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Entwickler-Tagebuch Entwicklung Technik

Wandlerautomatik mit mehr Effizienz – Der NIC-Trick

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Hallo, hier bei der Arbeit 😉 . Natürlich freue ich mich über solche Rückmeldungen. Ich hoffe, dass auch mein heutiger Beitrag den schmalen Grat trifft zwischen technischem Anspruch einerseits und weitgehender Allgemeinverständlichkeit andererseits.

Ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen heutzutage Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit – selbstverständlich ohne Einschränkungen bei den Fahrspaß-Kriterien wie Fahrleistungen und Komfort. Stichwort: Maximale Effizienz. Um diesen Spagat immer wieder schaffen zu können, suchen wir ständig nach Verbesserungen im Detail. Eine Lösung, mit der wir die „konventionelle“ Wandlerautomatik einen weiteren Schritt nach vorn gebracht haben, heißt Neutral Idle Control (NIC) – auf Deutsch: Neutralschaltung. Dabei gelingt es uns, das Aufnahmedrehmoment im Getriebe deutlich zu reduzieren, ohne das Anfahrverhalten zu beeinträchtigen. Mit dieser unspektakulären, für den Fahrer unmerklichen Funktion lassen sich gemäß NEFZ Verbrauchssenkungen von bis zu zwei Prozent realisieren.

Neutral Idle Control in Funktion, Beispiel Ampel Halten wir uns doch mal vor Augen, was ohne NIC im Aggregat vor sich geht – Beispielsituation Ampelstopp, Wählhebelstellung auf D(rive), Fuß auf der Bremse: Auf sich allein gestellt, bemüht sich der Drehmomentwandler in der Sisyphos-Rolle ständig, zwischen der in Leerlaufdrehzahl rotierenden Kurbelwelle und der Getriebeeingangswelle zu vermitteln. Dieser Balanceakt kostet Kraft, wobei die aufgenommene Leistung in Form von Wärmeenergie verpufft. Der aufreibende Kampf um die angemessene Dosis Schlupf macht sich als mehr oder weniger ausgeprägte Kriechneigung bemerkbar.

Mit NIC wird diesem Prozess wirksam Einhalt geboten. Sobald die Getriebesteuerung „Fahrzeug-Geschwindigkeit Null“ erkennt, reguliert das System den Öldruck der ersten Vorwärtsfahrstufen-Kupplung soweit herunter, bis diese rutscht. Von da an hält die Steuerung diesen zweiten Schlupfabschnitt, der den vorgeschalteten Wandler entlastet, auf einem per Kalibrierung definierten Idealniveau. Das geschieht mit Hilfe des Eingangsdrehzahl-Sensors und der getriebeinternen Aktuatoren in Abhängigkeit verschiedener Messgrößen wie Motordrehzahl sowie Getriebeöl- und Außentemperatur.

Dank des kontinuierlich geregelten Vorwärtskupplung-Schlupfs lassen sich nicht nur der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen in der genannten Größenordnung drücken – höherer Komfort ist ein willkommener Nebeneffekt. So führen die geringeren Lasten für die Achswellen und Motorhalterungen zu einer verminderten Geräuschentwicklung. Darüber hinaus werden weniger Leerlauf-Vibrationen über die Karosserie in den Fahrzeuginnenraum übertragen. Der NIC-Trick zahlt sich also doppelt und dreifach aus.

Kommentare (65)

  1. Frage an die Moderatoren

    Ab wann ist der Meriva als Benziner mit Automatik bestellbar.
    Bekommt die Automatikversion den Drehmomentoptimierten 1,4 l mit 200 Nm?

    MfG
    Leznem

  2. Moin, das ist doch ganz kalter Kaffee . Mein Zafira B von 2005 hatte das schon, oder irre ich mich. Vielleicht hatte man damals noch nicht diesen fancy Namen dafür, in den Leerlauf ist die AT6 jedenfalls ebenfalls von allein gegangen.

    Vor allem aber ändert das nichts daran, dass eine Wandlerautomatik – zumindest in der Form wie Opel sie anbietet – in der Stadt gnadenlos ineffizient ist. Ich halte nichts von diesem DSG-Hype, aber es gibt definitiv andere Getriebevarianten auf dem Markt, die Komfort und Effizienz wesentlich gekonnter verbinden als die Wandlerautomaten bei Opel. Da müsst ihr wirklich was tun, jetzt, wo die Käufer bei VW, Ford und Renault auf den Geschmack gekommen sind. Und das wisst ihr doch nicht erst seit gestern. Seit Jahren wird das bemängelt und ich weiß auch, dass ihr da genug im Regal liegen habt. Woran liegt’s? GM? Kein Geld?

  3. @Moderator
    Opel ist auf den richtigen Weg mit Qualität und guten Materialien die Käufergunst zurückzugewinnen und neue zu überzeugen.
    Nun ist Opel leider negativ in den Schlagzeilen obwohl die Autos in den Tests etc. ganz vorne gut abschneiden, Auto des Jahres werden und vieles mehr.
    Opel geht mit neuen Modellen und guten neuen Motoren an den Markt wie der Mokka, der auch schon sehnsüchtig erwartet wird und weitere neue Modelle sollten folgen?
    Stimmt das, dass Astra Coupe Modell-Derivate bereits den Sparsplänen zum Opfer gefallen ist obwohl es bereits 2013 erscheinen sollte? Gibt es offizielle Stellungnahmen von OPEL?
    Diese Modelle fehlen doch um bestehen zu können, Opel klein sparen kann doch nicht das Ziel sein.
    Wäre schön mal einen offiziellen Artikel dazu lesen zu können.

  4. Jetzt wenn die Opel Wandlerautomatik noch Start/Stop unterstützen würde wär mann wohl vom Verbrauch, zumindest über die NEFZ wieder ein stück näher gegenüber den Manuellen Getriebe.

  5. Aber immer noch NEFZ ranzuziehen halte ich für falsch.
    Realverbräuche interessieren den Kunden, der Rest ist nur für das Prospekt und absolut uninteressant.

