avatar

Ampera Mobilität Test

Ampera frei Haus

,


Wer schon immer in den Genuss elektrischen Fahrens kommen wollte und darüber hinaus ADAC-Mitglied ist, hat nun eine einmalige Chance: Sechs ADAC Motorwelt-Leser bekommen den Opel Ampera vor die Haustür gestellt und können drei Tage lang darüber verfügen. Die Bedingungen: Eine Garage oder Carport mit Stromanschluss und etwas Zeit. Denn hinterher gilt es, über die eigenen Erfahrungen zu berichten. Testzeitraum ist entweder der 9. bis 11. oder der 12. bis 14. August. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli. Wir drücken die Daumen, dass ein Blog-Leser unter den Glücklichen sein wird.

Tags:
Empfängeradresse
Ihre Nachricht

Kommentare (50)

  1. Schade…ich erfülle 2 von 3 Testbedingungen, zum einen bin ich Mitglied beim ADAC und Leser der ADAC Motorwelt, zum anderen besitze ich als Student momentan die nötige Zeit, um das Fahrzeug zu testen. Einzig allein ein Carport oder eine Garage fehlen zum Testerglück.

    Das wird mit Sicherheit die schwierigste aller Aufgaben sein, die bei der Entwicklung und Einführung von Elektroautos mit einhergeht. Nicht etwa die technische Umsetzung von Antrieb oder der Speichermöglichkeit, auch nicht die Umstellung auf erneuerbare Energien. Sondern die passenden Infrastrukturmaßnahmen so zu installieren, dass Fahrzeuge auch in benachbarten Straßen aufgeladen werden können. Gerade in Innenstädten (Altbau) oder Stadtteilen mit vielen Mehrfamilienhäusern sucht man in späten Abendstunden wohnungsnahe Parkplätze vergebens.
    Gerade das macht die Einführung von E-Autos so schwierig, zumal viele potentielle Kunden, die rein von der Idee her gerne auf Elektro umsteigen würden, nicht aber die “Flexibiltät” verlieren möchten.

    Viele Grüße
    Piet

  2. @Piet:
    …richtig!
    Ich habe “Opel” diesbezüglich schon einmal gefragt, -ob sie sich -zum Thema “Straßenparker”- schon einmal Gedanken gemacht haben, -und keine Antwort bekommen…

  3. Bin nicht im “auto-darf-alles-club” und müßte mir derzeit (noch) die Kabeltrommel durch den Vorgarten führen…
    Aber der Wille/Zeit zum Testen wäre da !(!!..)
    Naja, andere Gelegenheit wird sich finden. Irgendein Möbelhaus einen verlosen…;o)

  4. Mit der Anforderung “Stellplatz mit Steckdose” offenbart sich das aktuelle Problem der Elektromobilität: Die Ladeinfrastruktur! Für Menschen mit Eigenheim am Stadtrand oder im ländlichen Raum mag ein “Stellplatz mit Steckdose” kein Thema sein. Für die nach meiner Schätzung andere Hälfte der Bevölkerung, die in den (Innen-)Städten wohnt und allabendlich einen anderen Stellplatz ergattert, ist die Aufladung eines Elektroautos unmöglich.

    Soll diese Hälfte (?) der Bevölkerung Elektroauto fahren, muss dazu die Ladeinfrastruktur vorhanden sein: Zum nächtlichen Aufladen Ladesäulen im 5-Meter-Abstand in jeder Straße, wo nachts Autos parken. Deutschlandweit. Europaweit. Das ist derzeit schwer vorstellbar.

    Ohne jegliches Aufladen macht auch das Ampera-Konzept keinen Sinn. Somit bleibt ein Auto wie der Ampera der Elite der “Stellplatzinhaber mit Steckdose” vorbehalten. Mal abgesehen vom Anschaffungspreis, für den man 2 (!) gut ausgestattete Astra Sports Tourer bekommt.

  5. Das aufrüsten von Laternenpfosten zum “PowerPoint”, das wäre doch eine Möglichkeit der erweiterten Nutzung von vorhandener Elektro-Infrastruktur ?!

  6. @didi: Kabel über die Fußwege? Wenn sich da nicht mal einer verheddert…und natürlich: was machen wir mit der anderen Straßenseite? 😉

  7. @Jürgen

    Mir geht es da genauso. Ich bräuchte etwas support, um das Problem zu lösen. Aber leider tut sich da nichts.

