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Tina Müller wird Chief Marketing Officer im Opel-Vorstand

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Heute hat der Opel-Aufsichtsrat wichtige Personalentscheidungen getroffen, um der Zukunftsstrategie „DRIVE! 2022“ zusätzlichen Schub zu verleihen. Dazu ist aktuell die folgende Meldung erschienen:

Tina Müller wird Chief Marketing Officer im Opel-Vorstand

• Duncan Aldred konzentriert sich voll auf Vertrieb und Kundendienst
• Dr. Thomas Sedran wird President von Chevrolet Europe
• Mark Adams kehrt als Vice President GME Design nach Deutschland zurück

Tina Müller, Chief Marketing Officer im Opel-Vorstand Rüsselsheim. Der Aufsichtsrat der Adam Opel AG hat heute Tina Müller (44) mit Wirkung zum 1. August 2013 zum Vorstandsmitglied und Chief Marketing Officer ernannt. Mit einem eigenen Vorstandsressort betont Opel das Thema Markenführung als ein zentrales Element der Konzernstrategie.

„Nach dem erfolgreichen Start unserer neuen Modelle ist die Modernisierung, Profilierung und Emotionalisierung der Marke Opel ein Schlüssel für den künftigen Erfolg“, sagt Opel-Aufsichtsratsvorsitzender Steve Girsky. „Wir freuen uns sehr, mit Tina Müller eine ausgewiesene Expertin für diese Aufgabe gewonnen zu haben.“

„Mit ihrer wertvollen Erfahrung aus der markengetriebenen Konsumgüterindustrie wird Tina Müller wichtige Impulse bei Opel setzen“, sagt Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann. „Die neue Funktion des Chief Marketing Officer im Vorstand und die Trennung von Marketing und Vertrieb zeigen die hohe Bedeutung, die wir dem Thema Markenführung beimessen. Wir werden der Marke wieder den Glanz verleihen, den sie verdient.“

Duncan Aldred (43), bislang auch für das Marketing zuständig, bleibt kommissarischer GME Vice President Sales & Aftersales für Opel/Vauxhall sowie Chairman und Managing Director von Vauxhall Motors. „In dem hart umkämpften europäischen Markt kann sich Duncan Aldred damit voll auf den Vertrieb und den Bereich Aftersales konzentrieren“, sagt Dr. Neumann.

Dr. Thomas Sedran (48), bislang als Mitglied im Vorstand verantwortlich für die Bereiche Operations, Geschäftsentwicklung und Unternehmensstrategie, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli als President and Managing Director die Führung von Chevrolet Europe in Zürich.

„Wir danken Thomas Sedran für seine hervorragende Arbeit im Opel-Vorstand und freuen uns, dass er die Führung von Chevrolet in Europa übernimmt“, sagt Girsky. „Als Strategiechef hat Thomas Sedran einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung unseres Zehnjahresplanes DRIVE! 2022 geleistet – nicht nur mit etlichen Maßnahmen zur Kostenreduktion, sondern auch mit vielen Initiativen zur Profilierung der Marke und Stimulierung des Wachstums – wie etwa unserer Rückkehr ins Fußballsponsoring und in den Motorsport.“

Mark Adams (51), Executive Director für das weltweite Design der Marken Buick und Cadillac und GME Vice President Design, kehrt als GME Vice President Design nach Deutschland zurück. Zusätzlich wird er die Buick-Design-Strategie und -sprache verantworten. „Damit verstärken wir den Fokus auf Synergien für die Marken Opel/Vauxhall und Buick“, sagt Dr. Neumann.

Zu Tina Müller:

Tina Müller startete ihre Karriere bei L’Oréal Deutschland und wechselte zunächst zur Wella AG. Anschließend arbeitete sie 17 Jahre bei der Henkel KGaA. Als Corporate Senior Vice President war sie zuletzt im Unternehmensbereich Beautycare für die Region Westeuropa verantwortlich. Frau Müller hat zudem als Chief Marketing Officer für das weltweite Geschäft mit Haarkosmetik, Körper-, Gesichts- und Mundpflege einen wesentlichen Beitrag zum starken Wachstum des Markenportfolios geleistet, insbesondere bei der Traditionsmarke Schwarzkopf. Sie ist eine anerkannte Markenexpertin. 2010 wurde sie mit der Auszeichnung „European Chief Marketing Officer of the Year“ (Booz Company) ausgezeichnet. Das Magazin „W&V“ kürte sie zudem dreimal zum „Marketing Manager des Jahres“.

Zu Dr. Thomas Sedran:

Dr. Thomas Sedran wurde am 1. April 2012 zum Mitglied des Vorstands ernannt. Er verantwortete in dieser Position die Bereiche Operations, Geschäftsentwicklung und Unternehmensstrategie.

Dr. Sedran war seit 2006 einer der Leiter des Geschäftsbereichs Automobilindustrie bei der weltweit tätigen Unternehmensberatung AlixPartners in München. In dieser Position hat er seit 2009 sehr eng mit Opel/Vauxhall zusammengearbeitet. Bei Opel war er dafür verantwortlich, Geschäftsstrategien für langfristiges Wachstum des Unternehmens zu entwickeln und umzusetzen – in Europa und darüber hinaus.

Sedran, geboren am 13. Oktober 1964 in Augsburg, hat den Großteil seiner Karriere für Unternehmensberatungen gearbeitet. Vor seinem Wechsel zu AlixPartners war er über zehn Jahre bei Roland Berger Strategy Consultants, zuletzt als weltweit Verantwortlicher für das Competence Center Automotive.

Er besitzt einen Abschluss als Diplom-Ökonom der Universität Hohenheim sowie einen Abschluss als Dr. rer. oec. an der Ludwig-Maximilian-Universität München.

