astra könnte das Mehr an Tankgröße auffressen. Bei 19kg kommt der knapp 450km. Das schaffe ich mit dem Leon TGI auch regelmäßig. Der große Benzintank ist nett, wenn man ihn braucht. Wir fahren ins europäische Ausland und in Frankreich z.B. bin ich dann froh, nicht alle 200km tanken zu müssen.

            Variable Verdichtung braucht man auch nicht zwangsläufig. Nur hatte der alte Astra G bereits eine Verdichtung vn 12,5:1 der hatte dann zwar auf Benzin auch nur noch 80PS, aber für einen Notbetrieb ist das ok. Der Leon hat übrigens auf Benzin gefühlt keinen Leistungsverlust und konsumiert im NEFZ trotzdem 20% weniger. Bei einer Verdichtung von nur 10,5:1 wird der Verbrauch nicht unter der des „alten“ Astras liegen und der ließ sich mit 4,5-5kg fahren.

          • Aha,
            was soll denn dort mehr auf Gas optimiert sein (hast du mehr Details ?)?
            Wo/welche Verdichtung etc. liest man denn von denen ??

            Ich finde dazu bisher nix bei VW.
            Lediglich bei Seat lese ich von 10,5:1.

          • Für mich ist das auch Neuland. Vielleicht ist „Bernie“ ein VW-Experte. Meines Wissens nach, macht VW genau das gleiche wie Opel, einen Benziner auf Gas umstellen. Wozu sollte denn dann die Verdichtung deutlich erhöht werden??? Dass wäre vermutlich noch teurer. Warten wir mal echte Tests ab und dann sehen wir weiter.

          • Hintergrund sind halt die ca. 130 Oktan von Erdgas. Aber mit dem alternativen Benzinbetrieb ist wohl der Kompromiss (bisher/weiterhin) nötig.

  9. Naja, wenn die 20% treibstoffeffizienter sind muss das ja von der Technik kommen. Oder woher solls kommen? NEFZ ist NEFZ das sind alle gleich. Im übrigen ist der Realverbrauch bei unserem Leon sogar locker unter NEFZ zu drücken. Wir sind kein Einzelfall, wenn man sich Spritmonitor anschaut.

      • Vergleicht man mal die technischen Daten, ist der Astra hinterher. Drehmoment liegt später und in kleinerem Drehzahlband an, max. Leistung liegt viel später an und hat gar kein Drehzahlband. Also muss man den Astra schonmal höher drehen für gleiche Leistungen.

        Auch verbrauchen die VAG Motoren kein Benzin, wenn sie auf CNG laufen. Der Astra laut Betriebsanleitung schon. Fortschritt schaut anders aus. Der Zafira Tourer kommt auf CNG ohne Benzin aus.

        „Das Fahrzeug verbraucht beim Starten des Motors und auch in bestimmten Erdgasbetriebsmodi Benzin. Der Benzinverbrauch im Erdgasbetriebsmodus variiert je nach Fahrverhalten (z. B. Fahren mit hoher Last oder Abschleppen). Bei niedrigem Kraftstoffstand wird eine entsprechende Meldung als Tankerinnerung angezeigt.“ (Quelle: Betriebsanleitung Opel Astra)

        • Ja, den Part habe ich in der BA auch gelesen. Ist das beim Zafira tatsächlich anders (nur weil der Absatz fehlt)?
          Das mit dem Starten wäre doch mind. merkwürdig innerhalb eines Herstellers, bzw. quasi „rückfällig“ zu werden.

          Und wenn das bei VW so sein sollte, ohne Benzin startend, sicher dass es immer so verfährt oder auch hier+da mal das Benzinsystem zum Einsatz kommt, alleine um es (über Jahre) gangbar zu halten !(?)

          In der BA vom Zafira liest man denn z.B. auch,

          “ Den Benzintank alle 6 Monate bis zum Aufleuchten der Kontrollleuchte Y leerfahren und anschließend neu betanken. Dies ist erforderlich, um die für den Benzinbetrieb notwendige
          Systemfunktion und Kraftstoffqualität aufrecht zu erhalten.
          Fahrzeug in regelmäßigen Abständen volltanken, um Korrosion im Tank zu vermeiden….“

          Um solche Erscheinungen wird auch ein VW-Produkt kaum kommen.

