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Backstage Design Entwicklung Mobilität

Making-of RAK e

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Interview mit Designer Richard Shaw zur Entstehung des Opel RAK e

Wie hat das Projekt RAK e begonnen?

Begonnen hatte es mit einer kleinen, sehr engagierten Gruppe von Ingenieuren aus der Opel-Entwicklung. Sie haben auf Basis unserer Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen das Konzept des RAK e als Einstieg in die Elektromobilität entwickelt. Also ein Fahrzeug, das innovativ und günstig ist und dabei insbesondere eine neue junge Zielgruppe anspricht. Auf dieser Basis wurde ein „Mule“ gebaut, also ein fahrfähiger Technikträger, der noch nicht den Look des fertigen Konzepts hatte sowie schließlich ein Prototyp.

RAK e-Design mit Alias

Was waren dabei denn die ersten Schritte, um dem RAK e sein heutiges Gesicht zu geben?

Es begann mit der Ideenfindung und ersten Skizzen. Dann ging es an den Computer, um mit „Alias“ dreidimensionale Darstellungen zu entwickeln. Außerdem haben wir im Maßstab 1:3 ein Clay-Modell aufgebaut. Clay ist ein spezielles Plastilin, das sich präzise modellieren lässt. Durch die neutral wirkende hellbraune Farbe kann man sehr gut die Form beurteilen.

RAK e-Sitzbock

Außerdem haben Sie einen sogenannten „Sitzbock“ gebaut.

Genau, den brauchen wir, um in der Entwicklung auch physisch Ergonomie und Packaging beurteilen und weiterentwickeln zu können. Man kann zwar vieles am Computer gestalten, aber der Feinschliff von Sitzpositionen, Ein- und Ausstieg sowie Komfort insgesamt ist nur im wirklichen Leben möglich. Man muss ausprobieren und erleben, wie sich so ein Fahrzeug tatsächlich anfühlt. Um das in einem relativ frühen Stadium zu erreichen, bauen wir den Sitzbock, der 1:1 die Dimensionen der Sitze, Türen und des Innenraums abbildet.

Nach welchen Kriterien fällt die Entscheidung, welche Version weiterverfolgt wird?

Da gibt es eine Fülle von Faktoren, die eine Rolle spielen. Das Design muss nicht nur die technischen und praktischen Vorgaben erfüllen, es muss auch emotional ansprechen. Außerdem muss es zum Markencharakter passen und natürlich auch zur Design-Sprache.

Was passiert mit dem Modell, das auf der IAA gezeigt wurde?

Der RAK e ist derzeit „auf Tour“ zu verschiedenen Veranstaltungen in Europa. So haben beispielsweise Journalisten die Möglichkeit, unser Konzept zu fotografieren und zu filmen.

Danke, wir sind gespannt, ob wir den RAK e in absehbarer Zeit auch im Straßenverkehr sehen werden.

Die Entscheidung ist noch offen – umsetzbar ist der RAK e auf jeden Fall innerhalb relativ kurzer Zeit.

RAK e-Designskizzen RAK e-Designskizzen RAK e-Designskizzen

Kommentare (63)

  1. @Moderator:
    Ist es möglich die Fotos (wie sonst auch) vergrösert auf flickr hoch zu laden oder ist es aus “geheimhaltungstechnischer” sicht beabsichtigt das mann recht wenig auf den Fotos erkennen kann/darf ?

    Ansonsten bin ich ja mal gespannt wie es mit dem RAK e weiter geht, interesant wär das Projekt alle mahl, wenn ich den Ampera nicht bestellt hätte wäre der RAK e eine interesante 2.Wagen Alternative (für mich zumindest).

  2. Die Firma KISKA wird hier gar nicht erwähnt (!), welchen Anteil hat sie daran ?
    Bzw. wer’s sonst noch nicht kennt hier nochmal, “http://www.youtube.com/watch?v=K1xTrt0sqaE”

    “..auf Basis unserer Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen..” welche sind das aktuell, außer dem Ampera/Volt ?
    liegen die nicht schon ziemlich zurück, damals auf Rügen…
    oder wohl die Hydrogen/Wasserstoff-Fahrzeuge noch einzubeziehen ?!

