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Combo Gastbeitrag Test

Combo-Sitzprobe – Nummer 5 spielt den Allrounder

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Er ist ein Allrounder und das seit 1986. Freilich nicht ein und derselbe, wenngleich die Combo-Generationen nach Pkw-Maßstäben schon recht lange laufen. Nummer 5 – der Combo Life – macht sich gerade warm und hat mit seinen Vorgängern kaum mehr etwas gemein. Weder außen noch innen und schon gar nicht untendrunter.

Opel Combo: Sitzprobe in der OPEL ARENAZur Sitzprobe in unserem neuen Universaltalent luden wir die Medien in die OPEL ARENA nach Mainz ein – die passende Bühne für das XXL-Raumschiff. Mit von der Partie: Michael – seit dem Kindergarten „Blumi“ genannt – mit dem ich bis 2017 in Rüsselsheim arbeitete. Mehr als sechs Jahre war er dort, bevor es den gelernten Automechaniker nach München zog. Nein, nicht der Stadt wegen (Frankfurter Bubb), auch nicht aufgrund plötzlicher Marken-Desorientierung. Im Gegenteil: Seine Liebe zum Blitz sitzt tief, aber die zu seiner Frau eben noch tiefer. Nun schreibt er für diverse Fachmedien und blickt für uns auf die statische Premiere des neuen Combo zurück:

Es ist nicht nur das erste Mal, dass ich im Opel-Blog schreibe, es war auch mein erster Besuch in der Mainzer OPEL ARENA. Fußball ist nicht so wirklich mein Thema. Aber habt Ihr gewusst, dass die Arena 54 Millionen Euro gekostet hat und rund 20 weitere Millionen für die Infrastruktur und die Erbpachtzahlung an das Bistum Mainz hinzukamen? Viel Geld? Nein, schließlich haben die Bayern rund 54 Millionen Euro allein für die Tiefgarage ausgegeben – kein Witz. In Mainz ist für exakt 34.034 Besucher Platz. Die OPEL ARENA ist ausschließlich für Fußball gemacht. Keine Konzerte, keine anderen Sportveranstaltungen finden hier statt. Monothematisch, sozusagen.

Opel Combo: Sitzprobe in der OPEL ARENAGanz anders ist da der neue Combo Life aufgestellt – mein eigentliches Highlight an diesem Tag. Er fungiert im Opel-Portfolio als bezahlbarer Allrounder. Und dass er fast alles kann, leuchtet beim ersten Blick ein. Sein Aussehen verdankt er unter anderem dem Designer Ulli Hochmuth. Ulli ist Opel-Urgestein (seit 1984 im Unternehmen) und kennt alle Combo-Varianten in- und auswendig. Generation A startete 1986 und basierte auf dem Kadett E. Nummer zwei und drei waren Mutationen des Corsa B und Corsa C. Und allen hat man angesehen, dass die Basis nicht dafür gemacht war – ein Allrounder zu sein. „Die Combos waren bis dahin nachträgliche Umbauten. Zu sehen an den Proportionen und manchmal auch an der Dichtmasse am Dachaufbau“, sagt er und grinst. Dass der Combo C – meiner Meinung nach – einer der zeitlosesten seiner Zunft ist, müsste dann wohl einfach so passiert sein. Oder sehe nur ich das so? Der Combo C (2001-2011) scheint für mich nicht zu altern.

2011 folgte das Kooperationsmodell mit Fiat, das nun seinen Zenit erreicht hat und Platz für Combo Nummer 5 macht. An dem arbeiten die Opelaner mit den PSA-Kollegen bereits seit 2012 zusammen. Crossland X, Grandland X und eben Combo E heißen die gemeinsamen Babys.

Der neue Combo kann beeindrucken, rein optisch zeitlos. Nicht zu viel Schminke, nicht zu wenig Pepp, sauber differenziert von den Konzernbrüdern – zumindest im Gesicht. Er ist freundlich, zurückhaltend und verzichtet auf Aggressivität, die es im Straßenverkehr leider zuhauf gibt. Das Combo-Design ist nicht verspielt, keine Linie zu viel, aber auch keine zu wenig.

An der Flanke fallen die Proportionen auf. „One Box Design“ nennt es Ulli. Stimmig nenne ich es. Die Gürtellinie lässt Spielraum für ein paar Sicken und Verbreiterungen. Große Schienbeinschoner schützen die Seiten, wichtig bei offensiven Allroundern. Der Combo Life will und muss auch angreifen können. Und die Gene sind dafür gemacht. Denn PSA hat europaweit aktuell bereits einen Segment-Marktanteil von rund 30 Prozent und ist Spitzenreiter. Das kommt nicht von ungefähr. Die Franzosen wissen, worauf es ankommt. Kombiniert mit dem Knowhow aus Rüsselsheim ergibt das den vielleicht besten B-Segment-Van.

Opel Combo: Sitzprobe in der OPEL ARENAFakt ist: In dieser Klasse hat sonst keiner eine 8-Stufen-Automatik oder ein Head-Up-Display. Auch das beheizbare Lenkrad oder das Panorama-Dach mit dem genialen Staufach in der Mitte inklusive „fancy“ LED-Illumination sind top. Warum das alles? Weil der im nordwest-spanischen Vigo produzierte Combo zuerst als Passagier-Version auf den Markt kommt. Und die soll nicht nur Familien glücklich machen, sondern auch Freunde des Sports und Taxiunternehmer oder einfach Menschen mit erhöhtem Platzbedarf. All die können wählen, ob sie den 4,40 oder 4,75 Meter langen Combo wollen, ob sie fünf oder sieben Sitze drin haben möchten, eine oder zwei Schiebetüren, Schwing-Heckklappe oder Flügeltüren. 597 Liter passen in den kurzen Fünfsitzer, auch L1 genannt. 850 Liter sind es beim L2, jeweils bis zur Rückenlehne beladen. Nach oben geht noch mehr. Maximal schluckt er 2.693 Liter – das ist dann der Umzug-Modus.

Die Abmessungen lassen es erahnen: Selbst Menschen mit Gardemaß über 1,90 Meter haben rundum ausreichend Platz. Die Frontsitze sind äußerst komfortabel – allerdings kein AGR. Das lässt sich wohl nicht mit der Funktion verbinden, die eine Innenraum-Ladelänge von 2,70 Metern beim L1 und sogar 3,05 Meter beim L2 ermöglicht. Der Beifahrersitz ist nämlich klappbar. Viel klappen tut auch sonst im stilvoll eingerichteten Innenraum, der 28 Ablagen bietet – über Kopf inklusive. Zwei große Handschuhfächer, das obere mit zusätzlichem USB-Port und Klimaanlagen-Ausströmer bringen locker die zwölf Jahresausgaben von „11 Freunde unter. Der Beifahrer-Airbag wanderte dafür in den Dachhimmel, vor die Sonnenblende.

