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Live: Vorstellung des Opel-Zukunftsplans PACE!

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100 Tage, so hat Opel-Chef Michael Lohscheller versprochen, werden wir brauchen, um unseren Zukunftsplan zu erarbeiten. Nächste Woche ist es soweit: Genau einen Tag nach Ablauf der 100-Tage-Frist, am 9. November, werden wir die Inhalte des Plans vorstellen.

Die Pressekonferenz wird als Livestream um 9:15 Uhr ins Internet und auch hier im Opel-Blog übertragen. Die Kernbotschaften der Pressekonferenz lassen sich auch via Twitter unter @OpelNewsroom mitverfolgen.

Update: 9.11.2017 | 7:30

Der neue Strategieplan trägt den Namen PACE! das englische Wort für Geschwindigkeit. Zusammengefasst: Opel wird profitabel, elektrisch und global.

Alle PACE!-Maßnahmen dienen dazu, einen positiven Cashflow sowie eine wiederkehrende operative Marge aus dem Automobilgeschäft von zunächst zwei Prozent bis 2020 und sechs Prozent bis 2026 zu erzielen. Innerhalb der Groupe PSA sorgen die gebündelten Kräfte für jährliche Synergieeffekte in Höhe von 1,1 Milliarden Euro bis 2020 und 1,7 Milliarden Euro bis 2026. Durch die veränderten Rahmenbedingungen kann die Gewinnschwelle (Financial Breakeven Point) von Opel/Vauxhall zukünftig bereits mit 800.000 Fahrzeugen pro Jahr erreicht werden; damit wird ein profitables Geschäftsmodell selbst für wirtschaftlich schwierige Zeiten geschaffen.

Opel CEO Lohscheller: Vorstellung des Zukunftplans

Bei den CO2-Emisionen wollen wir europaweit eine Führungsrolle einnehmen. Bis 2024 werden alle europäischen Pkw-Baureihen elektrifiziert sein – entweder mit reinem Batterieantrieb oder als Plug-in-Hybride neben dem Angebot hocheffizienter Verbrennungsmotoren. Bereits 2020 wird Opel/Vauxhall vier elektrifizierte Modellreihen auf dem Markt haben, dazu zählen der Grandland X PHEV sowie die nächste Corsa-Generation mit einer rein batteriegetriebenen Variante.

Das Unternehmen wird die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und beispielsweise die Kosten pro Fahrzeug bis ins Jahr 2020 um 700 Euro senken. Die Effizienz bei Marketingausgaben wird um mehr als zehn Prozent verbessert. Durch den Abbau von Komplexität in allen Bereichen kommt es zu weiteren Effizienzsteigerungen: Der Anteil der allgemeinen Verwaltungskosten am Umsatz wird von 5,6 Prozent auf 4,7 Prozent sinken. Ziel ist es zudem, sich beim Verhältnis von Lohnkosten und Umsatz Richtung Branchenbenchmark zu entwickeln. Darüber hinaus werden bis 2020 die Prozesse innerhalb der Produktion sowie der Verwaltung optimiert; Forschungs- und Entwicklungs- sowie Investitionsausgaben (CapEx) werden auf sieben bis acht Prozent vom Fahrzeugumsatz festgelegt. Bis 2022 wird Working Capital von 1,2 Milliarden freigesetzt. All dies wird dazu beitragen, Synergien zu erzielen.

Die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der Werke wird zu neuen Produktvergaben führen, was wiederum der Auslastung für das kommende Jahrzehnt zu Gute kommt. Alle Opel/Vauxhall-Werke werden in der Lage sein, Fahrzeuge mit den beiden Plattformen CMP und EMP2 der Groupe PSA zu produzieren. Begonnen wird 2019 in Eisenach mit der Fertigung eines SUV auf EMP2-Architektur. In Rüsselsheim wird ein Fahrzeug im D Segment ebenfalls auf EMP2-Basis gefertigt werden. Zudem werden neue Antriebe in unseren Werken gefertigt, womit der Wechsel von GM- zu Groupe PSA-Motoren und -Getrieben begleitet wird.

Opel CEO Lohscheller: Vorstellung des Zukunftplans

Der Plan verfolgt das klare Ziel, alle Werke in Europa zu behalten. Alle neuen Fahrzeuge von Opel/Vauxhall werden in Rüsselsheim entwickelt. Hier entstehen zudem globale Kompetenzzentren für die gesamte Groupe PSA. Als erste Aufgabenfelder sind die Entwicklung von Brennstoffzellen, ausgewählten Assistenzsystemen und Technologien zum automatisierten Fahren vorgesehen. Dies garantiert weiterhin die Verbindung von deutscher Ingenieurskunst und Innovationen, die der Kunde sich leisten kann. Insgesamt wird sich die Anzahl der von Opel/Vauxhall verwendeten Pkw-Plattformen bis 2024 von gegenwärtig neun auf zwei verringern. Darüber hinaus findet eine Reduzierung bei den Antriebs-Familien von aktuell zehn auf vier statt. „Die gemeinsame Verwendung von Architekturen und Antrieben wird die Komplexität bei Entwicklung sowie Herstellung wesentlich reduzieren. Dies führt zu Skaleneffekten und Synergien, die ihren Beitrag zur Gesamtprofitabilität leisten“, erklärt Lohscheller.

Opel Future Design

Opel wird schneller als zunächst erwartet auf die effizienten und flexiblen Architekturen der Groupe PSA wechseln. Ab 2024 werden alle Pkw-Modelle von Opel und Vauxhall auf den gemeinsamen Architekturen der Groupe PSA basieren. Als nächste Modelle starten der Combo 2018 sowie die Neuauflage des Bestsellers Corsa 2019. Diese Reihe wird kontinuierlich mit einer wesentlichen Neuerscheinung pro Jahr fortgesetzt. Alle Karosserievarianten betrachtet, wird Opel bis zum Jahr 2020 insgesamt neun neue Modelle auf den Markt bringen. Diese Modellpalette wird die Möglichkeiten zur Preisgestaltung verbessern und den Abstand zum Branchenbenchmark um vier Prozentpunkte verkürzen.

Bis zum Jahr 2022 wird Opel auf mehr als 20 neuen Exportmärkten aktiv sein. Darüber hinaus prüft Opel mittelfristig weltweit weitere, profitable Exportchancen. Bei den finanziell attraktiven leichten Nutzfahrzeugen (LCV) wird ebenfalls auf Wachstum gesetzt: Opel wird neue Modelle herausbringen und neue Märkte betreten mit dem klaren Ziel, die LCV-Verkäufe zwischen 2017 und 2020 um 25 Prozent zu steigern.

„PACE! wird für einen sofortigen Leistungsschub sorgen. Davon profitieren das Unternehmen Opel und natürlich auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Lohscheller.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (306)

  1. Na dann. Aber sowie der neue „Gesamt-CEO“, Herr Tavares, bereits seit IAA/September lauthals „herumpoltert“, bleibt da wohl nicht mehr viel überraschendes…

      • Nicht mitbekommen, wie es von ihm bereits unmittelbar auf dem Messestand aufgezeigt wurde ?
        Zu teuer, überdimensioniert,…allein schon am Bsp. der Deko dort (!)
        Etc.

    • Auch ich hatte in den letzten Tagen den Eindruck, dass Herr Tavares sich lückenlos in die Riege ehemaliger GM-Manager einreiht, die sinnlos Porzellan zerschlagen, und gerade kurz nach dem (Herr KTN und Frau Müller) das Image der Marke Opel seit langem besser da stand.
      Anstatt er mal seine Vision für die Zukunft der Marke Opel den Medien mitteilt, rennt er wie ein Elefant durch den Blätterwald.
      Wenn sein Unternehmen so tolle Autos bauen würde, sollten sich ja auch in Deutschland die Verkaufszahlen entsprechend entwickeln.
      Wenn ich die Anzahl der Mitarbeitern der in Deutschland verkauften Autos von PSA und Opel vergeliehcen würde könnte das wahrscheinlich zugunsten Opel laufen.
      Auch kann ich mir deutlich vorstellen, das die Mitarbeiter bei Opel selbst schon, vor Herrn Tavares, begriffen hatten, das an der Art, wie GM in Europe Autos bauen lies einiges im Argen lag. Sowohl das Gewicht, als auch die Größen von Insignia B und Astra J, waren ja wohl letztlich dem geschuldet, dass sich die Autos auch in USA verkaufen lassen sollten.
      Mal sehen wann Herr Tavares mal was Handfestes zur Zukunft zu erzählen hat.
      Für mich ist das Image seines Gemüseladens viel schlechter als das von Opel.
      Mir tun die Mitarbeiter bei Opel leid, die nun sich nun wieder von solche Managern drangsalieren lassen müssen.
      Hoffen wir, dass Herr Loscheller am 9.11. nicht schon wieder nur Hiobsbotschaften verkünden muss.

      • Ich gebe Ihnen ein Stück weit recht: Herr Tavares hat neben seiner (doch durchaus berechtigten) Kritik zu den bei Opel noch vorhandenen Defiziten bisher noch kein deutliches Zukunftskonzepte für die deutsche Traditionsmarke skizziert. Auch dies ist ein Fehler wie ich finde, ein schwerwiegendes Versäumnis. Denn lang andauernde Hängepartien wie unter GM-Führung zerstören gerade erst wiedergewonnenes Kundenvertrauen und Image der Marke. Mir fehlt bisher das „jetzt geht es gemeinsam vorwärts“-Gefühl. Vielleicht stellt sich ab Donnerstag so ein bisschen was davon ein, wenn die Zukunft der Marke klarer umrissen wird. Hoffentlich wird dort nicht nur von sozialverträglichem Personalabbau, oder Worst Case Szenario, Werksschliessungen zu hören sein, sondern von einer plausiblen Zukunftsvision für die deutsche Marke. Sehr geehrter Herr Tavares, die einzig richtige Entscheidung kann nur „Attacke“ und „Vorwärtsgang“ lauten. Bekommt endlich die Werke ausgelastet, Schließungen in D. werden einen Tod auf Raten einleiten. PSA hat die Kraft dazu, macht nicht die gleichen Fehler wie GM.

          • Dies kann gar nicht funktionieren. Die letztgültigen Entscheidungen trifft der CEO. Ich vermute daher eher, dass das am Donnerstag zu verkündende Zukunftskonzept in enger Abstimmung entstanden sein muss.

  2. Tja dann nimmt das Drama wohl seinen Lauf.

    Mokka X Nachfolger eingestellt ( neue AMS )
    Großes SUV Insignia Basis eingestellt ( neue AMS )
    Fertiger Corsa F verworfen. ( wir auf PSA Plattform gestellt )
    Flottenverbrauch mit Opel Motoren nicht erreichbar ( Welt )
    Astra K Verkäufe rückläufig ( Handelsblatt )
    Meine Prognose für nine eleven :
    Ellesmere Port & Eisenach fallen bis 2020
    OPC fällt dem Flottenverbrauch zum Opfer ( WLTP )
    Badge-Engineering bis zum Verlust der Markenidentität

    Acta est fabula

      • Naja, die aufgezählten Punkte sind bereits Realität. Das sind leider Fakten und keine Schwarzmalerei. Ich glaube für Opel wird es nun noch schwerer, die Markenidentität zu wahren als unter der GM Führung. Hier war ja immer noch der Vorteil, dass Opel ein gewisses Alleinstellungsmerkmal des GM Konzerns in Europa hatte (bis auf wenige Ausnahmen mit Chevrolet) und die USA nun mal ganz weit weg waren. Zumindest für Vergleiche mit Konzernübergreifende Technik bei den Konzerntöchtern. Nun sind die Modelle immer und überall für den Kunden mit PSA vergleichbar und die Identität von Opel wird so verwässert… die Kunden werden es auf Dauer merken bzw. wer sich auskennt weiß, dass Franzosen keine zuverlässigen Autos bauen können. Weiteres Vertrauen der Kunden dazuzugewinnen wird für Opel ne schwere Aufgabe werden. Meiner Meinung nach geht das nur mit steigenden Preisen in Verbindung mit höherwertiger Qualität. Kunden müssen sehen, dass es Opel ernst meint und Qualiät im Innenraum oder Spaltmaße an der Karosserie sind hier einer der Schlüssel zum Erfolg. So hat es Audi aus der Krise hin zum Premiumhersteller geschafft. Opel sollte einen ähnlichen Weg einschlagen und sich irgendwo zw. Premium und bodenständiger Quali einsortieren. Es muss ein Wandel stattfinden und keine leeren Worthülsen regnen. Ich bezweifel, dass das mit PSA möglich wird.

        • Auch die Franzosen können Autos bauen und sind nicht in der Entwicklung stehen geblieben, ganz im Gegenteil: Was de Effizienz der Verbrennungsmotoren angeht steht PSA besser als GM da. Und weiters bin ich der festen Überzeugung, dass Opel unter PSA erstmals seit Jahrzehnten eine reale Chance eingeräumt bekommen wird, sich zu einer global agierenden Marke zu entwickeln. Ja, es wird Konsolidierung geben, und dies hoffentlich möglichst sozialverträglich. Aber langfristig werden die Vorteile für den gesamten Konzern-Verbund, und somit auch für Opel, überwiegen.

        • @Julzz86 „wer sich auskennt weiß, dass Franzosen keine zuverlässigen Autos bauen können. “

          Wer sowas schreibt, disqualifiziert sich selbst.

          Abgesehen davon, ist das natürlich die Ignoranz, die Tavares ausbeuten will mit dem Erwerb einer Marke, die den Geruch eines „deutschen“ Autobauers hat (nur 21% aller Fahrzeuge im Bereich der Opel Automobile Gmbh werden in Deutschland gebaut).

          Oder wollen da einige Leute genau diesen Effekt sabotieren, um den „wirklichen“ „deutschen Autobauern“ die Vorherrschaft zu sichern?

    • Wenn die Franzosen so weiter wüten, bleibt von Opel nichts mehr übrig!
      Das Opel, das wir kennen gibt es seid diesen Jahr nicht mehr(mit Ausnahme des Insignia)
      Sicherlich wird es nichtmal ein Astra K Facelift geben, den Insignia Facelift ebenso nicht…

      Da kommt echt Freude auf, wenn man sich das ganze ansieht.

      Von wegen Opel bleibt Opel/deutsch! Opel wird radikal in die Knie gezwungen bis PSA die Marke komplett auslöscht! Auf die hässliche PSA Plattformen kann ich getrost verzichten, das sind keine Autos für mich, sondern rollender Schrott. Der CLX ist ein Design Desaster pur! Der GLX macht das ganze auch nicht besser!

      GM hat Unfug betrieben und PSA tut dies weiter… eventuell wäre es doch praktischer, wenn VW Opel gekauft hätte.

      • „Wenn die Franzosen so weiter wüten“ … hä?

        Wie wüten die denn?

        Wenn hier jemand wütet, dann sind das die Leute, die eine radikales Zerschlagen von Opel fordern. Man könnte fast denken, daß die ganze Wirtschaftsredaktion der FAZ hier eingefallen ist.

        Der am Donnerstag vorzustellende Plan wird von deutschen Management vorgestellt. Die sollten einen Plan ausarbeiten, in 100 Tagen. Das war der Auftrag des neuen Eigentümers.

    • Welches Drama? Mokka X liegt genau zwischen Crossland und Grandland und basiert auf einem GM Modell (also Teil des bösen Badge Engineering). Kein Wunder, dass man den schnell loswerden will. Es sollen übrigens trotzdem ein Mokka Nachfolger und ebenso ein großes SUV Flaggschiff kommen, nur nicht mehr auf den alten, schweren GM Plattformen. Das gleiche gilt für den Corsa, welcher sogar einen reinen Elektroantrieb erhalten soll.

      Die Technik unter der Karosse ist den meisten Leuten egal. Wichtig sind nur Optik und Kosten. Durch bessere Synergien mit PSA werden die Autos für Opel in Entwicklung und Produktion günstiger als noch unter GM. Von daher könnte unter PSA nun endlich die lang erwartete Trendwende kommen.

  3. Herr Tavares hat es leider innerhalb kürzester Zeit mit seinen Aussagen geschafft, daß Opel wieder in die Presse kommt. Leider nicht mit Nachrichten über die neuen Fahrzeuge, sondern über Dinge die bei Opel scheinbar schlecht sind. Sicherlich sind da viele Dinge, die zu verbessern sind, das löst man aber doch besser intern. Ich denke, daß dieses ganze Theater dem Verkauf von Opelfahrzeugen nicht förderlich ist.
    Der Mokka X verkaufte sich doch ganz gut, die Qualität stimmte, der Name hatte sich auch etabliert. Baut man den Nachfolger nicht mehr, wäre das meiner Meinung ein großer Fehler. Außerdem hat man ja schon in Eisenach angeblich für den Nachfolger investiert.
    Der neue Corsa F ist wirklich überfällig. Der E ist ja kein neues Auto, baut ja auf D – Plattform, …. auf. Da wurde ja auch schon viel Entwicklungsgeld verbrannt. Die Konkurrenz ist zur Zeit ja recht neu. Bei aktuellen Tests landet der Corsa mittlerweile auf dem letzten Platz.
    Bin auch schon gespannt was da nächste Woche so alles erzählt wird. Hoffentlich gibt es da mal was Positives zur Zusammenarbeit mit PSA zu vermelden. Man muß einfach zusammenarbeiten.

    • Ja, die Kommunikation nach außen müsste besser laufen, es nützt niemandem etwas wenn noch mehr Porzellan in aller Öffentlichkeit zerdeppert wird. Dies ist dem Verkauf der Produkte nicht förderlich. Vielleicht ja auch ein wenig Kalkül dabei? Mehr Druck auf den Kessel bringen um nötige Umwälzungen zu beschleunigen?

    • Von welchen aktuellen Tests sprichst Du da? Ich kenne die autobild. , wo der Corsa schlecht abschneidet, aber das tut jedes ältere Auto dort, die neuen müssen besser sein, sonst gibt es Ärger mit dem Chefredakteur. Der Corsa wurde wegen seiner harten Sitze bemängelt, u.a. Wer einmal längere Strecken ohne Aussteigen bewältigt hat, weiß diese relative Härte im positiven zu schätzen. Das ist übrigens bei Fahrradsätteln nicht anders. Der Corsa hat schon in seiner einfachsten Ausführung super Sitze. Autotester sind heute nur noch vernetzte Hartplastikabklopfer ohne Tiefgang. Leider mit enormen Einfluss. Bei autobild.de hat jahrelang der Geradeauslauf mehr Punkte bekommen als die Abgasqualität.

  4. Unabhängig von dem, was am Donnerstag bekannt gegeben werden wird: Bei Opel ist das Sterben auf Raten eingeläutet. Die Verkäufe sind insgesamt nicht überzeugend. Bei so vielen neuen Modellen erwartet man doch bessere Verkaufszahlen, und, was haben wir? Astra K – ne Nullnummer. Und bei dem kann ich ganz persönlich nachvollziehen warum. Habe meinen seit knapp vier Monaten. Im Gegensatz zum Vorgänger J ein riesiger Qualitätsrückschritt und man hat überall gespart wo es der Kunde sieht (entgegen Aussagen Hr. Neumanns). Meine Prognose für Opel – in spätestens sieben Jahren unterm Blech alles französisch, nur noch das Logo bleibt erhalten – die Tradition bei Opel stirbt.

    Werksschließungen:
    Luton – Verlagerung der Produktion in die französischen Werke
    Ellesmere Port – Verlagerung der Produktion nach Polen
    Diese beiden Werke wegen der negativen Auswirkungen der Wechselkurseffekte auf das Ergebnis und natürlich zu geringer Auslastung.

    Eisenach – jedenfalls, wenn es keinen Mokka X Nachfolger geben wird.
    Kaiserslautern – weil zu klein, zu alt und immer noch zu viele Mitarbeiter übrig. Produktion kann locker von anderen Werken übernommen werden.

    Im Unterschied zu früheren Jahren wird es um diese Konsequenzen keine langen Verhandlungen geben. Tavares wird sein Programm vollkommen schmerzbefreit ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen. Lohscheller ist am Ende des Tages nur seine Marionette. Der Mann ist BWL´er aber kein CEO.

    Zu denen, die jetzt gleich wieder schreien, wie pessimistisch das doch wäre. Leute, hört auf zu träumen. Opel wird auf Gewinn getrimmt, koste es was es wolle. Die Zahlen pfeifen es von den Dächern.

    Persönlich verabschiede ich mich durchaus mit einem weinenden Auge von Opel. Sie hatten das Potenzial mehr aus sich herauszuholen. Welche näheren Umstände dies nicht zugelassen haben, wird sich uns nie erschließen. So sage ich nach ASTRA G 3-Türer, ASTRA G Cabrio, ASTRA J GTC, Cascada und ASTRA K – auf Wiedersehen OPEL. Von Herzen alles Gute für den künftigen Weg und vielleicht irgendwann auf ein Wiedersehen.

    • Ich sehe das ähnlich und im übrigen der Astra K hat mich auch nicht überzeugen können. Langweiliges Design und in der Tat teils Qualitätsverschlechterung.
      Ich denke man wird die Modellpalette ausdünnen: Cascada, Zafira, GTC und OPC werden dem Rotstift zum Opfer fallen darüber hinaus glaube ich schon das der große SUV nicht gebaut wird, doch sollte man den Mokka X Nachfolger streichen sind die Franzosen wirklich mit der Kneifzange gepudert, einem Erfolgsmodell keinen Nachfolger zu geben wäre sträflich!!
      Bei die Werke könnte es Kaiserslautern erwischen und Ellesmere Port, und Eisenach wäre nur gefährdet wenn kein Mokka X Nachfolger kommt. Lassen wir uns überraschen doch ich glaube nicht mehr an ein Happy end.

      • @ralle: ich finde meinen Astra K insgesamt bedeutend besser als meinen Vorgänger J. Das Armaturenbrett beim J mit seinen Sicken / Fugen fand ich nicht gerade schön. Das Design ist ja Geschmackssache. Der J 5 Türer ist meiner Meinung nach keine Schönheit, der Kombi schon. Mehrere Bekannte sagten mir, daß der Vorgänger J ST Sport besser aussschaut als der jetzige K ST Dynamic. Viele Dinge sind beim K weggefallen um Gewicht zu sparen. Ich kann da ja den Vergleich ziehen. Mir fehlt die fehlende Dämmung im Vergleich zum Vorgänger sowie die verstellbare Heckjalousie. Qualität finde ich sonst in Ordnung.
        Denke auch, daß Cascada und GTC wegfallen werden. Als Ersatz für den Zafira könnte man ja eine Variante vom 5008 nehmen.
        Bei den Werken hat man ja schon mehrere geschlossen. Comboproduktion in Portugal, Astraproduktion in Antwerpen, Astra / Zafiraproduktion in Bochum sowie glaube ein Werk in ST. Petersburg.
        Der Brexit war sicherlich nicht förderlich, die Astra K Produktion wird nach etwas über 2 Jahren zurückgefahren.
        Eisenach hat den Nachteil, daß sie kein eigenes Presswerk haben. Es muß halt alles dort hintransportiert werden.
        Wenn sich jetzt viele neue Modelle zeitlich verzögern, ist das dem Verkauf auch nicht förderlich. Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Naja, dann lassen wir uns mal überraschen am Donnerstag.

