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Ampera Mobilität Technik

Sparsam auf Knopfdruck

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Ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor optimal auf unterschiedliche Fahrzyklen und Einsatzbereiche abzustimmen, ist im Technischen Entwicklungszentrum von Opel Alltagsroutine. Auch mit Brennstoffzellen- und Elektroautos haben wir viel Erfahrung. Wenn das Auto aber dazu noch über einen Generator zur Reichweitenverlängerung verfügt, hört die Routine ganz schnell auf. Hier bewegen wir uns auf automobilem Neuland und haben entsprechend Hirnschmalz und zusätzliche handfeste Entwicklungsarbeit investiert. Damit der Ampera in allen Einsatzbereichen optimal läuft, regelt intelligente Steuerungstechnik das komplexe Zusammenspiel von Elektromotor, Planetengetriebe, Verbrennungsmotor/Generator und Batterie. Wir haben genau die möglichen Fahrprofile in Europa analysiert, um die benötigten Fahrmodi entsprechend darauf abzustimmen. Dabei haben sich vier unterschiedliche Einstellungen herauskristallisiert, die das Ansprechverhalten des Gaspedals (Strompedals 😉 ) und den Einsatz des benzinbetriebenen Generators regeln.

Zunächst setzen wir auf zwei Einstellungen, die vielen Opel-Fahrern von der FlexRide-Technik bekannt vorkommen werden: Normal- und Sportmodus. Im Normalmodus lässt sich der Ampera in der Regel besonders sparsam fahren. Im Sportmodus dagegen ist der Drehmoment-Einsatz spontaner. So hängt der Ampera gegenüber dem Normalmodus direkter am Gas (Strom 😉 ).

Sinkt der Batterieladezustand unter einen bestimmten Schwellenwert, schaltet sich der Benzinmotor ein. Der treibt den Generator an, der den Elektromotor mit Strom versorgt und damit den Ladezustand erhält. Auch durch regeneratives Bremsen wird die Batterie geladen.

Der Bergmodus kommt nur zum Einsatz, wenn starke Steigungen über einen längeren Zeitraum in höheren Geschwindigkeiten zurückgelegt werden sollen. Diese Einstellung hält die Ampera-Batterie auf einem höheren Ladezustand. Damit wird sichergestellt, dass auch bei langen, schnellen Bergfahrten immer genügend Leistung zur Verfügung steht. Das haben wir in den Alpen auch bei winterlichen Temperaturen erprobt. Dabei empfiehlt es sich, die Bergmodus-Vorwahl rund 15 Minuten vor dem Beginn der Bergfahrt einzuschalten. Für das übliche Berg-auf-Berg-ab, wie wir es von Autobahnen durch deutsche Mittelgebirge kennen, muss der Bergmodus nicht aktiviert werden.

Ein Sonderfall ist der Stadtmodus, denn dabei „spart“ der Ampera die völlig emissionsfreie Fahrt allein mit der Batterie für Fahrten im Innenstadtbereich auf. Er ist damit bestens für strenge Umweltzonen geeignet. Die morgendliche Anfahrt auf Landstraße oder Autobahn macht man im Stadtmodus. Dadurch wird zunächst der Benzingenerator aktiv, der Ladezustand der Batterie bleibt erhalten. Beim Erreichen der Stadtgrenze wechselt man in den Normal- oder Sport-Modus – und die volle Batterieladung steht für emissionsfreies Fahren in der Stadt bereit.

Kommentare (90)

  1. Sehr interesannt! ändert sich im Sport modos wie beim insignia/Astra J die fahrwerkseinstellung und die Lenkung ?

    Ist der Sprint von 0 – 100 km/h in 9 sekunden auch im normal modos möglich ?

    Was ist wenn der akku leer ist und man fährt in die Berge ? bzw. mann schaltet in den Bergmodos ? erhöt der range extender dann die drehzahl um den akku auf ein höheres nivau zu laden, oder ist eifach nur weniger leistung zur verfügung ?

    gibt oder gab es einen erweiterten modos fürs regeneratives Bremsen ( hatt es mal gerüchte gegeben, das mann durch den schalthebel die virtuelle Motorbremsen effekt verstärken kann )?

    Vielen Dank für die Infos und wenn Sie zeit haben für Antworten 🙂

  2. Sorry, den letzten Abstand hab ich nicht verstanden, bzw. erscheint mir irgendwie unlogisch in der Bedienung/Ablauf.
    Im Wissen um eine anstehende Stadtfahrt fahr ich den BAB/Landstraßen-Weg dorthin im Stadtmodus – und dort an der Stdtgrenzes schalte ich aber um den Normal-/Sportmodus !?!
    Weil im ersten läuft der Benziner schon an meiner Haustür los und in Frankfurt darf ich dann umschalten um den Elektromodus zu forcieren.
    Na das verlangt ja doch ein kleines Betriebs-Studium !

    Die Bedienungsanleitung (womöglich mit richtig geschultem Fach-/Verkaufspersonal !) dazu wird hoffentlich besser als ihre derzeitigen ?!!!!
    Die zum Meriva-B ist dermaßen besch… !!!!
    Sorry, sowas ist erbärmlich und das Papier nicht wert.

  3. Ja, also die Funktion ist prima, die Bezeichnung wird aber sehr viel Verwirrung auslösen, denn ausgerechnet der Stadtmodus ist derjenige, den man Außerorts aktivieren soll…

    “Batterie-Erhaltungsmodus” – zu lang…ihr werdet euch die selben Gedanken gemacht haben…aber ich würde empfehlen, doch noch nach etwas anderem zu suchen als nach “Stadtmodus”.

    Gruß, Raphi

  4. Ehe Verwirrung aufkommt BITTE die verschiedenen Betriebsmodi nochmal einzeln genau erklären.
    Das Anspringen des Benzinmotors im Stadtmodus erscheint mir unwahrscheinlich.
    Der Stadtmodus ist ich doch wohl dazu da in der Stadt benutzt zu werden? Und da will ich ja wohl möglichst rein elektrisch fahren!

  5. Dieser neue “Stadtmodus” ist reine Energieverschwendung.

    man soll möglichst lange im Elektromodus fahren, da dort die Energie am effektivsten umgesetzt wird. Im Range-Extender-Betrieb wird durch die Verluste und niedrigeren Wirkungsgrade durch Kette Motor – Generator – Batterie insgesamt mehr Primärenergie verbraucht, deswegen sollte man den Range-Extender-Modus nur im Notfall einsetzen (eben lange Fahrstrecken). Der tägliche Pendelverkehr, und das ist gerade der Witz beim Ampera, sollte rein elektrisch zurückgelegt werden!

    im Übrigen wird gerade über Land der Elektromodus am effektivsten sein, Cruisen verbraucht am wenigsten elektrische Energie!

    Sorry, aber wer überlegt sich einen solchen Unsinn?

    Ich hätte mir lieber einen “Cruise”-Modus gewünscht, der im Leerlauf (weder Gas noch Bremse betätigt) nicht durch Rekuperation bremst, damit das Auto möglichst wenig durch Rekuperation verzögert. Denn auch das verbraucht unnötig Energie. In diesem Modus müsste man die Bremswirkung mehr manuell einsetzen, was aber durchaus gewünscht sein kann.

  6. Ich dachte im Übrigen, ihr wolltet die Community mehr in die Entwicklung des Wagens einbeziehen.

    Was ich derzeit sehe, ist wieder das Übliche: Der Konzern macht einfach irgendwas, der Autokäufer kauft.

