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Entwickler-Tagebuch Insignia

Der FlexRide-Effekt

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Was hat FlexRide, was IDSPlus nicht hat? So lassen sich die Reaktionen auf meinen England-Beitrag zusammenfassen. Also, ich darf mal kurz erklären: Während IDSPlus das Umschalten zwischen Normal und Sport ermöglicht, bietet FlexRide drei Modi (SPORT/NORMAL/TOUR). Nach Zündungsstart befinden sich das Fahrzeug und alle Subsysteme im Normal-Modus. Während der Fahrt erkennt eine von GM entwickelte Software anhand der fahrdynamischen Signale (Längsbeschleunigung, Querbeschleunigung, Gierrate, Lenkwinkel, Lenkwinkelgeschwindigkeit, Bremsdruck, Bremsdruckanstieg, Drosselklappenstellung, Drosselklappenänderung, Fahrzeuggeschwindigkeit, Gang/Fahrstufe) den Ist-Fahrzustand und bestimmt automatisch die dazu passenden Kennlinien.
Wählt der Fahrer den Tour-Modus vor, kann er zu Gunsten einer betont komfortorientierten Fahrt die Sportkennlinen unterdrücken. Wählt er hingegen den Sport-Modus vor, wird die Charakteristik aller Subsysteme – Dämpfung, Lenkung, Allradantrieb, Motor und gegebenenfalls Automatikgetriebe – auf Sport getrimmt. Weitere Finesse: Sollte dem Kunden eine bestimmte Sportkennline, etwa die für das Gaspedal, nicht zusagen, kann er diese via Personalisierungsmenü auf “Normal” stellen.
Diese Erweiterungen der IDSPlus-Funktionalität machen FlexRide aus.