        • @nomis es ist natürlich immer eine Frage des Geschmacks ohne Frage. Mir gefällt das derzeitige Cockpit Design nicht mit Ausnahme des Insignia. Die Qualität hat sich teils dennoch verschlechtert, sei es das Klappringe Handschuhfach ohne Beleuchtung, die fehlenden Verkleidung des zweiten Kofferraumbodens oder die nicht mehr hochfahrende Kofferraumabdeckung des ST mit tipfunktion oder das fehlende OPC Line Paket beim ST. Diese Sachen sind mit großer Sicherheit nicht Verkaufsentscheidung dennoch fallen sie gerade den Besitzern des vormodells auf darüber hinaus empfinde ich den J ST weitaus ansprechender als den K ST für den 5türer gilt das gleiche.

          • Ja, und beim größeren GLX gibt´s schon wieder keinen Haubenlifter. Wie gesagt, will mich jetzt net dran aufhalten, hatte ja schon mal drüber geschrieben, aber es sind Kleinigkeiten, die einfach nerven. Beim GLX lässt sich meines Wissens die el. Heckklappe auch nicht mehr vom Innenraum aus öffnen, wie bei Astra/Insignia. Ein weiterer Komfort-Verlust, klar nicht überlebenswichtig. Aber es sind solche Dinge… bzw. auch dass sich die Ausstattungslinien nicht erheblich im Innenraumdesign unterscheiden. Das finde ich zur Zeit bei allen Opel-Modellen das Schlimmste.

          • Jepp. Das fiel beim Astra bereits auf und selbst im CLX.
            Eintönige, einfallslose Tristesse.
            Will man zeitloses VW-konformität nachäffen?
            Während die „bunte Hunde“ raushauen…T-Roc…

      • An der Qualität des Astra K würde ich es nicht festmachen. Für mich ist der Astra K mit Abstand der beste Astra den ich bisher fahren konnte.
        Er fährt sich leicht, hat ein Super Fahrwerk und ist auch innen luftiger als der J. Mit entsprechender Ausstattung (fern der Edition-Austattutung und der 16″ Design-Räder) kann er mit allen Konkurrenten mithalten. Bisher habe ich auch nur positives Feedback erhalten.
        Einzig das Poltern bei schlechten Straßen nervt etwas.
        Die Katastrophe meiner Meinung nach ist die Vermarktung. Was für Farben aussen, was für Sitzbezüge (ausser Premium AGR) ? Der Opel GSI wird als BUICK für 2018 in AutoBild vorgestellt ? Und das obwohl da scheinbar nur die OPC-Line Frontschürze und der große Benziner reinkommen ?
        Zur Zukunft:
        Der Artikel unter echo-online .de „Opel: Rüsselsheimer Autobauer vor dem Tag der Wahrheit“ beschreibt das Kommende sehr treffend.
        Die guten Opel-Ingenieure werden sich dann wohl zu BMW oder sonstwohin absetzen.
        Getreu dem neuen Slogan „In Zukunft bleibt ein Torso“

        • Mich überzeugt der Astra auch nicht. Ich finde der Astra müsste designtechnisch neu erfunden werden. Dies geschah von Astra G zum H. Nun müsste ein ganz neues, souveräneres, erwachsenes Gesicht her. Ein Auto muss nicht „jugendlich jung“ wirken in dieser Klasse. Das Armaturenbrett finde ich hingegen gut. Allerdings könnte der Übergang in die Mittelkonsole bulliger ausfallen (wie beim alten A3 (Bj. 2005) und nicht so schmal zulaufen. Endlich müssten die hinteren Türen oben auch Softtouch geben, sonst hat man immer das Gefühl im Fond in der „Holzklasse“ zu sitzen. Der Insignia gibts schön vor. Das Heck von Astra gefällt mir hingegen sehr gut. Nur die C-Säule müsse wie beim GLX abgewandelt werden oder komplett optisch wegfallen. Vielleicht durch eine Heckscheibe die sich herumzieht und die C-Säule nur innen zu sehen ist.

          Ich könnte es verstehen den Mokka X zu streichen, wenn die Allrad Option im GLX wäre. Einen großen SUV zu streichen ist aufgrund der Wachstumsprognosen schwachsinnig. Gerade große SUVs spülen Geld rein. Könnte da nicht die Plattform vom 5008 oder vom DS genutzt werden?

          Ich sehe Opels einzigen Erfolg in einer weiteren Höherpositionierung. Im Innenraum sollten sich auch Designelemente wiederfinden. Wenn ich mir beispielsweise die schicken Sportlenkräder oder die Schaltkonsolen einiger Hersteller anschaue sind das echte Designerstücke und sowas fehlt Opel.

          • Nunja der Astra ist kein schlechtes Auto, ich weis das aus eigener Erfahrung, auch wenn unser Astra nun einem Insignien weichen muss.
            Softe Materialien an den Fondtüren wirst du in der Kompaktklasse nicht mehr finden. Das macht weder VW noch Seat noch Skoda noch Renault. Ich finde das Interieur des Astra K auf jeden Fall hochwertiger als das des Astra J….allein schon wegen dem geschäumten Amaturenbrett. Gespart wird aber immer irgendwo, siehe zb. A-Säulen Verkleidung.

            Generell ist Design jedoch immer Geschmacksache. Das ist aber nicht das Problem des Astra.

            Dem Astra fehlt es ganz klar an einer Zeitgemäßen Automatik um Vielfahrer zu locken. Dann fehlt dem Astra eben der letzte tick an Ausstattung. Kein Soundsystem, wenig Polsterauswahl, kein wirkliches Sportmodell, kein Country-Tourer Modell, keine digitalen Instrumente (mittlerweile bringt das VW schon im Polo), nicht mehr ganz taufrische Navis, kein kabelloses Laden und so weiter. Die Konkurrenz ist da eben bedeutend schneller und rüstet die Modelle kontinuierlicher auf. Zumal der Golf jetzt bereits ein FL hat. Opel müsste 2018 direkt ein FL des Astra bringen.

          • @Josh ein gutes Beispiel für durchweg gute Verarbeitung ist der Zafira tourer denn dort sitzt man auch hinten nicht in der Holzklasse, hat softtouch im oberen Tür Bereich und sogar Ambiente Beleuchtung. Ich muss sagen das ich mit unserem kürzlich (allerdings diesmal gebraucht erworbenen) Zafira tourer extrem zufrieden bin, habe mich sogar fast verliebt in das Auto 🙂 . Die Verarbeitung ist erstklassig und das Fahrwerk extrem komfortabel und dann der 1,6 sidi Turbo mit 200 Pferden ein echtes Sahnestück, so leise und durchzugsstark überhaupt nicht mehr zu vergleichen mit unserem Astra J ST 1,6T 180PS.

          • @ralle:

            Ja das habe ich auch schon bemerkt. Beim Zafira stimmt die Materialwahl und die Verarbeitung.

            Das nicht jeder Softtouch braucht ist klar. BMW und Co. haben allerdings Softtouch im Angebot. Natürlich sind die Modelle teurer in der Grundausstattung, aber bestimmt nicht nur wegen dem Softtouch. Ich finde Opel könnte im Vergleich zu Renault und Co. einen eigenen Weg gehen und ein Premiumline-Paket bieten mit Softtouch im Fond, Stoff an den Säulen und hochwertigeren Hardkunststoffen in der Mittelkonsole. So hat Opel die Möglichkeit, Käufer die bereit sind einen Aufpreis zu bezahlen, zu behalten und nicht an BMW und Co zu verlieren (Auch wenn es sich dabei kostentechnisch eher um Jahreswagen handelt). Ich beispielsweise habe lieber einen halbgut ausgestatten Wagen, der vielleicht ein Jahr alt ist, aber insgesamt sehr stimmig wirkt, als ein neuen, der vielleicht interessante, aber für mich nicht kaufentscheidende Mehraustattung hat und Neu ist. Bei so einem Jahreswagen merkt man kein großen Unterschied zum Neuwagen.

            Sonst müsste man reihenweise Mazda 3 Käufer finden, die viel drin haben, aber mäßig in der Materialwahl sind.

          • @Josh es gibt Modelle da erwarte ich kein softtouch bzw in nicht so umfangreicher Form so zB. beim Corsa und Karl auch den Adam finde ich ganz gut verarbeitet aber bei einem Astra der über 30000€ kostet erwarte ich eigentlich auch hinten softtouch wenn auch nur im oberen Tür Bereich.

          • Hier kann man nur zustimmen. Eine Höherpositionierung halte ich auch für den richtigen Weg. Ich gehe sogar so weit, dass sich Opel über einige Alleinstellungsmerkmal Gedanken machen muss. Sonst bleibt man einer unter Vielen (Skoda, Ford, Japaner, Süd Koreaner, Franzosen usw.). So könnte Opel auch höhere Preise durchsetzen.
            Ich wäre dafür die Ausstattungslinien zu verschlanken und bspw. gut ausgestattete Grundmodelle (mit Alu, Lederelnkrad, Klima usw.) anbieten. Und bitte, bitte keine grauen Dachzierleisten o. ä..
            Citrön besetzt schon die Komfort und Eleganzschiene. Da würde zu Opel die sportliche Linie mit tollen Fahrwerken, tollem Design und wertigen Innenausstattungen passen. Das mit den digitalen Instrumenten wird sicher sehr schnell kommen. Das kann PSA schon lange. Irgendwann werden die Displays eh billiger, wie die analogen Instrumente.

    • Rein größentechnisch ist zw. CLX (4.21) u GLX (4.47) ein Mokka (4.28) unglücklich.
      Entweder darunter oder oben auf wäre in Nachfolge zweckmäßiger.
      Ein DS4 Aircross steht z.B. noch an.
      Ein 208-Mule, aufgebockt, fährt herum. Also ein neuer 1008-CUV darunter ?
      Ein 7-Sitzer Zafira-Nachfolger wäre angebracht / auf 5008-Basis?

      Das sog. „2. Flaggschiff neben dem Insignia“/großes SUV auf entsprechender GM-Basis ist Geschichte.
      Auf DS7 Crossback-Basis dann halt was ?

      Die zwischenzeitlichen (KTN) Beteuerungen, was man an Entwicklungen am laufen/zu Ende bringt….Alles relativiert…
      Der Stop/Neuanfang beim Corsa-F hat es am drastischsten aufgezeigt!

      Naja. Schauen wir mal was überhaupt (davon/bereits ) offiziell wird zum Termin…

      • Naja Didi, CLX und GLX sind Marketingerfindungen vom Namen her. Es ist wieder mal ein Paradebeispiel dafür, dass es bei Opel schon ewig keinen roten Faden mehr gibt. Warum den GLX nicht Astra X nennen ? – unabhängig von Plattform usw. Hätte doch gut gepasst.

        Und der CLX – was hat der realistisch betrachtet mit nem SUV zu tun? Der ist und bleibt ein schärfer gezeichneter Meriva Nachfolger. Daran ändert der Name auch nichts. Insofern hätte ein Nachfolger für den Mokka Platz und Berechtigung.

        Aber was soll´s. Unsere Diskutiererei hier ist eh sinnfrei. Opel ist auf dem besten Wege in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen.

        • Jaa. Das schrottige 10-Cent-marketing zu den Beiden will u muss man nicht verstehen.
          Von Beginn an mir aufgestoßen.
          Was ich da an „Außendienst“-arbeit für OPEL leistet, wenn irgendwo mit dem CLX vorfahrend….!

    • @MGHH wg „Kaiserslautern – weil zu klein, zu alt und immer noch zu viele Mitarbeiter übrig. Produktion kann locker von anderen Werken übernommen werden.“

      Wissen Sie überhaupt, was in Kaiserslautern produziert wird?

      Wie stellen Sie sich vor, daß diese Produktion „locker von anderen Werken übernommen“ werden soll?

      Vielleicht kann dann die unausgelastete Presswerk in Rüsselsheim das Formen von Sitzen übernehmen?

      • Ich habe mir über meinen Kommentar durchaus Gedanken gemacht, danke der Nachfrage. Und ja, ich weiß was bei Opel wo produziert wird.

        Das ändert aber nichts an der Tatsache der Überkapazitäten und der Möglichkeiten im neuen Konzernverbund woanders effizienter zu produzieren.

        • In KL werden übrigens relativ viele Teile für den Insignia produziert. Von Sitzgestellen über Motorhauben bis zu Radaufhängunge sowie der 2.0 Diesel & BiTurbo Diesel. Sicher kann man das alles verlagern aber es fragt sich wie sinnvoll das ist. Der Insi wurde ja gerade erst neu aufgelegt. Da macht eine Verlagerung von Luton zu PSA mehr Sinn.

        • … aber was für „französische Werke“ Sie für den Vivaro vorgesehen haben, müßten Sie doch bitte noch erklären.

          Bei Opel gibt es Montage-(assembly)-Werke, Motorenwerke, und Kaiserslautern.

          Nur die Produktion dieses einen Dieselmotors könnte ggf. eins der drei Motorenwerke übernehmen, aber für alles andere müßte man das Kaiserslauterner Werk woanders neu aufbauen.

          • Z.B. nach Valencieness. Ich verstehe auch Ihr Problem nicht so richtig – bei Opel wird es auf die eine oder andere Weise Einschnitte geben. Die obigen waren meine Vermutung, was nicht bedeutet, dass diese Realität werden.

            Es gibt nur zwei Möglichkeiten für Opel um eine operative Marge von 6% zu erreichen. Entweder mit den vorhandenen Kapazitäten 350.000 Fahrzeuge mehr p.a. bauen und verkaufen. Oder aber etwa 6-8 K Mitarbeiter loswerden. Auf welche Art und Weise dies dann geschieht steht auf einem anderen Blatt.

          • @ MGHH, 6. November 2017 – 18:18 Uhr

            Den Vivaro im PSA-Getriebewerk von Valenciennes bauen?
            https://fr.wikipedia.org/wiki/Usine_PSA_de_Valenciennes

            Da sind wohl die drei Fabriken des „Pôle Industriel Nord“ durcheinandergeraten, „qui regroupe les 3 usines du Groupe PSA présentes en Région Hauts-de-France : PSA Douvrin (Française de Mécanique), PSA Hordain (Sevelnord) et PSA Valenciennes.“

            Gemeint war vermutlich nicht Valenciennes, sondern „SEVEL Nord“ auf der Grenze zwischen Hourdain und Lieu-Saint-Amand, wo die PSA/Toyota-Lieferwagen der mitleren Größenklasse gebaut werden. Aber der Vivaro ist ein Kooperationsprodukt GM-Opel/Renault, müßte in Frankreich also eher bei Renault in Sandouville vom Band laufen… Da müßte man erstmal den Vertrag beenden und ein neuen Vivaro entwerfen. Aber die aktuelle Generation des Vivaro/Trafic ist erst drei Jahre alt.

            Es ist alles nicht so einfach, wie man sich das als Radikalinski so vorstellt.

          • Setzt alles voraus das in Frankreich Kapazitäten übrig sind, vielleicht werden ja auch welche gebraucht 😉

          • @ MGHH, 6. November 2017 – 18:18 Uhr

            Den Vivaro im PSA-Getriebewerk von Valenciennes bauen?
            (Aritkel Usine_PSA_de_Valenciennes in fr.wikipedia nachlesen).

            Da sind wohl die drei Fabriken des „Pôle Industriel Nord“ durcheinandergeraten, „qui regroupe les 3 usines du Groupe PSA présentes en Région Hauts-de-France : PSA Douvrin (Française de Mécanique), PSA Hordain (Sevelnord) et PSA Valenciennes.“

            Gemeint war vermutlich nicht Valenciennes, sondern „SEVEL Nord“ auf der Grenze zwischen Hourdain und Lieu-Saint-Amand, wo die PSA/Toyota-Lieferwagen der mitleren Größenklasse gebaut werden. Aber der Vivaro ist ein Kooperationsprodukt GM-Opel/Renault, müßte in Frankreich also eher bei Renault in Sandouville vom Band laufen… Da müßte man erstmal den Vertrag beenden und ein neuen Vivaro entwerfen. Aber die aktuelle Generation des Vivaro/Trafic ist erst drei Jahre alt.

            Es ist alles nicht so einfach, wie man sich das als radikaler Personalabbauer so vorstellt.

  5. Hoffentlich wird das hier bei der Vorstellung des Papiers, kein Déjà-vu-Erlebnis !!!?!!!
    Es ist schon mal ein Buchhalter in den Vorstand berufen worden, mit dem guten Herrn Louis R. Hughes und seinem Spezi aus Spanien, dem Herrn Ignazio Lopez , die aus Opel einen gesichtslosen Kleinstwagen- Massenhersteller, mit übelster Qualität anstrebten. Diese Herren scherten sich weder über erfolgreiche Historie,Tradition und nachhaltige Evolution seiner Modellpalette.
    Da wurden Marktanteile verschenkt, ohne Sinn und Verstand, weil man meinte sein Profit in riesigen Stückzahlen,mit einfachen konstruktiven Lösungen und billigsten Zulieferer mit entsprechend schlechtester Qualität an den Mann zu bringen.
    Opel kämpft seither immer noch mit dem ramponierten Image und VW leidet immer noch, unter der nun bei VW im Einkauf tätigen Qualitäts-Vernichtungs- Einkaufstruppe aus Spanien.
    Also wo soll nun der neue Vorstandsvorsitzender aus der Kostenkillerrige, einen Konzern wie Opel führen, dessen Lieblingsfarbe Schwarz ist, den aber wohl sicher die Fantasie nicht in die Wiege gelegt wurde, dass man da über Image,Traditionspflege ,Exklusivität und Spaß ( „Nur fliegen ist schöner“…), mehr holen kann, als durch bloßes sparen,weglassen,beseitigen von Modelllinien, Ausstattungen und Leistungsstarken Antrieben, die ein Hersteller zur Darstellung seiner Reputation dringend braucht.
    Oder Kaffee kann man aus Pappbechern trinken, aber aus einer Tasse von Rosental macht es mehr Spaß.
    Reine Funktionalität ist sicher der direkte, einfachere und kostengünstigste Weg.
    Aber wer will dafür freiwillig Geld ausgeben, was er sich schwer verdient hat ?
    Und man wird X-beliebig, austauschbar !!
    Man kann nur hoffen, das die Herren Tavares und Lohscheller aus der unseligen Zeit des Herrn Hughes und Lopez, die richtigen Rückschlüsse für Ihr weiteres Handeln in der Gegenwart und für die Zukunft ziehen.
    Ich als Vertriebsexperte und Berater der Automobilindustrie mit 26 jähriger Berufserfahrung,kann nur für Opel hoffen, das der Herr Lohscheller mehr Benzin im Blut hat als vermutet, oder er sich von seinen Kollegen gut inspirieren und beraten lässt.
    In diesem Sinn Ihr Ted.

      • Lohscheller ist kein Neumann. KTN war das „neue Gesicht“ von Opel und hat dir Marke mit Leidenschaft und Begeisterung präsentiert, sympatisch, glaubhaft und vor allem natürlich, ohne Chef-Allüren. Lohscheller ist ein Gesicht von vielen… Auch wenn ich ihm nicht zu nahe treten will, aber allein die angespannte und unbeholfene Gestik bei der Präsentation von GLX und Insignia GSi auf der IAA sprechen für seine Verkrampftheit. Das wäre KTN in der Art niemals passiert.

  6. Also ich denke mal das wird im ersten Schritt hier nicht zu drastisch ausfallen, ich glaube nicht das man Werksschließungen bekannt geben wird. Man würde nicht so einen Presserummel um den Termin machen wenn man nur negatives zu verkünden hätte.

    Man wird eher die künftige Ausrichtung von Opel innerhalb der PSA Gruppe erläutern, eventuell auf neue Entwicklungen eingehen die mit PSA nun möglich werden (Hybrid, Elektro etc.), man wird eine sehr enge Zusammenarbeit beider Entwicklungsteams anstreben und die Eigenständigkeit von Opel betonen.
    Welche Werke dann am Ende des Tages in 2-3 Jahren eventuell weg fallen werden wird am Donnerstag keiner sagen. Keiner weis wie das in 5 Jahren ausschaut. Und klar ist doch auch das alle möglichen Entwicklungen die noch unter GM angestoßen wurden und noch nicht fertig sind auf ihre Profitabilität hin überprüft werden. Das ist doch logisch das würde jeder machen, wenn man ab sofort Lizenzgebühren für GM Technik bezahlen muss.

    Und seien wir mal ehrlich, wenn man sich mal betrachtet welche Motoren PSA im Portfolio hat, dann muss man wohl sagen, da können die Opel-Antriebe leider nicht mithalten. Fast alle Motoren von PSA werden in der Fachpresse gelobt. Sei es der 308 GTI, seien es die Dreizylinder, seien es die Diesel. Und PSA hat alles an Technik in Petto, vieles was es bei Opel heute immer noch nicht gibt. Peugot bietet eine 8-Gang Automatik im 308 an….im Astra Fehlanzeige. PSA bietet voll digitale Instrumente an, bei Opel nicht zu haben. Bei Peugeot bekomme ich auf Wunsch auch LED-Nebelleuchten…bei Opel nicht zu haben. Bei PSA bekomme ich auch in der Kompaktklasse ein Premiumsoundsystem…..im Astra auch 2,5 Jahre noch Markteinführung Fehlanzeige. Im 308 gibt es auch Alcantara-Polster….im Astra nicht. Es gib ein Panoramaschiebedach….im Astra….no. Und so geht das durch viele Baureihen.

    Also rein vom technischen Aspekt kann Opel von PSA nur profitieren.

    • Ja. Den Astra haben sie im tun ihrer 7-in-17 Kampagne im Augenblick ziemlich absaufen lassen.
      Erschreckend für DAS Volumen-Modell der Marke.

      Wenn man schon meint, zwingend zur IAA einen (Insignia) GSi auf die Bühne zu schieben – dann bitte richtig, Astra GSi !
      ABER vielleicht ist ja Genf, März 2018, dann Platz und Zeit für weiteres zum Astra?!

    • Also der Peugeot 508 hat nur AT6, 1 Benziner und 2+1 (GT) Diesel! Farben: Weiß, Grau und Schwarz! Optionale Zusatzausstattung ist nicht erwähnenswert. Das ist alles noch viel schlechter als beim Insignia B!

      • Naja. Der 508 läuft aus – in Genf (März) womöglich bereits der neue stehend (alternativ in Paris, Okt.).
        Die erlkönig dazu weit gediehen/die Tarnung reduziert sich… 😉

          • Schauen wir mal.
            Herr Tavares ist ja den GSi bereits gefahren – wer weiß wieviele Überstunden das Peugeot-Team jetzt noch nachlegen darf 😉

        • Ja natürlich der 508 ist ein altes Modell welches ausläuft. Logisch das da farbvarianten und Motoren die kaum bestellt werden raus fliegen. Macht ja Opel auch nicht anders. Was ich aber sagen wollte ist, das selbst dieses alte Modell von PSA mit State of the Art Technik angeboten wird (außer AT 6). Sorry so Kleinigkeiten wie Halogen-Nebler sollte man in dieser Klasse als Insignia nicht mehr anbieten. Bei der Kennzeichenbeleuchtung und der Innenraum Beleuchtung hat man doch nun auch endlich zu LED gefunden. Natürlich sind das nur Kleinigkeiten aber die Runden eben das Gesamtbild ab!