    Daneben wäre es schön, man würde den Ampera auch in den Konfigurator von opel.ch einpflegen.

  8. …Das nächtliche Aufladen -an Ladesäulen oder Laternenpfosten- ist für “Straßenparker” eine gute Sache, -stellt vielleicht aber auch ein Problem dar…
    …Als Verbindung wir ein Ladekabel benötigt, was -“in einem öffentlichem Raum” -dann für jeden zugängig ist…
    …Wer glaubt, das damit kein Unfug getrieben wird, -ist nicht realistisch.

    -“Es wird reizvoll sein”, -(da man den Ladestecker am Ampera nicht fixieren kann), -diesen heraus zu ziehen, -den Ladevorgang zu beenden, und den Autoalarm auszulösen…

    -“Der Ampera-Fahrer träumt davon”, nachts raus müssen zu müssen,( 🙂 ) -um den Ladestecker wieder anzubringen, (wenn er den Autoalarm gehört hat)…
    -“Was für ein Heidenspaß”..!?!

  9. gewiss, der böswillige blödsinn ist leider allzu naheliegend.
    wäre also ein kontaktloses induktives laden, parkfläche/wagenboden, noch eine alternative.
    grillt dann allerhöchstens die darunter verstecktende katze mit metall-halsband…;o)

  10. @didi
    kontaktloses induktives Laden hört sich phantastisch an, jedoch genauso schwierig umzusetzen. Was wäre das für eine Revolution, bei Autobahnfahrten eine Echtzeitladung zu genießen, die “Tanknadel” würde immer auf “voll” zeigen 😀

  11. Ich glaube nicht, dass kontaktloses Laden so schwer umzusetzen ist. Man müsste nur auch hier mal bundesweit an einem Strang ziehen…

  12. Vorsicht beim ADAC!

    Die sind dummerweise eine Kooperation mit RWE eingegangen, RWE will damit nur Greenwashing betreiben, um ihre Atommeiler künftig von der Bevölkerung unbehelligt weiter betreiben zu können.

    Ich bin hier strikt dagegen, dass Opel in irgendeiner Form mit diesen Atomkonzernen kooperiert. Das geht voll nach hinten los.

  13. @ Markus I.: ich denke, dass es schwer umzusetzen ist.

    – nur bei exakter Platzierung hält sich der Verlust in Grenzen.
    – nicht bundesweit, sondern international müsste man sich einigen. Wenn wir uns darauf verlassen müssten, die E-Mobilität nur den bundesweiten Automobilbauern zu überlassen, wären wir verlassen! Und eine internationale Norm für E-Fahrzeuge und die notwendige Infrastruktur (induktive Ladestationen) ist ein sehr langer und schwieriger Weg! (Gleiches gilt übrigens auch für Batteriewechselsysteme). An einem Strang wird da nie gezogen, jeder will seine Interessen durchsetzen (s. aktuell US-Haushalt: lieber lässt man den Staat bankrott gehen, als dem „Gegner“ Zugeständnisse zu machen!). Ist das bei Automobilkonzernen anders?

  14. Kai: davon rate ich ganz stark ab, wenn Du nicht ernsthaft erwägst, einen Ampera zu kaufen.
    Dieses Angebot ist ein trojanisches Pferd. Nach der ersten Probefahrt gibt’s kein zurück mehr!
    Nicht, dass dann die Finanzierung Deinen Finanzhaushalt auf Jahre ruiniert oder gar mittels Banküberfall gesichert werden muss. 😉

  15. Ich hab eine der sechs Ampera-Fahrten gewonnen!
    Der Bericht dazu steht dann in der ADAC-Motorwelt/-Zeitschrift 😉

  16. Glückwunsch! Wünsche erstmal viel Spaß – und bin natürlich gespannt auf den Bericht.

  17. @Stefan: Glückwunsch & viel spaß damit, bin mal gespannt was deinen Eindruck auf einen etwas längeren Testzeitraum ist.

  18. Volt gerade sagen, das ist doch schon seit längerem online zur Verfügung !

    @Stefan: Na fein, dann hat’s ja mit einem Beitrag-Schreiber hier (und woanders auch ?!) genau einen Richtigen erwischt !

