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Allgemein Entwicklung Unternehmen

Müller: Mit Kompetenzerweiterung fit für Zukunft

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Das Jahr 2018 steht im Zeichen der Umsetzung unseres Unternehmensplans PACE! und dabei spielt deutsche Ingenieurskunst eine entscheidende Rolle. Entsprechend wird daran gearbeitet, das Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum zu einer globalen PSA-Kompetenzzentrale auszubauen. Im Blog-Interview gibt Opel-Entwicklungschef Christian Müller Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und kündigt zusätzliche Kompetenzfelder für den Hauptstandort im Herzen Deutschlands an.

Herr Müller, im vergangenen Interview stellten Sie die Einrichtung weiterer Engineering-Kompetenzzentren in Rüsselsheim in Aussicht. Gibt es Neuigkeiten?

Mit großer Freude kann ich heute berichten, dass unser Forschungs- und Entwicklungszentrum eine breite Palette weiterer Verantwortlichkeiten für die gesamte Groupe PSA erhält. Zusätzlich zu den bereits bei der Vorstellung des PACE! Plans im vergangenen November angekündigten Kompetenzzentren werden weitere neun bei uns in Rüsselsheim angesiedelt. So werden wir unter anderem klassische Kernkompetenzen von Opel wie beispielsweise Sitze, manuelle Schaltgetriebe sowie Rückhaltesysteme in den Gesamtkonzern einbringen und für diesen entwickeln.

Neue Kompetenzzentren für das Opel Engineering Center in Rüsselsheim

Mit den neun zusätzlichen Einrichtungen steigt die Zahl der Kompetenzzentren, die hier in Rüsselsheim für die gesamte Groupe PSA verantwortet werden, auf insgesamt 15. Damit wird Opel in Rüsselsheim eine noch wichtigere Rolle in der globalen Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Groupe PSA spielen.

Sichert das die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Opel?

Aus meiner Sicht ist es ein sehr gutes Zeichen, dass unsere Entwicklungsteams aus Frankreich und Deutschland innerhalb kürzester Zeit weitere Forschungs- und Entwicklungsbereiche definiert haben, um das volle Leistungspotenzial im Gesamtkonzern freizusetzen.

Die Entscheidung, dem Entwicklungsteam in Rüsselsheim diese wichtigen Verantwortlichkeiten zuzusprechen, ist zukunftsweisend, zumal die Entwicklungsaufgaben, die wir noch für General Motors erledigen, deutlich abnehmen werden. Die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrums ist ein zentrales Ziel von PACE! Mit der heutigen Entscheidung und weiteren Maßnahmen, die wir derzeit vorbereiten, gehen wir wichtige Schritte in diese Richtung.

Neue Kompetenzzentren für das Opel Engineering Center in Rüsselsheim

Welche Auswirkung hat diese Entscheidung auf die anderen Entwicklungsteams im PSA-Netzwerk?

Die Implementierung der neuen Kompetenzzentren in Rüsselsheim hat keine negativen Beschäftigungseffekte für die anderen Entwicklungsteams der Groupe PSA. Dafür sorgt schon die Vielzahl der neuen technologischen Herausforderungen, die auf die gesamte Branche zukommen. Daher ist zusätzliche Engineering-Expertise hochwillkommen.

In einem globalen Netzwerk ergänzen sich die Fähigkeiten der verschiedenen Kompetenzteams ideal. Davon profitieren alle fünf Konzernmarken –  Opel, Vauxhall, Peugeot, Citroën und DS Automobiles. Die Centers of Competence ermöglichen einheitliche technische Standards und die optimale Umsetzung innerhalb der Groupe PSA auf der ganzen Welt.

Sorgt dies nicht auch für eine Verwischung bei der Differenzierung der Marken?