          PS: Papierwerte einerseits, wie gesagt, Vergleichstest in real…!

          • Meine Schwester hat einen Zafira Tourer CNG und der startet ihrer Aussage nach fast immer auf Gas. Außer bei großer Kälte startet er auf Benzin, wie unser Leon.

            Auf Benzin läuft der VW TGI nur kurz nach dem Tanken, bei leeren Gastanks und bei Temperaturen unter -10°C, wobei das meiner Ansicht nach auf die Kühlwassertemperatur geht.

            Ab und an mal auf Benzin zu fahren macht in jedem Fall Sinn. Benzin steht sich auch ab und im Zweifel setzen sich die Einspritzdüsen zu, wenn nicht ab und an mal was durchfließt.
            Wie ein Kunststofftank von innen rosten soll, muss mir aber mal jemand erklären. 🙂
            Wir haben immer so 10-15l Benzin dabei. Bei ganz langen Touren wird vollgetankt. Im Sommer wird Gas ab und an mal leer gefahren und auf 15-20km durchgespült.

            Jaja, falls Opel irgendwann mal ausreichend Astra CNG auf die Strasse bekommt, kann man ja mal schauen wie hoch der Gasverbrauch im Schnitt ist.

          • @Didi: „alleine um es (über Jahre) gangbar zu halten“ – Was, VW Erdgas explodiert doch spätestens nach 3 Jahren, da muss die Technik nicht so lange halten 🙂

            @Bernie: Keine Ahnung wie ein Kunststofftank rosten soll, aber VW schafft das mit Bravour. Reihenweise rosten VW Ergastanks und explodieren dann, dass sind keine Einzelfälle und auch AB hat darüber berichtet. Das zeigt, dass der Skandal so groß ist, dass er sich nicht verheimlichen lässt(sonst würde VW-Autobild das nicht bringen).
            So viel zum Thema VW ist besser 🙂

  10. als bekennender Opelfan und Astra G CNG Fahrer im Alltag (ich hab auch noch nen Rallye Kadett), freut es mich wenn Opel endlich wieder einen Erdgastra auf den Markt bringt. Die Kohlefasertanks sind eine feine Sache, optisch gefällt er mir auch, nur mit der Motorisierung bin ich nicht zufrieden. Der Skoda Oktavia hat fast identische Randbedingungen (1,4L Turbo, 110 PS, 6-Gang Getriebe) verbraucht aber rund 15% weniger und hat das maximale Drehmoment schon bei 1500 U/min, wie kann das sein? Erdgasfahrer rechnen mit spitzem Bleistift und freuen sich über mehr Reichweite durch niedrigeren Verbrauch, da geht doch noch was!

    Das Verdichtungsverhältnis ist mit 10,5 eher Benzintypisch und nicht für Gas optimiert, die biligste Möglichkeit beim Verbrauch und Leistung noch etwas nachzulegen wäre eine Verdichtungsanhebung durch geänderte Kolben. Durch eine höhere Verdichtung wäre im Benzinbetrieb zwar deutlich weniger Drehmoment vorhanden, aber Benzin nutzt man als Erdgasfahrer nur für die letzten 5 km zur Autobahntankstelle wenn das Gas nicht gereicht hat, die Einschränkung tut niemanden weh!

    • Die Experten finden bei VW einen geringeren Verbrauch und eine bessere Leistungsentfaltung vor. Dazu noch Abstadstempomat, abnehmbare Anhängerkupplung mit >1300kg Anhängelast und DSG. :-b

  11. bitte nicht falsch verstehen, ich find den Astra K deutlich schöner als die Konkurenzmodelle und werd mir keinen VW kaufen, nur ca. 17% Verbrauchsunterschied (4,1 zu 3,5 kg/100 km) unter fast gleichen Randbedingen (der Luftwiederstand beim Astra ist vermutlich noch geringer, sonst wär wohl nicht 7 km/h schneller) find ich auffallend hoch. Dabei ist der 1,4 er Motor auch bei VW nicht der allerneueste Entwicklungsstand, wie kann es da so einen Unterschied geben?