  3. !!!!!!!!!!!!!!!BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!

    Sorry für Off-Topic:

    Heute wurde der erste Ampera an (an unseren User Herto in Frankreich) pünktlich zur angekündigten KW 49 ausgeliefert! Glückwunsch.

    Damit sind wohl alle Ankündigungen von Lieferverschiebungen durch die Sache mit dem Volt in den USA hinfällig.

  4. @o-a-f.de: Ah ja, der von amperiste.fr (?!), den kenn ich persönlich. dann muß er demnächst hier gleich mal “hersurren” ;o)

  5. Wieso kommentiert Opel eigentlich die Auslieferungen mit keinem Wort? Ist das Internet mal wie immer schneller? 😉

    Man könnte fast meinen, Herto’s Ampera ist eine Art “Leak” und versehentlich ausgeliefert worden – und Opels Krisen-PR-Maschinerie muss jetzt im Hintergrund ganz heftig Schadenbegrenzung üben 😉

  6. @opel-ampera-forum.de:
    „Kann kaum übernächste Woche erwarten, da bin ich dann (hoffentlich) dran.“

    Opel Ampera Facebook:
    „Welches “Update” ? Lest ihr unsere Beiträge nicht? Der Ampera wird faktisch seit gestern an die Kunden ausgeliefert. Meiner steht auch schon beim Händler parat.„

    Wie passt denn das zusammen? Wird der Ampera doch verzögert ausgeliefert? Wieso muss das Auto noch 1 Woche beim Händler stehen?

    Fragen über Fragen.

  7. Der Ampera, der beim Händler steht, ist der Vorführwagen – der wurde mir aber versprochen, falls das mit der KW51-Lieferung nicht eingehalten werden kann – fand ich zumindest mal nett 🙂

    Im Übrigen muss das Auto ja auch angemeldet werden.

    Fakt ist, dass die Kunden-Amperas, die auch wirklich für Kunden gedacht sind, auch sofort ausgeliefert werden.

  8. Habe aus Händlerkreisen gehört , dass alle Opel Ampera als Chevrolet Volt vom Band laufen, und erst hier in Bremerhaven zum Ampera mutieren!! Die sollen hier komplett auf Opel umgelabelt werden,Chevi Teile werden dann zurück geschickt. Ist da was dran?

  9. Hhhmm, vom selben Werk/Band kommen sie, soweit ja klar.
    Wieso man aber die Chevi-Teile (Front/Heck) montiert/letztlich ja wieder abmontiert und zurückschicken muß, erschließt sich mir logistisch nicht ganz ?!?!?!?!
    Zum Bauteilschutz dahinterliegender Elemente während des Transports/des See+Salz-Weges (?), bzw. einen gleichmäßigen Produktionsablauf im Werk zuvor gewährleistend ?!?
    Und der Zulieferer für die Opel-Bauteile springt dann halt auch erst hier in “old europe” ein, statt nach “drüben” was liefern zu müssen.

  10. Ergänzend: Im Prinzip ist Bremerhaven und andere Andockstellen für Auto-Importe ja bekannt für diverse Auf-/Umbauten, insbesondere was asiatische Fahrzeuge angeht, diese zulassungskonform für hier machend und des Zubehörs von Schiebedach + Co zu ergänzen…

  11. @ didi: We approached Kiska to collaborate with us to take our design and concept to the next level using their expertise in a field beyond our usual day to day business, i.e. motorcycle design, as well as to build the final show vehicle.

  12. @ didi: Wem Rügen zu lange her ist, dem seien die HydroGen-Entwicklungsstufen von 2000 bis heute sowie die Konzeptfahrzeuge Hy-wire und AUTOnomy aus dem Jahr 2002 in Erinnerung gerufen. Nicht zu vergessen der Elektro-Meriva im Rahmen des Förderprojekts „MeRegioMobil“.

  13. @Richard Shaw: thank you very much for your answer !
    Following up the questions: how long has it been working on and how this can be close to production execution ?!?