Die Rüsselsheimer Kompetenzzentren für die Groupe PSA spiegeln klassische Kernkompetenzen von Opel wider. Dies garantiert weiterhin die Verbindung von deutscher Ingenieurskunst und Innovationen, die der Kunde sich leisten kann. Ingenieurskunst „made in Germany“ ist und bleibt ein essentieller Teil der Marken-DNA von Opel, und ich wiederhole gerne eine meiner Kernaussagen: Alle Opel-Produkte werden von uns in Rüsselsheim entwickelt, unabhängig davon, auf welchen Fahrzeug-Plattformen sie basieren. Gemeinsam mit der Integration aller Engineering-Bereiche unter einem Dach, die schon am 1. August verkündet wurde, und den nun bekannt gegebenen Engineering-Kompetenzzentren in Rüsselsheim sind das die entscheidenden Pfeiler für unsere Zukunft.

Neue Kompetenzzentren für das Opel Engineering Center in Rüsselsheim

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (33)

  1. bonjour,je suis fidèle a opel depuis 40 ans j ai eu tous les modèle opc et je suis vraiment triste qu il n’y a pas encore d astra opc pour 2018.j attendais avec impatience l astra extrem mais j ai pu la voir seulement au salon de Genève. vous en avez pas en vente par hasard!! allé vous développé d autre modèle opc?
    si oui qu elle moteur pour la nouvelle astra (Opel ou Peugeot) qu elle puissance.d avance merci. je suis fière d’opel et a tout ceux qui y contribue.cordialement.
    mr saliéti.

  2. @salieti: We have decided not to produce the OPC Extreme. It was a very exciting idea but, to deliver the financial performance we are committed to achieve and return to profitability, so we need to make choices – difficult choices sometimes – and focus on the most relevant projects. And there is much more sales potential for exciting, but accessible cars such as Corsa OPC/GSi or – as introduced in the midsize segment – the Insignia GSi of which we will sell many thousand units than for a super exclusive, high-end and expensive Astra OPC Extreme limited to roughly 100 units.

  3. Weiter gehts auf Deutsch…:-)
    Die obigen Kompetenzbereiche sind zwar interessant, aber in der Entwicklungshierarchie eher sekundär. ZB kein Motor oder Fahrwerk dabei.
    Soll das Alles von PSA übernommen werden?

  4. Oh jee, meine Vermutung Opel wird den Weg von NSU gehen wird immer deutlicher. Schade, aber nach 30 Jahren verfehlter Modellpolitik eigentlich nur die logische Konsequenz. PSA-Chef Tavares hat sich eine Marke gekauft mit welcher er auf Märkten auf denen Peugeot und Citroen keinen Stich machen noch punkten kann. Die Technik die dann unter den Hauben steckt, wird vermutlich ähnlich wie bei VW aus einem Baukasten stammen den PSA definiert und der je nach Marke mit mehr oder weniger Sorgfalt zusammengebastelt wird. CLX und GLX weisen ja bereits den Weg. Bin mal gespannt mit welchen „Wahlversprechen“ die Zukunft von Opel noch angereichert wird. Glauben schenken werden ich den Aussagen der neuen Opel-Verantwortlichen jedenfalls nicht mehr. PACE! ist Augenwischerei um die verbleibende Belegschaft noch möglichst lange ruhig zu stellen um dann irgendwann nach 2020 zu verkünden „Es tut uns leid, aber die Zukunftsvisionen haben sich leider nicht erfüllt“. Und dann werden
    Rüsselsheim und Eisenach das gleiche Schicksal erleiden wie Bochum.

    • Ich stimme dir in einer Sache zu: CLX und GLX zeigen die Zukunft – und wer speziell den Zweiten Mal gefahren ist sagt: Danke, endlich und Gott sei Dank.

      • Der GLX fährt sich nicht schlecht. Hatte ihn allerdings nur mit 120 PS gefahren und manueller Schaltung. Würde für mich nie in Frage kommen. Scade das kein 150PS Diesel mit Automatik angeboten wird. Klar 177PS sind nicht schlecht, aber aufgrudn des Fahrzeuggewichts und des Preises würde mir ein 150PS Diesel reichen.

    • In Rüsselsheim/dem Stammsitz der deutschen Marke, sollte wenigstens noch ein Briefkasten mit OPEL existent sein.
      Aber ich glaube/hoffe auch ein wenig mehr selbst nach 2020 (!) 😉

    • „PSA-Chef Tavares hat sich eine Marke gekauft“ ist falsch.