    Mal ganz davon abgesehen, es gibt soch schon den aufgeladenen 1,6er CNG Motor aus dem Zafira mit 110 kw/150 PS, warum hat man den nicht genommen? Wenn man sich schon die Mühe macht eine neue CNG Version auf einer anderen Basis zu entwickeln, dann sollte man auch hinterher sagen können, es hat sich gelohnt, seh ich hier aber nicht…

  12. Aha. Da kommt dann also nix mehr zur Verdichtung, wohl mal selbst nachgeschaut was dort nämlich vorliegt ! 😉
    Und alles weitere, andere,…auch da erstmal abwarten, fahren, etc.

    Hier wird „vom Papier weg“ abgeurteilt, da braucht sich keiner wundern, wieso kaum ein Ing. noch was an Informationen und Erläuterungen nachschiebt.
    Da sitzen ja angeblich Bessere schon längstens hier.

    • Ja, Verdichtung liegt in der Tat nur bei 10,5:1. Aber die TGIs haben richtige Benzintanks und dann macht es auch wieder ein wneig mehr Sinn sie nicht radikal auf Gas zu optimieren. Dem Astra mit seinem Mini-Tank hätte aber etwas mehr Kompression und damit mehr Effizienz gut getan. Der VAG Motor ist über 4 Jahre alt, der Opel MOtor ist „neu“. Gut, dass die nicht mit „Vorsprung durch Technik“ werben :-b ? Leistungs- und Drehmomentverlauf sind nämlich im Vergleih zur Konkurrenz nicht so prall, dazu der höhere Verbrauch. Die Diskussion ob das real genauso sein wird ist müßig, da der NEFZ als Vergleichsbasis ausreichend ist. Wenn der Astra da schon 15-20% mehr verbraucht, wäre es mehr als überraschend, wenn es real viel weniger ist.
      Keine Automatik, kein Abstandstempomat und die zulässige Anhängelast eines Trabant 601 *lol* Das wird sicher der Renner auf dem Markt der Erdgasfahrzeuge.

      • der 1,4er Turbomotor bei Opel ist alles andere als neu, nur die Erdgasumrüstung ist neu. Die Größe des Benzintanks interessiert nur Autotester, aber niemanden der bereit ist extra Geld für einen CNG Antrieb zu bezahlen. Auch die Anhängerlast ist für über 90% der Kunden uninteressant, wenn das wichtig ist, kauft man sich ein SUV und keinen Kompakten.

        Von den Anlagen her ist der Astra das bessere Auto (Design, Kohlefasertanks, Aerodynamik), aber der Verbrauch ist eindeutig zu hoch! Mein Astra G verbraucht kaum mehr (ich mein 4,5 kg/100 km Normverbrauch) als der Astra K als Caravan (4,3 kg/100 km).

        • Ich habe den Eindruck, dass Opel generell in letzter Zeit die NEFZ-Verbräuche hochschraubt, durch alle Modellreihen zu beobachten inklusive Korrekturen nach oben, aber auch (selten) nach unten. Vielleicht haben sie Angst vor einem neuen Auto-Skandal, gefakte NEFZ-Verbräuche, aber bald kommt ja eh der WLTP-Zyklus, dessen Werte hat Opel bei neuen Modellen schon relativ früh veröffentlicht hat. Ich würde nur noch nach WLTP vergleichen.

          • warten wir mal auf die Angaben für den WLTP. 4,1 bzw. 4,3 kg entprechen 6,15 und 6,5 L Benzin von Energiegehalt, so viel darf ein modernes Auto in der Fahrzeugklasse und der Motorisierung nicht verbrauchen, die Benziner liegen ja auch deutlich darunter.

