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Entwickler-Tagebuch Meriva Video

Rettung auf die smarte Art

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„Zwischenziel erreicht“ möchte ich im Navi-Stil sagen. Eine Art Orientierungshilfe sind sie ja auch, unsere neuen, mobilen Rettungsdatenblätter. Nach einem schweren Unfall erkennen die Helfer vor Ort damit auf einen Blick, wo welche einsatzrelevanten Fahrzeugteile sitzen: Airbag-Gasgeneratoren, Karosserieverstärkungen, Kraftstoffleitungen, Tank oder Batterie. Diese Komponenten vertragen sich nicht so ohne Weiteres mit Rettungsschere, Spreizer oder Hydraulikstempel.

Mobile Rettungsdatenblätter Die Rettungsdatenblätter von aktuell rund 60 Opel-Modellen sind unter der Adresse
www.opel-rescuecard.com für alle Smartphone-Nutzer online. Zielgruppe der geräteunabhängigen Gratis-Anwendung sind die Feuerwehren in Europa. Mit zehn europäischen Sprachen gehen wir an den Start, weitere sind in Planung.

In Deutschland hat Opel mit diesem neuen und bisher einzigartigen Service rund 40.000 Berufsfeuerwehrleute und über eine Million freiwillige Floriansjünger im Visier. Die speziell für Smartphones optimierte Version wurde mit den Feuerwehrprofis entwickelt. Dadurch ist aus den mobilen Rettungsdatenblättern ein kompromisslos praxisnahes Werkzeug geworden.

Die Smartphone-Lösung ist nach dem Vorbild des Internet-Pendants logisch strukturiert und bewusst einfach gehalten. Grafische Spielereien kosten nur wertvolle Ladezeit. Gleichzeitig sind die wesentlichen Informationen besonders nutzerfreundlich aufbereitet.

Alle mit Airbags ausgestatteten Opel-Modelle ab 1991 sind verzeichnet, darunter natürlich auch der neue Meriva mit den für die Rettungskräfte noch ungewohnten FlexDoors. Dank der Zoom-Funktion sind die wichtigen Abschnitte wie etwa die speziell angeordneten hochfesten Stähle an der Meriva-Flanke auch auf kleineren Handy-Displays gut erkennbar. So kann der Einsatzleiter seine Mannschaft zielgerichtet dirigieren.

Warum spreche ich eingangs vom „Zwischenziel“? Nun, wir wollen, dass die Einsatzkräfte mit maximaler Effizienz Leben retten können – und davon sollen nicht nur Opel-Kunden profitieren, sondern alle Autofahrer. Das Ziel ist also wirklich erst dann erreicht, wenn es mobile Rettungsdatenblätter auch von allen anderen Fahrzeugherstellern gibt. Damit bekommt die Feuerwehr genau das, was sie braucht: kompakte, schnelle, aktuelle und leicht zugängliche Informationen, um ihren lebenswichtigen Job bestmöglich machen zu können. Deshalb wollen wir auch die Verbreitung dieser Datenblätter unterstützen. Die „Send to friend“-Funktion ist ein Ansatz, damit sich dieses System bei der Feuerwehr schnell etabliert.