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Entwickler-Tagebuch Entwicklung

Qualität über alles

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Testfahrt durch Schweden Wohl und Wehe einer Neuentwicklung hängen ganz wesentlich davon ab, ob wir eine absolut einwandfreie, serienreife Qualität gewährleisten können. Deshalb spulen wir vor dem Produktionsstart ein ausgewachsenes Untersuchungsprogramm ab. Dazu gehören neben den Prüfstandsdauerläufen und Simulationen auch die so genannten „Captured Fleets”. Die Anzahl der Vorproduktionsfahrzeuge liegt je nach Projekt im zwei- bis dreistelligen Bereich. Damit decken Opel-Mitarbeiter, die ihr Auto zeitweise gegen einen Testwagen eintauschen, innerhalb kurzer Zeit unterschiedlichste Anforderungsprofile ab und sammeln dabei möglichst viele Kilometer. Während dieser intensiven Praxistestphase schauen die relevanten Entwicklungsbereiche in regelmäßigen Abständen ganz genau hin, wie „ihre“ Komponenten auf die Belastungen reagieren.

Ein weiterer Mosaikstein der Qualitätssicherung ist die produktspezifische Aus- und Weiterbildung unserer Kollegen in den Werken. Vor einiger Zeit wirkten wir an einer solchen Schulung mit. Dabei ging es um den Produktionsanlauf der 1.7 CDTI-Generation des Astra-Modelljahrgangs ’12 in Ellesmere Port, Gleiwitz und Rüsselsheim. Infolge dessen sind die Kollegen dort in der Lage, die verschiedenen Anlernfunktionen der elektronischen Motorsteuerung (EMS) und die EMS-Qualitätschecks in ihre engen Taktfenster einzubinden.

Testfahrt durch Frankreich Testfahrt durch Frankreich

Kommentare (160)

  1. Tja, das ist schon ganz nett, ich hoffe nur das sich bei meinem Meriva jetzt nicht noch mehr zerlegt: Erst der Klappschlüssel defekt, dann spinnt die Motorelektronik, jetzt zerfällt noch ein Aufnahme-Clips für die Hutablage (und das Ding selbst, scharfkantig + ausgefranst ringsherum von anbeginn..)..
    Aber erstaunlich sparsam lässt sich der 1.4 T in dem dicken Brocken fahren, nicht auszudenken wenn Gewicht+Aerodynamik besser wären…(!)

    Und was mich auch wundert, ist keinem Tester aufgefallen wie unbrauchbar die Armauflage in der Türtafel ist ?!?

  2. Bitte Vergleichsdaten zwischen der neuen und der alten Generation. Worauf wurde der hauptaugenmerkt bei der Mehrleistung und dem höheren Drehmoment gelegt? Durchzug? Verbrauch? CO2?

  3. Zum Thema Qualität:
    Seit Mai besitzte ich den neuen Astra ST. Zuvor hatte ich den Astra Caravan H. Von der Verarbeitungsqualität war der Alte besser als der Neue. Folgende Verarbeitungsmängel hat der Astra ST:

    -Fahrertürverkleidung hat ein etwa 1 cm großen Versatz zum Amaturenbrett
    -Vorderer Stoßfänger passt nicht ganz zum Kotflügel (Radkasten)
    -hintere Rückleuchte sitzt schief
    -Subwoofer defekt (Loch in Membran)
    -Kofferraummatte verschmutzt
    -Dachhimmel vorne verschmutzt

    Ich verstehe Ihre Bemühungen, aber es gibt scheinbar immer wieder Ausreißer.

    Gruß leznem

  4. Hallo zusammen,

    ach wie schön, wieder mein Lieblingsthema Verarbeitung. Na ich werd mir diesmal meine Ausführungen ersparen. Aber eine grundlegende Bitte an Opel: Bitte nicht mit der ach so tollen Qualität prahlen, wenn diese noch nicht vorhanden ist. Technisch ist das vielleicht so, aber nicht, wenn man in den Innenraum sieht.

    Bestes Beispiel, wie leznem bereits schreibt: Der Ebenenversatz zwischen Cockpit-Rundung und deren Fortsetzung in den Fronttüren. Iin fast jedem Astra sieht man, dass dieser Übergang nicht aufeinander passt sondern immer um mehrere Millimeter versetzt ist. Da nützt ein tolles Design auch nicht mehr, wenn die einzelnen Komponenten nicht passen bzw. Toleranzen so groß ausfallen, dass es auffällt.

    Zum Vergleich: Beim neuen Audi A6 ist das Design an dieser Stelle ziemlich identisch mit dem Astra, aber bei Audi muss ich wohl nichts über die Verarbeitung verlieren. Die Verarbeitung im Innenraum ist eine Klasse für sich. Bei aller Berücksichtigung, dass es sich hier zwar um eine andere Preisklasse und Wagenklasse handelt, aber warum nimmt man sich denn nicht mal ein richtiges Premium-Produkt als Messlatte, wenn man qualitativ einen solchen Anspruch erheben möchte?

    Viele Grüße
    Drummer79

    • Also ich würde wenn überhaupt Lexus als Qualitätsstandard heranziehen, da bei Audi auch nicht alles Gold ist was glänzt. An nicht mal vier Jahren alte Autos plättert der Softlack der Armaturentafel ab und von defekten Getrieben will ich erst gar nicht anfangen…..Und hier rede ich von Wagen im Preissegment 60000 Euro….

  5. Sorry, muss noch was hinzufügen: Dieser besagte Übergang der Rundung vom Cockpit in die vorderen Türen stimmt beim Insignia auch selten. Ich hab es jeden Tag vor der Nase.

    Ich frage mich manchmal, was die Endkontrolle eines Fahrzeugs alles für Punkte umfasst, bevor das Auto “grünes Licht” bekommt…

    Mehr Sorgfalt im Detail ist meiner Meinung nach dringend von Nöten.

    Gruß an Euch alle
    Drummer79

  6. Und im 5. Jahr des Corsa-D steht der Handschuhfachdeckel noch immer fingerdick ab, Hauptsache ein Airbag-Schildchen mußte jetzt ganz neu beim Facelift darüber gepappt werden.

  7. Nagut, der H Astra hat aber auch seine kleinen “Macken”…
    Mit dem Handschufach das haben scheinbar alle und ab 150.000km hat es um das Lenkrad angefangen zu Schnurpsen wenn er Kalt ist, keiner weiß wo das her kommt… 😉
    Dieses Jahr ist dann schon viel kaputt gegangen….
    Bei 175.000 hatte ich den Fensterheber Knopf von der Fahrertüre in der Hand und bei 185.000 ist die Verrieglung der Tankklappe kaputt gegangen, der Motor liegt nun bei uns im Flur und wartet repariert zu werden… 😉 Und jetzt mit 190.000 schnurrt er weiter fleißig seine Bahnen…

    Mal sehn was noch so kommt, annsonsten war nix großartiges ausser einer kaputten Lima, aber die war fix repariert…

    mfg

  8. Sorry für Doppelpost,

    was mir noch so aufgefallen ist beim H Caravan, die haben fast alle an der selben Stelle an der Heckklappe (linke Seite unter der silbernen Leiste) einen kleinen Rostpunkt, einen 05er hat es erwischt, einen 06er, einen 07er und viele hab ich auch schon auf der Straße damit gesehen

    Serienfehler?

    mfg

  9. @toby: Den Rostfleck hatten wir auch. Opel hat ‘nen ordentlichen Anteil an den Reparaturkosten übernommen. Wobei die Gesamtkosten < € 200 waren. Unser FOH meinte, dass die Leiste werksseitig zu stark angezogen ist. Durch die Reibung wird der Lack an der Kante dann Stück für Stück "vernichtet".

    Ansonsten ist mir die technische Qualität wichtiger als irgendein passend eingesetzter Handschuhfachdeckel der mit seiner Softtouchoberfläche aufwartet.

    Was mich nur tierisch nervt, ist wenn hochfrequentes und dauerhaftes Quietschen im Innenraum zu hören ist. Das Handschuhfach in meinem Dienst-Golf kann davon ein Lied singen.

  10. Zu den Motoren:

    Beim Corsa ist mir aufgefallen, dass seit der Einführung der Start-/Stop-Automatik der Verbrauch bei den Motoren ohne SSA um 0,2l angestiegen ist. So verbraucht jetzt beispielsweise der 1.4er im Corsa 5,7l. Der Astra hingegen mit gleichem Motor 5,5l, also weniger.
    Sind die Werte jetzt nur auf dem Papier erhöht, um den Verbrauchsvorteil der SSA zu vergrößern oder wurde das Getriebe kürzer übersetzt, um neben dem Spritsparmodell (mit SSA) ein “sportlicher” abgestimmtes Modell anbieten zu können?

  11. @ Driver: Die beschriebene Änderung der Corsa 1.4-Verbrauchsangaben können wir nicht nachvollziehen. Richtig ist, dass die Start/Stop-Version über eine längere Getriebeübersetzung verfügt als das 74 kW/100 PS-Modell ohne Start/Stop.

  12. @Hansemann: Gewiss, mir geht die techn. Qualität/Zuverlässigkeit auch über allerlei Haptik/”Wertigkeit”….
    Nur wie man ja sprichtwörtlich sieht (+liest), wenn schon so anspruchsvolles “skulputrales Design”, mit weit geschwungenen Übergängen Tür/Cockpit, wo man ständig draufguckt (!), da ist das menschl. Auge unerbitterlich der Übergänge und des harmonischen Verlaufs !

  13. Ja bei der Verarbeitungsqualität klafft eine Luecke zw. Anspruch und Wirklichkeit. Ich hoffe, dass dieser Blog ein wenig sensibilisiert, denn es ist wirklich schade, dass die Begeisterung ueber das tolle Design, durch die teils lieblose Verarbeitung wieder extrem geschmaelert wird. Ich bin in letzter Zeit einige neue Modelle gefahren (Astra J, Meriva B, Insignia) und ich muss leider sagen, dass keiner (!) absolut geraeuschfrei im Innenraum war. Dazu kamen besagte Maengel, wie Spaltmassdifferenzen und der Absatz von Armaturenbrett zum Uebergang zur Tuer.
    Benchmark in Bezug auf Verarbeitung ist und bleibt Audi und es sollte auch die Zielsetzung sein, auf dieses Niveau zu kommen.
    Ich denke es ist an der Zeit, dass auch mal jemand von der Interior-Abteilung hier im Blog zu Worte kommt,denn hier besteht akut Handlungsbedarf.

    • Benchmark ist wenn überhaupt Lexus
      Audi ist schon lange nicht mehr dass was es einmal war.
      Glauben sie mir …Ich besitze einen Fuhrpark aus Opel , BMW,Ford und eben auch Audi

  14. @Didi: Also ich schaue beim Fahren auf die Strasse und nicht auf Spaltmaße 😉

    Aber Du hast Recht, wenn der Übergang nicht einigermaßen sauber ist (egal ob im Auto oder bei den Terassenfliesen) dann stört das schon. Da die Entwickler/Designer aber doch auf die Übergänge achten, sollte der Versatz doch reparabel sein, oder? Vllt. können die Modatoren hier aufklären?

  15. Update: Modatoren =Moderatoren. Da hat mich wohl die iPad-Rechtschreibhilfe überlistet.

  16. @ Ron Jeremy:
    Benchmark bleibt Audi… dem kann ich absolut NICHT zustimmen, BMW oder Mercedes vieleicht, aber Audi ? Ich hatte das “vergnügen” des öfteren bei einem A6 (30.000 km) mit zu fahren. Fahrwerk ist prügel hart ( kein sportfahrwerk ) auf den Ledersitzen hatt mann 0,garkeinen seitenhalt und rutscht bei kleinen kurfen rum wie bei der wilden maus, die Bedinung des Audi MMI ist der größte witz aller zeiten, die Leselichtlampen schalter wirken ja oberbillig, und wenn mann die scheibenwischer mal hochklappen will ( z.b. gegen anfrieren ) muss mann jedesmal erst über den Bordcomputer die scheibenwischer auf wartunsstellung schalten, vorher ist die motorhaube im weg und die scheibenwischer lassen sich nicht hoch klappen. Was noch lachhaft ist (diesmal beim Audi Q5) die el. Heckklappe läst sich zwar von der fernbedinung öffnen, aber zum schliesen muss mann zum kofferraum hinlaufen und aufs knöpfchen drücken, beim Insignia geht öffnen und schliesen viea fernbedinung… da kann ich nur sagen Audi…Rückschritt durch felende Technik

  17. Audi ist Benchmark in Bezug auf Materialanmutung und Verarbeitung. Technisch sieht es anders aus.

  18. Ich find Audi aber leider echt sch***e vom Design. Da gefallen mir der Insignia und der Astra weitaus besser, vorallem der Innenraum.

    Der Wiederverkaufswert ist alledings bei Audi ein ganz ein anderer. Bei uns in Österreich scheint es da keinerlei Grenzen zu geben und vorallem TDI Modelle sind äusserst gefragt. Daher wäre ein Audi mit dem Aspekt Wiederverkauf sehr interessant.

    Ich will aber wieder einen Opel 😀

    Nochmals bitte meine Frage falls sie untergegangen ist.

    Welche Unterschiede im Bezug auf Beschleunigung, Durchzug, Vmax gibt es zwischen dem 125Ps 1.7 und dem neuen 130Ps 1.7? Sind die Getriebe gleich ausgelegt?

  19. Brauchst du da einen Papierwert oder ist es nicht besser hier nach eigenem Empfinden, bei noch ausstehender Probefahrt, das unmittelbar selbst am eigenen “Popometer” zu erfahren !?!

  20. @didi
    Jedes mal ne Probefahrt machen kostet irgendwen in jedem Fall Geld – ich würde mich da auch mal auf Papierwerte berufen wollen – die Praxis sieht eh in fast allen Fällen anders aus… Mein Auto beschleunigt langsamer als der Papierwert, verbraucht mehr, fährt aber irgendwie auch schneller (laut GPS, Tachometer brauchen wir hier gar nicht als Referenz nehmen) als angegeben… So viel zu Theorie und Praxis 😉

  21. Natürlich brauche in da einen Papierwert. Die Realität sieht leider so aus das sich die 4 Opelhändler in meiner Umgebung einen 125 bzw 130Ps Diesel gar nicht auf den Hof stellen weil sie den laut ihrer Aussage nie mehr los werden. Vom 2.0 mal ganz zu schweigen, der existiert bei denen nur auf dem Papier.

    Wenn ich also schon eine Wegstrecke von 50Km hin und nochmals 50Km zurück für 20 Minuten Probefahrt in Kauf nehme, will ich schon vorher wissen was mich erwartet.
    Schlimm genug das ich damit dann in der Stadt fahren muß und somit den Durchzug der mich am meisten interessiert sowieso nicht annähernd testen kann. 🙁

  22. Hhhmmm, da sollte der/die Händler doch mal besser organ., aus entspr. Pool auch mal Zugriff auf so’nen Wagen bekommen, für entsp. ernsthaft/seriöse Interessenten (!).
    Und freilich ist mit 20 min. in der City, dazu auch keine brauchbare Probefahrt getan.

  23. Na die werden jetzt auf mich warten und mir jeweils einen 1.7 125Ps und einen 1.7 130Ps Astra ST auf den Hof stellen damit ich damit fahren kann.

    Deshalb würde ich gerne vorher den Unterschied wissen um vielleicht auf eine Probefahrt mit dem 130Ps 1.7 cdti zu warten. Falls dieser denn auf dem Papier in den für mich wichtigen Kriterien besser als die 125Ps Version ist.

    Noch dazu ist bei diesen Händlern der Rabatt ohnehin viel zu niedrig, von daher würde ich da auch nicht kaufen.