      PSA hat zwei Marken gekauft. Eine Firma — die Opel Automobile GmbH — mit ihren zwei Marken: Opel und Vauxhall.

      Im jüngsten Jahresbericht von PSA erscheinen die dann als „Automotive Division OV“, wobei O für Opel und V für Vauxhall steht (im Unterschied zu der anderen „Automotive Division PCD“ wie Peugeot, Citroën und DS).

  5. Zitat Christian Müller: „Alle Opel-Produkte werden von uns in Rüsselsheim entwickelt, unabhängig davon, auf welchen Fahrzeug-Plattformen sie basieren.“

    Klingt erstmal gut, lässt aber viele Fragen offen, zB vieviele Opel-Produkte es demnächst noch geben wird. Dazu kommen noch die oben erwähnten „second hand“ Kompetenzbereiche, die genau zeigen, wer in der neuen Grossfamilie die wichtigen Entwicklungen bestimmt.

    Der kleinen Schwester Vauxhall gehts nicht besser. Englische Medien berichten, dass 30% der Händler schliessen müssen. 3800 Arbeitsplätze wären betroffen.

    • Scheint ja echt ein größeres Problem in England zu geben. Dies war, und ist ja einer der Hauptmärkte von Opel / Vauxhall. Da gibt es ja auch eine gewisse Tradition. Außerdem hat man ja dort auch 2 Produktionswerke. Was läuft dort schief ? Weiß jemand denn, wie die neuen Modelle Crossland X und Grandland X sich dort verkaufen ? Kann ja nicht nur am Brexit liegen. Wenn 30% der Händler schließen, ist das ja nicht gerade wenig.

          • Da nach dem Brexit alles komplizierter und auf jedenfall auch die Produktion teurer werden wird (die Wirtschaft wird extrem leiden, das ist denen noch gar nicht bewusst und die Kaufkraft geht jetzt schon extrem nach unten) sollte PSA die Produktionsstandorte umgehend schließen und in bestehende Werke verlagern, um diese auch besser auzulasten. Dann ist der Verlust am geringsten. Andere Firmen fahren ihre Investitionen ja auch gegen Null. Opel/PSA sollte da in nichts nachstehen, sonst ist das verlorenes Geld.

          • Ein sehr schwieriges Thema. Man hat schon einmal notgedrungen die Produktion in einem seinerzeit sehr aussichtsreichen Zukunftsmarkt aufgegeben, in Russland. Dort springt die Konjunktur so langsam wieder an und man ist nicht mehr vor Ort dabei. Jetzt also der Brexit der Briten, mit allen absehbaren finanziellen Schwierigkeiten für Vauxhall/Opel: Der nächste ehemals wichtige Markt, der Opel/Vauxhall wegzubrechen droht. Man sollte dieses Mal vielleicht einen Fuß in der Tür stehen lassen, auch wenn es erst mal weh tut. Erst mal auf kleinerer Flamme weiter kochen. Aber vor Ort und bereit sein, wenn sich der Umschwung ankündigt.

          • Man schielt wohl (eher) auf neue (für Opel) Märkte, mitunter von PSA bereist etabliert in Afrika oder wieder „freigegeben“ nach Embargo im Nahen Osten…!

      • Ganz ehrlich, was ich nie verstanden habe. Bei der PACE Präsentation wurde auch von der Einzigartigkeit von Vauxhall gesprochen. Aber was ist denn an den Modellen so speziell außer, dass es Rechtslenker sind und ein andere Logo besitzen?

        • Nur das andere Logo.

          Rechtslenker gibt es auch mit Opel-Markenzeichen (für Republik Irland, Malta und Zypern, für’s südlich-östliche Afrika, ggf. andere Länder am Indischen Ozean, wie z.B. Singapore, wo ein Importeur jedes Jahr eine dreistellige Anzahl Opels verkauft).