Ein breiter Mitteltunnel beherbergt weitere Ablagen und, sehr schön: keine Schalter. Alles sieht sehr aufgeräumt aus. Wenngleich die hier gezeigten Modelle von Hand zusammengedengelt wurden – Bestellstart ist voraussichtlich im Juni – kann man bereits sehen, dass der Neue nichts mehr mit den Combo-Generationen zuvor zu tun hat. Alles ist feiner und würde sogar in der Mittelklasse einen guten Eindruck machen. Der Schalthebel ist hoch positioniert, ebenso wie der Acht-Zoll-Monitor (selbstverständlich mit Android Auto und Apple CarPlay und Rückfahrkamera und …). Das Lenkrad und die Lenkstockhebel kennen wir seit 2015 aus dem Astra. Die dahinter liegenden Instrumente sind klassisch, ohne Schnickschnack und astrein ablesbar.

Als Fahrer fühlt man sich im Combo Life gut integriert und freut sich, dass es auch in dieser Klasse das Head-Up-Display gibt. Inklusive Infos, die auch im Kombiinstrument angezeigt werden – Kopfsenken und Augen neu fokussieren ist somit überflüssig. Das ist übrigens das Lieblings-Detail von Chef-Entwickler Uwe Winter. Seit 2012, also von Beginn an, hat er mit dem Combo E zu tun und war überrascht, „wie deckungsgleich die Erwartungen der drei Marken ausfielen“. Deshalb war man sich „schnell handelseinig“ und ist mit dem Ergebnis überaus zufrieden. Wohl auch in Frankreich.

Opel Combo: Sitzprobe in der OPEL ARENASolche Details wie drei Einzelsitze in Reihe zwei sind nicht nur in Deutschland gefragt. Die identisch geformten Sessel ermöglichen kinderreichen Familien nämlich, drei Isofix-Sitze nebeneinander zu befestigen. Wer keine Kinder oder andere Mitfahrer hat, kann diese Sitze einzeln flachlegen was eine fast ebene Ladefläche ergibt – für Fahrräder, ein Getränkekisten-Ensemble oder eine Vespa. Zwei nützliche Gimmicks befinden sich ganz hinten am und im Combo Life: Zum einen die Scheibe in der Heckklappe, die sich separat öffnen lässt. Wer’s nicht kennt, wird’s nicht missen. Wer’s kennt, will’s nicht missen. Nur der Taster der Öffnung sitzt – meiner Meinung nach – zu tief in der Griffleiste. Der gehört oben hin, an die Scheibe. Zum zweiten die Staubox im Dachhimmel, superpraktisch für Hundeleine, Mütze, Schuhe, kleine Einkäufe, Taschenlampe undsoweiter undsoweiter.

Superpraktisch ist auch die neue 8-Stufen-Automatik, die beim 1.2 Turbo mit 130 PS (230 Newtonmeter Drehmoment) stets an Bord sein wird und als Option beim 1.5 CDTI mit identischen 130 PS (300 Nm). Sie ist aus dem Grandland X bekannt und nicht nur ideal fürs Taxigewerbe. Auch Otto Normalverbraucher dürfte sich an niedrigen Motordrehzahlen dank passender Spreizung erfreuen. Und wer will, kann per Schaltwippen dirigieren. Ein unnützes Gimmick, wie einige sagen. Dann fragt mal Gespannfahrer. Die freuen sich, auf diese Art komfortabel die Motorbremse nutzen zu können. Apropos Anhänger: 1.500 Kilogramm dürfen an den Haken des Combo – Topwert in der Klasse und natürlich mit Anhänger-Stabilitätsprogramm.

Unterhalb der beiden stärksten Varianten gibt es einen 100-PS-Diesel (250 Newtonmeter) und eine 75-PS-Version (201 Nm). Als Benziner-Option steht der 1.2 Direct Injection Turbo mit 110 PS parat, der seine 206 Newtonmeter auf sechs manuelle Gänge verteilt. Und alle, egal ob Selbstzünder oder Otto, sind bereits Euro-6d-TEMP-sauber und haben einen Partikelfilter.

Verbrauchsangaben gibt es aktuell ebenso wenig wie Preise. Dafür ist es zu früh. Bereits bekannt sind die 19 Assistenzsysteme. Zu viele, um alle vorzustellen. Ab Werk sind immer die Fußgängererkennung, der Notbrems- und der Spurhalteassistent dabei. Der Flank Guard hilft auf Wunsch, eingedrückte Schweller beim Rangieren zu vermeiden. Ist der an Bord, lenkt der Combo auch alleine ins Tor – pardon: in die Parklücke. Mit dem Abstandstempomat ACC – bislang auch keineswegs eine Selbstverständlichkeit in der Klasse – klebt der Combo Life am Heck des vorausfahrenden Autos wie der Manndecker am Stürmer. Nur dass der Combo auch bei flotten Dribbel-Tricks zuverlässig reagiert.

Opel Combo: Sitzprobe in der OPEL ARENAVollgepumpt mit Infos und Eindrücken zogen die zirka 50 Journalisten gegen 15 Uhr aus der OPEL ARENA. Die Resonanz auf den neuen Combo Life war meist sehr positiv und spiegelt in vielen Fällen auch das wider, was ich hier zum Besten gegeben habe. Nun wird es spannend, ob der neue Combo im Einsatz das halten kann, was er bei der Spielervorstellung in Aussicht stellt. Die Voraussetzungen stimmen und die französisch-deutsche Melange dürfte der Favorit für alle werden, die mit ihrem Auto alles können wollen. Solch einen Spieler gibt’s wohl nicht. Oder doch? Wie gesagt: Von Fußball habe ich keine Ahnung.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (85)

  1. Mir wird schlecht !(!!..) bei,

    “ Aber habt Ihr gewusst, dass die Arena 54 ….“

    Ich will gar nicht mehr wissen, was OPEL für den „Monothematisch“ Bulls….im Marketing dort auf Jahre versenkt hat.

    Anderweitig geht dann gar nix mehr – ist nur noch zum kotzen !

    • Warum?
      Opel hat sich doch nur die Namensrechte fur das Stadion gekauft.
      Fussball ist nun mal der Sport Nr.1 in Deutschland. Da muss man werben.

      • „Nur“, …für 5 Euro Achtzig (?)
        Allein das materielle zum Namen(srecht), z.B. die Beschilderung „OPEL ARENA“ und wenn man nur unweit zurückblickt:

        Der Namensgeber zuvor löhnte,
        „Nach Informationen der örtlichen Allgemeinen Zeitung bezahlte der Kreditversicherer pro Jahr rund 1,8 Millionen Euro“

        Und ist denn alles Fußball (?) – die Hohlköppe posieren mit Autokraten.
        Sie nennen sich Vereine und doch sitzen sie mitunter im Knast wegen Millionen EUR Steuerhinterziehung.
        Sponsoren stecken das x-fache rein, Spieler kassieren Unmengen und fahren doch gegenteiliges (ManU-Eklat: Chevrolet vs privater Fuhrpark). Wo ist hier das positive ?

