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Astra Entwickler-Tagebuch Technik

Die Qual der Wahl

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Opel Astra Prototyp auf der NordschleifeDie Veröffentlichung der Getriebeübersetzungen letzte Woche hat eine interessante Diskussion ausgelöst und viele Fragen aufgeworfen. Auf einige möchte ich hier gern eingehen, da ich für die Auslegung der Getriebe beim Astra mit verantwortlich war.

Wie viele Blogleser wissen, reduziert eine lange Übersetzung den CO2-Ausstoß. Außerdem hilft sie, das Geräuschniveau zu mindern und den Spritverbrauch bei Teillast zu reduzieren, beispielsweise bei einer Autobahnfahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 bis 180 km/h.

Beim Astra 1.4 Turbo ist der fünfte Gang als „v-max-Gang“ ausgelegt, der sechste dagegen als Schongang. Ein wichtiges Kriterium war, den CO2-Ausstoß auf unter 140 Gramm pro Kilometer zu senken – was uns ja auch gelungen ist. 😉 Das heißt um Topspeed zu erreichen, muss man im fünften Gang fahren, im sechsten Gang beträgt die Höchstgeschwindigkeit rund 185 km/h bei ca. 4.000 min-1.

Der 1,4-Liter-Benziner hat als „ecoFLEX-Einstiegsmotor“ ebenfalls die Gewichtung auf einen geringen CO2-Ausstoß (unter 130 Gramm pro Kilometer), weshalb unsere Wahl auf ein Wide-Ratio-Getriebe fiel.

Ganz anders der 1.6 Turbo: Er ist beim Astra das Top-Triebwerk mit der höchsten Leistung. Deshalb fiel hier die Wahl auf ein kurzes 6-Gang-Getriebe, um auch im höchsten Gang noch dynamische Fahrleistungen zu ermöglichen.

Mein Tipp für alle Fahrer mit „längerem“ Getriebe: Zum kräftigen Beschleunigen einfach runterschalten – und sonst ganz relaxt das niedrige Drehzahl- und Geräuschniveau im höchsten Gang genießen.

Kommentare (45)

  1. Jepp, meine Rede ! Da fühlt man sich an die Minuspunkte-Liste der 80er/90er erinnert, Opel hintendran, weil Elastizitäts-Werte im Eimer.
    Das sog. “Schongetriebe” sorgte für Ruhe + niedrigen Verbrauch aber schlappe Performance.

  2. Hallo,

    am 04.09.2010 öffnet Opel Rüsselsheim seine Tore von 10 – 16 Uhr zum Tag der offenen Tür.

    @Moderator oder irgend einen anderen Blogger:
    Ist das auch für die Öffentlichkeit, oder nur für Mitarbeiter mit Familie?

    Danke aber mal das jeder kommen kann, also ich werde auf mit großer Sicherheit da sein.

    P.S. Tolles Programm, u. a. anschließende Party am Adam Opel Haus von 16 – 22 Uhr mit div. Bands.

    Gruß Basti

  3. Das Hauptproblem beim neuen Astra sind weniger die Motoren, noch die Getriebeübersetzung sondern das verdammt hohe Leergewicht. Hätte man das Getriebe kürzer übersetzt, wäre zwar die Beschleunigung besser aber der Verbrauchswert viel zu hoch. Selbst die EcoFlex Modelle sind nicht wirklich sparsam, weil die Motoren mit dem Gewicht des Astra überfordert sind. Ich denke, dass der neue GSi (der ja noch dieses Jahr kommen soll), wenn das Gewicht nicht reduziert wird, mit dem Astra H OPC in Sachen Leistung und Verbrauch nicht mithalten kann. Ich hoffe wirklich, dass der GTC später nicht auch an übergewicht leidet.

    Mal zum Vergleich: Würde man die Motoren des Astra J in einen Astra F einbauen, würden sich so manche Fachzeitschriften und Kunden wundern wie gut die Motoren eigentlich sind. Ja, ein GSi 16V war schon eine Rakete *schwärm*

    Beste Grüße
    Mathias

  4. @Markus Hoffmann:
    Vielen Dank für die Erklärung! Aber warum ist man denn auf die 140g/km so erpicht? Das sind doch eh nur Prüfstandswerte die mit der Realität nix zu tun haben (o.k. für die Vorgaben kann Opel nix)! In der Realität braucht man eher 8-9 Liter laut diverser Zeitschriften.

