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FlexDoors im Selbstversuch

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Opel Meriva-Blog - Verena WienekeEin komplett neues Türsystem zu entwickeln, bedeutet einen riesigen Aufwand für einen Automobilhersteller. Natürlich wollten wir sichergehen, dass die FlexDoors auch für unsere Kunden sinnvoll sind: Das Ein- und Aussteigen, das Unterbringen von Kindern oder auch das Ablegen von Gegenständen auf dem Rücksitz sollte nicht nur objektiv besser gelingen. Uns kam es auch auf den subjektiven Eindruck an – Werden diese Türen im praktischen Umgang als vorteilhaft wahrgenommen?

Meriva-A Prototyp mit FlexDoorsWir vom Marketing haben uns also mit den Ingenieuren in der Vorausentwicklung zusammengetan und schon 2005 eine erste Marktforschung initiiert: Fahrzeuge der ersten Meriva-Generation wurden einseitig mit hinten angeschlagenen Türen ausgestattet. So konnten wir das alte und das neue Konzept direkt vergleichen.

In den Folgemonaten waren viele Mitglieder des Entwicklungsteams – Ingenieure, Designer und Marketingleute – damit unterwegs. Die Familien wurden „eingeweiht“. So manche Prototypen-Testfahrt führte zum Kindergarten oder zur Schule. Auch Einkaufstouren und Wochenend-Ausflüge standen auf dem Programm. Ergebnis: Viele positive Stimmen von Kindern („cool“), von Elternseite („muss mich am Kindersitz nicht so verrenken“) und auch von älteren Testern („sehr bequem beim Einsteigen“).

Für uns Ermutigung genug, im Jahr darauf die nächste Stufe zu zünden: Car Clinics. Bei diesen umfangreichen Marktuntersuchungen bewertet ein repräsentativer Querschnitt potenzieller Kunden das Auto im Detail. Mehr dazu in einem der kommenden Beiträge.