          • Ich bin mal gespannt, ob der 508 Nachfolger auch RTTI bekommen wird. Ich habe mich jetzt schon bei Volvo umgeschaut. Der Insignia B wird zunehmend uninteressanter (für mich).

          • Weiß ich nicht?! Aber ist der 508, bzw. dessen Nachfolger, nicht das am höchsten positionierte Modell von Peugeot?

          • Nachtrag: Bei MT gibt es im Insignia B Abteil ja wieder eine angeregte Diskussion über die bestens funktionierenden Lösungen mit dem Apfel oder der emotionslos schauenden Blechbüchse mit Gesicht.

          • @Drummer79, 6. November 2017 – 13:16 Uhr

            „Was ist RTTI?“ — mir war das auch ein Rätsel.
            Ich hab jetzt mal bei Wikipedia gesucht, und fand, daß
            RTTI vielleicht für „Real-Time Traffic Information“ stehen könnte. Wissen tu ich’s auch nicht…

            Diese Information könnte in einem Datenkanal von DAB+ kommen, oder per Internet. Es ist gut 10 oder mehr Jahre her, daß ich mich mit Navigationssystemen befaßt habe, als Benutzer von Navigon (?) auf einem PDA d.h. Pocket PC.

          • Ich gehe auch davon aus….
            Bei aller konnektivität (um OnStar) wird das Defizit mitunter bei Opel angekreidet…

          • ich weiß nicht, was es am Navi rumzukritteln gibt. Bei uns vor der Tür ist seit 3 Wochen eine Baustelle eingerichtet, die mir mein Navi im Astra K-ST seit der ersten Sekunde zuverlässig regelmäßig als Verkehrseinschränkung vorhersagt. Mehr RTTI brauche ich nicht. Keine Sau interessiert es, ob da gerade 5 oder 50 Autos im Stau stehen, solange eine Umleitung längere Fahrzeiten „verspricht“, als wenn man auf der Strecke bleibt. Diese Übermüllung an Information ermüdet mich nur und entlastet mich nicht, weil ich nur noch damit beschäftigt ist, mein Tun zu optimieren, statt mich auf die Straße zu konzentrieren. Die täglichen 14 km – Staus auf den üblichen Strecken verschwinden damit auch nicht und das ist das eigentliche Problem beim Fahren, für das RTTI keinerlei Lösung anzubieten hat.

          • Mit Navteq Traffic (ehemals TMC Pro) hast Du überhaupt kein RTTI. Wenn Du dich darüber informierst welche Datenmenge und welche Geschwindigkeiten Du damit übertragen und erreichen kannst, dann denkst Du vielleicht anders. Viele sind nicht deiner Meinung. Siehe auch das Thema im Insignia B Abteil bei MT.

            Das ganze Geraffel mit Android Auto und Apple Car Play stellt auch nur eine Minderheit zufrieden. Die ganzen Knackpunkte, die es dabei zu beachten gibt (Kabel, OS Version, App Version, etc.) tun sich nur Masochisten an.

            Selbst Skoda hat etwas vernünftiges mit RTTI am Start, nur Opel wieder mal nicht. Das kritisieren eben auch alle Tester.

            Neben RTTI sollte ein zeitnahes zukünftiges Opel Navi auch eigene POIs integrierbar machen und vor dem Start der Navigation eine oder zwei Alternativrouten vorschlagen. Alles andere ist unzeitgemäß und hat einen Stand von vor 15 Jahren.

          • @Astra_J_GTC
            mir reichen die Echtzeitnachrichten, die mein NAVI 900 mir unterwegs anbietet – einschließlich sich ständig aktualisierender Vorschläge für Ausweichrouten! Ich glaube dass Du da nicht den neuesten Stand des upgedateten NAVI 900 im Blick hast …
            Außerdem sind Alternativrouten über die 3 Auswahlmodi „Schnell“, „Kurz“ und „Ökonomisch“ ständig verfügbar, ich weiß gar nicht, was wem da fehlen soll. POI´s sind auch nichts anderes, als Ziele, die kannst Du immer eingeben oder aus der Liste auswählen, die Du anlegst. 60 Speicherplätze sollten außerdem für 3 Wochen Urlaubsfahrt alles abdecken können …

          • Es zeigt sich, dass Du hier und da Wissenslücken besitzt.

            – Hier kannst Du dich bzgl. POI kurz aufschlauen: de. wikipedia. org/wiki/Point_of_Interest
            Nun stell dir mal vor, dass es Nutzern anderer Systeme erlaubt ist eigene POIs ins System zu integrieren (bspw. Blitzer [nur im Stand erlaubt]). Diese tollen 60 Plätze, um eigene Adressen zu speichern sind also keine POIs. Zudem können 60 Adressen schnell aufgebraucht sein (wer viele Bekannte und Verwandte hat oder im Businessbereich). Das ist so toll wie die erlaubten max. 1000 Titel auf dem USB-Stick beim Astra J etc.
            – Alternativrouten bezieht sich, wie der Name schon sagt auf alternative Routen, die ein vorher eingestellte Profil („Schnell“, „Kurz“ und „Ökonomisch“) erfüllen. Zwischen diesen Alternativrouten kann der Nutzer vor Start auswählen.

            Ich habe die aktuellste Anleitung erst vor ein paar Wochen gelesen und denke, dass ich dadurch auf einem ausreichend aktuellen Stand bin. Du bringst hier Begrifflichkeiten einfach durcheinander.

          • @Astra_J_GTC
            ich glaube wir reden aneinander vorbei. Die Notwendigkeit sich mit POI´s auseinanderzusetzen, spreche ich einem Auto ab. Für solchen Datenmüll hast Du Dein Smartphone und das nicht nur im Auto. Und auch noch, wenn Du die „Karre“ nach 2 Jahren wieder abgegebebn hast. Was soll das, diese „Luxus-Datenflut“ für Tausende Euro in ein Auto zu integrieren? Nix, nur bei den Kunden Begehrlichkeiten wecken, für Cent – Investitionen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein Auto ist zum Fahren da und mit ein wenig Luxus macht es dieses Fortkommen bequem. Aber hast Du zuhause eine Anlage, die so viel kann und so viel kostet? Nein, Dein Laptop kann mehr und ist billiger. Und trotzdem wird hier über diese Themen als „must have“ gesprochen, als ob es ohne nicht mehr geht. Was für eine Sackgasse! Unsere menschlichen Fähigkeiten Stück für Stück abgeschafft und durch Chips ersetzt. Ich weiß einfach nicht, warum mir mein Navi jedesmal erzählen muss, dass da eine Verkehrseinschränkung kommt; wenn ich da täglich lang fahre, weiß ich das auch ohne diese Ansage! Aber ich muss es ertragen, dass es so dumm ist. Da verzichte ich doch lieber drauf und verlasse mich auf die Schilder am Straßenrand, die mir das Gleiche erzählen. Und auf die Bremslichter der Autos vor mir, die viel realer sind als jedes RTTI je sein kann. Alles nur Bausteine für virtual realitiy, da kannst Du auch gleich die Frontscheibe zukleben und einen Bildschirm einbauen. Und im nächsten Schritt lässt Du das sein und bleibst vor dem Schirm zuhause und sparst Dir das Fahren. Das wäre wahrscheinlich die beste Lösung – auch und gerade für die Umwelt …

          • Wenn 60 für dein Alter oder Geburtsjahr steht, dann ist dein Erguss so halbwegs nachvollziehbar. Ja keine Änderungen! Du wärst wohl besser bei Dacia aufgehoben, aber selbst die dürften von Renault bald ein System bekommen, welches mehr kann, als das System von Opel. Wie Du schon sagt, brauchst genau Du es nicht und Du willst verzichten. Deswegen solltest Du die Möglichkeit bekommen das Navi auch in Innovation abzuwählen. Dann kannst Du dich während der Fahrt mit Karten von Falk beschäftigen oder besser dein Beifahrer. Andere hingegen wollen nicht stehen bleiben im Jahr 1990.

          • @Astra_J_GTC
            ich werde es mir verkneifen, von Deinem Nickname auf irgendwessen Leibesfülle und Gewicht zu schließen. Ansonsten kann ich nur sagen, die Zukunft liegt darin, dass Du alle diese Funktionen am Armgelenk trägst und nicht im Armaturenbrett. Da nutzt Dir auch Dein Verweis auf die 90er nichts, Deine Meinung ist aus meiner Sicht von Vorgestern. 80er oder so …

          • So wie das papierlose Büro, das Tochscreens sich am Desktop voll durchsetzen, das Smart Watches sich voll durchsetzen oder sich Tablets voll durchsetzen?! Genau! Sieht man ja! Hier ist wohl eher dein Wunsch – mit ohne Basiswissen – Vater des Gedankens. Du bringst Begriffe durcheinander und orakelst…! 😀

  7. Was mich mal interessieren würde @Philipp Quanz:
    Werden unsere Beiträge auch den Vorstands-Geschäftsbereich-Abteilungsbereichsleitern mitgeteilt bzw lesen oder schauen Sie auch auf die Meinungen der hier postenden Opelkundschaft?

    Mir würde es echt gut gefallen, wenn hierzu auch mal ein Statement mit einem entsprechenden Beispiel käme…z.b. haben uns der Kritik zu XYZ angenommen und nach interner Validierung festgestellt sie ist berechtigt..ab MJ 2018 wird dieser Kritikpunkt in Model ABC gestellt …usw halt

    So bezieht man seine Kundschafft, der ja wirklich was am fortbestehen der Marke opel liegt, mit ein.

    Gruß

  8. Ja. die Entscheidungsebene sollte tatsächlich die in diesem Blog vorgebrachten Meinungen und Vorschläge zur Kenntnis und vor allem auch ernstnehmen. Hier posten noch aktive Opel-Fahrer und leider auch solche, die der Marke wegen verfehlter Modellpolitik bereits den Rücken gekehrt haben. LED-Matrixlicht und AGR-Sitze sind wirklich toll und prinzipiell verkaufsfördernd. Wenn dann aber andere Ausstattungsmerkmale noch nicht mal für gutes Geld lieferbar sind oder neu auf den Markt lancierte SUV-Modelle zumindest optional nicht mit Allradantrieb zu haben sind, dann gute Nacht.

    • Naja meiner Meinung nach fehlt es da auch an der ständigen Modellpflege bei den Modellen. Beim Astra fehlt einfach die nachhaltige Modellpflege. Warum schmeißt man nicht mal die Halogen-Nebler raus und ersetzt diese durch LED Varianten. Man muss ja eh Aufpreis zahlen, da würde ich sowas dann schon erwarten. Das machen übrigens viele andere Hersteller auch so. Selbst im alten 508 gibt es LED-Nebler. Der neue Insignia hat leider die alten Halogen-Nebler. Muss man nicht verstehen.

      Gleiches im 3008, dort erhalte ich auf wunsch auch Echtholz-Dekor. Weis nicht warum man sowas nicht auch im Grandland anbieten kann. Im 3008 erhalte ich auch mit den Full-LED Lampen automatisch LED-Nebeler….im Grandland werden wieder die Halogen-Nebler angeboten….und dafür muss im beim Innovation dann noch 185€ zahlen. Das versteht doch im Jahre 2017 keiner mehr. Das man nicht alles aus der Luxus bzw. Premiumklasse anbieten kann ist klar….das muss man auch nicht. Aber diese dinge sind Kleinigkeiten die Käufer eines Autos aufwärts von 40k€ einfach stören, weil es die Konkurrenz einfach anbietet….zumindest gegen Aufpreis.

      • Wenn PSA auf so hohem technischen Niveau anbieten kann frage ich mich warum deren Autos immer wieder durch schwammige Fahrwerke und Lenkung, durch schlecht durchdachtes Handling des Infotainment, beim Grandland sogar zähe Reaktion des Displays auf sich aufmerksam machen.
        Warum gibt es kein Allrad, kein Matrixlicht im 308 ?
        Warum erhalten die Opel nur 3 Motoren beim Grandland ?
        Wo ist das Konzept für Elektromobilität ?
        Hatte PSA nicht mal einen Hybrid mit Pneumatik entwickelt ? Alles heiße Luft.
        Ein Echtholz-Dekor und LED Nebler stehen für mich nicht für Innovationen ?
        Die neueste Ankündigung des 308 mit SCR Kat und Euro 6c ist für den Insignia B meiner Meinung nach als Opel Diesel auch verfügbar.

        • Sorry aber Fahrwerksauslegung und Bedienkonzept sind eben typische Abstimmungsthemen bei der Entwicklung und werden den jeweiligen zielmärkten angepasst. Bei Peugeot ist das eindeutig der französische Markt sowie Südeuropa. Und die Franzosen mögen wohl das weichere Fahrwerk und die eigenwillige Bedienung.
          Aus diesem Grund hat sich PSA ja Opel einverleibt, um auf den konservativeren Märkten Europas bessere Absatzchancen zu haben. Das sind ja keine technologischen Probleme.

          Ob es Allrad im Grndland braucht ist Ansichtssache, es soll ja wohl mit dem geplanten Hybrid kommen. Und PSA bietet zumindest einen Hybriden in der Mittelklasse an, Opel bislang nicht. Und auch was die elektropläne angeht ist ja zu hören das ab 2019 eine neue Plattform ready sein soll.

          Ich wüsste nicht wo Opel außer beim matrixlicht heute eine technologischen Vorsprung ggü. PSA hat. Und Matrixlicht bieten heute auch fast alle großen Hersteller an. Wenn man als PSA will hat man das gleich in petto.

  9. Bleibt mal alle realistisch. Es wird nicht „Puff“ machen und alles ist gut. Es wird Jahre dauern. Lasst uns die Zukunft mit begleiten. Neue Modelle, auch für die Nische, werden kommen. Nur nicht nächsten Donnerstag. Und klar dürfte auch sein, dass ein „weiter so“ nicht funktionieren kann.

  10. Man sollte wirklich mal realisitisch und auch sachllich bleiben. GTC und Astra J Limousine? Der eine 2011, der andere 2012 präsentiert, wären wohl auch unter GM spätestens im nächsten Jahr eingestellt worden. Die Modelle sind einfach am Ende ihres Produktlebenszykluses angekommen. Der GTC wird derzeit ja nicht einmal in allen Ländern Europas oder nur als GTC OPC angeboten. Auch wenn es im Falle des GTC sehr schade ist, lohnt es sich einfach nicht mehr, dieses Fahrzeug anzubieten, da der Trend des Dreitürers auch bei anderen Marken schon längst vorbei ist.
    Cascada? Der wird wohl noch etwas länger weiterproduziert werden, da aktuell auch noch für Buick und Holden im Export.
    OPC? Wie hoch ist tatsächlich die Wahrscheinlichkeit, dass der recht alte Motor im Corsa OPC noch auf die neue Abgasnorm umgestellt wird? Richtig, sehr gering. Die Kosten dafür wären viel zu hoch, wenn man sie den Absatzzahlen gegenüberstellt.
    Den Sinn der Sport-Modelle als Image-Pusher möchte ich gar nicht in Frage stellen. Aber gerade in der aktuell schwierigen finanziellen Situation sollten wir uns einmal fragen, was uns wichtiger ist: Ein Sport-Modell, bei dem man sich vielleicht die Nase am Schaufenster vom Händler plattdrückt, dann aber doch mit der 70 PS-Version vom Hof fährt oder dass das gesparte Geld lieber in hochwertigere Kunststoffe oder bessere Detaillösungen investiert wird, wovon die ganze Modellreihe profitiert. Ich bin ganz klar für letzteres. Über neue Sport-Modelle kann man wieder nachdenken, wenn man die Modelle gemeinsam mit PSA entwickelt hat und die Motoren gemeinschaftlich nutzen kann. Der 308 GTI ist doch auch nicht schlecht.

    Dass einige hier zum Beispiel am Crossland X die Qualität der neuen PSA-Opel festmachen wollen, kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Die harten Kunststoffe sind wohl eher dem Segment und der Preisklasse geschuldet. Seat Arona, VW T-Roc – alle haben harte Kunststoffe im Inneren. Den Grandland X finde ich persönlich, abgesehen von den nicht verkleideten inneren Türrahmen, ziemlich hochwertig gemacht. Zudem haben die beiden PSA-Opel Dinge, die es schon seit Ewigkeiten nicht mehr bei Opel gab. Das gekühlte und beleuchtete Handschuhfach oder die Haken im Kofferraum vom Grandland X, die den Kofferraumboden im geöffneten Zustand oben halten, sind nur zwei Beispiele dafür.

    Ich denke auch nicht, dass PSA so schnell die oben vermuteten Werke schließen wird. Können die bestehenden Werke von PSA ohne weiteres Teile/Komponenten, Motoren, Getriebe usw. von ca. 1.000.000 Opel/Vauxhall-Fahrzeugen produzieren? Auch das ITEZ wird in Zukunft sicherlich weiterhin Arbeit haben. Dort wird man auch, wie unter GM, für den ganzen Konzern entwickeln dürfen.

    Gegen welche Vorurteile kämpfen wir Opel-Fans und auch das Marketing seit Jahren an? „Robust, stabil, man kommt ans Ziel“, „Rostet schon, wenn er das Werk verlässt“, „Wird immerhin nicht geklaut“, „Billiger geht es kaum“ – Worauf basieren diese Aussagen? Auf Erfahrungen und Erzählungen von vor vielen, vielen Jahren. Diese oder ähnliche Vorurteile haben einige hier auch gegenüber Modellen aus dem PSA-Konzern. Schaut euch doch mal den Peugeot 3008 an. Der ist im Innenraum sehr hochwertig und die Verarbeitung wird in fast jedem Test der Autozeitschriften positiv hervorgehoben. Für den DS 7 Crossback gilt genau dasselbe. Vielleicht ist ein „Umparken im Kopf“ auch mal in Richtung PSA angebracht.

    Wir Opel-Fans sollten vielleicht erst einmal abwarten, was passiert und was am kommenden Donnerstag vorgestellt wird. Es bringt nichts, wenn man schon jetzt alles schlecht redet.

    • @Felix: Ist ein guter Kommentar. Es wird ja die aktuelle Situation treffend geschildert. Besonders gefallen hat mir der letzte Absatz.
      Der “ Zukunftsplan “ sorgt schon mal für Spannung. Es ist ja noch alles offen.
      Da werden dann am Donnerstag viele drauf schauen.

    • Umparken im Kopf Richtung PSA ! ? Auch mal ein Denkansatz. Sehr gut.
      Ich habe mal ein bisschen auf der Peugeot Seite gestöbert. Was mir aufgefallen ist, es wird z.B. beim 208 nur ein Motor ( Benzin ) mit unterschiedlichen Leistungsstufen angeboten.
      Das hätte Opel beim Adam schon vom ersten Tag an machen sollen. 1.0 75PS aus dem Karl als Einstieg, 1.0 turbo 90 PS, 1.0 turbo 105 PS, 1.0 turbo 130PS. Alle mit 6.Gang Box und fertig. Der S mit dem 1,6 170 PS und OPC 1,6 200 PS.
      Die selben Motoren beim Corsa statt die alten Aggregate mit den knorpeligen 5.Gang Getrieben und beim Astra alles ab 90PS turbo aufwärts + Diesel und das Thema Flottenverbauch wäre etwas entspannter.
      Leider hat man den Ampera E ja mit Anlauf an die Wand geklatscht.

      Mit dem neuen Adam/Corsa/Astra könnte man dann die PSA Motoren einführen. incl. Automatik Getriebe für alle Motoren ausser Basis als Option.

      Da hätte man dann schon mal einen kleinen Schritt Richtung Premium eingeschlagen. Wenn man es dann noch schafft die Fahrzeuge vernünftig einzupreisen statt mit absurd rabattierten Mondpreisen zu arbeiten……….ach wäre das schön.
      Wenn die Franzmänner dann noch bereit sind Autos entwerfen zu lassen die nicht knistern,klappern und schon nach 3 Jahren anfangen zu rosten, ja dann kann ich mir schon vorstellen das das mit dem „Umparken im Kopf “ klappt.

      Man wird ja mal träumen dürfen.Warten wir auf Donnerstag.
      Schönen Sonntag Euch allen.

  11. Also vom FAZ Bericht liest man nicht neues. Alles schon bekannt, keine Zahlen, keine Fakten. Nur „man muss da und hier abbauen und hier und dort Synergien finden“
    Ich hoffe das wird am 9.11.2017 doch etwas konkreter.

  12. Im SWR steht geschrieben, dass das Werk in K´lautern vor dem Aus steht.
    Eisenach wird es genauso ergehen. Das wars dann mit Opel.
    Die Bundesregierung hätte Opel damals aus dem GM-Verbund herauslösen müssen…
    Dann hätte Opel mit neuem Investor eine Chance gehabt.
    Danke Merkel für nichts!

      • In dem Fall muss ich M.Busch recht geben: Es gab tatsächlich kurzzeitig die Chance Opel aus GM herauszulösen. Es hätte funktioniert wenn man nur wirklich gewollt hätte. Man wollte nicht. Denn man ist de Facto schon mit 20% beteiligt an VW. Seit Jahrzehnten.

        • Das Volkswagenwerk wurde von den Nazis mit geraubten Gewerkschaftsgeldern gebaut, und dem Panzerkonstrukteur F. Porsche als Chefingenieur. Also eigentlich gehört VW dem DGB, nicht dem Staat und erst recht nicht den Nachkommen von F. Porsche.

          Nach dem Krieg wurde das Volkswagenwerk dann zum Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, die aber später eine Privatisierung eingeleitet hat per „Volksaktie“. Von dem öffentlichen Eigentum ist nur der 20-prozentige Anteil des Bundeslandes Niedersachsen geblieben.

          Ob Opel 2009 mit Magna und der russischen Sberbank (Sparbank) eine sichere Existenz vor sich gehabt hätte, wage ich zu bezweifeln. Opel ist nicht Volvo oder Jaguar und Land Rover, die mit einem chinesischen und einem indischen Eigentümer ihr Image ausbeuten konnten.

          Vielleicht kann heute GM auch eher auf das Opel-Entwicklungszentrum verzichten, nachdem mit dem VSS modulare Plattformen entwickelt worden sind, die den Entwicklungsaufwand je Fahrzeugmodell wesentlich reduzieren. Inwieweit das ITEZ an der Entwicklung der VSS beteiligt war, ist mir nicht bekannt. Es wäre interessant, zu erfahren.

        • X-didi schrieb am 6. November 2017 um 18:16 Uhr einfach nur „VSS ?“

          VSS steht für Vehicle Set Strategy, und könnte aber vielleicht auch Vehicle Set Specification bedeuten. GM ist endlich bei den modularen Plattformen angekommen.

          Dabei soll es vier VSS geben:

          VSS-S for front-wheel-drive or FWD-based all-wheel-drive crossover utility vehicles (CUVs)
          VSS-F for front-wheel-drive or FWD-based all-wheel-drive cars
          VSS-R for rear-wheel-drive or RWD-based all-wheel-drive cars
          VSS-T for rear-wheel-drive or 4WD pickup trucks, SUVs or vans

          Meine Weisheit habe ich vom „GMauthority.com“ Blog, der auch eine Seite über gm-platforms/vehicle-set hat.