    @Mathias: Das mit dem Gewicht stimmt leider. Knapp 1600 kg (2,0 CDTI) für einen Mittelklassewagen sind einfach zuviel. Der H mit 1,9 CDTI wog als 5T knapp 1400kg…

    Gruß
    Thomas

  5. @Thomas,

    ich denke mal eher, dass hängt mit der in Deutschland gültigen KFZ-Steuer mit zusammen, die geht ja inzwischen nach Hubraum und nach CO2 Ausstoß :->

  6. @Basti: Kann jeder kommen ! Das hängt hierzulande auch groß an Plakatwänden !
    Seit Jahrzehnten der Abstinenz mal wieder was wirklich großes ! Sollte man nicht verpassen wenn man was für OPEL oder auch nur so an Kultur + Technik übrig hat !

  7. Das Gewicht lässt sich jetzt nicht (mehr) so einfach “abschmelzen”. Wer freilich x-tsd EUR über hat, lässt an seinem GTC halt dann Carbon + Magnesium-Tuning ersatzweise noch verbauen, holt die Rückbank raus etc.
    Freilich hätte es seinen Reiz, einen 1-t-Astra-F mit der Technik zu versehen aber wehe das Ding faltet sich “unfreiwillig” (!)

  8. Hr. Hofmann, vielen Dank für die Infos! Die ca. 3% Unterschied zwischen Pi x Raddurchmesser und tatsächlichem Abrollumfang sind für die Drehzahlen offensichtlich keinesfalls zu vernachlässigen. Entsprechend müsste man beim 1.4T-103kW MT-6 die 130 km/h im 6. Gang dann wohl bei ca. 2800 U/min verorten.
    Dass der Abrollumfang sich zusätzlich leicht geschwindigkeits- und lastabhängig ändert und man sicherlich auch noch einen gewissen geschwindigkeits-, last- und untergrundabhängigen Schlupf zulassen muss, macht selbst eine solche auf den ersten Blick einfache Umrechnung zwischen Motordrehzahlen und Geschwindigkeiten gar nicht so leicht nachvollziehbar. Im Übrigen sind natürlich auch die Übersetzungsverhältnisse aus dem letzten Beitrag von Herrn Thate auch Rundungswerte, die sich aus den tatsächlichen ganzzahligen Verhältnissen der Zähnezahl der jeweils eineinandergreifenden Zahnräder ergeben.

  9. Hi,

    also nochmal wegen dem Gewicht. Ich höre da ja auch immer viele Leute, welche sich über das hohe Gewicht, schlechte “Autoüberblickbarkeit” und hohe Fensterlinien beschweren. Dies sind alles Gründe, warum unsere Autos heut zu Tage so sicher sind. Der neue Astra und genauso viele andere Fahrzeuge auf dem Markt haben 5 Sterne im Euro NCAP Test. Mit einem Astra F wären diese nie zu erreichen. Man kann mit Tempo 60 gegen einen Baum fahren. Und überlebt dies sogar! Früher war der jenige schwer verletzt oder nicht mehr unter den Lebenden. Ein anderes Problem ist das Design. Kein Mensch will ein kantiges hässliches Auto kaufen, welches dann vieleicht besser überblickbar wäre.
    Es gibt viele elektronische Assistenzsysteme wie Parkpilot und Rückfahrkamera, sodass sich die Navigation des Fahrzeugs im beengten Bereich recht leicht gestalten lässt. Und mit Fortschreiten der Technik wird dies alles erschwinglicher für uns Kunden. Ebenso das Gewicht: Wenn die nötige Sicerheit gegeben ist, kann man mit neuen Werkstoffen das Gewicht des Autos senken und dadurch auch den Verbrauch. Allerdings spielt im höheren Tempobereich das Gewicht eine immer weniger wichtige Rolle, hier zählt mehr die Aerodynamik des Fahrzeugs und die sollte beim Astra J besser sein als beim F.
    Aus diesen Gründen finde ich das allgemeine Nachheulen ” Früher waren die Autos noch einfacher und besser” sinnlos, da in unserem heutigen Verkehr Autos gefragt sind, welche sicherer sind.