    Wo kann ich mich jetzt aktiv einbringen?

  7. Ich frage mich gerade, ob dieser Bergmodus vom Normalkunden überhaupt verstanden und damit benutzt wird.

    Was in aller Welt ist eine Bergfahrt? (Btw. ich wohne in der Schweiz.) Wenn ich den Gotthard Zubringer hochdüse, ist es dann eine Bergfahrt oder eher die kleinen Strassen in die Alpentäler hinein? Woher weiss der Normalkunde, wann er den Knopf “Berg” drücken soll?

    Damit der Modus sinnvoll genutzt werden kann, müssen diverse Faktoren berücksichtigt werden, die in sich wohl nie greifen werden.

    – der Fahrer muss diesen Modus kennen. (Wer kennt _alle_ Funktionen seines Autos?)
    – er/sie muss wissen, dass in 15 Minuten ein Berg kommt, der hierfür “steil” genug ist. (Ortskenntnis?)
    – er/sie muss die Route entsprechend planen

    Wäre es nicht erheblich sinnvoller, diesen Bergmodus mit dem Navi zu koppeln? Man kann relativ leicht Regionen definieren, in denen der Bergmodus relevant wäre. Fährt der Wagen dann auf eine Schnellstrasse in diesem Gebiet, schaltet er um. Man bräuchte auch keine Angst, dass die Daten nicht mehr aktuell im Navi sind. Mittlerweile können Navis über Mobilfunk ihre Karten aktualisieren, etwas ähnliches könnte man doch in den Ampera einbauen.

    Insgesamt finde ich es ja positiv, dass je nach Profil die Fahrkonfiguration angepasst wird, aber beim besten willen: eine Anforderung wie diese, 15 Minuten vor einem steilen Berg den Knopf drücken, verstehen oder vergessen wohl ausser den Freaks alle.

  8. joh, letzteres kann man wohl nur über navi und routenplanung erfassen und sinnvoll einbringen. ansonsten sind diese betriebs-modi für den alltag und laien-darsteller/fahrer/endanwender kaum so tragbar.

    @nie-mehr-benzin.de: du hast doch nicht ernsthaft geglaubt zum jetzigen zeitpunkt (kurz vor serienstart) und als außenstehender hier aktiv in eine fahrzeugentwicklung signifikant eingreifen zu können (?)!
    Im Weiteren, man wird sich schon mit einer Heerschar von Ing. (!) ein paar Gedanken (!) und letztlich auch Praxis-Versuche (!!) gemacht haben…in den letzten 3-4 Jahren der Entwicklung !!!

  9. Wer erklärt bitte die möglichen Betriebsmodi nochmal so, dass man sie auch versteht?
    Z.B. Stadtmodus nur vor der Stadt benutzen , nicht in der Stadt!
    Nicht jeder von uns ist Dipl.Ing.

  10. Der “Bergmodus” schaltet nur früher in den Generatorbetrieb, um mehr Restladung länger halten zu können.

    Ich frage mich aber dennoch, wofür das sinnvoll sein soll, denn der Generator ist ja durchaus in der Lage, durch höhere Drehzahl mehr Leistung zu bringen, um auch die 5 kWh Restladung halten zu können.

  11. Also dieser Modus-Kram ist hier+jetzt wohl so nicht ausreichend erklärbar, am WE sind wir hier sowieso die einzigen am “herumspinnen” dazu…
    Ein Ampera-Event-Tag vor Ort mit Praxisversuchen sollte da schon mindestens im Angebot sein !
    Denn zum x-ten mal die Kiste auf einem Messepodest stehen sehen (gähn/ sorry) muß ich auch nicht…

    PS: E-pur-Modus, E-only-Modus,….;o)

  12. Den Modus-Kram braucht man auch überhaupt nicht.

    Mein Praxistip: Bleibt immer im Normal-Modus, dann werdet ihr alles richtig machen.

    Ich werde der allerletzte sein, der auf den ersten 60-80 Kilometern nach einer Ladung irgendwelchen Sprit verheizen wird – in meinen Ampera kommt tagtäglich ausschliesslich Wasserkraftstrom aus Rheinfelden oder irgendwann einmal selbstproduzierter Solarstrom.

  13. Die Empfehlung, die Bergmodus-Vorwahl rund 15 Minuten vor dem Beginn der Bergfahrt einzuschalten -halte ich für eine “Schnapsidee”, denn in der Praxis werden fast alle Fahrer -erst unmittelbar vor der Steigung den Bergmodus wählen, manche es sogar vergessen..!

    @nie-mehr-benzin.de: Sorry, aber Du glaubst doch nicht, dass jetzt und hier -noch irgendjemand in die Entwicklung des Wagens einbezogen wird, da ist schon alles gelaufen!
    …Allenfalls der Austausch der Beschriftung, -die mit “Stadtmodus” und “Normal/Sport-Modus” total irreführend ist, damit auch WIR verstehen wie wir zu schalten haben, nämlich in der Stadt den Stadtmodus, alles andere macht doch keinen Sinn!
    Aber, wie auch immer der entsprechende Modus heißen mag, ich fahre zuerst mit Batterie..!

  14. @Jürgen:

    Na, wenn einem Hersteller kurz vor Serienstart solche Schnapsideen wie einen Modus “Stadt” einfällt, der erstens von der Bezeichnung her total irreführend und zum zweiten absolut kontraproduktiv ist und insgesamt nur mehr Energie verschwendet, der kann auch uns als Community in die Entwicklung einbinden.

    Ich will einen “Cruise”-Modus, der nicht rekuperativ bremst, wenn ich den Fuß vom Gaspedal nehme!

    Ich wette mit jedem Opel-Ingenieur um eine gute Flasche Laufener Wein, dass ich mit einem Cruise-Modus noch mehr Strom sparen kann wie mit dem Normal-Modus! Na, ist das nicht was?

  15. Ergänzung zum Cruise-Modus:

    Rekuperativ bremsen nur dann, wenn ich das Bremspedal betätige. Nur dann, wenn ich noch mehr Bremswirkung anfordere als die Rekuperation hergibt, kommt die Scheibenbremse ins Spiel.

    Das sollte dann auch irgendwie auf dem Display sichtbar sein, wenn ich gerade Energie in die Bremsscheiben jage, um das möglichst zu vermeiden.

  16. @ nie-mehr-benzin.de
    Prinzipjell hast du recht, ABER: der otto normal verbraucher “erwartet” von einem auto das wenn er vom gas/strompedal geht das die motorbremse, die ja in nomalen autos mit verbrenner immer vorhanden ist, das auto verhältnissmäsig schnell langsamer macht…, ein extra modos dafür wär aber evtl. ne idee wert.

    Der Stadtmodos ist ( so schlecht der name dafür auch ausgeählt worden ist ) für Städte wie z.B. London teilweise schon sinnvoll, da es dort umweltzonen giebt in die z.b. nur elektroautos oder so dürfen, und damit mann isch möglichst lange darin aufhalten kann bzw. einen der saft nicht schon vorher ausgeht ist dieser modos geacht, zugegeben, mann hätte den modos auch k.a. extender modos oder so nennen können.

  17. @Albert:
    ich weiss nicht, ob man mit dem Ampera überhaupt in solche Städte wie Londin einfahren darf, denn ein Verbrennungsmotor ist ja leider an Bord, ob man ihn benutzt oder nicht ist denen wahrscheinlich egal.