  24. nun wäre es ja müssig, hier alle nuancen der motorenpalette an einer stelle/zeit einzufordern.
    die gelegenheit, einen etablierten 125er jetzt zu fahren und bei gefühlter/sich zwingend ergebender notwendigkeit, einen 130er an anderer stelle (mit geduld/zeit der papierwerte/realer Möglichkeit), das sollte doch im weltlichen rahmen der möglichkeiten drin sein.
    ein autokauf ist ja nicht klick und bestellt.

  25. Wie gesagt, ich müßte nach Wien um Probefahrten machen zu können. Das ist es mir irgendwie nicht wert und da steigt die Lust am Autokauf nicht unbedingt. Ich würd ja gerne wieder einen Opel kaufen, aber leicht ist das bei uns anscheinend nicht gerade.

  26. ich behaupte mal, das wäre auch bei anderen marken nicht anders !
    mag sein, dass die eine oder andere marke dann mal zufällig am wohnort ist.
    Aber für die folgenden xxx-tkm, eines xx-tsd-EUR-Kauf tut man doch eigentlich einiges (?!?) für Reife/Gewissheit was es denn werden soll.

  27. Ich kaufe meine Autos eigentlich immer ohne Probefahrt. Die 30-60 min. Probefahrten sind doch ein Witz. Da merkt man(n) höchstens den Unterschied zum jetzigen Fahrzeug. Aber Handling, Handhabung, täglicher Stauwahnsinn, Berganfahren im Berufsverkehr etc. ist bei einer Probefahrt m.E. nicht richtig zu bewerten.
    Wichtig ist für uns nur Probesitzen. Da bekomme ich einen guten Überblick über Platz, Rundumsicht, Bedienung von Radio/Navigation etc.

  28. ich nöchte hier mal um wenig verständns für die vh bitten.
    wir sollen euch jeden “neuen” motor in jedem fahrzeug zur pf anbieten?
    seid ihr auch bereit diese möglichkeiten preislich zu honorieren?

  29. Nein, ihr wollt ja was verkaufen. Ich kann genauso gut eine andere Marke fahren.
    Der jenige der mir den besten Service fürs wenigste Geld bietet bekommt den Zuschlag. Das gilt auch für Händler innerhalb einer Marke.
    Und wenn mir Händler A zum Astra die Winterreifen oder ein Service dazu gibt und Händler B das nicht tut, dann wird halt bei Händler A gekauft. Wie sagt schon der Herr Lauda? Ich hab ja nichts zu verschenken 😉

    Bei den heutigen Autopreisen erwarte ich Rundumservice, da werde ich ganz bestimmt nicht der Karre hinterher laufen. In der Regel gehe ich mit meinen Wünschen zum Händler, sag ihm meinen Preis und lass ihm meine Karte da. Und man glaub gar nicht wieviele dann nach einer Woche doch anrufen 😉 Natürlich gibt es den Anruf auch von Händler B und der Preis geht nochmals deutlich runter…

  30. @Nick

    Die Papierwerte aus dem Konfigurator zum Astra ST sagen folgendes:
    125PS: 0-100: 11.7s | 192km/h | 80-120: 12,3s | 280Nm / 2000-2700/min
    130PS: 0-100: 11.4s | 194km/h | 80-120: 10,9s | 300Nm / 2000-2500/min

  31. @opelvh:
    Es sollte aber für einen vertriebsorientierten Kaufmann möglich sein einen entsprechenden Wagen im Händlerverbund/Werk aufzutreiben. Wenn der (potenzielle) Kunde dazu über mögliche Kosten der Beschaffung und einem evtl. Eigenanteil aufgeklärt wird, dann kann der Kunde entscheiden, ob er die Probefahrt noch durchführen möchte. Ich denke, dass dies der Kunde versteht, wenn der Händler offen zum Kunden ist. Gleichzeitig zeigt der Händler imo Flexibilität und Kompetenz. Ggf. können die Kosten bei einem späteren Kauf angerechnet werden.

  32. Also bei BMW oder Audi ist das kein Problem ein Auto zB aus Salzburg nach Wien zu bringen. Alles kostenlos und da wird sogar unter den Händlern der Preis verhandelt um den Kunden nochmals einen Rabatt rauszuschlagen. Die besorgen dir jeden Wagen innerhalb Österreichs. Nur leider gefallen mir die Wagen nicht 😀

  33. Mal eine andere Frage an die Moderatoren: Wann gibt es denn weitere Infos zum Zafira Tourer?

  34. Frage an die Moderatoren

    Ich warte auf den Meriva mit Automatik für Benzinmotoren. Laut Ihrer früheren Aussage wird daran gearbeitet. Ist noch dieses jahr damit zurechnen, oder wird er wahrscheinlich erst 2012 verfügbar sein?

    Danke für die Antwort,

    Gruß leznem

  35. Puh, das zieht sich ja doch noch ganz schön !
    Wenn ich hier die “Best-Agers”-Schaar sehe, “genötigt” den Diesel (m. DPF) auf der tägl. Kurzstrecke zu schaukeln…

  36. An die Moderatoren:

    Bitte nehmen Sie einmal ausführlich Stellung zu den weiter oben angesprochenen Problemen mit der Verarbeitung des Innenraums bei nahezu allen Modellreihen, angefangen vom abstehenden Handschuhfachdeckel bis hin zu Klappergeräuschen oder immer wieder unpassenden Spaltmaßen. Auch werden teilweise immer noch Kunststoffe verwendet, die dem Fahrzeugpreis nicht angemessen sind.

    Hierzu ein Beispiel, dem Astra-J-Fahrer wohl auch zustimmen werden: Der obere Teil der vorderen Türverkleidung – also direkt unter dem Fenster – ist geschäumt, hinten ist an vergleichbarer Stelle Hartplastik. Auch im Topmodell “Innovation”. Selbst im Kadett E war das schon anders, vorne wie hinten war die Türverkleidung aus dem gleichen Material, oder besser: von der Oberfläche her gleich. Oder sitzen hinten die Leute wirklich zweiter Klasse oder am Ende gar zweitklassige Leute???

    Allein die Beanstandungen, die User “leznem” mit seinem Astra ST aufgeführt hat, sind meines Erachtens nicht hinnehmbar. An seiner Stelle hätte ich das Fahrzeug mit diesen Mängeln nicht übernommen, auch wenn vielleicht andere private Gründe eine Rolle spielen und ich die Umstände nicht konkret kenne.

    Auch wenn technische Zuverlässigkeit und dergleichen lobens- und erwähnenswert sind, so sitzt der Otto-Normal-Fahrer gewöhnlich immer noch im Innenraum und nicht unter der Motorhaube.

    Als Kritik möchte ich diesbezüglich außerdem anbringen, dass auf “normale” Fragen sehr dirket reagiert wird, auf unbequeme Themen jedoch sehr spät bzw. teilweise gar nicht.

    Ich erinnere nochmal an das hohe Niveau hier im Blog, wie ich finde. Es macht Spaß, sich daran zu beteiligen. Dazu gehört aber auch das ehrliche Auseinandersetzen mit unmittelbaren Kritiken und zu bestehenden Anmerkungen der betroffenen Fahrzeugbesitzer. Entsprechende Stimmen aus der jeweiligen Fachabteilung wären ebenfalls wünschenswert.

    Vielen Dank.

    Freundliche Grüße
    Drummer79

  37. @drummer79

    da geb ich dir vollkommen recht. normale fragen werden umgehend beantwortet, kritische werden ignoriert.

  38. Also beim Kadett-E (hatte auch mal einen), könnte ich mir jetzt an annähernd keiner Stelle einen Kunststoff vorstellen der mit irgendwas im Interieur vom Astra-J “mithalten” (Optik/Haptik) kann, geschweige “besser” wäre.
    Die Strategie ist aber doch auch zum fassen klar (bei allen Herstellern):
    Vorn-links sitzt der “Entscheider” des Fahrzeugs, ab hier und weiter unten+hinten nimmt es sukzessive ab. Kriterien dafür: KOSTEN ! NUTZEN ! BEANSPRUCHUNG ! …
    Da wird’s zwangsläufig kratzfester, robuster, einfacher,…bis wir dann im Kofferraum ankommen.

  39. @didi Im Prinzip hast du recht und das leuchtet mir auch ein, allerdings sollte man nicht am falschen ende sparen Stichwort “klapper bzw. knarzfreier Innrenraum” insbesondere knarzt mein Astra 5türer an der Abdeckung vom Tacho auch der Meriva B den wir als Leihwagen hatten, hatte das gleiche Problem. Muß aber dazu sagen das der ST den wir jetzt neu haben noch nicht knarzt aber ich warte mal bis nach dem Winter da fing meiner dann an. Versteh mich nicht falsch Opel hat sehr ansprechende und auch funktionale Autos aber insbesondere das Qualitätsfinish des Innenraums muß verbessert werden denn was nützt das beste Konzept wenn die Kunden nach 3 Jahren entnervt wieder zur Konkurenz wechseln weil sie einfach ruhe beim fahren wollen.

  40. Gewiss, ich werde ja selbst “Opfer” dieser Nachlässigkeiten, wie ich ja bereits zu meiner Kofferraumabdeckung feststellen/berichten durfte (und nicht der Einzige bin !)!

  41. @ an alle

    ich hatte zwei kadett-e, einen 4-türer 1,3s und einen 3-türer gsi16v und bei beiden waren die türverkleidungen vorne und hinten hinterfüllt. nur zur info.

    ich arbeite in einer vertragswerkstatt von opel und die qualität ist das papier auf dem sie steht nicht wert.

    nur ein beispiel, ich habe einem sehr guten freund von mir einen astra h caravan 1,9crdi verkauft. hier nun eine gröbere liste davon was auf 100tkm schon alles defekt war. fährt aber keine kurzstrecken.

    2xlichtmaschine
    magnetkupplung klimakompressor
    wasserkühler durchgescheuert von ladeluftkühler(mittlerweile schon ein rückruf)
    zinkaufbruch unter dem lack auf der heckklappe
    rostspuren von der verschraubung der chromleiste auf der heckklappe
    ausfall des cim
    agr ventil und dadurch dpf zu.

    und jetzt schreiben wir über qualität !?!

  42. @ didi:

    Das hast du ein wenig falsch aufgefasst. Es ging ja nicht um die Frage, ob die Materialien im Kadett E mit denen des neuen Astra mithalten können. Das scheint zumindest außer Frage, obwohl ich es in Detail darauf ankommen lassen würde…

    Was ich aber meinte, ist die Tatsache, dass selbst im direkten Sichtbereich das billigste Hartplastik verwendet wird, das eben nicht robust, sondern sehr kratzempfindlich ist.

    Beim Astra H, den ich auch mal hatte, war das noch anders, da waren auch die Fondtüren im oberen Bereich geschäumt, sogar beim Vorgänger Astra G war das so. Mein Vater hat noch einen. Es gab da keine Differenzierung zwischen Vorder- und Fondtüren.

    Es entbehrt sich außerdem, über die Optik zu diskutieren, es sieht einfach sehr bescheiden aus und wie “ralle” schon erwähnte: An falscher Stelle gespart.

    Viele Grüße
    Drummer79

  43. @ Günter:

    Zu deinem ersten Satz mit deinen Kadetten: Meine Rede. Genau das meinte ich. Selbst im “billigen” Kadett waren die Verkleidungen schon hinterschäumt.

    Eigentlich ein Witz, dass man jetzt darüber diskutieren muss. Das sind genau die Dinge, mit denen es sich Opel immer und immer wieder bei den Kunden versaut. Aber ein gut ausgestatteter neuer Astra kostet ganz leicht mal 30.000 € und mehr.

    Ich will ja nicht antiquiert wirken, aber das sind 60.000 DM – für einen Kadett-Nachfolger, hallo???

    Ich denke doch, dass die Botschaft angekommen ist, oder?

    Gruß an alle
    Drummer79

  44. @ Günter:

    Noch eine Frage an dich als Fachmann, ich weiß nicht ob das hier in der Form erlaubt ist, aber wie bekomme ich Abhilfe bezüglich der knarzenden Mittelkonsole (rund um den Schaltknauf) beim Insignia. Dieses Knistern, selbst wenn man nur mit dem Bein daran lehnt, ist so langsam einfach nur noch unerträglich, hier wurde echt der billigste Mist verbaut.

    Bitte verzeiht mir meine Ausdrucksweise, aber das Auto kostet neu über 40.000 € in meiner Ausstattung, da bekommt man bei sowas echt Zustände.

    Danke vorab für evtl. Hilfe.

    Viele Grüße
    Drummer79

  45. In der Tat, unser Kadett E LS hatte vorne wie hinten hinterschäumtes Kunstleder an der oberen Türverkleidung. Aber der hatte dafür immense Verarbeitungsmängel – besagtes Kunstleder war z.B. bei uns hinten rechts ab Werk (!) nicht richtig fixiert und hob sich am Fenstergummi heraus! Bei aller – berechtigter – Kritik an den aktuellen Materialien gibt es also andererseits auch Sachen, die heute glücklicherweise nicht mehr denkbar sind…

  46. @ Markus I.:

    Ja, die Verarbeitungsmängel beim Kadett E und auch bei der ersten Serie des Astra F waren schon teilweise heftig. Dem muss ich auch zustimmen. Mir ging es auch konkret um die Materialien. Selbst wenn diese im Kadett im Vergleich billig waren, so waren manche Oberflächen schon damals wertiger “genarbt” als heute. Gerade was Türverkleidungen und Cockpit-Unterteile angeht.

    Beim Astra F und G waren außerdem die Handschufachdeckel geschäumt und ergaben ein stimmiges Gesamtbild zum restlichen Cockpit/Innenraum. Das hat heute nicht mal mehr der Insignia. Der Handschuhfachdeckel ist aus ungeschäumtem Hartplastik. In einem Auto, das bei Vollausstattung oder als OPC teilweise weit über 50.000 € kostet. Da wirken dann auch die Sitze in Indian Summer Nappa-Leder wie der reinste Stilbruch.

    Allerdings sind heutzutage bei Opel immer noch Komponenten im Innenraum derart lässig verarbeitet, dass man sich fragt, wie sowas entstehen kann, zumal z.B. gerade ein Cockpit per Roboter millimetergenau eingepasst wird. Toleranzen hin oder her, die sicherlich auch sein müssen, aber ich finde in der heutigen Zeit und mit heutigen Fertigungsstandards – bei denen Opel sicherlich mit einer der führenden Hersteller ist – dürfen manche Fehler bei der Verarbeitung, vor allem im Interieur, einfach nicht mehr passieren. Wenn unter der Haube die Abdeckung der Batterie oder eines Steuergerätes mal schief sitzt, so stört das sicher nur die Wenigsten, obwohl das auch nicht sein müsste bei entsprechender Sorgfalt.

    Da beispielsweise selbst ein koreanischer Hyundai i 10 Bestnoten für die Verarbeitung bekommt und dabei gerade mal die Hälfte eines Astra kostet, dann sollten schnellstens alle Alarmglocken klingeln. Ich konnte mich davon überzeugen, dass dieser Kleinwagen im Innenraum sauberer verarbeitet ist als der Corsa und teilweise höherwertige Materialien bietet. Mein Händler vertreibt beide Marken, so dass ich einen direkten Vergleich ziehen konnte.