            Bei Audi wird der maximale Wirkungsgrad vom A4 g-tron mit 40 % angegeben, der Basis Benzinmotor liegt bei 39, das zeigt, dass mit CNG prinzipliell höhere Wirkungsgrade als mit Benzin machbar sind (CNG hat eine Oktanzahl von 130!). Wichtig ist, dass man dafür sorgt dass die Verbrennung bei CNG nicht zu langsam wird, noch ein Grund mehr für eine höhere Verdichtung! Eine intensive Ladungsbewegung hilft da natürlich auch, würde mich interessieren wie bei dem Opelmotor die Einlasskanäle aussehen.

          • Darüber, ob der Astra im WLTP weniger verbraucht als im NEFZ braucht man gar nicht nachdenken. Opel selbst gibt für seine Fahrzeuge neben den NEFZ Werten auch WLTP Spannbreiten an.
            Ich hab jetzt keins gefunden, wo das Fahrzeug im WLTP weniger verbraucht als beim NEFZ.

            105PS Astra ist mit 4,1-4,3l NEFZ angegeben, WLTP 4,7- 8,2l

            @Dominik – 6l bei 110PS und 1,4l ist schon fast Untergrenze. Die 105/115PS Astra Ks bei Spritmonitor sind im Schnitt bei 6,88l. So gesehen würde ich beim Realverbrauch eher auf 4,5kg tippen.

          • an Bernie:
            die Normverbräuche liegen bei 1,4er mit Benzin und 125 PS bei 5,5 bis 5,6 L und damit, auf die Energiemenge bezogen deutlich unter den Gasverbräuchen. Das der Astra, wie jedes andere Auto und wie man sogar bei Opel nachlesen kann, bei den meisten Benutzern mehr verbraucht ist klar, spielt aber in dem Zusamenhang keine Rolle.

            Die Frage ist, weshalb ist der Motor mit Gas weniger effektiv als mit Benzin, wenn dies bei anderen Motoren eher umgekehrt der Fall ist,

  13. Guten Tag Herr Quanz,
    zuerst einmal, toller Motor! Er wird sich sicher/hoffentlich großer Nachfrage erfreuen.
    Aber nun zu meiner Frage und ich weiß, sie ist hier etwas fehl am Platz: Können Sie uns ein paar Informationen zukommen lassen, was Opel beim neuen Insignia zukünftig beim Thema CNG tun wird? Wird es wieder eine Erdgas Version für den Insignia geben?
    Für alle Sparfüchse ist das mittelfristig einfach eine tolle Lösung.

    Danke und Beste Grüße

    Christian

    • „Wird es wieder eine Erdgas Version für den Insignia geben?“

      Wieder ?!?….ich las mal bei typklassen.de davon aber real im Handel war das beim Insignia-A doch mind. hierzulande nicht ?
      Wo/wer dann damit das Vergnügen gehabt ?!

      • Hmm…ich habe eben auch schon vom Insignia A CNG gelesen. In den Niederlanden wird aktuell einer bei Mobile.de verkauft.
        Zumindest gab es ihn in Deutschland als LPG zu einer Zeit in der es noch relevanter war.
        Beim Insignia B macht es für mich mehr Sinn, aufs zukunftsorientierte CNG zu setzen, sofern dort alternative Antriebe geplant sind. Und eben das ist die Frage. Aber ich denke Herr Quanz hält sich da sicherheitshalber raus 🙂

        • Bei mobile.de finde ich keinen, bzw. da wird auch mal ein falsches Kreuz gesetzt ;(
          Aber evtl kann Q dazu aufklären auf welchem Markt es jemals einen Insignia-A mit CNG gab ?

