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Backstage Entwickler-Tagebuch

Opel-Blog im Eck-Check: „Kann nur gratulieren“

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Klaus Eck Von Journalisten und Bloggern wird er gern als Social-Media-Guru bezeichnet: Klaus Eck ist Geschäftsführer von „Eck Kommunikation“ in München und Herausgeber eines der meistgelesenen deutschen PR-Blogs. Von Beginn an hat er den Social Media-Auftritt von Opel verfolgt und kommentiert. Eck kennt natürlich auch unseren neuen Auftritt. Zeit für eine Halbjahresbilanz.

Wie sehen Sie unsere Entwicklung und wie gefällt Ihnen der neue Opel-Blog?
Mir gefällt das Opel-Blog des Jahres 2012 sehr gut, weil es auf alle Social Media-Aktivitäten verweist und von eigenen Corporate Bloggern regelmäßig mit Inhalten gefüllt wird, die für Influencer wie Kunden gleichermaßen lesenswert sind.

Bei uns haben nicht die PR-Mitarbeiter, sondern Bereichsfachleute das Sagen. Unterscheidet das den Opel-Blog von anderen Corporate Blogs?
Das ist sicherlich so. In vielen anderen Corporate Blogs berichtet nur eine Abteilung aus dem Unternehmen. Es stellt immer eine große Herausforderung dar, sich vom Silodenken zu verabschieden und unternehmensübergreifend zu agieren. Dazu kann ich Ihnen nur gratulieren.

Wir haben ja mit dem Opel-Blog mehrere Produkt- und Themen-Blogs unter einem Dach zusammengefasst – finden Sie diese Konzentration sinnvoll?
Die Zusammenführung der vormals getrennten Themenwelten zu einem Blog ist der richtige strategische Schritt gewesen, weil Sie dadurch mehr Aufmerksamkeit auf die Marke Opel lenken. Durch die gebündelten Blog-Inhalte profitieren Sie auch in den Suchmaschinen von der höheren Aktualität und Beitragsfrequenz.

Für welche der Opel-Blog-Kategorien interessieren Sie sich am meisten?
Mich interessiert vor allem die Kategorie „Elektromobilität“, weil darin Zukunftsthemen behandelt werden.

Was halten Sie von der Textqualität?
Die journalistische Qualität der Texte überzeugt mich und macht das Opel-Blog lesenswert.

Grundsatzfrage: Warum sollte ein Unternehmen überhaupt in die Blogosphäre eintauchen?
Unternehmen sollten dort erreichbar sein, wo ihre Stakeholder unterwegs sind. Wer zu seinen Influencern eine gute Beziehung aufbauen will, benötigt dafür eine zentrale Kommunikationsstelle. Dafür eignet sich ein Corporate Blog sehr gut, weil ich darüber einerseits den Lesern einen Einblick in mein Unternehmen geben und zum anderen den Kundendialog pflegen kann. Letztlich ist das Corporate Blogging eine Form des digitalen Corporate Publishings. Wenn ein Unternehmen dieses gut macht, kann es dadurch selbst seine Themen auf die Agenda setzen und Teil der Bloggerwelt werden.

Welchen Tipp wollen Sie dem Opel-Blog mit auf den Weg geben?
Opel-Fans dürften sich auch für Branchenentwicklungen interessieren. Ein Blick über den eigenen Tellerrand ist jedem Unternehmen zu empfehlen. Je aktueller die Inhalte, desto lesenswerter und relevanter wird ein Blog. Insofern würde ich mir mehr aktuelle Kommentare zu Mobilitäts- und Auto-Themen wünschen.