avatar

Classic Video

Mit Frank Leopold im Reich der Studien

,


Opel Trixx Neulich in der Classic-Werkstatt… Hier versuchen Thorsten Götz und Achim Zok den Ascona A R/B, Rallye-Europameister 1974 mit Walter Röhrl / Jochen Berger, zum Laufen zu bringen. Gegenüber passt Fabian Nebe die Hinterachse des grundrestaurierten 63er Kadett A Car-A-Van ein. Und mittendrin steht plötzlich Frank Leopold.

Der Mann kommt wie gerufen – niemand weiß besser als der „Leiter der Innovationsgruppe in der Vorausentwicklung“, was in und hinter den teilweise skurrilen Mobilen im Untergeschoss der Classic-Werkstatt steckt. Schließlich gehört Leopold schon seit den frühen 90er-Jahren, damals noch unter Professor Fritz Indra, zu den Opel-Kreativen. Der Variabilitäts-Guru gilt als Vater des Flex7-Sitzsystems im Zafira – unter anderem.

Opel Trixx Also schnell runter ins Reich der Studien. In Viererreihen stehen hier Show Cars aus drei Jahrzehnten. In diesem Youngtimer-Schlaraffenland für Fortgeschrittene ist Frank Leopold voll in seinem Element. Die Modelle kennt er aus dem Effeff. Kein Wunder: „Seit ich dabei bin, definierte immer das Engineering die Themenschwerpunkte bei solchen Projekten. Deshalb haben alle Opel-Konzeptfahrzeuge eine derart technische Ausrichtung. Keine leichte Aufgabe für unsere Designer, diese funktionalen Innovationen optisch attraktiv zu gestalten. Das haben die Kollegen aber ganz gut hinbekommen, wie man sieht.“

Jeden Technologieträger, an dem wir vorbeischlendern, würdigt Leopold mit einer Geschichte. Seinen Stegreif-Vortrag zum Opel Trixx, der als optisch-funktionales Gesamtkunstwerk auf dem Genfer Salon 2004 für Aufsehen sorgte, haben wir exklusiv für den Blog festgehalten. Bitteschön:

Kommentare (33)

  1. Mich würde ein Vortrag über den GT/E interessieren und welche Technologien Designanwandlungen für zukünftige OPEL Modelle berücksichtig werden.

    Eine weitere Frage, was ist aus der Vernetzung zwischen fahrer und Auto geworden (Duftorgeln und Lichteinstellungen je nach Stimmung des Fahrers aufgrund Pulsmesser im Lenkrad?)

    • Joh, was kommt als nächstes: Der Junior von 1983 ! Der G90 !!

      …könnte eine schöne Serie hier werden wo mal mehr herauskommt als das nüchterne Datenblatt so hergibt.

  2. Hmm…. Interessant einerseits – aber andererseits auch etwas dürftig. Wirklich etwas sehen kann man ja nicht. Aber damit muss man als Rezipient wohl leben, wenn es in die “heiligen” Katakomben der Firma geht…

  3. Ohhh wie geil !!!! Der TRIXX !!!!
    Gottlob war er nach Jahren für mich auch mal live/oben bei Tageslicht im Opel-Forum zu bewundern (ob damals meine “Gebete” hier erhört wurden ?)
    Wo er ansonsten denn nur in Genf, 2004 stand.
    Der Zusammenhang mit dem Meriva ist ja interessant – also Herr Leopold, da muß ich bei anderer Gelegenheit nochmals um so intensiver nachhaken !

    Und mehr als schade, dass so ein Kleinstwagen auch unter Forster nicht umgesetzt wurde (/konnte).

  4. Was ich total lustig finde (aber vll. geht es mir nur so)…
    Ich hab das erste Bild gesehen vom Trixx in dem Video und dachte “wie jetzt… VW up?”… Ich finde da sind, zumindest auf dem ersten Blick, sehr viele Ähnlichkeiten vorzufinden…

    • Ergänzung: Den up! empfinde ich in seinem One-Box-Design formgemäß als DEN Twingo-Nachfolger. Wo Renault selbst sich ziemlich verhaspelt hat mit der 2. Generation !

    • VW kann eben nur klauen. 🙁

      Für eine Serienproduktion des Trixx hätte man zu viele Abstriche machen müssen, es sei denn, man würde versuchen den teuersten Kleinwagen der Welt zu bauen. 😉

      • Klar hätte man die Show&Shine Gimmicks am TRIXX reduzieren müssen.
        Aber man warb doch auch sogleich mit Praxisnähe was Antriebsstrang etc. anging oder war das auch alles nur heiße Luft ?!
        Und wo ist z.B. der SMART preiswert ??!
        Er muß(te) sich schon immer den Vergleich mit doppelt so nutz(/sitz-)wertigen Autos gefallen lassen !

