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Motorsport

24-Stunden-Rennen – Der Fuchs(schwanz) geht um

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Opel Manta B beim 24-Stunden-Rennen Startnummer 155 – Opel Manta B von Kissling Motorsport; Fahrer: Olaf Beckmann, Peter Hass, Jürgen Schulten, Volker Strycek; 128 Runden in 24:03 Stunden; 3. Platz in der Klasse SP3, 53. Gesamtrang.

Opel Manta B beim 24-Stunden-Rennen So kann man’s auch ausdrücken. Freilich spiegelt der nüchterne Ergebnisdienst nicht im Geringsten wider, was wir mit dem traditionell fuchsschwanzbestückten Manta B in der „Grünen Hölle“ erleben durften: Viel Schweiß, kaum Tränen, jede Menge Adrenalin und vor allem Emotionen. Diese Gefühlsgewitter überfielen mich auch bei meiner inzwischen 34. Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – zum Glück. Sollte ich irgendwann einmal völlig unbeeindruckt von der Nordschleife zur Box zurückkehren, würde ich wohl den Helm an den Nagel hängen. Solange wir aber mit einem kultigen Rennwagen von echtem Schrot und Korn Klassen-Bestzeiten (10:10,962 min) in den Eifel-Asphalt stanzen und solange wir die tollen Fans am Ring zum Jubeln und Fahnenschwenken bringen, besteht diese Gefahr eigentlich nicht.

Opel Manta B beim 24-Stunden-Rennen Hier kam noch die Frage auf, was der Knackpunkt unseres Rennens war. Also: Bis zur 14. Stunde lagen wir in der hart umkämpften SP3 (Sauger bis 2 Liter Hubraum) vorn. Dann zwang uns die Sicherung der elektrischen Getriebeölpumpe zu einem außerplanmäßigen Boxenstopp, der uns bis auf Position 4 zurückwarf. Dank konstant schneller Runden ergatterten wir am Ende doch noch einen Platz auf dem Podium.