  10. …außerdem gleicht der ST das höhere Gewicht gegenüber der Konkurrenz etwas aus, weil er nur ca. 20kg mehr wiegt als der 5-türer (zumind. meine ich das hier gelesen zu haben!?).

  11. Mal sehen wie groß die Differenzen dann wieder bei den Kombi-Tests in den Autogazetten sind.
    Bisher ist der Astra-J (5-T) gut+gerne 3 Zentner oder noch mehr (!) schwerer als die Kontrahenten gewesen, welche auch 5 Sterne/EuroNcap haben (!).
    Die immer weiter gewachsene Stirnfläche (A) ist im übrigen für den Luftwiderstand mit einzubeziehen (!!!):

    cW x A = 0.30 x 2.0 für den Astra-F (GSi)

    Das kann der Astra-J wohl kaum unterbieten ??!!!

  12. @ Basti
    Sehr guter Tip (grade für nicht Rüsselsheim-Umgebungsansässige)! Ich werde zu 99% hinkommen. Wird sicherlich viel los sein, wenn das Event in der Art zuletzt 1987/88 stattfand.

  13. @prince:

    es ist schon richtig das die heutigen Fahrzeuge schwerer und länger werden wegen dem fußgängerschutz und der crashsicherheit.
    aber warum ist der astra um sovieles länger und schwerer als ein vergleichbarer golf?
    der golf ist im Euro NCAP-Test Messlatte! Und das obwohl er kürzer und leichter ist.

  14. @prince:
    Moment mal. Du willst also sagen, dass die Autos schwerer werden, wegen der hohen Sicherheitsausstattung, ja? Heißt also, dass wir in einigen Jahren alle nurnoch mit 2 Tonner in der Kompaktklasse herumfahren, weil leichte Fahrzeuge ja nicht mehr sicher sind? Ich finde das irgendwie quatsch. Ein Porsche 911 der klaum mehr wiegt als das neue Astra Modell aber doppelte Leistung hat ist garantiert ebenso sicher wie ein Golf der weniger wiegt als der Astra.

    @all:
    Das hört sich jetzt alles negativ an, will den Astra aber in keinster Weise schlecht reden. Es ist einfach nur so, dass ich mich riesig auf das Fahrzeug gefreut habe als es noch in Entwicklung war und erste Bilder gezeigt wurden. Da ich gerne schnelle, bezahlbare Autos fahre, hab ich mir fest vorgenommen das nächste OPC Modell zu kaufen, da der letzte OPC ja sehr gut war, mir aber vom Innenraumdesign nicht so gefallen hat. Ganz im Gegensatz zum neuen Modell: Optisch innen wie aussen perfekt, trifft genau meinen Geschmack. Nun bin ich aber vom hohen Gewicht und den Fahrleistungen enttäuscht. Es kann doch nicht sein, dass ein fitzeliger Golf mit nem 122PS Tsi den 1.4 Turbo (18 PS mehr Leistung, identisches Drehmoment) abzieht und mit dem 1.6 Turbo (58 PS mehr Leistung, 30Nm höheres Drehmoment) knapp mithalten kann und vom 160PS TSI wieder abgezogen wird. Wenn das so bleibt, wird der neue GSi (Soll ja 240-250PS haben) gegen den Golf GTI (210PS) und der neue OPC (die Rede ist von 280PS) gegen den Golf R (270PS) abstinken.

    Ihr seht worauf das hinausläuft. Ich bin vor einem Jahr ein Astra GSi 2.0l 8V (Motorcode: C20NE, 116PS) gefahren. Das F16 Getriebe schön kurz übersetzt um bei der Beschleunigung unten raus gut dabei zu sein. Bis 120 Km/h konnte man sogar mit dem 16v Modell mithalten, wenn man denn gut gestartet ist. Ich behaupte, dass der kleine Gsi mit dem 1.6 Turbo Astra J mithalten kann. Und das liegt weniger an der Motorleistung, als am gut übersetzten Getriebe. Wo wir wieder beim Blog-Thema wären. Der 1.8l 16v EcoTec Motor (Motorcode X18XE), der ebenfalls im Astra F verbaut wurde, hatte identische Fahrleistungen zum C20NE. Trotzdem hat der 8 Ventiler den EcoTec um längen geschlagen, weil das Getriebe einfach kürzer übersetzt war. Das Getriebe war einfach auf niedrigeren Verbrauch getrimmt. Wenn ich mit meinem GSi sparsam gefahren bin, konnte ich ihn auf rund 7l / 100km (Rekord waren mal 5,5l auf der Autobahn, mit der Restreichweite von 999km, mehr konnte wohl nicht angezeigt werden. Hab da sogar Beweisfotos von ^^) fahren, allerdings nur wenn ich nicht schneller als 120km/h gefahren bin. Nur so konnte man unter 3000 U/min fahren.