          • Ahh ja. über diese details des neuen modularen* hatte ich bisher noch nix aufgeschnappt, bzw. im focus. jetzt, wo so fern von europa…

            Irgendwo war man beim Bolt/Ampera-e mal am rätseln, verwundert, was dieser denn effektiv wirklich für eine Plattform hätte.
            Allein bei der Bezeichnung wäre GM wohl ziemlich verschwurbelt gewesen…Naja. Ist Geschichte+vorbei für hier und jetzt.

          • @x-didi
            VSS ist dir vielleicht eher bekannt unter 9BXX
            der Corsa F wäre ein 9BJO und der Adam CUV wäre der 9BQO geworden.
            Wie „Beobachter“ schon geschrieben ist es eine neue Plattform die jetzt aber nur noch im GM Land von Bedeutung ist

  13. Fakt ist: Alle Verbindungen zu GM (Ampera, Astra, Insignia, Mokka) müssen gekappt und auf die PSA Plattform umgestellt werden. Beim zukünftigen Corsa schon geschehen. Motorenwerke und Gertriebewerke sind (nach auslaufen der aktuellen Modelle) nicht mehr nötig. Alle zukünftigen „Opel“ wird es nur noch mit PSA Motoren geben. Wegen Brexit ist Ellesmere Port eigentlich sofort zu schließen (spätestens 2020). Eisenach ebenso, da dort nur der 3-türige Corsa gebaut wird (würde den nur noch als 5 Türer anbieten, so wie beim VW Polo) und der Mokka zwischen Crossland und Grandland nur unnötige GM Lizenzen kostet. Weg damit. Was in 10 Jahren bleiben wird: Saragossa, Rüsselsheim (PSA / OPEL Badge-Engineering Abteilung) und Dudenhofen (um die wabbeligen PSA Fahrwerke einigermaßen auf bekanntes OPEL Niveau anzupassen). Das alles ist mit max. 12000 Mitarbeitern zu machen.

      • Vauxhall ist stark auf dem britischen Markt das Werk dort zu schließen wäre dumm und bei einer deutschen Marke (so will Tavares ja Opel positionieren) ein deutsches Werk zu schließen wäre ebenfalls nicht gerade förderlich! Und im übrigen wird in Eisenach auch der Adam gebaut nur so zur Information und den Mokka X zu streichen wäre mehr als dämlich denn dieser ist ein Erfolgsmodell!!!

        • Es herrscht aber das Motto: „Rinn in die Kartoffel, raus aus die Kartoffeln“! Unter KTN: viele neue Modelle. Unter PSA: weniger Modelle. Verstehen kann mans nicht. Jeder will seine „neue“ Duftmarke setzen. Am besten bestellt man einen hippen externen Berater! Da muss man dann als Opel Manager die Schuld (wenns schief geht) nicht auf sich nehmen.

          • Einen habe ich noch: Warum verkauft man nicht sämtliche Gebäude von Opel und mietet sie dann hinterher clever?! Das bringt/spart totsicher Milliarden!

        • Das sehe ich auch so: Warum sollte man ein Erfolgsmodell streichen? Was ich mir jedoch vorstellen könnte, ist eine sehr verkürzte „Lebenszeit“ des Mokka X auf GM-Plattform, also ein schneller Wechsel zu einer PSA-Plattform. Und alles was man tun muss um Eisenach zu erhalten und profitabel zu machen sind mehr Modelle auf der gleichen, flexiblen Produktionslinie. Vielleicht dann auch für Vauxhall, Peugeot, Citroen, DS, etc., sozusagen das PSA-Werk für die hochwertigeren Mini-Modelle (SUV, Van, „New Wartburg“…:-)…etc.).

          • @Jeff Healey das deckt sich aber leider nicht mit der PSA Philosophie denn die wollen die Modellpalette ausdünnen. Achso „New Wartburg“ die Idee hatte schon einmal die Autobild vor vielen Jahren. 🙂
            Aber nichts desto trotz hoffe ich sehr das Eisenach als Opel-Werk erhalten bleibt.

          • @Jeff Healey ……und sollte man sich doch entscheiden einen Retro Wartburg aufzulegen dann bitte als 311er die 353er fand ich nicht so schön. 😉

        • Mokka ein Erfolgsmodell ? Vor vielen Jahren ja. Aber es geht steil bergab. Die ganzen VW Derivate, die jetzt kommen inkl. Kia und Hyundai werden den Mokka in Abseits befördern.. So erging es dem Zafira und dem Meriva. Letzterer ist komplett verschwunden. Waren alles Erfolgsmodelle am Anfang. Jetzt in der Bedeutungslosigkeit versunken. Dass der aktuelle Mokka keinen Nachfolger bekommt ist für jeden BWL und Manager, der einigermaßen rechnen kann klar. Corsa und Astra müssen umgehend ersetzt werden. Insignia verschwindet in der Verkaufsstatistik demnächst aus den Top 50. Combo braucht keiner mehr. Cascada und Karl ? Werden die überhaupt noch beworben und gebaut ? Bleibt nur der Adam. Damit verdient man aber nichts und war auch nur am Anfang ein Hype. Nur noch Baustellen bei Opel.

          • @NaDenn das ist allerdings tatsächlich ein Phänomen das überall wo Volkswagen Produkte platziert diese ein Erfolg werden und alles was vorher da war plötzlich nicht mehr gut genug ist. Ich befürchte auch das mit dem Marktstart des T-Roc der Mokka seinen Spitzenplatz los ist.

          • Das ist aber unter anderem auch deshalb so, weil Opel keine wirkliche Modellpflege betreibt. Mokka FL, ja gut und schön. Aber was ist mit dem Adam? Nix, paar neue Sondermodelle, OK. Aber mal Xenon oder LED, neues Lenkrad, neue Instrumente, Farbdisplay, die alten 1.4er Sauger mal raus. Der Corsa ist trotz seines Alters da vermeintlich frischer, weil moderneres Cockpit. Cascada oder GTC das gleiche Spiel. Instrumente mit Monochrom (selbst viele Kleinwagen haben das schon nicht mehr), Ausstattungen unterscheiden sich nicht genug voneinander. Infotainment uralt, als wenn es ein Problem gewesen wäre, den Einsatz in der Mittelkonsole des Cascada/GTC umzugestalten und zu modernisieren. Opel ist da in recht vielen Bereich schlicht auch selbst schuld. Wirklich modern wirkt für mich derzeit nur der Insignia oder auch CLX/GLX. Aber sonst… puuuh.

          • @ Drummer79 ich schrieb ja vor kurzem bereits das Opel bei der Modell Pflege ein sehr gutes Beispiel dafür ist wie man es nicht macht. Aber so wie zu lesen ist soll ja eh die Modellpalette ausgedünnt werden und die von dir genannten Modelle (Cascada,GTC) werden somit eh entfallen laut einiger Artikel soll auch der Karl und der Adam entfallen (was ich für einen großen Fehler halte wenn es denn so kommt) darüber hinaus wird der Corsa OPC in Frankreich schon nicht mehr angeboten (laut neuester Presse Berichte). Ich fürchte allerdings auch das die Modellpflege bzw das Facelift des Astra K sehr mager ausfallen wird da GM Basis. Somit werden die Verkäufe rückläufig sein und der Corsa ist auch schon lange überfällig zumal der Hauptkonkurrent Polo gerade erneuert wurde.

    • Daß der Mokka „nur unnötige GM Lizenzen kostet“ ist einfach falsch.

      Opel hat eine kostenlose Lizenz für alle Fahrzeuge, GM-Technologie ohne Lizenzgebühren zu nutzen. Es gibt halt nur die Einschränkung, daß diese Fahrzeuge nur in den bisher von Opel bedienten Märkten vertrieben werden dürfen, also Europa, Afrika, Teile von Westasien („Naher Osten“ von Europa aus gesehen), und noch ein paar, die sich jeder auf http://www.opel.com anschauen kann.

      Ob wirklich die PSA-Motoren- und Getriebewerke ohne weiteres die zusätzliche Produktion für Opel übernehmen können, um dann die drei Opel-Motorenwerke schließen zu können, ist eine offene Frage. Auch sonstige Schließungen sind nicht begründet.

      Was die Türen angeht … früher hab ich immer französische Autos vorgezogen, weil selbst die kleinsten vier Türen hatten, zwei auf jeder Seite (mein erster Citroën hatte allerdings nur 1 pro Seite, das war nämlich ein Kastenwagen). Ich hab den VW Käfer gehaßt.

      Dann hat mir die Lebenserfahrung gezeigt, daß hinten meist doch niemand sitzt, außer meinem Hund, und ich habe es schätzen gelernt, das bei nur 1 Tür pro Seite ich meinen Arm mit dem Ellbogen im offenen Fenster ablegen kann, selbst in der hintersten Sitzposition. Ich find nur die hinteren Seitenfenster bei dem dreitürigen Corsa ausgesprochen häßlich, die laufen ja nach hinten noch spitzer zu als die vom VW Käfer.

      Und ja — „wabbelige PSA-Fahrwerke“? Ich hab ein Vierteljahrhundert Peugeot gefahren, aber sowas ist mir nicht aufgefallen. Hingegen, daß der Lack meiner Peugeots nach vielen Jahren immer noch ein klares Rot zeigte, während der Mercedes meiner Nachbarin im Laufe der Jahre zu einem blaßrosa verblichen war.

      Aber was kann man schon gegen Vorurteile tun …

  14. Hallo zusammen.
    1.Opel war unter GM Jahrelang ein Abscheibungsobjekt.
    2.Opel soll unter PSA Gewinne machen.
    Was daraus erfolgt ist für jeden klar.
    Hier ein paar Hinweise für die Gutgläubigen.
    1. Werksauslastung nur in 3 Schichten , so wurde geplant aber nur 2 Schichten wurde gefahren.
    1. Das Werk wurde nur für ein Modell gebaut/geplant, es wurden aber 2 Modelle gefahren. Zusatzleistungen durch Dienstleister.
    1. Für jede Schraube ein Ing. oder Planer.Weltweite-Inhouse-Planung der Teile, aber Teuerer abgerechnet.
    2.Genau gegenteilig.
    Siehe auch. Industrie 4.0,Papierloses Büro,Gruppenarbeit (Arbeitsorganisation).
    P.S. Alles andere ist nur Kriegsgeschrei der Betonköpfe.

  15. PSA fährt Gewinne ein und hat die richtige Schritte vollzogen und die Palette auszudünnen und anschließend Autos wieder anzubieten mit denen man Geld verdient ist genau der richtige Schritt.

    • Genau. So sehe ich das auch. Opel hat es in 18 Jahren nicht geschafft, mit ihren Autos Geld zu verdienen. Die Verluste steigen im Moment sogar wieder. So toll die Autos auch sind, es muss jetzt einen Neuanfang geben. Hoffentlich. Die Produktpalette ist nix für die Zukunft. Motoren sind am Ende der Leistungs- und Effizienzgrenze. CO2 Ziele sind in Zukunft damit nicht zu erreichen. Raus damit und PSA rein. Unnötige Modelle (OPC, GTI, Cabriot, Combo) weg. Autos für die Masse müssen her. Premiumkonkurrenzdenken zu Audi/BMW/Mercedes ist eine Utopie (schon immer gewesen, der Insignia war am Anfang nur kurzzeitig in diesem Segment). Ich bin froh und überglücklich, dass PSA das übernimmt. Mit GM wäre Opel in 10 Jahren nicht mehr existent gewesen. Crossland, Grandland, Corsa und Astra auf PSA Basis reichen vollkommen und die „Restenergie“ in E-Autos (auch Hybrid) investieren und dann passende zusätzliche Modelle anbieten. Mokka, Adam, Karl, Combo, Insignia müssen weg. Alle, die weiter träumen von den alten Opel-Zeiten werden am Donnerstag die Belehrung bekommen … JETZT muss Geld verdient werden. PSA ist die allerletze Chance für die Marke Opel.

      • weg! weg! weg!

        Gerade noch den Combo: weg!

        Wer so schreibt, hat von Opel und PSA keine Ahnung.

        Der nächste Combo kommt im nächsten Jahr, aber dann aus Vigo und nicht mehr aus Bursa.

        Und der Markt der leichten Nutzfahrzeuge boomt. Aber Opel soll davon weg weg weg?

          • @Ralle: Ja Saab, Lancia und Alfa zeigen was bei einer „minimal“ Palette passiert – jedoch hat PSA in jedem Segment EIN Auto und es läuft. Sie verdienen Geld, das muss man anerkennen. Wayne jucken da ein paar Blogger?!

          • @Hmm die paar Blogger sollten Opel schon jucken…..es sind zum Großteil Neuwagen Kunden… also die, die Opel bitter nötig hat.

        • Jauh, der nächste Combo (gemeinsam mit Citroen Berlingo/Peugeot Partner) fährt doch schon seit geraumer Zeit getarnt herum.

          Sowas geht immer (noch) – praktisch, rustikaler…aber auch schon viel „wohnlicher“ als früher. Mit weiter Range an Nutzern von privat bis Gewerbe.

          • Ja didi, der Combo-Nachfolger fährt herum… das trifft es genau, nur leider wurde er immer noch nicht präsentiert geschweige denn ist zu kaufen. Stattdessen speist man Combo-Interessenten immer noch mit dem lächerlichen (und auch unsicheren) Fiat-Mist ab.

  16. Hallo zusammen

    Der Verkauf von Opel an PSA ist für mich immer noch ein Schock.
    Ich kann mich mit dem Gedanken nicht anfreunden das wenn ich mir einen Astra kaufe das dort in Zukunft nur PSA Motoren zum Einsatz kommen. Für mich gehen die Opel Gene verloren.
    So was werde ich mir nicht kaufen. (einmal PSA nie mehr PSA)

    Viele Grüsse

    • Ich für meinen Teil werde höchst wahrscheinlich auch den Adam behalten und mir keinen neuen Opel mehr zulegen…..es sei denn man hat in 2 Jahren was auf dem Markt wo ich einfach nicht nein sagen kann….doch das wage ich stark zu bezweifeln wenn ich Tavares den neuen großen Guru reden höre.

      • @ralle: Was ist denn bitte das schlimme an der Strategie, die Modellpalette so auszudünnen, dass nur noch die profitablen und verkaufskräftigen Baureihen übrig bleiben? Sportliche Fahrzeuge gibt es doch bei PSA mit Modellen wie zum Beispiel dem 208 GTI oder 308 GTI ebenfalls. Warum sollten diese oder zukünftig andere starke Motoren nicht auch ihren Weg in die Opel-Modelle auf PSA-Plattform finden?

          • Der 308 GTI ist sehr gut und bekam auch sehr gute Kritiken, weil saustark und leistbar. Fahrdynamisch hat er sogar den Golf GTI abgesägt. Wenn das Auto nur nicht innen so hässlich wäre. Ein klassisches Cockpit im 308 und die Verkaufszahlen würden stark anziehen, behaupte ich mal. Denn von außen ist er durchaus gelungen und bullig, vor allem das Heck beim 5-T im Sport-Trimm. Sehr schöner breiter Stand und nicht so hochbeinig wie manch anderer Kompakter.

        • @Felix und wann soll das bitte passieren?? Der Astra wird wohl kaum nächstes Jahr auf PSA Plattform gestellt. Also wird PSA so wenig Geld wie möglich in dieses Modell stecken. Die nächste und entscheidende Frage ist welche Modelle fallen weg. Ich für meinen Teil denke es werden die emotionalen sein GTC, Cascada und vielleicht die OPC Reihe. Bei Peugeot sehe ich kaum Emotionen in ihren Kisten, außer hippe 2 Farben Lackierung ist das alles langweiliger einheitsbrei eben wie Volkswagen nur lange nicht so erfolgreich.

          • Ich hatte es weiter oben schon einmal ausführlich geschrieben. GTC wäre auch unter GM spätestens im nächsten Jahr weggefallen, da der Produktlebenszyklus zu Ende ist und es sich für die paar Fahrzeuge nicht lohnt, die Produktion aufrecht zu erhalten. Der Cascada wird aufgrund des Exports für Buick und Holden noch etwas weiterlaufen dürfen. Und die OPC-Modelle, wovon nach Wegfall des GTC nur noch der Corsa übrig wäre, fallen wahrscheinlich der neuen Abgasnorm zum Opfer, da es zu teuer ist, die Motoren umzustellen.
            PSA wird sich sicherlich auch bewusst sein, dass man die aktuellen Opel-Modelle auf GM-Plattform nicht verkommen lassen darf. Das bedeutet nämlich zeitgleich einen Rückgang des Marktanteils und dafür hat PSA Opel nicht gekauft.
            Das, was du bei Peugeot siehst, sehen viele andere bei Opel. So unterschiedlich ist die Geschichte der Vorurteile bei beiden Marken ja gar nicht. 😉

          • @Felix es freut mich das du guter Dinge bist und ich hoffe das du Recht behältst. Ich werde sehr genau mir anschauen was Opel unter PSA liefert an Modellen.

          • @Felix: exakt. Die benannten Modelle (GTC, …) laufen relativ unabh von PSA aus besagten Gründen aus.
            Der Ampera-e im Weiteren erst gar nicht „richtig“ an;)

            Mal schauen wie klar oder verklausuliert man dann Morgen aufzeigt was dann konkret in mittlerer Zukunft sich bei Opel aufstellt.
            Vielleicht auch „dank“ Tavares klarer um konkrete Modelle, Antriebe etc.

      • Ich hatte heute Abend schon mal angefangen zu schreiben und danach innegehalten.
        Doch auch ich wundere mich, wie schnell sich bei manchen hier der Hals wendet, wenn der Wind sich dreht.
        Wie schnell man Verzicht gut finden kann, wenn man vor 14 Tagen bei Opel noch 6 Zylinder, Allrad und viele Motoren hoher Leistung gefordert hat.
        Ich habe mich heute mal auf der Peugeot Webseite umgesehen – Etwas sehr ernüchternd.
        Das Flaggschiff 508 mit einem Benziner (165 PS) und 3 Dieseln bis 180 PS im Angebot. 5 Grautöne inkl. Weiß, Halogenlicht in der Allure Ausführung.
        Mir scheinen die nicht immer verwöhnten Opel Kunden vom regen in die Traufe zu gleiten.
        Mal Hand aus Herz wer hat seit den 80igern mal einen getunten Peugeot 208 GTI gesehen. Ich kenne fast nur 106,206 und ein paar Klappdach Cabrios vorwiegend für sehr junge Leute.
        Wenn ich das als Perspektive habe, dann fahre ich meine vollausgestatteten Astra K hoffentlich noch ein paar Jahre und müsste mich danach woanders umsehen.
        Offensichtlich passen manche Opel Anhänger gut zu unseren französischen Nachbarn.
        In einer Autosendung vor zwei Wochen verglich man dort den GLX mit dem 3008 ?. Der französischstämmige in Deutschland wohnende Kunde entschied sich in der Bewertung gegen des Peugeot, für den GLX. Warum ? Weil Franzosen nur von A nach B kommen wollen, die Deutschen aber mit Auto eben mehr verbinden.
        Viel Spaß bei der neuen Enthaltsamkeit.

          • Leider hatte ich genau diese Antwort erwartet. Wurde aber schon früher mal geschrieben.
            Könnte man sich ja jetzt mal im Vergleich zum Insignia A (2008-2016) vorstellen.
            Dann wird der Vergleich zugunsten Opel aber noch schlimmer.
            Einen 508 GTI habe ich nicht gesehen.
            Und 900.000 Verkäufe nach dem Omega Desaster waren ja wohl nicht so schlecht.

  17. Ich mag eigentlich schon gar nix mehr schreiben… Ich habe ja gar nicht prinzipiell was gegen die Autos von PSA, nur wenn ich eins wollte, hätte ich mir vorher schon eins davon gekauft… Opel ohne „Opel inside“ hat für mich eigentlich nur beim Diplo V8 und vielleicht noch beim Omega 2.5DTI funktioniert (mit Abstrichen)… Hoffe, dass wird morgen nicht der erste live gestreamte Suizid eines Automobilherstellers…

  18. Hallo Zusammen, ich bekomme in den nächsten Tagen meinen neuen Insignia und ich habe erst einmal nur einen Wunsch. Nachdem es das Navi jetzt eigentlich schon länger gibt auf dem Markt, habe ich mir schon gewünscht das jetzt RTTi Standard geworden ist. TMCPro ist wirklich nicht mehr zeit gemäß. Bitte lasst es über ein Update noch mit einfließen nachträglich. Ansonsten wünsche ich Opel alles gute und für Glück das es weitergeht…. 😉

    • Das dürfte nicht mittels Update gehen. Das Navi muss ja auch die Daten irgendwoher bekommen. OnStar wird wohl nicht dafür herhalten können, oder man stellt einen Mitarbeiter ab, der einen persönlich und Telefon mit den Echtzeitdaten navigiert. 😉

      Wenn der Insignia B nur eine sehr kurze Lebenszeit haben sollte, dann ist mit dem IntelliLink sowieso Schluss. Die Gelackmeierten sind dann die Early Adopters vom Insignia B.

  19. Die Präambel des Grauen:
    In der Automobilwoche ist ja nun schon viel durchgesickert was morgen kommen soll! Nur Grausam !
    Das klingt stark nach Auflösung Auslöschung.
    Kein Adam, kein Cascada, kein Ampera , keine Leuchtpunkte, alles gestrichen!!!
    Der zweit älteste Automobilbauer geht in die Bedeutungslosigkeit , austauschbar mit Drittanbietern das soll die Zukunft sein !!!???
    So sehe ich das! Meine Statement aus rund 30 Jahren Automobil-Vertriebserfahrung und Berater in den verschiedensten Vertriebs-Unternehmensbereichen, auch außerhalb der Automobilbranche.
    Vorläufiges Statement.
    Es ist ja geradezu lächerlich zu hören das die Motoren nicht den Stand von Peugeot /Citroen haben. Selbstverständlich haben Sie es nicht ,die Opel-Motoren der neuesten Generation sind wesentlich jünger und Effizienter,hoch gelobt und respektiert , unter den Motorenbauern ! Das gilt für die neuen DI-Benziner und die neuen Diesel-Motoren! Was hat denn da PSA da zu bieten? Es kann natürlich sein, das GM für die von Opel entwickelten neuen Motoren, Patentgebühren haben möchte ???
    Ansonsten frage ich mich allen ernstes, wie man ein Imagebringer wie den ADAM, nicht weiter auf dem Markt halten will ???!!!.
    Das ist das einzig Fahrzeug im Opel-Programm, was neben dem Astra GTC Hipp ist und die Moderne mit einhergehender Begehrlichkeit weckt bei den jungen Kunden. Den Wagen kann man doch als neues Modell auf PSA Plattform weiter entwickeln und fantastisch bewerben !! Der Adam wird oft im gleichen Atemzug mit dem Mini genannt! Soviel Werbung kann man gar nicht machen, wie das Image des Adam, Opel einbringt. Natürlich hat Opel sehr stark unter GM gelitten, die wollten Opel als Regionalmarke halten.
    Ich hatte für Opel eine sehr starke ( also mit Kapitalnachweis) Nachfrage von einer Vietnamesischen Staatsholding ( Opel ist in Vietnam durch 40 Jahre Studentenaustausch und Wirtschaftskontakte über den Deutsch/Vietnamesischen Wirtschaftsverband, sehr bekannt und geschätzt ), ferner von dem Irak (wo über eine Million Opel bereits laufen) auch hier von einer Staatsholding nachgefragt. Reaktion war gleich Null, Statement derzeit nicht gewünscht, China ist eh blockiert worden für Buick ,Chevrolet und Cadillac.
    Also sollten hier diese Märkte für Opel geöffnet werden, Super, nur dann bitte doch mit Produkten Made in Germany , die dort eine grandiose Stellung haben !!!
    Da braucht man dann aber für die dortige Label gesteuerte Jugend, ein hippes Modell wie den ADAM, Cascada oder einen Insignia OPC oder ein Monza-Coupe als Hightech-Modell, wie es einst der Lotus Omega war ! Es müssen Fixpunkte, Leuchttürme gesetzt werden um wahrgenommen zu werden!
    Sonst ist man nur ein beliebig austauschbaren Drittanbieter, mit einem Produkt von beliebiger Austauschbarkeit !!
    Kosten killen kann jeder Idiot, wenn er die nötigen Telefonnummern der Zulieferer erhält. Und wie man Mitarbeiter entlässt, sollte sich auch schon herumgesprochen haben. Die leichteste Aufgabe die ein Wi-Ing.Student im 2. Semester an der Uni, als glorreiche Sanierungsmöglichkeit eines Betriebes für doofe lernt.
    Anspruchsvoll wäre eine solche Vorgehensweise sicher nicht, nur einfach !
    Führt aber über kurz oder lang zum Tod von Opel.
    Der Zweitälteste Autobauer der Welt hätte mehr verdient als Dilettantismus, gepaart mit eine großen Portion Dummheit!
    Ich kann nur für Opel und seine Mitarbeiter hoffen, das man sich noch einmal besinnt und mehr Kreativität und Verstand walten lässt.
    Kreativität kann man im übrigen auch einkaufen, nicht nur “ Sanierer“!!!