    Viele Grüße
    Drummer79

  47. @ drummer79

    wir hatten bis jetzt nur bei einem insi so geräusche, die waren aber nur dann vorhanden wenn das ladegerät für das handy angesteckt war und kamen aus dem bereich des aschenbechers.
    solche geräusche kommen von den kunststoffen wenn sie aufeinander reiben, man muss feststellen von wo genau, abdeckung vom schalthebel runter und probieren woher das geräusch kommt. meistens reicht es schon wenn mann die stelle mit silikonspray oder teflonspray einsprüht, wenn nicht mit einer dünnen schaumstoffunterlage dazwischen. aber per mail ist das so eine sache. aber solche geräusche können einem den nerv ziehen, weil man das genau hört. war bei meinem neuen traktor auch so, jedes mal wenn ich auf die kupplung stieg quitschte es. neue traktoren sind innen auch sehr leise und das nervte mich voll. verkleidung runter und was wars, die rückzugsfeder am bolzen, teflonspray auf die stelle und aus. aber wie geschrieben, meistens nur kleinigkeiten. hat meiner meinung nichts mit der qualität der materialien zu tun.
    mein schwager hat einen diesel ins mit 160ps und automatik, läuft brav und leise, aber zweimal ist schon das instrument ausgefallen. aber kein fehlercode drinnen. abstellen und neu starten alles wieder gut. manchmal ist das leben eine prüfung.
    eine freundin von mir hatte z.b. einen golf 4 mit 1,9tdi. fuhr damit und während dem fahren ging der motor aus, ohne bestimmten grund. einmal pro tag dann wieder 3 tage nichts. entpuppte sich dann aber als serienfehler. das versorgungsrelais vom motorsteuergerät war schuld, der kontakt vom relais , die lötstelle selber war defekt. einmal versorgung und bei einem ungünstigen schlagloch versorgung unterbrochen und motor ging aus. wie wenn man den zündschlüssel abzieht, gab auch keinen fehlercode.

  48. @ Drummer79 und andere: Vielen Dank für die Hinweise. Unser Anspruch ist es, alle Fragen und Kommentare zu registrieren, (wo erforderlich) zu bearbeiten und zu beantworten. Dies wird umso schwieriger, je weiter sich die Punkte vom eigentlichen Beitragsthema entfernen. Unsere Blog-Autoren können ja nur für ihren jeweiligen Fachbereich sprechen. Dementsprechend müssen für Themen, die jenseits der Zuständigkeit und Kompetenz unserer Blogger liegen, andere Experten aus dem Unternehmen hinzugezogen werden. So durchlaufen die möglichen Antworten unter Umständen lange Abstimmungswege. Zum Teil sind solche Fragen Auslöser interner Fachdiskussionen und geben wertvolle Anregungen, sich über bestimmte Lösungen erneut Gedanken zu machen. Dabei sind gerade bei den Themen Material und Verarbeitung viele Bereiche involviert, wie etwa Entwicklung, Design, Qualität, Produktion etc.
    Dazu kommt, dass sich einzelne Beanstandungen nicht so ohne Weiteres aus einer schriftlichen Schilderung nachvollziehen oder auf die gesamte Baureihe übertragen lassen. Wie aus dem vorigen Beitrag von Dr. Thomas Wagner hervorgeht, benötigen die Ingenieure eine bestimmte Anzahl an gesicherten Informationen, um daraus ihre Schlüsse ziehen zu können.
    Unter Berücksichtigung dieser Prozesse bitten wir um Verständnis dafür, dass wir nicht auf jede Blog-Anregung gleich prompt und qualifiziert reagieren können. Eins ist sicher: Es geht nichts verloren.

  49. @Moderator Ich finde es gut das sie auf die Beiträge reagiert haben das zeigt das man als Kunde wohl zumindest hier ernst genommen wird. Ich hoffe das bei entsprechender Modellüberarbeitung das ein oder andere hier genannte Problem verbessert wird denn im Endeffekt wollen wir doch alle das Opel Erfolg hat und da muß man auf den Kunden hören was dieser will oder eben nicht will. Ich freue mich schon ungemein auf den Zafira Tourer und möchte noch ein mal fragen ob man nicht ein paar neue Innenraumbilder zeigen könnte? 🙂

  50. Grüße aus Russland!
    Sorry für mein Deutsch. Ich möchte sagen.
    Es ist seit langem ein Fan der Marke Opel. Die Familie war im Jahr 1991 Omega A, Omega B 2000 – sehr gute Autos mit ihren Vor-und Nachteile. Es ist schade, dass Opel nicht leisten konnte, mit Omega C zu tun 2003 bis jetzt. Ich habe gehört, dass sie den Buick Lacrosse in Europa unter dem Markennamen verkaufen wollen Opel, aber es ist eine schlechte Idee, weil es ein großer Opel Insignia und kein Heckantrieb ist. Ich Ich möchte eine neue Plattform Omega Zeta II oder Sigma II III oder Alpha, aber nicht Epsilon sehen.
    Über die Qualität der Opel.
    Ich analysierte alle Opel-90er und 2000er Jahre ausgegeben.
    Es gibt Vor-und Nachteile der jeweiligen Epoche.
    Ich werde nicht viel schreiben über die vergangenen Generationen, aber ich weiß, es gibt nicht genug moderne Modellpalette (Opel Corsa D, Opel Meriva B, Opel Astra J, Opel Insignia) – nicht genug weiche Kunststoffe im Innenraum, und das Innere ist oft fadenscheinigen Eindruck, schlecht gesammelt. Opel Astra H und Opel Vectra C – hatte mehr weichen Kunststoff und sind montiert waren die Gefühle besser.
    Ich wünsche Opel fortschreitende Verbesserung, warf die Ergebnisse von Jose Ignacio Lopez zurück Sie zurück und Sie verlieren Ruf, aber Sie Gefährten, um die Richtung der Gläubigen gehen, aber nicht zu stoppen.
    Viel Glück!

  51. Ich muss INTEGRAS hier zustimmen: Die fühlbare Qualität MUSS deutlich besser werden!!!! Danke für den Beitrag und Grüße nach Russland!

  52. Hallo zusammen,
    seit 1 Monat fahre ich einen Astra J “Innovation” 1.4 Turbo. Mich würde mal interessieren ob bei allen Astra Baureihe J der Heckscheibenwischer nicht hochklappbar ist. Bei mir geht es nur ein kleines Stück wegzuklappen. Wie soll man wohl da später selbst mal den Wischergummi auswechsel. Ich vermute der FOH muss in dazu abmontieren. Ansonsten ist die Materialanmutung besser wie beim meinem Focus zuvor. Da waren die Plastikteile noch billiger insbesondere die hinteren Türverkleidungen und ich hatte auch einen “Titanium”. Bei dem neuen Modell, das auch zur Auswahl stand, finde ich die Mittelkonsole sowie den Handbremshebel (angezogen)nicht besonders. Auch die sontigen Kunststoffteile insbesondere die Heckschürze kommen nicht an die des Opel heran. Was ich mir allerdings noch wünschen würde, wäre eine Motorverkleidung unten, die ist beim Focus vorhanden.

  53. @Yogi Der Heckscheibenwischer geht hoch zu klappen nur nicht ganz so leicht wie man das sonst gewöhnt ist, einfach etwas mehr Kraft aufwenden keine Angst du brichst ihn nicht ab. 🙂

  54. Hiho

    was mich mal Interessieren würde wie generell mit diesen Serien defekten umgegangen wird ,ich erinnere hier zB. nur an die riesigen Spaltmaße der astra H ab 07 unterhalb der Türverkleidung oder den Serien defekt der Z16XEP Motoren mit dem Ansaugkrümmer wo sich Bleche drin lösen und vom Kunden riesige Reperaturkosten verlangt werden und sogar der FOH dazu Serienfehler sagt aber die Kosten immer auf den Kunden abwälzt. Das hat mit Qualität meiner meinung nach nicht mehr viel zu tun.

  55. @ Damo

    Welcher 1,6 Motor ist das etwa der letzte mit den 115-116 PS ?

    Wie macht sich diese “Serien defekt” Schaden bemerkbar , etwa durch Mehrverbrauch z.b. 9 bis 10 l pro 100KM ?

  56. Hi Driver ich Persönlich hab des Prob. bei 04-07 Z16XEP gehabet ergo der 105 PS hab aber als ich danach mal google befragt habe auch gelesen das es die ab 07 ergo die 115 PS auch betreffen soll und nein vom Fahrtechnischen bleibt alles gleich nur das er fast klingt wie ein Diesel was heisst er hat ein lautes Tackern dem geräusch eines defekten Ventiles gleich und es gibt bei der suche nach mein “Z16XEP klappert” ca 2400 einträge und zich Kunden die das selbe Problem haben

  57. Hallo,
    das mit dem Z16XEP Motor und dem Ansaugkrümmer stimmt, aber es kommen bei dem Motor noch ein gerissener Krümmer, nach 5 Jahre ein durchgerosteter Mitteltopf,Lackablösungen an beiden Türen (unterhalb des Spiegels), eine rupfende Kupplung (die verbesserte Lösung von Opel), ein zerfallender Klimakondensator, eine ausgeschlagene Fahrersitzkonsole, zwei Lamdasonden, Rost an der Heckklappe dazu.
    Laut Aussage meines Opelhändlers ist das normal und stand der Technik. Kulanz? Fehlanzeige!
    Nach jedem Model wird einem eine Qualitätsverbesserung versprochen aber die defekten Teile werden immer größer und teuerer mit jedem Modelwechsel. Manchmal habe ich den Eindruck, daß der Zerfall bewußt konstruiert wird.
    Astra H Caravan Bj.2005 mit 95000km 1.6i Twinport 77kw

    Gruß Stephan

  58. Hallo. Opel! Mein erstes Auto war ein Opel und die nächsten vier Autos ebenso.Allesamt mit kleineren Opeltypischen Mängeln aber gut zu fahren.Aber ich gebe dem Stephan absolut recht.Mein letzter Astra H Caravan Bj.2005 cdti frisst mir in den letzten 2 Jahren die Brieftasche leer.2 mal Turbo defekt,Zerfallener Klimakondensator und als Krönung nun Zahnriemen ohne Zähne mit allen Konsequenzen.Ich rede über mein Auto mit einer Laufleistung von 70000 Kilometer.Checkheft gemäss gewartet wohlgemerkt.Da hier offensichtlich minderwertiges Material ab Werk eingebaut wurden,dachte ich mir bei Opel Belgien Kulanz zu beantragen( ich wohne in Belgien und habe auch immer meine Opels in Belgien gekauft).Nur das Opel gar nicht gerne hören möchte das ihre Autos Mängel haben.Telefonisch wurde mir dann vom Kundencenter die Türe gezeigt,feiner Kundenservice.So einen rollenden Schrott mit so einem schlechten Kundenverständnis dürfte eigentlich keine Autos entwickeln und erst recht nicht verkaufen. Mfg Roger

  59. BJ 2005 und nur 70-tkm, da “lohnt” sich ein CDTI doch gar nicht ?! Nur mal so angemerkt…
    Kulanz direkt oder, eigentlich üblich, über den FOH beantragt ?!?

  60. Servus,
    ich habe die Kulanz zuerst immer über den FOH beantragt und dann bei Ablehnung oder dummer Antwort über das Werk.
    Wir fuhren in unserer Familie einige Opel Fahrzeuge Kadett c,e, Ascona b,c Verctra a waren in Ordnung aber ab Vectra b Astra f Zafira a und jetzt Astra h ging die Langzeitqualität langsam nach unten. Als Neu- oder Jahreswagen merkte man zwar immer eine Verarbeitungssteigerung zum Vorganger aber ab ca.3-4 Jahren alterten die Fahrzeuge recht rasch.
    Daß bei allen Marken Fehler vorkommen ist normal und verständlich aber wie mit den Fehlern umgegangen wird das ist der Punkt den die Kunden oft nicht verstehen. Genauso wenn das Nachfolgemodell wieder die selben Fehler aufweist die der Vorgänger (z.B. Krümmerriss Astra g und h). Heute im Zeitalter der Medien und Internet wo sich sehr viele Menschen austauschen können ist es nicht gut wenn einen der FOH anlügt und immer von nichts weiß.

    MFG
    Stephan

  61. Bonjour allesamt. Heute ist der Tag an dem meine Opelseele gebrochen ist.Der Foh meldete sich bei mir und teilte mit das der Motor nicht mehr zu reparieren lohnt.An allem Schuld war die Wasserpumpe(ich dachte, was? Wasserpumpe?).Das keine Temperaturanzeige vorhanden war,stutzte mich ein Wenig glaubte aber das die Sache so richtig und kontrolliert ist. Und Bummss ,die Wasserpumpe!HAHA.Bekam das auch in der Garage gezeigt!Muss meinen Hut ziehen vor ECOCARS in Eupen.Gute Garage! Opel Belgien dagegen ein Zentrum aus Arroganz! @ Didi. Von Lohnen,war mir alles bewusst aber der Gefiel und wollte das so.Liebe halt.Da war alles drin und dran.Perfekt.Die Kulanzanträge gingen über Foh sowie von mir persönlich.Hatte sogar den Qualitätsmanager dran.Als Kunde wirst du benannt vom Augenblick der Entscheidung des Kaufes irgendeines Gerätes bis zu dem Augenblick das Dieses Bezahlt ist.Bei Opel jedenfalls ist das so!Ich trenne mich vom Blitz und weiss das meine neue Liebe es nicht leicht haben wird von mir geliebt zu werden. Tschüss!

  62. das ist übel, wohl wahr ! die Wasser-Temperatur-Anzeige ist i.d. aktuellen Kombiinsturmenten ja wieder drin.
    Sehr “gedämpft”, verharrt sie dann in einmal eingenommener, unauffälliger Stille….(nun ja..)…

  63. Hallo Herr Dr Wagner,

    Was ist dran an den Gerüchten, das es bei den 1,7 Liter Dieseln MJ 2012 Probleme mit der Software gibt? Ich warte auf meinen neuen Astra 1,7cdti Sport. Muss ich mich länger gedulden? Viele Grüße nach GG!
    Daniel

  64. @ Dr. Thomas Wagner

    Zu:
    Ulf Schöpfer hat mir heute Morgen berichtet, dass in der Produktion des 99-Gramm-Astra alles nach Plan läuft ?

    Was bedeutet das nun ?
    Ist nur der 5 Türer mit 99 g CO2 ab 1.Oktober in Produktion und Lieferbar , oder ist auch der Astra Sport Tourer mit den neuen 1,7 CDTI 130 PS mit ca. 103 g Co2 endlich Bestellbar ?

    Wann kommt der neue 1,7 CDTI 99g Motor im Meriva ?

    Da auch der Astra 2,0 CDTI jetzt 165 PS hat!
    Warum bleibt man bei Insignia 2,0 CDTI bei 160 PS und kommt auf 115g Co2 , beim Neuen Zafira 2,0 CDTI mit 165 PS mit Start-Stop
    kommt man aber nur auf 137g Co2 bei gleichen Drehmoment ?
    Wie kommen die 5 Mehr PS zustande ? Warum kommt es zu keiner Drehmoment oder Fahrleistung Steigerung ?

  65. Recently I got myself a new Astra station wagon 1.7CDTI.
    Must say -a piece of art. I could have never imagined such great differences between two close generations. I’m referring to 2007 model, which I was driving from 2007 up to now. I think this was the lousiest attempt of making a car in 21th century.

    However, present baby is really amazing!
    Interior, exterior, tricks…

    But there is one major drawback.
    Cruse control is so rough in adjustment, that it makes driving on the highway nothing but UNPLEASANT. It seems like no one from automation engineers in OPEL was diving this car with cruise control. While trying to change speed just a bit up or down, engine twitches because attempt to change the speed is too fast! Car creates strange and uncomfortable sudden jolt whenever you try to accelerate, or decelerate. It makes my kids sick. So I always manually change the speed, which is quiet tricky while decelerating.
    If I was the manager of automation department in Opel, I would apologize to all customers and invite owners to the nearest Opel service, to change/adjust the software responsible for cruise control. Now, lets see if that might happen in reality….

  66. Zur Überschrift ”Qualität ist alles” kann ich nur gequält lächeln: mit meinem Astra J Sport, Bj. 02/2010, 1.7CDTI, 92kw, (Made in GB), den ich als Jahreswagen erwarb, war ich in den letzten 10 Monaten insgesamt 13x mit diversen Mängeln, mal größere, mal kleinere, in der Werkstatt. Das meiste war auf schlampige Verarbeitung zurückzuführen.
    Seit dem Jahr 2007 hatte ich drei OPEL-Modelle: Corsa D, Astra H GTC und nun Astra J. In der Summe musste ich mit allen drei Fahrzeugen über 30x mit größeren und kleineren Schäden (Turbolader, Radlager, Klimaanlage, abfallende Anbauteile wie der Dachhimmel oder die Türverkleidung, lockere Armaturen, usw…) bei meiner Werkstatt vorstellig werden. Qualität ist wenn man trotzdem lacht.