    @Mod: Gewiss, nach Rügen kamen diese (mir) bekannten + gelisteten Konzepte, Hy-wire / AUTOnomy wäre ja wieder reizend doch leider wohl nichts davon für die Serie übrig geblieben ?!
    Aktuell beim Elektro-Meriva, den sollte ich mal zu fassen/fahren bekommen (!!!). Mal schaun wie ich an den mal “drankomme”/stelle…;o)

    Zur (Volt/)Ampera-Produktion wäre es nach dieser “abenteuerlichen” Mutmaßung ja mal ganz nett, den wahren Ablauf dokumentiert zu bekommen. Ein kleiner, feiner Bericht vom Werdegang dieses besonderen Automobils wäre doch mal was ?!

  14. super das Opel hier auch was über den Rak-e berichtet. Vorallem “umsetzbar ist der RAK e auf jeden Fall innerhalb relativ kurzer Zeit.” stimmt mich zuversichtlich, das ich mich doch bald elektrisch fortbewegen kann, nachdem der Ampera aus verschiedenen Gründen für mich nicht mehr in Frage kommt

  15. Verschiedene (?), ich hätte da wohl nur einen: DER PREIS !
    Beim RAKe wären (mir) die Einschränkungen weitaus größer.

  16. Der RAK e ist auch ein Stück Ampera: die geteilte Batterie dient dem RAK e als Akku. Deshalb wird er schnell auf den Markt kommen können. Aber nur, wenn er Kunden findet. Und die könnte er ganz schnell finden, nämlich bei all denen, die jetzt schon 2-sitzig fahren (Smart, Porsche, SLK, Z4 🙂 )und jenen, die alleine oder zu zweit in Ihren Panzern (Q7, X5, GLK usw.) fahren, wenn sie jemals neue Einsichten finden sollten. Am Besten lockt man diese Fahrer mit High-tech, es sind nämlich alles nur Spielkinder! Am Besten ein i-phone als Bedientastentableau mit integriertem Navi und Lade-App!. Und dann noch die Pedelec-Fahrer mit Regenponcho unter die Kuppel gelockt – schon könnte es klappen. Mir reicht so ein Teil für die tägliche Berufsfahrt (8 km einfach) und den Einkauf auf der Strecke. Was mich veranlasst, nach einem Getränkekistentauglichen Kofferraum zu rufen! Eben einfach ein bisschen Praxistauglichkeit dazu!
    Das ist auch, was mich am Ampera neben dem Preis verschreckt hat: für 4 Personen und Reisegepäck ist er zu klein und zu teurer. Ein Kombi (das wäre mein Erstwagenwunsch als Astra-Caravan-Fahrer gewesen), den auch die örtlichen Handwerker für ihr Tagesgeschäft hätten nutzen können, hätte da größeren Anklang gefunden! Wenn Opel den RAK e jetzt auf die Straße bringt, dann würde ich sofort über diesen als Zweitwagen nachdenken!
    @ didi: natürlich ersetzt der keinen Meriva oder Astra Caravan, dafür ist er auch gar nicht gedacht. Aber besser kann ich den täglichen Berufsweg per Bus und Straba, meine Einkaufstouren, manche Freizeitfahrt und auch mein Fahrrad bei Schlechtwetter gar nicht ersetzen! Und 90 % der Autos sind mit nur einer Person unterwegs. Also – her damit!

  17. noch eine Zielgruppe hätte ich: die Trike- und Quad-Fahrer und wohl auch den einen oder anderen Motorrad- und Rollerfahrer, die das weniger aus Spaß machen, sondern um kostengünstig irgendwo anzukommen. Oder den Pendler, der täglich zum P+R-Platz fährt, um in Fahrgemeinschaft oder Zug umzusteigen. Die Millionen “Kurzstrecken-Junkies” halt!

  18. ich darf Vielfahrer recht geben, ich habe jetzt schon einen Zweisitzer. Und für meinen Job, bei dem ich eh ständig in der Stadt nach Parkplätzen suchen muß, ist so ein Flitzer ideal.
    Natürlich will ich damit nicht in den Urlaub fahren, aber diesen “Zweitwagen” hätte ich neben dem Ampera auch gebraucht, da bei uns gelegentlich der Schäferhund mit Box im Kofferraum mitfährt.
    Deshalb würde es mich freuen wenn Opel sich dazu entschließen würde, sonst muß ich mich doch bei VW nach dem Nils oder dem Audi Urban Concept oder dem BMW umschauen.