    In diesem Sinne. Ihr Ted

    • Ein Astra GTC ist also hipp und spricht junge Kunden an? Dafür verkauft er sich aber eher „weniger gut“, wenn man es mal positiv formulieren möchte. Ich zähle mich mit U40 noch als „junger Kunde“, finde ihn aber weder hipp noch besonders begehrenswert. Er ist schlicht und ergreifend zu dick mit mehreren Zentnern zu viel auf den Rippen. Da war der H GTC eine ganze Ecke eleganter.

      Bevor man die „dortige labelgesteuerte Jugend“ – ich vermute China ist gemeint (die beiden anderen genannten Länder haben mMn andere Probleme als Autos als Leuchtturmprojekte) – anspricht, müsste man zu allererst die Marke bekannt machen. Das wird schon eine größere Aufgabe, die dann auch noch mit einem Monza-Coupé gelöst werden soll? Wo soll das denn auf einmal herkommen?

      • Das „hohe“ Gewicht des GTC reicht dennoch aus um so manchen Premiumfahrer stehen zu lassen – Ampelstarts mal ausgelassen. Bei VW wird der Schirocko ja auch eingestellt.

        Wenn die Kunden nur mit LKW-SUFFS und LKW-Kupehs zugeballert (Werbung) werden, dann werden halt einige Menschen schwache und meinen, dass sie so ein Vehikel jetzt doch unbedingt bräuchten.

        • Du gibst Dir die Antwort in Sachen GTC fast selbst. Außerdem, wer redet von Ampelstarts? Ist das Diskussionsgrundlage, wer wen an der Ampel versägt? Aus dem Alter sind wir doch wohl raus.

          Und warum wohl wird der Scirocco eingestellt? Weil er 1. hoffnungslos veraltet ist (Basis ist der Golf 5), 2. auch nicht wirklich attraktiv (OK, Geschmacksache) und 3. einfach zu teuer für das, was er bietet. Außerdem ist auch er zu fett. Wie viele Sciroccos sieht man außerdem im Straßenbild? Nicht allzu viele, würde ich mal sagen.

          Was den SUV-Hype angeht, gebe ich Dir zum Teil recht, allerdings wollen wohl die meisten Käufer ein Auto, das gut aussieht UND praktisch/familientauglich ist. Der GTC kann da nur beim ersten Argument mithalten, praktisch oder gar familientauglich ist er nicht. Aber genau diese Modelle machen es halt aus. Das kann man nun traurig finden oder nicht. Selbst „normale“ 3-Türer verschwinden nach und nach aus den Modell-Paletten, sogar bei Kleinwagen.

          Mit Sport-Coupés verdient man im mittleren Fahrzeugsegment schon gleich gar kein Geld mehr. Und ich rede gerade deshalb bewusst nicht von den Premium-Marken, die weiterhin Coupés im Programm haben. Dort spielt der Preis eine eher untergeordnete Rolle, weil ohnehin in anderen/höheren Preisregionen angesiedelt und mit entsprechend betuchter Kundschaft. Hierbei lautet außerdem das Schlagwort: Statussymbol.

          Die „Brot-und-Butter-Kundschaft“, ohne das jetzt abwertend zu meinen, legt da auf andere Merkmale beim Autokauf wert. Selbst wenn man in der Opel-Historie zurückgeht und auf schöne Coupés stößt, muss man trotzdem erkennen, dass z.B. ein Manta oder Calibra schlicht einer anderen Zeit entstammt und auch das Käuferverhalten damals ein völlig anderes war. Auch wenn wir als Auto-Fanatiker gern mal von Legenden reden und uns sowas gerne zurück wünschen würden.

          Um bei Opel zu bleiben: Das Coupé-Sterben fing doch schon beim vermeintlichen „Calibra-Nachfolger“ Astra G Coupé an, wenn man mal ehrlich ist. Im Vergleich zum rassigen Calibra war der zwar auch kein schlechtes Auto, qualitativ wohl auch eine ganze Ecke besser, aber Emotion oder gar schnittiges Design? Dass ich nicht lache… es war wohl eher eine Notlösung, um nicht gänzlich ohne Calibra-Nachfolger da zu stehen.

          Außerdem gab es kaum SUVs bzw. gar keine, die nannte man damals noch Geländewagen. Das ist eine nicht zu unterschätzende Entwicklung.

          Die Zeiten haben sich nun mal geändert.

          • 1. Ich gebe mir keine Antwort auf irgendwas, da ich mir keine Frage gestellt hatte.
            2. Ich schrieb nicht, dass ich Ampelbeschleunigungsrennen durchführe. Ich schrieb, dass der J GTC dafür nicht taugt.
            3. Ich werde wenn überhaupt als Rentner (wenn ich nicht mehr richtig sehen kann) einen SUFF ins Auge fassen. Bis es soweit ist, ist entweder das Klima vollständig „hinüber“ oder die Kisten sind verboten, um endlich eine vernünftigere Klimapolitik zu erreichen.
            4. Ich bin nicht an Opel gebunden, auch wenn ich bisher von drei KFZs drei Opel hatte. Wenn für mich keine attraktiven Modelle angeboten werden, dann bin ich eben weg. Der Volvo S60 und der/das Tesla Model 3 nahen. Die werden zwar beide etwas mehr kosten, aber ich werde hier wohl keine Kompromisse eingehen müssen.
            5. Geländewagen sind etwas anderes als SUFFs, deswegen auch die unterschiedliche Benennung. Mit SUFFs kann man nicht wirklich ins Gelände. Mit den meisten SUFFs gleich überhaupt nicht.

    • Ich kann den Befürchtungen von @Ted und @Abu Manta nur beipflichten.
      Das was bei Opel seit 2008 geleistet wurde, um wenigstens wieder erhobenen Hauptes Autos bauen und verkaufen zu können wird durch die öffentlichen, in den Medien breitgetretenen Aussagen eines extrovertierten Managers kaputtgemacht.
      Ich stelle mir vor wie viele Opel-Mitarbeiter und Ingenieure geackert haben, damit die Marke und deren Produkte (auch nachweislich) wieder positiv in der Öffentlichkeit gesehen wurden. Wahrscheinlich alle bei Opel wissen, dass die Dinge die bei Opel nicht passen nicht deutsche Dummheit waren, sondern der unsäglichen Verbindung zu GM geschuldet sind und waren.
      Bei wie vielen Entwicklungen war Opel Vorreiter.
      Stelle man sich mal Präsentation des Adam vor einigen Jahren vor. Als kühner Streich auf alter Corsa Basis mit damals alten Motoren. Mit einem frischen Gesicht, einem genialen Farbkonzept. Wieviel junge Kundinnen fahren heute Adam, obwohl die Vater bräsig VW fahren.
      Selbst der Tanker VW kann an seinem Troc jetzt schon ein farbiges Armaturenbrett anbieten. Damals war der kleine Fiat der erste und der Adam der zweite.
      Heute bieten alle Farbe an (VW, Seat, Renault, Fiat, Citroen) – nur Peugeot nicht.
      Die Äußerung von Herrn KTN kürzlich über das Gebaren der (des) neuen Herrschers wird mir nun plausibel.
      Vielleicht darf Herr Loscheller morgen feierlich den Stöpsel ziehen.
      P.S.: Wenn niemand mehr Opel, kauft ist PSA dann auch nicht mehr der zweitgrößte Hersteller Europas.

      • Vielleicht nicht immer nur rüber zu Peugeot schauen. PSA hat auch noch andere Konzernmarken. Der Citroen C3 Aircross ist im Innenraum deutlich farbenfroher als der Crossland X und bei DS gibt es auch entsprechende Möglichkeiten der Individualisierung.

        PS: Die Tavares-Interview wurden ja auf Englisch geführt. Hat jemand die originale Fassung zu lesen bekommen und weiß, ob nicht vielleicht doch ein Redakteur auf Schlagzeilen aus war und das Gesagte besonders reißerisch übersetzt hat?

        • Der C3 Aircross ist im Innenraum zwar farbenfroher, dafür aber auch 5-mal hässlicher im Design. Citroen-„Avantgarde“ halt. Wem´s gefällt…

          Grundsätzlich gebe ich Dir aber Recht in Sachen Individualisierung. Das fehlt ziemlich (außer bei Adam und jetzt halt mit dem Exclusive-Programm beim Insignia).

          Wenn sich allein die Ausstattungslinien schon mal mehr unterscheiden würden im Innenraum, damit wäre schon ein großer Teil geleistet.

  20. Meine Güte…….lasst unserer Marke doch mal Luft zum Atmen. Wenn sich in einigen Jahren alles eingespielt hat gibt es garantiert Modelle von denen wir heute nichtmal träumen. Hier meinen viele es macht Peng und alles ist gut. NEIN! Das geht nicht. Aber es wird eine Zukunft geben. Also: Ran!

    • Wir können unserer Marke eigentlich keine Luft mehr lassen, weil sich über Jahre hinweg zu wenig tut und getan hat. Wie uralt ist allein der Corsa in seiner Grundkonstruktion? Dass er sich noch so gut verkauft, ist fast schon ein Wunder. Der Astra braucht dringend eine Auffrischung, er ist neben dem Corsa DAS Volumen-Modell der Marke. Trotz aller Umstrukturierung muss nun unmittelbar an den Autos was erkennbar sein, das Astra Facelift müsste dringend raus, der Golf VII hat es ebenfalls. Wie will man denn allein da konkurrenzfähig bleiben? Klar, es kann nicht alles vom Knie abgebrochen werden, aber die Opel-Kunden haben einfach keine Lust mehr, sich mehr oder minder hinten anzustellen.

      • Die Umstände zur Corsa-Verzögerung sind ja schon hinlänglich bekannt, sollen aber keinesfalls eine Entschuldigung sein: GM-Plattform abgelehnt, da zu schwer, dann gecancelte Zusammenarbeit beim Corsa mit PSA, Wechsel auf neue, leichte GM-Plattform und jetzt schließlich wieder die Planung auf der neuen PSA-Plattform. Diese ständigen Wechsel nehmen eben Zeit in Anspruch.
        Ein Facelift beim Astra wäre zum jetzigen Zeitpunkt zu früh. Das Auto gibt es erst seit etwa zwei Jahren. Dass da noch viele neue Dinge wie zum Beispiel ein Soundsystem kommen, halte ich für recht unwahrscheinlich.

        • Ja. Der Corsa ist ja offiziell jetzt für 2019 genannt. Geschuldet der besagten Umstände.

          Beim Astra, wäre 2018 für allerlei gut !

          CNG wurde dort ja jetzt überraschend angekündigt.
          Vielleicht ein bißchen mehr noch vorab aufzeigen, als so im argen + stillen hinhalten.

  21. Ich hoffe das „Kasperle-Theater“ um den Ampera-e hört dann auch endlich auf.
    Wenn ich hier schon wieder das geeiere lese…

    https:// insideevs. com /opel-ampera-e-gets-massive-price-hike-in-europe/

    Da sprach Herr Tavares ja schon klarer aus, was sonst noch keiner von Opel „sich traute“. Sind dort noch immer welche GM-hörig ?
    Oder fürchten sich vor „US-Komplikationen“ – sowie VW-Manager, denen es mehr als klamm wird, wenn sie das Bundesgebiet verlassen / wenn nicht schon im Knast sitzend 😉

  22. Ich kann das Negativgerede bzw. -geschreibe nicht mehr lesen. Keiner hier hat die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Zudem sind die Würfel gefallen. Ich halte auch nichts davon, alles vorher schlecht zu Reden, um nachher weniger enttäuscht zu sein. So wie ich GM kenne, dann ist es sehr wohl möglich, dass Opel ein Effizienzproblem hat. Tavares hat das gezielt angesprochen. Er hat aber auch ausdrücklich die Mitarbeiter und die Autos gelobt. Eigentlich hat er doch nur kritisiert, dass zu teuer und zu ineffektiv produziert wird. Er hat nicht davon gesprochen, dass schlecht gearbeitet wurde. Erschreckend war für mich die Aussage, dass Opel wohl nicht die zukünftigen Abgasnormen einhalten wird. PSA ist da beim Flottenverbrauch deutlich besser. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass man der GM-Technik nachtrauert. GM ist für Vieles bekannt, aber sicher nicht für technische Raffinesse (zumindest nicht die letzten 20 Jahre).
    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Modellpalette möglichst schnell umgestellt wird. Die PSA-Plattformen sollen leicht und sehr flexibel sein. Auch die Motoren sollen gut sein. Audis fahren auch mit VW-Motoren. Und wen interniert`s? Keinen! Im Übrigen hat Tavares auch gesagt, dass PSA von Opel lernen kann. Ich kann nur jedem Opel-Mitarbeiter raten nach vorne zu schauen. GM ist Geschichte und nicht mehr rückgängig zu machen. Daher sollte die Energie für den neuen Konzern aufgewendet werden. Außerdem ist jetzt Opel ein sehr Absatzstarker Teil von PSA. Auch PSA wird darauf achten, dass Marktanteile dazu gewonnen werden. Wichtig finde ich auch die Aussage, dass je erfolgreicher Opel arbeitet, desto mehr eigene Entscheidungen getroffen werden können. Dann fangt schon mal an zu liefern!

  23. Guten Morgen,
    ich möchte niemanden in diesem Blog und auch niemanden von Medien und „Expertenseite“ persönlich angreifen, aber man erlebt selten eine derartige Hetze. Und immer gegen Opel!

    Was ein Prof. Dudenhöfer im Vorfeld gesagt hat, dass 5000-6000 Mitarbeiter entlassen werden müssen, ist eine bodenlose Unverschämtheit und verunsichert nur, und nun kommt bereits vorab die Meldung niemand wird entlassen!

    Genau wie die Auto Motor und Sport, da steht der Mokka wird gestrichen etc., auch diese Meldung ist in der Form wohl nicht richtig. Wenn ein Auto auf eine andere Plattform gestellt wird, wird der Wagen ja nicht gestrichen.

    Auch die Kritik einiger Blog Teilnehmer finde ich nicht in Ordnung, mit gefährlichem Halbwissen irgendwelche Parolen verbreiten.
    Warum passiert das immer mit dieser Marke? Warum mit keiner anderen? So ist doch das Paradebeispiel für technischen Einheitsbrei die VW Politik, da fährt der gleiche Unterbau in einem VW, Skoda, Seat, Audi etc. rum, dort ist alles super in der Presse, optimal und effizient! Dass bei Plattformen Kompromisse gemacht werden müssen fällt bei solchen Berichten natürlich unter den Tisch. Aber bei Opel wird gleich von „französischer Technik“ gesprochen, die die „Markenidentität“ zerstört. Was für ein sinnloses Gerede! Dank dieser Technik schafft es dieses Unternehmen wieder in schwarze Zahlen!
    Jeder sollte sich hier mal Gedanken machen, dass es um ein Unternehmen geht mit tausenden von Mitarbeitern in Deutschland und Europa. Jede Spekulation schadet, egal wo!

    Und nun freuen sie sich doch mal auf das was kommt!

    • „Dank dieser Technik schafft es dieses Unternehmen wieder in schwarze Zahlen!“

      In die Zukunft blicken kann noch niemand! Also kann man das in die Rubrik sinnloses Gerede einordnen.

      • Sie sind also dafür PSA-Plattformen, PSA-Getriebe und PSA-Motoren nicht zu nutzen und weiterhin eigene Plattformen etc. zu entwickeln und Preise festzusetzen, auf die man dann Rabatte geben muss, weil niemand diese Autos bezahlt? Für einen Massenhersteller wäre das nur schwer vorstellbar.

          • Wie sehen die PSA Aggregate bzgl. WLTP aus? Motoren, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen müssen stetig ent-, bzw. weiterentwickelt werden. Hier kann auch kein Derzeitiges PSA Aggregat glänzen.

          • Die GM-Aggregate verschwinden genauso wie die GM-Plattformen.
            Schon vergessen, PSA hat OPEL gekauft, nicht umgekehrt.
            Und nach der Duldung vom Ist-Stand (ohne Lizenzen/Gebühren/etc.), wird sukzessive umstrukturiert.
            Wieso bei den Motoren inne halten ?
            Ich hoffe nur, dass man das ITEZ-Motorenzentrum, im letzten Jahr von GM noch 200-Mille in einen kompletten Neubau gesteckt ! Dann auch weiterhin nutzen wird.

            Den „OPEL-Stempel aufdrückt“ für authentische Ingenieurskunst aus Hessen.
            Auf den trägen 1.4 T von dort konnte ich jetzt aber z.B. gut+gerne verzichten.
            Der 1.2T PureTech von PSA ist X-fach munterer !

    • Hättest Du das Wort „Hetze“ weggelassen hätte man Dich ernst nehmen können.
      Anscheinend ist mittlerweile jede Meinung und Äußerung außerhalb des Mainstream
      „Hetze“. Wiederlich

    • Das zeigt doch nur, dass die Medien und die sog. Experten völlig blank da standen. Auch die verkaufen nur, nämlich Informationen. Und wenn keine Infos geliefert werden, dann macht man sich halt welche. Nahezu alle verbreiteten Infos waren frei erfunden. Du hast ja schon einige genannt. Es gab ja auch die Info, dass dem Betriebsrat der Sanierungsplan nicht weit genug gehe. Und jetzt, jetzt gibt es „noch nicht einmal“ betriebsbedingte Kündigungen.
      Die „Infos“, die von diesen Median verbreitet, dienen nur dem Zweck, Werbung schalten zu können. Negative Schlagzeilen und berichte ziehen nunmal mehr. Und da ist egal ob focus-onlie, spiegel-online oder ein Drittklassischer Nachrichten Dienst. Einer schreibt vom anderen ab.

      • So ist es, guter Beitrag. Ich habe mich auch schon davon verleiten/verrückt machen lassen. Herr Tavares hat nichts falsches gemacht. Als CEO hat man das Recht, und noch viel mehr die Pflicht Lob und Tadel auszusprechen wenn es angebracht erscheint. Was die hiesigen Medien und so mancher „Experte“ dann jedoch daraus machen, das steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.

  24. Neues D Segment in Rüsselsheim!? Dann ist der Insignia B schnell Geschichte oder wie soll es verstanden werden? Eine Jahreszahl wird ja nicht genannt, aber wohl unmittelbar nach 2019/Eisenach (SUFF)

      • „Begonnen wird 2019 in Eisenach mit der Fertigung eines SUV auf EMP2-Architektur. In Rüsselsheim wird ein Fahrzeug im D‑Segment ebenfalls auf EMP2-Basis gefertigt werden.“

        Quelle: http://media.opel.de/media/de/de/opel/home.detail.html/content/P...
        Pressekonferenz „Zukunftsplan“

        D-Segment: https://en.wikipedia.org/wiki/D-segment

        Meinst Du also, dass es ein extrem tiefergelegtes SUFF sein soll, da die Kategorie D-Segment kein SUFF hergibt oder ist deine Antwort einfach nur falsch?

      • „Begonnen wird 2019 in Eisenach mit der Fertigung eines SUV auf EMP2-Architektur. In Rüsselsheim wird ein Fahrzeug im D‑Segment ebenfalls auf EMP2-Basis gefertigt werden.“

        Quelle: media.opel. de/media/de/de/opel/home.detail.html/content/P…
        Pressekonferenz „Zukunftsplan“

        D-Segment: en.wikipedia. org/wiki/D-segment

        Meinst Du also, dass es ein extrem tiefergelegtes SUFF sein soll, da die Kategorie D-Segment kein SUFF hergibt oder ist deine Antwort einfach nur falsch?

        • Das ist doch imVideo zu erkennen. Bei 23:50 zeigen sie wohl eine SUV-Studie. Vielleicht wird sie ja in Genf vorgestellt. Vermutlich ein Ausblick auf den neuen Mokka B mit Opel GT Concept Front.

          • Die Front kommt dem GT Concept wahrlich nahe, im Weiteren wirkt es erhöht, so dass hier wohl im CUV/SUV-Bereich etwas ansteht.
            Und Genf, im nächsten Frühjahr, ist immer gut für eine Studie !

            Die 2 Sätze,
            „Begonnen wird 2019 in Eisenach mit der Fertigung eines SUV auf EMP2-Architektur. In Rüsselsheim wird ein Fahrzeug im D‑Segment ebenfalls auf EMP2-Basis gefertigt werden.“

            Einmal um so konkreteres in Art (SUV) und Zeit (2019) für Eisenach.
            Für Rüsselsheim dagegen diese 2 Punkte soweit nicht dargestellt ! 😉

            Das jahrelang angekündigte, in Rüsselsheim zu fertigende, sog. „2. Flaggschiff neben dem Insignia“ war aber auch ständig ziemlich verschwurbelt in seiner wahren Ausprägung.
            Würde zu gerne mal wissen was dazu alles bereits entworfen + verworfen wurde !

      • Das ist damit nicht bestätigt.Es gibt ja auch noch Derivate für GM, die in Rüsselsheim gefertigt werden. Vielleicht laufen diese 2024 aus und der Insignia B schon früher. –> So bald, wie möglich keine Lizenzkosten mehr an GM. Zudem will man ja bestimmt das Opel Modell im D-Segment „weltweit“ anbieten.