  6. Automatische Neutralstellung… Da hat es bei mir auch geklingelt und ich musste an den Vectra B Automatik denken, mit dem das damalige Opel-Magazin “Start” 1996(?) für eine Getriebe-Reportage in den Pariser Stadtverkehr gefahren ist.
    Interessant wäre, zu erfahren, inwiefern sich die heutige Neutralstellung von damals unterscheidet!

  7. @ Acqui:

    Stichwort Mokka, der schon sehnsüchtig erwartet wird. Das ist in der Tat so… das Auto ist doch fertig, also los damit und nicht noch das ganze Jahr warten, was soll das?

    Übrigens, auch wenn das Design der aktuellen Innenräume stimmt, in Sachen Ambientebeleuchtung ist Opel immer noch ganz schön im Hintertreffen. Hier macht man Audi so schnell nichts vor.

    Aaaaaaaaber: Siehe da, auch im GM-Konzern ist das kein Fremdwort. Was mir in letzter Zeit schon öfter aufgefallen ist, ist, dass Buick hier coole Sachen auf den Markt bringt, auch das Cockpit des Buick Encore hat im Gegensatz zum “deutschen” Mokka eine Ambientebeleuchtung unterhalb der Zierleisten.

    Was aber ganz klasse aussieht, ist das hier, finde ich:

    http://www.worldcarfans.com/112040343054/2013-buick-enclave-face...

    Da stelle ich mich gerade den oberen Cockpit-Bereich des Insignia vor, der fast so ähnlich verläuft in Bogen-Form. Das hätte in rot klasse ausgesehen, muss ja nicht so grell sein wie hier auf dem Bild, aber die Idee finde ich klasse.

    Sorry, mein altes Laster, mein Beitrag war grad wieder off-topic. Vielleicht bietet sich das Thema Innenraumbeleuchtung/Nachtdesign aber mal hier an im Blog. Gibt sicher interessante Beiträge.

    Gruß
    Drummer79

  8. Schön davon zu lesen, denn mir is der NIC-Trick bei meinem neuen Astra J auch positiv aufgefallen 🙂
    Fuhr davor nen Astra H mit 4-Gang Automatik der im stand auch in Neutral geschaltet hat. Gut für den Verbrauch aber zügiges anfahren war da nicht mehr.
    Daumen hoch!

  9. Wie erkennt denn das NIC, das man weiterfahren will? Bremse lösen? Gas geben? Wie schnell regaiert das NIC? Stelle mir das ein bißchen kompliziert vor, wenn man z.B. gerade am Einparken ist und sich langsam rantastet. Das geht ja mit konventioneller Automatik recht gut durch das stoßweise Lösen der Bremse.

    Generell löblich, wenn man auch an den kleinsten Stellen versucht, Kraftstoff zu sparen, wobei mir eine Automatik auch mit NIC für meinen Privatwagen nie in’s Haus käme. 😉

    Ambientebeleuchtung? Oh Gott! Schon gruselig was es heute offenbar an sinnlosem Mumpitz braucht, um am Markt zu bestehen. Kein Wunder, daß die Karren immer teurer und schwerer werden.

  10. @ KUG79

    Naja, ich kann dir zwar teilweise Recht geben, was den Aufwand eines Herstellers anbelangt, um am Markt zu bestehen. Aber der Markt verlangt auch einiges.

    Und ich glaube nicht, dass sich eine Ambientebeleuchtung weder beim Fahrzeugpreis (was kosten LED nochmal schnell?) oder gar beim Gewicht eines Autos bemerkbar macht. Aber das Auge isst bekanntlich auch mit.

    Daher finde ich es schon toll, wenn es sowas gibt. Da verzichte ich dann wirklich lieber auf Spots hinter dem Türaußengriff, denn dort sitze ich nicht. Und den Türgriff finde ich gerade noch so. Aber im Innenraum findet das Auto-“Leben” statt. Da kann es doch dann ruhig etwas mehr sein…

    Gruß
    Drummer79

  11. Schön das ich motivierend gewirkt habe. 🙂 Ja, es ist allgemeinverständliche Technikerklärung. Bei welchem Getriebe kommt denn der NIC-Trick zum Tragen? Bzw. seit wann ist das eingebaut?

    Die folgenden Fragen von KUG79 habe ich auch:
    “Wie erkennt denn das NIC, das man weiterfahren will? Bremse lösen? Gas geben? Wie schnell regaiert das NIC?”
    Das ist auch ein bißchen die Frage nach der Hysterese.
    Kann/muß man dann (bei ganz horizontaler Standfläche) stehenbleiben ohne mit dem Fuß auf der Bremse zu bleiben? Das Kriechen (Stau, Einparken, Anfahren bei Steigung vor Ampel u.ä.) des Autos ohne(!) weiteres Gasgeben ist doch gerade ein wichtiger Vorteil von Automatikgetrieben.

    Zu den Doppelkupplungsgetrieben bei kleinen(!) Motoren hab ich keine Meinung. Zumindest bei Alfa im Mito hat das TCT letztens ganz gut gefunzt. Ist ja auch GM. (Dort spart man sogar schon die Einlaßnockenwelle ein. Sehr genial und zukunftsträchtig.) So schön/angenehm wie eine richtige Automatik war es aber nicht.
    Aber bei größeren Motoren mit richtig Leistung und Drehmoment habe ich eine Meinung: Bitte bei den Wandlergetrieben bleiben!

    Man sollte etwas nicht bloß deshalb auch bauen WEIL andere es bauen, sondern höchstens OBWOHL andere es auch bauen. Wer richtig sparen will, der kann/muß eben selbst die Hand an den Schalthebel legen. Ich denke, eine gute moderne Wandlerautomatik ist nur durch eine noch bessere Wandlerautomatik zu ersetzen. Und langlebig muß sie sein. So wie es das AF20 war. Erst recht ohne “Getriebeölspülungen” alle 60tkm oder so. Ein Doppelkupplungsgetriebe macht eher Sinn, wenn man die Beschleunigungszeiten reduzieren will. Aber wenn das Ding ständig hoch-runter-hoch-runter… schaltet ist das auch nicht so toll.