      • Das Vereinigte Königreich war bisher der nach Stückzahlen wichtigste Markt der „Automotive Division OV“. 2015 wurden 28% aller in europäischen Ländern (incl. Türkei und Russische Föderation) neu zugelassen Opel/Vauxhalls im Lande UKoGBaNI zugelassen. Zusammen mit Deutschland stellte das 49,8% aller Neuzulassungen in Europa dar. 2016 waren es nach Rückgang auf 24,94% in UKoGBaNI noch 47,26% für die beiden Länder. Im „Opel Facts & Figures“ für 2017 sind leider keine Zulassungszahlen mehr angegeben, nur Produktionszahlen.

        Es gibt Aussagen, wonach der starke Rückgang in UKoGBaNI auf Verzicht auf Tageszulassungen, Kurzzeitmieten und andere Zulassungszahlen bringende aber nicht profitable Verkäufe zurückzuführen sei.

    • Diese ganzen interna an Struktur u. Kompetenzen jetzt so hoffen und damit in (über?) Kritischer Diskussion.
      Wie war das zu GM-zeiten? Was hatte OPEL da zu sagen? Machen?…!

      • Über 80 Jahre bei GM und jetzt PSA.
        Keine Eigenständigkeit , das kann ich mir so nicht vorstellen.
        Wenn wir in die Gewinnzone kommen könnten wir Selbstständig werden.
        Das geht nur mit Regalteilen.
        VW hat da es uns vorgemacht viele Marken unter einem Haus , darum doch auch bei PSA. Die Hoffnung stirb zuletzt.
        Sollten wir hintergangen werden wie bei Nokia kann es bei PSA genau so schlecht werden. Große Konzerne habe eine Verantwortung, nicht nur dem Aktionär zu Liebe.
        Das PSA und Opel und die IGM nicht zusammenarbeiten ist eine Zumutung für alle 3 . ein Armutszeugnis.

  6. Meines Erachtens, fehlen die wichtigsten entwicklungspunkte Made in Germany!

    1. Motor, egal ob Elektro oder verbrenner, die Welt achtet sehr stark auf das Emblem Made in Germany, daher sollten die Motoren aus Deutschland aus entwickelt und gebaut werden!

    2. das Design und Plattform, ich persönlich mag die PSA Plattform, auf die bsp. der GLX, CLX und dem zukünftigen Corsa nicht wirklich! Außerdem findet man in diesen Modellen kaum Opel Gene, die diesen sofort als Opel erkennen mag. Das beste Beispiel ist unteranderen der neu Combo! Die Scheinwerfer um die dazugehörige Front sieht mir nach eine häulsuse au und nicht nach ein, ich will den Wagen kaufen aus!

    3. ein entscheidender Punkt ist die Innenraum Anmutung, Preisgestaltung und dessen Ausreden seitens Opel!
    Wir müssen uns doch Seat, Peugeot, VW und co. ansehen! Hier passt der Preis und die Technik und die Preisdifferenz zu einen Opel gibt es kaum bis gar nicht.
    Da stellt sich der Otto Normalverbraucher die Frage, warum Schaft das Opel nicht? Die Opel Modelle sind qualitativ schlechter und weisen auch noch Schwächen auf. Egal ob ESP( kein abschalten möglich), Motorleistung, Getriebe oder die losen Innenraum Verkleidung, die irgendwann zu knirschen bzw. Klappern anfängt.
    Außerdem fehlen Innovationen(Allrad), die bspw. in ein GLX da sein sollten!

    4. Licht, ich dachte Opel forscht munter an Lichtsystemen?

    5. Fahrwerk, beim Fahrwerk sollte Opel eine bessere Abstimmung finden bzw. Luftfahrwerke werden schon längst im klein SUV Segment eingesetzt bzw. In der Mittelklasse ist die Technik auch Präsent.
    Außerdem bringt mir eine stufenauswahl des ESP nichts, wenn das Gelände uneben ist(GLX)!

    Früher hatte Opel den Ruf, die besten Fahrwerke und Lichttechnik zu haben, heute schafft das Opel gerade mal im mittleren Rang.

