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Astra Entwickler-Tagebuch Entwicklung Technik

Wie geschmiert

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Das Laborteam Michael Seemann, Eloy Diaz-Somoza und Holger Schuch (von links) Mit dem Marktstart des Astra J wurde ein neues Motoröl sowohl für die Benzin- als auch die Dieseltriebwerke eingeführt. Dabei lief alles wie geschmiert – nicht zuletzt deshalb, weil das Team um Michael Seemann, Entwicklungsingenieur Motorenöle und Kraftstoffe, unser Hardwarespezialist Thomas Hickl und die Validierungs-Experten nichts dem Zufall überließen: Beginnend mit der Astra Mule-Phase zogen die Kollegen in regelmäßigen Abständen Ölproben aus den Prototypen,  Dauerlauf- und Entwicklungsfahrzeugen sowie Prüfstands-Aggregaten. Die Laboranalysen mit den exakten Metall-, Oxidations- oder Kraftstoff-Einflüssen und den belastungsabhängigen Viskositätswerten haben eine hohe Aussagekraft. Wir Motorentwickler studieren deshalb die Seemann-Tabellen so aufmerksam wie der Fußballfan die aktuellen Spieltag-Ergebnisse.

Die wohl bekannteste Kenngröße für Mehrbereichs-Motorenöle ist die Viskositätsklasse. Diese gibt Auskunft über die Fließfähigkeit des Schmierstoffs nach SAE. Dabei beschreibt die Zahl vor dem W die Tief- und die zweite Ziffer die Hochtemperaturklasse. Je höher die Angaben, desto zäher das Öl. Unser dexos2 fällt in die Viskositäts-Klasse 5W-30.

Ein Motoröl jedoch allein nach seiner Viskositäts-Klasse zu beurteilen, wäre in etwa so, als kaufte man ein Auto nur nach Farbe. Ob der Schmierstoff etwas taugt, offenbart am ehesten die kleingedruckte Qualitätsbezeichnung (Spezifikation) auf der Packung. Dabei kommen neben der Schmier- und Kühlfunktion bzw. Reibungsreduktion einige Anforderungen zusammen: Das „flüssige Gold“ muss unter anderem vor Verschleiß und Korrosion schützen, aggressive Verbrennungsrückstände lösen und neutralisieren sowie Abrieb- oder Rußpartikel binden.

Ölprobenentnahme durch das Peilstabführungsrohr Deshalb durchläuft ein Öl, ehe es den „Seemann-Segen“ erhält und die „Hickl-Hürde“ nimmt, etliche standardisierte und darüber hinaus Opel-spezifische Tests. dexos2 hat’s geschafft. Dieses Qualitätsprodukt leistet einem langen Leben unser Motoren Vorschub. Damit sind die komfortablen Opel-Serviceintervalle auch bei extremen Anforderungsprofilen darstellbar. Und angesichts des einen oder anderen Zehntels Treibstoffersparnis sprechen wir vom „dexos2-Effekt“.

Kommentare (112)

  1. Dürft “Ihr” sagen, wer das Öl für Opel herstellt(abfüllt),und aus welchem EU-Land es kommt?

  2. hhhm, die wirklich “komfortablen Opel-Serviceintervalle” von 2Jahern/50-tkm habe ich aber leider nicht mehr !
    Stattdessen jährlich, was nix besonderes ist.

  3. Ach soo, ich hab da noch 2x 1-Liter-Dosen des vermeintlichen “Vorgängers”, mit entspr. GM-LL-A-025/GM-LL-B-025 Spezifikation. Das dürfte ja laut Service-Heft auch noch verwendbar sein (?)!

  4. Hatte das Opel-Team Einfluss auf die Rezeptur des hier beschriebenen Öls oder wurden verschiedene, vom Hersteller “vorgegebene” Öle von Opel intensiv durchgetestet und das “Beste” gewählt?

  5. @didi
    das du immer gleich den Finger auf die Wunde drückst mit den typischen Intervallen von 1 Jahr bzw. X-Km… 😀
    Aber ja, gebe ich dir leider Recht… Die Intervalle sind nichts besonderes, es gibt zwar auch bedeutend schlechtere Intervalle, vor allen bei Dieselmotoren anderer Hersteller…
    Aber ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal ist das hier leider nicht – aber vielleicht kommt Opel dort irgendwann hin, wäre zumindest echt ne starke Leistung, wie ich finde 🙂

  6. @ Opel JW Verkäufer: Unser dexos2 wird global vertrieben und es steht vielen Markenöl-Herstellern frei, dieses Produkt anzubieten. Ich weiß, dass die Erstbefüllung im Motorenwerk des 1.7 CDTI von einem europäischen Unternehmen stammt, das keinen deutschen Tiernamen trägt.

  7. @ didi: Bei der Kalkulation der Serviceintervalle spielen neben der Laufdauer weitere Kriterien eine maßgebliche Rolle. So sehen wir zum Beispiel in puncto Fahrprofil und Laufstrecke Vorteile.

  8. Aha, also Shell. Kein DEUTSCHER Tiername. Ich bin halt ein Fuchs. 😉

    Irgendwie verwirrend. Ist jetzt dexos2 eine Spezifikation oder ein konkretes Produkt? Oder beides?!?

    • Ich habe vor ein montat ein Astra j mit motor 1,6 Turbo, “A16LET” gekauft, ich frage un welche Liqui Moly öl das Dexos 2 equivalent its. Hat 15.000km.

      In mein altes auto Corsa 2003 hab ich MoS2 mit guten resultaten, mit 145.000Km ohne probleme und kein öl verlust. Mit dem neuner motor (turbo) weiss ich nich ob mann das aditiv vervendet kann.

      • Ich habe ein Astra j mit motor 1,6 Turbo, “A16LET” , das Auto hat kein timer, ich habe eine Frage, wie lange vor dem Abstellen des Motors muss man warten, vor allem bei Fahrten auf der Autobahn mit konstanter Geschwindigkeit. Dies, um den Turbo zu schützen.
        Im Mischsystem der Stadt, mit mehr sportliches Handling mit Bereichen unterschiedlicher Geschwindigkeiten bis zu 4000rpm, wie lange vor dem Abstellen des Motors warten.

        • Das steckt der weg – wenn du nicht gerade tägl. dauerhaft Ü200 km/h und abrupt Rastplatz raus/aus innerhalb von Sekunden verinnerlichst

    • Ein zusätzliches Additiv wird eigentlich nicht empfohlen. Allein die Spezifikation nach Dexos2 ist bindend (für Garantie, Gewährleistung, Kulanz) !
      Und allein mit diesem Kriterium lässt sich bei den verschiedensten Öl-Anbieter zahlreiches finden !

  9. Dexos2 ist eine Spezifikation genauso wie die API,ACEA – Klassen,oder die “alte” GM-Norm LL-A(B)025.

    Das jeder Ölhersteller seine Öle nach den entsprechenden Normen prüfen lassen kann, ist mir klar.

    Für die GM LL-Norm gab es ja mehr als 50 Hersteller, die freigegeben waren.

    Meine Frage zielte aber auf das Opel “Eigenöl” ab, was ja als “Ersatzteil” beim FOH gekauft werden kann.

    Gibt es da einen festen Hersteller, oder mehrere, die nur jeweils ihr Öl in die Opel Dose füllen?