  19. Gewiss kann man hier etliches Käufer-/Interessentenpotential listen/andenken, andererseits wäre womöglich:
    1 Astra ST + 1 RAKe = 1 Ampera, ähnlich teuer in der Anschaffung. Und damit zurück auf dem realen Boden.

    Doch was meinst du mit “geteilte Batterie” beim RAKe im Vgl. zum Ampera ?!?
    Zu dessen Elektro-Technik war doch noch nicht viel an Infos zu erfahren (?). Wäre daher tatsächlich mal interessant wie der Aufbau + Antriebsstrang hier angelegt sind. Aber womöglich noch ein zu frühes Stadium für offiz…(!?)

  20. @ didi: Please understand that due to competitive reasons we don’t talk too much about our timing, suffice to say that we have been working on the concept in detail for quite some time. The decision about a production version is still under consideration and our objective would be to keep the spirit of the design very close to the show vehicle.

  21. @ opel-ampera-forum.de: Mit der Konzeptstudie Opel RAK e wollen unsere Entwickler ganz grundsätzlich herausfinden, auf welche Akzeptanz ein solches Fahrzeug stößt. Zu Details wie Transportkapazität und/oder Variabilität fällt unseren Entwicklern sicher noch etwas ein, sobald die Entscheidung pro Serienproduktion gefallen ist.

  22. @ didi
    ist noch reines Gedankenspiel: aber Opel wäre doch dumm, wenn sie in diesem Konzept nicht die geleistete Ingenieursarbeit einer Zweitverwertung zuführen würden. Da der RAK e angeblich nur 380 kg wiegt und der Platz nicht reicht und es auch widersinnig wäre, kann es nicht die ganze Ampera-Batterie sein, also ist sie geteilt (die Ampera-Batterie besteht ja aus vielen kleinen addierten Zellen) und die Regeltechnik ist adaptiert. Nur so lässt sich erklären, warum man bald auf den Markt kommen könnte. Und die Gedankenspiele zu einem Kleinwagen mit Motorradmotor hatte ja schon Carl Peter(Forster) in der Presse verbreitet; nur da war das mit dem Ampera und dem Weiterdenken für ein E-Auto noch nicht so weit! Aber das wäre auch noch ein schönes Gedankenspiel: wer den RAK e nicht als e will, soll in als RAK g bekommen: den 2 Zylinder vom Fiat twin-air mit Erdgasantrieb, der Tank an der Stelle der Batterie (mit Fiat teilt man sich sowieso Motoren und Modelle und die Gastechnik ist für beide markentypisch …) oder später als RAK b mit Brennstoffzelle. Ich würde ihn auch als RAK p nehmen: überall abgespeckt, mir halber Batterie, Fahrradreifen und mit Pedalen zur Unterstützung und Regulierung der Geschwindigkeit wie beim Pedelec … und (jetzt gehen die Gäule mit mir durch!) das mit dem Abspecken machen wir dann solange, bis Opel wieder Fahrräder (aber dann mit E-Motor und Wetterschutzhülle) produziert … 😉

  23. ach ja, dieser einst verbal-veröffentlichte Gegenpart zum Nano, irgendwas mit Motorradantriebsstrang. War’s Forster (?),
    “http://www.auto-motor-und-sport.de/news/opel-chef-demant-8-000-euro-auto-in-planung-710970.html”
    …demnach Demant (?), egal, beide sind weg. Und so’n motorrad-motörchen ist wohl auch nicht das Allheilmittel. Geschweige Heckmotor+antrieb und so wurde auch ein up! immer konventioneller hin zur Serie.

    PS: Der Ampera, bzw. der Volt als Studie schon 1 Jahr zuvor präsent !