        • Allem voran hätte man die folgenden Details ändern müssen, um nicht von der Presse in der Luft zerrissen zu werden:

          Den Tank aufprallsicher unterbringen. An der Seite und dann noch mit dem Kindersitz obenauf weil kein Platz für eine vollwertige Sitzbank da ist – das geht wirklich nur bei einer Studie!
          Ansonsten wären hinten beidseitig Türen hinten sowie eine Heckklappe nötig gewesen, um das Auto in größerer Stückzahl zu verkaufen.
          Man hätte also noch einiges in die Entwicklung investieren müssen. Und ich denke, dass man das Türkonzept nicht hätte vereinfachen können ohne eine Enttäuschung bei den Kunden zu verursachen.

          Ansonsten: Smart ist zu hart! 🙂 Deshalb wird er durch den Twingo der nächsten Generation ersetzt. Das ursprüngliche “Swatch-Auto” wäre wirklich ein Kultauto geworden, aber Daimler “Elchtest” Benz 😉 hat es eben gründlich versaut.

          • Klar, Studien haben immer allerlei Unzulänglichkeiten.
            Aber wer von “Baby-Benz” bis hinunter auf ein 2.50m-Auto die Zulassung bekommt – sollte es Kleinwagen-Spezialist Opel mit einem 3.00m-Auto doch auch schaffen ?!

            Legendär damals der Vergleich:
            www. autobild. de/artikel/opel-trixx-gegen-smart-fortwo-45009.html

      • Genau DAS ist es, was Audi zum Erfolg geführt hat: Das, was die Kostenstrategen für unmöglich hielten, trotzdem durchzusetzen: Vollverzinkung, Alu und und und….

        • …gut und begehrenswert zu vermarkten.

          Das ganze in der heutigen Informations-/Medienwelt auch noch zu halten, wird sich aber noch zeigen !
          Die Vollverzinkung ist nicht mehr zwingend gegeben, Alu nicht das Allheilmittel für niedriges Gewicht und überhaupt der “Vorsprung durch Technik” immer weniger erkennbar, geschweige in Serie umgesetzt (s. E-Tron)…

          • Alles richtig, aber im Moment und das schon seit langer Zeit stehen sie da, wo sie stehen – sicher nicht zu unrecht. Und sie investieren wie verrückt: In China in Indien und in Ingolstadt. Letzteres wird ein Komponetenwerk für Leichtbau. Man experiementiert viel im Bereich Carbon.

          • jepp, wo SGL-Carbon ja mittels Frau Klatten (/BMW) schon verbucht ist, müssen sie es ja anderweitig versuchen.
            Und lieber/vermeintlich sicherer noch einen Q1, Q2 und Q8, als einen A2-Nachfolger. Sehr “löblich”…;o)

            aber evtl. zeigt uns der opel-blog dank Mutter-GM auch mal ein wenig von der neuen C7 (Corvette) Technik-Kompetenz ?!
            Bzw. sollte diese neben den schnöden anderen Chevis dann unbedingt dazu ins Autohaus !

  5. @didi Der bessere Smart bzw. die Grundidee des Smarts hat damals schon der MAXX vorweg genommen kam leider nie in Serie und so verdiente Mercedes mit dem Smart gutes Geld.

    • Stimmt der MAXX, steht im Video direkt neben dem TRIXX, war nochmals deutlich zuvor (1995 ! in Genf) bereits sehr clever und verschieden abgelängt auch äußerst flexibel.
      Aber mit “verdiente Mercedes mit dem Smart gutes Geld” ist wohl auch nicht so (gewesen).
      Teuer/aufwendige Insellösung ggü dem restlichen Fzg-Programm, hoher/im Vgl. unattraktiver Preis, Vertrieb/Führung/Modellprog. mehrfach auf den Kopf gestellt, Entwickler geprellt…, so einfach und rund läuft deren Ding längstens nicht !
      Und auch jetzt, vermeintlich clever mit Renault (nächstem Twingo) kostenteilend gemeinsam die 2-/4-Sitzer zu stemmen scheint nicht so einfach, geschweige im Zeitplan…

      • Der MAXX wäre ein riesen Erfolg geworden. Mir sind im Bekanntenkreis einige bekannt, die schon nach der Vorstellung auf der (war sie es???) IAA kurz darauf zum FOH liefen und nach der Markteinführung fragten.