        Fussballspiele binden staatlich hoheitliches einwirken (Polizei) wie KEINE ANDERE Sportart.
        Sch…egal ob 3., 2. oder 1. Liga. Die Allgemeinheit/Steuern zahlt für den Pöbel mit Stunk im Sinn.

        Bahhh…

          • Gewiss. Ü90% sind harmlos.
            Aber die Überpräsenz i.d. Medien, die irrwitzigen Unsummen und dennoch trägt der Steuerzahler/Allg. daran soviel.
            Es ist total entglitten.
            Schau dir mal an wohin Motorik im Grundschulalter verkommen ist: Fahrrad-fahren + Schwimmen. Desolat.
            Tödlich mitunter.

          • Das ist bei allen Volksfesten so und Fußball ist eins davon.
            Deshalb zahlt die Allgemeinheit auch für die Sicherheit.

          • Volksfeste sind aber öffentlich im ganzen (ohne eintritt)
            Haben nicht diese Summen auf einen/den Veranstalter konzentriert

  2. Na und !
    Die 1. Generation des Combo basierte auf dem Kadett E und hieß anfänglich auch noch Kadett Combo, dann kamen die 2. und 3. Generation auf Corsa-Basis – die 4. Generation war schon kein echter Opel mehr – ein Fiat Doblo etwas geschminkt und auf Opel getrickst – und die 5. Generation ? Citroen Berlingo mit Opel Emblem am Grill.
    Soll ich weiter machen ? Da hätten wir: Frontera (Isuzu Amigo / Rodeo), Monterey (Isuzu Trooper), Antara (Chevrolet Captiva), Vivaro (Renault Trafic) …

    Die Identität von Opel ist schon lange verloren gegangen…

    Leute – GM ist Geschichte und damit alle Kooperationsplattformen aus dieser Zeit.
    PSA heißt das neue Zauberwort und vergesst nicht – Opel ist bereits seit 1931 nicht mehr selbstständig.

    Also, freundet Euch langsam mit der neuen Philosophie an.

    • Und was soll uns dieser tolle Beitrag jetzt sagen?

      Der Combo wäre als Eigenentwicklung in diesem Segment einfach unwirtschaftlich. Wo ist also das Problem, dass man sich im Konzern nun ein Modell teil? So kann sich der Kunde wenigstens die Karosserie raussuchen die ihm am besten gefällt, denn alle 3 haben ihre eigenen Merkmale.

      Ansonsten.. CLX, GLX haben weder bei der Karosserie noch beim Interieur Gemeinsamkeiten zum Peugeot/Citroen Bruder/Schwester. Was unter der Karosserie ist interessiert doch keinen wirklich. Ob es jetzt in Paris oder Rüsselsheim entwickelt wird.. in Zukunft wird es ein Mix aus beidem sein.

      Was genau soll jetzt der Vorteil der Eigenständigkeit sein? Die Sparprogramme und daher den Rückstand auf den Wettbewerb der letzten Jahre? Man solle eigentlich froh sein, wenn es in Zukunft aus dem Konzernreal mal wieder Up-to-Date Technik gibt und nicht das Urgerumpel wie z.B. das Il 900.

      Hier muss chronisch gemeckert werden. Es nervt einfach nur noch. Sorry…

      • Na wenn die Abgasskandalfirma das macht ist das genial. Wenn Opel das
        macht fehlt die eigene „Identität“ aha! Das ist würde jeder clevere Unternehmer so machen sich Entwicklungen teilen.

          • Wir sind in einer Situation, in der Ertrag vor Volumen geht. Oberstes Ziel ist es, nach einer so langen Zeit der Verluste, so schnell wie möglich in die schwarzen Zahlen zu kommen.

            Mit dem Übergang hatten wir die historische Chance, intern alles zu vergleichen. Und haben eine Menge gelernt. Da ist nicht immer bei Opel alles schlecht und bei PSA alles perfekt. Aber Opel Identität abzusprechen? Dafür köchelt die Diskussion um Opel und Made in Germany hier im Blog, aber auch in den Medien ganz schon heiß. Richtig: Wir müssen unser Markenprofil noch weiter schärfen – heißt aber auch: die Basis ist vorhanden!

            In der alten Welt als Teil von GM hatten wir neun Plattformen, PSA hat zwei. Das ist ein immenser Kostenhebel. Basierend auf den Technologien der Groupe PSA (Plattformen, Antriebe) werden alle neuen Fahrzeuge in Rüsselsheim entwickelt – damit wird garantiert, dass ein Opel immer ein Opel bleiben wird. Das heißt einerseits strukturelle Klarheit sowohl bei der Formgebung als auch bei der Umsetzung des Designs. Andererseits werden wir unsere Fahrzeuge weiterhin mit Entwicklungsprioritäten entwickeln, auf die unsere Kunden Wert legen – mit deutscher Präzision, Qualität und Haltbarkeit. Dies schließt unser Design, unsere Fahrwerksabstimmung, die präzise Schaltbarkeit und Lenkung genauso ein wie auch unsere führende Lichttechnik. Hinzu kommen körpergerechte, ergonomische Sitze sowie das niedrige Geräusch- und
            Vibrationsniveau – geprüft bei hohen Geschwindigkeiten auf der deutschen Autobahn.

            Carlos Tavares hat im Rahmen des 24h-Rennens am Nürburgring auch nochmals im Interview mit der AMS betont:

            „Das Opel-Management und die Opel-Mitarbeiter halten ihre Zukunft selbst in ihren Händen, da sie über alle Freiheiten verfügen. Ich finde, man darf tollen Ingenieuren keine Fesseln anlegen, man muss sie eher daraus befreien, damit sie tolle Produkte entwickeln können.“

        • Also beim GLX wäre es mir sogar lieber wenn er weniger Opel-Gene hätte. Zumindest im Innenraum. Ich hatte jetzt das „Vergnügen“ mal einen Tag einen als Leihwagen zu fahren. Mein Gott ist das trist und bieder im Innenraum, schaut man sich dagegen die Pendants von Peugeot und Citroen an kann man nur mit dem Kopf schütteln. Der Schaltknauf ist der absolute Gipfel und sieht aus als wäre er aus einem Ascona B aus den 70er Jahren. Ich hatte eigentlich vor mir einen GLX anzuschaffen aber der Schaltknauf und die Verarbeitung zumindest der Türverkleidungen hält mich davon ab. Schlägt man bei Lastwechseln mal mit dem Knie dagegen (Türverkleidung) hat man Angst dass die gleich runterfällt so einen Krach macht das. Die kann man auch richtig reindrücken aber da hat man wohl am Dämmmaterial gespart. Schade eigentlich.