    Warum hat eigentlich (wenn ich richtig informiert bin) der Diesel noch die alte und nur der Benziner die neue Automatik? Geht es da nach dem Motto: “Never change a winning team” bzw. ungekehrt “Ein neues Spiel ein neues Glück”?

    Leider haben die Opelleute vor Ort es bisher nicht geschafft, mir ein einen Astra mit A20DTH und dem AF40 für eine Probefahrt zu besorgen. (habe mehrere Händler durchtelefoniert) Wahrscheinlich würde sich für mich ein Diesel sogar rechnen. Auch der A16LET mit dem moderneren (und leichteren) 6T45 interessiert mich alternativ. Aber der Motor gilt auch schon mit manuellem Getriebe nicht als sparsam. (vielleicht auch weil der Astra zu viel wiegt) Und mit Automatik kauft den scheinbar (fast) niemand – und stellt sich kein Händler den hin. (wodurch die Verkaufszahlen auch nicht gerade wachsen)

    In wie weit ändert das “flexride” das Verhalten der Automatik? (Ersatz für den damaligen Sportknopf?) Mir geht es dabei hauptsächlich um passive Sicherheit beim Überholen. (nicht so sehr um Fahrspaß, der beim heutigen Zustand der Straßen und dem Verkahrsaufkommen ohnehin kaum noch aufkommt)

    Schönen Tag noch

  12. Hallo liebe OPEL Fans,

    ich weiß das dies out of Topic kommt, aber wie seht ihr die momentane Entwicklung bei OPEL? Ich finde es schade, dass die “Mutter” unsensibel mit ihrer Marke umgeht, nur weil Sie ihr nicht tagtäglich auf der Straße begegnet. Eurpa funktioniert anders als Amerika, wo man Leute nur durch den Austausch eines Labels blenden kann- das sieht man auch bei der amerikanischen Mode, welche kaum innovativ ist.

    Ich merke bei mir leider wie so langsam die Loyalität schwindet. Man hat als Fan mitgefiebert als es um die Krise ging. Insignia und Co haben Signale gesetzt, nun scheint alles aber wieder zu stagnieren. Ich denke es ist wichtig für OPEL Imageträger auf den Markt zu bringen wie der Insignia udn der GTC es tun. Das Herz flammt allerdings gerade bei Lifestyle Autos auf, der Gattung echtes Coupé, Roadster oder “Luxus”-Geländewagen ala Evoque.

    Mich haut der Astra als 5 Türer in normaler Ausstattung nicht um… Ich hoffe, dass die Existenzgeränge-welche langsam wirklich nerven und zur Gleichgültigkeit leider führen-aufhören und nur positive Volltreffer anzutreffen sind. Das OPEL in vielen Vergleichstest immer der Konkurrenz überragend davon fährt. Sei es beim Motor, beim Verbrauch oder bei der Qualität… ich hoffe drum und drücke unserer Marke die Daumen

  13. @toby
    ist bereits Konfigurierbar in Opelkonfigurator. Neben dem Graphitschwarz kostet es 2.300€ mehr – wenn ich die Zahl noch richtig in Erinnerung habe

  14. @ KUG79 und mirfaelltkeinnameein: Der NIC-Trick funktioniert auf Bremsdruckbasis. Das System erkennt, wenn der Fahrer den Fuß lupft, und interpretiert das als Befehl, den Gang einzulegen. So wird sichergestellt, dass die Kupplungen beim Anrollen des Fahrzeugs angelegt sind – Anfahrruck Fehlanzeige. Die NIC-Reaktionszeit bewegt sich im Millisekundenbereich.

  15. @ mirfaelltkeinnameein: Der NIC-Trick wirkt in all unseren Planetenautomaten. Die Hysterese bei der Aktivierung und Deaktivierung von NIC ist frei kalibrierbar. Einflussparameter wie Außentemperatur, Getriebetemperatur, Verschleiß usw. machen das Ganze zu einer recht komplexen Angelegenheit. Auf die saubere Abstimmung kommt es an. Und die gelingt nur absoluten Spezialisten, vor denen ich höchsten Respekt habe.

  16. Hallo,

    eine Frage an die Moderatoren:

    Warum ist es nicht möglich beim Zafira Tourer für die Benziner mit StartStopp Funktion das OPC-Line Paket zu bekommen ??
    Ist ab der Sommerpause eine LPG Version ala Astra J geplant ?

    MfG
    Renè

  17. @Georg Bednarek: Danke für die Erklärungen zum NIC.

    @Drummer79: Ja, ich glaube auch nicht, daß das Ambientelicht viel ausmacht in Gewicht und Preis aber es ist für mich nur eines von vielen unnützen Dingen, die sich halt summieren… mein Vater hat sich letzt (halb im Scherz) beschwert: “Heizbare Sitze, heizbares Lenkrad, aber der Schaltknüppel ist immer noch kalt!” Und ich dachte nur “WAS? LENKRADHEIZUNG??? Im Winter hab’ ich Handschuhe im Auto liegen!” Und mein neuestes Hassfeature: Elektrische Parkbremse! WTF??? Dazu die ganzen Assistenzsysteme, hierzu passt der Ausspruch eines Bekannten, selber Ingenieur: “Die Autos heute werden immer mehr für dumme Leute gebaut.” Das schlimme ist, das man damit auch künstlich einen Bedarf generiert. Besonders üble Auswüchse treibt das immer in Autotests, wo Opel leider sehr oft ein Minus für “magere Serienausstattung” bekommt und das ungeachtet der Tatsache, daß der Preis ausstattungsbereinigt eigentlich immer niedriger als bei der Konkurrenz ist. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Für mich ist sowas doch eher ein Pluspunkt, da man bei Opel meist (noch) die Möglichkeit hat auf den ganzen unnützen Blödsinn zu verzichten, den die Konkurrenz einem schon im Basismodell aufdrückt und entsprechend einpreist.

