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Ampera Mobilität

Ampera-Treffen – Seefahrt mit Geheimrezept

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Das 2. Europäische Ampera-Treffen fand nach der erfolgreichen Premiere in Bingen jetzt in der Schweiz statt – genauer gesagt rund um den Sempachersee. Hier der Bericht des Blog-Reporters Markus Ising mit Bildern von Peter Bachmann:

Opel Ampera EcoDrive Sempachersee„Zwei Acht und Einundzwanzig Neun“ – diese geheimnisvolle Nachricht rief unser Rennleiter Joe Mitevski in bestem Schwizerdütsch seinen Helfern zu, als ich meine erste Runde im Ampera vollendet hatte. Die Szene spielte am 1. Juni beim EcoDrive des Ampera-Forums, einer kollektiven Sparfahrt rund um den Sempachersee. 18 Ampera- und Voltfahrer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland fanden sich dazu in der Region Luzern ein.

Opel Ampera EcoDrive SempacherseeZiel war es, den See auf einer festgelegten Route so oft wie möglich mit einer einzigen Batterieladung zu umrunden. Hierzu hatte jeder sein eigenes Geheimrezept. Der eine drehte die Heizung trotz nasskaltem Wetter auf „Low“, die andere ließ das Abblendlicht aus. Wieder andere vertrauten auf ihren sanften Gasfuß oder setzten ganz auf den Tempomaten und sparten die wertvollen Elektronen durch eine strikte Begrenzung der Geschwindigkeit.

Opel Ampera EcoDrive SempacherseeAn einem jedoch wurde auch bei diesem Wettbewerb ganz und gar nicht gespart: am Reiz des lautlosen Fahrens – sei es allein, zu zweit oder mit der vierköpfigen Familie. Und wenn erst einmal der Range-Extender seine Arbeit aufgenommen hatte, dann spielte das Ampera-Konzept seine Vorteile voll aus. Statt irgendwo auf der Strecke mit leerer Batterie liegenzubleiben, konnte man vom Sparer zum Sportler mutieren und mit beeindruckender Längsdynamik dem Ziel entgegenfliegen.

Opel Ampera EcoDrive SempacherseeDort angekommen, schlug die Stunde der Wahrheit. Wer hatte das Potenzial der Ampera-Batterie am besten ausgeschöpft? Wegen des Rollwiderstands durch den Dauerregen und Temperaturen um die 10 Grad war an Rekordwerte wie die im Forum dokumentierten 106,9 Kilometer nicht zu denken. Die seltsame Angabe vom Anfang liefert die Antwort: „Zwei Acht und Einundzwanzig Neun“ – das sind 2,8 Kilowattstunden für die 21,9 Kilometer einmal um den See. Da alle Teilnehmer zwischen drei und vier Runden schafften, wurden mindestens 68 und im besten Fall sogar über 88 Kilometer Reichweite erzielt. Die genauen Daten sind ebenso wie weitere Fotos und ein Video im Forum hinterlegt – und stellen die Messlatte dar, die es fortan zu überbieten gilt. Vielleicht beim EcoDrive im nächsten Jahr.

Kommentare (13)

  1. Genau wie das 1. Ampera-Treffen in Wörrstatt/Bingen wird auch das Diesjährige den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Wir verbrachten gemeinsam viele schöne Stunden mit viel Spass und Erfahrungsaustausch.

  2. Und als erstes Bild gleich den Schönsten Ampera genommen… 😉 Ne, sind ja alle gleich schön…

    Vielen Dank nochmal an alle war wirklich ein tolles Erlebnis! Ich freue mich auf viele Weitere treffen mit diesem super Innovativen Auto, und den tollen netten Menschen die man bei solchen Treffen kennen lernt!