          • Das mit dem Schaltknauf sehe ich auch so. Wurde hier schon von mehreren Leuten kritisiert.
            Kann man nur auf ein OPC-Line Interieur hoffen oder kann man den gegen einen anderen tauschen lassen?

            Generell fehlt mir momentan der Pep im Innenraum, bei vielen Modellen. Ich würde mir mehr Kombinationen mit unterschiedlichen Materialien wünschen, wirkt für mich edler und hochwertiger.

            Vielleicht wäre es sogar hilfreich, hier treue ausgewählte OPEL-Fahrer mal nach Rüsselsheim einzuladen, um nach Ihrer Meinung zu der zukünftigen Designauswahl und ggf. anderen Dingen zu fragen.
            Nur so eine Idee..

          • Das frage ich mich auch immer mit den Innenräumen in letzter Zeit, bzw. auch schon länger.

            Da gibt es Abteilungen, die sich ausschließlich mit dem Interieur befassen, Bezugsstoffe auswählen, mit Dekorleisten abstimmen und und und… und am Ende steigt man ins Auto und es heißt „Bonjour tristesse“…

            Gerade beim Grandland fehlt z.B. auch mal ein Tabaco-Leder, oder auch andere Zierleisten, als die grauen. Ein schwarzer Himmel, abgeflachtes Lenkrad, evtl. farbige Ziernähte (anstatt nur großartig eine sog. „Color Edition“ ins Programm zu nehmen).

            Vielleicht kann Herr Quanz ja dazu auch mal Stellung beziehen.

          • Es gab doch hier bereits, ein wenig zurpckluegend, einen Bericht der Leiterin von Colour & Trim, den wir fleißig kommentiert hatten. Eben wegen dieser grauen Tristesse. Beim CLX nicht anders !
            Da macht man außen 2-Farblook.
            Liefert sogar eingefordertes Bordeauxrot. Aber Tür auf.
            Nix davon drin. Einfallslos das ewige Speckplastik/sog. Pseudo-Klavierlack seit Jahren.
            Da muss erst ein VW/T-Roc bunt u medial-auffällig werden….tzzz

            Jaja. Der Meriva-b hatte div 2-farb Dashboard. Und womögl eingestellt aus…
            (Seufz)

          • Kopfschütteln musste ich bei deinem Kommentar.
            Drei Varianten, drei Designsprachen.
            Der Grandland X ist eher schlicht und funktional im Innenraum. Soll Leute geben die das bevorzugen.
            Wenn dir der Peugeot mehr zusagt, kaufen!
            So einfach ist das.

  3. Bei Opel Arena musste ich wiederum zunächst an den Kleintransporter von Opel denken:
    https: // de. wikipedia. org/wiki/Opel_Arena_(Kleintransporter)

    Auf dem Bild oben sieht der Combo aus, als sei er gegen eine Wand gefahren, die Front steht so steil. Hmm…
    8-Gang-Automatik und Head-up-Display dürften wahrscheinlich die Verkaufsargumente in der Klasse sein! Puuh…

    • Stimmt, das namens gleiche Modell hätte dorthin gut gepasst 😉

      Der neuste Combo, da stößt man sich wahrlich an dieser aufgetürmten Front –
      bei allem streben nach familiären Zugehörigkeit.
      Das skalieren der bekannten Elemente zeigt hier doch etwas bitter die Grenzen auf.
      Bin mal gespannt auf den Live-Eindruck und die übrigen PSA-Derivate !

  4. Prof. D hat wieder philosophiert…..Aber die aktuellen Verkaufszahlen sind tatsächlich dramatisch in ihrer Entwicklung….
    Tja….zuviel Negativpresse.

    • …und selbst die zuständigen Opel-Distriktleiter haben keine Argumente mehr oder können über kommende positive Veränderungen berichten.

      Zum ASTRA gibt es NICHTS!! CORSA GSi ist doch auch ein Armutszeugnis, denn was ist an diesem Fahrzeug spektakulär oder anders als an bereits vorhandenen bzw. eingestellten Sondermodellen von diesem CORSA??

      Mir wird Angst und Bange um die Zukunft von OPEL, auch wenn jetzt wieder alle hier den Zustand „schönreden“.

      An der Basis sieht es extrem anders aus.

      • Der Corsa GSi ist bezahlbarer Spaß, die günstigere Alternative zu einem OPC. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist die richtige Richtung, Danke an Opel.

      • Danke, endlich mal einer, der die Situation realistisch betrachtet und nicht alles schönredet. Davon gibt es hier schon seitens der Ultras schon so viele Kommentare.

        • @AsconaB: Der Corsa GSi ist wie Jeff Healey sagt – bestens zugeschnitten auf einen beherzten Fahrstil, bezahlbar und dank dem aus der OPC-Variante bekannten Sportfahrwerk perfekt für den Kurvenritt. Dass es zum Astra nichts Neues gibt, möchte ich ebenfalls korrigieren: A) machen wir gerade die Motoren im Astra fit für die strengen Grenzwerte der Euro 6d-TEMP-Norm. B) kommt zum Modelljahreswechsel (MY19) ein Alcantara Sitz ins Portfolio hinzu. Ich kenne die Erwartungen hier im Blog, darf mich dazu aber eben noch nicht äußern. Was ich sagen kann ist, dass wir beispielsweise an Themen wie Sound System/Live Traffic arbeiten, wobei Letzteres auch schon über Smartphone-Integration heute abgedeckt ist.

          Damit an der Zukunft von Opel zu zweifeln, ist etwas zu kurz geschaut. Es bedarf hier vielfältiger Lösungsansätze, um Opel wetterfest und nachhaltig aufzustellen. Kurz umrissen: Komplexität und Kosten runter, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern – das ist die Devise. Der Status Quo ist unser größter Gegner. Wir müssen uns neu und wetterfest aufstellen. Daher geben wir mit dem PACE!-Plan auch Vollgas.

          Etwas ausführlicher mit ein paar Beispielen garniert: Bis zum Jahr 2022 wird Opel auf mehr als 20 neuen Exportmärkten aktiv sein. Und wir starten eine richtige LCV-Offensive (um beim eigentlichen Thema hier „Combo“ zu bleiben) mit dem Ziel, unsere LCV-Verkäufe zwischen 2017 und 2020 um 25% zu steigern. Wir sind nun Teil des Marktführers Groupe PSA bei leichten Nutzfahrzeugen in Europa und haben eine klare Elektrifizierungsstrategie – auch bei Nutzfahrzeugen. Das ist also eine Riesenchance.

          Anderer Bereich: In der alten Welt als Teil von GM hatten wir 9 Plattformen, PSA hat 2. Das ist ein immenser Kostenhebel. Wir müssen überall effizienter werden.