    Ich sehe keinen Sinn im Generatormodus. Ich rechne das mal verbrauchs- und CO2-technisch durch und poste das Ergebnis hier rein.

    Aber nur weil das mit der Motorbremse immer so war, muss das beim Elektroauto nicht sein. Mir fällt da immer wieder ein Satz des Tesla-Gründers Martin Eberhard ein:

    »Als das Pferd durch das Auto ersetzt wurde, hat sich auch jeder daran gewöhnt, dass ein Auto nicht klippediklapp, klippediklapp macht.«

  18. Da wird man sich so oder so an einiges neues gewöhnen müssen. Allein was man ja heraufbeschwört weil Fußgänger einen überhören im E-Modus…und mit Soundmodulen sich schon Auspuffhersteller auf Messen feiern lassen.
    Das MINI-E Projekt hat z.B. wohl eine umgekehrt extrem starke Rekuperation/”Motorbremse”, das bedarf wohl auch gewisser Umstellungen hier vermeintlich allzu oft auf dem Gaspedal bleiben zu müssen…

  19. @didi

    Nun, um das mit dem Cruisen im “Normal”-Modus anständig hinzubekommen, muss man dann wohl einen ruhigen “Gas”-Fuß haben, um nicht unnötig zu abzubremsen, da hast Du wohl recht.

    Das “Segeln”, wie man den absoluten Leerlauf übrigens auch nennt, haben selbst die ersten Elektroautos (z.B. Hotzenblitz) schon beherrscht. Wohl aus dem Wissen, dass man damit besonders effektiv fährt.

  20. @ nie-mehr-benzin.de: Was Deinen Wunsch bezüglich eines “Cruise”-Modus betrifft, dem kann ich nur beipflichten(!), und bin -“als technischer Auto-leihe” -verwundert, dass der Ampera NICHT diese Eingenschaften aufweisen sollte…
    Da der Ampera “Sparsam auf Knopfdruck” sein soll, macht es doch keinen Sinn, die Energie durch eine Motorbremse “verbraten” zu lassen. Vielmehr sollte die Energie beim tritt aufs Bremspedal zu “100%” in Strom umgewandelt werden, und nur bei stärkeren Abbremsen -mittels Bremsscheibe vernichtet werden.

    Aber ich bleibe der Überzeugung, dass in puncto Entwicklung schon alles gelaufen ist.

  21. @Jürgen

    wenn die Rekuperation 100% der Energie zurückgewinnen würde und man beim Beschleunigen die Energie zu 100% einsetzen könnte, wäre es egal, ob das Auto wie angedacht ohne “Gas” verzögert oder nicht. Das wäre ein sogenannter “idealer Elektroantrieb”. Das Auto müsste dann nur Energie aufwenden, um Luft- und den Rollwiderstand zu überwinden – vorausgesetzt Start und Zielort liegen auf gleicher Meereshöhe, sonst kommt noch Aufwand bei einer Bergfahrt bzw. Rückgewinnung der Energie bei Talfahrt mit dazu.

    Aber gerade weil dem nicht so ist und durch die Umwandlung der Energieformen (Akku/Motor(Generator)/Leistungselektronik) immer ein bisschen Energie vernichtet wird, sollte man auch nur dann rekuperativ bremsen, wenn man wirklich verzögern _will_.

    Der Stadtmodus ist definitiv “Energieverschwendung auf Knopfdruck”.

  22. Vermutlich wird der Bergmodus benötigt, weil der Range Extender nicht genug Leistung bringt und über das Planetengetriebe zusatzleistung von der Batterie benötigt um nicht als Verkehrshinderniss am Berg zu hängen.
    Den Cruis-Modus zum segeln würde ich auch gerne auf Knopfdruck nutzen.
    Sowie auf Berabfahrten einen zusätzlichen Reku-Modus.
    Einen Modus für reines E-Fahren sollte in jedem Fall vorhanden sein.
    Der reine E-Modus kann ja auch mit Rekuperation sein aber nicht ohne den Zusatzknopf zum Segeln.
    Vieleicht fallen mir noch ein paar Wünsche ein!
    Liebe Opelaner, hört ein bisschen auf die Anwender, die teilweise schon Elektroautos fahren.

  23. @Ruxi

    Der Range-Extender wird nur dann per Planetengetriebe mit dem Antrieb verbunden, wenn der a) läuft UND b) die Geschwindigkeit über 110 km/h liegt (70 mph). Der RE dreht dann synchron mit der Raddrehzahl hoch (Single-gear).

    Fällt die Geschwindigkeit unter 110 km/h, läuft der Range-Extender wieder asynchron und lädt nur die Batterie. Finde ich auch völlig ok und sinnvoll.

    Eine noch stärkere Bremswirkung (ohne Bremspedal) für Bergabfahrten ist durch den Wahlhebel an der Mittelkonsole möglich. Dort gibt es ja wie bei einer Automatik gewohnt N,D und eben einen L-“Gang”, der im “Leerlauf” noch stärker rekuperiert als bei “D”. Das wirkt dann genauso wie der niedrige Gang einer Verbrennerautomatik als stärkere Motorbremse für die Bergabfahrt.

    Den Segel-Modus könnte man auch so hinbekommen, dass man den Wahlhebel während der Fahrt nach “N” wechselt, allerdings weiss ich nicht, ob dann damit Rekuperationsbremse und Strompedal gleichzeitig deaktiviert sind oder nur das Strompedal.

  24. Wie versprochen, hier die Berechnung von Kosten und CO2-Ausstoß im Vergleich Normalmodus und dem Anschalten des Generators über Land (“Stadtmodus”)

    Angenommen wird, dass Landstrassen- und Stadtfahrten ab Akku ungefähr den selben Verbrauch verursachen.
    Grund: Der eigentlich niedrigere Verbrauch bei geringeren Geschwindigkeiten wird durch ungleichmäßigere Fahrweise wieder zunichte gemacht, jedoch nicht so gravierend, wie bei Verbrennungsmotoren.

    Energiebedarf ab Akku: 15 kWh/100 km
    Energiebedarf ab Range-Extender für 15 kWh/100 km ab Akku zur Erhaltung der Ladung: 6 l / 100 km (25% Wirkungsgrad des Gesamtsystems)
    Spritkosten: 1,50 EUR/l
    Stromkosten: 0,2 EUR/kWh

    Strecke 1:
    ———-

    Fahrstrecke gesamt: 50 km
    Überland: 40 km
    Stadt: 10 km

    Stadtmodus:

    Gesamtenergiebedarf bei über Land mit Generator, danach Stadt rein elektrisch
    Sprit: 2,4 l
    Strom: 1,5 kWh

    Normalmodus:

    Gesamtenergiebedarf rein elektrisch
    Strom: 7,5 kWh

    Strecke 2:
    ———-

    Fahrstrecke gesamt: 100 km
    Überland: 50 km
    Stadt: 50 km

    Stadtmodus:

    Gesamtenergiebedarf bei über Land mit Generator, danach Stadt rein elektrisch
    Sprit: 3 l
    Strom: 7,5 kWh

    Normalmodus:

    Gesamtenergiebedarf möglichst rein elektrisch
    Reichweite 70 km rein elektrisch
    30 km mit Generator
    Sprit: 1,8 l
    Strom: 11 kWh (volle Ladung)

