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Entwickler-Tagebuch Mokka

Mokka-Test: Prädikat Nordschleife

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Rainer Bachen mit dem Opel Mokka auf der Nordschleife Nach den mehr oder weniger „öffentlichen“ Mokka-Erprobungen in der Pfalz ging es in die Eifel – genauer: auf die sagenumwobene und von uns frequentierte Nordschleife rund um die Nürburg. Der Mokka ist zwar nicht wie etwa unsere OPC-Modelle auf dem Ring zuhause – dennoch musste unser Kompakt-SUV wie jeder Opel-Pkw hier sein Können unter Beweis stellen. Hierbei war auch die oberste Etage des technischen Produktmanagements zugegen. Das zeigt, welch hohen Stellenwert diese Entwicklungsetappe bei uns genießt.

Hintergrund des „Track-Tests“: Mit ihren Wellen, Überhöhungen und Kompressionen verlangt gerade die Nordschleife den Fahrzeugen einiges ab. Es gibt da zum Beispiel ganz tückische, langgezogene Kurven, die hart angebremst werden wollen und die zudem im Scheitelpunkt mit einer Kuppe aufwarten. Per Lastwechsel kann hier das Heck sehr leicht werden. Trotzdem darf sich der Wagen auf keinen Fall unkontrolliert eindrehen.

Rainer Bachen mit dem Opel Mokka Wenn man seinen Job gut gemacht hat, sollte in solchen Momenten das ESP nicht abrupt „einsteigen“, sondern seine zuverlässig stabilisierende Wirkung möglichst sanft entfalten. Natürlich hatten wir das lange zuvor schon mit Prototypen entsprechend abgestimmt, aber eine stetige Verifikation bis hin zum Serienstand ist für uns selbstverständlich. Unser Fazit: Alles bestens, kein Korrekturbedarf. Der agile Mokka zeigt hervorragende Komfortqualitäten bei gleichzeitig ausgeprägten Sportambitionen. Dieses Auto funktioniert wie ein guter „Sportschuh“: reinschlüpfen, wohlfühlen und Spaß haben. 😉