          Das gilt auch für unseren Vertrieb. In den neuen Händlerverträgen liegt der Fokus stärker auf Leistung des einzelnen Händlers und der Profitabilität. Und auch den Fokus auf unsere Modelle verlieren wir nicht: Alle Karosserievarianten betrachtet, werden wir bis zum Jahr 2020 insgesamt 9 neue Modelle auf den Markt bringen.

          Und das alles in einem extrem schwierigen Wettbewerbsumfeld, Beispiel Abgasnormen: Die CO2-Regulierung kann einen Autohersteller wirklich aus dem Markt heben. Die Strafzahlungen, die im Raum stehen, können existenzbedrohend sein.

          • Herr Quanz,
            Wird es in naher Zukunft einen neuen Zafira Ableger geben, oder wird Opel dieses Modell komplett gegen einen SUV eintauschen?

            Wie sieht es mit dem Cabrio aus? So wie es derzeit aussieht, zeigt der Konfigurator, ähnlich wie beim Astra Limisine/ GTC das Ende des Produklebenzyklus an.

            Vorallem, was geschieht mit dem Adam/Karl, wird es weiterhin Deutsche Ingenieureskunst geben oder vielmehr PSA Ableger?

            Wir alle möchten gerne wissen, wie sieht die Designsprache der neuen Opel Modelle aus? Deutlich mehr auf SUV getrimmt oder wird es wieder sportliche 3 Türer geben bzw. gute Kompaktautos.

            Vorallem möchten wir wissen, welche Stufe der Assistentsystemen werden die neuen Fahrzeuge bis 2022 haben?

            Was verspricht sich Opel mit die verspätete Einführung von Hybridauto(Grandland X)?

            Wie werden Details, Qualität und Materialien berücksichtigt(Hartplastik ist ein Nogo!), klappern sowie komisch geformten schaltknaufe und schwache 3 Zylinder, machen die Marke doch unattraktiver.

            Wie möchte Opel den technologischen Fortschritt hinterher eilen?

            Und gilt der Grundsatz immer noch „nicht besser als Vw zu sein“?

            Was ist mit gute Fahrwerke, die auch in Gefahrensituation ruhig und gelassen bleiben? Derzeit hört man bezüglich Fahrwerk nur Mittelmaß.

            Der kurs Peace ist ein großes ? Fragezeichen, für viele, da im groben ein überblick geschaffen wurde und weniger im Detail.

            Ähnlich wie das schweigen bei den Betriebsräten und Bund und Länder, über die Opel Standorte. Es gibt generell keine genaue Aussage, wie es tatsächlich weiter geht.

            Es würde uns allen alles einfacher machen, wenn Opel auf die Fragen eingehen könnte.

            Zum Astra facelift, gibt es genauere Details aus dem GM Konzern, die weniger vielversprechend sind. Ob Opel neue Technik und eine andere Designsprache auf die PSA Plattform bringt, insbesondere im Innenraum, bleibt abzuwarten.
            Bisher gibt es nichtmal eine Bestätigung zu den neuen OPC.
            Weder für den Insignia und Astra wurden die Sportskanonen dementiert.

          • Da kann Herr Q so viel erzählen wie er will, noch so tief ins Thema gehen, es kommt immer noch einer der noch genauer wissen will.
            Wann versteht man das eigentlich Mal, dass Herr Q nicht alles ausplaudern darf???

          • wg “ In der alten Welt als Teil von GM hatten wir 9 Plattformen, PSA hat 2.“ — wenn das Entwicklungszentrum die „spezielle LCV-Plattform“ entwickelt hat, sind es auch wieder drei.

            Bei GM werden die neun Plattformen durch vier oder fünf modulare „Vehicle Sets“ abgelöst. GM hatte halt mit seiner weltweiten Aktivität und ziemlich selbständigen Tochtergesellschaften auf den verschiedenen Kontinenten ein weit höheres Maß an Komplexität.

      • @curious: Wir haben klare Ideen, welche Produkte wir haben möchten. Dann rechnen wir, ob wird das wirtschaftlich hinkriegen und entscheiden auf dieser Basis. Wir haben sehr viele Entscheidungsfreiheiten hier in Rüsselsheim, die wir in der Vergangenheit nicht hatten. Übrigens: Die Kraft kommt von innen! Der PACE!-Plan ist eine historische Chance und wurde von Opel-Mitarbeitern unterschiedlichster Teams und Hierarchie-Stufen entwickelt, um mit einer neuen Agilität uns schnell zu bewegen und auf alle Herausforderungen der Industrie extrem effizient zu reagieren.

        Die Fixkosten wurden bereits reduziert. 15 Kompetenzzentren plus die weltweite Verantwortung über die Entwicklung von LCV-Plattformen und -Modulen der Groupe PSA in Rüsselsheim angesiedelt.

        Wir sind jetzt in einer Übergangsphase, konnten aber bereits in allen Standorten außerhalb Deutschlands Einigungen erzielen und die Werke dort zukunftsfähig aufstellen. Beispiel Luton: Dort wird ab 2019 die neue Generation des Opel Vivaro produziert werden. Dies ist möglich, da wir uns mit unseren Sozialpartnern in UK auf einen Performance-Plan verständigen konnten. Daher: Je schneller wir eine Einigung für alle deutschen Standorte erreichen, umso besser.

  5. Man muß dieses Auto mal in Natura sehen. Bin schon gespannt wie die Nase dann rüberkommt. Die sonstigen Qualitäten dieses Fahrzeugs hören sich doch nicht schlecht an. Was den Platz / Raum angeht ist das Auto doch gut aufgestellt.
    Vielleicht werden dann auch mehr als vom Vorgänger auf Fiat Basis verkauft.
    @Kai: Hab jetzt noch nicht nach den aktuellen Verkaufszahlen geschaut.
    Denke schon, dass auch die Negativpresse viel dazu beiträgt. Schon verwunderlich wie andere Marken weiterhin boomen, trotz permanenter Skandale.

    • Die anderen Marken binden den zukünftigen Kunden schon sehr früh mit ein.
      Selbst Citroen zeigt z.B. schon den 2019er C5 Aircross.
      Opel macht selbst um einen Corsa GSI der in 4 Wochen bestellbar sein soll ein ( sorry ) geschiss als hätten sie das Rad neu erfunden.
      Und was wird es ? Ein Corsa S 1:1 mit OPC Front.
      Das man mal was vom Corsa F zeigt ……. Gott bewahre.
      Die Zulassungszahlen zeigen nur allzu deutlich was die „alten“ Opel Kunden davon halten.

      • Hmm…, kein verkehrter Einwand. Vielleicht sollte Opel die potentiellen Kunden mehr und regelmäßiger „anfüttern“, mit Bildern und Infos aus der Entwicklung/Design-Abteilung, nur ganz kleine Appetit-Anreger. Sozusagen einen Spannungsbogen und eine gewisse Vorfreude bis zum endgültigen Erscheinen des Produktes schaffen. Das würde manchen Kunden vielleicht davon abhalten sich wo anders umzusehen.