  67. Und bevor ich es vergesse: mein Astra J klappert, knistert, knarzt, und quietscht an jeder Ecke, ist allerdings stark wetterabhängig. Alle Fächer sind übrigens leer.

  68. Guten Morgen,

    dann hat sich ja die Haltbarkeitszeit des Astra ganz schön verkürtzt.
    Mein Astra H hat wie oben bereits beschreiben auch etliche Mängel.
    Aber die meisten sind erst nach 2-3 Jahre aufgetreten.
    Ich habe mir überlegt das Auto nächstes Jahr zu verkaufen aber als den aktuellen Zeitwert ermittelt habe, werde ich ihn meiner Tochter zum Fahren geben. Anscheinend haben sich die Probleme auch in die Gebrauchtpreise übertragen.
    Traurig was aus Opel geworden ist.
    Mir tut nicht der Opelbesitzer GM leid, sondern die Arbeiter in den Werken, die besser arbeiten könnten aber nicht dürfen.

    Gruß
    Stephan

  69. Um mal zu zeigen, dass das durchaus auch wirtschaftliche Konsequenzen haben kann: bei meinem Vater, der schon viele Jahre Opel fuhr, stand ein neues Fahrzeug an. Nachdem er meine Probleme mitbekommen hatte, hat er vom Kauf eines Opel abgesehen und sich einen Nissan gekauft.
    Und bei mir selbst gehe ich ebenfalls davon aus, dass das sicherlich mein letzter Opel war. Wobei mein VH absolut nichts dafür kann, denn er gibt sich immer die aller größte Mühe mir zu helfen. Aber zaubern kann auch der nicht. Eben musste ich z.B. feststellen, dass mein Heckwischer (nicht das Blatt sondern die ganze Einheit) locker ist…..
    Nachdem ich zuvor viele Jahre (absolut zufrieden) verschiedene Audi-Modelle fuhr (auch wenn ich für diese Aussage hier gesteinigt werde), wird es dann wohl wieder einer werden, denn derart unzuverlässige Fahrzeuge waren mir bis dahin fremd. Der Aufpreis, meine Werkstatt nur zur Inspektion sehen zu müssen, ist es mir wert.

  70. @ Stephan und Josl: Früher kursierte der Begriff „Montagsauto“. Diese Zeiten sind offensichtlich vorbei. Heute haben alle Hersteller die Prozesse im Griff. Die Auslieferungsqualität der Fahrzeuge ist enorm gestiegen und im Vergleich mit anderen Branchen auf einem Top-Niveau. Vor Ausreißern ist aber wohl kein System gefeit. So ärgerlich solche Fälle sind und so sehr wir die damit verbundenen Unannehmlichkeiten bedauern – das sind Ausnahmen von der Regel. Die für den angesprochenen Astra H geltende Regel kommt in diesem Artikel zum Ausdruck: http://www.auto-motor-und-sport.de/serviceseite/gebrauchtwagen-o....

  71. @Moderator:
    Es mag sein, dass diese Zeiten möglicherweise vorbei sind. Aber mal ehrlich, bei wie viel Prozent liegt die Chance, dass man drei mal hintereinander einen “Ausreißer” des selben Herstellers erwischt? Ich glaube, hier liegt der Fehler im System.
    Meinen Corsa D (aus Saragossa, Preis > 20.000.-EUR) fuhr ich insgesamt 12 Monate, von denen er zwei Monate in der Werkstatt stand, bis er gewandelt wurde, gegen den besagten GTC (aus Belgien). Der war in der tat deutlich besser, allerdings fingen kurz nach der Garantie die wirklich teuren Reparaturen an wie z.B. die Lichtmaschine, Klimakompressor + Kondensator, 2x AGR… und von Kulanz seitens Opel keine Spur. Mit knapp 100tkm habe ich ihn dann gegen meinen jetztigen Astra J (aus GB, Preis weit über 20.000.-EUR) getauscht, der nun fast im Vier-Wochen-Rhytmus in der Werkstatt steht. Und Arbeitgebern ist das nur sehr schwer zu vermitteln, dass ich seit nunmehr vier Jahren immer mal wieder später ins Büro komme und natürlich früher gehen muss, weil wieder irgendwas mit meinem Fahrzeug ist. Ich nehme Ihr Bedauern natürlich zur Kenntnis, aber meinen Arbeitgeber interessiert das nicht.
    Der ärmste Teufel ist an dieser Steller der Händler, vielleicht sogar ein kleiner, dem die Kunden reihenweise davon laufen, und er irgendwann seinen Laden dichtmachen muss, weil sich der Kunde beim nächsten mal für eine andere Marke entscheidet.
    Und wenn man bedenkt, dass alle diese Fahrzeuge doch auch wirklich richtig Geld kosten, dann bitte ich Sie zu verstehen, wenn ICH es bedauere, wenn mein nächstes Fahrzeug eben kein Opel mehr wird.

  72. @ Moderator,

    ich möchte mich Josl nur anschliesen.
    Nur zum Beispiel ein paar Kleinigkeiten:

    Astra F GT: komplette Einspritzanlage defekt, Ölwanne von außen durchgerostet, Zündanlage geschossen, wackelnder Fahrersitz usw.

    Kadett Frisco : Schweller und Heckabschlußblech nach 5 Jahren durchgerostet ( es war keine Hohlraumversiegelung vorhanden)

    Vectra B: 2X Lenksäule getauscht, Lenkgetriebe stark undicht nach 3 Jahren

    Zafira A Sportline: Lack löst sich großflächig ab an Türen und Heckklappe nach 2 Jahren – wurde nachlackiert von FOH- nach 6 Jahre war er an den selben Stellen durch

    Astra H: Lack löst sich nach einam Jahr an der Hecklappe ab, nach 5 Jahren an den Türen; Klimakondensator zerbröckelt, Abgaskrümmer gerissen, Fahrersitz wackelt, Kupplung ruckt seit dem ersten Jahr –
    wurde gewechselt mit Nachdruck auf Garantie- ruckt aber seit einem Jahr wieder, 2xLamdasonden defekt,Amaturen klappern usw.

    Das war nur einige Probleme der Autos meiner Familie. Auf den FOH konnten wir uns nicht verlassen es ging meistens nur über das Werk.

    Man braucht schon ein dickes Fell um die Qualitätsaussagen zu glauben.
    Wenn ich in meinem Betrieb so arbeite, schmeisen die mich raus. Denn versagen die Teile die ich mit helfe zu bauen, können Menschen sterben.

    Gruß Stephan

    PS ich bin kein VW oder Golf Fan aber der Golf meiner Frau ist jetzt 2.5 Jahre alt und hatte noch nicht das kleinste Problem.
    Vieleicht Zufall

  73. @Stephan:
    so pathetisch wollte ich nun nicht werden 😉 Meine Erfahrungen mit der Qualität und der Marke Opel beschränken sich lediglich auf die vergangenen vier Jahre und den Modellen ab 2007. Mit den älteren Modellen habe ich überhaupt keine Erfahrung. Ich dachte mir damals eben, nach mehr als 15 Jahren VW/Audi, deren Preispolitik mich einfach geärgert hat, gebe ich Opel eine Chance. Vor allem nachdem was man in der Fachpresse so lesen konnte. Dass das so daneben geht konnte ich damals nicht ahnen. Und was ich in dieser Zeit mit diversen VH’s erleben durfte, darüber verliere ich besser kein Wort.
    Die große Ausnahme stellt hier mein derzeitiger VH dar.
    Na ja, aber aus Erfahrung wird man bekanntlich, meistens, klug.

  74. @Konstrukteure
    Bei meinem klappernden Astra J ist die Haupt-Geräuschquelle der Armaturenträger an verschiedenen Stellen, und wie gesagt, stark wetterabhängig. M.E. ist dieser Armaturenträger eine Fehlkonstruktion, da er aus zu vielen Einzelteilen besteht (Tacho-“haube”, Chromleisten in der Mittelkonsole, verspielter Tacho+Drehzehlmesser mit Chromringen usw.,….). Liebe Leute, sieht ja alles ganz toll aus, ABER ES KLAPPERT.
    Ich würde behaupten, dass der Armaturenträger des Astra H aus weniger Einzelteilen bestand. Da hat mit 100tkm und 4 Jahren nichts, aber auch gar nichts gescheppert.
    Heute (hier in Südbayern knapp 16°C) hätte ich die *schimpfwort* Karre wegen der Knister- und Knarzerei am liebsten mal wieder gegen die Wand gefahren. Wenn morgen anderes Wetter ist, dann brauche ich bei meinem VH gar nicht vorstellig werden, denn dann sind die Geräusche deutlich leiser oder möglicherweise sogar weg.
    Als täglicher Fahrer muss ich sagen, dass der Astra J im Vergleich zum Astra H qualitativ ein deutlicher Rückschritt ist. Ich bin froh, wenn ich diese Klapperkiste wieder los bin, was leider noch dauert.
    Meine Frau fährt einen 2009er A3 2.0 TDI, mit dem fast dreifachen auf dem Tacho. Da klappert nix, und nicht einmal außer der Reihe in der Werkstatt. DAS muss der Maßstab sein.

    Danke!

  75. @All
    nachdem von Opel selbst offenbar überhaupt keine Stellungnahme zu erwarten ist, möchte ich noch einen letzten Punkt zum Besten geben:
    Bei Kontaktaufnahme mit Opel, sei es per Telefon oder EMail, ist der Ton meist derart patzig, arrogant und unhöflich, dass einem Hören und sehen vergeht. Unisono ist die Aussage auch immer: “wir bedauern, wir können/wollen da nichts tun, ihr Problem ist uns auch völlig egal. Ihr Ansprechpartner ist ihr jeweiliger Vertragshändler, aber lassen sie uns in Ruhe.” Aha, der hat das Auto ja auch entwickelt und gebaut.
    Mir wurde sogar unterstellt, ich hätte die Mängel durch unsachgemäße Handhabung des Fahrzeugs selbst verursacht! Wohlgemerkt bei einem 18 Monaten alten Fahrzeug mit knapp 20tkm auf der Uhr, das nur auf gut ausgebauten Straßen bewegt wird.
    Und das schlägt dem Fass dann wirklich den Boden aus.
    Im Februar läuft die Werksgarantie aus, und mein VH teilte mir bereits mit, dass ab da Opel nichts mehr an meinen Störgeräuschen auf Garantie beheben wird. Ich soll das unbedingt noch in dem kommenden drei Monaten machen lassen, sonst wirds wieder richtig teuer. Ja wie denn, wenn das im Frühjahr/Sommer am lautesten ist? Was soll er denn richten, wenn erstmal nichts zu hören ist? Ich kann doch nicht tagelang mit ihm Spazieren fahren! Zudem habe ich ja bereits im vergangenen Sommer mehrfach darauf hingewiesen.
    Ich werd die Kiste dann wohl in Berlin abstellen und hoffen, dass der Feuerteufel wieder zuschlägt.

  76. @Moderator

    Zur Zeit fahre ich einen Astra H Caravan (großer Diesel), mit dem ich bislang wenig Probleme hatte, auch was die Verarbeitung innen und aussen betrifft. Nach 8 Jahren und 130.000 km werde ich nun im nächsten Feb. zu einem Astra ST 2.0 Start-Stopp Innovation wechseln.

    2 Fragen:

    Wird eine Qualitätssicherung/Endkontrolle auch in Ellesmere Ports ständig begleitet durch permanentes feedback seitens der Käufer? Ich warte immer 1-1,5 Jahre nach Produktionsbeginn mit dem Kauf, wg. Kinderkrankheiten und so…

    Ist der neue 2.0 165 PS mit Start-Stopp im 6. Gang länger übersetzt?

    Danke im Vorraus für Antworten.

  77. @Bernie Broter
    der 2.0 165PS (3.000RPM bei analog 180km/h) ist länger übersetzt als der 1.9CDTI mit 150PS.
    Der 160PS und 165PS Motor sind gleich übersetzt im Astra (soweit mein Wissensstand ist).

  78. @ Timo

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Die längere Übersetzung ist i.O. (Astra H 9,2s 0-100, Astra J 9,6?; ggf. auch etwas schwächere Elastizität).

    Die “wilden Jahre” 😉 sind vorbei, ein spritsparendes Modell (3.000 RPM bei 180 sind ein Wort) mit Reserven beim Überholen ist mir lieber.

    Bleibt nur das Hoffen auf eine hinnehmbare Verarbeitungsqualität. Die war beim Astra H (04/05), seinerzeit aus Antwerpen, gegeben.

  79. @Bernie Broter
    Beim Astra J spielen leider viele Faktoren mit, die die Elastizität und Beschleunigungswerte in die Höhe treiben. Das Gewicht hat wohl auch nen großen Anteil daran, wie ich finde.
    Die 3000 bei 180 sind übrigens bei einem 140PS Audi A3 auch ungefähr so – das ist das, was etwas beängstigend ist… Wie lang der A3 da übersetzt ist.

    Die Reserven hast du in den niedrigeren Gängen. Hier die Zahlen (analog Tacho), jeweils bei 3.000 RPM und 17″ Bereifung (und ja, der Astra ist echt so “lustig” übersetzt):
    1. 30km/h
    2. etwas unter 60km/h
    3. 90km/h
    4. 120km/h
    5. 150km/h
    6. 180km/h

    das hoch und runter rechnen ist ja jetzt via Dreisatz kein Problem, einzig der zweite Gang ist, laut Tacho, etwas anders übersetzt. Ich weiß nicht ob dort die quasi Tachotoleranz so stark zuschlägt, aber als Hinweis: Hier im Blog gab es mal einen Eintrag über alle Übersetzungen in den Getrieben, einfach mal rechts die Suche nutzen.

  80. @ Timo

    Danke, hatte es schon gefunden.

    Wie gesagt, stehe über den Zehntel-Werten. Die Möglichkeit, spritsparend zu fahren, steht bei mir im Vordergrund.

    Und bei Bedarf hebt sich der 2.0 noch genügend ab, was die “Reserven” für Überholen auf Landstrassen etc. betrifft.

    Mich überzeugten vor Allem das AFL+ Licht, der AGR-Fahrersitz und das phantastische Fahrwerk, was mich letztlich auch zum Ordern bewegte.

    Bleibt nur noch die hier im blog – Thema behandelte Qualitätsanmutung – insbesondere bei dem von mir georderten ST, der bekanntlich nur in Ellesmere Ports gefertigt wird.

    Waren die vergangenen Hiobsmeldungen in diversen Foren (z.B. Motor-Talk), was vermehrte “Ausreisser” betrifft, evtl. dem Serienstart und den zu erfüllenden anfänglich hohen Bestellwünschen des ST geschuldet?

    Ist da mittlerweile etwas “Routine” eingekehrt hinsichtlich einer ausreichenden Endkontrolle [nicht Hinsichtlich der Stabilisierung der angeblich höheren Ausreisseranzahl ;-)]?

    Es sollte da doch einige statistische Werte geben. Nicht, dass ich die hier en detail zu veröffentlichen wünsche, aber ein zarter Hinweis auf eine permanente Qualitätsverbesserung wäre schon schön.

    Ich gehe ja davon aus, dass Opel solche scheinbaren oder tatsächlichen Vorkommnisse verfolgt um eine hinreichende, dauernde Qualitätssicherung zu erreichen. Nur werden die Aussreisser immer schön von den Käufern in den Foren beschrieben; evtl. erfolgte Abhilfen oder Reaktionen seitens des Herstellers bei der Endkontrolle der laufenden Produktion dagegen werden nicht öffentlich breitgetreten (aus verständlichen Gründen, man würde ja zugeben, dass es da vorher evtl. Probleme gab).