          • PS: Hab das besagte, vermeintliche CNG-Modell bei autoscout24 gefunden,

            „Opel Insignia 1.4 Turbo Ecoflex 140pk CNG Cosmo Benzin en aardg“

            Dessen Angaben dort, „…

            Kraftstoff
            Erdgas (CNG)
            Kraftstoffverbrauch2
            5,7 kg/100 km (komb)
            7,5 kg/100 km (innerorts)
            4,7 kg/100 km (außerorts)
            CO2-Emissionen2
            134 g CO2/km (komb)
            Schadstoffklasse
            Euro 5

            Decken sich merkwürdigerweise mit einem,
            Opel Insignia 1.4 Turbo ecoFlex

            EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km 5,7
            EG-Verbrauch innerorts in Liter/100 km 4,7
            EG-Verbrauch außerorts in Liter/100 km 7,5
            CO2-Emission in g/km 134
            Schadstoffklasse Euro 5

            Einziger Unterschied, oben sind es kg, hier sind es Liter.

            Haha 😉

          • 7,5 kg Erdgas innerorts… Ich glaube dann würde ich mir die Sache mit CNG nochmal überlegen 😀

            Ich habe heute erst erfahren, dass es bei uns in Mecklenburg Prämien beim Kauf von einem CNG Auto gibt. Insgesamt bei uns 800€! Teilweise können es sogar 1000 sein. Und selbst ohne Prämie amortisiert sich CNG schon nach wenigen Zehntausenden Kilometern. Ich frage mich warum ich jetzt erst auf den Trichter komme…
            Leider ist mir der Weg zur IAA einfach zu weit, sonst würde ich die Jungs von Opel persönlich zu einem eventuellen Insignia B CNG fragen. 🙁

          • Ja. Da wären div. Förderungen der jew. örtlichen Energieversorger zu beachten, wie bereits gelistet.
            Hier u da auch mal werbend Aufkleber am Auto zu ertragen.

            Aber den satten Aufpreis schon in wenigen 10tkm eingefahren zu haben. Zweifelhaft.
            Bitte vorrechnen;)

          • @Didi
            Mein Kommentar muss noch moderiert werden. Er enthält einen Link zum Kostenvergleich verschiedener Antriebskonzepte vom ADAC

          • **UPDATE**
            Nach einem freundlichen Telefonat mit einer Mitarbeiterin der Produktberatung gibt es nun Klarheit über CNG beim Insignia. Opel hat sich gerade erst dafür entschieden weder LPG noch CNG beim Insignia zu bringen… Wirklich sehr ernüchternd. Aber sparen ist angesagt und in Deutschland wurden insgesamt erst 80.000 CNG Autos verkauft.

  14. Das vorrechnen würde an der Stelle recht lange dauern zumal es individuell vom Auto und den Mehrkosten für das CNG Modell abhängt.
    Der ADAC hat uns hier die Arbeit abgenommen. An den Link ist eine PDF gekoppelt, in dem alle Modelle vergleichen werden:

    https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&u...

    Was auffällt, ab ca 2500€ Mehrkostenaufwand bei CNG lohnt es sich kaum noch.
    In das Rechenbeispiel sind keine Förderung durch zb. regionale Gasanbieter eingerechnet. Ich denke dann würde sich fast jedes Modell auf CNG rentieren. Unsere örtlichen Tankstellen liegen btw bei 1,04€/kg CNG und damit unter der Angabe des ADAC.
    Aber was mir am wichtigsten ist, mit CNG fährt man aktuell am „grünsten“ und das kann aus politischer Sicht nur gut sein. (KFZ Steuererhöhung) 😉

    • Auf der Seite Erdgas.info de gibt es übrigens einen „Kraftstoffrechner“.
      Dort kann man alle Daten des vergleichbaren Benziners und der CNG Version eingeben und vergleichen. Er errechnet dir dann, ab wann CNG sich amortisiert hat. Je nach Kilometerleistung zwischen < 1 Jahr – 6 Jahren (bei 7000km/Jahr und 3000€ Aufpreis)
      23€ Mehrkosten beim TÜV für die Sichtprüfung alle 2 Jahre. Die Flaschen müssen nach 20 Jahren ausgetauscht werden.

  15. Die Verbrauchswerrte für den Insignia sind mit Sicherheit für LPG. Gefühlte 70 % der Menschheit und 90 % der Journalisten können beides nicht aueinanderhalten. Wenn dann noch die Rede auf LNG kommt ist es ganz aus….

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