        • „Ab 2024 werden alle Pkw-Modelle von Opel und Vauxhall auf den gemeinsamen Architekturen der Groupe PSA basieren.“
          Wenn man Buick Regal und Holden Commodore bis 2024 baut und den Insiginia schon früher umstellt wäre die Aussage gewesen:
          „Ab 2021 werden …“ oder ab „Ab 2020 werden …“

      • Joh, ich würde dem gerade erst startenden Insignia-B nicht sogleich den Tod vorab aufdrücken. Um 2024 herum wäre schon ziemlich würdig bis normal !

        Peugeot muss auch erstmal seinen 508 anbieten und verkaufen 😉

    • Und ein Schattenriss wovon auch immer ?
      Was bedeutet D-Level ?
      Obere Mittelklasse oder Oberklasse.
      Also oberhalb der derzeitigen Insignia B – Reihe, dann Fahrzeugdiversifikationen in der oberen Mittelklasse oder gar Oberklasse?

      MfG Ted

        • In das D-Segment gehört ja auch der Insignia Country Tourer, jetzt stelle Dir den mit etwas mehr Bodenfreiheit und mehr CUV/SUV-Design vor und fertig ist das Crossovermodell auf EMP2. Ab 2019 bietet EMP2 auch die Allradoption.

          • Seit wann ist das denn so? Keine Ahnung was manche Menschen da für Vorstellungen haben. Definitionen scheinen sie wohl nicht zu kennen, bzw. interessieren sie nicht.

            Meinst Du, dass aufgrund deiner einzigartigen Expertise z.B. das KBA den Insignia Country Tourer anders eingruppiert/eingruppiert hat, als den „normalen“ Insignia?
            –> Rhetorische Frage!

      • Ich habe die Pressekonferenz teilweise verfolgt doch ein paar Fragen bleiben hier für mich offen und zudem hat das geschreibe der Gazetten schon verwirrt.
        Wenn ich das richtig verstehe kommen einschließlich aller Modellvarianten 9 neue Modelle bis 2020.
        Darin enthalten sind der neue Corsa, der Mokka X Nachfolger, der neue Combo und ein großer SUV der allerdings nun auf PSA Plattform steht.
        Ungeklärt bleibt für mich welche Modelle entfallen! Wenn ich das richtig mit den hohen Importkosten aus Korea verstehe wird wohl der Karl entfallen……doch was ist mit dem Adam?? Wird es davon wieder einen geben?
        Was ist mit der OPC Reihe wird diese erneuert?
        Ich wäre glücklich wenn ein verantwortlicher bei Opel zu diesen Fragen Mal Licht ins Dunkel bringt.

        • Bezüglich Importe aus Korea:

          Kurzfristig könnte man die Produktiion des Mokka noch weiter in europäische Werke verlagern.

          Der Karl könnte als vierte Variante der Kleinwagen Toyota Aygo, Citroën C1 und Peugeot 108 im TPCA-Werk in der Tschechischen Republik gebaut werden. Aber dazu müßte man den erst noch neu entwickeln, und ob sich jetzt schon ein Modellwechsel lohnt, wage ich nicht zu beurteilen.

          • Wird sonst noch was aus Korea importiert? Vielleicht Motoren oder sonstwelche Teile (ich meine nicht die Teile für die CKD-Montage des Mokka in Zaragoza).

        • Ich denke es wird der neue Combo, der neue Corsa, Astra Facelift (2 Modelle), Astra GSI, Mokka X II, ?Insignia Facelift (2 Modelle), Neuer SUV im D-Segment?.

          Bin mal gespannt, ob der veröffentlichte Designsketch ein zukünftiges Auto repräsentiert oder einfach nur die allgemeine Entwicklung der Designlinie bei Opel. Beim D-Segment kann auch der Insignia Nachfolger nach seinen 7 Jahren gemeint sein. Mich würde interessieren, ob sich auf die zukünftigen zwei Plattformen auf die Antriebsartmöglichkeiten die bei der Plattform verwendet werden kann beziehen oder ob die Fahrzeugausmaße auch damit gemeint sind. Ein Insignia hat ja einen längeren Radstand als ein Astra.

          Ich drück vorallem allen Mitarbeitern die Daumen bei der Umsetzung des Plans!

          • Es sind eben diese 2 Plattformen, auf denen sich alles darstellen lässt – das machen andere so ähnlich stark reduziert auch schon.
            Der MQB (VW) reicht auch von, Golf bis Passat, bzw. modifiziert bis Polo herunter.
            Oder Volvo mit einer Plattform und auch Motorengrundbau.

  25. Wichtige Fragen wurden nicht gestellt in der Pressekonferenz.

    1. „Opel goes electric“ — aber was ist mit dem aktuellen Ampera-e?

    2. Leichte Nutzfahrzeuge (LCV) Absatz soll um 25% zunehmen — was ist mit den großen (Movano) und mittleren (Vivaro) LCVs im Opel/Vauxhall-Programm, die in Kooperation mit Renault hergestellt werden. Bleibt es bei der Kooperation mit Fiat bei den großen, d.h. Peugeot Boxer und Citroën Jumper, die bei Sevel Sud in Atessa, Val di Sangro (Italien) hergestellt werden, oder wird es da ein eigenes PSA-Modell geben?

    • Wenn die Kooperationsverträge mit Renault-Nissan auslaufen wird Opel sicherlich auf PSA Basis ihre Transporter bauen lassen. So mit entstehen einige Synergieeffekte (vor allem Kostenreduktion).

      • Ja, aber wann ist dies „wenn“?

        Wird daran gedacht, schon früher daraus auszusteigen? So wie Fiat-Chrysler aus im Jahre 2011 vorzeitig aus der gemeinsamen Produktion der „Eurovan“ in Sevel-Nord (Hordain/Lieu-st-Amand) ausgestiegen ist, um nach der Übernahme von Chrysler nur noch den Chrysler Voyager zu bauen.

        Und in der Größenklasse des Movano kooperiert PSA mit FCA. Bleibt es dabei und wird der nächste Opel/Vauxhall Movano dann auch in Atessa am Fuße der Abruzzen gebaut anstatt in Lothringen? Oder entwickelt PSA (wovon Opel jetzt ein integraler Teil ist) gemeinsam ein eigenes Modell?

        Fragen über Fragen…

  26. Hab jetzt nicht alles durchgelesen, und auch nicht die gesamte Veranstaltung verfolgt. Der Zukunftsplan hört sich so schlecht ja gar nicht an. Es werden ja scheinbar keine Werke geschlossen. Auch das Entwicklungszentrum hat zukünftig ordentlich zu tun.
    Dann hatten die Presse, sowie die zahlreichen Autoexperten vermutlich falsche Informationen.
    Schön, daß Eisenach erhalten bleibt, und ein Nachfolger für den Mokka X kommt, noch dazu in einer Elektrovariante. Auch, daß der Zeitplan 2019 eingehalten wird, wie beim Modell auf GM – Basis finde ich erstaunlich. Was wird eigentlich aus dem ADAM ? Ich hab da keine Info gefunden.
    Elektro scheint ja jetzt bei PSA / Opel angesagt zu sein. Hatte Herr Neumann nicht auch sowas vor ?

    • Den Adam als Lifestyle Imageträger und Magnet für junge Kunden sterben zu lassen wäre dumm!

      Bedneklich finde ich weiterhin die geplanten Einsparungen im Marketingbereich – gerade da müßte man weiter ranklotzen und das ausbauen, was KTN und TM auf den Weg gebracht haben!

      Alles in allem aber positiver als erwartet, v.a. das klare Bekenntnis zu den Werken, Mitarbeitern und gestärkte Kompetenz/Entscheidungsbefugnisse für Opel überraschen, auch der starke Fokus auf die globale Ausrichtung ist gut.

      Daß es nicht ohne Einschnitte gehen wird, ist aber auch klar – hoffen wir das Beste!

      Umparken 2.0

      • Jaaa. So aufwendig die Sache mit dem Glammer am AdAM ist. Da muss ein Nachfolger her !
        Wenn sie die Marke „DS“ insgesamt so pudern, dann wenigstens sowas bei OPEL aufrecht erhalten.

        • Ja ein Facelift, bei dem das Grudndesign des Adam aber erhalten bleibt. Ich würde ihn als Fashionmodelle zu jeder Saison eine neue Farbkolletkion und Ausstattungsdetaills verpassen inklusive Duftspender mit dem Duft der Saison. Er muss so langsam LED-Scheinwerfer und ein digitales Tacho, was ein Hingucker ist bekommen. er kann noch mehr auf den Lifestyle Zug springen und vielleicht lassen sich ja Kooperationen starten, die Adam Kunden exclusive Vorteile verschaffen, bspw wie eine Rabattkarte alla Glamour Shoppingcard. Nur die Inhaber der Karte (mit Bild) besitzten diese Rabatt Vorteile. Könnte auch für die eine oder andere weibliche Kundschaft sehr attraktiv sein.

  27. Nun ich glaube ich habe jetzt erst so richtig verstanden warum GM auf einmal so an einem Verkauf von Opel interessiert war. Man hat gesehen was auf die Europäische Marke Opel im GM Portfolio zukommt an CO2 Vorgaben und etwaigen Strafen. Hätte man die erfüllen wollen, hätte GM ein Vermögen in die Entwicklung von Diesel & Benziner investieren müssen. Denn die Jahre zuvor herrschte bei Opel ja ein Investitionsrückstau wegen der Pleite von GM und dem ursprünglich geplanten Verkauf an Magna.
    Somit hat man Opel an PSA abgegeben und man ist diese sorgen los.

    PSA muss das nun schaffen, ich traue es ihnen aber mehr zu als GM, da sie bereits bewiesen haben das sie es können. Wie ich schon geschrieben habe, finde ich den Schwenk auf PSA Baugruppen und Technik nicht das schlechteste. Opel bekommt, wenn man glaubt was heute gesagt wurde, mehr Freiheit in seinen Entscheidungen, Opel bekommt Elektro (und zwar kein Sondermodell sondern elektro in jedem Fahrzeug der Zukunft), Opel bekommt hybrid, Opel bekommt sein großes SUV in Rüsselsheim aber eben auf PSA Technik, Opel bekommt ein neuen Modell für Eisenach und Opel wird auch PSA Komponenten bauen für diese Autos.
    Und diese einheitliche Technik für alle betriebt der größte Autobauer VW ja schon seit mindestens 15 Jahren, und das außerordentlich erfolgreich.
    Bisher musste Opel mit den undankbaren GM Plattformen leben, die ja meist viel zu schwer und unrentabel waren. Jetzt muss Opel mit PSA Plattformen leben, die zumindest deutlich effizienter und wesentlich besser für den europäischen Markt geeignet sind.

    Die Horrormeldungen der Presse wurden zumindest vorerst mal nicht bestätigt. Gut für Opel und seine Mitarbeiter.

    • Also in „einigen“ Bundesstaaten gelten aber strengere Abgasnormen, als in der EU, die dann auch noch überprüft werden (siehe VW)! Weiterhin würde sich bei dieser Argumentation nicht erschließen, warum GM kurz davor erst in neue Gebäude für genau diesen Sektor investiert hat.

      • Vorsicht! I den USA wird zwischen Diesel und Benziner enorm unterschieden. Ich meine mal gelesen zuhaben, dass die Abgaswerte für Benziner in USA geradezu lächerlich sind.

        • Dann bitte Quellen dazu !

          Diesel hatten + haben prinzipbedingt ihrer Verbrennungsart das Problem der NOx.

          Dazu gab es allein hierzulande Jahrzehnte der Schonung und „lächerliche“ Abgaswerte ggü Benzinern !

          • In den USA ist es umgekehrt. Dort wird der Benziner u. a. steuerlich subventioniert (ähnlich dem Diesel bei uns). Somit liegen die Interessen der USA darin, den Benziner zu schützen. Das ist doch auch logisch. Bei den ganzen Trucks, die mit fetten V8 dort herumfahren. Benzin kostet dort im Verhältnis zum Diesel fast nichts. Da ist der Verbrauch nun mal völlig Rille. Obwohl viel verbranntes Benzin auch viel Abgase verursacht. Das Thema Diesel in den USA hat VW grandios selbst verbockt und den Ami sowas von in die Karten gespielt.
            In diesem Zusammenhang muss ich mal was anderes loswerden. Ich finde es seltsam dass durch Diesegate jetzt der E-Antrieb so gehypt wird. Viel logischer wäre für mich, wenn die Diskussion um endliche Brennstoffe der Grund wären. Gehört aber nicht in den Blog.
            Der Gedanke, dass Opel die immense Strafzahlungen für das Nichterreichen der CO2-Werte drohen, wird für mich immer mehr zum Grund für den Verkauf von Opel. Die haben quasi die Notbremse gezogen. Wie peinlich wäre das, dass man in Europa nicht die Abgasziele erreicht, nachdem man gerade erst VW, Audi und Porsche so vorgeführt hat. Die bei GM haben ja ganz schön gepennt. Ich kann GM mittlerweile gar nichts Gutes mehr abgewinnen. Merken die noch was?

          • Der Sprit mag dort (USA) zu Gunsten des Benziner weniger besteuert, sich damit die inverse Differenz zum Diesel ggü uns erklären.

            ABER was die Abgas-Kritieren dort angeht (!),

            „Zu berücksichtigen ist, dass es weder im Amerika der 49 Staaten noch in Kalifornien eine Unterscheidung zwischen diesel- und ottomotorbetriebenen Kraftfahrzeugen gibt.“

            https:// de. wikipedia. org/wiki/Abgasnorm#USA.2C_Kalifornien

            Also nix mit laschen Normen für Benzinern / strengeren für Diesel – sondern, wie gesagt, Verbrennungsprinzip-bedingt scheitert der Diesel daran es sich einfach machen zu können.

          • Wie soll das bei großen schweren V8 Trucks funktionieren? Wer viel verbraucht, produziert eben auch mehr Abgase. Natürlich schützen die ihre eigenen Hersteller. Die Amis sind ja nicht gerade als Naturschützer bekannt, außer die Kalifornier.

          • Verbrauch ist nicht alles.
            Andererseits kannst du 1 Liter Benzin/Diesel/… in einer Tonne offen abfackeln oder eben anders….

            Wie funktioniert es hierzulande von Smart bis Maybach ?!
            Wo ersterer schon wegen Ruß (beim neusten/Benziner) berüchtigt wurde.
            Aktuell erst gar keinen Diesel mehr bekam.

      • Nun ich kenne mich da nicht so detailliert aus was da in den USA für Abgaswerte gelten. Aber so weit ich weis werden die Modelle von Opel eh nur mit Benziner in die USA verschifft als Buick etc. Und ob die Benzinabgasnorm in den USA so streng ist weis ich nicht. Vielleicht in Kalifornien.
        Manche Motoren wie etwa die ganz kleinen Benziner und die Diesel sind Europaexklusiv. Von daher glaube ich schon das Opel hier ein enormes Problem bekommen würde wenn sie nicht neue kleine und mittlere Benziner und Diesel entwickeln.

    • > Opel bekommt sein großes SUV in Rüsselsheim aber eben auf PSA Technik

      D-Segment heißt nicht zwangsläufig SUV!

      Die spannende Frage wird hier eher sein, wie weit sie den gerade gestarteten Insignia und etwas betagten Zafira nach hinten durchreichen und was da parallel als Alternative gestartet wird. Da ist ein großes SUV nur eine von vielen Möglichkeiten.

      • Zafira und Insignia-„Schicksale“ würde ich getrennt betrachten.
        Weil eben letzterer gerade erst brandneu gestartet.

        Ersterer im letzten Jahr aber geliftet und danach, um so näherliegend eine Nachfolge in Aussicht hätte/haben sollte: Wie z.B. einen 5008-Ableger.

        Der bei Peugeot, gleichnamig, als Vorgänger ein Zafira-Kontrahent/Van war und jetzt im SUV/CUV-Look daherkommt. Seine 7-Sitzer-Funktion weiterhin aber inne hat.

        • Nicht jeder will SUV! Die mörderautos sind brutal, riesig und durstig… also was soll ich mit so einem Auto?
          Ich will lieber einen kompakten und sportlichen Astra mit mindestens 200PS, alles andere kommt für mich nicht mehr in frage! Außerdem brauch ich Hubraum, keine billigen 3 Zylinder, die nichtmal einen schweren Hänger mitführen können. Außerdem kann ich mit einen riesigen SUV eh nichts anfangen, dann Kauf ich mir lieber den Zafira, der hat deutlich mehr Raum und bietet Flexibilität, hingegen zu einen SUV, der keinen Innenraum bietet(Kofferraum) etc…

          • Blödsinn. Ein Zafira ist in 3 Generationen von 4.31 auf 4.66 rein äußerlich gewachsen.
            Ist bleischwer, obwohl man die Schiebetüren gecancelt hat.
            (Im Gegensatz zum Ford Grand C-Max !)

            Dagegen die EMP-2 Plattform von PSA, worauf u.a. der 3008 und 5008 basieren, „federleicht“ !
            Und letzterer ist keinen cm länger als der Zafira, im Gegenteil !

            Erst informieren, statt „mörder“-schwachsinn schreiben.

          • @x-didi ich denke es ging Reinivann um den Nutzen eines SUV und da hat dieser gegenüber eines Vans immer schlechte Karten. Klar sind die SUV’s meist chicer doch wenn es um Raum und Praktikabilität geht ist ein Van immer noch unschlagbar. Was die Größe des Zafira angeht kann man das doch auf die ganze Modellpalette übertragen. Der Corsa ist mittlerweile so groß wie einst ein Kadett E, ein Astra J ist so gewachsen das er mittlerweile die Größe eines Vectra A hat. Das alles führt zu einer Vermischung der Klassen. Die Leute die früher Astra gefahren sind fahren jetzt höchstwahrscheinlich Corsa bzw Mokka, und die, die früher Vectra gefahren sind fahren sofern sie bei Opel geblieben sind höchstwahrscheinlich Astra. Das der Zafira Blei-schwer ist (unser wiegt 1733kg) aber auch an der Plattform. Dennoch ist der Zafira ein tolles Auto und eine Alternative (wenn auch teuer) zu Touran und Sharan…da genau dazwischen positioniert.

          • Es ging u.a. um Dimensionen die polemisiert wurden.
            Fakt ist: Zafira-C (Tourer) ist deutlich schwerer und nicht mal kompakter als ein 5008 !
            Wer ist jetzt der „Mörder“ (?)

  28. Ein sehr guter Tag für Opel, ein sehr guter Tag für die gesamte PSA Group: Die richtigen Weichen sind gestellt worden. Danke Herr Tavares, danke Herr Lohscheller!

  29. Ich habe mir noch die Fragerunde nach der PK reingezogen. Kann mich auch nicht erinnern, dass ein GM-Boss an einer PK teilgenommen hat und solch klare Worte gefunden hat. Opel ist m. E. mach bei PSA deutlich besser aufgehoben. Tavares weiß es zu schätzen, was es heißt einen deutschen Autobauer zu haben. Und er wird dafür sorgen, dass wieder Geld verdient wird.
    Im ZDF habe ich einige Interviews von Opel-Mitarbeitern gesehen. Ich war entsetzt, wie negativ die sich geäußert haben. Da wurde von fehlender Glaubwürdigkeit der Manager usw. geredet. Mich überkam das Gefühl, dass sich da einige in der Opferrrolle pudelwohl fühlen. Quasi um Massenentlassungen betteln. Es wurden aber auch nur solche Kommentare ausgestrahlt. Ich habe auch das Gefühl, dass die Medien mit den fehlenden Massenentlassungen völlig überfordert waren. Es gab eigentlich keine heftigen Negativschlagzeilen. Selbst von und zu Autopabst Dudenhöfer war geschockt und hat gleich mal nachgeschoben, dass die Massenentlassungen eigentlich noch kommen müssen. Es geht ja mal gar nicht, dass er so daneben liegt, der Herr Professor! Er hätte besser mal Herrn Tavares zuhören sollen, wie er von der positiven Berichterstattung in Frankreich zur PSA-Krisenzeit sprach und wie das half. Nur dann wäre er eben als „Experte“ nicht mehr gefragt. Ein Schelm, wer Böses denkt!

    Wie gesagt, ich denke Opel ist bei PSA deutlich besser aufgehoben. Auch wenn es derzeit keine ganz dicken Motoren gibt. Aber auch das kann sich ändern, wenn man damit Geld verdienen kann. Dann wäre Opel sicher zur Stelle!

      • ja, so sieht es aus. Klingt alles sehr überzeugend und mit Hand und Fuß und enthält der Marke viele Freiheiten, die mancher nicht wahrhaben wollte. Zum Erfolg verdonnert steht und fällt vieles mit der schnellen Umsetzung. Insoweit: good luck!
        Aber eine Einschränkung sehe ich: „dicke Motoren“ wird es bei 95 g CO² nicht mehr geben. Weder bei Opel noch bei PSA noch bei irgendeinem Marktkonkurrenten in Europa. Vielleicht noch schlanke und leistungsfähige, aber keine dicken mehr.

          • Ich glaube vielen ist der Ernst der Lage nicht bewusst. Unter GM-Führung war es offenbar nicht möglich die CO2-Ziele zu erreichen. Wie auch, mit einem Bolt oder Ampera der nicht geliefert wird bzw. keine relevanten Hybride in Sicht und bei den Diesel auch nacht ganz vorne. Ist doch mittlerweile glasklar warum GM verkauft hat, bei den drohenden Milliardenstrafen. Jetzt ist man ganz aus Europa raus. Hat noch einmal kräftig Geld hingeblättert und ist diese Sorge endgültig los. Fast schon verantwortungsvoll, dass man an PSA verkauft hat, die mit den CO2-Werten schon sehr weit sind. Trotz Dieselgate ist der Ruf von deutschen Autos weltweit immer noch absolut top. Nur GM hat es nicht geschafft mit einem deutschen Hersteller Geld zu verdienen, der in den 90ern eigentlich noch besser als Audi war.
            Mit PSA-Technik ist Opel deutlich besser aufgestellt. Von GM kam doch ohnehin nix. Die Top-Zeiten von GM sind doch schon mind. 30 Jahre her. Wenn es keinen SUV-Boom gäbe, wären noch viel mehr GM-Marken platt. In einem Land wie Deutschland, dass unheimlich viel Geld für Autos ausgibt, sind Marken wie Cadillac völlig uninteressant. Keine Sau kauft diese Dinger hier in Deutschland. Warum wohl?
            GM hat Opel aus Detroit vom Schreibtisch aus geführt. Einmal im Jahr kam man für ein paar Fotos nach Rüsselsheim. Ich sage es nochmal, ich kann mich an keinen GM-Manager erinnern, der so ausführlich, klar und detailliert über Opel gesprochen hat. Außer Massenentlassungen ist denen doch nichts eingefallen. Das wahre Dilemma von GM ist, dass man mit guter Konkurrenz nicht umgehen kann. In den 80ern kamen die Japaner, danach die Koreaner und GM hat unaufhörlich Marktanteile verloren und seine Identität aufgegeben. In den 70ern war der Marktanteil von GM in den USA bei weit über 30 %. Und jetz? Die Hälfte? Das hat sich analog in Europa fortgesetzt, eben nur zeitverzögert. GM hat es einfach verkackt. Ich für meinen Teil bin froh, dass Opel jetzt in europäischer Hand ist. Wenn Opel wirklich so gut ist, wie wir alle glauben (auch ich), dann werden sie dem PSA-Konzern auch ihren Stempel aufdrücken. Immerhin gehören sie jetzt zu den Umsatzstärksten im Konzern. Das hat einiges zu bedeuten. Ich finde auch, dass Schwarzmalerei das Schlechteste ist, was man bei Opel jetzt braucht. Ich bin da mal ganz direkt, diese Schwarzmalerei hat für mich ganz viel mit „wenn ich gleich enttäuscht bin, dass tut es später nicht mehr weh“ zu tun. Wenn ich mir die Presse anschaue, dann ist da überwiegend Pessimismus angesagt. Da gibt es Journalisten und sog. Experten, von denen noch nie jemand verantwortlich in einer Autofirma gearbeitet haben, aber jetzt schon genau wissen was falsch läuft. Nur wie es richtig geht, wissen sie auch nicht. Ich habe ein Problem mit Menschen, die immer nur sagen können was nicht geht. Das sind typische Miesmacher, die nur eine Schlagzeile hinterher rennen, die anheizt. Mit den „gewünschten“ und nicht eigetretenen Massenentlassungen geht das jetzt nicht mehr. Jetzt wird die PSA-Technik und die Umwandlung in eine markenlose Hülle propagiert. Und selbst müssen sie um Online-Abos betteln oder ihre Websites mit Werbemüll jeglicher Art zuballern lassen, damit überhaupt Geld reinkommt. Zu allem Überfluss schreiben sie noch von einander tlw. wortgleich ab. Aber auf die müssen natürlich die Schwarzmaler hören.
            Bei Opel ist es kein Wunschkonzert. Es haben sich nicht viele darum geschlagen Opel zu kaufen. Und wer 18 Jahre lang Miese schreibt, ist eigentlich schon lange Pleite. Frei nach Tavares: Da muss man ganz ehrlich sein!
            Ich kenne Tavares natürlich nicht persönlich und auch die GM- und Opel-Manager. Auf mich mach Tavares einen sehr klaren Eindruck und geerdeten Eindruck. Offenbar hat er viele Wahrheiten bei Opel angesprochen, die einfach nur wehtun. Auch KTN hat das offenbar sehr schnell gemerkt. Ich selber arbeite nicht bei Opel, aber ich kann den „Oplern“ nur raten 130% und mehr zu geben sowie ausschließlich nach vorne zu schauen. Auch ein deutscher Autohersteller kann von anderen lernen.