    Ich fürchte, ich werde mich bis zur Auslieferung im nächsten frühjahr gedulden müssen und hoffe auf keine allzu großen negativen Überraschungen.

    Mein FOH hofft mit mir mit 😉 , er war auch ein Grund, wieder einen Opel zu ordern.

  81. @Bernie Broter
    spritfahrend fahren geht, ich frage dich nur “wo das Ziel ist” – sprich hast du dir ne gewisse Marke gesetzt die du nicht überschreiten möchtest?

  82. @ Timo

    Mein jetziger Astra H ist mit 5,9 l. angegeben.

    Ausgehend von der Serienbereifung, aber einer höheren Ausstattung (Cosmo), ergo höherem Gewicht, war mein Ziel, nicht über 1l Mehrverbrauch zu kommen.

    Anfangs noch ein Mittel von 7,2 l / 100km c habe ich nach 7,5 Jahren einen Durchschnittsverbrauch von 6,5 l. Das betrachte ich als angemessen.

    Daher rechne ich realistisch bei meinem Neuen (angegeben 4,7l) mit einem Langzeitverbrauch von unter 6 l/100 km.

    Wie gesagt, Reserven an Leistung haben zu können beruhigt, man muß aber nicht ständig am Limit fahren.

  83. im Bordcomputer oder real?
    Real erreiche ich nur mit äußersten Spritsparen Zahlen unterhalb der 7 ltr/100km (kein Start/stopp). Das heißt dann BAB 140km/h Tempomat, bei allen Verbrauchern angeschaltet. Ich schalte bei solchen Fahrverhalten immer bei 2.000RPM, fahre innerorts analog 60 im vierten Gang und beschleunige zügig auf die 60 (also erst bei 2.500RPM schalten) – vielleicht liegt da auch der Fehler?

    Sprit-Monitor.de sagt da natürlich was anderes. (da sind auch unter 6ltr/100km angegeben)

    Im BC sollte das machbar sein, aber der ist bei mir im Schnitt von ~12% ungenau (BC niedriger als real).

  84. @ Timo

    Sowohl als auch.

    BC zeigt mir (Mittelwert seit Beginn) für meinen momentanen Astra H CDTI Caravan 150 PS 6,8 Liter. Anfangs waren es noch deutlich über 7 Liter. Aktuelle Verbräuche (ich rechne immer per Hand pro Tankvorgang) liegen zwischen 6,2 und 6,8 Liter.

    Schalte auch relativ früh, gebe dabei ordentlich Gas und lasse bei Erreichen meiner Wunschgeschwindigkeit [Landstr. im 5.bzw. 6 (nie über 100 h/km!); AB im 6 Gang (meist 120-160H/km)] das Wägelchen bei max. 3000 RPM dahingleiten.

    Temporäre Vollgasetappen auf der AB nicht ausgeschlossen ;-), aber kein Dauervollgas (bei geringem Verkehrsaufkommen mal so 20 Km lang, aber nur sporadisch).

    Den Tempomaten nutze ich nur an neuralgischen Punkten mit Dauerblitzgefahr (lange Tunneldurchfahrten oder Baustellen auf der AB).

    Vielleicht habe ich einen genügsamen Trinker erwischt.

    Mal sehen, wie der Astra J so wird.

  85. @Timo

    Mein H hat jetzt knapp 130000km auf der Uhr. Der Durchschnittsverbrauch ist wie gesagt kontinuierlich gesunken. Die derzeitigen Werte waren bis ca. 50000km nicht zu erreichen.

  86. @Timo

    Noch zu ergänzen: keinerlei Tuningaufbauten, stets Serienbereifung (Sommer 225, Winter 205) sowie nachgerüstet eine untere Motorraumabdeckung zwecks Vermeidung Steinschlag /Verschmutzung; evtl. hierdurch etwas weniger Luftverwirbelung?

    Bei hohem Verkehrsaufkommen wird auch erst spät heruntergeschaltet (möglichst lang im höchsten Gang bleiben, schalte dann erst bei 1200-1300 RPM runter).

    Eigentlich kein besonderes Rezept. Evtl. nur Glück gehabt beim Motor ;-).

  87. Ach, ich beklag mich nicht. Ich rechne immer mit 10ltr/100km im Verbrauch – da bleib ich drunter 😉 Und ich gebe zu…. Ich fahre zu jeder Gelegenheit schnell, ob es nun der 320d ist der mich gerade überholt hat, den ich noch mal ärgern möchte oder der A6 2.7TDI mit dem ich ein Kräftemessen mache.

    Ich bin nicht unbedingt auf Sparsamkeit getrimmt, aber danke für die Hinweise 🙂
    Werde ich mal austesten, um zu sehen wo mein Minimum ist im Verbrauch 😀

  88. Tempomat auf deutlich weniger als 140 km/h ! Dann ist schon viel geholfen. Bzw. wann wechselst du Bremsbeläge (geschweige -Scheibe ?!), auch so ein Indiz, von wegen vorauschauend oder digital…;o)

  89. @didi
    Bei den hohen Leistungen ist es nahezu egal ob du 120 oder 180 fährst… bei 180 verbrauch ich laut BC im Schnitt 7,5ltr – da gähn ich, echt 😉

    Laut BMW Ecoblabla wäre wohl 90 das Spritsparenste (118i, der neue)

  90. das mag dein motor locker wegstecken und womöglich dein BC auch noch annähernd so darstellen aber die physik/aerodynamik wird’s dir allein schon mathematisch gaaanz anders auflisten !
    Und wenn man in die Region der Norm-Verbauchsangaben kommen will, bzw. überhaupt mal so von 5.x zu 4.y l/100km, es wird sind ja nicht nur absolute 1.z Liter Differenz sondern im relativen gleich 20 und mehr % dann mitunter !
    Statt 10 nur 9 oder 7 statt 8 liter zu verbrauchen.

  91. Nochmal zurück zum topic.

    In den anderen foren (z.B. Motor-Talk) scheint es derzeit etwas ruhiger geworden zu sein bei den aktuellen Astra ST (Auslieferungen ab Okt. 2011), was die Verarbeitungsqualität betrifft (weniger “Ausreisser” als vorher, die Mehrzahl war ja offensichtlich vorher schon i.O., denn nur Betroffene beschweren sich).

    Gibt es hierzu statistisches Material?

    Was ist mit anderen Mängeln? Wurde das Infinity-System inzwischen optimiert (z.B. ungewollte Lautstärkean- bzw. -absenkung unabhängig von der geschwindigkeitsabhängigen Lautstärkeanhebung, quasi eine verkehrte Loudenessfunktion)?

  92. @didi
    es geht mir aber “nur” um absolute Zahlen in diesem Fall… 20% von 1 Liter sind nur 0,2Liter – Prozentzahlen verfälschen in dem Fall m.E. nach viel – aber sieht jeder anders.
    Physikalisch hast du recht, ist auch logisch. Am Ende interessiert mich aber die Physik nur insoweit, wie sich mein Spritverbrauch tatsächlich in Litern erhöht.
    Beispiel: 1ltr/100km, dafür aber 10 Minuten rausfahren ist ok. wären bei 1,50€/ltr in der Stunde 9€ Mehrverbrauch, würde ich insg. eine Stunde an Zeit rausfahren. (oder stimmt meine Rechnung nicht?)

  93. Ich meinte das so: Von 5 auf 4 Liter sind 20 % Einsparung / von 10 auf 9 nur 10 % ! Jeweils ist nur 1 Liter eingespart worden.
    Zu ersterem wird’s richtig schwierig und “verzeiht kaum Fehler” im Fahrverhalten !
    Bei letzterem, nun ja, einfach mal den Hochgeschwindigkeitsanteil zurücknehmen langt schon.
    10 Minuten rausfahren, die vor Ort in Parkplatzsuche und sonstiger Trödelei im Umfeld sich relativieren. Aber dazu die “Aufregung + Hatz” zuvor, geschweige eine Strecke(nlänge) zu haben wo gar 1 Std. herausgefahren werden soll, im heutigen Straßenverkehr, naja…

    Bernie B..: Solcherlei Interna hier, wohl kaum publiziert. Ich würd’s auch nicht zwingend an dem Werk/Modell noch festmachen. Da liest man hier und von Mängelriesen/”Montagsautos”, sie sind halt um so schneller/eher mal publik in Foren als die größere Menge an uauffälligen Zufriedenen.

  94. @didi
    Ne Stunde raus fahren geht ganz fix 🙂
    480km (Mülheim an der Ruhr nach Leipzig)
    Normalfahrt, ohne Stau: 4,5 Stunden
    Sprintfahrt: 3,5 Stunden

    Gut, ähm, den Verbrauch lassen wir da bitte mal kurz außer acht 😉

    Zum Thema “Aufregung + Hatz” – für Leute, die das als “Hatz” bezeichnen oder sich dadurch gestresst fühlen – punkt für dich, ohne Widerworte.
    Für mich: Ich liebe es mit hohen Geschwindigkeiten über die “Piste zu brettern” und alles aus dem Auto raus zu holen, gleichzeitig zu merken, dass das Auto einen das Gefühl gibt alles in Kontrolle zu haben – Betonung: “Gefühl geben” – das man bei den Geschwindigkeiten im Falle eines Falles NICHTS mehr unter Kontrolle hat – verschweigen wir das ok? 😉

  95. Hallo!

    Um nochmal auf das Topic zurück zu kommen: mittlerweile habe ich mit meinem 2jährigen J (23’km) die außerplanmäßigen Werkstattbesuche 14 und 15 binnen eines (!!!) Jahres hinter mir: 14. Chromringe der Instrumente haben sich gelöst, 15. Kunststoffleiste an der Frontscheibe vorne links hat sich deutlich sichtbar verzogen und gewölbt. Dazu kommt noch, dass im Rahmen der 2. Inspektion etwas an den hinteren Bremssätteln gemacht wurde, da diese lt. OH geklappert haben. Gott sei Dank ist mein OH so freundlich und geduldig, dass er jede Reklamation ohne Meckern und Murren tadellos behebt. Auf Kontaktaufnahme per Mail direkt an Opel erhält man ausschließlich arrogante und patzige Antworten.
    Für mich ist jedenfalls klar, dass das mein letzter Opel war. Leid tut es mir lediglich um die nette Werkstatt, sowas findet man heute nur noch selten.

  96. @Josl
    ich versteh dich mit dem, was du erlebt hast. Leider kann der Händler wirklich nichts dafür. Ist ähnlich wie bei uns und dem Insignia. Der Händler und die Werkstatt kann am allerwenigsten dafür ein Auto zu verkaufen, was nach etwas über 2 Jahren halb auseinander fällt. Wusste der Händler zum Verkauf ja auch nicht. *schulterzuck*

    Traurig, wenn man bedenkt, wie schön die Autos doch sind, wenn diese “nigel nagel neu” sind.
    Aber: Opel ist eben von den monatlichen Raten her günstiger als die meisten anderen (VW, Skoda, Ford, Mazda) [vorausgesetzt gleiche Ausstattung und Motor]. – vielleicht ist das manchmal der Preis für den günstigsten Preis? 🙁

    Aber vielleicht wird dein übernächster wieder ein Opel 😉

  97. @Timo
    Dass ich mir jemals wieder einen Opel ins Haus hole, möchte ich fast ausschließen. Ich hatte es weiter oben bereits geschrieben, seit 2007 habe ich nun den dritten Opel, alle ab Bj. 2007. In der Summe stand ich mit den Fahrzeugen weit über 30x außerplanmäßig in der Werkstatt. Mein Bedarf ist diesbezüglich absolut gedeckt. In der Anschaffung lag mein jetziger J als Neuwagen auch weit über 30’€, von günstig kann man also auch nicht wirklich sprechen. Aber für diesen Preis erwarte ich auch die entsprechende Qualität. Was ich aber tatsächlich dafür erhalte, grenzt schon fast an eine Unverschämtheit….
    Unbestritten ist allerdings, dass Opel im Unterhalt relativ günstig ist.

  98. @ Josl: Natürlich lässt uns eine solche Leidensgeschichte und die Konsequenz daraus nicht kalt. Auch wenn es im konkreten Fall nicht weiterhilft: Es gibt klare Indizien, wonach solche Auto-Erlebnisse nicht die Regel sind. Davon zeugt unter anderem der DEKRA „Gebrauchtwagenreport 2012“. Hier erzielte der Astra mit einem Index von 96,9 Prozent in der Kategorie „Beste Einzelwertung“ das Top-Ergebnis aller getesteten Fahrzeuge und der Insignia brillierte als Bester seiner Klasse. Aber wir arbeiten daran, noch besser zu werden, denn Zuverlässigkeit und Qualität gehören zu den Kernwerten unserer Marke.

  99. @Moderator
    Ja, auch ich habe den DEKRA Gebrauchtwagenreport gelesen. Zugegebener maßen habe ich dabei vor Verzweiflung Tränen gelacht. Von diesen ausgezeichneten Ergebnissen kann ich persönlich mir nichts kaufen.
    Zudem sprach ich (Post vom 02.02.) ja nicht nur von meinem Astra J sondern von zwei weiteren Fahrzeugen der Marke Opel (H GTC, Corsa D) die seit dem Jahr 2007 unablässig in der Werkstatt standen.
    Genau das, und der weiter oben beschriebene Kontakt mit der Fa. Opel haben mein Vertrauen in diese Marke nachhaltig erschüttert. Und was an dieser Stelle Geld regelrecht verbrannt wurde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich freue mich schon wieder auf das Frühjahr und den Sommer, wenn das Fahrzeug dann auch wieder fröhlich zu Klappern beginnt….

  100. Hallo sehr geehrte Opel-Qualitäts-Experten,

    demnächst bringe ich meinen Astra J zum 16. (!!) Mal binnen 13 Monaten in die Werkstatt. Diesmal um diverse Geräusche aus dem Armaturenbrett und an anderen Stellen beseitigen zu lassen.
    Das Fahrzeug verfügt mit ca. 24’km teilweise über eine Geräuschkulisse, die aus dem Innenraum des Fahrzeuges kommen, dass man glauben möchte, er wäre 200’km ausschließlich über Kopfsteinpflaster oder Feldwege gefahren worden. Und dabei beschwere ich mich noch gar nicht über die polternde Hinterachse, was Opel wohl bekannt ist, oder vogelwilde Spaltmaße und lausige Verarbeitung, die ich im Jahr 2010 (Bj. des Fahrzeugs) noch nicht einmal bei Fahrzeugen aus russischer oder rumänischer Produktion vermutet hätte.
    Mit Bildern auf dem folgenden Link belegt: http://www.flickr.com/photos/joslm/
    Leider ist die Werksgarantie abgelaufen, so dass ich solche Mängel aus eigener Tasche bezahlen muss.
    Und nein, es handelt es sich nicht um ein Unfallfahrzeug! Das Fahrzeug wurde genau so an den Händler geliefert, wo ich ihn ein Jahr später erwarb. Zunächst fiel es mir tatsächlich gar nicht auf, bis ich unlängst das Waschergebnis einer Waschanlage an meinem Fahrzeug etwas näher begutachtete.
    Sehr wohl ist mir aufgefallen, dass es sich dabei bei meinem Fahrzeug offenbar nicht um einen Einzelfall handelt. Im Rahmen meiner zahlreichen Werkstattaufenthalte fuhr ich diverse andere Astras als Leihwagen, und kein einziger davon war so verarbeitet, wie man es bei einem Fahrzeug in dieser Preisklasse erwarten würde. Auch bei anderen Opel-Händlern, ich habe aus Neugier einige besucht, bot sich mir das gleiche Bild. Es gab keinen einzigen (!!) Astra, bei dem beispielsweise die besagten Spaltmaße durchgängig gestimmt haben.
    Nun habe ich einen direkten Vergleich zu einem Audi A3 Ambition, der sich ebenfalls in meinem Besitz befindet. Gleiches Alter, ähnliche Ausstattung, ähnliche Laufleistung, in der Anschaffung als Jahreswagen nahezu im Preis identisch mit dem Astra. In Qualität und Verarbeitung unterscheiden Astra J und A3 Lichtjahre. Beim A3 kein Knistern, kein Klappern, nur eine Geräuschkulisse, die man bei solch einem Fahrzeug erwartet, vor allem aber eine saubere und ordentliche Verarbeitung.
    Einzig im Unterhalt ist der Astra unschlagbar günstig, und das wirklich sehr gute Fahrwerk (wenn er einmal nicht in der Werkstatt steht) verdient positive Erwähnung. Und auch optisch fällt der Astra außen wie innen positiv ins Auge. Aber genauer hinsehen darf man nicht.
    Und was mich wirklich am meisten ärgert ist die Arroganz und Hochnäsigkeit, mit der Opel via Mail und Telefon seine Kunden behandelt und dabei auch noch mit irgendwelche „Testsiegen“ und „goldenen Lenkrädern“ wedelt. Die Realität, meine Herren, sieht nämlich völlig anders aus.
    Und zum Thema DEKRA-Gebrauchtwagen-Report 2012 möchte ich noch erwähnen, dass ich von einem knapp zwei Jahre alten Fahrzeug eigentlich auch nichts anderes erwarte…..
    Ich habe mich damals aus einer gewissen Solidarität für einen Opel entschieden. Aber die gleiche Solidarität erwarte ich auch mir gegenüber als Kunden.
    Nun denn, wohlan liebe Qualitäts-Experten, es gibt viel zu tun, packt es an! Es wäre schade, wenn Opel seinen früheren Ruf als „der Zuverlässige“ derart leichtfertig verspielt und irgendwann als Marke völlig verschwindet.