    Viele Fachzeitschriften bemängeln die Lange Übersetzung des Getriebes. Aber Opel musste das Getriebe, wie in meinem letzten Kommentar schon erwähnt, so übersetzen um die Drehzahlen auch bei höheren Geschwindigkeiten niedrig zu halten um keinen Verbrauch von 9 Litern / 100km zu erhalten. Dann könnte man nämlich gleich nen V6 fahren.

    Fazit: Die zwei Hauptmängel, die jede Auto-Fachzeitschrift bemängelt sind die lange Übersetzung des Getriebes und das hohe Gewicht. Die lange Übersetzung resultiert aus dem hohen Gewicht um den Verbrauch zu drücken, wodurch die Fahrleistungen schlechter werden und man zum überholen 1-2 Gänge runterschalten muss um volle Beschleunigung zu haben. Das ist aber dann wiederum schlecht für den Verbrauch, weil ja bei 5000 U/min erst volle Leistung hat und man ein Kompaktwagen mit dem Gewicht eines Omega B bewegen muss. Das heißt also, dass alles was negativ über den Astra berichtet wird, mal von den vielen Knöpfen in der Mittelkonsole (das ist Geschmackssache) und der Unübersichtlichkeit (Zugunsten des Designs) abgesehen, am Gewicht hängt. Der Astra ist einfach zu fett. Punkt!

  15. Mir gibt ein z.B. (verhältnismäßig) zu schweres Auto irgendwie ein schlechtes Gefühl. “Habe ich da wirklich da ein Produkt, in dem von vorne bis hinten viel Hirnschmalz steckt?” Wer will schon ein Auto, dass zur Hälfte High-Tec und zur anderen Hälfte unteres Mittelmaß bietet? Damit meine ich jetzt nicht unbedingt den Astra.
    Um das “Übergewicht” des Astra endgültig bewerten zu können, sollte man erstmal den neuen Focus und Golf abwarten. Der neue Focus wird ja – wie der Astra – vanartiger!!! und größer, im Vergl. zum Vorgänger wahrscheinlich auch schwerer.

  16. @Basti
    “Ist das auch für die Öffentlichkeit, oder nur für Mitarbeiter mit Familie”

    Ea ist auch für die Öffentlichkeit! Jeder kann und darf kommen!
    Je mehr desto besser!

  17. Die nächsten Generationen der beiden wichtigesten Kontrahenten, Focus + Golf werden wahrlich interessant zu diesen beiden Aspekten, Größe/Gewicht !
    Die Mule vom Golf VII laufen ja bereits/sind erwischt worden, die Karosse darüber ein Golf VI (!)
    worldcarfans.com/110042825909/2013-volkswagen-golf-vii-test-mule-spied-at-the-nurburgring/highphotos
    Von daher ist hier wohl kaum ein 4.4x m Brummer zu erwarten !
    Beim neuen Focus, mit Bildern+Messen ja bereits in Präsenz, würde ich aber auch noch unterhalb der 4.4 m erwarten.
    Gerade erst die Vans (C-Max/Grand C-Max) mit Längen von 4.38/4.54m genannt worden.

    Ansonsten, einzig der Mazda 3 übertrumpft den Astra-J, zumindest i.d. Länge.
    Und der Lancia Delta, naja, unter ferner liefen und wo auch immer vom Hersteller überhaupt positioniert…(?!)