    @Josh: Ich sehe momentan mit Sorge das wachsende Badge-Engineering bei Opel, indem immer mehr völlig markenfremde Autos als Opel verkauft werden. Im Nutzfahrzeugsektor ja schon länger, wobei das noch zu verschmerzen war, weil vorher schlicht nicht vorhanden.

    Frontera, Montery, Campo, auch der Agila A war ein Beispiel, an sich allerdings ein klasse Auto. Ich hatte selber mal einen, der frass ein ganzes Schlagzeug plus Reisebett, Gepäck für zwei Personen und die zwei Personen selbst. Gut der Dreizylinder war ‘ne ratternde Nähmaschine aber er hat sich bewegt.

    Später kam der Agila B, und jetzt kommen langsam durch die Hintertür die umgelabelten Daewoos (Antara und Mokka) letzterer vielleicht noch hier entwickelt, aber in Korea gebaut, besonders enttäuscht mich der Combo… ist halt ein Fiat, kein Opel, auch wenn mir von einem der Opelmitarbeiter hier gesagt wurde, daß er von Opel entwickelte Teile aus der Zeit der Kooperation enthält.

    Kürzlich hat wohl irgendein GM-Manager in einem Interview mit einer amerikanischen Autozeitung sinngemäß gesagt: “Den Arbeitern und der Fabrik ist es egal, welchen Markennamen man vorne auf das Auto klebt”, vor Jahren, zu zeiten von Lopéz soll ein anderer GM-Manager mal gesagt haben “Den leuten reicht es wenn Ihre Autos halbwegs funktionieren und sie von A nach B bringen”. Quellen hab’ ich leider keine, aber prinzipiell beschreiben beide Zitate die jeweiligen Probleme ganz gut. Damals hat man völlig verkannt, wie essentiell Qualität für den Erfolg auf dem europäischen und vor allem deutschen Markt ist, heute verkennt man, daß eine Marke in Europa eben mehr als nur ein Name ist.

    In Amerika ist Badge-Enigineering schon lange völlig normal, nicht umsonst hat man da zig Marken bei nur drei echten Herstellern. Und ironischerweise hat man bei GM auch Jahrzehnte von Rüsselsheimer Entwicklungsarbeit profitiert. Mein Lieblingsbeispiel: C-Ascona. Wen’s interessiert, der suche mal nach “J-Car”, das war der Ascona C, der in den USA als Pontiac, Buick, Chevrolet, Oldsmobile und Cadillac verkauft wurde, auch in Brasilien, Australien und Japan gab es entsprechende Derivate.

    Eine Frage, die mir bisher auch niemand beantwortet konnte, wie man sich über die mangelnde Auslastung der hiesigen Werke beschweren kann, aber neue Modelle in Korea und der Türkei bauen lässt.

  18. GM soll mal ruhig versuchen OPEL durch chevrolet zu ersetzen. Dann werden die relativ schnell feststellen, dass das auf dem alten Kontinent nicht funktioniert.
    OPEL muss bleiben! Mein neuer GTC fährt sich traumhaft und in ein paar Jahren soll der nächste auch wieder ein neuer OPEL werden.

  19. Tja, dass ist alles schon sehr traurig. Außerdem macht das den Kunden schon sehr nachdenklich, wenn der Absatz plötzlich um 12% einbricht. Mein Entschluss steht aber bereits fest, unabhängig von den künftigen Entwicklungen werde ich Ende 2013 zu einer Marke aus Bayern wechseln. Trotzdem wünsche ich Opel aber natürlich alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

  20. @Astra Naut: Wenn Hyundai und Kia so enormes Wachstum u.a. in der EU generieren können, dann ist es für Chevrolet nicht unmöglich. Ein anderes Beispiel ist Dacia. So festgesetzt ist der Markt nicht. Es werden noch viele Kleine emporkommen und Großen gehen bis wir beamen können 😉 .

  21. Wann wird eigentlich mal das unfähre VW Gesetz gekippt?

    Ich meine GM könnte dann ja mal den kompletten VW Konzern aufkaufen 😉

    Und dann Staubsauger mäßig aussaugen…

    Käme doch bestimmt nicht schlecht…

    Mfg

  22. Chevrolet wird von GM ja auf der ganzen Welt als generische Marke benutzt. In Europa werden damit die Daewoos verkauft. Die verstärkte Marktpräsenz in Europa in Zeiten in denen Opel um’s Überleben kämpft ist natürlich aus Sicht letzterer fatal.

    Als Problem sehe ich auch, daß Opel in Europa nicht als Nobelmarke angesehen wird. Der gefühlte Abstand von Chrevrolet/Daewoo zu Opel ist zu klein und daß die Daewoos direkt neben den Opels im Autohaus stehen ist auch nicht gerade verkaufsfördernd für letztere. VW hat ein ähnliches Problem mit Skoda, die haben sie letztendlich auch eingebremst, als sie mit dem Superb zu hoch hinaus wollten.

    Und man darf auch nicht vergessen, daß VW, Mercedes, BMW und co. nicht so glänzend da stünden ohne die außereuropäischen Märkte, die Opel ja verwehrt sind.

    Schade, Basti. Denn die Qualität stimmt eigentlich und noch gibt es sie ja, die “echten” Opel… Corsa, Astra, Zafira, Insignia, alles richtig gute Autos. Und solange das so ist, werde ich der Marke auch treu bleiben.

    Sorry @Moderation für den wieder mal themenfremden Beitrag, wir driften immer wieder in dieselben Diskussionen ab. Aber es zeigt auch die Sorge der Fans um “ihre” Marke und das ihnen nichtalles egal ist.