    Josl

  101. Guten Abend,

    ich besitze jetzt seit 2010 einen Opel Vectra C Caravan 1.9 CDTI. Ja zur Verarbeitungsqualität kann ich sagen das meine Beigeisterung von Tag zu Tag kleiner wurde. Angefangen hat es mit dem Quitschen des Fahrersitzes sowie Knackgeräusche aus dem Handschuhfach und einem einem Knistergeräusch aus der Tür heraus. Diese Mängel hab ich meinen FOH aufgezeigt und er meinte immer das man nicht drin steckt und das eine hohe Laufleistung von circa 100.000 solche Erscheinungen mit sich bringt. Ich als Kunde fühle mich aufgrund solcher Aussagen veräppelt. Dazu kommt natürlich noch der Ausfall der LIMA, 2 mal eine defektes AGR, ein durchlöcherter Klimakondensator der so von Opel angebracht ist direkt hinter dem Kühlergrill so das er kaputt gehen muss wenn man hauptsächlich auf der Autobahn fährt. Aber der Supergau bisher war das während der Fahrt beim Schaltversuch der Schaltknauf sich gelöst hat und in Richtung Kofferraum flog. Der FOH belächelte dies nur und tat dies als Einzelfall ab, komischerweise findet man zu meinem Einzelfall Beschwerden im 3 stelligen Bereich. Gut mein Statement zum Thema Verarbeitungsqualität. Eins steht fest. Das nächste Auto wird kein Opel mehr, diese Entscheidung habe ich getroffen hauptsächlich durch die Qualität des Opel Vectra C und auch durch nicht Kundenfreundliche Auftreten meines FOH.

  102. Kann mich meinen Vorrednern auch nur Anschliessen. Mein Astra J 5 Türer steht eigentlich auch mehr in der Werkstatt als bei mir zuhause. Schlechter Radio Empfang, Polternde Hinterachse, Klappern und Knarzen in allen Ecken und Kanten ( ganz besonders von den Kopfstützen und aus dem Bereich Tachometer). FOH ist auch nicht wirklich interessiert das ganze abzustellen. Ist schon traurig, vor allem wenn man bedenkt das die Kiste 25.000 Euro gekostet hat und gerade mal 1 Jahr alt ist. Wann wird eigentlich bei Opel mal etwas an der Qualität gemacht und nicht nur darüber geredet ? Und der Standard Komentar ” Ist ein Einzelfall ” ist auch Ansichtssache. Pro Fahrzeug ein Fall ist auch ein Einzelfall

  103. Hallo,
    seit Anfang Juli habe ich nun, meinen neuen Astra J 5 Türer 2.0 CDTI. Anfangs war ich von der Verarbeitungsqualtität wirklich sehr erstaunt, doch meine Begeisterung schwindet allmälich immer mehr.
    Die Klapper und Vibrationsgeräusche meine Vorredner kann ich nur zustimmen. Besonders ein Vibrationsgeräusch am Radiodisplay (CD400) wird langsam äußerst nervig, zumal ich deshalb schon zwei mal meinen Händler aufsuchte, der mir das Vibrieren bestätigen kann, aber die Ursache nicht findet. Es wurde hier und da unterfüttert, ohne Erfolg, nun ist es wieder da! Es NERVT! Das Geräusch tritt beim beschleunigen in allen Gängen und bei einer Drehzahl von 2000-2500 1/min auf.
    Durch diverse Foren und Berichte stellte sich heraus, das es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt.
    Ist hier Opel-Seitig etwas zu diesen Phänomen bakannt???
    Wäre schön, wenn sich hier jemand der Sache annehmen könnte, denn das trügt das ansonst tadellose Erscheinungsbild erheblich. Abgesehen daon ist es äußerst peinlich, wenn ein nagelneues Auto dermaßen klappert und Vibriert, wie mein alter Audi mit über 200tkm auf´m Tacho nicht.
    Hatte eigentlich gehofft, das sich mit dem neuen meine bisherigen Werkstattaufenthalte erheblich reduzieren sollten – Falsch gehofft.
    Wäre dennoch auf Unterstützung sehr dankbar!
    Mit freundlichen Grüßen

  104. In der letzten AutoZeitung soll wohl ein Übersichtskalender beigelegt gewesen sein. Da ist das FL auf August 2013 (also nach Werksferien) geplant.

    motor-talk.de/forum/insignia-facelift-t3259281.html?page=55

    • joh, und das Meriva Facelift ist für September angekündigt. Also werden wohl die beiden Facelifts auf der IAA präsentiert… 😉

  105. Der wurde ja auch schon mit der neuen Front/unlackiert gesehen,
    www. autoevolution. com/news/spyshots-facelifted-opel-meriva-spotted-46526.html

  106. “Es gab keinen einzigen (!!) Astra, bei dem beispielsweise die besagten Spaltmaße durchgängig gestimmt haben.”

    Ich habe kürzlich den neuen Opel Mokka begutachtet und war entsetzt über die grosse Abweichungen von Armaturenbrett zu den Türen. Da gab es Höhendifferenzen von 1 cm. wie das optisch aussieht brauche ich Ihnen nicht zu sagen. Endkontrolle ist in Korea eher ein Fremdwort….

  107. Hallo Zusammen,

    ich fahre seit ca. 1.5 Jahren einen Astra Sports Tourer CDTI 125 PS und bin leider total enttäuscht. Hin und wieder spinnt die Zentralverriegelung und die Türen gehen nicht zu oder auf. Ständig dieses seltsame “gurgeln und quitschen” des Motor was angeblich normal sein soll und durch den unteren Drehzahlbereich läuft der Motor mit hohen Vibrationen. Achja und häufig kommen Geräusche aus dem Motorraum als wenn dort jemand Papier zerreißt…
    Am nervigsten ist dabei auf jeden Fall dieses “gurgeln und quitschen”. Kennt das sonst noch wer? ( Wird auch als Strömungsgeräusch im Einlassystem bezeichnet )

    Genervte Grüße

  108. Hallo,

    ich denke es ist müßig, sich hier im Blog zu qualitativen Mängeln zu äußern. Ganz offenbar interessiert es keinen der hier Verantwortlichen, geschweige denn ist bereit, dies zu kommentieren oder in irgend einer Form Hilfe anzubieten. Und die Händler werden sich selbst mit dem Kunden überlassen. Auto ist verkauft und der Kunde vergessen. Auch eine Art Firmenpolitik.

    Josl

  109. Kann mich da Josl mittlerweile voll und ganz anschließen.
    Warum wird dann diese Plattform nicht gleich ganz gelöscht!? Interessiert sich doch eh keine Sau dafür.
    Auto verkauft, Kohle kassiert – vielen Dank, verschwinden sie wieder. Aber kaufen sie ihr nächstes wieder bei uns!
    Kundenservice sieht anders aus. Stattdessen werden die Kunden, wie auch die Händler die sich dann mit den Problemen rumschlagen dürfen und an forderster Front kämpfen, in der Luft hängen gelassen!

    Super gemacht! -> mein erster und letzter Opel!

  110. Hallo erst mal ich habe mir Ende November einen neuen Opel Corsa gekauft 95 ps TDI als nach 1000 km der Turbolader den Geist aufgab war ich entsetzt ! Aber na gut Garantie !
    Aber jetzt kommt’s ! Ich verdanke diesem Auto mein leben !
    Gut hatte auch viel Glück aber dennoch bin ich sehr zufrieden würde am 22.4.2013 von 2 LKWs zerquetscht !
    Beim ersten Aufprall kam der Airbag raus und der gurtstraffer setzte ein !
    Beim 2 Aufprall flog ich somit fast ungebremst aufs Lenkrad !
    Hatte deswegen Hirnblutungen ! Aber kein Knochen gebrochen nichts !
    Hätte mir jetzt gerne wieder einen Opel gekauft ! Leider sind eure Verkäufer was blöd ! Was ich nicht verstehen kann ist, wen ich Anrufe und Sage wir sind Großabnehmer bei Opel und die dann immer noch nicht wach werden !

  111. Mein vorheriger Astra J (MJ 2010), als auch mein neuer Astra J (MJ 2013) sind in Summe spitzenmässige Autos.

    Was ich jedoch nicht verstehe ist die Sparpolitik. Da entfällt ein Einlegeboden im Handschuhfach, bei der Sportausstattung die Chromverkleidung der Türlautsprecher (sieht jetzt nur noch billig aus), ferner entfällt die Ambientbeleuchtung in den Türen. Ich wäre ja wirklich bereit dafür Geld zu zahlen, will aber keine Lederausstattung – und nur mit dieser gibt es die Ambientbeleuchtung in den Türen schließlich.

    Was mir jedoch Rätsel aufgibt: Da wurden die Radkasteninnenverkleidungen nun in der Serie 3x geändert und es gibt ab 120 km/h noch immer Klappergeräusche. Wahrscheinlich wieder die Verkabelung vom Blinker. Schade dass man aus so Kleinigkeiten nichts zu lernen scheint. Aber deshalb poste ich das hier ja.

    Ansonsten: Das beste Auto das ich je hatte :).

    • genau, mitteilen damit es auch entspr. mitbekommen !
      das sog. “entfeinern” ist “üblich” – es hält den preis halbwegs stabil, bei aller teurung eines modellzyklus. letztlich spart der hersteller ein, wo’s der kunde kaum merkt/soll…;o)

      • Mein Fazit daraus: Niemals das gleiche Modell zwei Mal bestellen. Und wenn dann zum Launch. Das Manko: Kinderkrankheiten.

        Was mich dennoch interessieren würde (vielleicht antwortet ja jemand):
        Warum ist es beim Astra J nicht möglich den adaptiven Geschwindigkeitsregler in Verbindung mit einem Schiebdach zu bestellen?

  112. Habe die Kommentare hier durchgelesen und schließe mich an, schön wär’s, wenn Astra Qualität über alles besitzen würde. Auch bei meinem Astra (übrigens aus England) klappert alles, was nur kann: beide Sitze, im Bereich vom Himmel und irgendwo hinten bei der Kofferraumabdeckung. Auch quetschen vom Kupplungspedal kommt bei höheren Temperaturen dazu. Als ich wegen dem Pedal meinen Händler angesprochen habe, kam sofort die Antwort, der Wagen ist aus der Gewährleistung raus (seit 2 Monaten) und hat sofort Kostenvoranschlag gemacht: ca. 100€. Na ja, das habe ich sein lassen, ist mein erster Opel und wird auch der letzter sein.
    Auch wenn ich Fahrleistungen, die Technik (besonders AFL) wirklich toll finde, aber mur vergeht immer wieder die Lust mit so knarrenden Innenraum zu fahren.

  113. Ich habe zwischenzeitlich meinen “nächsten” Astra J und bin etwas ernüchtert. Entweder habe ich ein Montagsauto, oder man hat nicht nur bei Kleinigkeiten (Einlegeboden Handschuhfach, Gummilippe Schweller, Ambientbeleuchtung, Einstiegsleisten) – bei Premiere vom neuen Astra in der Sportausstattung alles drin, gespart.

    So sitzt mein Kofferraumdeckel auf der Stoßstange auf (wurde bereits einmal beim FOH eingestellt – nun wieder aufsitzen und Lackabrieb), die Blinkerkabel in den Kotflügeln wurden besser fixiert, klappern aber nun erneut, auf der Fahrerseite ist die Plastikverkleidung an der hinteren Tür (rechts neben der Scheibe) amateurhaft eingebaut (1 cm breiter Spalt zum Türrahmen), die Schaltung ist insbesondere beim runterschalten in den zweiten Gang hakelig (bei meinem ersten Astra J mit dem gleichen Motor und Getriebe wars richtig knackig!) und ab und zu bekomme ich beim hochschalten den dritten Gang nicht rein.

    Und der “Tote Winkel Warner” funktioniert insbesondere bei Regen nicht. Zuerst kommen wirre Warnungen, obwohl nebenan kein Auto weit und breit ist und dann “Spurwechselassistent nicht verfügbar”. Kurzschluss durch Wassereintritt oder Softwarefehler? Wobei hier auch die Benennung verwirrend ist: In der Fahrzeugconfig “Toter Winkel Warner”, bei der Fehlermeldung “Spurwechselassistent”. Letzterer sollte nur bei Verlassen der Spur warnen (gibts ja auch).

    Fazit: Nie wieder ein Auto nach der Modellpflege / Facelift kaufen. Lieber ein paar Kinderkrankheiten in Kauf nehmen bis Feldabhilfe da ist, statt ein Auto wo geschaut wurde wo man in der Produktion ein paar Cent sparen kann.

  114. Vorab: Fahre schon immer Opel, und werde auch immer Opel fahren, alleine aus Familientradition, schon weil meine halbe Familie dort arbeitet, bzw. arbeitete. Nach inzwischen 6 Gebrauchten und einem Leasingwagen habe ich mich nach langem Zaudern und viel Überlegen zu meinem ersten Neuwagen durchgerungen. Astra ST, azurblau mit 180 PS und in absoluter Wunschausstattung abgesehen von der Klimaautomatik, die mir leider aufgezwungen wurde und die ich unmöglich finde (ständig beschlagene Scheiben, ständiger Wechsel zwischen Kalt- und Warmluft, ständiger unangenehmer Luftzug an den Händen)

    Habe meinen Engländer jetzt seit drei Monaten, heute habe ich die 1000 km vollgemacht und bin inzwischen ebenfalls ziemlich unglücklich mit meinem Neuen. Geräusche überall!!!

    Meine Mängelbilanz bisher:

    Knacken in der Lenkung beim Anschlag rechts, immer beim Lastwechsel (rangieren vorwärts/rückwärts.) Der Schlag geht dabei durch das ganze Auto und ist sogar spürbar.

    Klappern vorne links ab ca. 130 km/h, (der von meinem Vater hat das übrigens auch) Knistern und Knacken vom Armaturenbrett her bei schnellen Bodenwellen, besonders nervig ist aber das permanente Knistern aus dem Dachbereich links, ebenfalls bevorzugt bei kurzen Stößen.

    Sämtliche Türgriffe knacken beim Anfassen, das gleiche gilt für die Griffe der Heckklappe, das ganze Armaturenbrett knarzt, wenn man es anpackt, sowas kenne ich selbet bei meinem 15 Jahre alten Astra G nicht. Gleiches Bild beim Dachhimmel, auch der knarrt an allen Ecken und sitzt augenscheinlich auch recht locker. Weiter geht’s außen mit den schwarzen Blenden an der Tür, die knarzen beim Tür schließen, ich traue mich kaum noch, die anzufassen.