  18. @didi
    Ich bin/war am Lancia Delta interessiert, hab auch irgendwo noch nen Angebot rumliegen.
    Lancia sieht sich selbst als “kleine Premiummarke”, sprich defintiv sogar über VW mit ihrem Golf

    Und der Mazda 3… Na ja, ich glaube die Autzeitungen schimpfen NICHT über dessen massiges Gewicht oder? 😀

  19. Ab 2012 kommen Strafzahlungen auf die Automobilhersteller zu, wenn CO2-Grenzwerte (> 120 gr ?) überschritten werden. Da bei der Berechnung dieser Strafzahlungen das Gewicht des Fahrzeuges berücksichtigt wird (und somit bei schwerene Autos der CO-Ausstoss praktisch höher sein darf; Details standen mal in der Autobild, würde ich mal vermuten, dass Opel hier schon entsprechende Vorarbeit geleistet hat 😮

    Gruß,
    D

  20. Wäre auch´ne Strategie, dann macht euch mal auf die Suche nach den Bleiplatten und ausgebaut damit (!..;o)

  21. Mir wäre es ja echt recht, wenn mal ein Opel Ingenieur kommentieren würde, warum der Astra so schwer geworden ist. Im Blog wird doch des öfteren geschrieben, dass alles vorrausgeplant war und die Simulation später fast der Praxis entspricht. Also wusste man ja vor Serienreife, dass der Astra zuviel Gewicht haben wird. Scheint tatsächlich so, als ob das Absicht gewesen wäre. Wo kommen die Pfunde her, wie wird man sie wieder los? Ich möchte nen Astra unter 1,3 Tonnen 🙂

  22. @ 74er: eine nette Einnahmequelle für die klammen Kassen. Nur wenige wissen scheinbar, dass man mittlerweile weiß, dass das co2 nicht der maßgebliche Klimakiller ist, wie man es uns gerne verkauft. Man beginnt, zu erkennen, dass neben dem co2 auch Wasserdampf, Methan, Sonnenaktivität, Radius der Erdumlaufbahn (keineswegs konstant) sowie Erdneigung (auch nicht konstant gleichbleibend) Einfluss auf das Klima haben. Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die gesamte Diskussion unsinnig ist, da man beginnt zu verstehen, dass man im Grunde kaum etwas vom Klima versteht. Mich stört es gewaltig, dass man uns PKW-Fahrer unter gewissen Vorwänden nun zu melken beginnen möchte.

  23. Da aber der CO2-Ausstoß direkt mit dem Verbrauch zusammenhängt, kann man eigentlich nix falsch machen, wenn man entschlossen versucht diesen zu reduzieren. Der Mensch denkt eh wenig über die Zukunft, die er nicht mehr erlebt. Rohstoffe können nie genug gespart werden. Zudem bewirkt “weniger Verbrauch” immer auch eine Reduktion von einigen sehr gefährlichen, giftigen Stoffen.
    Lambda 1 bedeutet meist nur langweiliges Autofahren.

  24. Hi Lehmann, mir ging es nicht darum ob das, was die EU-Norm beinhaltet, sinnvoll ist oder nicht. Vielmehr wird es eine Norm die halt den einen oder anderen Spielraum zur Optimierung gibt. Kann man sicherlich auch auf den EU-Normverbrauch anwenden.

    Gruß,
    D

    PS: Ich freue mich jedenfalls auf den Astra ST 2.0 CDTI Automatik. Wird wahrscheinlich in 2012 mein neuer Firmenwagen.

  25. Hi,

    stimmt es eigentlich, dass Astra GSI und OPC auf dem Autosalon in Paris im Okt. vorgestellt werden, oder betrifft dies nur den GSI?

    Gruß Basti

  26. @Basti
    Der GSI wird dort vorgestellt.. Der OPC kommt wahrscheinlich erst wenn der GTC raus ist, nächstes Jahr…

    Ich hoffe mal das die Top Modelle GSI/OPC mit Leistung Protzen, die Beschleunigung aufs höchste niveu und Trotzdem Sparsammer als der Golf GTI.
    Jetzt mal im ernst wer kann sich bei diesen Spritpreisen sich ein OPC oder GSI Leisten? Der Spritverbrauch liegt schon allein in der Stadt bei 11-14 Liter wenn nicht mehr.
    Es sei denn man baut ein System ein der sich der Umgebungsgeschwindigkeit einstellt z.b max 300 PS bei 8 L/100km in der Stadt. Nehemen wir jetzt mal das AFL+ oder das Premium Fahrwerk, wieso kann man die Technik beim Sauger/Turbo nicht einbauen? Man könnte mit einen V6 in der Stadt zb. auf 6-9 Liter auf 100km kommen. Das Getriebe könnte man genauso Umbauen das die Geschwindigkeit und Drehzahl Angepasst wird. Selbst die Software könnte anders eingestellt werden (zb. mehr Leistung weniger Verbrauch).
    Man könnte sehr viel ändern und sehr viel erreichen!