    Check doch mal ab wie der 268 kg-Zuladungs-Alltag so läuft !..;o)

  19. Ich war im ADAC-Blog wohl (zurecht) etwas zu frech gegenüber dem RWE-Greenwashing. Dieser Atomkonzern ist ja jetzt neuer “Sponsor” des ADAC. Prost Mahlzeit, wenn das nu nicht mal nach hinten losgeht.

    Aber Glückwunsch, Stefan – sobald RWE ins Spiel kommen sollte, heiz denen mal richtig ein! Kein Atomstrom in unsere Amperas!

  20. Das ist eben das schlimme daran:

    Die E WIE EINFACH Strom Gas GmbH ist ein Unternehmen des Stromriesen E.ON !! Die kaufen über RECS-Zertifikate (“Ablasshandel”!) Ökostrom hinzu. Der Kunde finanziert aber EON, das Geld fließt in den Atomstromkonzern!

    Deswegen: Sofort Wechseln!

  21. Tja, den “TOTALEN ÖKO” (-Strom) zu bekommen ist wohl nicht so einfach, wie’s oberflächlich scheint ;o)

  22. Und der August scheint auch nicht mehr der Sommermonat zu sein. Naja, Wochenende ist Weinfest in Wicker, da muß es auch nicht überwarm sein..;o)

  23. Es ist physikalisch schlicht unmöglich, “Ökostrom” zu bekommen. Es kommt der Strom an, der den geringsten Widerstand hat. Letztendlich kauft bei einem Stromanbieter nur einen halben Nachweis ein, dass dieser an irgendeiner Stelle im Netz Strom in gleicher Menge eingespeist hat. Übrigens nicht zwingend zur Uhrzeit, an dem man den Strom selber bezieht.

    Davon abgesehen ist es einfach grenzwertig, dass bei diesem Ökostrom Zertifikat wie immer vergessen wird, wie die eigentlichen Energieerzeuger selber produziert worden sind. Hier Ökostrom kaufen und die Solarzelle wurde in China unter katastrophalen Umweltbedingungen gefertigt ist – höflich formuliert – verantwortungslos. Nur sehe ich mir den Solarmarkt an, dann geschieht derzeit genau das.

  24. Ich würde dei Ökostrom-Sache nicht zu sehr mit einem Elektroauto in Verbindung bringen, denn wenn es stimmt, dass der Ampera (im Jahres-Durchschnitt) so viel Strom verbraucht wie ein Kühlschrank, kann ich mir vorstellen, gibt es wohl das eine oder andere Haushaltsgerät, das mehr Strom verbraucht. Man sollte also den Stromanbieter im Hinblick auf den gesamten Strom, der konsumiert wird beurteilen / auswählen etc.

    Mit anderen Worten: Ökostrom ja/nein? -> Ja, aber nicht wegen des Elektroautos!

  25. Natürlich kann man nicht physikalisch bestimmen, woher der Strom aus seiner Steckdose kommen soll, klar.

    Wichtig ist nur, wo das Geld hinfließt, das man dafür zahlt. Und da gibt es eben jede Menge falsche Hunde, die ihre Marketingmacht gnadenlos ausnutzen und den Stromkunden für dumm verkaufen.

  26. @SH

    das ist natürlich klar, dass man den Stromanbieter nicht wegen des elektrischen Fahrens auswählt, sondern generell.

    Nur herrscht in Deutschland leider die BILD-Meinung, elektrisches Fahren sei schlecht, weil in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage auftaucht: “wo soll der Strom denn herkommen für die vielen Elektroautos”. “Elektroautos fahren ja doch mit zusätzlichem Atomstrom, den man importieren muss”, usw. usf. Dumm und einfältig, aber leider wahr. Deswegen fände ich es auch kontraproduktiv, wenn Opel wie der ADAC auch schon Kooperationen mit den vier großen Stromkonzernen eingehen würde, die im Inland noch Atomkraftwerke betreiben und Anteile an Atomkraftwerken im Ausland halten (EnbW = Fessenheim, RWE engagiert sich in niederländischen AKWs etc.)

    Deswegen ist es marketingtechnisch und auch sonst klug, Elektroautos parallel und selbstverständlich im Zusammenhang mit echtem(!) Ökostrom anzubieten, denn später dienen die Autos mit ihrem Speicher mehr und mehr der Glättung des Stromüberangebotes durch regenerative Quellen im Stromnetz, wenn sie gesteuert geladen werden.

