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Astra Motorsport

24-Stunden-Rennen: Wechselbad der Gefühle

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Was für ein Rennen! Nach ein paar (wenigen) Runden bei Sonnenschein, brach am Sonntag ab 21 Uhr langsam die Hölle über dem Eifelkurs herein. Unwetterartige Regenschauer, die im übrigen Rheinland-Pfalz gar für Erdrutsche sorgten, waren für eine neun Stunden währende Rennunterbrechung verantwortlich. Race-Reporter Moritz Nolte mit den vorläufigen Ergebnissen:

Opel Astra OPC Cup beim 24-Stunden-Rennen Nach einem weiterhin turbulenten Rennverlauf setzte sich in der OPC-Cup-Klasse der Opel Astra mit der Startnummer 303 durch. Der von Jürgen und Heinz-Otto Fritzsche, sowie Thorsten Wolter und Werner Gusenbauer pilotierte Raceunion-Teichmann-Astra triumphierte mit einem Abstand von einer Runde (Gesamtrang 42) auf den Zweitplatzierten Opel Astra OPC mit der Startnummer 110. Der von Hannu Luostarinen, Alex Hofmann und Thomas Kroher gefahrene Kissling-Astra sah sich im Rennverlauf diversen Kollisionen ausgesetzt, die das Auto aber nicht stoppen konnten. Verdienter Erfolg: Rang zwei in der Cupwertung und Platz 48 im Gesamtklassement.

Opel Astra OPC Cup beim 24-Stunden-Rennen Auf Rang drei in der Cupwertung fuhr der schnelle, mit der Startnummer 305 versehene Opel Astra OPC von Max Hackländer, Christian Gebhardt, Pierre Humbert und Daniel Bohr. Der Hackländer-Astra war lange Kandidat für den Klassensieg. Nach einem Unfall im Bereich Bergwerk am Montagmorgen und einem weiteren Zwischenfall eine halbe Stunde vor Schluss, musste die Mannschaft um Max Hackländer eine ambitionierte Aufholjagd starten – konnte den Astra mit der Startnummer 110 allerdings nicht mehr kassieren.

Der von Lubner-Motorsport eingesetzte Renn-Astra mit Axel Jahn, Marcel Hartl, Matthew McFadden und Alain Pier (Startnummer 302) konnte Rang vier in der Cupwertung für sich verbuchen.

Nach einem Getriebeschaden in Runde 19 kam es für den pfeilschnellen Opel Astra OPC mit der Startnummer 304 (Funke, Still, Olivo, Schelle) am Montagmorgen um 8:55 Uhr ganz dicke: im Bereich Flugplatz wähnte sich Niki Schelle kurzzeitig in einem ihm so vertrauten Rallye-Auto. „Ich wollte einen schnelleren Fahrer vorbeilassen und bin dabei einen Tick zu weit auf die Wiese geraten – ab da war ich nur noch Passagier.“ Das Aus für das Team um Michael Funke.

Opel Manta beim 24-Stunden-Rennen Der Opel Manta B mit Volker Strycek an Bord konnte das Qualifying in seiner Klasse unangefochten für sich entscheiden und fuhr nach einem nicht unerheblichen Unfallschaden immerhin noch auf Rang sechs in der Klasse SP3.

[Ergebnisse vorbehaltlich offizieller Bestätigung]