  23. Das ist so ja nicht ganz richtig. Opel stößt jetzt neu auf außereropäische Märkte vor. Da habe ich neulich eine Reportage dazu im Internet gefunden. Da wurde den Zukünftigen Zuständigen der jeweiligen Länder in Rodgau Dudenhofen mit allerlei leckeren Opelmodellen der Mund schon mal gehörig wässrig gemacht.
    Zum Thema:
    Ich vermisse bei Opel den Schritt zur feineren Abstufung. 7-Gang; 8-Gang Wandlerautomaten bietet die Konkurrenz schon lange an. Sie sind effizienter und schaffen mehr Raum, den Motor möglichst immer im effizientesten Bereich laufen zu lassen. Ferner sind die Start-Stopp-tauglich. Man fragt sich schon, warum NIC (offenbar gar nicht so neu) kommt und Start-Stopp nicht. Da wird quasi ausgekuppelt, aber die Maschine läuft weiter… Ich sehe da keinen entscheidenden Vorteil. Mit Verlaub: 2 % Einsparung… Das ist nicht viel. Im Vergleich zum äquivalenten Handschalter frisst der prinzipbedingte Mehrverbrauch der Wandlerautomatikversion diesen “Vorteil” wohl nicht nur wieder auf, sondern vielmehr wird der Wandlerautomat immernoch merklich mehr verbrauchen, als der Handschalter… Mcih überzeugt das irgendwie nicht…

  24. @KUG79:

    Das Problem ist, das die Karossen der süddeutschen Fraktion auch günstiger werden, auch sehr sportlich sind und teils noch etwas schicker in der Materialanmutung sind. Ich fahre mittlerweile auch BMW. Die modernen OPEL sind finanziell teils noch nicht erreichbar und wenn ich einen Vectra B mit einem E46 vergleiche, Designtechnisch Welten. Der Insignia ist fast perfekt, aber es fehlen Massentaugliche Imagewagen, alla 2Sitzer (MX 5 Gegner) GT (leider kein echter OPEL) und Speedster (leider nicht Alltagstauglich und teuer) bringen nur ein kelines Imageglimmen zum vorschein. Modelle die täglich auf den Straßen erscheinen und dabei noch den Nachschaufaktor mit sich bringen (Z4,….)bringrn einen Imagewandel hervor, zusammen mit einem Imagekontext via Hollywoodfilme(glaubhaftes Product Placement).

    Die Erfolgsfaktoren des Insignia sind doch folgende:
    -Luxusdesign, welches man bei Premiummarken oder Luxusmodellen vermutet)zum verglecihweise günstigen PReisleistungsverhältnis
    -große fast durchweg schicke Alufelgen
    -DVD Navi mit “Drehschaltknauf in der Mittelkonsole+
    -hoher Mitteltunnel wirkt immer luxeriös
    -wertiges Cockpit und wertiger Materialmix
    -moderne Assistenzsysteme und Luxusausstattungen (Nappaleder,Infinity Soundsystem)

    Was dem Insignia noch an Feinschliff fehlt:
    -noch solidere Verarbeitung (Dekorleiste seitlich der Mittelkonsole nicht passgenau-Lücke zwicshen Dekorelement und der Seitenverkleidung)
    -schickere Halogenscheinwerfer (nur AFL+ sieht gut aus-offene Augen)
    -hochwertigere Dekorelemente
    -ganz wichtig: Motoren auf dem neusten Stand in Hinblick auf Verbrauch und Kraftentfaltung (Durchzugsstark im breiten Leistungsband und dennoch verbrauchsarm)-> Dieser Verbrauchsfaktor schmerzt bei der Preisentwicklung für Treibstoffe

    Ich hoffe, dass diese Anregungen ans Marketing weitergeleitet wird.
    LOB & KRITIK bringen den Erfolg

  25. Die Beschreibung vom sog. “NIC-Trick”, ließ mich wie Vorredner auch an längstens bekanntes für den Leerlauf erinnern.
    Ist das selbe gemeint ja/nein, wenn letzteres, dann bitte noch eine Differenzierung aufzeigen.

    Und darüberhinaus, wohin geht’s denn weiter, bleibt’s “nur” bei den 6-Gang-Wandlern ?!?

    Zu dem OT vom Mokka, joh, die Erlkönige fahren + stehen u.a. beim OBI nebenan rum.
    Da fragt man sich woran hängt’s für den Serienstart noch ?!
    Mit Antwerpen wär’s wohl örtlich + zeitlich näher zum Serienstart gewesen ?!
    Nicht zu vergessen vom Image-Gewinn, europäische Fertigung, wie sie längstens koreanische Widersacher vorweisen können !(!!..)

  26. Wieso kommt eine Wandler-Automatik für den Meriva-Benziner (vermutlich) erst nach 2 Jahren zum Modellstart auf dem Markt ???!???

    Ok, er hat so oder so schon viele Meriva-A-Kunden angesprochen und zum “Austausch” bewogen.
    ABER….für anspruchsvolle Neukunden (s. meine mehrfach erwähnte B-Klasse/Benz-Kunden-Begegnung) war/ist sowas, sorry, träges aufstellen ziemlich “ätzend” !

  27. Man könnte jetzt freilich zu Gute halten, beim Mokka wird zumindest an optionaler Ausstattung vieles besser (ggü Meriva-B) gemacht.

    ABER…auch hier bleibt es doch noch abzuwarten wie man sich / den Wagen dazu anbietet !
    Ingenieure tun ihres mögliche, das Marketing…..?!

  28. @ didi: Da verstehe ich allerdings auch nicht, warum man sich über nicht ausgelastete (deutsche) Werke beschwert. Den Mokka könnte man genauso gut in Bochum bauen. Und ich denke, dass dann die Kosten für den Transport, etc. noch geringer wären.

  29. Wie man so hört und liest sind die Leute von dem Prodiktionsort “Korea” nicht wirklich begeistert. Letztens habe ich bei meinem FOH ein Gespräch mitbekommen:

    Kunde: Wo wird denn der Mokka gebaut??
    Verkäufer: In Korea.
    Kunde: Dann kann man das ja auch schon vergessen.

    Auf Anfrage sagte mir mein FOH, dass schon eine hohe Nachfrage für den Mokka bestünde. Da fragt man sich wirklich, warum es noch nicht los geht?!