  10. Warum ist GM Motoröl so günstig ?

    5 Liter von “5W-30 Dexos 2 Longlife” kostet nur 25,90. Das ähnliche Öl von Castrol kostet fast das doppelte !

    Ist Castrol doppelt so gut ? oder GM doppelt so schlecht 🙂

  11. motoroel-direkt.de/gm_gmopeloriginal5w30dexos2longlife.html

    Habe dort von einem Jahr GM Öl gekauft, hatte ein komisches Gefühl, weil so günstig war. Läuft aber seit dem ohne Probleme in meinem 1.3 CDTI.

      • oeldepot24
        Da gibts das dexos2 im fünf Liter Kanister für 18,35€

        Nutze ich auch erfolgreich in meinem Chevy, nie mehr zuviel für Öl bezahlen 🙂

  12. Zur Haltbarkeit: Optimal gelagert (Gebinde originalverschlossen, dunkel, gleichmäßig kühl, aber frostfrei) durchaus einige Jahre. Aber: Besser wird ein Öl natürlich mit der Zeit nicht.

    Zum Preis: 5W-30 ist natürlich keine besonders anspruchsvolle Viskosität. Wie schon gesagt wurde, sagt das zwar nichts über die Qualität aus, aber das Grundöl muss schon mal nicht gleich das teuerste sein.

  13. @ sel220: Wir haben die Leistungsfähigkeit des Öls nach den hier beschriebenen intensiven Prüfungen exakt spezifiziert. Jedem Öl- und Additivhersteller steht es demnach frei, eine eigene Rezeptur zu entwickeln. Die Qualitätsbezeichnung dexos gibt es aber nur für Produkte, die nachweislich die vorgeschriebene Test- und Freigabe-Prozedur erfolgreich absolviert haben.

  14. @ iopa und andere: Preisvergleiche machen eigentlich nur auf Basis identischer Spezifikationen Sinn. Im Übrigen haben wir auf die Preisgestaltung der Hersteller und Marktanbieter keinen Einfluss.

  15. @Moderator

    OT, aber da es sonst keine Infos gibt hier meine Frage:

    Ab wann ist mit den im Katalog angepriesenen Q1A und PZU denn zu rechnen? Im Zubehörkatalog findet man sie nämlich auch schon. Im KIC kann man (mal wieder) keine Auskunft geben… bis auf Weiteres…

    Vielen Dank schon mal und beste Grüße

    Uwe

  16. Im MotorTalk Forum habe ich auch schon die Diskussion verfolgen können, über die “Motoröl-Lebensdauer-Anzeige” (schönes Wort).
    Welche Parameter fließen denn genau da ein und wie wird dann die Lebensdauer berechnet?

  17. Noch einmal kurz zu den Felgen: Im Schweizer Konfigurator sind die PZU seit dem 31.12.10 konfigurierbar… ist dies in Kürze auch in DE zu erwarten?
    Danke und noch einen schönen Start ins Jahr 2011

    Uwe

  18. @ Uwe: Der Einsatztermin der 19-Zoll-Räder „Q1A“ und „PZU“ wird sich voraussichtlich auf Sommer 2011 verschieben. Erst dann werden sie auch im deutschen Konfigurator zu finden sein.

  19. @ maggi169: Die maßgeblichen Kriterien heißen Zeit, Laufstrecke und Fahrprofil. Allein in die Fahrprofil-Berechnung fließen jede Menge Parameter ein. Hier eines von vielen Gegensatzpaaren: 10 Autobahn-Kilometer bei konstant 130 km/h und 25 Grad Celsius Außentemperatur mit betriebswarmem Motor versus 5 Stadt-Kilometer bei minus 20 Grad und zurück nach fünfminütigem Zwischenstopp. Der letztgenannte “nordschwedische Kindergartenzyklus” trägt verhältnismäßig stark zur Ölalterung bei.

  20. Haha, ich dachte das wäre 3 Kinder bei Smaland/Ikea abgeben und vollgeladen mit Billy+Co, ohne Kinder, nachhause…;o)

  21. Ist ein 5W30 Öl nicht nur der “beste Kompromiss” zwischen Kurz- Lang- und Vollastanteil? Ist meine Annahme korrekt, dass ein 5W30 Öl für den größten Teil der Autofahrer angemessen ist? Warum wird hier kein 0W40 Öl genommen, welches doch – eigentlich – eine noch größere Spannweite zwischen “Kaltstartfähigkeit” und “Vollastfähigkeit”.

    Im Netz sind viele Beiträge zu finden, die eure Wahl als “nicht sinnvoll” abstempeln. Ich bin jedoch der Meinung, dass eure Auswahl nicht von ungefähr kommt und diese Entscheidung sinnvoll ist. Andere Hersteller nutzen 5W30 Öl ebenfalls als “Standardöl” – wie kann das sein?

  22. @ KGB44: Alle aktuellen Opel-Modelle sind für Motoröl der Viskositäts-Klasse 5W-30 spezifiziert. Aus gutem Grund: Unter den in Zentraleuropa vorherrschenden Umgebungs-Bedingungen ist der Kosten/Nutzen-Faktor für den Kunden mit dexos2 5W-30 besser als mit einem 0W-40-Öl. Wer meint, damit besser zu fahren, kann auch in unseren Breiten völlig problemlos ein 0W-40-Öl nach dexos2-Spezifikation verwenden.

  23. Und wieso kann man mit dem neuen Super-Dexos-Öl kein 2 Jahres-Intervall aufrecht erhalten ?! Das fand ich vorher besser !

  24. ich fände das 2 Jahresintervall auch sehr wichtig. Kann unter Umständen einen Preisvorteil ggü. einem Mitbewerber bringen falls der reine Fahrzeugpreis höher ist (oder umgekehrt). Die Umwelt (weniger Altöl etc.) wirds auch danken…

  25. Sehr geehrter Herr Wagner,
    schon seit längerer Zeit diskutieren wir innerhalb unseres Betriebes über diverse Ölsorten.
    Vor ca. drei Jahren wurde ein Kollege bei einem Opel-Lehrgang informiert, dass Antara + Vivaro + Movano mit DPF nur das 5W40 Supreme Plus benutzt werden darf. Ist diese Aussage richtig? Jetzt lese ich, dass dieses Öl die C4 – Kennzeichnung hat. Wofür ist diese
    Kennzeichnung ?
    Kann das Dexos II 5W30 für oben genannte Fahrzeug-Motoren auch benutzt werden?
    Für eine ausführliche Erläuterung wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Norbert Lux

    P.S.: schicken Sie mir die Erläuterung bitte direkt an meine Email-Adresse

  26. Gibt es ein technisches Datenblatt für das “Original Opel/ GM Dexos 2 Motoröl 5 W 30”? Gern als pdf an meine E-Mailadresse.
    Danke!

      • Leider nicht! Das Kundeninformationscenter hat mich an den freundlichen Opelhändler vor Ort verwiesen und der FOH verweist mich an das Kundeninformationscenter. Hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist, an ein Datenblatt eines Motoröls zu kommen. Scheint ja wirklich “top secret” zu sein. Dabei wüsste ich schon gern, was ich in meinen Motor fülle.

        • Ich habe heute nachgefragt bei Opel. Mal sehen, ob diemich auch an den freundlichen… verweisen.
          Ich habe das Öl über amazon gekauft und 22,50 €{5 l bezahlt.
          Ich bin gespannt, wie mein freundlicher…. reagiert, wenn ich das Öl mitbringe.