    Spaltmaße sind halbwegs akzeptabel, die Fugen an den Stoßfängern sind etwas ungleichmäßig und die Fahrertür steht hinten unten ziemlich ab.

    Des weiteren hat er offenbar von seinem Aufenthalt bei OSV (hat eine Standheizung ab Werk) als Andenken einige “Spuren” behalten. Der Fahrertürgriff hat einen Kratzer, wo anschließend offenbar nochmal mit einem öligen Finger drüber gewischt worden ist, des weiteren ist die Airbagabdeckung unten angemackt, der linke innere Heckklappengriff trägt ebenfalls “ab Werk” Spuren. Traue mich gar nicht, noch weiter zu suchen, aus lauter Angst, noch was zu finden. Auch wenn solche Spuren mit der Zeit nicht ausbleiben, ab Werk sollte der Wagen doch mackenfrei sein.

    Habe mir den Wagen gekauft um damit mindestens 10 Jahre zu fahren, jetzt überlege ich, ihn nach der Haltefrist wieder abzustoßen. Umso ärgerlicher, da ich gute fünf Jahre auf das Auto gespart habe.

    Das mit den Geräuschen und auch die “Spuren” ab Werk wollte ich eigentlich vor Ort nochmal zeigen, wenn ich meine Austauschräder abhole (Fahrzeug wurde mit den falschen Felgen geliefert), aber da rührt sich irgendwie auch keiner mehr, und ich will auch nicht ständig nachfragen… 🙁

    • So macht Neuwagen fahren keinen Spaß, kann ich nachvollziehen.

      Die “Mängel ab Werk” hätte eigentlich dein FOH VOR der Übergabe abstellen sollen – dafür ist u.a. die Übergabeinspektion vorgesehen – und hier ist die Mehrzahl der FOHs eher schwach, würde ich mal behaupten. Das Produkt perfekt zu übergeben ist alles andere als eine Stärke der Händler – zumindest meine Erfahrung. Irgendwas findet sich immer und wenn es “nur” sichtbare Wachsreste sind.

      Nerve deinen Händler solange, bis die Probleme geklärt sind (ggf. auch über das KIC).

      • Sorry, ein solches Fahrzeug darf das Werk SO gar nicht erst verlassen…. Da wurde bereits bei der “Qualitätskontrolle”, falls überhaupt vorhanden,total gepennt. Hat der ne Dachreeling? Beliebt sind hier Risse ab Werk an den Aufnahmepunkten……

    • Hallo!

      Wenn ich hier die jüngsten Kommentare lese, dann bin ich doch einigermaßen erschüttert. Selbst vier Jahre nach Markteinführung bekommt Opel/GM die mittlerweile weitreichend bekannten Qualitäts- und Verarbeitungsprobleme, speziell bei Fahrzeugen die in Ellesmere Port montiert werden, nicht in den Griff. Statt dessen wird immer wieder abgewiegelt und beschwichtig, es handle sich ja nur um Einzefälle. Und genau das ist eben NICHT der Fall! Andersherum wird nämlich ein Schuh daraus: Ein Einzelfall ist es, wenn ich einen einwandfreien Astra J erwische! Die einschlägigen Foren sind voll mit Berichten über teils grobe Verarbeitungsmängel. Mein eigener Astra (ebenfalls aus GB) befand sich sage und schreibe 34x (!) zu Nacharbeiten in der Werkstatt. Erst dann waren alle Geräuschquellen gefunden und beseitigt. Und was da zu Tage kam war haarsträubend. An etlichen Stellen war kein dafür vorgesehenes Dämmaterial eingebracht, Döhnschutz war an vielen Stellen lose oder gar nicht werst verbaut, Schrauben und Klammern haben schlichtweg gefehlt, Anbauteile im Innenraum waren nicht befestigt, etc., pp. Streckenweise war selbst mein Vertragshändler völlig fassungslos, was er da so vorfand. Als er daraufhin seine (Neu)Fahrzeuge auf dem Hof stichprobenartig überprüfte, stellte sich die Situaton keinesfalls besser dar. An allen Fahrzeugen (zumeist aus GB) musste er teils gravierende Nacharbeiten durchführen, da ihm sonst die Kunden die Autos reihenweise um die Ohren gehauen hätten. Und da spricht Opel von “Einzelfällen”? Wie können solche Fahrzeuge eigentlich die Werkshallenverlassen?
      Ich kann Die nur empfehlen, mach Theater und Radau bei Opel direkt. Und wenn Dich das nicht weiterbringt, dann wende Dich an die einschlägige Fachpresse (z.B. AB Kummerkasten). Dann geht es meist überraschend schnell voran.
      Opel hat eine riesen Baustelle: Qualität, Qualität und nochmals Qualität!

      Gruß, Josl

      • Mein Astra J (06/2013) hätte so auch niemals das Werk verlassen dürfen. Die Stoßstange saß von Anfang an nicht richtig, weshalb der Kofferraumdeckel aufsaß. Außerdem waren die Halteclips links gebrochen und an der Aufnahme waren Klebebandreste, die hier absolut nicht hingehören. Auch zwei Nieten fehlen. Nun gab es eine komplett neue Stoßstange mit neuer Halterung.

        Mein Händler hatte exakt das gleiche Problem schon einmal mit einem anderen Fahrzeug aus dem gleichen Produktionszeitraum. Die Toleranzen sind hier wohl ziemlich groß.

        • Hallo!

          Ich hatte von so etwas Ähnlichem bereits vor knapp einem Jahr einmal etwas gehört (Sports Tourer). Das Problem damals war, dass der Metall-Träger, auf den die eigentliche Kunststoff-Stoßstange gesteckt/geschraubt ist, falsch am Fahrzeug montiert war. Deswegen rieben auch die Rückleuchten immer wieder an der Stoßstange, bis der Lack ab war. Einige Zeit konnte man sich nicht erklären, wie das der Fall sein konnte, bis ein findiger Mechanikus, der mehr konnte, als nur ein Diagnose-Gerät zu bedienen, einmal die Stoßstange komplett zerlegt hat. Da kam der Montagefehler dann auf.
          Da gab es 2011 und/oder 2012 mal eine ganze Serie aus GB an ST’s, bei denen das der Fall war.

          Gruß, Josl

          • Sowas ähnliches hat mir der Händler auch erzählt. Da ich mit dem Fahrzeug bei der ersten Nachbesserung in dem Fall bei Jacob in Rüsselsheim war, die es nicht hinbekommen haben, ging es danach zu Günter & Schmitt nach Flörsheim, die mich erst einmal fragten, ob das Fahrzeug einen Unfall hatte, weil “unsachgemäss repariert wurde”. Dabei ist der Astra da gerade mal drei Monate alt gewesen. Durch meine abenteuerlichen Geschichten mit ersterem Händler (die mittlerweile Bücher füllen könnten), hatte ich direkt vermutet dass mit dem Fahrzeug irgendwas auf dem Weg vom LKW zu mir schiefgegangen sein muss, zumal sich die Auslieferung auch noch verzögert hat (Fahrzeug war zur vereinbarten Zeit nicht fertig). Am Ende hatte es aber Opel im Werk verbockt.

            Anbei noch mal zwei Fotos von den Anomalien. Die Halterung an der Karosserie war zerschnitten (macht man wohl bei Reparaturen wohl so, um nicht das ganze Plastikteil tauschen zu müssen, um die Karosserie zu schönen, weil: vernietet). An der Seite sieht man auch dass die Bohrung vorhanden ist, aber eine Niete fehlt. Am Ende wurde die komplette Stoßstange getauscht (Schaden laut zweitem Händler: 800 Euro).

            http://i.imgur.com/cUbuGo9.jpg
            http://i.imgur.com/flXtgig.jpg

            Wie gesagt: Ist mittlerweile alles erledigt. Jetzt klapperts nur noch ab 150 km/h irgendwo rechts.

  115. @ KUG und andere: Derartige Qualitätsmängel dürfen nicht vorkommen und sollten durch das Opel-Fertigungs- und Qualitätssicherungs-System ausgeschlossen sein. Dass bei einem solch komplexen Produkt wie einem Automobil hin und wieder ein Fehler passiert – davor ist kein Hersteller gefeit. Aber jeder einzelne Fehler ist ein Ärgernis, und das wollen wir auch nicht ignorieren.
    Auch wenn sich die Blogmoderatoren hier üblicherweise im Hintergrund halten, geht uns doch kaum ein Kommentar durch die Lappen – und solches Kundenfeedback landet auch ohne extra Aufforderung gebündelt bei unseren Mitarbeitern im Kundenservice und im Bereich Qualität.
    Für direkte Abhilfe kann in der Regel allerdings nur der Händler sorgen. Der richtige Adressat für Anregungen und Kritik bei der Adam Opel AG ist das Kundeninformationscenter, das per E-Mail oder Kontaktformular erreichbar ist.

    • @Moderator: wenn sich Kunden entschließen, sich hier in diesem Blog zu melden, dann ist das Kind, was die Händler angeht, bereits in den Brunnen gefallen. Denn sonst würden sie sich hier (oder in anderen Foren) nicht melden. Sie sehen eben keinen anderen Ausweg mehr.
      Und sie müssen doch auch zugeben, dass die bekannten Probleme, gerade was Ellesmere Port angeht, auch vier Jahre nach Produktionsstart immer noch nicht abgestellt werden konnten. Nach wie vor gelangen von dort, überspitzt formuliert, lausig zusammen geschusterte Fahrzeuge in den Verkauf. Hier versagt doch ganz offenbar jegliche Kontrolle.
      Es wurde hier bereits irgendwo geschrieben, gerade im Bereich, Serviceorientierung, Kundenservice, Kompetenz, Kundenfreundlichkeit, haben die meisten Händler noch sehr großen Nachholbedarf. Im Oberbayrischen Raum könte man da speziell zwei größeren Händer nennen. Was mir da so passiert ist, das glaubt einem einfach keiner. “Wenn das Diagnose-Gerät nichts anzeigt, dann ist auch nichts kaputt!” (bei defekten Radlgern der Hinterachse!), oder “was fällt Ihnen ein, mittels Tastenkombination den Fehlerspeicher selbst einzusehen, das geht sie gar nichts an!” (überfüllte Klimaanlage, anschließend Kompressor defekt, 1400,-€ Schaden, den ich selbst bezahlen musste!)
      Das gilt allerdings nicht nur für Opel, persönlich durfte und mache ich speziell auch mit VW/Audi derartige Erfarungen.
      Gut gefahren bin ich beiden Fällen (Opel wie Audi) mit kleinen Händlern, die keiner Kette angehören. Mein aktueller FOH ist da in jeder Hinsicht absolut vorbildlich. Und nach 34 Werkstattbesuchen in 20 Monaten bin ich nun auch seit einem halben Jahr mit meinem Astra zufrieden.

  116. @ Mario A., 29. Oktober 2013 – 21:31 Uhr :
    Das Klappern könnte von einem losen/zu langen Kabel des Blinkers im Kotflügel verursacht werden (gab es von Anfang an, hier gibt es eine Feldabhilfe). Oder von einer lockeren Abdeckung des Radkastens (ebenfalls bekannte Feldabhilfe).

  117. @Josl. M: Exakt das vermute ich nämlich auch. Bei Auslieferung vom neuen Astra J war das Klappern nämlich an beiden Seiten vorhanden. Links war nach der ersten Nachbesserung Ruhe – rechts klappert es munter weiter.

    Ich hatte damals schon einmal in diesem Blog darüber berichtet, weil ich entsetzt war, dass es bei solchen Mängeln, die bekannt sind und für die es sogar Feldabhilfemaßnahmen gibt, keine Änderung gibt. Mein erster Astra J (4/2010) hatte nämlich exakt das gleiche Problem bei der Auslieferung. Aber scheinbar hat man alle bisherigen Erkentnisse beim Bau 2013 wieder vergessen.

    2010 hatte man zuerst die Radhausverkleidung ausgetauscht (Vollplastik gegen Plastik mit Dämmmatten). Heute verbaut man wieder Vollplastik (wenn auch in einer anderen Ausführung). Wahrscheinlich weil es günstiger ist.

    Wo wir schon im dabei sind: Die beheizbaren Lenkräder finde ich von der Griffigkeit ganz schlimm. Egal ob im Astra oder Adam. Da fehlen eindeutig ein paar Perforationen, damit es besser in der Hand liegt.

    Was mich persönlich noch interessieren würde: Warum gibt es seit dem Facelift keine Gummilippe mehr unterhalb der Türen?

    In Summe liebe ich mein Auto aber. Freue mich schon auf den Astra K. Oder einen Adam mit schickem CDTI ;).

  118. @Moderator: Danke für das rasche Feedback, zumindest wird hier augenscheinlich noch mitgelesen. Mir ist auch klar, daß es für Opel unschön ist, wenn sich hier die Unzufriedenen sammeln aber am Ende besser hier als in irgendwelchen externen Foren, so kriegt das Opel wenigstens mit und kann (hoffentlich) reagieren. Deswegen schätze ich es, daß solche Diskussionen nicht unterdrückt werden. Offenheit ist schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung, dafür mal ein Lob!

    @Mario:
    Ah, ja… interessant. Habe mich schon gewundert, das Blech unter dem Schweller sah mir doch irgendwie arg “nackig” aus. Toll! Noch ein Grund, sich über das Auto zu ärgern. 🙁

    Vielleicht sollte jeder, dem sowas auffällt, einfach mal zum Händler gehen, sich dumm stellen und sagen: “Die haben da was vergessen!” Vielleicht müssen sich einfach nur genug Leute laut genug beschweren, bevor man bei Opel einsieht, daß man damit mehr Schaden anrichtet, als es Geld spart. Besonders fatal finde ich es, wenn an der Qualität gespart wird (wegfallende Vollverzinkung z.B. bein G-Astra)

    Aber leider hat das “Entfeinern” bei Opel lange Tradition, das gab’ schon beim Ascona, da war z.B. nach dem Facelift der Handschuhkastendeckel plötzlich aus Plastik und nicht mehr geschäumt.

    Statt verchromten Türgriffrahmen gab’s solche aus Plastik und so weiter. Beim G-Astra war’s der schon erwähnte Wegfall der Vollverzinkung mit dem Ergebnis, daß die Nachfaceliftmodelle vor ihren früher gebauten Baureihenbrüdern rosten. Auch zahlreiche andere kleine Details sind mir da beim Neueren negativ aufgefallen, Haltebleche der hinteren Sitzkissen total wabbelig, Kofferraumverkleidung, etc.. (Habe einen 1998er und einen 2003er parallel gefahren und konnte so gut vergleichen.)

    Der einzige, der mir mit dem Facelift wirklich besser geworden zu sein schien, war der F-Astra.

    Und die Zeiten, wo sowas keiner merkt, sind lange vorbei, die Kunden sind allgemein kritischer geworden, noch dazu kann man das meiste im Internet nachlesen, solche Aktionen machen schnell die Runde. Für ein paar hundert € Einsparung pro Auto verärgert man eine ganze Menge Kunden, meistens genau die Treuesten, denn das sind in der Regel die, die sich mit den Autos am besten auskennen. Ich finde das schade für Opel und für die Betroffenen natürlich extrem ärgerlich. Und am Ende ist es vielleicht sogar egal, ob man es gemerkt hätte, oder nicht, alleine das Wissen reicht am Ende aus, um die Freude am neuen Wagen zu trüben. Ganz ehrlich: Dann macht die Kisten lieber etwas teurer, wenn die Produktionskosten steigen, oder gebt dem Kunden besser noch die Wahl über die Aufpreisliste.

    Werde mit meinem Astra wie vom Moderator empfohlen jetzt erst mal zum Händler gehen und anschließend hier berichten. Kennt hier jemand einen empfehlenswerten im Kreis GG?