  30. @ Felix:

    Letzteres habe ich mich auch schon gefragt… die Autos werden auf irgendeiner Messe vorgestellt und dann dauert zum Teil noch ein Jahr, bis man ein solches Modell kaufen kann. Bestes Beispiel der neueren Zeit war der Ampera, der bereits auf der IAA 2009 stand. Da hat man sich damals auch gewundert, was das soll. Und man sieht ihn immer noch nicht auf den Straßen. Vermutlich auch, weil man für knapp 50.000 Euro einen fast voll ausgestatteten und vor allem vollwertigen Wagen aus gleichem Hause (Insignia) bekommt, E-Technik hin oder her. Für das Geld will ich ein AUTO und keine Ami-Schleuder! Aber hier soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

    Und mit dem Mokka ist es doch nicht anders, das Auto ist doch fertig und wurde vorgestellt, also dann: Auf den Markt damit. Diese Verzögerungen sind marketingtechnisch ein Schuss in den Ofen. Die Leute sind dann heiß auf das Auto, wenn es präsentiert wird und nicht erst Monate später plötzlich wieder.

    Gruß
    Drummer79

    PS: Und bitte bitte endlich neue (mehr) Lackierungen für Astra, Zafira Tourer und Insignia. Es fehlt ein gescheites Blau Metallic, ein sattes Dunkel-Rot-Metallic und beim Insignia durchaus auch ein gediegenes Dunkel-Grün-Metallic, nicht sowas Seltsames wie Seegrasgrün usw…

  31. @ Drummer79: Außerdem finde ich es immer wieder lustig, warum die neuen Modelle in Österreich und der Schweiz früher zu konfigurieren sind oder man früher die Kataloge downloaden kann. Auf opel.ch kann man sich sogar schon eine Vorab-Broschüre vom Mokka herunterladen.

  32. Nun ja, allein was in Messe-Präsentation bereits seriennah ausschaut
    (als Concept tituliert, nur noch weniger Show-Merkmale aufgehübscht), ist hinter der Bühne, in Entwicklung/Validierung nicht zwingend serienfertig.
    Das sind zum Teil ziemlich wacklige Prototypen (die Türen bleiben zu), handgebaut und abzählbar.
    Ford hat sich dieser Vorab-Präsentationen von, teils über 1 Jahr, aber auch um so mehr verdingt (!), siehe:
    C-(Grande)Maxe, Focus (-Derivate), als auch B-Max und Explorer (US-Verkaufsstart bereit)/Kuga (Europaversion noch längstens nicht)

  33. Zum Ursprungsthema NIC, weil hier viele sagen “Alter Hut!”, ich glaube, der Autor wollte gar nicht behaupten, daß das etwas bahnbrechend neues ist, sondern das Feature nur für Laien verständlich erklären, was ich sehr löblich finde. 😉

    @Lehmann: Wenn das so ist, ist das erfreulich. Allerdings werde ich erst jubeln, wenn es wirklich soweit ist. 😉

    @Josh: Bezüglich der “Passgenauigkeit” muß ich Dir teilweise recht geben. Der Astra meines alten Herrn hat ein ähnliches “Problem”. Da fluchtet der Abschluß des Armaturenbretts nicht exakt mit der Tür. Das macht den Astra zwar nicht zum schlechteren Auto aber es gibt genug Spaltmaßfetischisten, die stören sich an solchen Details. Also entweder man verzichtet auf solche Zerklüftungen oder man achtet peinlich genau auf die Einhaltung der Fluchten.

    Der Speedster war ein echter Sportwagen. Schön leicht, gescheites Fahrwerk, guter Motor. Nur die Kunststoffkarosserie war’n bißchen klapprig. Und leider haben sie ihn durch die Asphalttrennscheiben auf der Vorderachse etwas kastriert. Dem Neuzeit-GT konnte ich nie viel abgewinnen. Mit knapp anderthalb Tonnen war er mehr als anderthalb mal so schwer wie der Speedster, ‘ne typische Ami-Kutsche eben. Als Nachfolger des Ur-GT sehe ich allerdings keinen von beiden, das war in meinen Augen eher der Tigra, da er dem Konzept des Originals am nächsten kam.

    Zum Thema Start- und Stop: Ich halte da nicht allzu viel von und denke, daß das momentan einfach der Druck des Marktes ist, daß man sowas anbieten muß plus natürlich das Feilschen um die letzten Gramm CO2. Aber auch das ist eigentlich ein uralter Hut. VW hatte das in den 80ern schon und auch Opel hat es mit dem ersten Facelift 1984 am C-Ascona als Extra eingeführt, beim zweiten Facelift flog es wieder raus, ist halt schon doof, wenn nach drei Jahren schon der erste Anlasser durch ist. Wobei ich einfach mal hoffe, daß heutige Aggregate entsprechend ausgelegt sind.

    Und ich schließe mich Drummer79s Wunsch nach mehr schönen Farben an. Ein sattes blau, schönes Dunbkelrot und krätiges Grün (nicht nur für den Insignia) wären wirklich mal von Nöten. Ich kann dieses Standardsilber an jeder zweiten Karre einfach nicht mehr sehen. Und (ich wiederhole mich) am Astra GTC sähe auch das Apfelgrün vom Corsa garantiert scharf aus.

  34. @ didi:

    Aber dann stelle ich doch so was Wackeliges nicht auf die Messe, wenn die Serienreife noch so fern liegt, dass ich nicht mal einen Prototypen präsentieren kann, an dem zumindest mal die Türen aufgehen oder wo man sich mal reinsetzen kann, selbst wenn der dann noch nicht fahrbereit ist. Das ist doch marketingtechnisch gesehen ein bisschen lächerlich, oder meinst du nicht? Nachvollziehbar ist es für mich als Laie zumindest nicht. Und ich glaube, 90 % der Messebesucher sind Laien, die einfach ein Auto unmittelbar nach der Präsentation auch kaufen wollen, wenn sie sich dafür interessieren.

    Da werden die potentiellen Kunden angeheizt mit toller Präsentation, allem möglichem Brimborium und wollen im allergünstigsten Falle gleich bestellen und dann heißt es: “Moment, der kommt erst in anderthalb Jahren auf den Markt…” Das kann es ja dann wohl auch nicht sein, denn dann gehen viele Käufer kurzerhand zur Konkurrenz, wo es ähnliche Modelle eventuell bereits gibt. Das meinte ich damit.