          • Naja, ähnlich zu einem Restaurant, wo man seine Getränke auch nicht mitbringt, wäre er zumindest nicht gezwungen das mitgebrachte zu akzeptieren. Oder auch entspr. Eintrag im Service-Heft zu vermerken.

            PS: Die vermeintliche Gewinnspanne von 1 Kiste Wasser im EK, zu einem Glas a 0.2 l am Tisch serviert…, müssig.

          • @ Didi:
            im Restaurant ist bei dem Pris fürs Wasser aber auch schon Arbeitslohn und der Rest mit drin. Beim FOH bazahlt man dann immer noch aktuell bei uns 99€ die Stunde Arbeitslohn damit dann der Lehrling die Plörre in die Karre gießt.

        • Nehme an, die haben mehrere Lieferanten oder wechseln immer mal.. es wird Dexos2 Öl verwendet aber die Datenblätter unterscheiden sich geringfügig…. schau einfach bei den bekannten Herstellern im Netz.. die Vorgaben durch die Freigaben sind heute sehr streng definiert so daß sich die Öle sowieso nur gering unterscheiden, sonst bekämen sie die entsprechende Freigabe nicht. Somit ist es auch wurscht ob Du den durchgestylten Kanister mit tollen Bildern und Sprüchen kaufst oder das NoName

  27. [edit by Moderator: Kommentar vom 1.01.2013, 14:04 hierher verschoben]

    Sehr geehrter Herr Dr. Hartmann!

    Ungern belästige ich Sie mit meiner Email an dieser Stelle, doch leider konnte ich über das Kontaktformular im Opel-Blog aufgrund eines Systemfehlers keine Nachricht versenden und ich weiß leider nicht, welchen kompetenten Ansprechpartner ich im Hause Opel bezüglich meiner Fragen kontaktieren könnte. Gerne dürfen Sie daher meine Email auch an einen verantwortlichen Kollegen weiterleiten, sofern meine Fragen nicht direkt oder nur indirekt in Ihr Arbeitsfeld fallen.

    Zu meinem Anliegen: Im neuen Jahr werde ich einen Opel Astra J, OPC in Ihrem Hause bestellen. Darauf freue ich mich, ob des viel gelobten Fahrzeugs, natürlich sehr. Leider bin ich auch sehr verunsichert. Der Grund meiner Verunsicherung resultiert aus kontroversen Diskussionen zum Thema „Motor einfahren“. Gerade „schonendes“ Einfahren wird heutzutage von namhaften Instituten (z.B. KIT oder Fraunhofer Institut), die sich mit dem Thema „Mikrotribologie“ beschäftigen, sogar als sehr kritisch angesehen (siehe dazu den Audiobeitrag unter http://www.heise.de/tr/artikel/Wie-geschmiert-1369325.html und den Artikel unter http://wissen.dradio.de/automobil-keine-schonfrist-fuer-neuwagen...). Laut diesen Quellen entscheiden sogar die ersten Stunden eines Motors über dessen optimale Funktion, Lebensdauer und Effizienz. Im Bereich von modernen Motorradmotoren wird deshalb mitunter sogar ausdrücklich ein durchaus plausibel klingendes Einfahren unter Last ab der ersten Minute auf Mineralölbasis empfohlen (siehe Internet: http://koflair.blumenpfluecker.com/modules.php?name=News&fi...). Und selbst der namhafte Mopedhersteller Kreidler hat in den 1979er Jahren seine Mopedmotoren ab dem ersten Kilometer als „Vollgasfest“ bezeichnet (siehe den im Internet vorzufindenden Auszug aus einer alten Bedienungsanleitung http://board.mofapower.de/index.php?page=Attachment&attachm...). Auch dies spricht gegen ein schonendes Einfahren, wie es oftmals propagiert wird. Natürlich will ich nicht so vermessen sein und den hochmodernen OPC-Motor im Astra J mit einem Mofamotor vergleichen, aber schließlich geht es ja um das Einfahrprinzip. Dass dabei das richtige Öl eine große Rolle spielt steht außer Frage. Mit großem Interesse habe ich daher Ihren Bericht zur Entwicklung eines neuen Motoröls gelesen (siehe Internet: https://www.opel-blog.com/2010/12/15/wie-geschmiert/). Leider wird darin nicht auf das Einfahren eines Motors eingegangen. Daher nun zu meinen Fragen:
    – Werden die OPC-Motoren bereits im Werk vorläufig eingefahren und können als „Vollgasfest“ betrachtet werden???
    – Einige User in diversen Internetforen gehen so weit zu behaupten, dass ein Einfahren über das Motormanagement im Steuergerät geregelt wird. D.h. unabhängig von der Fahrweise würde sich das Steuergerät an der gefahrenen Kilometerleistung des Fahrzeuges orientieren und das Kraftstoffgemisch entsprechend anpassen. Zu Beginn der Lebensdauer relativ „fett“, dann magerer werdend. Stimmen derartige Vermutungen/Behauptungen???
    – Inwiefern ist überhaupt etwas an der These, dass man einen neuen Motor, wegen dem anfänglich noch vorhandenen Materialabtrag, mit Öl auf Mineralbasis einfahren soll, welches dann im Zuge erster Inspektionen durch synthetisches Öl ersetzt wird???
    – Wenn ein Einfahren notwendig ist: Nach welchen exakten(!) Kriterien muss der Motor eingefahren werden (Drehzahl, zu wählende Gänge, …)???
    Ich möchte an dieser Stelle unbedingt betonen, dass es mir äußerst wichtig ist nicht nur eine allgemeingültige Aussage zu erhalten, die man immer wieder hört, z.B. fahren Sie die ersten 5000 km sehr schonend. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Motor, der sich auf dem Niveau des OPC-Motors bewegt, so pauschal einzufahren ist. Vor allem nicht, wenn man die neuesten Erkenntnisse der Mikrotribologie berücksichtigt. Für ein Fahrzeug in dieser Preis- und Leistungskategorie wäre es für mich bspw. auch selbstverständlich an einem Einfahrzyklus auf einer Rundstrecke oder ähnliches teilzunehmen. So viel Zeit muss sein! Mein Bestreben liegt einfach darin, nach dem Einfahren einen Motor zu besitzen, der maximale Leistung bei minimaler Reibung im Triebwerk und minimalem Kraftstoffverbrauch vorweißt.
    Im Voraus deshalb ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Antwort!
    Ihnen einen guten Start ins noch junge Jahr 2013!

