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Ampera Mobilität

Ampera-Berichte – E-Mobilität schon heute

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Unserem Aufruf zur Ampera-Alltagsberichterstattung ist auch Uwe Hofer gefolgt. Hier sein Blog-Beitrag:

Es war eine mehr als bewusste und durchdachte Entscheidung, den Ampera als Firmenfahrzeug anzuschaffen. Zwar ist das Fahrzeug aufgrund des Konzeptes sehr teuer, aber nach dem obligatorischen Testtag – den die ganze Familie genutzt hat, um das Fahrzeug zu beschnuppern – war der Bann gebrochen und die Begeisterung geweckt. War vielleicht auch nicht so schwer, wenn man zuvor Fahrzeuge wie den E-Fiat 500 von Alelion oder den Z.E. Renault Kangoo Probe gefahren hat.

Opel Ampera Elektromobilität in städtischen Randbereichen ist eine echte Chance. Regenerativ erzeugter Strom gepaart mit umweltfreundlichen, leisen und effizienten Antriebstechniken befriedigt ideal die Mobilitätsbedürfnisse (Stichwort: schlechte ÖPNV-Anbindung). Im Rahmen einer ganz persönlich durchgeführten Energiewende haben wir den Schritt zu einer individuellen Reduktion der CO2-Emissionen gemacht. Dazu gehört auch, dass dieses Fahrzeugkonzept mit einphasiger Ladetechnik und akzeptabler Ladedauer von 4,5 Stunden perfekt für die Ankopplung an die Haustechnik ist. Unsere installierte PV-Anlage (5,2 kWp) sorgt für selbstgenutzten Strom, auch zum Laden des Fahrzeugs. Auch wenn der Ampera Reichweiten von über 500 km im Range-Extender-Betrieb zulässt, die Ökobilanz ist eigentlich nur akzeptabel, wenn man sich in einem Radius von vielleicht 200 km im Mischbetrieb (mit Range Extender) oder rein elektrisch bewegt. Ausflüge in die benachbarten Städte oder zu Kunden nach Braunschweig machen damit eine Suche nach Ladeinfrastruktur nicht zwangsweise erforderlich. Und das trägt der Tatsache Rechnung, dass weder die Harmonisierung der Ladekonzepte, noch der Zugang zu den unterschiedlichen Stationen zwischenzeitlich irgendeine Vereinheitlichung erfahren hat. Ich besitze eine Ladekarte (Festbetrag 50 €/Jahr ohne Begrenzung der bezogenen kWh) für das Stadtgebiet von Braunschweig, weil ich dort häufiger verkehre und es damit möglich ist, die Strecke von 280 km (Hin- und Rückweg) zu 40 bis 50 Prozent rein elektrisch zurückzulegen.

Es ist wahrscheinlich fast unnötig festzuhalten, dass wir uns mit entsprechender elektrischer Mess- und Regeltechnik bestückt haben, die sowohl die wirklichen Energieverbräuche im Haus und im Auto erfasst, aber auch die optimalen Zeitpunkte der Verwendung des selbst produzierten Stroms steuert. Insofern trägt der Ampera zur Erhöhung der Eigenverbrauchsquote um 18 Prozent auf 73 Prozent bei.

Fazit: Ein Fahrzeug, das technologisch gesehen mit Augenmaß entwickelt wurde und den richtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilitätskonzepte aber auch bewusstem Umgang mit der Ressource Energie dokumentiert. Es ist mit Einschränkungen familientauglich, bereitet Fahrspaß pur beim rein elektrischen Betrieb. Spaß, der im Zusammenhang mit der Diskussion um die Stromherkunft für das Laden der Batterie nicht getrübt werden muss. Es geht 100 Prozent aus regenerativen Energien!