  3. Und wo ist die Rallye-Nummer am Auto, die Schnellverschlüsse auf der Haube, 6-Punkt-Gurte und Käfig nachgerüstet….?!..;o)

    Ich muß mir den irgendwann/-wie auch nochmal geben (!!!), über eine allzu kurze Probefahrt hinaus…

    • Nee, didi, Rallyenummer haben wir am Fenster angebracht. Wäre doch schade um den schönen Dreischicht-Lack! Außerdem lösen sich so Nummern gerne mal in ihre Bestandteile auf – bei dem Niederschlag:
      “http://www.flickr.com/photos/79552213@N04/8928507786/in/set-72157633895371814”

      Die Haube musste wg. dem wartungsarmen VOLTEC-Antrieb nie geöffnet werden. Und wenn wir bei dieser Wertungsprüfung einen Überrollkäfig brauchen würden, dann müsste Otto-Normalfahrer im Panzer unterwegs sein ;)!

      Grüße!

      Markus

      • Na ja, hier im höchsten Norden der Republik sind viele nicht so Opel affin. Möchte behaupten, dass ich wohl einer von ganz weniger Bloggern aus dem Norden bin… 🙂 Und dann ist es auch so, dass das soziale Gefüge in S-H ganz anders ist, als beispielsweise in Hessen. Gerade in dem Ballungsraum, in dessen Nähe wir wohnen, ist einerseits die Arbeitslosigkeit hoch andererseits aber auch viel Wohlstand vorhanden und die Mittelschicht ist dünn. Es gibt sehr viele, sehr wohlhabende Hanseaten und sehr viele, die zum unteren Drittel gehören. Erstere fahren dann eher mit den Edelmarken durch die Gegend (war gerade heute abend Pizza holen und da standen: Ein Chayenne, ein Bentley, ein GT 3 RS, ein Ferrari und eine S-Klasse). Die anderen, vorsichtig beschriebenen, fahren dann eher Produkte aus fernost. Und so Normalos, wie wir, die fahren hier oben nur eines…. Norddeutsche Automobile…. Es gibt hier beispielsweise im Umkreis von 50 Kilometern nur einen Opelhändler.

        • Ok, das prägt natürlich ungemein, soziales + Infrastruktur, mit entspr. “Auto-Struktur”. Ohne allzu viel Vorurteil, deine Pizzeria macht aber noch realen Umsatz/richtige Pizzen oder mehr “Waschsalon”…(?!..;o)

          Zu alter Anschrift war ich zuerst der ungewöhnlich vielen Suzuki im Umfeld verwundert. Am anderen Dorf-Ende die Antwort, ein alteingesessener Händler etabliert ;o)

          • Waschsalon… keine Ahnung. Wohl eher nicht. Das betrifft meist die Hotels. Die Pizzapreise sind jedenfalls normal, schmecken tuts auch, und dass wir uns mal was holen, ist eher die Ausnahme 😉 Sind eher die “do it yourself-Typen”…
            Aber um zurück zum Thema zu kommen: Den Cascada sehe ich hier an der Küste bereits des öfteren herumcruisen (so will Opel es ja beschrieben wissen 😉 ) – allerdings sind es immer auswärtige Kennzeichen. Designtechnisch macht er ja auch wirklich was her und muss sich hinter keinem Konkurrenzprodukt verstecken. Und was mir neulich auch auffiel, ist, dass eine hier ansässige Carsharingorganisation einige ADAM’s mit in ihren Fuhrpark aufgenommen zu haben scheint 🙂

          • Statt-Auto in Lübeck hat den AdAM zum Teilen.
            Der Cascada kommt anscheinend flott vom Band, schnelle + viele Auslieferungen gehen mit täglich, mehrfacher Präsenz einher…(aber das will freilich bei 65428 nicht soviel heißen ;o)

          • Nö, das wäre dann so, als ob man in WOB sagen würde: “Ey guck mal!!! … Ein GOLF!!!” 😉

  4. Pingback: Ecodrive (2.Forumstreffen) – Tag 3 | micky4's Ampera Tagebuch

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