avatar

Entwickler-Tagebuch Entwicklung Meriva Produktion Test

Heißes Pflaster

,


Meriva im spanischen ZaragozaSeit kurzem fungiere ich als „Vehicle Performance Manager“ für den Meriva. Zu meinem neuen, sehr spannenden Aufgabenbereich gehören alle Disziplinen der Fahrzeugentwicklung: Sicherheit, Fahrleistung, Verbräuche und Emissionen, Klima und Kühlung, Aerodynamik und Luftansaugung, Geräuschverhalten (kurz: N&V), Fahrwerk und Fahrdynamik, Ergonomie und Elektronik. Wenn es also beim Meriva eine Neuentwicklung oder ein Update etwa der Motoren gibt, komme ich und mein Entwicklungsteam ins Spiel. Qualität hat dabei Priorität.

Genau wie unsere Autos bin auch ich in dem Job ganz schön auf Achse. Erst kürzlich fuhr ich für stichprobenartige Kontrollen ins spanische Meriva-Werk Zaragoza. Eigentlich super entspannt das Ganze: Tagsüber Meriva begutachten, abends in den Tapas-Bars im Schatten der Basilica del Pilar in Zaragoza chillen – doch weit gefehlt. Mein „Ferienjob“ führte mich bei 38 Grad im Schatten (den es dort freilich nirgends gab) auf einen riesigen Parkplatz, von einem aufgeheizten Auto zum nächsten. Von Entspannung keine Spur, vielmehr war ich dem Kollaps ziemlich nahe.
Meriva im spanischen Zaragoza

Aber der Anblick unserer Meriva – Hunderte in Reih und Glied – war für mich als Meriva-Mann mit Herz und Blut Motivation genug. Wie sie da in der gleißenden Sonne glitzerten und sauber strahlten, in sämtlichen Farben und Ausstattungsvarianten, mit allen Motoren und Rädergrößen. Und alle warteten sie nur auf mich! Das mobilisierte meine „autonomen Kraftreserven“. Ich eilte von Wagen zu Wagen, machte meinen Job – und die Meriva machten ihren…

Das Resultat war top: Alle Kandidaten schlugen sich prächtig. Da gab’s für den Vehicle Performance Manager nix zu meckern. Der Vino Tinto mit leckeren Tapas am Abend in der Altstadt schmeckte danach übrigens doppelt so gut.