    Mit besten Grüßen, Ihr sehr interessierter Leser
    Matthias Hedrich

  28. [edit by Moderator: Kommentar vom 1.01.2013, 14:09 hierher verschoben]

    Sehr geehrter Herr Dr. Wagner!
    Anbei eine kleine Korrektur: Die Nachricht sollte natürlich an Sie adressiert sein.
    Bitte verzeihen Sie meinen peinlichen Fehler in der Anrede.
    Beste Grüße und danke für Ihr Verständnis,
    Matthias Hedrich

  29. Auf die Antwort bin ich aber auch gespannt – auch wenn es für mein derzeitiges Fahrzeug schon zu spät ist mit guten 2 Jahren Alter 🙂

  30. @ Matthias Hedrich: Bevor ein Fahrzeug in Kundenhand kommt, haben im Herstellungsprozess schon diverse „Einfahrprozeduren“ stattgefunden. Dazu gehören Funktionstests einzelner Komponenten beim Lieferanten, wobei auch Herstellungsrückstände entfernt werden. Darüber hinaus bauen so genannte befeuerte und unbefeuerte Funktionstests des zusammengebauten Triebwerks im Motorenwerk weitere Reibung ab. Es folgt der Funktionstest des Gesamtfahrzeugs im Werk mit laufendem Motor.
    Weitere Vorkehrungen treffen wir per Komponentenauswahl im Herstellungsprozess. So vermessen wir während des Motorzusammenbaus einzelne Bauteile und wählen dazu passende Pendants. So entstehen auch im Sinne der Reibung optimale Paarungen innerhalb der Fertigungstoleranzen. Beispiele: Kolben/Blockbohrung, Nockenwelle/Ventilaktuatoren, Injektorpaarungen etc.
    Zur Motormanagement-Frage: Unser EMS-System kann tatsächlich zwischen Herstellungs- und Kundenphase unterscheiden. Dieser Fähigkeit liegen diverse Lern- und Diagnosefunktionen zugrunde.
    Fazit: Die ehemals strengen Einfahrprozeduren sind überholt. Unabhängig davon empfehle ich nach wie vor, dem Motor die volle Leistung erst nach Erreichen der Betriebstemperatur abzufordern.
    Viel Spaß mit dem Astra OPC.

    • @Dr. Thomas Wagner
      Danke für den Beitrag. Eine Frage dazu: Wann ist die Betriebstemperatur erreicht? Das heißt, woran erkenne ich als Fahrer das?
      Ich nehme an, dass das nicht nur das Kühlwasser sein wird mit seiner Temperatur (die ja recht schnell auf seine 90°C ist). Beim Öl kommt schon der nächste Knackpunkt: die meisten aktuellen OpelModelle haben im BC keine Anzeige der Öltemperatur…

      Welche Werte sollten also vom Fahrer beachtet werden, bevor er wirklich die volle Leistung abrufen sollte?

      • @Timo
        Das Problem mit der fehlenden Öltemperaturanzeige kenne ich. Ebenfalls ist es richtig, dass die “Soll-“Wassertemperatur wesentlich schneller erreicht ist als die Betriebstemperatur des Öls. Ich persönlich handhabe das Warmfahren nach meiner “persönlichen Faustformel”, d.h. nach 20 min. ist der Motor (Astra H, Turbo, P=125 kW) auch im Winter zuverlässig auf Betriebstemperatur. Davor fahre ich angemessen, d.h. die max. Drehzahl übersteigt n=2500 1/min nicht. Anschließend darf auch ruhig die volle Leistung des Motors abgerufen werden. Das mache ich bei allen meinen Fahrzeugen so und es hat sich bewährt.
        Beste Grüße, Matthias Hedrich

      • @ Timo und andere: In den meisten Fahrzeugen dient tatsächlich nur die Kühlwassertemperaturanzeige als Orientierungshilfe. Meine Empfehlung: Die volle Leistung erst dann abrufen, wenn die Kühlwassertemperatur einige Minuten lang stabil +/- 90°C beträgt. Im Astra OPC würde ich die Option “OPC Smartphone Application Interface” wählen, um Thermal-Management-Daten abrufen zu können.

        • Würde es denn den Gewinn von Opel so extrem schmälern wenn man einen Sensor für Öltemp einbaut und im Bordcomputer darstellt ?

    • @ Herrn Dr. Wagner
      Ein herzliches Dankeschön für Ihre ausführliche Antwort. Bisher wurden mir meine Fragen noch nie so ausführlich beantwortet. Weiter so :-)!

  31. @ Matthias Hedrich: Unsere Motoren werden auf Basis der hochwertigen dexos-Motorenölqualität entwickelt. Alle Dauererprobungen und Härtetests laufen mit dexos-Ölen. Damit ist über die Motorenlebensdauer eine optimale Funktion sichergestellt. Tatsächlich ist das Grundöl (mineralisch/synthetisch) nur für einen kleinen Teil der Leistungsfähigkeit des Motorenöls verantwortlich. Maßgeblich ist vielmehr die Kombination zahlreicher Additive. Die Qualität dieser Abstimmung bestimmt die Qualität des Öls z.B. in Bezug auf Verschleißminimierung, Motorsauberkeit, Schlammschutz etc. Erst nach dem Bestehen höchst anspruchsvoller Freigabetests darf ein Motorenöl die Qualitätsbezeichnung “dexos” tragen. Auf diese Qualität setzen wir bei der Erstbefüllung. Beim Ölwechsel gemäß Intervallanzeige ist die dexos2-Qualität z.B. in der Viskosität 5W-30 zu verwenden.

    • @Herrn Seemann: Ein herzliches Dankeschön für Ihre ausführliche Antwort, sie hat mir sehr geholfen. Weiter so :-)!
      Beste Grüße, Matthias Hedrich

  32. Über ein “konfortables Serviceintervall” von einem Jahr würde ich mich sogar freuen. Da ich ja jetzt ne Anzeige für die Motoröllebensdauer hab, die mir sagt wann ich das Öl wechseln lassen muss komm ich noch nicht einmal auf ein halbes Jahr. Und ich fahr nicht, wie mir von Service unterstellt wird, nur Kurzstrecke. Will sowieso mal wissen wie man es schafft in 5 Monaten 20tkm mit Kurzstrecke zu schaffen.

  33. Hallo,
    ich fahre einen Opél Meriva Baujahr 2009, 0035 AAB.
    Ich habe heute das Opel Öl gekauft. Es hat die gleiche Spezifikation wie auf dem Bild oben. Allerdings ist es gelb und schwarz und es fehlt die Überschrift Super Synthetic.
    Auf dem Etikett sind noch die Zahlen B 24 9002 00/o3 und 1#93165554 454051
    sowie Gr.0.99 19 42 000.
    Ist das altes Öl, ist das Öl für mich ok ?
    Danke 26.02.2013

  34. Hallo, eine Ergänzung:
    Gemeint mit gelb und schwarz ist natürlich das Etikett auf der Flasche, während das Etkett auf der oben abgebildete Flasche blau ist.
    Ansonsten steht auch Motor Oil 5W-30 dexos 2 und GM-LL-A-025 usw. drauf allerdings ist die Reihenfolge etwas anders. Der Händler hat mir versichert, dass es ein Voll-Synthetisches Öl ist. Also noch mal – gibt es ein Problem, ist es altes Öl ???
    Danke

  35. Hallo,

    welche Öltemperatur ist denn für ein Dexos2 Öl maximal vertretbar ?

    Ist der Öl / Wasserwärmetauscher beim 1.4 Turbo thermostatisch geregelt oder läuft das Öl da immer durch ?

    Danke

  36. Sehr geehrte Herren,

    das Dexos2-Öl bzw. Spezifikation wurde ja unter anderem auch mit Hinblick auf Kraftstoffeffizienz und Wirtschaftlichkeit entwickelt.

    Mal angenommen diese Faktoren spielen keine Rolle, sondern nur Verschleiß- und Motorschutz stehen im Vordergrund. (wie bspw. bei einem getunten Z28NEx, der ja potentiell auch von der Steuerkettenproblematik betroffen sein könnte)

    Wäre es in diesem konkreten Anwendungsfall sinnvoll ein Öl wie das Mobil 1 Peak Life 5W-50 zu verwenden? (bzw. was wäre Ihre Empfehlung?)