  24. ich hab´s vielleicht nicht bissig genug geschrieben, es war eher fast sarkastisch gemeint. Fiat-Teile haben meiner Ansicht nach in Opels nichts mehr zu suchen, das verwässert die Marke! Spätestens mit Ersatz der 1.3 er Diesel sollte man das Fass zumachen. Schlimmstes Beispiel der Gegenwart ist der Oplodoclombo – äh Opel Doblo Combo …
    VW macht es vor: einen Touran entwickeln, die Teile zu einem Caddy verwursten, Varianten drauflegen und dann mit zwei billigen Facelifts ein Jahrzehnt lang Geld scheffeln. Das wäre mit einem Meriva auch gelungen und das mit deutlichen Design-Vorteilen!
    Ändert nichts an meiner Meinung, das der RAK e das richtige für unsere energetische Zukunft ist, solange der Strom nicht aus Dreckschleudern kommt. Das Wichtigste daran ist, dass einer den Anfang macht! Da wäre ich gerne dabei! Und das ist Opels Chance! Auch in Kalifornien und in Australien und in Indien. Da gibt es Sonne genug für die zugehörigen Solarzellen. Nur kapieren muss das mal einer von den GM´is! Allen voran Girsky … Aber die USA als größter pro Kopf – Energie-Verschleuderer kann wohl solche Köpfe nicht hervorbringen! Schade! Oder war der Volt da ein Lichtblick? Die Berichte zu angeblich zögerlichen Verkäufen in USA sprechen eine andere Sprache … aber das ist vielleicht auch der derzeitigen Wirtschaftsflaute geschuldet – wer weiß es genau?

  25. Statt Fiat- sind’s dann halt Korea-…äh Chevi-Teile, besser (?). Siehe Volt/Ampera und beinahe der Corsa-E, letztlich dümpelt ein Spark im Opel-Haus herum und ein Elektro-Junior durfte einpacken.

  26. Chic, Chic
    ich gerne einen davon haben möchte.
    Mit dem AMPERA zur Arbeit hin und zurück, danach mit dem RAK e Fun pur.
    Dürfte der ideale “Stadtflitzer” werden.

  27. Mein Feedback für Opel: Ich will ihn so wie er ist, dafür würde ich sogar meinen geliebten C Corsa hergeben. Bitte spült das Ding nicht so weich wie den Antara GTC, das war eine wahre Schande damals.

  28. Bitte unbedingt bauen!!! Ich würde mir den sofort kaufen, ich bin von dem Konzept total überzeug. Bitte wagen und gewinnen!

  29. Finde dieses Konzept wirklich sehr gelungen! Ich fahre momentan auch ein Corsa und wenn es eine Möglichkeit gäbe diesen Rak e irgendwo Probe zu fahren, dann werde ich das auf jeden Fall machen. Bitte baut den Rak e! Meine Strecke zur Arbeit sind ca. 9 Km, und für meine allgemeinen Anforderungen völlig ausreichend. Diese Formgebung, die Technik, und der Fahrerraum haben mich vom ersten Moment an sehr angesprochen! Echt genial.

  30. Liebe Opel-Menschen,

    bitte baut dieses Auto. Denkt an die vielen Leute, die einfach jeden Tag in die Arbeit fahren. Dafür reichen 2 Sitze, aber der Unterhalt / Verbrauch ist richtig wichtig.

    Ich würde mir den Rak e sofort kaufen.

    • Pessimismus hat noch keinen weit gebracht. Wenn die bekloppt genug sind ein Auto Ädäm zu nennen, dann muss es für nen RAK E auch langen.

  31. Man sollte die Augen auch nicht vor der Realität verschließen !
    Allein die anderen Elektro-Kabinen-Roller (VW, Audi,..) waren dort nur Show.

    Und ansonsten steht mit Smart ED und Twizy entsprechendes längstens zur Verfügung.

  32. Ich wiederhole: Pessimismus hat noch keinen weiter gebracht.
    Jetzt hängts am Mut der Manager. Für die Art wie der Twizzy konzipiert ist, verkauft er sich erstaunlich gut.

  33. Seufz, wenn’s unbedingt ein kompakteres GM-Produkt sein soll, der (Chevi) Spark EV soll kommen: media. gm. com/media/de/de/chevrolet/news.detail.html/content/Pages/news/de/de/2012/chevrolet/11_27_spark_ev_pure_electric_fun.html

    Womöglich aber nicht hierzulande, merkst du was ?!…

    Mit Mut allein reicht’s (u.a. finanz.) auch nicht zwingend. Und das Strohfeuer eines Twizy, nett. Aber ganzjährig bei uns im Einsatz ?!