    Es muss sich in Sachen Technik, Qualität deutlich was tun und das am besten gestern und nicht morgen! Ich hoffe wirklich, der Cascada, Astra K und der neue Corsa eine deutlich bessere Qualität und Technik erhält!

    • Auch wenn ich der Meinung bin, dass Opel noch einiges besser machen könnte, muss ich Dir zum großen Teil, in Deinen genannten Punkten widersprechen:

      1. Motor: hier hat PSA tolle Motoren schon verfügbar. Allerdings fehlen mir hier noch 1.8 oder 2.0 Turbos mit bis zu 300-350PS für den Einsatz in größeren Modellen. Ebenso fehlen Leistungsstarke (>200PS) Dieselvarianten. Ansonsten kann PSA aber Motoren bauen, sehe da nicht zwingend die Notwendigkeit seitens Opel. Interessant wäre doch was Leistungsstarkes in Verbindung mit Hybridtechnik!

      2./3. Plattform hat erstmal nicht direkt was mit Design zu tun. Hier und da kann man unter Umständen Gemeinsamkeiten feststellen, aber z.B. empfinde ich CLX und C3 Aircross als sehr eigenständig. Opel sollte hier nur optisch moderner werden. Mir fehlen z.B. Voll-LED-Rückleuchten, Die Farben könnten edler sein, die Felgen schöner/sportlicher bzw. eine differenziertere Auswahl (Felgendiesigns in 17 und 18 Zoll beim Astra H suchte seiner Zeit seines Gleichen), die Details wie die Billigplastiklippe die die Auspuffrohre vorgaukelt am GLX finde ich eine Frechheit und die Innenräume gefallen mir auch nur semi-gut. Quali ok, Design ok. Mehr nicht. Nichts was den „Haben-will-Effekt“ auslöst.

      4. macht Opel doch auch!

      4./5. Allerdings finde ich es auch schade, dass die LED-Matrix-Lichter in den PSA-Plattformmodellen bisher nicht verfügbar sind. Adaptive-Dämpfersysteme wären zudem mal endlich nötig!! Da könnte sich Opel auch von PSA modellseitig unterscheiden! Dein Hinweis auf Luftfahrwerke… Es sind Adaptivfahrwerke, die in den Klassen verbaut werden, mit variablen Dämpfersystemen. Luftfahrwerke gibt es nur in den Ober- und Luxusklassen 😉
      Cascada wird eh nicht mehr kommen, bis Astra L und Corsa F werden wir abwarten müssen, da die Technik bei Astra K und Corsa E nicht mehr durch PSA geändert wird. Es sind ja fertige Plattformen. Der Aufwand wäre wohl unmöglich bzw. zu teuer.

      Ich hoffe nur, dass noch Flexride für den Astra K kommt. Ist übrigens zu dem Punkt „kurzfristige Abschaffung der OPC-Modelle“ auch ein Grund, warum mein nächster leider kein Opel mehr wird. Trotz Fan seit Kindertagen. Es gibt aktuell einfach kein Angebot für mich!

  7. Habe letztens gelesen, dass BMW das Eyetracking bald einsetzt. Opel hat doch auch mal daran geforscht, aber bis jetzt noch nichts zur Marktreife gebracht.

  8. Eyetracking, Adaptive Chassis, Hybrid-Bremsen etc. Klar gibt es jede Menge Neuheiten oder technische Verbesserungen. Opel dürfte aber andere Sorgen haben, als der technische Innovator zu werden.

    Viele Neukunden lassen sich nicht gewinnen, aber viel Geld in der Entwicklung verbraten. Und nicht nur da. Auch der Kunde muss viel Geld locker machen. Einen normalen Dämpfer bekommt er für einen Fuffi ersetzt, für die adaptive Version ist ein Vielfaches notwendig. Dickes Geld für kleine technische Vorteile…

    • Nur die Positionierung macht es erforderlich sich abzusetzen. Sonst ist Opel bald in der Liga von KIA & Co. Die Mitte des Marktes ist heute anspruchsvoller und höher positioniert. Neukunden interessieren Opels (Spar-)Probleme nicht. Sie haben ein Budget und wollen, dafür das beste Angebot erhalten. Die Kundenloyalität ist gerade bei neuen und zukünftigen Zielgruppen nicht mehr so stark. Da muss man auffallen. Der Insignia schafft es zum Teil (wenn er auch optisch hoch ausgestattet ist), der Adam noch.