          • Zum Thema Hülle: Man muss klar erkennen, dass die beiden PSA Derivate keine richtigen Opels sind und diese sind unter anderen Vorzeichen entstanden.

            Im nächsten Kalenderjahr wird sich mancher schon umschauen, was so an positiver Stimmung übrig geblieben ist. Man kann viele positive Dinge sagen/schreiben, aber der Eintritt des Gesagten ist dann doch nicht ganz wahrscheinlich… Wenn erst die verbindlichen Zusagen von GM und von PSA übernommenen auslaufen und das Ergebnis nicht passt, dann wirds eng.

            Mir persönlich fiele es schwer einen heutigen Opel zu kaufen:

            * Karl: zu klein und unwertig
            * Adam: zu klein und alt
            * Corsa: zu klein und alt
            * Astra: zu hässlich (am schlimmsten C-Säule), Ausstattung fehlt (z.B. akzeptables Sound System, akzeptables Navi), eigentlich zu klein
            * Insignia: recht lang, dafür nicht ganz so guten Innenraumausnutzung, nur Fließheck, kein Benziner ~200 PS, keine akzeptable Abgasnorm/OPF wird geboten (wie bei vielen anderen auch), Ausstattung fehlt (akzeptables Navi, Farbenauswahl noch begrenzt, schlüsselloses Öffnen nicht abwählbar, AT-8 nur begrenzt verfügbar)

          • Sorry, bei diesen Ansprüchen bist du bei Opel mal komplett falsch. Da kommt noch nicht einmal Audi in Frage (Hülle Audi, Technik VW). Da bleiben eigetnlich nur noch BMW, Benz und die Sportwagen von Porsche übrig.
            Ob wir wollen oder nicht, im Zuge der Elektrifizierung kommt es nicht mehr auf geile Motoren, Getriebe usw. an. Es wird die Kunst sein, eine Hülle zu schaffen, welche die Menschen anspricht. Da werden Design, Infotainment, Assitenzsysteme, Haptik der Ausstattung usw. das Kriterium sein.
            Übrigens finde ich gerade die C-Säule bei Astra sehr gelungen. Das Fahrzeug wirkt fast wie ein Coupe. Bei ST hätte man sich sicher den Schlenker nach unten sparen können. So ist das nunmal mit dem Geschmack. Aber du scheinst ja alles genau zu wissen. So macht der Blog halt nur begrenzt Spaß.
            Du schreibst, dass wegen der schnellen Erfolge die Stimmung kippen wird. Gründe dafür kann ich bei dir aber keine entdecken. Halt nur die Aussage. KTN hat zu Beginn seiner Amtszeit mal gesagt, dass man sich bei Opel an Verluste gewöhnt hat. Auch das war wohl eine richtige Feststellung. Es wird Veränderungen geben. Man kann Angst davor haben, man kann sie aber eben auch positiv angehen. Bei Letzterem gibt es wenigstens eine Chance. Bei Angst eben nicht! Chancen sind das Einzige was Opel noch hat. Angst bedeutet schon jetzt die Flinte in Korn geworfen zu haben. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Andere scheinen Einiges besser zu machen (auch ohne 200 PS Motoren). Auch hier kann man jammern. Nur jammern bringt halt nichts. PSA ist dezeit die einzige Chance die Opel hat. Andere gibt es nicht. Auch das ist die Wahrheit. Ich kenne dich nur hier aus dem Blog und habe sicherlich nichts gegen dich, auch nichts gegen Kritik. Sorry, du kommst schon etwas besserwisserich rüber. Ich dachte, ich schreibe es dir mal. Beim Schreiben kommt ja manches nicht so rüber, wie man es meint. Mir liegt aber gewiss nichts daran mit dir zu streiten. Meine Motto ist nun mal, immer positiv bleiben, vor allem, wenn ich es nicht beeinflussen kann.

          • Nun, da bist Du wohl nicht auf aktuellem Stand. Live Services hat bspw. Hyundai im i30! Sieben Jahre sind diese dabei! Lifetime Mapcare, also Karten für immer*! Zählt sich Hyundai neuerdings zu den Premiumherstellern? Skoda hats auch. Vielleicht sollten einige mal anerkennen was Stand der Technik ist, statt zu jammern wie weltfremd doch andere sind. Sie sollten sich zeitgleich auch fragen, wo man denn Opel bitten einzusortieren hat…

            Hier ein tolles Beispiel: Wie hieß es am 10.11.17 von „vielfahrer60“ doch so schön: „Ich weiß einfach nicht, warum mir mein Navi jedesmal erzählen muss, dass da eine Verkehrseinschränkung kommt; wenn ich da täglich lang fahre, weiß ich das auch ohne diese Ansage!“ Es ist ja schön, dass man sich auf täglich gefahrenen Strecken die länger dauernden Behinderungen merken kann. Was machen jetzt bloß die anderen, die da nicht täglich lang fahren und nicht im Stau stehen wollen?

          • Ich weiß jetzt nicht wie wir auf einmal beim Thema Navi sind, aber egal. Ich fahre jetzt schon ca. 140.000 km ein Fahrzeug ohne Navi. Dafür verwende ich ein Smartphone. Das ist tausendmal besser als jedes Navi von den Autherstellern. Da gibt es verschiedene Möglichenkeiten Online Navi (google Maps, waze…) und welche mit offline-Karten (bspw. Copilot, 26,99 € für DACH, Liftime-Karten). Ich nutze selber wechselweise, quasi nach Lust und Laune waze (sehr gringer Datenverbrauch und gute Suchmaschine) und Copilot. Beide zeigen und warnen(vor) Geschwindigkeitsbeschränkungen (waze ist da besser). Vor allem kommt man immer an. Einziger Nachteil ist das kleine Display.
            Auch die Staumeldungen sowie die Umfahrungstipps sind sehr gut. Ich kann nicht verstehen, warum die Hersteller da eigene Systeme bauen. Bei der Schnelllebigkeit im Smartphone- bzw. Tabletbereich sind die doch eh chancenlos. Mein nächster Dienstwagen wird mit ziemlicher Sicherheit kein festes Navi für teures Geld haben. Wieso soll ich mehrere tausend Euro ausgeben, wenn das Smartphone die Navigation einfach so nebenher erledigt. Zu hoffen bleibt nur das apple carplay und android auto noch mehr Apps unterstützen. Bei uns in der Firma bestellt kaum noch jemand Autos mit festem Navi, außer es gehört zur Serie (bspw. Sondermodelle). Die Navigation per Smartphone hat noch den Charme, dass es bei einer längeren Fahrt automtisch geladen ist. Ich habe somit immer ein vollgeladenes Smartphone, wenn ich irgendwo ankomme. Das Smartphone in Kombi mit apple carplay bzw. android car wird den festen Navis den Rang ablaufen. Da bin ich mir sicher. Spätestens wenn die Apps dann irgendwann auf Alexa oder Siri hören. Die funtkioneren jetzt schon besser wie jede Freisprechanlage. Quasi null Fehler. Die Multimediasysteme der Hersteller werden nie die Performance eines mordernen Smartphones erreichen. Da sind die 1150 € für ein Iphone X schnell wieder drinne!

          • Das Thema ist eigentlich auch geklärt, bzw. „Q“ (vgl. ST TNG 😉 ) hat sich dazu schon geäußert. Ich zählte es aber nur noch mal mit auf.

            Warum die festen Navis wohl nie verschwinden werden hast Du dir schon selbst beantwortet. Ein separates Gerät fügt sich niemals in das Interieur ein (gilt auch für PNAs). Es fliegt rum, da es z.B. Menschen gibt die das Telefon in den Tacho legen! Es ist ein störendes Kabel notwendig (gilt auch für PNAs). Man ist auf Apps mit geringem Funktionsumfang angewiesen. Von den Softwareproblemen kannst Du in den Foren lesen. Und zum Überfluss: man braucht diese Dinger auch fürs autonome Fahren!

            Zum Thema Audio: Die viel gepriesenen schlauen Telefone haben meist sehr bescheidene Audioqualität. Gerade die Geräte mit dem Apfel + Beats KH. Viele haben sich an den Klangmatsch wohl schon gewöhnt, aber es gibt eben auch Menschen, die es „sauberer“ hören wollen.

            OT: Wer Apple kauft betrügt den Staat!

          • Ja klar, die Fahrgeräusche passen ja super zur Musik.

            Wie schön, wenn die Welt sooo einfach wäre! Ach, Übrigens, wie viel Steuern hat Opel in den letzten Jahren gezahlt? Ist mir gerade entfallen!!! Gut auch, dass VW die Milliarden-Abschreibungen auch freiwillig nicht von der Steuer absetzt. Hauptsache mal konsequent bleiben!
            Lass mich raten, bist bestimmt auch kein Bayern-Fan?

          • Ich schrieb nichts von Fahren. Die Qualität ist so einfach schon schlecht und dann kommen noch die Fahrgeräusche dazu. Von Gewöhnung an schlechte Qualität schrieb ich ja schon und dann kommt vielleicht bei dir noch die altersbedingt Abnahme des Vermögens hohe Frequenzen wahrzunehmen dazu?

            Lass mich raten: Du hast bestimmt die billigsten Papierlautsprecher drin und meinst es ist ausreichend. Alle anderen sollen damit gefälligst auch klar kommen?!

          • So langsam nervt’s mit Deiner abfälligen Art & Weise!

            Entweder Du begegnest Deinem ggü. auf Augenhöhe oder Du läßt es einfach bleiben, diese Belehrungen sind unangemessen!

            Und wenn Dich das alles so nervt bei Opel, dann wechsel halt die Marke – so what?

            > Lass mich raten: Du hast bestimmt die billigsten
            > Papierlautsprecher drin und meinst es ist ausreichend.
            > Alle anderen sollen damit gefälligst auch klar kommen?!

            Übrigens werden Papiermembranen auch in hochwertigen LS verbaut, da sie auch Vorteile bieten, es kommt auf deren Zusammensetzung, Beschichtung und Verarbeitung an. Das nur mal nebenbei …

          • Lass ihn doch, wenn er sonst nix hat. Manchmal sind es die Lautsprecher, beim nächsten Mal sind vielleicht die Außenspiegel irgendwie falsch. Man ist halt manchmal auch in seiner Haut gefangen und kommt eben nicht raus. Kann auch sein, dass wir das Problem . Wenn wir auch die fundamentalen Umgangsformen voraussetzen.

  30. Ein Plan der nur funktionieren kann, wenn er nicht wie einst, im sich Todsparren endet!
    Deshalb kann ich nur warnen nicht die gleichen Fehler zu begehen, die schon ein Herr Louis R.Hughes mit dem Prof. Peter Hanenberger, begehen wollten und Opel als einen beliebig austauschbaren Massenhersteller zu verkommen, der sich nur noch bis zur unteren Mittelklasse und über „ Masse“ und nicht Klasse artikulieren sollte !
    Das ging damals schon „fast“ schief und dieses wird so in der Zukunft, erst recht nicht gelingen, wenn keine emotionalen, qualitativ Wertigen Produkte auf den Markt gebracht werden.
    Image kann nur entstehen, mit Technisch ambitionierten Leuchttürmen, mit Ah-Ha Effekten!
    Image kann leider nur, von Oben nach Unten abstrahlen, niemals umgekehrt !
    Man wird einfach keinem Konsumenten klar machen können,dass es wesentlich schwieriger ist, einen Kleinwagen mit kleinst Budget,mit den gleichen Rahmenbedingungen erfolgreich zu konstruieren, wie ein Fahrzeug aus der Ober- oder Luxusklasse ! Dafür erhält man von dem geschätzten Kunden, niemals den Respekt und die Achtung die dieses Produkt nötig hätte.
    Aber für Fahrzeuge mit geballter Hochleistungstechnik und Optischer und Haptischer Qualität, hagelt es Bewunderung und Ehrfurcht, die dann die Marke erstrahlen lässt.
    Nur hier hat man dann, für seine Kleinst- Klein- und Mittelklassenwagen ein Fundament um diese gerade gegen die asiatische Konkurrenz positiv, werthaltiger abzugrenzen!
    Opel braucht hier dringen Leuchttürme und ob man die durch reine Einsparung und nur zweit Plattformen errichten kann wage ich zu bezweifeln!!
    Ich als studierter Ing. und Vertriebsexperte mit fast 30 Jahren Erfahrung, weiß wovon ich da Rede!
    2.Thema Elektrifizierung: Also zu dem „Supergau“ Elektrofahrzeug, der ungeahnte Umweltfolgen bzgl. Zerstörung von Naturflächen, mit enormen Wasserverbrauch und CO² Ausstoß für die Gewinnung von seltenen Erden und für die Herstellung der Batterien ( LI-Se- Zellen), des Magnetkern der E-Motoren, sollte sich jeder verantwortliche genau überlegen! Die Infrastruktur wird eh nie erreicht werden können mit reinen E-Fahrzeugen als Ersatz aller derzeit fahrenden Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben!
    Wir haben die höchst entwickelte Motorentechnologie, die größte Grundlagenforschung und sollen “ Nur “ Elektromotoren bauen?!?!?
    Wo uns alle Asiaten sofort auf gleicher Höhe begegnen!!!
    Das wäre kollektiver Selbstmord, wo es wesentlich intelligentere Lösung mit Wasserstoff geben würde, wo wohl dann „nur“ die Mineralölindustrie etwas dagegen hätte !Aber unsere Industrie könnte nach wie vor Verbrennungsmotoren bauen, in Kombination als Hybrid oder Rangeextender mit einer Fluidbatterie, die nun wieder Sinn machen würde, weil die Energie für die hohen Temperaturen die eine Fluidbatterie benötigt, ja die Onbord-Generatoren, problemlos bereit stellen könnten ! Vorteil , keine LI-Batterien mehr mit der ganzen Umweltproblematik, keine Infrastrukturprobleme bzgl. Laden, und der Technologievorsprung bleibt in EUROPA!
    Opel hat Rangeextender-Technologie ( oder GM -Patent _Lizenzen ?) wie BMW auch (was wunder), ein hervorragendes TEZ und Grundlagenforschung, warum sollte die PSA das platt machen ?!
    Und auf die Unternehmensberatung McKinsey, hinsichtlich Elektrofahrzeuge (rein elektrisch )sollte man hierbei mal überhaupt nicht hören und auf gar keinen Fall auf diesen Zug von McKinsey aufspringen.

    In diesem Sinne Ted

    • Die Flächen wurden und werden immer noch zerstört. Stichwort ist hier: „Bio“-Ethanol. Was haben wir dadurch?

      * Freisetzung von CO und CO2 (Abbrennen, biologische Zerfallsprozesse,…)
      * Urwald vernichtet
      * Pflanzen und Tiere vernichtet
      * Arten ausgelöscht
      * enorme Mengen Wasser verbraucht
      * Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln
      * Energie für Herstellung und Transport des „sauberen“ Kraftstoffes aus Braunkohlestrom, der (mit „Bio“-Ethanol versetzte Kraftstoff) dann auch noch vom dt. Steuerzahler subventioniert werden muss

      • 1. Freisetzung von CO & CO2 passiert nahezu überall(Vulkane(größter Teil), normales Lagerfeuer, etc.)
        2. Der Urwald wird auch aufgrund von Sojaanbau(für Veganer) und anderen Getreidearten vernichtet.
        3. siehe 2.
        4. passiert auch ohne Autos
        5. Zur Herstellung einer Jeanshose werden 11.000 Liter Wasser benötigt!
        6. Wird auch für Lebensmittel benötigt
        7. Es wird alles mögliche Sinnlos durch die Welt gefahren und überall wird Energie benötigt!

        • Eigentlich müsste man schreiben, dass das eine typisch deutsche Sichtweise ist immer auf andere zu zeigen, statt einfach zu machen, aber Du bist ja nach meinem Wissen keiner.

          Du weißt schon, dass es immer auf die Menge und Häufigkeit ankommt, wenn Du schon Vulkane anführst?

          • 1. Deutsch zu sein ist Definitionssache(Politisch oder Sprachlich)!

            2. Ja, es kommt auf die Menge an. Das Problem ist, dass die Autos den geringsten Teil dazu beitragen, aber am härtesten abgestraft werden. Es fahren immer noch Kreuzfahrschiffe/Fähren ohne jegliche Filter(nicht mal Kat) auf den Meeren herum und auch die Flugzeuge werden immer mehr und immer billiger!

            PS: Ich fliege nicht und ich fahre nicht mit Kreuzfahrschiffen, daher ist es mir einfach nur egal was andere vom Verbrenner-Auto halten, ich werde Verbrenner fahren so lange es irgendwie möglich ist!

    • Ja, das kann man nach der „Vorstellung“ so schreiben + lesen + denken + …. um bei Herrn Tavares zu bleiben. Der Plan (welcher auch immer) sind nur 5 % !

      Die übrigen 95….kommen erst. Sind sofort anzugehen !

      😉

    • bester Artikel zum Thema bislang! Wenn ich all die Beiträge der Schwarzmaler in der Deutschen Presse und auch hier im Blog so Revue passieren lasse, kann ich nur sagen: erstklassig das Bein gestellt! Und der Artikel hinterlegt, warum das so ist und welche Logik dahintersteht und welche Potentiale sich aufgetan haben. Da sollte sich mal so mancher eine Scheibe von abschneiden! Strategisch kaum besser lösbar! Alle Achtung Herr Tavares und good luck Herr Lohscheller. Und der Presse sollte man ans Knie nageln: es geht auch anders! Das Umparken wird noch eine Weile brauchen, aber es wird sich für alle lohnen. Nicht zuletzt aber als wichtigstes für uns Kunden! Auch die Konkurrenz wird das irgendwann zu spüren bekommen. Ich kann nur sagen, auf diese Firma Opel mit dem großen Bruder im Rücken kann auch ich wieder stolz sein! Jetzt schon und damit möglicherweise einige Jahre vor der noch nicht umgeparkten Allgemeinheit. Und wenn wir diese Einstellung in den Blog und nach draußen tragen, dann kann es jeder andere auch lesen. Lasst uns hier unseren Beitrag leisten, dass das Werk gelingt!

      • Auch ich muss sagen, ich bin absolut begeistert von diesem Artikel: Nirgendwo sonst in der gesamten deutschen Medienlandschaft wurde der Hintergrund dieser neu geschaffenen Konzern-Allianz aus Groupe PSA/Opel, Dongfeng China und BNP Paribas besser beleuchtet. Die Chancen für alle Beteiligten liegen klar auf der Hand, im Artikel einleuchtend und anschaulich erklärt, besser gehts nicht. Man muss auch den Hut vor Herrn Tavares ziehen, mehr Vorausplanen geht nicht, eine Meisterleistung, jetzt schon. Wenn ich mir dagegen so manche Schwarzmaler ansehe, beschleicht mich der Verdacht, es wurde entweder schlecht recherchiert, oder es kann nicht sein was nicht sein darf. Als wollten manche der Sache aus Prinzip keine Chance geben. Sie alle werden eines Besseren belehrt werden. Für mich steht fest, dass hier in sehr kurzer Zeit ein global Player geschaffen wurde. Und Opel ist integraler Bestandteil dieser Allianz.

        • Genau. Netter Artikel und gut recherchiert. Dennoch: Die Verkaufszahlen müssen steigen und das Image von Opel verbessert werden. Das zählt uns sonst nichts. Erklärungsversuche zur Vergangenheit sind ja ganz nett und die Zukunft mit PSA ne gute Basis (und um Welten besser als bei GM). Aber Opel ist halt französisch und damit haben die deutschen Käufer so ihre Probleme. Mal sehen, ich hoffe es, dass Opel endlich uf die Beine kommt …

          • Und was ist Seat ? Skoda ? Mini ? Kia/Hyundai ?…

            Wieso sollen nur andere ihre Blechkiste auf 4-Rädern (besser) verkauft bekommen. Woran liegt es („einzig“) heutzutage ?!

          • „Umparken im Kopf“ war „nett“ – aber nachhaltig ?

            „7-in-17“ sind im Handel angekommen. Terminlich soweit abgehakt.

            Und weiter ?!

          • nix mehr mit 8 in 18 und 9 in 19 …
            jetzt nur noch 9 bis 20 …
            wenn das alles „Opelz“ werden (na gut, jetzt werden es PSA-Opelz statt GM-Opelz), dann ist das wurscht. Nur keine importierten Korea- oder Türkei-Kisten mehr, das ist schon die halbe Miete! Nichts gegen deren Qualitäten, aber ein 9.000-Euro Auto mit Schiffsdiesel aus Korea zu importieren konterkariert halt einfach jeden Ansatz an CO²-Einsparung und jeden Versuch, die Auslastung der Werke und die Sicherung der Arbeitsplätze so umzusetzen, wie es zum Erhalt von Opel notwendig wäre …

          • Ich meinte eigentlich, dass man zu den 7-in-17 auch mal Werbespots machten sollte !
            Oder gucke ich zu wenig TV und verpasse vorhandenes ?!?

