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Ampera Entwicklung Mobilität

Raus aus der Sackgasse

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In meinem ersten Blog-Beitrag schwärmte ich von der Erhabenheit elektrischen Fahrens im Ampera. Natürlich geht es bei diesem Auto auch um Nachhaltigkeit. Der Umweltgedanke ist traditionell bei Opel stark verankert. Beispiel Kat-Offensive: 1989 rüstete Opel als erstes europäisches Automobilunternehmen alle Benzin-Modelle serienmäßig mit Drei-Wege-Katalysator aus.

Und nun läuten wir mit dem Ampera eine neue Antriebs-Ära ein. Bis jetzt findet die Elektromobilität ja innerhalb sehr enger Grenzen statt. Die heute realisierbaren, rein batteriebetriebenen Stromer können in puncto Alltagstauglichkeit nicht annähernd mit „Verbrennern“ mithalten. Dafür fehlt es an der nötigen Infrastruktur – das „Tanken“ dauert noch viel zu lange. Vor allem aber ist die Reichweite dieser Fahrzeuge immer noch zu bescheiden – als Folge der heute realisierbaren Speicherdichte bzw. Akku-Kapazität. Damit wird man den Ansprüchen von „Otto Normalfahrer“, die sich in 125 Jahren Automobilevolution entwickelt haben, nicht gerecht. Die Lösungen dieser Probleme treiben Wissenschaftler und Ingenieure mit Hochdruck voran, aber es liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor uns allen.

Der E-REV-Antrieb führt schnellstmöglich aus der aktuellen Technologie- und Akzeptanz-Sackgasse. Dabei verfolgen wir mit diesem Auto einen ganz anderen Ansatz als Hersteller, die auf herkömmliche Hybrid-Fahrzeuge setzen. Dort wird das Elektro-Aggregat nach nur wenigen Kilometern oder bei höheren Geschwindigkeiten entkoppelt, bekommt also eine Nebenrolle zugewiesen. Die Musik macht im Wesentlichen der Verbrennungsmotor.

Beim Ampera ist es genau andersrum. Hier genießen Fahrer und Passagiere immer und überall diesen für den Elektroantrieb charakteristischen nahtlosen Beschleunigungsschub, diese ruhige und souveräne Kraftentfaltung. Und das bei konkurrenzlos niedrigen Energiekosten und Emissionen.