  27. nie-mehr-benzin.de: volle Zustimmung!
    Ergänzend will ich noch sagen, dass nur bei den zertifizierten Ökostromanbieter gewährleistet ist, dass Gewinne wieder in Ökostromanlagen investiert werden, was notwendig ist, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.
    Wenn es derzeit in Deutschland 1 Mio. E-Autos geben würde, würden diese nicht mal 1% des Gesamtstromverbrauchs (> 500 TWh/Jahr) benötigen. Deshalb ist es reine Panikmache zu behaupten, man müsse Strom aus AKWs beziehen oder gar importieren!
    Was alle diese Aussagen der Medien gemeinsam haben:
    Es werden nie Quellen oder gar konkrete Zahlen genannt. Aber durch ständiges wiederholen, werden Lügen auch nicht wahrer!

  28. @ Joachim
    @ Nie-mehr-Benzin
    gleichfalls volle Zustimmung!
    Nur mit zertifiziertem Ökostrom wird aus dem
    Ampera-Projekt ein Gewinn für die Zukunft
    und für OPEL!

  29. Dann wäre ja nur noch die Frage, ob alle “28 (Stand 20. Juni 2011) Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien”, mit denen Opel kooperiert, im o.g. Sinne zertifiziert sind…

  30. @Markus I.:
    Grundsätzlich steht in http://de.wikipedia.org/wiki/Ökostrom unter „Zertifizierung“ viel wissenswertes dazu.
    Sicher sind manche der 28 Anbieter mit konventionellen Stromanbietern „verflochten“. Das wäre in jedem einzelnen Fall zu recherchieren.

    @nie-mehr-benzin.de: das wäre doch was für’s neue Ampera-Forum:
    eine zentrale Liste, von jedem, der mitmachen will nach und nach zusammengetragen, in der Ökostromanbieter und deren wirtschaftliche Verflechtungen aufgelistet werden! 🙂

  31. Haha, wer da so “reinrassig” überbleibt….?!?
    Das idyllische gelegene Wasserkraftwerk tost daher, sein Betreiber spekuliert derweil online im Büro über dem Turbinenhäuschen zu dubiose Warentermingeschäften…;o)

  32. didi, na ja, ein paar “reinrassige” gibt’s schon (EW Schönau, Greenpeace Energy, Naturstrom AG, etc.). Aber die Spreu vom Weizen zu trennen, ist leider nicht ganz einfach!
    Welches Unternehmen propagiert schon, dass man sich von den Gewinnen zuerst mal bereichern will. Die Welt retten hat ja noch Zeit!
    Propagiert wird das Gegenteil: auf einmal sind alle grundsolide Öko-Freaks mit weißer bzw. grüner Weste. 😉

  33. @all:

    genau, unbedenklich und unabhängig sind auf jeden Fall schonmal EWS Schönau, greenpeace energy, Lichtblick und naturstom AG.

    Ferner gibt es hier und da unabhängige Stadtwerke, die nur noch Ökostrom einkaufen, das lokale Stromnetz zurückkaufen bzw. zurückkaufen wollen und langfristig sogar mit dezentral von den Bürgern erwirtschaftetem Strom wirtschaften wollen. Der Erlös fließt vollständig in diese dezentrale Stromwirtschaft.

  34. Ich würde greenpeace energy hat zwar das entsprechende Zertifikat, ich würde das aber dringends aus der Liste unabhängig und unbedenklich streichen.

    Unabhängig sind sie als Weltkonzern, und genau das ist greenpeace geworden, nicht mehr. Schon lange nicht mehr, leider. Unbedenktlich passt auch nicht. Wenn die sich an ein Atomkraftwerk ketten und Atomkraft nein danke brüllen, gleichzeitig aber ein Gegenprodukt anbieten, wird es gefährlich. Ich bin kein Jurist, aber für mich grenzt das an unlauteren Wettbewerb.

    Lichtblick erscheint mir da mit am sinnvollsten. Ihr Thema mit dem dezentralen Versorgen erscheint mir recht intelligent und nahe einem smart-grid. Wenn man über Nacht einen erhöhten Bedarf hat, kann man so den Strom gezielt dann produzieren und die Abwärme in Wärmespeicher führen, um das Haus zu temperieren. Das hat den Vorteil, dass es erheblich besser steuerbar ist als Solarstrom, der nur dann kommt, wenn die Natur gerade Lust dazu hat.