    Und wie auch Felix schreibt… warum werden hier Länder wie die Schweiz bevorzugt? Nix gegen die Schweiz, aber ich meine allein diese Vorgehensweise…

    @ KUG79:

    Thema Spaltmaße im Cockpit, da geb ich dir absolut Recht. Es ist mittlerweile echt ein Unding, dass der Übergang vom Cockpit zur Tür im Astra einfach nicht passt. Was brauch ich dann ein solch tolles Design mit umlaufendem Bogen, wenn man noch nicht mal dazu in der Lage ist, das anständig zu verbauen? Die Lösung wären vielleicht auch mal Langlöcher an der Befestigung der Türverkleidung, um solche Versätze ausgleichen zu können. Aber das wäre vermutlich zu einfach.

    Thema Außenlackierungen: Genau das meine ich. Du sprichst mir aus dem Herzen. Die meisten neuen Opel sind Argonsilber oder Graphitschwarz oder vor allen Dingen Karbongrau. Ich kann es nicht mehr sehen…

    So, dann mal schöne Woche an alle.

    Gruß
    Drummer79

  35. Ich finde Die Politik, dass neue Modell meistens im Winter eingeführt werden, ausgesprochen dämlich! Bei Ekelwetter und früher Dunkelheit macht es keinen Spaß Autos anzuschauen. Warum nicht im Frühling? Oder Frühsommer?

  36. Weil da alle im Biergarten rumhängen und die Werbung im TV nicht sehen. 😀

    TV gibt es für Insignia auch nicht 🙁 Bei den Buicks gibt es richtig geile Menüführung usw. Tiptop 🙂

  37. Wann wird Opel endlich ein DSG verbauen. Selbst die Koreaner schicken sich an, das jetzt in ihre neuen Modelle zu verbasteln. Schade, dass Opel den Trend irgendwie verpasst.
    Opel Astra GTC OPC mit DSG und ihr hättet mindestens ein Auto mehr verkauft. 😉

    Gruß
    dergrenni

  38. Wo ist denn das ein Trend? Wenn Mercedes und BMW ihre Autos ohne DKG an den Mann bekommen (abgesehen von Ausnahmen wie M3 und SLS), ist es doch bei Opel kein Fehler. Aber in der Presse geistern schon Meldungen rum, daß mit dem neuen Corsa auch ein DKG kommen soll.

  39. Kein “geistern”, sondern von Herr Stracke persönlich (im Interview) für den nächsten Corsa/2014 angekündigt !

    “http://www.auto.de/magazin/showArticle/article/71403/Opel-Chef-Stracke-Wir-sind-sehr-stolz”

  40. Die Ausnahmen bei den anderen Hersteller weiten sich aber auch immer weiter auf.
    Bei Benz ist auch die B-Klasse mit einem “7G-DCT automatisiertes Doppelkupplungsgetriebe” zu haben !
    Darüberhinaus auch bei den direkte(re)n Wettbewerbern wie FORD, Renault, Peugeot etc. !!

  41. Ich möchte mich auch noch mal kurz zu den hier angeführten Detailschwächen äußern:
    In der Tat gibt es sowohl beim Insignia, als auch beim Astra Auffälligkeiten hins. der teilweise verwendeten Materialien und der Passgenauigkeit. Das Problem mit den Materialien könnte man theoretisch recht schnell abstellen-nur leider setzen hier die Rechenstrategen schnell den Rotstift an. Bei der Passgenauigkeit sieht das schon etwas anders aus: Wie es bereits schon anklang, stellen die ausgefallenen Formgebungen der Opel Interieurs hier eine große Herausforderung dar. VW löst dieses Problem anders: Das Design ist quasi durch Parallelen und rechte Winkel geprägt. Langweilig aber sehr präzise.

  42. @ rantanplan:
    Mercedes und BMW sprechen in erst Linie eine Käuferschicht an, für die ein modernen Wandlerschaltautomat genau das richtige ist! Im Kleinwagensegment wie auch der Kompaktklassen sind diese jedoch äußerst ineffizient. Hier ist das DKG genau richtig, denn es bietet die Effizienz eines konventionellen Schaltgetriebes und den Fahrkomfort eines Wandlerschaltautomaten.

  43. Jepp, bis zur Kompaktklasse würde ich auch mal vermuten, dass man zu Alternativen ggü dem “Wandler-Trumm” streben sollte.
    Wobei ZF es ja mit 9-Gang hier noch weiter treibt/treiben will…

    “http://www.heise.de/autos/artikel/Quer-Einstieg-Neungang-Automatik-von-ZF-1175318.html”

    Insbesondere gerade für den Front-Quer-Einbau !!!

  44. Ich hätte es gerne, dass eine Automatik Verbrauchs- und Sprintwerte, sowie Höchstgeschwindigkeit wie beim Schalter hat – ich würde wohl recht fix zuschlagen 🙂

    9-Gang ist echt hart… Ich weiß das mancher LKW 18 Gänge hat.

    Kann hier ein Mod mal genau beschreiben in wie weit mehr Gänge für Sparsamkeit sorgen?
    Ich denke immer, wenn ich hochschalte geht die Drehzahl runter, weil das Getriebe länger übersetzen muss. Dadurch sinkt der Verbrauch bei gleicher Geschwindigkeit, die Folge wäre:
    Geringerer Sprung der Drehzahl nach unten –> Getriebe muss nicht “sehr viel länger” übersetzen –> Spritverbrauch geht weniger nach unten

    Ich schätze aber, dass ich in diesem Moment zu “kleinkariert” denke.
    Was wohl eher das Ziel sein dürfte ist wohl, dass das Getriebe bei 2000RPM hoch schaltet und bei 1750 ankommt (Diesel Drehmoment maximum) oder so ähnlich?

  45. Fährst du Fahrrad ?!
    Dann weißt du um so spürbarer um das bescheidene/menschliche “Drehzahlband” und wieso hier viele Gänge um so sinnvoller sind.
    In vernünftiger Abstufung und ausreichender Spreizung.
    Neben einer 27-Gang-Kettenschaltung ist es dann z.B. gerade auch eine 14-Gang-Getriebenabe (Speedhub von Rohloff), die hier satt aufträgt !