        • Genau das meine ich. Schaut nur mal was für ein Bohei um die E-Autos egal welcher Marke und Herkunft gemacht wird.
          Was spricht dagegen den PSA Corsa mal zu zeigen wenn man den fertigen GM Corsa abwürgt.
          Feb.2019 steht bei mir ein Fahreugwechsel an.
          Hätte man sich die Mühe gemacht und nicht nur die Front, sondern auch das Automatikgetriebe aus dem Regal zu nehmen wäre der Corsa GSI geworden. Das Schalten wird mir mit zunehmender Verkehrsdichte immer mehr zu Ärgernis.

          • Feb ’19 wird womöglich für den Corsa-F nicht reichen. Und damit auch noch längeres nix offiz publik hier.
            Wohl auch arg konträr wenn man gerade noch einen GSi auflegt;)

          • Das ist genau der Knackpunkt: warum packt man nicht die Automatik an den 1.4er Turbo und dieses Antriebspaket zusammen mit dem GSi SchnickSchnack in den 5-Türer?

            Zum Combo: da wirbt man mit Familienschick gepaart mit tollen Features, die sonst keiner bietet, aber motorenseitig ist bei 130PS Schluß. Warum spendiert man der großen Transportkapazität und Anhängelast nicht auch einen standesgemäßen Antrieb im Bereich 150-180PS? Die 8-Gang Automatik sollte das doch packen?!

          • Weil wohl nur die wenigsten Kunden einen Combo mit 150 bzw. 180 PS bestellen würden. Auch die Konkurrenzmodelle Berlingo, Caddy, Citan usw. gibt es nicht in diesen Leistungsklassen. Gerade bei diesen Autos gilt wirtschaftliches Denken. Niemand kauft wohl einen Combo mit 180 PS und AT-8 für 35.000 € oder mehr. Da muss man ein bisschen umdenken. Der Combo ist trotz aller Verbesserungen ein Auto, das vor allem den Nutzwert/Praktikabilität im Alltag als Haupt-Kaufgrund in den Vordergrund stellt und sich nicht über technische Finessen verkauft. Auch die AT-8 wird kein entscheidendes Kaufkriterium sein, sondern wie viel Platz die Kiste hat und wie praktisch sie im Detail ist. Und wie gut man die Kunststoffen reinigen kann, wie unempfindlich die Sitze sind usw… Das zählt beim Combo.

          • Übrigens, der 130-PS-Dreizylinder kann dir bei Bedarf schon die Wurst vom Teller ziehen, der steht nicht schlecht im Futter.

    • @nomis: Gewisse Marken(VAG) können es sich halt leisten, Opel Nicht(!). VAG könnte ein Auto mit 3 Rädern verkaufen, es wäre immer noch das meistverkaufte Auto. Die Leute sind einfach zu großen Teilen d..m und verbohrt. „Opel ist eine Rostlaube“ so was bekomme ich immer wieder gesagt, auch wenn es längst nicht mehr so ist.

  6. Herr Tavares, legen Sie bitte umgehend ein Strategieplan und ein Konzept für die deutschen Werke auf den Tisch.
    Oder wollen Sie das eh schon ramponierte Image weiter schädigen.

    Força Opel

      • Der Plan für das Werk in Eisenach sieht vor, bereits im kommenden Jahr ein SUV zu produzieren. Ab 2020 könnte eine zweite Variante – ein Hybrid-Modell – in Eisenach folgen. Leider konnte die Investition bislang nicht freigegeben werden, weil wir die notwendigen Bedingungen für Wettbewerbsfähigkeit nicht erreicht haben. Auch für das Werk Kaiserslautern bieten wir Projekte und eine Auslastung an, die über die Laufzeit des geltenden Tarifvertrags hinausgehen. In Rüsselsheim sieht der Plan vor, ein Fahrzeug im D‑Segment auf Basis der EMP2-Plattform der Groupe PSA zu produzieren.

        • Meriva-A (schwärm)…
          Aber die Zeit ist erstmal vorbei:
          SUV statt Vernunft. Crash- und sonstige Norm/Diktat.
          Das Packing will nicht mehr so gelingen wie damals…(seufz)

        • Ja der Meriva hatte die richtige Größe. Schon erstaunlich was auf dieser Plattform so alles gebaut wurde, wenn ich mich richtig erinnere. Corsa C 3 und 5 Türer, Meriva A, Combo und auch noch der Tigra mit Faltdach. Wir sind jedenfalls froh, daß unser Meriva A noch so gut durchhält. Er hat jetzt nach fast 13 Jahren sogar endlich die 50000km Marke überschritten. Rost ist kein Thema, und andere Reparaturen zur Zeit auch nicht. Der 1.6 er Motor ist auch robust, und das Easytronic Getriebe hält auch durch. Ziemlich anspruchslos das ganze Auto, und die Flexibilität ist schon top.
          Dieser neue Combo ist natürlich auf einem viel neueren Stand.

          Heute durch Zufall auf vox diese Autosendung gesehen. Da gab es einen Vergleich des Grandland X mit dem T – Roc von VW, und dem Q2 von Audi. Warum man den Grandland X, anstatt Crossland X oder Mokka X genommen hatte verstand ich nicht. Der Grandland X ist ganz knapp hinter dem Q 2 als Zweiter gewertet worden. Beim Dritten, dem T – Roc wurde für VW – Verhältnisse sehr viel bemängelt. Scheint wohl kein so gutes Auto zu sein. Im Schlußkommentar wurde noch der riesige Mehrpreis vom Audi gegenüber dem Opel bemängelt. Der gefühlte Sieger heißt also Grandland X.

          • 13j und nur 50tkm (?) – quasi erst eingefahren !
            Reifen bei dem alter aber wohl dennoch schon mal erneuert;)

          • Die hochgelobte Premium VW Qualität war schlecht. Da war der Opel viel besser. Auch hat man in dem Vergleich klar gesehen das der Crossland ohne Allrad keine großen Nachteile hatte im Vergleich mit den Wunder quattro. Der enorme Aufpreis rechtfertigt den Allrad nicht.

          • @X-didi: Unser Meriva A wird im November 13 Jahre alt. Er hat tatsächlich vor einem Monat erst die 50000km Grenze überschritten. Die Sommer / Winterreifen wurden vor 2 / 3 Jahren erneuert. Das Profil ging zwar noch, das Fahrverhalten war aber nicht mehr so prickelnd. Den Zahnriemen samt Wasserpumpe haben wir altersbedingt wechseln lassen. Größere Reparaturen waren das Flexrohr und die Koppelstangen, sowie eine Austauschlenkung. Der Rest der Auspuffanlage ist noch original. Glühbirnen verbraucht er des Öfteren. Ansonsten wie gesagt, ein ziemlich anspruchsloses Auto. Rost ist kein Thema !