    Btw: bevor jemand sagt, ich würde hier einseitig argumentieren. Da ich in der Schweiz wohne, habe ich von Lichtblick Kunden gar nichts. Hier unten kommt ein Mix aus Wasserkraft und Atromkraft aus der Leitung raus.

  35. Anbieterwechsel?
    …”Es gibt nicht Gutes, außer man tut es”…!
    Ich habe “vor kurzem” gewechselt, (Naturstrom AG), -leider noch ohne “Opel-Bonus”… 😉

  36. Gibt’s auch so “tolle” T-Shirts bei der Ampera-Abholung wie beim Volt hier: “www.youtube.com/watch?v=n29vkiEa8X4&feature=related”

  37. Also im ADAC muß man wohl nicht sein und dann geht’s sogar für 1 Woche lang !
    “media.gm.com/content/media/de/de/opel/news.detail.html/content/Pages/news/de/de/2011/OPEL/08_12_Opel_Ampera_sorgt_fuer_spannende_Woche_bei_Berthold_Huber”

    Für Dienstfahrten, soso, wie rechnet man die eigentlich bei so einem “Mehr-Motoren-Fahrzeug” ab, Doppelte-Buchführung wohl ;o)

  38. Habe ich etwas verpasst..?
    …Es haben “sechs ADAC Motorwelt-Leser” den Ampera -für drei Tage- vor die Türe gestellt bekommen…
    -Wie waren denn die Eindrücke und “Erfahrungen”…?
    …Bisher habe ich nur einen Bericht entdeckt…!?!

  39. Hallo,

    ich finde es sehr gut das man das Konzept des reinen Elektro Autos jetzt bei Opel umsetzt, weil man bei GM mit dem EV 1 ja offensichtlich im letzten Jahrzehnt de vergangenen Jahrhunderts Hemmungen hatte. Somit kann Opel ja wohl vom bei GM vorhandenen Know How profitieren und hier in Deutschland (auch gegen die Öl Lobby) mit innovativen Ideen Arbeitsplätze schaffen. Es wäre nur zu wünschen das man das Auto auch wirklich kaufen kann, denn beim GM EV 1 war es nicht möglich (woher kam die Angst bei GM ?). Natürlich ist es nach meiner Auffassung unverzichtbar wenn möglich die Energie für die Ladung des Ampera über einem Carport oder Garage die mit Solarzellen bestückt sind durchzuführen. Öffentliche Ladestationen sollten aufgebaut werden wo man das Auto gegen Geld laden kann aber die Energieerzeugung sollte wenn es geht immer mit Wind oder Photovoltaik betrieben werden. Man könnte aber wohl das Konzept noch weiter verbessern wenn man auf das Dach von zukünftigen Ampera Modellen leistungsfähige Solarzellen montiert. Die könnten dann weiteren Strom liefern um die Reichweite nochmals zu steigern. Wer den Film auf YouTube (who killed the electric car) gesehen hat weiß wie effektiv ein Elektro Auto sein kann. Viele Besitzer waren bereit den EV 1 von GM zu kaufen jedoch wurden diese Autos komplett und geheim von GM zerstört. Die Batterie Technologie war schon vor 15 Jahren sehr ausgereift die patentierte Technik wurde aber von einer Gesellschaft gekauft und unter Verschluss genommen. Ich hoffe das man bei Opel die Leistungsfähigkeit dieses Goldesels Elektro Auto erkannt hat worüber bestimmte Branchen wohl nicht erfreut sind da Umsatzeinbußen drohen. Weniger Öl wird verbraucht und auch der Motor des EV 1 war wesentlich zuverlässiger als der alte Explosions Motor. Die Angst vor Konkurrenz im eigenen Haus und die halbherzige Umsetzung war es auch bei GM welche dem EV 1 letzendlich den Gar ausgemacht hat. Es wurden wertvolle Jahre verschenkt und wollen wir hoffen das es sich beim Ampera (wenn er wirklich an die Klasse des EV 1 rankommt) im Intersse der Umwelt und Gesundheit der Menschen nicht wiederholt.

    Wolfgang