    Mit freundlichen Grüßen,
    Martin B.

    • Also bei mobil1.de wird diesem Öl wohl keine Dexos2-Spezifikation zugeordnet, allein das macht es für einen Opel-Ing hier (öffentlich) schwer eine “Empfehlung” auszusprechen ;o)
      Zumindest ist rein nüchtern ist für Garantie + Kulanz im ungünstigen Falle damit eine unnötige Problematik aufgetan (!).

      PS: Geh doch besser den umgekehrten Weg, schau was Dexos2 hat, wozu es doch auch eine größere Auswahl (mittlerweile) geben müßte…

      • Schon mal vielen Dank für die Antwort, auch wenn diese nur bedingt weiterhilft 😉

        Das Thema Garantie ist nach geänderter Software und Bauteile ohnehin Geschichte…wenn er hoch geht, muss ich mir aus eigener Tasche nen neuen Motor kaufen.

        Vielleicht dürfen Sie ja als Opel-Ing folgende Fragen beantworten:

        Bei höherer thermischer und mechanischer Belastung des Motors könnte der höhere HTHS-Wert von 4,4 von Vorteil sein – richtig/falsch?

        Das 5W-50 ist etwas dickflüssiger als das 5W-30/0W-40 – kann sich der Unterschied negativ auf die Durchölung des Motors auswirken oder ist der nicht praxisrelevant weil die Ölpumpe das sowieso schafft?

        Gruß&Dank

        • @ Martin B.: Es ist richtig, das dexos2 auch auf Kraftstoffeffizienz hin optimiert wurde. Ein weiteres Merkmal von dexos2 ist der volle Verschleißschutz der häufig anspruchsvolleren Dieselmotoren, daher ist der HTHS-Wert von dexos2 vergleichsweise hoch. Eine höhere Viskositätsklasse ist hier nicht erforderlich – und garantiert nicht automatisch denselben oder gar einen höheren Verschleißschutz. Dieser ergibt sich durch das Zusammenspiel von Viskosität und Verschleißschutzadditiven.

          Die Durchölung des Motors wird beim Kaltstart bei tiefen Temperaturen am stärksten gefordert. Die 5W-Angabe zeigt, dass die Viskositätslage z.B. bei 5W-30 oder 5W-50 im gleichen Bereich liegt. Für Opel-Motoren sind nur Motorenöle der dexos-Qualität freigegeben (Opel Motorölqualitäten vor August 2009: GM-LL-A-025 und GM-LL-B-025). Damit wurden die Motoren entwickelt und umfangreich validiert. Wir empfehlen daher, auch im Service ausschließlich Öle zu verwenden, die die dexos-Freigabe besitzen. Die Viskosität 5W-50 ist dabei allerdings nicht vorgesehen.

          Wir bitten um Verständnis, dass wir von Opel keine Ratschläge zu nicht werksseitigem Motortuning geben können.

      • Sorry für das Missverständnis, aber ich selbst bin kein Opel-Ing. !
        Es war nur eine Annahme meinerseits, dass sich dererlei Instanzen hier nicht mit Empfehlungen, abweichend von ihren Arbeitgeber-Vorgaben so ohne weiteres äußern können.
        Im Weiteren geht’s dann ja “tief in die Ölwanne”, das sollen mal schön die Fachleute ab Montag hier referieren !…;o)

  37. Wichtiger finde ich noch, nicht das Märchen der Wartungsanzeige zu glauben sondern lieber mal einen Wechsel mehr zu machen. Opel hat kein Interesse, daß unsere Motoren 400.000km Verschleißteile laufen. Aber sie stehen bez. Der Wartungskosten im Vergleich zum Wettbewerb. Hinsichtlich downsizing, Turbo Etc scheinen mir die Intervalle gewagt. Man sieht täglich im Netz die Ergebnisse. Ich behaupte, ein nach Vorschrift gehärtetes Auto bekommt heute in Richtung 150-200.000km Probleme. In die planmäßige Wartung ist ein bestimmter Verschleiß einkalkuliert.
    Unverständlich ist der Dschungel an Freigabe die sich technisch nur minimal unterscheiden – geldmachetei

    • Noch öfter einen Wechsel machen als es der Hersteller (1 Jahr / 30-tkm) eh schon verlangt ?!!?
      Sorry, mir ist das schon zuviel und rückständig dazu, ich hatte zuvor 2 Jahre / 50-tkm ! Und das ging auch gut !

  38. Ich fahre einen Astra 1,4 Turbo Automatic mit 103 KW als Benziner.Baujahr 2011.
    Wir fahren im Jahr ca.8000 Km und haben bei der 1.Inspektion Öl der Firma Fuchs (Titan GT 1 5W-30)bekommen.Nun wurde aber im Scheckheft “dexos 1” angekreuzt. Gibt es da einen Unterschied zum “dexos 2 ” ? Welches Öl sollte ich bein nächsten Ölwechsel benutzen ? Kann ich das Titan GT 1 5W-30 bei einer Jahreslaufleistung von ca. 8 TKm auch 2 Jahre fahren ?

    freundliche Grüße

    R.W.

  39. “Dexos 1” ?!? (kenn eigentlich nur Dexos 2 !)….daher fand ich jetzt auf die Schnelle nur folgendes darüber:
    themotoroilevaluator. com/members-blog/general-motors-dexos-motor-oil-spec/

    “…Dexos 1 or Dexos 2? What’s the Difference?

    In truth the difference is relatively simple. dexos 1 oils are for gasoline engines and appear to be primarily aimed at the North American vehicle market. dexos 2 licensed oils are for diesel engines (and for European gas powered engines). Often dexos 2 licensed oils will meet API gas engine specs such as API SM, so you may be able to use a dexos 2 licensed oil in a gas engine, so long as it meets the requirements for your application…”

    Von daher wäre mir hierzulande nur “Dexos2” bekannt, in Nachfolge der GM-LL A25/B25-Spezifikationen.

    Und bei Fuchs ist nach deiner (un-/vollständigen ?) Bezeichnung, laut deren Auflistung nur folgendes mit dexos2 spezifiziert:

    TITAN GT1, PRO FLEX, SAE 5W-30, XTL-Technologie

    www. fuchs-europe. de/motorenoele-pkw10.html

    • Hallo didi,
      Danke für die Info.Somit kann ich sicherlich das Titan GT 1 Proflex von Fuchs beim nächsten Ölwechsel benutzen.
      Gibt es auch eine Antwort auf den 2.Teil meiner Frage mit der 2-jährigen Nutzung des Öls im Motor, da ja wenig Kilometer gefahren werden, oder sollte man trotzdem nach 1 Jahr das Öl erneuern ?

      Grüße

      R.W.

      • Opel gibt bei den aktuellen 1Jahr/30-tkm vor (was zuerst erfüllt ist).
        Aber keine umfassende Gewähr für alle+alles meinerseits !

        Ich hatte zuvor einen Meriva-A, 1.7 CDTI, der hatte 2J/50-tkm, das war anscheinend nicht so “fortschrittlich” oder vielmehr erträgilch für die Werkstätten und hinausgezögerte Intervalle…;o)

  40. ich weiß das Opel 30Tkm oder 1 Jahr vorgibt, aber ist denn nach 8 Tkm im Jahr das Öl schon so verschliessen das es gewechselt werden muß ?

    Grüße

    R.W.