    • Was will ich mit einem Spark? Es geht auch nicht ums E Auto. Es geht um Parkplätze und dir lieber Didi wünsch ich mal genau dieses Problem. Selbst mit dem Smart isses nicht einfach, da oft noch zu breit.

      • Dann nimm ein Fahrrad ! Oder ÖPNV.
        Ein RAK-E ist wohl knapp 3m lang, damit länger als ein Smart. Und was+wo nutzt dir noch schmaleres, bei welchen Parkplätzen ?!?

  34. Ach so, 1.20/1.30 m, google ich bisher vage zur Breite vom RAK-E.
    Also ein DIN-A4 Blatt weniger als der Smart. Dafür aber 50cm länger !

    • Tristan ist bestimmt so ein “ich park meinen Smart mal quer zur Fahrbahn, anstatt wie alle anderen parallel dazu”-Typ ;D (bitte nicht böse nehmen)

      Die liebe ich!

      • Ich hab nen dampframme corsa. Nur damit parken is blöde.Ich fahr 45 km öpnv zur Arbeit. Davon 10 zum
        nächsten Bahnhof. Am Bahnhof kann ich mit dem RAK E locker parken. Mit dem Corsa schwerer. Ein A4 Blatt is e menge.
        @ Didi: was willst Du hier? Traust dich im real life auch alles was andere denken zu kritisieren? Wo wären wir ohne Innovation und Vision? Beantworte mir die Frage bitte.

      • Ruhig ! Ist doch schön wenn du bereits kombiniert fährst.
        Nur ist mir bislang dein erklärter (RAK-E) Raumvorteil, insbesondere bei vorgegebenen (P+R-) Stellflächen nicht so ganz klar !?

        Das agieren virtuell/real sollte gleichermaßen mit gegenseitigem Respekt angegangen werden, deine Vorwürfe sind da womöglich etwas ungelenk.

        • Seh es als Vorteil, sollten wir zufällig nebeneinander parken, ich einen RAK E, Du einen 5er BMW- Du hättest ohne Ende Platz, weil ich von 2 Seiten einsteigen kann.
          Ich hab den direkten Vergleich: 1 Jahr City EL, 5 Jahre Aygo, 4 Jahre Corsa B, 2 Jahre Corsa C, nebenher von Golf bis Porsche alles dabei. Jeder cm bei Breite und Länge zählt beim Parkplätze finden.

      • @Timo: Das querparken war bei der 1.Generation noch mit 2.50m-Länge möglich, eigentlich auch nur “toleriert”, die 2. schon “überlang” und die 3. legt nochmals zu. Seufzte bereits der SMART-Verkäufer zuletzt…;o)
        Ob 1.20 oder 1.50 m Breite macht hier wie da wohl nix entscheidendes aus. Tür-öffnen und derer Anderer zugestandener Rangierraum muß ja auch bedacht sein !

  35. Ob wir solche Autos brauchen ist eine Grundsatzdiskussion.
    Es gibt viele gute Gründe für einen RAK:
    1.Enge Straßen, 2 RAK E passen auf eine Fahrspur (nur so als Bild)
    2.Man parkt öfter Nebeneinander und nicht hintereinander (Parkhäuser, Supermarkt…)
    3.Die Betriebskosten sind niedriger, weniger Verschleiß etc.
    4.Die Umwelt wird geschont, da weniger Material (CO2 Bilanz Produktion und Entsorgung), Gewicht und Verbrauch.
    5.Weniger Produktionsaufwand und mehr Kapazität pro Werk
    6.Weniger Luft- und Rollwiderstand
    7.Weniger KG Fahrzeuggewicht pro Kopf
    8.Car Sharing, da robuste Konzepte dafür realistisch sind
    9.Mehr Platz in Garage, Carport, Parkplatz daheim, mehr Parkraum wenn es viele Fahrzeuge der Bauweise gibt
    10.Günstigere Preise, je nach Antriebskonzept ab 6.000€ aufwärts.
    11.Fahrspass hoch 20, da man nah an der Straße ist
    12. Kein Freikratzen im Winter, weil es supereinfach ist ne Plane drüber zu werfen.
    13. Konzept für Vauxhall, da der RAK E ein Totschlagargument für London ist.
    14. Der komplette Asiatische Markt ist eine Chance. In Korea produzierte Version für Asien können Entwicklungskosten schneller armortisieren. Suzuki ist ein kompetenter Motorradhersteller und könnte hier kompakte und robuste Antriebe liefern.
    Relativ: Das Verhältnis pro Nutzraum ist zwar scheiße, aber dafür muss man sich nicht zu hoch verschulden.

