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Entwickler-Tagebuch Meriva Technik Test Video

Hilfe für die Feuerwehr

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Wo befinden sich in der Fahrzeugstruktur besondere Verstärkungen? Wo sitzt die Fahrzeug-Batterie bzw. Batterien? Und an welchen Orten sind die Airbagmodule verbaut? Diese und ähnliche Fragen von Feuerwehrleuten beantworten die so genannten Rettungsdatenblätter. Die Helfer erkennen damit auf einen Blick, wo welche rettungsrelevanten Fahrzeugkomponenten verbaut sind. Übrigens ist Opel der einzige Fahrzeughersteller, der diese Karten heute schon in zehn Landessprachen zur Verfügung stellt. Mit diesen wichtigen Informationen kann der Einsatzleiter die unfallspezifisch beste Taktik anweisen und somit eine schnelle Rettung der Insassen und die Sicherheit der Feuerwehrkollegen gewährleisten.

Standardmäßig werden bei Opel alle neuen Modelle vor Markteinführung von unserer Werkfeuerwehr auf „Rettungstauglichkeit“ hin erprobt und regelrecht zerlegt. Im Nachgang werden diese Erfahrungen in Schulungen und praktischen Übungen an Feuerwehren weitergegeben. Beispielweise wo man den Rettungsspreizer und die -schere optimal ansetzt, um eingeklemmte Insassen zu befreien.

Beim neuen Meriva sind vor allem die gegenläufigen FlexDoors und ihr automatisches Schließsystem für die Feuerwehren interessant. Deshalb hat unsere Opel-Werkfeuerwehr Versuche mit verschiedenen Rettungsgeräten durchgeführt. Das Ergebnis der Tests: Aktuelle Rettungsgeräte wie Spreizer und Schere sind auch für die FlexDoors optimal geeignet.

Der hier gezeigte Film präsentiert einen Teil einer solchen Veranstaltung. Ergänzend wird bald in einem speziellen Feuerwehr-Fachmagazin über dieses Thema berichtet. Nicht nur für die rund 40.000 Berufsfeuerwehrleute, sondern potentiell auch für die rund eine Million freiwilligen Retter in Deutschland.



Kommentare (11)

  1. jauh, wenn man sowas mal live gesehen hat, schon beeindruckend. da wird das dach dann aufgeschnitten+wegeklappt wie eine konservendose. andererseits zeigt schon ein schmaler baum, wie sich ein auto drumherum wicklen kann.
    ich hab da auch tiefen respekt vor den rettungsarbeiten, zumal der div. airbag-generatoren und ihrer sprengsätze…

    PS: Bekommen wir hier im meriva-blog denn bitte auch noch die Getriebe-/Achsdaten, sowie drüben im astra-blog ? Das wäre schön !

  2. Wieso “mule” ?! Als solcher definiert sich doch eine unscheinbare, bekannte serien-karosse und darunter halt technikkomponenten vom neuen.
    So sieht man auch heutzutage noch weiße Vectra-C herumfahren mit auffällig anderer Spurweite etc…;o)

  3. Ist ja sehr spannend+lebhaft hier im meriva-blog (!), so ganz ohne Getriebedaten…;o)

    Zufällig mal gerade diesen fremdsprachigen Fahrbericht angeschaut und siehe da, was stimmt bei 2:15-:17 min nicht ?!
    youtube.com/watch?v=LSyyKXDPnq8&feature=youtube_gdata_player

  4. ich denke mal meriva-a (facelift) als “kamerawagen”, denn mit diesen wurde man wohl zuvor abgeholt zur pressevorstellung in hamburg und hatte somit den unmittelbaren vergleich.

  5. Puh, hier ist ja nix mehr los….
    wenn schon (derzeit) kein myopel zur verfügung steht (und damit auch keine pdf-bedienungsanleitungen !).
    Evtl. mal hier ein Sammelsurium “mymeriva”.

    wer will+kann stellt sich mit wagen und geschichte vor:
    mein (ge)flextes doorverhältnis, flexrail am entspannten wochenende und die klima funktioniert, flexspace me up – scotty,
    schleppst du noch oder flexfixt du schon ?