  41. Hallo

    mich würde mal interessieren was die Verantwortlichen dazu meinen daß man bei Erscheinen der Meldung noch 500km oder 1 Woche Zeit hat, in die Werkstatt zu gehen. Das finde ich ziemlich praxisfremd. Soll ich mein Fzg abschleppen lassen ? So schnell bekomme ich nicht mal einen Termin in der Werkstatt, teilweise muß man 2 Wochen warten. Wie kommen Ihre geschäftlichen Kunden damit klar wo die Fahrzeuge pro Woche mehrere tausend km laufen ?
    Außerdem sollte man darüber nachdenken die % Anzeige im Display durch die noch verbleibenden km zu ersetzen, wie dies bei anderen Herstellern üblich ist. Was bringt mir vor einer Urlaubsfahrt die Info, ob ich noch 30% habe.
    Sorry, aber das ganze schreit geradezu danach, daß Garantiefälle abgelehnt werden können weil man eine Woche zu spät zum Ölwechsel war. Ich halte eh nichts davon, so extreme Intervalle zu fahren, die Motoren die 400.000km laufen tun dies nicht mit 30.000er Intervall

    • “Extreme Intervalle”, willst du öfters als 1J/30-tkm zur Inspektion ?!?
      (Und machst schon einen nach den ersten 1000 km ?)

      Ich hatte beim Meriva zuvor 2J/50-tkm und fand das angenehm und besser, bzw. ausreichend + gut ohne Wehklage seitens der Technik.

      ABER zu den %-Angaben, die finde ich auch sehr unglücklich/missdeutlich (für den Laien). Dazu abenteuerlichster Diskuss in den Foren zu deren Bedeutung, Umsetzung,….seufz.

  42. Ich habe dazu meine eigene Meinung und mache meine Ölwechsel selber…dabei kostet mich das auch mit hochwertigsten Ölen weniger als 50 Eur… es ist noch kein Motor an zuviel Ölwechsel gestorben, aber an zu wenig.
    Aus vielen Diskussionen incl Ölanalysen ist bekannt daß die Hersteller heute als verkaufs- und Wettbewerbsargument bei den Intervallen an technische Grenzen gehen und ein gewisser Verschleiß der Motoren einkalkuliert wird. Wer als Lebensdauer eines aktuelle Fahrzeuges max. 150-200.000km als akzeptabel ansieht mag damit leben können. Ich kann es nicht weil ich mir nur max. alle 10 Jahre ein Auto kaufen kann. Dabei laufen meine Motoren bis weit über 300.000km weitestgehend verschleißfrei und ich kann nur lachen wenn Bekannte und Freunde schon mit viel viel weniger km div teure Probleme an Turbolader, Steuerketten, Spannern, Hydros, NW VErstellern usw haben… wenn ein Motor immer sauberes und schmierfähiges Öl hat und der Umgang damit stimmt, dann geht er nicht kapputt.. es sei denn es bricht irgendwas oder es liegen gravierende Konstruktions- oder Materialmängel vor.
    Ich habe selbst schon Ölanalysen machen lassen und obwohl ich ausschließlich Langstrecke fahre, also fast ideales Fahrprofil, war das Öl meistens nach 15-20.000km am Ende und ein Wechsel dringend empfohlen. Der Hersteller lies bis 30.000km zu und dabei wird wie angeprochen ein erhöhter Verschleiß bewußt akzeptiert.
    Vielleicht sollte man ansetzen die exorbitanten Werkstattpreise wieder auf bezahlbares Niveau zu drücken und den Ablauf dort zu optimieren ( warten auf Ölwechsel) anstatt durch technische und chemische Kniffe noch 20km mehr aus einer Ölfüllung zu holen.
    Ich werde weiterhin häufige Ölwechsel durchführen, es steht ja jedem frei, dies anders zu tun

    • Gewiss, das bleibt dir/jedem selbst überlassen (!), im wahrsten Sinne wenn du noch dazu diese eigenhändische preiswerte Möglichkeit hast.
      Wobei ja gerade der Material-/Ölpreis so überdreist für den Endkunden zugenommen hat. Eine Gewinnspanne jenseits des bestellten Wasserglas im Restaurant (!) – kein Wunder das viele zur Insp. das mitgebrachte Öl dem Händler aufdrängen…
      Ölanalyse hab ich nur mal im TV gesehen – eingereicht beim (Shell-?)Labor, womit man sich den Gebrauchtwagenkauf auch als Laie vorab ein bißchen absichern kann.

      Doch deine Auflistung an Defekten bei Nebenaggregaten, geschweige Elektronik heutzutage, das fängst du doch nicht mit “übervorsorglichem” Ölwechseln ab ?!

      Zuletzt – der Umwelt zu liebe, begrüße ich da schon möglichst wenig Ölwechsel im Rahmen des technisch möglichen…

  43. Ganz ehrlich: Meiner Ansicht nach wird um dieses Dexos-2-Öl viel zu viel Wind gemacht. Ich habe einen Meriva B 1,3 CDTI und will auch nicht, dass der Turbo verreckt. Also besorge ich auch das Dexos-2-Öl. Aber irgendwo fehlt mir der Glaube, dass andere gute Öle nicht geeignet sein sollen. Mein Vectra-A, 71 PS, befülle ich seit Jahren mit Billig-Öl. Ich schaue lediglich auf die API-Klassifizierung SF/CF etc. S heißt, für Benzinmotoren, C für Dieselmotoren geeignet. Je höher der zweite Buchstabe dahinter, desto besser das Öl. Inzwischen habe ich schon SG/CG-Öle zum Discountpreis gesehen. Der Vectra hat inzwischen 257.000 km, das Ende kommt vmtl. in zwei Jahren beim nächsten HU-Termin. Aber ich glaube, der Motor schnurrt dann immer noch. Mein Sohn fährt einen 1,4 l-Kadett mit 60 PS und Billig-Öl. Ist auch nicht totzukriegen.

  44. Hallo

    also die heutigen Motoren und Wechselintervalle verlangen schon nach anderen Ölen, das ist mit den alten Formulierungen nicht machbar, die Motoren würden das nicht auf Dauer mitmachen….der C16NZ läuft auch mit Salatöl…

    allerdings ist es absolut irrsinnig wieviele Ölnormen und Freigaben es gibt und es werden jeden Tag mehr… und alles nur weil jedes Produkt noch teurer als “Spezialöl” vermarktet werden kann…da geht Opel schon einen Weg der gut ist, es gibt ein Öl für alle Opel und gut. Was mich interessieren würd, kommt irgendwann ein “Dexos 3 ” o.ä. mit dem Opel dem Trend zu xW20 Ölen folgt oder ist das vorerst kein Thema ?
    Das Thema wird kontrovers diskutiert ob mit diesen Ölen verschleißarmer Betrieb möglich ist

  45. Dear friends:

    Comparing data sheet Opel GM Dexos2 it is made by Motul. I believe at least.

    Both are vollsynthetisches and Shell Dexos it is not vollsynthetisches.