  27. @Vaan ich hoffe du hast dein “System” patentieren lassen. Wenn in ein paar Jahren mal die Fahrzeughersteller daran interessiert sind, den Verbrauch zu senken, kommen sie sicher auf dich zurück. Im Moment interessieren sich die Hersteller ja herzlich wenig für den Verbrauch der Fahrzeuge.

  28. @ Vaan

    ZU: Jetzt mal im ernst wer kann sich bei diesen Spritpreisen sich ein OPC oder GSI Leisten? Der Spritverbrauch liegt schon allein in der Stadt bei 11-14 Liter wenn nicht mehr.

    Deshalb mein Tip an die Astra Marketing Leute : Bringt endlich auch die OPC und GSI Motoren mit LPG Option ab Werk für Bezahlbare 1000 € , und alternativ für die Diesel Fans den
    2,0 CDTTI Bi-Turbo mit 190-200 PS !!!

    Und endlich wieder eine Astra ST OPC Caravan , gabs ja leider zuletzt nur im Astra G Modell !!!

  29. @ Eco Driver: zum 2.0 CDTI BiTurbo: DIe Auskunft, die ich habe (mittlerweile 8 Monate alt, besagt, dass der 2.0 BiTurbo optimiert wird. Man wollte sich wieder bei mir melden. Ist nicht geschehen (wie man es von Opel leider kennt). Ich habe mittlerweile meine Zweifel, ob der Motor überhaupt noch kommt. Geschweige denn ein V6 CDTI für den Insignia. Da wird in den PR-Mails der Nebel argumentativ geschickt umschifft.

  30. Mal ne Frage an die Offiziellen. Kann man denn eine Aussage dazu treffen, was mit ‘My Opel’ passiert? Wird es das Portal nochmal geben bzw. was ist momentan damit? Dauert eine momentane Überarbeitung wirklich so lang?
    Seit einiger Zeit bekommt man nämlich die Meldung “Dieser Teil von Opel.de ist derzeit leider nicht erreichbar. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Optimierung.”

  31. @ Hr. Hofmann: Könnten Sie bitte etwas dazu sagen, aus welchen Gründen Ende letzten Jahres die veröffentlichten Fahrleistungen des 1.4 Turbo 103kW noch einmal korrigiert wurden, von 9,7 auf 9,9 s bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h und von 205 auf 202 km/h bei der Höchstgeschwindigkeit?
    Hat sich das Gewicht nochmals verändert, etwas an der Getriebeübersetzung, etwas am Motor, Fahrwerk oder Reifen (Außerortsverbrauch ist ja zeitgleich um 0,1 l zurückgegangen), die Messmethode oder haben Sie am Ende einfach nur jeweils einen höheren “Sicherheitsfaktor” draufgeschlagen, evt. gar aus Marketinggründen?!?

  32. @ Vaan

    ZU: Jetzt mal im ernst wer kann sich bei diesen Spritpreisen sich ein OPC oder GSI Leisten? Der Spritverbrauch liegt schon allein in der Stadt bei 11-14 Liter wenn nicht mehr.

    Frag mal die Leute die sich einen GTI oder einen Audi der S-Line bzw einen BMW der M-Line leisten. Davon gibts genug. Und Opel will/muss/wird sich ein Stück vom Kuchen abschneiden.

    Ausserdem trägt es zum positiveren Image von Opel bei.

  33. @Astra_H_GTC: Zu myopel.de hab ich auch schon eine Anfrage versendet (insbesondere dem download von Bedienungsanleitungen etc.), als Antwort kam:
    “…Teilen wir Ihnen mit, dass unsere Webseite derzeit neu gestaltet wird. Den Bereich „MyOpel“ haben wir abgeschafft. Jedoch planen wir den Downloadbereich wieder für alle Kunden zugänglich zu machen. Dies wird voraussichtlich im Oktober geschehen. Bis dahin bitten wir um Ihre Geduld…”

  34. @ AndiH: Bei den ersten Werten handelt es sich um vorläufige, das heißt simulierte bzw. errechnete Daten, die mit unseren IV (Integrationsfahrzeugen) verifiziert wurden. Die offiziellen Werte werden mit den PPV (seriennahen Prototypen) gemessen. Die veröffentlichten Werte beziehen sich immer auf das Basisfahrzeug mit genormter Zuladung.