      Der Unterschied bei den großen Modellen waren zwischen BMW, Mercedes und Opel in den 60ern nicht so groß wie heute. Heute liegen wirklich Welten dazwischen. Natürlich auch Preiswelten. Aber da kommt der „junge“ Gebrauchtwagenmarkt mit breitem Angebot an jungen gebrauchten Premiummodellen.

      • Bald in der Liga von KIA und Co.? Sind sie das nicht jetzt schon? Und ja, es ist richtig, dass es den Kunden häufig nicht interessiert, dass Opel sich in einem harten Sanierungsprozess befindet und derzeit Einiges im Vergleich zur Konkurrenz nicht anbietet. Außerdem gibt es heutzutage teilweise sehr junge und preislich interessante Premiumangebote, die einem den Markenwechsel nicht schwer machen. Da muss man schon sehr auf Opel eingeschworen sein, um dabei zu bleiben.

    • So sehe ich das auch. Bin ein Opel Kunde seit ich Auto fahren darf (30 Jahre). Opel hatte bisher immer für MEINE Ansprüche ein passendes Angebot. Ich will keine LED Rückleuchten. Davon habe ich nichts. Kann man ja gegen Aufreis anbieten, okay. Aber eine defekte Rückleuchte (Glühlampe) von Bosch kostet mich 2 Euro und muss in einem Autoleben max. 3 mal gewechselt werden. Mit LED sind wir da schon bei 150 Euro für das komplette Modul. Und ja, die Behauptung, LEDd heben ein Autoleben lang, der sollte sich mal die ersten Golf’s mit den Runden (aus meheren einzelnen LEDs bestehenden) Rückleuchten anschauen. Sehr viele Golfs aus dieser Generation, denen ich hinterherfahre, haben da da schon massive Ausfälle und leuchten nur noch zu 50%. Na toll …

      • Nachtrag: Und das Argument, dass man einen Ausfall der Glühlampe nicht merkt, das zählt nicht. Da ist Opel schon immer gut aufgestellt gewesen: Es kommt sofort ein Fehlercode im Display (Meriva B). Opel. das ist Top !!!

        Das gleiche gilt auch (was ich klasse finde), die Warnung der Bremsbeläge, wenn die zu Ende sind: wo andere hochtechnisch und teure elektronische Verschleißwarener verbauen (mit allen damit verbundenen Fehlerquellen) macht Opel einfach ein (popeliges) BLECH an die Beläge. Unüberhörbar, wenn die Beläge absolut am Ende sind: es quitscht und preift auf der Bremsscheibe, unüberhörbar. Klasse. Erfüllt seine Zweck in Perfektion und ist wartungsfrei !!!

  9. @OPEL: Wäre es evtl doch alsbald mal möglich zu erfahren, wie es fern von Diesel/Benziner, (überteurem) Elektro,…mit solchem wie CNG weiter geht ?
    Beim Astra kam es doch ziemlich überraschend – das konnte man ja kaum vorab für sich einplanen/mitunter ärgerlich!

    Wieso kann OPEL nicht Mehr Kontinuität, Planbarkeit, Souveränität .. wieso ist das so ein ständiges halbherziges gewusel ?
    Verstecken hinter Vorbehalten, Geheimhaltung, Taktiken, Marketing,…

    Da fällt einem doch nur noch folgendes ein, „Eier, wir brauchen Eier !“

    Denn so wie Tavares allein letztes Jahr mehrfach lospolterte, mag als oberhäuptling zur ersten Kurs- und Fahrt-Aufnahme angebracht.
    Aber im Weiteren hat die deutsche Dependance sich selbst um so deutlicher und voraus zu zeigen !

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