    Kostenberechnung:
    —————–

    Strecke 1, Stadtmodus: 2,4 * 1,5 EUR + 1,5 * 0,20 EUR = 3,90 EUR
    Strecke 1, Normalmodus: 7,5 * 0,20 EUR = 1,50 EUR

    Strecke 2, Stadtmodus: 3 * 1,5 EUR + 7,5 * 0,20 EUR = 6,00 EUR
    Strecke 2, Normalmodus: 1,8 * 1,5 EUR + 11 * 0,20 EUR = 4,90 EUR

    CO2-Berechnung (600 g CO2/kWh im Strommix, 3,27 kg CO2/l Benzin):
    —————————————————————–

    Strecke 1, Stadtmodus: 2,4 * 3,27 kg + 1,5 * 0,6 kg = 8,74 kg
    Strecke 1, Normalmodus: 7,5 * 0,6 kg = 4,5 kg

    Strecke 2, Stadtmodus: 3 * 3,27 kg + 7,5 * 0,6 kg = 33,93 kg
    Strecke 2, Normalmodus: 1,8 * 3,27 kg + 11 * 0,6 kg = 12,48 kg

    Ich hoffe, dass keine Rechenfehler drin sind.

  25. Hmm.. doch ein kleiner Fehler drin:

    Strecke 2, Stadtmodus: 3 * 3,27 kg + 7,5 * 0,6 kg = 14,31 kg

    Bei Nutzung von Solarstrom oder Wasserkraft sieht die Sache nochmal extremer aus:

    CO2-Berechnung (Solarstrom, 0 kg/kWh, Herstellung Photovoltaik vernachlässigt):
    —————————————————————–

    Strecke 1, Stadtmodus: 2,4 * 3,27 kg = 7,85 kg => 157 g CO2/km
    Strecke 1, Normalmodus: 0 kg => 0 g CO2/km (!!!)

    Strecke 2, Stadtmodus: 3 * 3,27 kg = 9,81 kg => 98 g CO2/km
    Strecke 2, Normalmodus: 1,8 * 3,27 kg = 5,89 kg => 59 g CO2/km

  26. Jetzt will ich mal von unserem Herrn Dr. Inscheniöööör doch mal wissen, welches Fahrprofil er ins Feld führt, um das Gegenteil zu behaupten.

    Ich behaupte: Es ist verbrauchstechnisch allerhöchstens völlig egal, auf welchem Streckenteil man den Generator einsetzt (und zwar ausschließlich dann, wenn man an einem Tag die volle Batterieladung verbraucht).

  27. Au Au Au, macht mal langsam oder ihr lauft akut Gefahr, in der Opel-Kantine zur allgemeinen Belustigung der Ingenieure laut vorgelesen zu werden ;):D

    Hier ist grade jede Menge Halbwissen, zweifelhafte Umgangsform und ganz wenig konkretes vertreten.

    Alles, was man bisher sagen kann ist, dass “Stadt-Modus” offenbar stark irreführend ist. Aber ich bin mir ganz sicher, dass das auch bei den Entwicklern angekommen ist 😉

    Gruß, Raphi

  28. @Raphi: Womöglich nicht mal i.d. Kantine, sondern hier nebenan im KAUFLAND beim Metzger i.d. Mittagspause, da könnte ich mich auch mal dazu einreihen: “Ein Ring Fleischwurst !…und ein bißchen AMPERA-Aufschnitt…;o”

    @nie-mehr-benzin: Die Auflistung+Beachtung der div. Aspekte gehört ins Infotainement als App grafisch angenehm aufbereitet ;o)
    bzw. vorab der fahrt darin exerziert, so dass der Lenker einfach sein Ziel ansteuert. Fertig.

  29. @ nie-mehr-benzin.de: Der Stadtmodus ist nicht dazu gedacht, die Kosten oder Emissionen des Autos über eine Strecke zu optimieren. Am preiswertesten ist es immer noch, mit Strom aus der Steckdose zu fahren. Dieser Modus macht vor allem angesichts von Städten Sinn, in denen emissionsbezogene Nutzungsbeschränkungen gelten. Bisher existieren solche Beschränkungen kaum. Sie werden aber in Europa sicher zunehmen. Und darauf sind wir mit dem Ampera schon vorbereitet. Hier ein weiteres mögliches “Einsatzszenario”: Meinen Bekannten, der in 200 Kilometer Entfernung wohnt, will ich bei einem spontanen Besuch die Faszination Elektroauto “erfahren” lassen – ohne vorher laden zu können. In dieser Situation kommt mir der Modus, mit dem ich die Batterieladung aufsparen kann, natürlich sehr gelegen. Ganz generell gilt: Das Tolle am Ampera ist das rein elektrische Fahren – dieser nahtlose Beschleunigungsschub, diese ruhig souveräne Kraftentfaltung. Und das bei konkurrenzlos niedrigen Energiekosten und Emissionen.

  30. @ Albert: Der Sportmodus hat vor allem Einfluss auf das Ansprechverhalten des Gaspedals, die Einstellung des Fahrwerks wird dadurch nicht verändert. Auch im Normalmodus steht die volle Beschleunigungsleistung zur Verfügung. Lediglich die „Aggressivität“ bzw. Empfindlichkeit des Gaspedals variiert. So ist es im Normalmodus leichter, energiesparend zu fahren als im Sportmodus. Bei durchgetretenem Pedal steht in beiden Modi die maximale Leistung zur Verfügung.

  31. @ Albert: Für normale Fahrten in den Bergen steht immer genug Leistung zur Verfügung, auch ohne Bergmodus. Die Batterie funktioniert als Pufferspeicher. Der Bergmodus sorgt dafür, dass auch unter extremen Einsatzbedingungen immer genügend Leistung vorhanden ist; etwa für lange, schnelle Bergaufstrecken wie eine Autobahn mit einer ununterbrochenen Steigung über ca. 800 bis 1.000 Höhenmeter. Auch unter diesen Bedingungen, die man auf unserer Erde äußerst selten findet, verhindert der Bergmodus eine Komplettentladung der Batterie.
    Zum Thema regeneratives Bremsen bitten wir noch um etwas Geduld. Dazu können wir später mehr sagen.

  32. Das Wort Stadtmodus würde für mich beuten den einzulegen, wenn ich in der Stadt fahre.
    Als RE-Modus bezeichnet, kann ich mir vorstellen, dass ich nur über den Range Extender den Vortrieb nutze und die Batterieleistung aufsparen kann.

  33. @ Rheinhold Birgmann: Die verschiedenen Fahrmodi mögen zunächst kompliziert wirken. Man gewöhnt sich aber in der Fahrpraxis recht schnell daran. Unsere Testkunden jedenfalls haben intuitiv erfasst, welcher Modus wann und wo passt. Das geht im Idealfall so in Fleisch und Blut über wie heute das Runterschalten im Gefälle.
    Zum Thema Navi-Koppelung: Gerade die Elektroauto-Klientel möchte mehrheitlich ihren Wagen selbst voreinstellen und steuern. Diese Menschen schätzen es unseren Erkenntnissen zufolge eher, wenn das Verhalten des Autos nachvollziehbar ist.

  34. @ Raphi und andere: Problem erkannt. Vielen Dank für die Anregung zur Änderung des Begriffs “Stadtmodus”. Der von “nie-mehr-benzin.de” vorgeschlagene “Generatormodus” trifft es meiner Ansicht nach schon sehr gut. Weitere Ideen sind willkommen. Bedingungen: verständlich, knapp, deutsch.