    Nachteile:
    1.Schutz etwas besser als beim Motorrad
    2.Abstriche beim Komfort
    3.Weniger Laderaum
    4.Reichweiten (wobei das Konzeptabhängig und lösbar ist)
    5. GgF. Infrastrukturprobleme (ebenfalls lösbar)
    6.Das Risiko, dass das Konzept nicht akzeptiert wird und Opel seine Bilanzen zukünftig mit Blut schreiben muss.

    Ich bin beim Opel Newsletter und habe bisher noch keine Umfrage zu Alternativ-Fahrzeugen und Zukunftskonzepten bekommen. Auch sonst waren die Vorstellungen der Minimobile nur Strohfeuer. Also scheint mir zumindest Opel nicht weiter an dem Konzept interressiert und es stinkt förmlich nach einer abgesprochenen Imagekamagne der Autohersteller. P.F.U.I.

    Bei den Antriebskonzepten ist Kreativität gefragt. Es muss nicht unbedingt ein reiner E Antrieb sein. Wäre schön aber leider zu teuer, weil das Konzept dann unstimmig wäre und in Sachen Antrieb macht kaum mehr jemand gerne Abstriche. Eine E Version wäre entweder lahm (Twizzy) oder die Reichweite wäre für viele zu gering.

    Opel sollte einfach mal eine Umfrage zu Fahrzeugkonzepten machen. Die Kunden sagen dann schon was sie haben wollen.

  36. “…umsetzbar ist der RAK e auf jeden Fall innerhalb relativ kurzer Zeit.”

    Die Frage ist nun, warum sich Opel gegen eine Serienproduktion entscheidet.
    Vielleicht ist das Model, so wie es angekündigt ist, gar nicht umsetzbar (Preis / Reichweite).
    Vielleicht traut sich Opel auch einfach nicht, einen zukunftsweisenden Schritt zu gehen.

    Auf jeden Fall jedoch suchen Menschen nach Alternativen!
    Alleine im eigenen Bekanntenkreis kenne ich schon mehrere Personen, die bereit wärem, sich (selbst bei einer höheren Preisgestalltung) einen Rak-E zuzulegen.

    Der Grund ist einfach: Über 100 km (wirkliche) Reichweite bei mehr als akzeptablen Komfort- / Fahrleistungen und vor allem: Ein Design zum dahinschmelzen (Autokauf ist immer noch Herzenssache).

    Aber baut ruhig eure Adams. Wenn man den gleichen Einheitsbrei, wie die anderen Autofirmen herstellt, kann man ja nicht falsch liegen.

    • Tja. Welche der beworbenen Eigenschaften/Aussehen sind wirklich in Serie zu welchem Preis umsetzbar ?!

      Und dann ist da immer noch Markt und pot. Kundschaft in ihren Eigenheiten !

      Aber nur allein den Ampera irgendwo/wann mal für “sich” verbucht zu haben ist mind. gefühlt arg dünn. Sorry !

  37. ich kann`s nicht mehr hören.. immer diese Selbstbeweihräucherung mit Designstudien und bla bla bla… verkauft ihn doch endlich den rak-e… ich hätte ihn schon längst vor der Türe stehen… Das ist doch alles eine Farce…

    • Der “E-Markt” ist noch zu besch… um wirklich (damit) Erfolg zu haben. Insbesondere wirtschaftlichen.
      Das zeigt sich allein schon bei vermeintlich simpleren Dingen wie mehr CNG-Varianten, Automatik-Option,..

      ABER ! Neben dem Volt-II * wurde ja auch der BOLT hereingefahren zur NAIAS.
      Und daran zeigt sich wohl wie es mit einem/mehreren BEV im Konzern und somit auch bei Opel wohl abzeichnet.
      2016/17…

      *)den man sich wohl selbst importieren darf 😉