  46. Kann man die automatische neutralschaltung auch ausschalten ? und wenn die erste vorwertskupplung rutscht hat man dann irgend einen verschleiß ? das anfahren zum beispiel beim astra j 1,6t automatik ist im manuellen modus schöner da man sofort weich beschleunigen kann im modus D muss man weder kurz warten oder es gibt einenen kleinen ruck .

  47. Für den Meriva gibt es jetzt ja endlich auch eine Automatik i.V.m Benziner !
    2 Jahre warten, unglaublich. Und dann….

    ….wieder diese typ. deutlichen Liter-Mehrverbräuche ggü Schaltgetriebe, allein laut Zyklus-Angaben.

    Wieso können hierzu andere Hersteller besser(e) “täuschen”/technik anwenden ?!?)

    ….keine Start-Stop-Automatik

    Sollte das nicht Stand der Technik sein, bei einer “neuen Automatik-Generation” !!?

    Ich will gar nicht (erst) ein Doppelkupplungs-Getriebe als ultimative Lösung beschwören, nein !
    Denn gewiss kann ein feiner, moderner Wandler da sicherlich noch vieles/besseres auf Jahre bieten.

    Aber so manches, s.o., kann man mindestens als Außenstehender (/Laie) nicht mehr wirklich nachvollziehen, ja sogar ggü anderen noch “verteidigen” !

  48. Mein Kommentar bezog sich auf die heutige Meldung, siehe:
    “http://media.gm.com/media/de/de/opel/news.detail.html/content/Pages/news/de/de/2012/opel/06_04_opel_meriva.html”

  49. Im Stand “Neutralschaltung” und “NIC” ist was ganz anderes! Die, die hier meinen ihr 5AT hätte schon “NIC” kann ich beruhigen: Es hat keine echte NIC. Die Neutralschaltung entspannt die Kupplungspakete komplett, der Öldruck sinkt gegen Null und der Wandler dreht drei – lediglich die Ölpumpe erzeugt den Grunddruck für die Kühlung bzw. Funktionsfähigkeit des Wandlers.

    “NIC” ist ja was völlig anderes, denn hier wird schlicht der Gang geschaltet gelassen und der Hauptdruck wird abgesenkt – und zwar soweit, dass die Kupplungspakete praktisch entspannt rutschen können, ohne extreme Hitze zu erzeugen – aber auch so wenig, dass der Motor praktisch frei dreht. Eine Verzögerung ist dann nicht mehr vorhanden, weil im Brems-Tipp-Moment nur der Hauptdruck per PWM-Regelung angezogen wird, die Kupplungslamellen packen und der Wandler ein “Gegengewicht” bekommt. Das ist duetlich schneller, effektiver und im letzten Moment auch einfacher als die Neutralschaltung im Stand.

  50. Ich fahre einen Astra J 1.4 Turbo Automatik Bj 2013.Meine bisherigen Fahrzeuge hatten alle Automatikgetriebe.Was mir sofort auffiel und da unterscheidet sich die Meinung der Opel Fachleute zu meiner ist, das sich der Wagen in Standsituation bei gedrücktem Bremspedal und Wählhebel auf D bewegt,leicht wippt.. Ich als Fahrer spüre,wie irgendetwas im Auto arbeitet.Ein unregelmäßiges ,leichtes,aber doch spürbares pulsieren.Es stimmt,das Vibrationen im Stand geringer sind,als bei herkömmlichen Wandlerautomatikgetrieben und der Verbrauch im in D Stellung im Stand geringer ist,aber merklich ist die neue Technik eben doch.Entweder ist bei meinem Getriebe etwas nicht in Ordnung,oder ich muss mich daran gewöhnen

  51. Ich bin im Moment bei 7.2 Liter Durchschnittsverbrauch laut Bordcomputer.Bin ein eher defensiver Fahrer und fahre ca. 70%Stadt 30% Landstrasse.Da der Wagen erst 2000 KM Laufleistung hat,wird sich der Verbrauch noch etwas nach oben verschieben.Trotzdem bin ich damit sehr zufrieden

    • Das wäre bei dem, Benziner und Streckenprofil ja noch tragbar.
      Doch wieso umgekehrte Prognose, “…erst 2000 KM Laufleistung hat,wird sich der Verbrauch noch etwas nach oben verschiebe..”, es sollte sich doch bessern, wenn eingefahren, dass der Verbrauch sinkt !

  52. Mein Zafi ist jetzt im 15ten Betriebsjahr. 1,8 115PS 4 Stufen-ATM.
    Bin hoch zufrieden. Komfortabel,leise etc. Spritverbrauch 7,5 bis 11,2.
    Warum hat sich kaum was getan beim CO2 nach über 15 Jahren von 204 auf 169 beim Meriva 1,4 mit 140PS ? Dies sind keine Welten! Warum baut man keine easytronic mehr? Sind leichter und billiger! Gingen die alle kaputt?

    • Tja – weil ein Meriva-B bis auf 3cm so lang ist wie deiner. Irrwitzig breiter wurde, nicht wirklich leicht (er).
      Easytronic erfüllt(e) nicht zwingend die (Komfort) Erwartungen die man mit (wandler)automatik verbindet.
      Aber für das anstehende Corsa-FL ist wohl wieder so etwas angedacht !

  53. Mein ASTRA G aus Bochum mit dem japanischen AF 13- Getriebe hat NIC schon seit 220.000 km.
    In der Zeit hat VW schon Tausende von Fahrern mit defekten DSG-Getrieben auf den Kosten sitzen gelassen.
    Auf der Autobahn fehlt leider ein 5. Gang.
    Ampel zu Ampel-Betrieb kostet 0,5 l/100 mehr. Die Wandlerüberbrückung tut ansonsten einen guten Job.

    Aber allein beim Anfahren an der Ampel müßte bis 80 km/h ein Schein-Geländewagen 260 PS mitbringen um die gleiche Beschleunigung zu generieren.

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