    DEXO2 OPEL 5W30

    Densidad a 15c —- 0’853g
    Viscosidad cinemática a 40c—-69’0
    Viscosidad cinemática a 100c—12’0
    Índice de viscosidad———–171
    Punto mínima de fluidez——36c
    Punto de inflamación———- 226c
    Numero base total(TBN)—— 7’0

    Go to Motul Germany

    PROPERTIES
    Viscosity grade SAE J 300
    5W-30
    Density at 20°C (68°F) ASTM D1298 0.850
    Viscosity at 40°C (104°F) ASTM D445 69.6 mm²/s
    Viscosity at 100°C (212°F) ASTM D445 12.0 mm²/s
    Viscosity HTHS at 150°C (302°F) ASTM D4741 3.5 mPa.s
    Viscosity index ASTM D2270 170
    Pour point ASTM D97 -36°C / -32.8°F
    Flash point ASTM D92 232°C / 449.6°F
    Sulfated ash ASTM D874 0.78% weight
    TBN ASTM D2896 7.4 mg KOH
    /g

  46. Hallo,

    meine Tocher bekommt in der nächsten Woche ihren Astra J GTC mit 120 PS. Empfohlen wird die Verwendung von Kraftstoff mit 95 Oktan. Da auch Benzin mit weniger Oktan (z.B. 91) getankt werden kann, wird sich die Zündung sicherlich auf “spät” verstellen. Wie sieht es aus, wenn Super Plus mit 98 Oktan oder höher getankt wird. Stellt sich die Zündung da auch automatisch auf den “besseren” Kraftstoff ein?

  47. Sehr geehrter Dr. Wagner,
    sehr gerne würde ich die Frage von Bernd Haak vom 26. Februar 2013 wieder aufgreifen. Aufgrund des (blauen) Etiketts am Anfang dieser Seite gehe ich ebenfalls davon aus, dass es sich hierbei um das “Genuine GM Motor Oil 5W-30 dexos2” handelt. Auch mich verwundern die verschiedenen Verpackungen (Aufmachung, Farbe, Hologramm, etc.), wobei ich das nicht als ausschlaggebendes Merkmal sehen würde. Vielmehr verwundert mich die mittlerweile fehlende Bezeichnung “Super Synthetic”, wo ist der Unterschied zu “Fuel Economy Longlife”? Im Folgenden noch weitere Fragen:

    1. Ist das jetzt einen Nachfolger?
    2. Ist bzw. war dieses Öl vollsynthetisch oder doch nur teilsynthetisch?
    3. Worauf soll beim Kauf geachtet werden (nur online möglich, in meiner Nähe wird es nicht vertrieben)? Hilft das Hologramm Fälschungen zu erkennen bzw. warum ist es auf der einen Verpackung drauf, auf der anderen wiederum nicht?

    4. Mein Vorbesitzer hatte für meinen Astra J 1.4 Turbo (jetzt 33.000km) das Motoröl Magnatec 5w30 von Castrol mit dexos2 Freigabe verwendet. Sollte ich daher lieber bei diesem bleiben oder darf ich bedenkenlos zu einem anderen Motoröl (natürlich mit dexos2) wechseln?

    Für die Beantwortung vielen Dank im voraus.

    Grüße,

    K.M.

    • Sorry, wenn ich mich kurz vorab zu einer anstehenden/erwarteten professionellen Antwort kurz einmische. Aber so auf die Schnelle sag ich mal so:

      – Begrifflichekiten haben da auch ihren Marketing-Wert 😉
      – Wenn man die o.a. Bezeichnung googelt wird es als vollsynthetisch beschrieben
      – Ein Hologramm soll helfen, wie auf Geldscheinen, muss es aber nicht – letztlich sollte die Quelle vertrauenswürdig sein, bzw. seriös im Auftritt, Bewertung, Erfahrung etc.
      – Freigabe ist Freigabe, darüberhinaus “Glaubensfrage”, Marketing, Erfahrung, vermeintliche Tests…ob der Motor jetzt 200, 300, 400tkm mit jenem oder anderem läuft. Das weiß man vorher, bei 33tkm, gewiss nicht – der Straßenverkehr hat ja auch noch andere Tücken des Alltags 😉

      • Hallo,
        zunächst vielen Dank für die schnelle Antwort. Nun zwischen (teil)synthtisch und vollsynthetisch besteht doch ein Unterschied, was ist daher genau mit “Super Synthetic” gemeint. Vollsynthetisch ist auch ein Qualitätsmerkmal welches nicht ohne Weiteres vergeben bzw. damit geworben werden darf. Warum wird es dann nicht (mehr) auf der Verpackung/Kanister geworben? Im WWW und von manchen Verkäufern wird viel geschrieben…

        Da der Vorbesitzer meines Astra aus dem Bekanntenkreis kommt, kann ich gewiss sagen, das dass o.g. Motorenöl Magnatec 5w30 dexos2 ab ca. 18TKm gefahren wurde. Was vorher drinnen war kann er nicht sagen, war wohl noch die Werksfüllung. Meine Frage war, ob es unbedenklich ist jetzt (wieder) auf das GM Motoröl, bzw. andere zugelassene Motoröle, umzusteigen oder ob es besser ist immer das selbe Motoröl zu verwenden wie zuvor drinnen war? Warum (wieder) auf das GM Öl –> Preis/Leistung.

        Grüße,

        KM

    • In den USA ist die Belastung und Fahrweise ganz anders. Dort brettert kein Vertreter Hambug-München Nonstop mit 180, 5000 Umdrehungen durch die Kassler Berge… wenn man dort mal 120-130 fährt dann ist es schon viel.

      Die Dieselmotoren verlangen wegen Verschleißschutz Dexos2 und in Europa benutzt man eine Sorte um die Kosten und Logistik der Werkstätten niedrig zu halten. Diesel spielt in den Staaten nur eine sehr kleine bis gar keine Rolle in dieser Fzg Klasse

      Ein weiterer Grund könnte die Kraftstoffqualität sein, in den USA hat der Sprit noch sehr viel Schwefel und generell erreicht derselbe Motor drüben nur max halb so lange Ölwechselintervalle wie bei uns.. oft noch vweniger.

      Im Netz viele Ölanalysen von diesem Motor mit Dexos1 Ölen die zeigen daß der Verschleiß damit höher ist als mit Dexos2 bei uns, es ist also nicht empfehlenswert das bei uns zu verwenden.

  48. Ich fahre in einer Covette C6, 6.2 Liter, 437 PS seit Jahren GM Dexos 2 Fuel Economy Longlife 5W-30, Wechselintervall 2 Jahre bei einer Jahresfahrleistung von 5000 km. Kein Winterbetrieb. Keine Probleme. Eine 5 Liter-Kanne kostete zuletzt unter 20 Euro. Seriöse Angebote findet man im Internet. In der Werkstatt kostet ein(!) Liter um die 20 Euro! Motoröl ist Big Business. Die vielen Sorten, Normen und Spezifikationen dienen meines Erachtens u.a. der Verbraucherverwirrung und zwangsweisen Kundenbindung. Lasst euch nicht veräppeln und/oder abzocken!

  49. Warum in Spanien 5W-30 offiziellen Händler verwenden, wenn es schon immer besser gewesen, ein 5W-40 in meinem Land zu setzen?

    In der Tat in dem Buch zu halten mein Opel Zafira 1.9 CDTI 2007 – Z19Dt / 88 Kw – setzen, die mit 5W-40 Öl geliefert.

  50. Ich fahre in meinem Zafira B OPC Mobil1 5W50…. Wechselintervall 10tkm oder einmal im Jahr.
    Seid dem läuft er eindeutig besser.
    Ebenfalls Zündkerze geändert auf einen Elektrodenabstand von 0,6mm…. der Zafira ist komplett Serie.
    Jetzt geht er aber wieder nach vorne und läuft deutlich ruhiger.

    Mit freundlichen Grüßen,

    M. Schütte

      • Geldmacherei und Ressourcenverschwendung. Wie auch sehr viele der teuren Öle. Aber die Dummen und Gutgläubigen sterben nie aus. Die Ölmafia freut sich und reibt sich die Hände…

  51. Passt das Öl für 16 Jahre alter Opel Vectra diesel(160 000 km.), mit motor x20dth? Bis jetzt hat er nur mit 10w-40 gefahren .

    • Wenn der 16 Jahre mit was auch immer (an Spezifikation) gefahren wurde, wird es ihm das aktuellste Öl jetzt auch nicht mehr schaden, vermeintlich nötig haben tut er es ja kaum 😉

  52. Daß Opel ein Motorenöl nach dexos 2 verlangt, ist ja verständlich und legitim. Was mich nur immer wieder wundert ist, daß so ein Geheimnis aus dem Hersteller des “Originalöls” von GM gemacht wird. Mein Gott, das ist doch nicht schlimm, wenn es z.B. von einem großen oder auch kleinen Mineralölkonzern produziert und als “Hausöl” vertrieben wird. Im Gegenteil, es wäre bestimmt beruhigend, wenn man wüßte, es handelt sich um z.B. Shell, Castrol, Mobil usw.

    • Naja. Diese OEM / Aftersale ist überall so eine zweischneidige Sache.
      Das Ersatzteil (Auspuff, etc.) beim FOH verbaut oder in Original-Erstausrüster-Qualität…

      Womöglich hier auch div Anbieter (wie sonst auch Zulieferer, s. Reifenmarken) beim Öl zum Zuge kommend.
      Fuchs hast du z.B. vergessen 😉

  53. Hallo,

    ich könnte über einen Bekannten günstig Motoröl von Fuchs erhalten. Auf http://www.motoroel-tests.de/ wurden die Fuchsöle eiegntlich ganz gut beurteilt. Nun würden mich allerdings die Erfahrungen damit interessieren. Nutzt hier jemand Fuchsöle? Wie sind die Erfahrungen?

    LG

  54. Hallo,

    bin über 20 Jahre in verschiedenen Autos Fuchs-Öle gefahren. Fuchs ist ein altes deutsches Unternehmen mit Sitz in Mannheim und laut eigenen Angaben der größte unabhängige Schmierstoffhersteller. Fuchs ist auch in großem Stil ein Erstausrüster in der Autoproduktion, das weiß nur kaum einer. Die Qualität ist hervorragend, und bei Neuentwicklungen sind sie immer mit vorn dabei. Für Opel-Fahrzeuge (dexos 2) wird das “Titan GT 1 Pro Flex 5 W – 30” empfohlen. Da kann man nichts falsch machen. Im Moment fahre ich das “Shell Helix Ultra Professional AG 5 W – 30”, weil meine Freundin das recht günstig kaufen kann.
    Generell kann man sagen, daß alle deutschen Mineralölhersteller Top-Qualität liefern, denn Deutschland ist traditionell der Markt mit den höchsten Leistungsanforderungen. Man muß dann gar nicht markengläubig sein; wenn die Opel-Norm “dexos 2” erfüllt wird, sind alle Voraussetzungen für einen langen und störungsfreien Motorbetrieb gegeben.
    Also greife unbesorgt zum Fuchs-Öl mit der Opel-Spezifikation.

    Gruß Jüppken

  55. Hallo,
    worin besteht eigentlich der Unterschied bei den Spezifikationen dexos 1 und dexos 2 ??
    Ist da die Hochtemperatur- und Hochscherviskosität (HTHS) unterschiedlich?

      • @did, was brachte uns diese Bemerkung?
        @Jüppken, einfach ein bisschen im schlauen Internet suchen! ☺

        • Naja, dein Verweis auf das world wide w…ist für ihn soviel mehr ?!

          Aber wenn dir DUFF => Simpsons/Zeichentrickserie und entspr. Folge nichts sagt:
          Ein zentrales Rohr mit der selben Brühe verzweigt ganz simpel in 3 Abfüllstationen für Duff, Duff LITE und Duff DRY…;)

  56. Hi,

    meine Werkstatt hat in den Inspektionsvorgaben für den Turbo-Motor vom D-Corsa das Dexos 1 Gen 2 vermerkt und lehnt das Dexos 2 ab. Wie kommt es dazu und kann hier jemand aus dem Entwicklerteam bestätigen warum der Wechsel erforderlich ist? Immerhin wurde das Dexos 2 vorher von Opel selbst reingeschüttet, jetzt schwirrt im Netz herum, dass dadurch kapitale Motorschäden entstehen könnten bei turbogeladen Aggregaten…

    • Der Versuch, auf Teufel komm raus den Flottenverbrauch zu senken führt (wie auch im Falle der zu schmalen Ölabstreifringe beim VAG-Konzern) zu Risiken und Nebenwirkungen, die oftmals erst im Nachhinein offensichtlich werden.

      • auch bei Downsizing hat man ebenso jahrelang beschissen… die Motoren sparen nur im Prüfzyklus…in der Praxis sind sie nur in einem sehr schmalen Teillastfenster sparsam..darüber wird Ladedruck reingepumpt und angefettet bis der Arzt kommt..man muß mal mit Diagnosetester fahren und sich wundern, wie oft man denn im Open Loop unterwegs ist und somit zur Abgasschleuder wird…Bauteilschutz durch Anfettung sollte verboten werden…plötzlich gibt es auch einen neuen Begriff: “Rightsizing”… die Hubräumen werden in den nächsten Jahren wohl wieder steigen …

  57. ZDDP bildet Ölschlamm durch FeS-Abtrag an Oberflächen, das ist nun mal seine Wirkungsweise. Darum soll man Rennöle mit extremen ZDDP-Anteilen auch in sehr kurzen Intervallen wechseln. Solche Öle sind nicht sehr langzeitstabil. Aber es gibt auch noch viele andere Produkte zwischen “Rennöl” und “LowSAPS-Longlife”. Und es gibt auch noch eine Vielzahl anderer Additive, die eben nur ein Problem darstellen wenn sie mitverbrannt werden weil sich dann sehr schnell sehr viele unregenerierbare Rückstände im Partikelfilter anreichern.

  58. zu Ölschlamm führt das ZDDP nicht, da wäre der Motor ja aufgelöst 🙂
    Ölschlamm bildet sich ua durch Nitration, Oxidation
    “Früher” hatten die öle auch deutlich mehr ZDDP und da hat sich auch nix verschlammt oder aufgelöst…ZDDP funktioniert perfekt, es wurde nur reduziert da DPF u Kat es nicht mögen

    Das Thema Dexos1 Gen2 ist ein Witz und fast schon skandalös.. die betroffenen Motoren im Astra-J (A14NEx)kamen 2009 oder 2010 auf den Markt !!!! Bisher war LSPI kein Thema und jetzt kommt Opel plötzlich an, das 8 Jahre lang verwendete Öl kann zu Motorschäden führen.. haben die Herrschaften die letzten Jahre geschlafen ? Und dann bekommt man das nur mit, wenn man fleißig in Internetforen unterwegs ist .. Opel hält es nicht für notwendig, die Besitzer anzuschreiben.. das ist unverschämt und frech….VW Stil !!! ich glaube, es sind noch nicht genügend Arbeitsplätze verloren gegangen