          • Vox ? Wer schaut denn so was ? Wer schon mal in einem T-Roc gesessen ist versteht dann sofort, warum der zig mal öfters verkauft wird als ein Grandland. Das zählt. Ob es gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage und die „Ansichten“ der Tester sind oft um 180 Grad verschoben zu Käufereindruck. VW macht scheinbar alles richtig. Der T-Roc ist absolut überzeugend. Da könnte Opel den Schaltknsuf mit Gold überziehen. Interessiert den Käufer nicht.

          • @NaDenn Ich hab mir die T-Krücke genau angeschaut. Die Haptik geht für so einen Premium Preis gar nicht. Das Armaturenbrett
            Erinnert mich zu stark an den VW Transporter T 6. Sowas einfallloses will ich nicht haben. Da kann ich ja gleich den Dacia Duster kaufen der kostet wenigstens die Hälfte und hält bestimmt länger.

          • @NaDenn: “ Der T-Roc ist absolut überzeugend “ schreibst du. War das jetzt ironisch gemeint ? Ich hab den u.a.bereits auf der IAA im letzten Jahr gesehen und hab auch Platz genommen. Der Innenraum sah wirklich billig aus. Dieses Fahrzeug ist schlicht überteuert. Viele fahren hier zur Zeit bei uns im Schwalm-Eder Kreis auch nicht rum, trotz eines großen VW Werks in unmittelbarer Nähe. Ich schließe mich dem Kommentar von SR an. Ein Grandland X ist meiner Meinung nach ein besseres Angebot.

  7. Leute, Leute,
    ich sehe hier nur Kommentare mit deutscher (deutsch-sprachiger) Brille. Ich war letztens > 2 Wochen in Portugal unterwegs und was soll ich sagen, dort bestimmen Renault, Peugeot und Citroen das Bild auf den Straßen. Und neben den Produkten aus der Corsa-Klasse ganz vorne mit genau den hier vorgestellten Derivaten des Combo. Danach in der Astra-Klasse die Luxusmobile MAB (gefühlt in der Reihenfolge) und fett dabei Volvo. Dann kommt irgendwann ein bisschen Golf und Opel (der Combo C noch weit verbreitet und sogar Corsa A-Stufenheck fährt da noch rum …) und Caddys sieht man eigentlich gar nicht. Was kann denn da besser sein, als auf diesen Zug aufzuspringen! Diese Klasse hat dort einen ganz anderen Stellenwert, als bei uns. Und mit den Genen werden die 3 dort Ihren Weg machen. Da spielen die hießigen Diskussionen überhaupt keine Rolle. Opel sollte diese Chance nutzen und auf dieser Basis da unten sein Image aufpolieren. Offerten der Colour-Edition mit 3.000 oder 4.000 € Nachlass und 5 Jahren Garantie für Corsa und Astra auf Plakaten allerorten geben kein gutes Bild ab! Das wirkt wie ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang. Stellt gut ausgestattete Luxusmodelle da hin, die im Preis und Unterhalt die MAB+V´s schlagen, dann habt Ihr eine Chance auf Marktanteil. Wem es da unten halbwegs gut geht (es sind ja nicht allzu viele), der stellt sich keine B-Marke hin. Und die Liga um Tesla, Jaguar und Aston Martin, die man dort auch antrifft, zeigt, wo die Ansprüche hingehen. Auch wichtig: stattet die Mietwagen- und Taxiflotten aus, die dominieren mancherorts das Straßenbild! Letztens standen bei uns für die Konaktiva 12 schwarze Insignia als Shuttles vor dem Kongresszentrum. Auch so etwas muss sein! Die Präsentation des K-ST im Dourotal hat da nichts bewirkt (außer dass ich jetzt das Tal auch befahren habe – grandios!). In Porto z.B. kommen auf einen Astra K-ST gefühlt 10 Megane Grandtour. Portugal mag ein kleiner Markt sein. Dass die MAB´s dort präsenter sind, als Opel, ist aber eine echte Schande! Namibia, Marokko oder Israel sind dagegen zunächst zwar eine Option, aber für das Bild in Europa uninteressant. Die Anstrengung gehört auf alle Kanäle verteilt!

    • Das die Premiummarken Opel überholen ist auch in Deutschland nix neues: 226 tsd. Neuzulassungen Opel / 237 tsd. BMW / 265 tsd. Audi und 300 tsd. Mercedes.
      Im April 2018 wurden doppelt so viele C-Klassen wie Insignias zugelassen.
      Die Leute wollen halt immernoch Premium haben und sind auch gerne bereit mehr dafür zu zahlen.
      An dieser Premiumklientel sollte sich Opel meiner Meinung nach orientieren, denn da kann man richtig Geld holen und dann ist es eben auch egal ob das Auto 3000 Euro mehr kostet oder nicht.
      Damit Opel aber wieder die Oberklasse ärgern kann muss sich leider noch viel tun, die Kundenbetreuung muss sich verbessern, Luxusmodelle müssen viel besser vermarktet werden.
      Aber zu Premium gehören eben auch leistungsstarke Motoren, da sieht es bei Opel grade recht finster aus und auch PSA wird hier denke ich nicht liefern können. Der Combo scheint aber wirklich gelungen zu sein

      • An was machst du Premium fest? An AMG, RS, M-MODELLEN, Haptik, Langzeitqualität. Meine Frau arbeitet in einer Firma da haben die Außendienstler alle neue C Klasse. Die sind mehr in der Werkstatt und
        Das zum Premium Preis.

        • Opel verdient in der Masse der Klein- und Kompaktwagen kein Geld. Und das schon seit 20 Jahren. Das werden sie in der Oberklasse unter den jetzigen Bedingungen erst recht nicht schaffen. Finger weg aus der Premiumklasse. Der kurze Ausflug mit dem Insignia sollte reichen. Der große Erfolg blieb aus. Bin gerade in Griechenland auf Kreta. Da fahren gefühlt 90 Prozent Suzuki Celerio, Toyota Aygo, Nissan Micra, Citroen C1 und sonstige Kleinwagen rum (dazwischen 2 bis 3 Corsa). Der Premiumteil beschränkt sich auf Audi und Mercedes inkl. den Japanischen Luxusmodellen. Opel muss was unterhalb des Corsa auf den Markt bringen.

          • Unterhalb des Corsa gibt es den Karl, der in dieser Klasse alles andere als schlecht ist und den ganzen C1, Aygos, Celerios und wie diese Blechbüchsen alle heißen, aber locker das Wasser reichen kann. Sicherer ist er obendrein. Den Nissan Micra kannst du in dieser Runde nicht aufführen. Konkurrenzmodell zu Celerio und Co. wäre der Nissan Pixo.

