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Astra Gastbeitrag Motorsport

24-Stunden-Rennen: Im Astra OPC zum Nürburgring

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Blogger und Race-Reporter Moritz Nolte mit seinen ganz persönlichen Eindrücken frisch vom Ring:

Mit dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verbinde ich immer direkt die Ausgabe 2003, mein zweiter Besuch beim Rennklassiker in der Eifel. Das Wetter war zum Teil hochsommerlich, die Organisation konnte einen neuen Besucherrekord vermelden – und Opel feierte mit dem Astra V8 Coupé erstmals den Gesamtsieg.

Opel beim 24-Stunden-Rennen Exakt zehn Jahre später ist Opel erneut am Start. Zwar ohne echten Werkseinsatz, aber nach Jahren der motorsportlichen Abstinenz immerhin mit einem ambitionierten Kundensport-Programm in Form des Astra OPC Cup. Sehr zur Freude übrigens der nach wie vor riesengroßen Opel Motorsport-Fangemeinde, die Opel in den letzten Jahren doch etwas vernachlässigt hatte. Und natürlich gaben sich einmal mehr Olaf Beckmann und Volker Strycek die Ehre und rollten mit Unterstützung von Kissling-Motorsport den kultigen Fuchsschwanz-Opel Manta B an den Start.

Astra OPC Nachdem das 24-Stunden-Rennen bis dato immer reinstes Freizeitvergnügen für mich war, das in erster Linie darin bestand, im Campingstuhl ganz entspannt guten Rennsport zu verfolgen und „mit den Jungs abzuhängen“, tauschte ich in diesem Jahr Bierbüchse gegen Fotoapparat. Opel überraschte mich im Vorfeld, als sie vorschlugen, stilecht in einem Opel Astra OPC* als Dienstfahrzeug anzureisen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Okay, meine Spritkalkulation konnte ich komplett vergessen. Ein 280-PS-Benziner (Ich sage nur: Super Plus!) muss im Vergleich zu einem 180 PS-Diesel einfach wesentlich häufiger zum Boxenstopp. Macht ehrlich gesagt aber auch deutlich mehr Spaß!

Ich konnte den Astra OPC auf der Autobahn zunächst zwar zeitweise so fahren, dass ich bei leicht über 8,0 Liter auf 100 Kilometer lag, aber ehrlich gesagt: Wer will schon einen Spritsparrekord aufstellen, wenn er 280 PS auf der Vorderachse hat? Eben.

Opel Astra OPC Sagen wir es so: Auf der Autobahn verfügt der Opel Astra OPC durchaus über genügend Sicherheitsreserven. Richtig Spaß macht der kompakte Sportwagen allerdings auf der Landstraße. Dank „HiPerStrut“-Federbeinkonstruktion und mechanischem Lamellen-Sperrdifferenzial tendieren die Antriebseinflüsse in der Lenkung gegen null, in Kurvenausgängen gibt’s kaum Traktionsprobleme: das jeweils belastete äußere Rad zieht den OPC präzise durch (fast) alle Kurvenradien.

Zum fahrdynamischen Auftritt passt das Cockpit: Ein schickes, unten abgeflachtes Sportlenkrad, das im Vergleich zu anderen Sportwagen erfreulicherweise über einen nicht ganz so wulstigen Lenkradkranz verfügt, und die wirklich sehr guten Sportsitze (im Grunde echte Halbschalen-Sportsitze!) ließen die Vorfreude auf das Rennen weiter steigen.

Opel beim 24-Stunden-Rennen Nach einer doch etwas zügigeren Fahrweise rollte ich auf den Presseparkplatz, um mich schnellen Schrittes am Alten Fahrerlager vorbei zur Opel-Hospitality zu begeben. Am Eingang begrüßten die aktuellen OPC (Corsa, Astra, Insignia) und das neue Cabrio Cascada die Gäste. Auf zwei Etagen hatten die Rüsselsheimer eine nicht übertrieben edle, dennoch zum neuen Selbstbewusstsein der Marke Opel passende Hospitality aufgebaut.

Opel beim 24-Stunden-Rennen Auf mehreren Screens konnte jederzeit das Renngeschehen verfolgt werden. Und natürlich wurde am Samstag auch das Bundesliga-Finale übertragen, Opel sponsert schließlich einige namhafte Bundesligisten, sowie diesen komischen Verein aus dem östlichen Ruhrgebiet, dessen Name mir gerade nicht einfällt. 😉 Ich konnte also verfolgen, wie „meine“ Schalker etwas überraschend doch noch den vierten Platz klar machten. Eine prima Sicht auf das Renngeschehen, gutes Essen und regelmäßige „Race-Talks“ und Interviews auf der Opel-Motorsport-Bühne rundeten das Angebot der Opel-Hospitality ab.

Als das Qualifying startete, befand ich mich schon in der Opel-Lounge direkt über der Boxengasse. Hier gaben sich die Fahrer des von Kissling-Motorsport eingesetzten Opel Astra OPC Cup mit der Startnummer 110 und die Verantwortlichen von Opel Motorsport die Klinke in die Hand. W-LAN, ein aufmerksames Servicepersonal, perfekte Sicht auf die Boxengasse – es gibt schlechtere Arbeitsplätze!

Opel beim 24-Stunden-Rennen Das Rennen verlief dabei tatsächlich sehr turbulent, Tiefpunkt war die neunstündige Rennunterbrechung in der Nacht von Sonntag auf Montag. Von Samstag bis Montag hetzte ich zwischen Opel-Lounge, Opel-Hospitality, Boxengasse und diversen Streckenabschnitten hin und her, immer das nächste Fotomotiv oder den nächsten Interviewpartner im Blick. Das Rennwochenende war also nicht wirklich unanstrengend, ich hatte jedoch selten so einen Spaß bei der Arbeit.

Opel beim 24-Stunden-Rennen Opel beim 24-Stunden-Rennen

* Kraftstoffverbrauch Opel Astra OPC 2.0 Turbo in l/100 km innerorts: 10,8; außerorts: 6,5; kombiniert 8,1 (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007); CO2-Emission kombiniert 189 g/km, Effizienzklasse E. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‘Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen’ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.