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Ampera Mobilität

Opel hat’s gemacht – Reinhold Messner im Interview

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Reinhold Messner im Ampera Welches Auto fährt ein Mann, der als erster auf alle Achttausender ohne Sauerstoffflaschen gestiegen ist, der die Wüste Gobi und die Antarktis durchquert hat? Einer, der sich seit über 20 Jahren aktiv für ökologische Verantwortung einsetzt? Ganz klar, ein Pionier wie Reinhold Messner fährt den Opel Ampera. Zumal er der Marke seit vielen Jahren verbunden ist. Bereits in den 90er Jahren fuhr er einen Omega, Opel-Ingenieure entwickelten damals einen Schlitten für seinen Versuch einer Nordpoldurchquerung und er war in einem Corsa-Werbespot zu sehen. Wie steht er zum Ampera? Wir haben ihn bei seiner ersten Ausfahrt mit dem Ampera in Rüsselsheim dazu befragt.

Ihr erster spontaner Fahreindruck vom Ampera?
Man hört nichts – und man spürt schon beim Anfahren: Das ist ein powervolles Auto.

Was interessiert Sie denn besonders am Ampera?
Es ist das erste Elektrofahrzeug für den Einsatz im Alltag. Das ist ein positives Beispiel für zukünftige Mobilität. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine mobile Gesellschaft sind und dies wahrscheinlich auch bleiben müssen. Aber es ist an der Zeit, auf andere Antriebskonzepte umzusteigen, weg von fossilen Brennstoffen. Jetzt sind die Techniker am Zug und versuchen, neue Antriebssysteme zu finden. Und dies ist eins. Wir werden ja zukünftig den Strom hauptsächlich aus grüner Quelle schöpfen – Wind, Sonne – und dann wird Elektromobilität mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Reinhold Messner mit dem Ampera Ein Ampera-Fahrer ist also ein Pionier?
Ja, ich sehe einen Ampera-Fahrer als Pionier, der sozusagen im Selbstversuch mithilft, neue Wege zu gehen und der gleichzeitig als positives Beispiel auf der Straße ist, um zu zeigen: Es geht auch anders. Ich werde den Ampera gern vor mein Berg-Museum in Bozen stellen, wenn ich dort im Büro bin. Da kommen pro Tag rund 1.800 Leute hin, die dann das Auto sehen. Ich bin sehr froh, dass ich selber mit dem Ampera ein kleiner Pionier bin, weil ich dieses Auto fahre und meine Erfahrungen dann auch weitergebe.

Wie wichtig ist für Sie Autofahren?
Sehr wichtig, ich könnte ohne Auto gar nicht leben und arbeiten, weil ich vielfach nicht an die öffentlichen Verkehrsmittel rankomme.

Was sind Ihre täglichen Fahrstecken?
Ich bin in Meran stationiert und fahre nach Bozen, zu meinen Museen oder auch auf meine Burg. Ich bin da individuell unterwegs oder ich fahre auch mit meinen Kindern.

Sie bewegen sich hauptsächlich in dem batterieelektrischen Radius von 40 bis 80 Kilometern?
Ja, Südtirol ist ein kleines Land. Meine Positionen sind da alle erreichbar in dieser Distanz. Für mich ist dieses Auto ideal für die kleinräumige Mobilität hier.

Reinhold Messner und Imelda Labbé, Exekutiv Direktorin Verkauf, Marketing & Service, vor dem Ampera Was kann ein Autohersteller von einem Extrembergsteiger lernen?
Ich sage immer: Wer etwas nicht versucht, kann noch nicht einmal scheitern. Ich selbst war nicht immer auf Anhieb erfolgreich, aber ich habe Einiges gewagt und durch Versuch und Irrtum am Ende viele Erfolge gefeiert. Und das gilt auch für Autohersteller. Opel hat als erster so ein Elektroauto mit verlängerter Reichweite auf den Markt gebracht. Andere diskutieren das schon seit zehn Jahren, aber Opel hat‘s gemacht.

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