    Ob ich das KIC mal nutzen werde, weiß ich noch nicht, das gäbe eine lange Mail… 🙂

    • Otto-Normalkunde, der sich alle 6 Jahre ein neues Auto kauft, merkt das sicher nicht. Aber jemand der ein Auto nur 3 Jahre fährt und obendrein auch noch in einem Gewerbe unterwegs ist, in dem es um Details geht, dem fällt sowas sofort auf.

      Was das “entfeinern” beim Astra J (2010 vs. 2013 angeht noch ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind:
      – Gummilippe unterhalb der Türen Entfall
      – Einlegeboden im Handschuhfach Entfall
      – Ambientbeleuchtung nur noch mit Lederausstattung (für mich absolut sinnfrei und sehr ärgerlich- ich hätte dafür auch 200 Euro extra bezahlt – mit Stoff. Beim ADAM geht´s ja auch. Die fehlende Beleuchtung wertet die gesamte Anmutung sowas von ab. Ich könnte mich noch immer aufregen, weil ich jetzt einfach in einem dunklen, schwarzen Auto sitze. Vorher hatte man wenigstens noch Licht in seinen Ablagen
      – Chromringe um Lautsprecher in Türen (Entfall – beim Sport 2010 Serie)
      – Einstiegsleisten mit Opel-Schriftzug (Entfall – beim Sport 2010 Serie)
      + Neuer Schalter für den Tempomat (kein Kippschalter mehr)
      + Chrom am Schalter für el. Parkbremse
      + Motorraum aufgeräumter als zuvor. Besseres Packaging?
      + Die ganzen Softwareänderungen (Tagfahrlicht an wenn Zündung aus statt Fahrtlicht an / Fahrtlicht an wenn Schlechtwetter / Scheibenwischer an)

      Wo mir noch ein Softwarefehler einfällt: Wenn ich meinen Astra starte, anschließend an der Klimaautomatik die Temperatur verändere und sofort den Rückwährtsgang einlege (Aktivierung Rückfahrkamera) sehe ich danach dauerhaft die Anzeige von der Klimasteuerung. Sie verschwindet erst wieder, wenn ich noch einmal die Temperatureinstellung ändere bzw. eine Taste der Klima drücke und ich bin wieder im vorherigem Bildschirm (Radio / Telefon / Navi / Whatever).

      Was das KIC angeht: Die haben gegen mieserable Händler leider nichts in der Hand und sind absolut machtlos. Deren Mitarbeiter kennen ihre Pappenheimer schon. Und wenn ein Außendienstler vom Opel zu einem dieser Händler kommt, wird wahrscheinlich eh nichts passieren, weil man sich ja schon sooo lange kennt. Eine Mutmaßung – aber bei dem was ich in den letzten vier Jahren erlebt habe kann ich mir das nicht anders erklären.

      • Es gibt zum einen noch die Werkstatt-Tests in den autogazetten, was da publik wird an schlechten Ergebnisse könnte womöglich auch weitere Konsequenzen für den Händler nach sich ziehen (!)
        Zumindest spätestens bei eigenen Werkstatt-Tests, die die Hersteller selbst beauftragen – da darf das “Schwarze Schaf” mitunter zum Rapport in die Zentrale reisen. Und wo man danach den Kopf trägt….(!)

        • @Didi: Da könnte “mein” Händler, über den ich ganze Bücher schreiben könnte, ja per pedes ins Adam-Opel-Haus reisen.

          Wenn mir selbst die OVS Versicherung, das KIC und auch eigene Mitarbeiter des Händlers (unter vorgehaltener Hand) bestätigen, dass es hier immer wieder massive Probleme gibt, frage ich mich ernsthaft was bei Opel los ist, dass nichts unternommen wird. Und die Geschichten sind wirklich haarsträubend. Von nicht mehr ordnungsgemäß funktionierenden Bremsleuchten über geklaute USB-Sticks bis hin zu angeblich nie eingegangenen Anfragen für eine Probefahrt (der Zettel lag auf der Tastatur meines “Ex-“Verkäufers), über nie beantwortete Mails der Geschäftsführung undsoweiterundsofort könnte ich stundenlos berichten.

          Aber ich bin ja laut diesem Händler nur ein Einzelfall.
          Einer von vielen.

      • Nachtrag:
        – Brillenfach (Entfall – beim Sport 2010 Serie)
        – Dämmmatte Rückbank / Hinterachse (Entfall)
        – Fussraumteppiche “Velour” von minderer Qualität. Kaum noch Material vorhanden, sehen schon nach 4 Monaten so abgewetzt aus wie die alten nach 3 Jahren.

        Steckt das Geld was die serienmäßigen AGR-Sitze kosten lieber in Details. Die normalen Sitze sind nämlich genauso bequem – ohne Krümelschublade.

        🙂

    • Im Kreis GG nicht. Aber in Flörsheim ist Günter & Schmitt sehr kompetent. Da gehen auch viele Opelander hin, die auf den Rüsselsheimer Laden keine Lust haben.

      • Die mögen sich gebessert haben, seit vor xx Jahren diese ISO9xxxxx-Zertifizierung kam.
        Davor stand auch schon mal die Oma an der Registerkasse, man holte sein Auto nach 16:00 Uhr ab, kein sonstiger Ansprechpartner und die Autoschlüssel gab’s nur gegen Barzahlung !

        • @didi: Ich kann mir kaum vorstellen, dass es früher noch schlimmer war, als es heute ist…
          Es ranken sich um diesen Betrieb ja selbst Legenden über einen Besuch von Herrn Förster (damals Opel CEO) der angeblich nicht bedient wurde…

        • Ich meinte vergangene Erfahrungen (vor xx Jahren) zum Flörsheimer Betrieb, heutzutage ist es dort anders !
          Haha, bei der Fluktuation an CEO durfte man das schon fast tolerieren, doch wer mit “Wir sind da wo Opel herkommt” wirbt…

          • @didi: Nein nein! Mit G&J bin ich schon sehr zufrieden. Nur Brass in Hanau hat das Ganze vor Jahren getoppt. Bei AJ geht´s drunter und drüber. Nur zur Verständnis, dass hier keine falschen Anschuldigungen stattfinden ;).

  119. Mal noch was ganz anderes… kann man diesen ultranervigen Warnton, wenn der Tank zu Neige geht, irgendwo abschalten? ich kriege jedes mal einen halben Herzkasper, wenn das Ding mich anplärrt.

  120. hallo,
    bin seit april stolzer besitzer eines astra j opc. hat jetzt 5.000 km runter. beim schalten vom 4. in den 5. gang gibt´s immer probleme. ein schnelles flüssiges schalten ist unmöglich.

  121. Habe seit 3 Wochen einen Insignia die Verarbeitung ist toll wenn auch die Materialien nicht so überzeugen wie beim Omega B den ich 18 Jahre lang fuhr.
    Nur der Schaltknauf Automatik hat schon Schrammen, könnte der nicht auch Leder sein. Bei der Teillederausstattung für € 1745,- würde man auch gerne 1750,- ausgeben, wenn der obere Clip mit Leder bezogen wäre.

  122. Ich melde mich nach längerer Abszinenz nun auch wieder zu Worte.

    Nach dem mein Astra (2.0 Cdti) nun 2,5 Jahre alt und rund 50tkm auf der Uhr hat, macht sich erneut besonders starker Unmut breit.

    Bei ca. 7°C abwärts und nasskaltem Wetter ist während des Kaltstartes, für etwa 5-10 Sekunden, ein starkes Klapper/Rasselgeräusch zu hören.

    Beim Autohaus konnte es noch nicht gehört werden, da es nur kurz und erst nach längerer Standzeit auftritt. Der zuständige Werksattmeister meinte nur, ich solle es einmal mit dem Handy aufnehmen. ( sehr professioneller Plan)

    Die Garantie ist nun rum und ich fühle mich von meinem Autohaus sowie Opel im Regen stehen gelassen.
    Man kauft einen Gegenstand der einen Mangel hat, aber es wird nur mit den Schultern gezuckt.
    Nach meiner bisherigen Oddysee komme ich nur zu dem einen Schluss, dass man mit Ausreden vertröstet wird, haupsache der Kunde ist möglichst bald aus der Garantie und vom Hof.

    Das Thema “Mein Astra” geht mir nun bereits enorm an die Substanz – Was wohl dazu führen wird dass ich das Auto wieder abstoßen werde und dies mein erster sowie letzter Opel sein wird, sofern nicht endlich mehr Kooperation seitens Hersteller und zuständigen Ansprechpartner besteht.

  123. Hallo alle zusammen ,
    Ich bin neu hier und wollte mich kurz vorstellen.
    Heiße Dennis , komme aus der Nähe von Kaiserslautern und fahre seit nun 6 Jahren Opel ( 3 Jahre Opel Astra G & 3 Jahre Astra J )
    Mein Astra J ist 06.2010 Ezl , 1,4 T 140 PS Sport
    Wenn ich dies alles so durchlese , kann ich leider jedem nur zustimmen bezüglich der Astra Probleme.
    Als ich den Astra in Rüsselsheim von einem Opelaner abholte , war er genau 2 Jahre ( also auch aus der Garantie ) und hatte 64000 Km auf dem Tacho.
    Da dies das erste “Neue” Auto war und sicher nicht billig , hoffte ich dass ich lange Spaß dran habe.
    Der erste Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten.
    Der Rücklaufschlauch des Ausgleichsbehälter war undicht , wo ich auch Kühlflüssigkeit verlor.
    Dann ging alles nacheinander los.
    – Cockpit Armatur knarzt ohne Ende , Abhilfe erfolglos ( nervte mich beim alten schon )
    – Aux Eingang spielt nur Links auf den Boxen Lieder ab
    – Abblendlicht Automatik funktioniert viel zu spät , so dass jeder geblendet wird
    – Getriebe ist sehr hackelig ( hoffe es fliegt nicht auseinander, wie bei vielen 6 Gang )
    – Elektrische Parkbremse knallt wenn sie aufgeht
    – Abblendbarer Innenspiegel Vibriert ohne Ende z.B. bei niedriger Drehzahl oder lauterer Musik ( Sicht nach Hinten unmöglich )
    – Nun habe ich auch das Poltern hinten Rechts von der Bremse
    Ich weiß nicht einmal ob ich alles aufgezählt habe ?
    So langsam fang ich echt an zu zweifeln, ob ein Opel jemals wieder in unser Haus kommt.
    Meiner Frau ihr D Corsa hat auch schon etliche Probleme gehabt bei 50000 km .
    Ich hoffe ich langweilte Euch nicht und hoffe auf Antworten
    Gruß Dennis

  124. Hallo erst mal. Also ich fahre auch einen Astra j 1.4T als ST. Meiner ist zugelassen 01/13. Ich habe jetzt aktuell 101000km gefahren, davon viel Langstrecke. Die Probleme , die ich mit dem Fahrzeug hatte waren Kühlwasserverluste die zum Glück nach dem Tausch der Wasserpumpe jetzt weg sind. Die hinteren Bremsen mußten mal gereinigt werden, wegen Geräuschen. Zum Licht: Das ist in der Xenonvariante sehr gut. Der Fernlichtassistent blendet wirklich manchmal den Gegenverkehr. Hängt vielleicht auch mit der Sauberkeit der Scheibe zusammen. Ich mache alle Inspektionen. Ich finde das Auto soweit in Ordnung. Jetzt hatte ich kürzlich noch festgestellt, daß die innere Motorhaubenabdeckung sich gelöst hatte. Vielleicht war das ja die schwarz / weiße Katze, die sich abends an meinem Zweitwohnsitz auf die warme Haube setzt. 2 Pfropfen für 2,50€ gekauft und die Sache war erledigt.
    Zum Astra G: Mein damaliger Chef hatte einen der ersten Caravan. Der brauchte nach 2 Wochen ein neues Cockpit, weil es gerissen war. Ein Kollege hatte einen 3 Türer. Der brauchte eine neue Lenkung, war glaube ich ein Rückruf. Ich hatte 2 davon einen mit 75PS, bei welchem die Bremsen wegen Quitschens getauscht werden mußten. Der zweite, ein 1,6L Sportive mit 85PS brachte mich fast zur Verzweifelung. Der hat soviel Öl konsumiert und Geräusche vom Motor gemacht, daß ich froh war ihn wieder ab-gegeben zu haben. Ach der Tacho hatte auch seinen Geist aufgegeben.

    • Hallo zusammen ,
      was ich gestern noch vergessen habe.
      – Der rechte vordere Lautsprecher summt / vibriert schon bei nur leiser Musik/Radio.
      – Bei ca 100000 Km brachen mir beide Federn Hinten und ein Teil davon flog einem Astra J ST in die A – Säule ( 2700€ schaden ) Versicherung stieg ?
      @ nomis Mein Astra bekam das Problem mit der Achse Hinten auch erst vor ca. 5000 Km
      Habe nun 114000 auf dem Tacho.
      Hoffe das es bei die ausbleibt aber sage niemals nie ?
      Das Xenonlicht wollte ich auch nie mehr missen , ist echt gut nur es wurden meiner Meinung nach mit der Abblendlicht Automatik nur halbe Sachen gemacht.
      Und bekam von einem FOH zu hören , als ich dieses zu späte abblenden ansprach nur blöd zu hören : ob was funktioniert muss jeder selbst entscheiden ,
      Ich würde mich freuen , wenn jemand was neues weiß bezüglich der Achs/Bremsprobleme und sich melden würde.
      Denn dieses Geräusch macht mich wahnsinnig
      MFG Dennis aus der Pfalz ?

  125. Naben zusammen
    Mich würde mal interessieren ob die Opel Moderatoren nicht mehr aktiv sind oder extra zu den Themen nix sagen möchten .
    Ich habe letzte Woche mit der Opel Deutschland hotline telefoniert und sie sagen es wären wieder Rückrufe rausgeschickt worden.Hat zufällig jemand schon was bekommen?Vertröstet wurde ich nur , dass ich zum Händler fahren soll mit dem Geräusch aus dem rechten hinteren Radkasten.
    Als ich darauf bei dem nächsten Opel Händler auch darauf ansprach , sagte er er hätte noch nie was von diesem Problem gehort. Was mir aber schon klar war ?
    Grüße aus der Pfalz

  126. Qualität bei Opel ?
    Die gibt es schon lange nicht mehr!
    Früher hieß es mal “Opel der Zufallässige” und das stimmte auch, Aber im laufe der Zeit wurde zwar das Rostproblem beseitigt, Aber dafür alles andere vernachlässigt. Seit 1996 geht es mit der Qualität bei Opel so schnell abwärts wie ein Stein im freien Fall, ein paar Beispiele: Hinterachsbuchsen ausgeschlagen, vor 1996 war das nie ein Thema (außer bei VW)
    Zündschloss defekt so daß der Anlasser während der Fahrt einspurt und auftaucht gab es vor 1996 auch nicht (außer bei VW)
    Kabelbruch in den Türverbindungen gab es früher auch nicht (auch wieder ein typisches VW Problem)
    Festsitzende Bremssättel an der Hinterachse und Probleme mit dem Tragbild, gibt es auch erst seit dem der vectra b nicht mehr gebaut wird (VW hat diese Probleme schon seit dem Golf II)
    Könnte hier noch stundenlang so weiter machen, aber ich denke das kommt bei den Entwicklungstechnickern nicht an (zumindest nicht im Kopf) heute ist ja wichtig studiert zu haben, Können muss man nichts, der Titel zählt.
    Ich war über viele Jahre eingefleischter Opel Fan (Ascona, Kadett, Omega, Senator, Vectra, Astra,Zafira) und je moderner die Fahrzeuge wurden um so unvollkommener wurden sie. Habe mittlerweile mit Opel gebrochen, werde mir nie wieder so ein diletanttisch entwickeltes Produkt zulegen. Schade das Opel verlernt hat wie man Autos baut.

    Chrusch