  35. @Dr. Christian Kunstmann

    vielen Dank für die Antworten!

    Man könnte den Stadtmodus ja dann auch “Demomodus” nennen 🙂

    Spaß beiseite: die Macher der Umweltzonen wird die Möglichkeit der Aufsparung der Ladung für die Stadt wohl kaum interessieren. In Städte wie London mit generellem Verbrennerverbot wird der Ampera nicht einfahren dürfen, alleine aus dem Grund, weil ein Verbrenner an Bord ist.

    Warum sind die Umweltzonen hier so entscheidend? Meines Wissens wurden diese nur eingeführt, um Diesel ohne Rußfilter und alte Benzinmotoren aus den Städten herauszuhalten, alle modernen Motoren erfüllen doch die Norm für die grüne Plakette? Für den Ampera wären diese doch so oder so nicht mehr relevant?!

  36. @nie-mehr-benzin.de: Der Umweltzonen-Quatsch weitet sich gar noch aus, obwohl die vorhandenen ja bereits zeigen, dass oberhalb von Meßtoleranzen+Witterungsänderungen nix passiert.
    Und sicherlich findet sich darauf aufbauend womöglich auch mal eine E-Zone, mobil-gemachte Emission ausgelagert.
    Die “London Congestion Charge” hat zwar ihre Auswirkungen, toleriert aber jeden gegen entspr. Gebühr.

  37. ein möglicher Vorschlag für den “Stadt”-modus wäre “Lade”-modus, alternativ “Load”, falls man das in deutschen autos so draufschreiben kann^^

    ich hätte spontan gesagt, dass ich einen spar-modus haben will (=normal), vielleicht den sport-modus, ok, aber ansonsten würde ich den berg- und stadt-modus zusammenfassen, weil im endeffekt geht es doch nur darum, die batterie auf ein gewisses level zu bringen (über längere zeit=im günstigeren stromerzeugungs-level und vermutlich leiser als unter volllast), damit ich später die elektrische energie abrufen kann, wenn es für mich sinnvoller bzw. von nöten ist?!

    sprich: der ampera-fahrer ist soweit geschult bzw. im wissen, dass er elektrisch sparsamer fährt, dann hat er über einen knopf die möglichkeit, die batterie auf ein höheres level zu bringen, wenn er der meinung ist, dass er die elektrische energie in naher zukunft gut brauchen kann (lange berg- oder stadt-fahrt).

  38. @Dr. Christian Kunstmann

    Zunächst möchte ich mich für die Antwort bedanken. Es ist selten, dass ein Kunde tatsächlich auch eine Reaktion erhält, da heben Sie sich erheblich von der Masse ab!

    Nur hat mich Ihre Antwort jetzt stark verwirrt. Sie sprechen davon, dass die Elektroauto-Klientel den Wagen am liebsten selbst konfiguriert und daran bastelt. Ich hatte es bisher aber immer so verstanden, dass der Ampera eben nicht ein typisches Auto für diese eine Klientel sein soll, sondern eben eine breitere Masse ansprechen soll.

    Wenn ich mich jetzt umsehe, dann erlebe ich immer wieder, das die Menschen die Möglichkeiten ihres heutigen Autos nicht ausschöpfen. Beispiele: jemand fährt mit einer Automatik den Berg runter. Statt der Automatik direkt über den Wahlhebel zu sagen, dass jetzt Motorbremse angesagt ist, wird per Fussbremse auch “gegen” den Antriebsstrang gebremst. Statt das Autoradio ganz auszuschalten – wodurch es keinen Saft mehr zieht – wird es nur auf lautlos geschaltet. Der Klimakompressor läuft an einem Frühlingstag, wenn ihn keiner braucht, die Nebelscheinwerfer werden nie genutzt – obwohl sie im Nebel die entscheidenden Sekunden vom Gegenverkehr früher wahrgenommen werden – und bei Tagnebel fahren die Leute ohne Licht herum, weil sie dem Lichtassistenten im wahrsten Sinne blind vertrauen.

    Und jetzt soll jemand eine 800-1000 Höhenmeter (=Gotthard) Bergstrecke vorab dem Auto mitteilen?

    Wenn der Ampera die “Freaks” ansprechen soll, geht das. Aber spätestens beim Ampera II, der dann hoffentlich günstiger ist, wird es in meinen Augen eng.

    Vielleicht kann man ja einen Kompromiss gehen, dass der Wagen “vorschlägt”, in den Bergmodus zu gehen. Die Anleitung des Volts zeigt ja, dass ähnliche “Nachfragen” beim enginge maintenance und fuel maintenance Modus hochkommen. Ansonsten bin ich gerne bereit, Ihnen ein Getränk – auch in der hier thematisierten Opel Kantine – auszugeben, wenn Sie mir einen “Durchschnittsfahrer” zeigen, der an den Bergmodus “denkt”.

  39. @Dr. Christian Kunstmann

    Wegen Fahrmodi und Motorbremse:

    Klar, die Fahrmodi haben nichts mit der Motorbremse zu tun, aber die Stellung des Wahlhebels in der Mittelkonsole schon, oder?

    N = Leerlauf
    D = geringe Motorbremse (ohne Pedale)
    L = stärkere Motorbremse (ohne Pedale)

    Meine Frage war nur, was bei “N” passiert, wenn man Strompedal oder Bremse tritt. Bei Strompedal wohl nichts, aber rekuperiert die Bremse dann noch?

    Wie bekommt man den für Elektroautos sinnvollen absoluten Leerlauf hin, ohne dass man einen besonders ruhigen “Stromfuß” braucht, um weder Energie vom oder Energie zum Motor fließen zu lassen?

    Ein Fahrmodus “Rollen” könnte die Wahlhebelstellungen beeinflussen:

    N = Leerlauf
    D = keine Motorbremse (ohne Pedale)
    L = stärkere Motorbremse (ohne Pedale)

  40. @Dr. Christian Kunstmann

    Vorschlag für den “Stadtmodus”: vielleicht einfach “Generator” oder “Generatorbetrieb”.

    Dann hätten wir: “Normal”, “Sport”, “Berg”, “Generator”.

    Problem: Wenn der Fahrmodus nichts mit der Motorbremse zu tun hat, warum dann der Modus “Sport”? Der beeinflusst das Strompedal.

    Was ist, wenn man “sport”lich den “Berg” hinauf fahren will? Das kann man ja dann auch nicht mischen. Oder ist es gewollt, dass die Erhaltungsladung erhöht und die Leistung gedrosselt wird, wenn man den
    Berg hinauf will?

    Was ist mit der Lösung einer bei höheren Drehzahl des Generators, um mehr temporär mehr Leistung für die Erhaltungsladung aufzubringen? dann könnte man auf den Modus “Berg” verzichten.

    Ich wäre ja für folgende Lösung:

    Modus “Normal” und “Generator” -> steuert den Range-Extender

    “Sport”-Knopf (wie in vielen anderen Autos auch) -> ersetzt Modus “Sport”

    “Economy”-Knopf (wie in vielen anderen Autos auch) -> schaltet die Rekuperation im Leerlauf aus (s. voriges Kommentar).

  41. oje, Satz verunglückt…. oben soll es natürlich heissen:

    “Was ist mit der Lösung einer höheren Drehzahl des Generators, um temporär mehr Leistung für die Erhaltungsladung aufzubringen? dann könnte man auf den Modus “Berg” verzichten.”

