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Ampera Gastbeitrag Mobilität

Ampera@Rallye Monte Carlo – 355 Kilometer später

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Mittendrin statt nur dabei… unser Mann bei der Rallye Monte Carlo legt heute eine Nachtschicht ein. Hier sein Zwischenstand:

Opel Ampera bei der Rallye Monte Carlo für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

355 Kilometer, davon bestimmt 100 Kilometer wunderbare Passstraßen haben wir hinter uns. Gerade in Digne-les-Bains angekommen, konnte ich noch eben Mails abholen. Dann kam das Feld so langsam rein, alle machten ihre Telefone an und die Mobilfunkzelle war voll :-/

Aber nicht nur ich hatte kleine Probleme. Anscheinend hat es auch schon einige Autos erwischt. Jetzt gerade als ich den Start beobachtete – die ersten fünf bis sechs Autos habe ich mir angeschaut, dann musste ich zu unserem Facebook-Ampera rennen – konnte ich schon sehen, dass die ersten Autos fehlten. Keine Angst – unsere Ampera sind soweit ich weiß alle noch dabei. Nur die Slowenen habe ich bisher noch gar nicht gesehen.

Könnte mir vorstellen, dass es einige Teslas nicht bis zur nächsten Steckdose geschafft haben. Das war schon interessant zu beobachten. In den Bergen sah man sie deutlich Schwung holen vor den Kuppen und dann bis vor die Kurven rekuperieren, damit sie nur ganz kurz auf die Bremse tippen müssen und viel Schwung wieder mit raus nehmen können. Trotzdem sind sie meistens mit ca. 60 km/h unterwegs gewesen, wo wir mit knapp 100 an ihnen vorbei ziehen konnten.

Das Gute an den Ampera ist vor allem, dass wir sie immer gleich im Rückspiegel bemerken. Die Front ist wirklich super wiederzuerkennen.

Hanns-Werner Wirth ist bereits im Testmodus. Heute morgen wurden schon einmal zehn Liter Benzin nachgetankt, damit er ein Gefühl dafür entwickelt, wann der Bordcomputer voll und wann er leer anzeigt. Denn die Autos dürfen morgen ja nur mit sieben Litern Restsprit im Tank ankommen.

Eben hat er mir vorgerechnet, wie gleich die erste Wertungsprüfung ablaufen wird: In den Kurven muss er ordentlich Speed machen, darf aber auch nicht schneiden. Denn das kann bereits einige Sekunden kosten. Wir fahren 13 Meter pro Sekunde. Das heißt 100 Meter falsch die Ideallinie fahren kostet sieben Sekunden. Eine MORDS-Rechnerei.

Jetzt gehts erstmal weiter. Hoffe ich hab gleich wieder Netz…