          • @Didi: leider nicht, Opel schaltet fast keine Werbung. Insignia -> seit 3 Monaten nichts
            Mokka X -> Lichtspot mit Klopp hat ich diesen Monat 2x gesehen
            Aber sonst NICHTS!

          • Vielleicht ist nach den ganzen Neueinführungen in diesem Jahr mit drei großen Kampagnen (Crossland X – Handtasche, Insignia – Klopp-Spot, ON Sondermodelle – BVB-Spieler) und dem neuen Marken-Claim das Marketingbudget einfach auch mal erschöpft? Der Grandland X wird dann sicherlich im nächsten Jahr beworben, wenn auch der große Diesel beim Händler steht.

          • Gewiss: Budget, neu-Ausrichtung, Strategie, Taktik,…wer weiß was da alles wackelt, sich verändert und noch Zeit braucht…

            Herr Küspert vom Vertrieb hat ja jetzt die Doppelaufgabe und von „TM“ das Marketing mit übernommen.
            Ein Vorstandsgehalt damit aber auch weniger, so wäre aber auch mehr frei für die Werbung an sich 😉

          • @didi
            ich bin mir relativ sicher, dass in der 100 – Tage – Frist alle Aktivitäten auf Null gefahren und nur das Notwendigste umgesetzt wurde, was zur Aufrechterhaltung der Produktion und zur Präsentation auf der IAA gebraucht wurde. Lohschi hat ja darauf hingewiesen, dass die „gesamte Belegschaft“ am Plan mitgearbeitet hat, da bleibt keine Zeit mehr für andere „Spielchen“ …

            Erster kleiner Lichtblick danach wird wohl das Licht-Schatten Konterfei oben im Artikel, was als Studie „Bigland GTX“ ( 😉 ) oder Mokka II in Genf seine Geburt erleben könnte. Bin mal gespannt, wo die Design – Reise nach Eintritt in die PSA-Welt hingehen wird …

          • Joaar, da war ein gewisser „Freeze“ wohl mit eingeleitet, „Rien ne va plus“ 😉

            Aber am Bsp. IAA-Messestand sprach es H. Tavares unmittelbar vor Ort laut aus, welche Verschwendung von OPEL dort noch betrieben wurde, im Ggs zum Citroen-Stand nebenan 😉

            Genau. Genf, da darf sich das ganze Neue um so plastischer in einer (Vorab-)Studie konkretisieren, wie sie der Teaser bereits vorzeichnet.
            Bin mal gespannt, ob Zafira + Mokka nach Meriva auch noch als Modellnamen verschwinden. Zuzutrauen wäre es…

            Ein 7-Sitzer aber dennoch erforderlich, so dass dem Peugeot 5008 auch eine „opelisierung“ widerfährt.

    • Sehr guter und erleuchtender Artikel. Sonst liest man ja nur Schwarzmalerei.

      Bei dem Fall mit dem Abschlepphaken musste ich mir mehrmals an den Kopf fassen. Klingt wie eine Entscheidung aus der Politik.

      • Klar. Hochheilige Firmenpolitik aus den Türmen in Detroit.
        Das einzige mal wo die „Big Three“ (CEO von GM, FORD, Chrysler) vorgeführt wurden, war zu der Pleite-Nummer in 2008 vor einem Ausschuss des US-Senats.

  31. Die größte Chance für Opel , ist die Öffnung der Märkte außerhalb Europas.
    Märkte die von GM gesperrt wurden für Opel.Unter gleichen Voraussetzung und Beschränkungen wäre VW, BMW und Mercedes nicht das was sie nun sind. Der begrenzte und bereits stark gesättigte EU-Markt, lässt für Expansionen nun auch kaum noch Wachstum zu.
    Überlegt man noch rückblickend, was Opel für Marktanteile ohne Not und wohl auch
    ohne deutschen Sachverstand verschenkt hatte (Diplomat, Monza/Senator,Omega, GT, Calibra und Frontera samt Ihren Derivaten), ist PSA hier sicher nicht zwingend der Sargnagel für Opel, sondern ein Stück Zukunft, dem man aber nicht nur Qualitativ hochwertige und anspruchsvolle aber auch emotionale Fahrzeug zum Erfolg an die Seite stellen muss. Und die Emotionalität ist leider in den letzten 20 Jahren eher zu kurz gekommen.

    • Bei den anderen/neuen Märkten muss man aber auch erstmal kräftig investierten.
      Sich „bekannt“ machen, Vertrieb aufbauen, etc.

      Naja – wird jedenfalls nicht langweilig und interessant zu beobachten wie sich das nun weiter/anders entwickelt als zuvor !

    • Was ist, wenn dann auch diese Märkte gesättigt sind? Was soll dann passieren um zu wachsen? Warum wächst Du nicht ins Unendliche? Man kann auch Geld verdienen ohne zu wachsen.

    • als erstes werden sie die Märkte erschließen, wo PSA schon aufgestellt ist und damit bei kleinem Aufwand relativ schnell agieren können. Es geht dabei nicht darum, auf Teufel komm raus zu wachsen, sondern auf Teufel komm raus bei im Modellzyklus regelmäßig nachlassender Nachfrage die Werksauslastung zu verbessern und damit die Stückzahlkosten zu senken. Das hat auch ohne Preisaufschlag Sofort-Effekte zur Folge.
      Gesättigte Märkte gibt es außerdem überall. Der deutsche Markt war auch gesättigt, als Mini auf die Bühne trat. Und Skoda gab es vor 1989 auch nicht, auch nicht Hyundai oder Kia. Das ist also ein absolut sinnloses und inhaltsleeres Totschlag – Argument. Alle vier genannten haben vom schleichenden Tod von Opel profitiert. Warum nicht umgekehrt auch so!

  32. Es wäre schön, wenn es mal einen neuen Thread zum Diskutieren über die neuen Modelle geben würde. Dieser hier ist so langsam ausgelutscht. Opel/PSA hat nun verkündet, wie es weitergeht. Und der ganze „Spekulatius“, der hier jetzt herrscht, wird immer anstrengender, zu lesen. Man sollte jetzt mal positiv in die Zukunft sehen.

    Zwar offtopic, aber vielleicht aktuell mal aus Kaufinteresse wichtiger: Mir ist gerade aufgefallen, dass der Top-Diesel des Grandland X nun plötzlich mit 130 kW (177 PS) statt bisher 132 kw (180 PS) ausgewiesen wird. @ Herrn Quanz: Wie kommt´s dazu?

    Sehr gut finde ich die neue Ausstattungslinie „Ultimate“ beim Grandland X, alles drin bis auf ein paar Kleinigkeiten. Jedoch als 2.0 D in dieser Ausstattungslinie mit 42.610 € Grundpreis meiner Meinung nach viel zu teuer, davon abgesehen mit fast 4.000 € Aufschlag zum 1.6 D (beide Antriebe mit AT verglichen) nicht mehr recht im Verhältnis stehend.

    Es fehlt übrigens auch nach Einpflegen der neuen Ausstattungslinie die Möglichkeit, sportliche Optionen zu wählen (z.B. abgeflachtes Lenkrad, das es ja bereits in Corsa, Astra und Insignia gibt wie auch ein schwarzer Dachhimmel). Das sollte man schnell nachreichen.

    Ich persönlich (und sicher auch andere) fände auch die Option einer 20″-Felge (etwa die vom Insignia) nett, da sich am Design der 19″-Zoll-Felge ebenfalls wieder die Geister scheiden…

    • Ich finde da eher wieder das Ungleichgewicht zwischen Benziner und Diesel auffällig! Was mir eben noch auffiel ist die Möglichkeit eines Live Chats im Konfigurator!

      Den Preis fand ich schon früher zu hoch. Das ist schon das Niveau vom Insignia! Die Felge fände ich gefällig, aber ja, es sollte noch Wahlmöglichkeiten in der höchsten Ausstattungslinie geben.

      • Das Ungleichgewicht bei den Benzinern könnte damit ausgeglichen werden, wenn man den 1.6 mit 165 PS aus dem Peugeot 3008 ebenfalls ins Motorenangebot mit aufnehmen würde. Mir absolut unverständlich, warum dieser Motor noch nicht erhältlich ist. Und der Preis des Top-Diesel ist in der Tat Insignia-Niveau. Ob diese Rechnung aufgeht?

        • Da fragt man sich, wass dann das Mittelklasse SUFF kosten soll. Aber löblich, das der 2l Diesel AT-8 hat. Welche Unterschiede gibts da (PSA) zur AT-8 im Insignia (GM)? Der 1.6er PSA-Benziner hat aber auch nur AT-6 im 3008.

          • Da bin ich ja beruhigt, dass das Getriebe keine Saisonware ist und immer ein anderes eingebaut wird. 😀

          • Dass der 1.6er im 3008 nur eine AT-6 hat, wäre aber doch noch OK, es geht ja um die „vernünftige“ Leistung von 165 PS bzw. auch um einen Vierzylinder-Benziner, der ja bei der breiten Käuferschicht nach wie vor beliebter sein dürfte als der 3-Töpfer. Es wäre einfach ein souveräneres „Triebwerk“.

          • Ich fuhr unlängst den Topbenziner mit 152 PS + Allrad im Mokka X (nicht mein Wunschfahrzeug) und AT-6. Es machte mich nicht so glücklich. Dieser 1.4er ist aber dann doch besser als der alte mit 140 PS und MT-6 😉

    • @Drummer 79
      der Leistungsunterschied kommt von der Einführung von adblue und SCR-Kat. Der 1.6er im 308 hat das auch, jetzt aber nur noch 1,5 l statt 1,6 l Hubraum und trotzdem 130 statt 120 PS (und wahlweise ein AT6). Und den 177er gibt es zudem in der 308er GT-Version als AT8. Beide Diesel erfüllen damit Euro 6d! Beim 308 wird zudem beim Ausrollen der Motor bereits bei 20 km/h ausgeschaltet! Auch interessant: im 308 gibt es den 3-Zyl. 1.2 er Benziner (!) ab sofort mit Partikelfilter bei unverändert 130 PS.
      Das sind genau die Maschinen, die auch im CLX und GLX verbaut werden und deshalb in Kürze auch dort so zu finden sein werden. Außerdem hat der 308 div. neue Assistenzsysteme, u.a. auch eine Verkehrsschilderkennung. Man kann ja mal raten, ob die „von Opel“ kommt. Andererseits hat er jetzt auch das Tom-Tom mit Echtzeit-Verkehrsinfos und man kann ja mal raten, wer das nächstens auch bekommt.

      Ich freu mich auf das FL des Astra in 2018 (?!). Ihr könnt ja jetzt mal raten, warum …

      • Bei 20 km/h bereits (?)!!….beim CLX ist absoluter stillstand erforderlich. sonst sofort (wieder/weiterhin) an.

        Verkehrsschilderkennung empfinde ich als totalen Schrott !
        Gefühlte 5 m vor dem Schild wird es einem erst angezeigt + winzig klein im Zentraldisplay. Was soll das ?!?

        Zum einen wäre die Info viel früher nötig, um (allein) daraus gesetzeskonform eine Anpassung der Geschwindigkeit vorzunehmen.

        Und wenn ich schon so bescheiden aufmerksam durch die Gegend düse, auf Schilder nicht achte, bin ich dann tatsächlich um so aufmerksamer zu dieser winzig-kleinen Anzeige im Display ?!?

        Gottlob piept es wenigstens nicht bei „Verstoß“…

        Ach. Und das Ortsschild, mit entsprechendem Geschwindigkeitsgebot, das erkennt das System nicht.

        „Bravo“ (!)

        Dann lieber einen besser ausgeleuchteten Kofferraum.

        • @didi / X-didi
          die Verkehrsschilderkennung sehe ich eher als Erinnerung, wenn ich nicht aufgepasst habe. Natürlich passieren auch Fehler, z.B. wenn das Schild durch einen belaubten Ast teils verdeckt wird. Ganz achtlos kann man also nicht rumfahren. Aber zum Thema Geschwindigkeitsanpasssung kann ich Dich entwarnen, man hat hinter dem Schild Karenz zur Anpassung (auch beim Ende(!) einer Beschränkung!), weshalb ja auch Blitzer erst in einigem Abstand stehen dürfen, aber auch direkt vor einer Auflösung(!!!).
          Was der 308 jetzt zur Verkehrsschilderkennung dazu hat ist die Option, diese Geschwindigkeit auf den Tempomat zu legen, so dass er Dich automatisch auf Tempo hält. Alles kleine Schritte hin zum autonomen Fahren … oder anders gesagt zur Entmündigung der Fahrer …

          • Es war ja auch überspitzt gemeint, von wegen nur/überhaupt darauf verlassen. Ganz im Gegenteil.
            Die Anzeige geht an mir komplett vorbei, weil ich eben aus der Frontscheibe „ordentlich“ herausschaue, statt im Display zu „versinken“.
            Beim CLX kann man das angezeigte Tempo-Schild im Weiteren dann in den Tempomat mit (manueller) Bestätigung übernehmen.

            PS: Diese Karenz der Anpassung ist aber nicht wirklich so absolut einforderbar (!)
            Im Prinzip hat man soweit vorausschauend, angepasst zu fahren, dass dafür nicht wirklich+rechtlich allzu viel Abstand bleiben muss !
            Wer meint, z.B. über Richtgeschwindigkeit (130 km/h) zu fahren, wo freies fahren erlaubt und damit seine 250 und mehr macht – kann nachher nicht damit kommen:
            „Diese Baustelle/das 80er-Schild, es kam so plötzlich, da hatte ich halt noch 200 m danach 150-Sachen drauf.“

            Umgekehrt, die Gemeinden verlagern ihre Ortsschilder mitunter sehr weit nach außerhalb, vor die erste Bebauung.
            Aber auch hier, wenn da vorn schon ein Bauernhof vorgelagert ist, hierzulande ein Friedhof mit Parkplatz zu gegenüberliegender Seite/querende Fußgänger.
            Da wird auch „gern“ kurz nach Ortsschild mobil geblitzt !

  33. Aha, also am SCR-Kat hängt es. Da wundert es mich aber dann doch, dass man den 2.0 D erst mit 180 PS konfigurierbar macht (und er sicher auch mit dieser Leistung schon bestellt wurde), jetzt aber 3 PS abknöpft. Wird es bei der Auslieferung denn dann überhaupt dazu kommen, dass die ersten Kunden auch wirklich einen mit 180 PS erhalten? Wäre ja anders herum hinsichtlich des Kaufvertrages ein Produktmangel, da nicht geliefert wie vertraglich vereinbart… ui ui ui… das könnte rechtlich ne heiße Kiste werden.

    • Neee. Da wird man schon im Rahmen gewisser Anpassungen/Validierungen etc. einen „Spielraum“ haben.
      Diese schönen, runden, satten Zahlen, fein gestuft, das ist doch auch eh nur Marketing.

      Als wenn da 137,56 PS stehen würde…;)

      • Tja, Spielraum… klar steht die PS-Angabe nicht komma-genau in der Liste, aber hier reden wir ja davon, dass der Kunde weniger PS bekommen würde, als er bestellt hat. Andersrum klar, wer sagt da schon nein, wenn es ein paar PS mehr sind? Aber hier „schrumpft“ ja die bestellte Leistung, und wenn wir hier auch nur von 3 PS reden, die man eh nicht merkt im Fahrbetrieb. Da geht es ja um ein Prinzip. Es würde dann eben nicht das geliefert werden, was man auf Basis des rechtskräftigen Kaufvertrages bestellt hat. Somit ein klarer Produktmangel. Na mal abwarten… man wird ja sicher davon hören.

        • Im Kleingedruckten steht doch immer was von der Unverbindlichkeit, wie auch Abweichungen sonstiger Art im Laufe eines Modelljahres. etc.
          Du kannst weder den Normverbrauch im Alltag einfordern.
          Noch den dargestellten 0-100 km/h-Wert auf 1/10 sek genau, bzw. nicht in deiner Umgebung zu anderem Klima/Höhe/Zuladung etc.

        • @Drummer79
          Spielraum – den hast Du eher über Deinen FOH. Der wird Dir schon erzählen, dass ja ein Mehrwert damit verbunden ist, nämlich eine bessere Abgas – Einstufung und damit ggf. sogar eine Steuer-Ersparnis oder eine blaue Plakette oder ein reineres Gewissen oder oder Fahrzeug – Mehrgewicht oder einen zusätzlichen Filter mit viel Edelmetall darin oder was ihm sonst noch einfällt …

          • Das würde ich im Falle des Falles aber drauf ankommen lassen. Wenn ich 180 PS bestelle, habe ich rechtlich einen Anspruch darauf, diese vertraglich vereinbarte Leistung auch zu bekommen.

            Wir reden auch nicht über Beschleunigungs- oder Verbrauchswerte, die in letzter Instanz einzig und allein meiner Fahrweise zuzuordnen sind, sondern über einen Leistungswert, der notfalls auf dem Prüfstand erreicht werden muss. Eine Leistungsstreuung darf dann bestenfalls nach oben erfolgen. Weniger PS als angegeben, darf das Auto nicht bringen. Vergleichbar in etwa mit dem Tacho, der nicht nachgehen darf.

            Nachträgliche Anpassungen eines Motors (dann auch mit weniger PS) im Laufe eines Modellzyklus bzw. im Rahmen des technischen Fortschritts (hier: modernere Abgasreinigung) sind ja das eine und dann auch legitim. Den aktuellen technischen Stand der Dinge weiß ich aber dann zum vorgesehenen Bestellzeitpunkt und kann mich demnach von vorn herein für oder gegen das Auto entscheiden.

            Bereits bestellte Autos müssen die vertraglichen Kriterien jedoch erfüllen, sonst liegt ein Mangel im Sinne der Produkthaftung vor und das Fahrzeug muss – sofern nicht lieferbar, wie bestellt – im äußersten Falle unter Rückabwicklung des Kaufvertrages zurück genommen werden. So auch die Aussage eines mir bekannten Anwalts, den ich mal unverbindlich gefragt habe, weil ich das einfach mal wissen wollte.

            Vor der Produktion des Fahrzeugs müsste der Kunde sogar auf die technische Änderung hingewiesen werden mit der Frage, ob die Bestellung dennoch aufrecht erhalten werden soll oder ob der Kunde zurück treten will. Also nix mit Spielraum seitens des Herstellers. Und schon gar nicht seitens des FOH. Der kann mir dann ehrlich gesagt erzählen, was er will.

          • @Drummer79
            ich habe nicht von bestellten und noch nicht ausgelieferten Fahrzeugen gesprochen, da gebe ich Dir Recht! Sondern davon, dass Du 2 Wochen nach Erscheinen zum offensichtlich gleichen Preis (?) ein anderes Auto bekommst, wenn Du bestellen willst. Ich gehe doch ganz stark davon aus, dass wer 180 PS bestellt hat auch ohne den Mehrwert beliefert wird … und wer nach Umstellung bestellt auch darüber aufgeklärt wird, dass sich da was geändert hat …
            … und hoffe, dass deshalb keiner den FOH verlässt und nicht bestellt …

  34. Vielleicht meldet sich ja doch noch ein Herr PQ zu Wort: Ist jetzt die Exclusive-Line beim Insi auch schon wieder tot? Ich habe gerade den neuen alten Konfi angeschmissen und musste mit Entsetzen feststellen, dass hier von Exclusive nichts mehr zu lesen bzw. auszuwählen war. Dabei muss Opeldoch gerade in schweren Zeiten hoch emotional werden! Was ist mit einem lange überfälligem Adam FL? Der Astra versinkt ohne Adaptivfahrwerk in der Bedeutungslosigkeit. Man erwartet von einem deutschen Produkt einfach mehr Koreaner können sich dagegen aktuell noch einiges leisten, Opel nicht. Opel muss mit Hochdruck jetzt liefern. Die Menschen stehen immer mehr auf hochwertige Produkte. Sparen ja, aber doch nur bei Zulieferern, Produktion, innerbetrieblicher Abbau von Komplexitäten usw. Das Produkt muss am Ende dann trotzdem in allen Belangen gut werden. Verarbeitungsfehler, schlechte Materialauswahl oder Details die man beim Vorgänger so geliebt hat, weil clever dürfen beim Nachfolger nicht einfach dem Rotstift verfallen. Der Kunde ist nicht so doof wie viele vielleicht glauben und selbst nicht Autoaffinen Kunden fällt heutzutage immer mehr jede Kleinigkeit auf. Ich bin weiterhin der Meinung Fahrzeuge ein wenig teurer anzubieten, dafür aber wenigstens beim Verarbeitungs- und Materialniveau ein besseres Ergebnis als derzeit zu erzielen. Audi hat es doch Ende der 80er vorgemacht. Skoda und Seat haben den Umbruch unter VW doch auch geschafft. Ein schneller Weg nach oben, weil guter Mix aus Qualität, Preis, guten Motoren und Getrieben (Haltbarkeit mal außenvor – scheint aber nur wenige zu interessieren) und Individualisierungsmöglichkeiten. Warum bietet Opel z.B. aktuell so wenige Felgen an? Warum keine Adaptivfahrwerke außer beim Insi? Warum so komische Ausstattungskombinationen? Alcantara im Innenraum wäre auch mal schick…

      • Der Insignia ist in der Ausstattungslinie „Exclusive“ nach wie vor im Konfigurator auf opel.de auswählbar. Der Rest ist wahrlich noch ein ganzes Stück weit verbesserungsfähig (bezogen auf überfällige Facelifts und Ausstattungs-Features).

          • Mhhmm, da bin ich auch mal gespannt.
            Das mag beim Corsa-D/E ja ok sein, weil absehbar ein komplett neuer ansteht. 2019

            Aber beim Astra, der ist erst seit 2 Jahren auf dem Markt.
            Da ist ein Nachfolger längstens nicht im Blick – der 308 hat gerade sein Facelift bekommen.

  35. Hab beim Astra-Konfigurator grad was entdeckt. Die seit gefühlt 100 Jahren erhältliche aufpreisfreie Standard-Farbe „Royal-Blau“ scheint Geschichte zu sein. Neuer Standard-Ton ist etwas heller und heißt „Indigo-Blau“. Uiiii!

  36. Für alle die auf den Insignia GSi warten, schaut mal auf die Hompage von Opel in Polen. Technische Daten und die Polnische Preisliste sind hier verfügbar.
    Leider ist mein Polnisch nicht gerade toll. aber Bilder sagen eh mehr!

    • Stimmt, nachdem man zuweilen alle paar Tage einen neuen Thread rausgeschossen hat, tut sich hier grad reichlich wenig.

      Wir bräuchten mal paar neue Infos… Astra-FL (OPC-Line für ST), größerer Benziner im Grandland X, Bestellstart Insignia GSi usw… Es kommt: Nix! 🙁

      • Ich rechne eigentlich eher damit, dass das Blog eingestellt wird. Es gibt ja quasi außer Fahrzeugabstimmung und Präsentation der Gestalt von neue Modellen erst mal nichts mehr von Opel zu berichten. Von der Kompetenz alternativer Antriebe wird man hier erst (mal noch) nichts lesen.

    • Richtig: Im Moment passiert hier im Blog nichts mehr. Gibt ja scheinbar andere Baustellen. Diesen Blog eventuell einzustellen, würde ich als Fehler bezeichnen.
      Die Verantwortlichen bei Opel bekommen doch gute Informationen zu ihren Produkten, …. was sicherlich von großem Nutzen ist.

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