        • Ich denke das „Premiumfeeling“ entsteht durchs Gesamtkonzept. Geh mal in eine neue Mercedes / Audi / BMW Niederlassung, meistens große Gebäude mit vielen Fahrzeugen, alle stilvoll inszeniert und alles sieht einfach edel aus. Da kommen die meisten Opel Händler einfach nicht mit, und wenn neben dem Opel dann noch ein Suzuki oder Kia steht hat das natürlich einen gewissen Beigeschmack.

          Bei den Autos ist Premium für mich Haptik, generelle Verarbeitungsqualität, Technik und eben auch (wenn man will) eine entsprechende Motorisierung. Warum gibt es zum Beispiel so viele Motoren nicht als Automatik?
          Warum nicht mal einen Insignia OPC als Hybrid oder eben ein Premium SUV ? Ein neuer Opel GT würde bestimmt auch gut ankommen.

          • Ich Hatte schon Mercedes, BMW, Audi. Nun die ersten beiden beherrschen das. Bei meiner Langzeitkostenanalyse waren die Audis immer die teuersten und Reperaturanfälligsten im Vergleich und der Service auf keinen Fall Premium. Da stellt sich dann die Frage warum 20000 Euro mehr ausgeben. Damit die Nachbar
            Zufrieden sind. Ich erwarte das so teuere Autos überzeugen mit Langlebigkeit sprich keine außerplanmäßige Werkstattaufenthalte.
            Sonst sind sie den saftigen Aufpreis nicht wert.

          • Das diese Autos unterm Strich (sehr) viel teurer sind als ein Opel oder Vergleichbares ist klar. Jeder muss für sich selbst entscheiden ob man diesen Mehrpreis bezahlen möchte oder eben nicht, und die Zulassungszahlen zeigen ganz klar das viele Leute dazu bereit sind.
            Deswegen sage ich ja: Opel ruhig mal ein bisschen in Richtung Premium gehen, denn die Zahlen zeigen klar das die Leute das wollen.

          • Aber genau das der Punkt. Audi soll Premium sei Haha. Rupert Stadler sagt seit 2015 als der Abgasskandal an Licht kam wir haben verstanden. Jede Woche wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Die haben verstanden die Kunden richtig
            Zu verarschen. Ich erwarte von so einem angeblichen Premiumprodukt das diese Kisten in jeder Beziehung Vorzeigeprodukte sind.

            Sorry aber wer diese Kisten kauft den fehlt doch eine Gehirnhälfte
            Der hat nichts aber auch gar nichts verstanden.

            Es dauert mindestens 10 Jahre bis ein Produkt als Premiumprodukt
            Gesehen und Verstanden wird.

            Der Insignia ist für mich ein kleiner Geheimtipp. Er wird zwar von den „Premiumnachbar“ nicht als Premium verstanden,aber er sieht verdammt gut aus, fährt sich Klasse hat innen eine gute Haptik und das zu einem vernünftigen Preis. Wenn der jetzt noch mit keinen außerplanmäßige Werkstattaufenthalten nervt dann ist das für mich nicht Premium sondern Championsliga.

          • Ja das was die VAG da gemacht war auf jeden Fall der letzte Mist, die andere Seite ist eben die Politik die ständig strengere Grenzwerte festlegt die realistisch gesehen nicht eingehalten werden können, dann wird eben getrickst. Grade gelesen das Porsche erstmal keine Autos mehr in Europa verkauft weil sie die WLTP nicht einhalten können.

            Der Insignia B ist auf jeden Fall ein super Auto und das Design gefällt mir auch sehr und wenn man dann noch einen entsprechenden Preisnachlass von 25% rausholen kann ist das eigentlich unschlagbar, allerdings machen die Premiumhersteller viele Sachen dann eben doch besser. Ob diese dann 30 000 Euro besser sind, darüber kann man streiten, aber es gibt halt Leute die „das Beste“ wollen egal was es kostet.
            Viele A4/6 oder C-Klassen sind ja auch als Firmenfahrzeuge oder Dienstwagen unterwegs, manchmal habe ich das Gefühl diese Autos haben den Passat als Vertreterauto abgelöst.

          • Was VW gemacht hat ist kein Mist sonder Betrug.
            2006 als der Prototyp EA 189 der Wunder TDI Motor kurz vor Weihnachten in Namibia von Herrn Piëch bis zum letzten gequält wurde hat sich Piëch für diesen Motor entschieden, die andern haben die Tortur nicht überstanden.

            Es war klar das diese Motorenfamilie die strengen kommenden Abgaswerte nicht erfüllen wird. Also wurde die Software eingebaut damit die Werte eingehalten wurden.

            Wir reden hier von weltweit 11 Millionen Fahrzeuge in Deutschland 2,8 Millionen. Das war kein Versehen.

            Winterkorn/Müller sagt Wir haben verstanden uns tut es so leid bla bla es kommt nie wieder vor bla bla und dann geht das munter weiter.

            Ist das Premium? Soll das Premium sein? Audi, Porsche, VW skoda, Seat Volkswagen Nutzfahrzeuge.

            Da erwarte ich bestmögliche Abgastechnik und keine Betrügereien. Mit Ad Blue wäre das möglich gewesen

            Wer das nicht versteht, dem fehlt nicht eine Gehirnhälfte
            sondern das ganze Gehirn.

            Die Politik nur so nebenbei hat 2009 zu Recht eine Abgasprämie von 2500 Euro aufgelegt als es der Autoindustrie
            Nicht so gut ging. VW hat darauf hin getönt man werde umweltfreundliche und sparsame Autos entwickeln.

            Und dann wurde im Mai 2018 bei Audi die Produktion gestoppt wegen Abgasproblem A6

            Das ist also Premium von Audi Aha!

  8. Einigung! Super Leute….Top News…..warum nicht gleich so. Auch Motorenkompetenz nach Rüsselsheim. 1 a Kompromiss. Jetzt bitte wieder die Autos in den Mittelpunkt. Also mich freut es!

  9. Erste gute Nachricht seit langem. Ich hoffe, dass jetzt endlich die Veränderungen im Innern in Ruhe weitergeführt werden können. Nach außen Herr T., sollte man den Kunden endlich Perspektiven für Opel bieten und Opel den Rücken stärken, anstatt jede Woche in der Presse rum zu posaunen, dass Opel Erträge abwerfen muss und seit 1999 Verluste schrieb. Die Leute wissen eh nicht wie es dazu kam. Die sagen sich dann eben: „Wenn ich heute einen Opel kaufe, was wird in zwei Jahren ?“
    Ich wünsche gutes Gelingen und hoffentlich wieder motivierte deutsche Ingenieure 🙂

    • Herr T. sagt noch viel mehr richtiges und wahres. Nur darüber schreibt die Presse nichts. Herr T. Ist das beste, was Opel in den letzten Jahren bekommen hat. Zuvor ging es nur weiter bergab. Diese Erkenntnis ist wahr und kann auch zig mal so geschrieben und wiederholt werden. Es ist die allerletzte Chance für Opel. Macht was draus …

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