  42. Ich muß den Kommentaren vor mir beipflichten, dass “Stadtmodus” sehr irreführend ist, wenn man die Batteriekapazität nur für die Fahrt in der Stadt “aufhebt”.

    Hier einige Vorschläge für eine alternative Modus-Bezeichnung:

    – DELAY
    – HOLD UP
    – KEEP UP
    – BATTERY SAVE

    Generell muß ich dem Konzept des Opel Ampera (Chrysler Volt) meinen Respekt ausprechen.
    Das ist das innovativste Konzept eines Hybrid-Fahrzeuges.
    Zum größten Teil mit reinem Strom zu fahren, aber doch auf die Vorzüge einer großen Reichweite nicht verzichten zu müssen.
    Ich hoffe das Konzept wird ein Verkaufsschlager und mehr Farhzeughersteller springen auf dieses Konzept auf.
    Einzig den Preis finde ich noch etwas hoch, aber das wird sich mit den nächsten Generationen sicherlich senken.

  43. Kleine Korrektur Chevrolet Volt (nicht Chrysler ;o),
    bzw. bei Volt/Ampera nicht von Hybrid sprechen, so wollen “Die” es…
    und damit vermeintliche Vergleiche zu vorhandenen..;o)

    Und übrigens: An Vorschlägen sollen ja deutsche (!) Begrifflichkeiten her ! Nix für ungut.

    PS: Da der Stadtmodus, nach aller wie auch immer herbeigeführten Verwirrung, anscheinend ja den Elektrospeicher schont/bevorratet und es letztlich wohl um die angedachte (Land-)Fahrt erst dorthin geht…
    Ja dann:
    – Landstr.-Modus
    – (Lang)distanz-Modus
    – …

  44. Bei meinem Erdgas-Zafira habe ich einen Benzinmodus und einen Erdgasmodus.
    Für den Ampera währe das übertragbar.
    Einen Benzinmodus durch eine Zapfsäule gekennzeichnet und einen Elektromodus durch ein e gekennzeichnet oder ein grünes Blatt.

  45. Für das “echte” + gewünschte nur-Elektro-fahren, da wäre Stadtmodus ja weiterhin ok, bzw. wie auch schon genannt.
    Elektro-/E-Modus….sowie man evtl. eine vermeintlich Feinstaub befreite Zone/Ghetto dann von Grün auf E-Zone rein in der Begrifflichkeit “anhebt”.
    Statt OWI mit 40 EUR + 1 Punkt, dann womöglich bei Verstoß eine Straftat begeht,
    also versehentlich im Berg-Modus mit dem Ampera die 30er-Zonen-Hügel überfährt…;o)

  46. …Für die Modi -bitte möglichst keine englischen Begriffe..!
    Aus den verschiedenen Begriffen, sollte entweder hervorgehen -was in dieser Einstellung passiert, oder wofür er gedacht ist.
    Der “Bergmodus” ist verständlich, und sollte vielleicht zusätzlich mit einem Symbol versehen werden, z.B. -gleich dem Verkehrsschild für Steigungen, jedoch ohne Prozentangabe.(Vielleicht sollten auch alle Modi zusätzlich Symbole erhalten!?)
    “Generatormodus” finde ich gut..!
    Bei dem eigentlich “schönen” Begriff -“Stadtmodus” habe ich so meine Probleme. -Er sollte natürlich für “innerhalb der Stadt” stehen..! Aber was sagt er aus(?), -ich fahre jetzt im “E-Modus”? Und was ist, wenn ich rein elektrisch fahrend -direkt auf die Bahn will…?! Dann doch lieber -“Batterie-Modus”, “Elektro-“, oder “E-Modus”…?

  47. Oh ja stimmt. Da habe ich mich völlig vertippt: Chevrolet! Peinlich! 🙂
    Ich habe selbst einmal “Serieller Hybrid” gelesen. Und letztlich bleibt es ein Hybrid, ob die es hören wollen oder nicht. Das Fahrzeug wird mit 2 Quellen angetrieben nur halt nicht parallel sondern halt in Serie geschalten. Egal.

    Wo steht, dass deutsche Begriffe gesucht werden sollen?
    In den Autos sind doch alle Knöpfe und Anzeigen immer English.
    Wollen die wirklich eine eigene deutsche Version herausbringen???

  48. @Dr. Christian Kunstmann

    Also da das, was durch diesen “Stadtmodus” Modus erreicht werden soll, innerstädtisch dann der reine “Elektromodus” ist, wäre der “Stadtmodus” folgerichtig schlicht “Benzinmodus” zu nennen.

    Gruß, Raphi

  49. Endlich der Ampera Blog 🙂 . Gute Diskussion um der Modus der ermöglicht, das rein elektrische Fahren gezielt einzusetzen. Das “London”(er) Innenstadtkonzept hat diesen Modus sicher beeinflusst, also”London-” “Überland-” oder “Zubringer-modus” trifft es sicher besser als “Stadt-modus”, denn das ist der normale Betrieb. Aber mein Favorit ist “Generator”-modus. Ich freue mich auf den Ampera und spannende Beiträge im Ampera Blog.

  50. Nachtrag zur CO2-Berechnung:

    Leider ist mir bei der Übernahme des Brennwertes von Benzin ein kleiner Fehler unterlaufen. Es verbrennt mit 2,3 kg CO2 pro Liter statt mit 3,27 kg.

    An den Fakten ändert sich nichts, die absoluten Ergebnisse korrigieren sich insgesamt nach unten.

    Ich hoffe ihr seht es mir nach – so ist das halt, wenn man wenig Zeit für Kommentare hat 🙂

    CO2-Berechnung (600 g CO2/kWh im Strommix, 2,3 kg CO2/l Benzin):
    —————————————————————–

    Strecke 1, Stadtmodus: 2,4 * 2,3 kg + 1,5 * 0,6 kg = 6,42 kg => 128 g CO2/km
    Strecke 1, Normalmodus: 7,5 * 0,6 kg = 4,5 kg => 90 g CO2/km

    Strecke 2, Stadtmodus: 3 * 2,3 kg + 7,5 * 0,6 kg = 11,4 kg
    Strecke 2, Normalmodus: 1,8 * 2,3 kg + 11 * 0,6 kg = 10,74 kg

    CO2-Berechnung (Solarstrom, 0 kg/kWh, Herstellung Photovoltaik vernachlässigt):
    —————————————————————–

    Strecke 1, Stadtmodus: 2,4 * 2,3 kg = 5,52 kg => 110 g CO2/km
    Strecke 1, Normalmodus: 0 kg => 0 g CO2/km (!!!)

    Strecke 2, Stadtmodus: 3 * 2,3 kg = 6,9 kg => 69 g CO2/km
    Strecke 2, Normalmodus: 1,8 * 2,3 kg = 4,14 kg => 41 g CO2/km

  51. Ich finde die ganzen CO2-Berechungen und den Hype um das Thema “Klimawandel” total lustig.
    Wenn man den Untersuchungen an Eiskernborungen Glauben schenkt, folgt der Temperaturverlauf der Erde nicht dem CO2 Gehalt in der Atmosphäre, sondern eilt dem CO2 Gehalt in einem mehrere Hundert Jahre langem Zeitabstand voraus. Also regulieren die permanenten Langzeit-Temperaturschwankungen der Erde den CO2 Gehalt in der Atmosphäre.