  6. @didi Ob und wieweit Mercedes mit dem Smart Geld verdient hat kann ich nicht beurteilen man sieht sie halt nur an jeder Ecke deswegen meine Aussage “Mercedes verdiente gutes Geld mit dem Smart”. Ich muß sowieso feststellen das opel viele Trends vorweg genommen hat zb. der Signum solche Autos verkauft BMW momentan als 5er GT bzw. als 3er GT oder halt Audi mit mehr Erfolg als Sports Back ebenfalls das Insignia Concept von 2003 eine ähnliche Zielgruppe verfolgt der Mercedes CLS Shooting Brake. Schade das dieses Auto nicht gekommen ist wäre sicherlich ein überschaubarer Erfolg gewesen hätte aber Image gebracht genau wie das GTC Concept von 2007 ein vollwertiges und vor allen echtes Coupe als Konkurenz zum Audi A5 mit einem vernünftigen Preis wäre dieses Modell ein Erfolg geworden.

    • Dem stimme ich voll und ganz zu. Er würde auch heute noch ein Erfolg werden. Wen nman ihn wie den Cascade mit Lederarmaturenbrett versehen würde hätte man ihn oberhalb des 4 Türers positionieren können

    • Tja, da liegt genau das Problem, fähige Ingenieure+Vorausentwicklung aber Entscheider/Kostenabt. + Marketing blocken es ab, so oft + immer wieder.
      Eine nächste Generation des Signum, überhaupt auch die erste sogleich mal innen/außen besser vom Vectra abgesetzt.
      Doch wenn allein beim Insignia Fließheck / Stufenheck der Unterschied belanglos ist, insbesondere zu Vectra GTS zuvor….
      Die Vorab-Studie GTC Concept, wäre der A5-Coupe-Rivale !….nix.
      Der Antara GTC,….nix

      • didi, das können wir beliebig fortführen, denn wenn beim Vectra/Signum zwei Kombis gingen, warum nicht bei Insignia auch?
        Insignia “Sports Tourer” wie jetzt + praktisches Kofferraumheck als nur “Tourer” siehe Zafira mit Steilheck, ordentlicher Heckklappe, keine km-tiefe Stoßfänger, ohne massive Innenverkleidungen – geht doch alles, da auch die Länge vollkommen reicht! 1x stylisch + 1x praktisch = alles wird gut….. irgendwann einmal, wenn die Rotstifte mal etwas beiseite gelegt werden, und die Kundschaft nach deren Wünschen gefragt werden würde – IHR habt doch noch(!) genug Kunden, die nur auf solche Fragen warten, statt auf immer den gleichen schruts zum “Ablauf beim Händler” – das Produkt steht beim Kauf im Mittelpunkt, alles andere ist die Beilage 🙂

      • Anstatt ein Hatchback zu konzipieren, hätte man lieber ein 4-türiges Coupé machen sollen. Die Konkurrenz verdient damit saftig Geld. Antara GTC: Auch hier ist die Konkurrenz mittlerweile am Start – und zieht davon: Evoque, Paceman…
        Na ja, die Geldspritzen und Herr Neumann – vielleicht ist das alles ein Grund zur Hoffnung 🙂

        • Anstatt des HB?? Nee, den habe ich zur Zeit. Viel praktischer als eine normale Limo, dazu jetzt wieder in Mode kommend und wo soll man da noch Coupe her nehmen? ;o) Der schluckt ähnlich viel wie ein ST (sperriges ist im ST ja auch nicht mehr so willkommen wie im Caravan) und ist im Unterhalt günstiger. Die Engländer hätten zurecht einen riesen Aufstand gemacht, da dort der HB verhältnismäßig viel verkauft wird! Beim Sports Tourer wird einfach Platz verschwendet und da wären zwei Modellvarianten gar nicht so blöd, ähnlich Signum und Caravan. Der GTC hätte doch schon funktionieren können…

          • Joh, der HB ist für UK maßgeblich (!) aber “sein” Seitenfenster/s. Vectra GTS fehlt hier !

  7. Für solche Beiträge lieb ich den Opel-Blog!
    Überaus interessant, hoffe da kommt mehr, mich würd vor allem noch was über die Studien bzw. Testfahrzeuge Flextreme, Hydrogen3 (gerne auch 4) den Studien Insignia (nicht GTC concept) & vorallem über den Rak E interessieren… 😀

  8. Anzapfen am Adam-Opel-Haus ist Dir bestimmt möglich.

    – didi
    – Albert
    – ….

    ..dummerweise recht kurzfristig (mir) bekannt geworden.
    Ist an diesem WE eine Elektro-Ausstellung am/beim Rathaus in Rüsselsheim.

  9. Pingback: Anonymous

Schreibe einen Kommentar zu didi Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder