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Astra OPC

Astra OPC – Immer schön auf dem Teppich bleiben

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Opel Astra OPC Die Charakteristik eines Fahrwerks hängt im Elektronik-Zeitalter ganz wesentlich von der Leistungsfähigkeit des Dämpfersystems ab. Um den OPC auch in puncto CDC zur sportlichen Speerspitze der Astra-Baureihe zu machen, haben wir uns ganz eng mit unserem Entwicklungspartner Sachs verzahnt. Lohn der Arbeit: CDC steht nach unserer Prägung nicht nur für kontinuierliche elektronische Dämpferregelung (Continuous Damping Control), sondern auch für Fahrdynamik pur.

Hintergrund: Dank hochsensibler Sensorik passen sich die Dämpferkennlinien jeder Streckenbeschaffenheit an. Die „Fühler“ für Geschwindigkeit, Querbeschleunigung und Straßenzustand kommunizieren über eine Rechnereinheit ständig mit den Aktuatoren. Das sind in diesem Fall Dämpferventile, die die Dämpferkräfte innerhalb definierter Grenzen auf den jeweiligen Idealwert einstellen. Dieser Soll-Ist-Abgleich findet in Millisekunden statt.

Die CDC-Sensorik versorgt auch die OPC-exklusive Kuppenregelung ständig mit Informationen. Die macht sich bei abrupten vertikalen Radbewegungen bezahlt. Ich denke da an die Passagen Flugplatz oder Pflanzgarten auf der Nürburgring-Nordschleife. Dort haben wir das System auch validiert – teilweise bis zum Erbrechen ;-).

Indem die Kuppenregelung die Dämpfer-Druckstufe vorsteuert, federt das Auto bei der „Landung“ antizipativ, sprich, situationsgerecht ein. Als Fahrer bekomme ich so direkt einen am Lenkrad verwertbaren Kontakt mit der Fahrbahn vermittelt. Dank deutlich verbesserter Fahrzeugkontrolle bin ich schneller und gleichzeitig sicherer unterwegs.

Was das OPC-CDC darüber hinaus zu leisten vermag, erkläre ich in meinem nächsten Beitrag.