    Fossile Brennstoffe zu verheizen ist natürlich nicht die Lösung für die Zukunft, aber lasst doch bitte diesen ganzen verlogenen CO2-Müll bleiben.

    Wer hierzu mehr sehen möchte, ein sehr interessanter Beitrag (5-teilig):
    http://www.youtube.com/watch?v=2e-669BctBo&feature=related

  52. Kann mich nur wiederholen, der OPEL AMPERA ist ein innovatives Auto und passt sehr gut in die heutige Zeit. Natürlich gibt es bei allen Neuentwicklungen PRO`s und CON`s,beim AMPERA überwiegen aufgrund der Alltagstauglichkeit die PRO`s. Die Wettbwerber, speziell die Europäischen, müssen sich an diesem OPEL messen lassen…..

  53. @didi

    Das Einzige, was man am Ampera noch verbessern könnte, ist der Range-Extender.

    Anstatt auf einen klassischen Hubkolbenmotor zurückgreifen zu müssen, der nur im Teillastbereich für Dauerbetrieb ausgelegt ist und nur dann eine gewisse Lebensdauer hat, müsste man sich des Prinzips des Freikolben-Linear-Generators bedienen, der mit einer Kolbenbewegung direkt Strom erzeugen kann und das Leistungsgewicht dadurch verringern.
    Außerdem ist der Wirkungsgrad eines solchen Systems noch höher.

    Das Ziel muss es sein, den elektrischen Wirkungsgrad des Range-Extenders mit speziellen bauformen über den optimalen mechanischen Wirkungsgrad eines klassischen Hubkolbenmotors zu heben. Dann wäre der serielle Hybrid in allen Lagen effektiver als jeder direkte Verbrennungsmotorantrieb.

  54. jepp, das war wohl jetzt im “1. Angriff” zuviel/zuteuer aufeinmal, bzw. bewährtes aus dem regal, adaptiert, dann auch “einen versuch wert”…
    Wobei es ja mitten letzten jahres wohl auch so Offenbahrungen gab, was “drüben über’m Teich” und dem Fahrprofil reicht, könnte hierzulande, “freie fahrt für freie bürger”/unlimited eine Stärkung des RE verlangen…

  55. @nie-mehr-benzin.de:
    Danke…
    Ich wundere mich, warum der Volt bei uns angeboten wird, und dann auch noch gleichzeitig…
    Vielleicht zielt der Volt auf “die älter Käuferschicht”…!??

    Darf ich Deine persönliche Meinung erfahren,-warum Du zu dem einen oder dem anderen hin tendierst…?
    Ich sammle Argumente 🙂

  56. Chevrolet will+muß sich auch breiter + “innovativer” hierzulande aufstellen und als vermeintlicher Pendant zu Skoda ist das allein mit so’ner Quark/Spark-Kiste und einem Cruze nicht getan.
    Jaja, der Captiva noch, raubt dem Antara den Rest weg, statt der übrigen Konkurrenz. Und beim Orlando, mal schaun wer den will im ggs zum teureren Zafira (-B)-C dann.
    Ist aber schon grenzwertig mit dem Volt hier gleich voll drauf zu halten.
    In der Schweiz, gewiss, da wird’s wohl mit der Historie von Louis Chevrolet und dem 100-jährigen Bestehen der Marke auch forciert.

  57. @nie-mehr-benzin.de: und @didi:
    …Ich danke euch für eure Meinungs-äußerung!

    Mir gefällt der Ampera vom Aussehen her -besser als der Volt.
    …ich wollte aber mal abklopfen, “ob meine Meinung abwegig ist”, und/oder ob aus irgend einem Grund -etwas FÜR den Volt spricht…
    Noch einmal danke.

  58. Ich glaube manchmal reicht schon eine etwas „patriotische“ Denkweise um sich zu entscheiden, so wie das in anderen Ländern auch praktiziert wird 😉
    Klar, beim Geld hört auch diese irgendwo auf!!!

  59. Ein (Staats-)Konzern, das selbe Werk und Band, ob Volt oder Ampera, womöglich bei letzterem etwas weniger Warn-/Sicherheitaufkleber als es nach US-Produkthaftungsgesetzen notwendig ist…;o)

  60. Also nix für ungut, aber vielleicht solltet Ihr Euch mal den neuen kleinen Lexus anschauen. Der anscheinend einzigste Unterschied ist, dass er im reinen E-Modus nur ca. 5 km fährt.
    Ansonsten ist die Entwicklungsreife der Hybrid-Technologie meiner Meinung nach erstklassig.
    Die ersten Erfahrungen habe ich mit dem ersten Prius gemacht und auch der war schon hervorragend ( ca. 5 L/100km ) und selbst mein aktuelles Dickschiff braucht unter 10L im Schnitt.
    Nachdem, was ich jetzt über den Ampera höre und lese bleibe ich vorerst wohl im Lexus Umfeld und wechsle nicht…

  61. @Wizkid: Deine Entscheidung. Der Lexus hat halt ein völlig anderes Konzept. Der Prius noch einmal ein anderes. Wie immer kommt es darauf an, was man braucht. Für Pendler ist der Ampera perfekt. Schau mal hier. http://www.voltified.com/ In den USA ist der Volt ja schon lang auf dem Markt. Dieser Fahrer dokumentiert jeden Arbeitsweg und schildert seine Erfahrungen mit dem Volt. Der Mann hat bisher nicht ein mal tanken müssen. Für dieses Fahrprofil nimmt sich der Ampera den Lexus und den Prius zum Frühstück.

    Für Langstreckenfahrer wiederum ist der Ampera nicht so vorteilhaft. Das ist ein sparsamer Diesel oder ein LPG-Betriebenes Fahrzeug vermutlich nach wie vor die bessere Wahl.

    Gruß, Raphi

  62. [edit by Moderator: Kommentar vom 27.02.2011, 15:22 hierher verschoben]

    Die saubere Trennung beim Opel Ampera von Antriebsaggregat, Energieerzeugung und Energiespeicherung ermöglicht unabhängige dynamische Entwicklung der einzelnen Komponenten.

    ich habe mich für Opel Ampera registriert, da ich an seit vielen Jahren an energieeffizienten Systemen arbeite und um mir ein eigenes Urteil bilden zu können hätte gerne einige zusätzliche Information wie folgt:

    1. Wirkungsgrad beim mobilen laden der Lithium-Ionenbatterie
    2. Stillstands-Verluste der Lithium-Ionenbatterie
    3. Wirkungsgrad bei der Umwandlung der gespeicherten Energie in Antriebsenergie.
    4. Verbrauch Hilfsenergie für sonstige Systemkomponenten

    Gibt es einen Gesamtwirkungsgrad für den reinen Elektroantrieb und den generatorunterstützten Antrieb?

  63. @ Martin Schrade:

    1. Wirkungsgrad beim mobilen Laden der Lithium-Ionenbatterie

    Die Batterie wird immer nur an der Steckdose geladen, nicht während der Fahrt. Bei einer längeren Strecke ist die Batterie nach 40 bis 80 km leer und der Ampera fährt im Generatormodus weiter. Am Ziel angekommen, ist die Batterie immer noch leer und muss an einer Steckdose aufgeladen werden.