  35. @Herr Hoffmann: Ist es möglich, analog der Getriebeübersetzung eine Übersicht der Leergewichte je Motorisierung (Limousine und ST)zu erhalten.

  36. @ Hr. Hofmann: Vielen Dank für die Info! Ich bin schon sehr gespannt, welche Werte sich mit der 6T40-Automatik (?) ergeben, denn die bislang veröffentlichten 201 km/h bzw. 9,8 s für v-max bzw. Beschleunigung sind ja dann sicherlich auch erstmal “nur” IV-verfiziert.
    Erst jetzt ist mir in dem Zusammenhang ins Auge gesprungen, dass Herr Bednarek in seinem Blog-Beitrag zur GF6-Automatik vom 12.2.2010 auf eine Kraftübertragung per Kette hinweist. Ist damit in der Tat die Antriebskraft zu den Rädern gemeint, also praktisch so wie bei einem Motorrad?

    @ 74er: Das Mehrgewicht des ST im Vergleich zum 5-Türer interessiert mich auch, weshalb ich schon sehr gespannt auf das Erscheinen der Astra-ST-Preisliste für Österreich warte, die diese Daten enthalten sollte.

  37. @AndiH: Ja nachden Schaltstufen der Automatik wird über eine Kette die Kraft auf den Abtrieb bzw. den Antrieb der Räder übertragen. erkennt man super in dem Schnitt des Automatengetriebes im entsprechend Blog-Beitrag.

  38. @ ratze217: Stimmt, bei der Grafik im Beitrag von Herrn Bednarek vom 26.02.2010 kann man ein Stückchen von der Kette erkennen. Anscheinend erfolgt der Abtrieb zu den Rädern in jedem Fall über die Kette. Es erstaunt mich, dass eine Kette den Belastungen im PKW-Einsatz gewachsen ist. Beim Motorrad muss man sie meines Wissens z.B. gelegentlich erneuern, wenn sie sich nach einigen tausend Kilometern zu sehr gedehnt hat.
    Ach ja: Die finalen Fahrleistungen für den 1.4 Turbo 103 kW AT-6 sind inzwischen auch draußen (Limousine): Beschl. 10,2 s und v-max 200 km/h.

  39. … und schwupps ist der 1.4T AT-6 auch schon wieder aus dem Konfigurator verschwunden. Das scheint ja echt eine schwierige Kombination zu sein. Ob es technische Probleme sind oder es zu unerwarteten Lieferschwierigkeiten gekommen ist? Immerhin hat Herr Hofmann hier im Blog ja bereits am 3. Sept. 2009 von Testfahrten mit dieser Antriebskombination berichtet?!?

  40. hallo herr hofmann ,
    also wir sind begeisterte opel corsa fahrer , wollen uns 2011 einen astra 1,4 mit 140 ps kaufen .
    bin auch vor kurzem den astra mit 140 ps gefahren , ok ich weiß das opel nicht so flott zufahrende autos baut aber ich muß schon sagen flott ist doch was anders zumal ich 1 tag vorher den golf mit 122 ps gefahren bin – es sind einfach welten dazwischen.
    müßten es ihnen nicht zu denken geben , nach dem die basismodelle golf 86 ps und astra auch um die 85 ps im test in der elastizität im 6 gang von 80 auf 120 km/h der golf den astra deklasiert hat denn über 20 sec und auch im 5 weit über 10 sec ist schlicht weg gefährlich.
    ärgert sie das nicht wenn vw solche fahrleistungen bringt und der co2 wert nicht schlechter ist ich als entwickler würdde alles daran setzen um wenigstens annähernd die gleichen werte im bescheunigen bei 60-100 im 5.-80-120 im 6. gang zu realisieren.
    jetzt noch was SEHR GUTES:
    unser CORSA C bj.2003 , 75 ps 103000 km ist das zuverlässigste auto das wir bis jetzt hatten ( ausser mein slk350 ) es ist noch nichts kaputt gegangen in den fast 8 jahren weder rost noch irgendwas anderes ausgenommen verschleißteile .
    werden aber trozallem den astra kaufen weil er total super aussieht da deklasiert er in meinen augen vw ganz klar überhaupt in schwarz.
    schöne weihnachten