    2. Stillstands-Verluste der Lithium-Ionenbatterie

    Die Selbstentladung der Li-Ionen-Batterie ist sehr gering. Sie beträgt nur ca. ein Zehntel der Selbstentladung vergleichbarer Nickel-Metallhydrid-Batterien, die bisher für Fahrzeuge eingesetzt wurden. Damit wird ein Autofahrer den Effekt der Selbstentladung nicht merken.

    3. Wirkungsgrad bei der Umwandlung der gespeicherten Energie in Antriebsenergie

    Grundsätzlich ist es natürlich von entscheidender Bedeutung, die Wirkungsgrade möglichst zu maximieren. Ein gewisser technischer Aufwand rechnet sich hier leicht, da dadurch die Batteriegröße direkt beeinflusst wird. Die Wirkungsgrade unserer einzelnen Komponenten wollen wir derzeit nicht veröffentlichen, ich bitte hier um Verständnis.

    4. Verbrauch Hilfsenergie für sonstige Systemkomponenten

    Beim Ampera haben wir einigen Aufwand getrieben, um den Energieverbrauch der Nebenaggregate im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrzeug deutlich zu reduzieren. Auch hier wollen wir derzeit keine technischen Details veröffentlichen.

    Gibt es einen Gesamtwirkungsgrad für den reinen Elektroantrieb und den generatorunterstützten Antrieb?

    Diese technischen Details können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlichen.

  64. @Raphi: Danke für die Info, die ich mir gerne auch noch einmal anschaue. Wahrscheinlich hast Du dahingehend recht, dass der Einsatz hauptsächlich für einen regelmäßigen Pendler interessant ist. Ich bin allerdings immer noch ca. 50 TKM / Jahr unterwegs.

    Für mich ist der Lexus – derzeit noch RX400h mit einer angegebenen Systemleistung von 200KW – aufgrund der Leistung, verbunden mit der Möglichkeit, einen bis zu 2T Anhänger zu ziehen und das bei um die 10L Schnittverbrauch einfach Klasse.

    Im Stadt- oder Stauverkehr geht der Verbrauch auf 5 – 6 L zurück.

    Ich werde aber sobald der Ampera wirklich verfügbar ist eine hoffentlich möglichst ausführliche Probefahrt machen und dann wieder neu für mich entscheiden.

    Wenn ich hier über Themen wie “Segeln”, Rekuperation bei Bergabfahrten etc lese muss ich halt sagen, dass die Junges bei Toyota/Lexus das seit Jahren gelöst haben und zwar ohne irgendwelche Schalter oder Modis, die ich als “User” an- oder abschalten muss.

    Als “Early-Adaptor” ich fahre Hybrid seit dem ersten Prius, den ich in Chicago probefahren habe und bin den Entwicklungsweg mitgegangen und bin damit halt – für mich – gut gefahren.

    Für mich ist “Hands-On” daher das überzeugenste Argument.
    Ich werde also diesen Blog mit hohem Interesse weiterverfolgen und stehe auch gerne für Rückfragen zu meinen Erfahrungen zur Verfügung.

    Mit karnevalistischen Grüßen aus dem Rheinland…

  65. @Ing. Thomas Strasser

    Auch wenn man das Thema CO2 ausblendet, wird die Situation nicht besser, wenn man sich die immer mehr schwindende Sicherung der weltweiten Ölversorgung für immer mehr Verbraucher annimmt.

    Wir haben “Peak Oil” erreicht, mit der aktuellen Situation in den arabischen Ländern noch früher.

    Die Energie für die Menschheit kommt von der Sonne.

    Es gibt drei Grundquellen für Energie: Kernkraft, Geothermie und Sonnenenergie. Die erste fällt aus wegen zu hohem Risiko, die zweite ist noch zu teuer, die dritte ist schon da!

  66. @nie-mehr-benzin.de: Ob das beim Lexus ein “reines Segeln” ist kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber meine Frau beschwert sich immer, dass sie bremsen muss, weil er nicht langsamer wird beim Rollen. Für mich ist das mittlerweile normal – mir geht es eher so, dass ich bei “normalen” Autos immer zu früh rollen lasse und damit nicht weit genug komme.
    Dazu gibt es dann neben P/R/N/D auch noch die Stufe “B”, die man manuell schalten kann. Damit wird die Rekuperation erhöht und die elektrische Bremse verstärkt, um bei Bergabfahrten eine höhere Rückgewinnung zu erreichen.
    Genau so verhält es sich beim Bremsen. Zuerst wird durch die E-Motoren gebremst und erst bei nicht ausreichender Bremskraft = erhöhter Druck auf das Bremspedal – auf der Scheibe gebremst. So habe ich das wenigstens verstanden…

  67. @Wizkid
    Der echte E-Auto-Fahrer bremst auch nur, wenn es notwendig ist 🙂

    Bei der Bergabfahrt stelle ich mir das “Segeln” sehr effektiv vor, wenn man nach dem (rekuperativen) Bremsvorgang vor einer Serpentinenkurve gar nicht wieder aufs “Gas” drücken muss, sondern einfach wieder laufenlassen kann. Bei einer langen Bergabfahrt in einer Talsenke rollt das Auto dann ziemlich konstant mit null Energieverbrauch.

  68. Der viel gepriesene Ampera ist ein reines Pendlerfahrzeug, mit max. 40km einfachem Weg zur Arbeit. Viele Opelpendler fahren schon mehr km zur Arbeit. Als Urlaubsfahrzeug absolut ungeeignet und damit ein reines Zweitfahrzeug für 45.000 €.
    Da muss man schon ein großer Liebhaber sein und nicht wirtschaftlich rechnen. Was passiert denn nach ca. 80km, nachdem die Batterie leer ist??
    Mit aus Erdöl raffiniertem Benzin wird ein Verbrennungsmotor betrieben, der treibt einen Generator an, der Generator lädt eine Batterie,die Batterie treibt einen Elektromotor an, der Elektromotor treibt die Antriebsräder an: Wer im Studium oder in der Schule aufgepasst hat wird sich fragen: unsinniger gehts nicht , was soll denn da noch für ein Gesamtwirkungsgrad rauskommen ??? Oder: wie sieht die “well to wheel” Gesamtbilanz aus ???
    Der Benziner alleine hat schon einen schlechteren Wirkungsgrad als ein Diesel! Dann bewegt man 2 Tonnen durch die Gegend, mit geringerem Zulade- und Platzangebot.
    Wie sieht es aus mit der Zuverlässigkeit des Gesamtsystems? Reparaturkosten…? Von der Lebensdauer, dem Kapazitätsverlust über der Zeit und den Kosten für eine Ersatzbatterie und dem Umweltaspekt ganz zu schweigen. usw…..

  69. Dabei sind 80km Reichweite mit Batterie noch positiv geschätzt.
    Insbesondere im Sommer mit Klimaanlage oder im Winter mit allen Heizungen
    (Sitzheizung, Gebläse, Front-und Heckscheibenheizung…) wären sicher 60-70 km realistischer. Nach 5 Jahren vielleicht noch 50km…
    Träumt weiter!!
    Sicher finden sich ein paar Firmen oder Städte und Gemeinden, die damit ihr Ökoimage aufbessern wollen, aber viele Privatkunden wird es sicher nicht geben.

  70. “geschätzt..vielleicht…nach 5 Jahren” ….
    sicher ist er jetzt für Privatkunden zum Großteil noch viel zu teuer in der Anschaffung.
    Aber statt Träumen ist ein Anfang gemacht. Bessere Vorschläge ?!

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