Zu Mark Adams:

Mark Adams (51), ist seit August 2012 Executive Director für das weltweite Design der Marken Buick und Cadillac und GME Vice President Design. Zuvor leitete er ab 1. Juni 2007 als GM Europe Vice President Design die in Rüsselsheim ansässige europäische Design-Organisation von General Motors. Sein Verantwortungsbereich umfasste das Design der europäischen GM-Marken Opel, Vauxhall und Saab sowie eines Teils der Produkte der US-amerikanischen GM-Marke Saturn.

Adams trat im September 2002 als Director Exterior Design für Opel bei General Motors ein und übernahm zwei Jahre später als Director Exterior, GM Europe Design, die Verantwortung für das Exterieur aller Fahrzeuge von Opel, Vauxhall und Saab. In dieser Zeit prägte er den äußeren Auftritt von erfolgreichen Modellen wie Astra GTC, Zafira, Astra TwinTop, Antara und Corsa und entwickelte maßgeblich die Designsprache der Modelle von Opel und Saab. Vor seiner Tätigkeit für GM hatte Adams verschiedene Positionen als Chefdesigner bei der Ford Motor Company inne.

Adams wurde am 11. Dezember 1961 in London (England) geboren. Er studierte Ingenieurwesen und Design und besitzt einen naturwissenschaftlichen Abschluss als Bachelor in der Fachrichtung Maschinenbau (Fachbereich Fahrzeugtechnik) sowie einen kunstwissenschaftlichen Master in Autodesign vom Royal College of Art in London.

Kommentare (21)

  1. Ich wünschen allen genannten Personen viel Erfolg in ihren Aufgaben um Opel wieder langfristig nach vorne zu bringen um im Markt wieder eine feste erfolgreiche Größe zu werden.
    Über Mark Adams´s “Rückkehr” bin ich sehr froh und hoffe dass er weiterhin die tolle Designsprache mit neuen Modellen erfolgreich fortführt…
    Herzlichen Glückwunsch.

    • Why is it that a company like Vauxhall who say they are seeing a declining market are telling prospective customers that there is a 4-6 month wait for a black on black Antara SE Nav. I tried recently to purchase one and had a BAD experience with Peter Vardys then I traveled 70 miles to the next nearest dealer (regency) only to be told that there were non in stock and that there was a four to six month wait.

      I have since been told that they are built in Korea and then it takes up to eight weeks for them to be shipped to the UK. This not a good way to encourage customers to purchase with such a long wait, I could understand the wait if it were a new model but the Antara has been in production for over eight years now.

      Can you please explain why there is such a wait and what can be done to improve things

      Tom McGivern.

  2. Über Mark Adams’s Rückkehr bin ich auch sehr froh. Meiner Meinung nach, hat er und natürlich sein Team in den letzten Jahren einen super Job gemacht. Was Design der neuen Opelfahrzeuge angeht, muss man sich auf keinen Fall verstecken.

  3. Bemerkenswert find ich den “Fokus auf Synergien für die Marken Opel/Vauxhall und Buick” bei der Aufgabenbeschreibung für Mark Adams.

    Das “Manager-Magazin” berichtete ja schon am 20.6. von der Personalie Tina Müller, und schrieb dazu, daß Frau Müller als “Mitglied des Opel-Vorstands […] die weltweite Vermarktung von Opel, Vauxhall (Großbritannien) und Buick (vor allem China) verantworten” solle.

    Dan Akerson soll laut “Autonews” schon von dem Trio Opel, Vauxhall und Buick als einem “hybrid global brand” gesprochen haben, deren Entwicklungsteams enger zusammengeführt werden sollten.

    Und die Verantwortung dafür scheint jetzt in Rüsselsheim zusammengeführt werden.

    • Das ist mir in der Tat auch schon aufgefallen.
      Hiermit würde auch deutlich, was heute schon ist: Dass Opel-Fahrzeuge nämlich international verkauft werden – außerhalb Europas eben unter dem Namen Buick.
      Mittel- und Langfristig könnte sich das ja auch tatsächlich positiv auf die Modellpalette auswirken. Ob ein Opel oberhalb des Insignia (Buick LaCross) oder ein großer Geländewagen à la VW Touareg sind allein wohl nicht mehr zu realisieren.
      Allerdings müsste mittelfristig dann auch eine – in Deutschland geführte – gemeinsame Buchhaltung/FInanzabteilung her.
      Kurzum: Opel würde mit seinen Ablegern Vauxhall und Buick zum Global-Player aufsteigen.

      • “außerhalb Europas eben unter dem Namen Buick” ist falsch.

        Die Marke Buick ist beschränkt auf China und Nordamerika (d.h. die drei NAFTA-Länder Mexico, Canada und USofA),während Opel auf allen fünf Kontinenten vertreten ist. Dann allerdings nicht immer und überall mit dem vollen Programm, sondern nur mit den Fahrzeugen, die gemäß den Einschätzungen des Marketing genügend profitable in dem jeweiligen Zielgebiet präsentiert werden können.

        Das war schon immer so in ganz Europa und der früheren USSR bis hin zum Pazifik, in Ost- und Westarabien, in Südafrika und seit neuestem auch in Australien und Südamerika, d.h. in Chile.

        • Nun kommt es aber auch darauf an ob und wieviel man ausserhalb Europa verdient bzw. wenn Buick Astra und Buick Insignia in China wie geschnitten Brot weggehen Opel auch etwas vom Kuchen abkriegt.

          • Der chinesische Buick-Zwilling des Astra heißt dort (auf englisch) Excelle XT für den Fünftürer (Schrägheck mit Heckklappe) bzw. Excelle GT für die Limousine (Stufenheck).

            Der Zwilling des Insignia hat dort einen einfacherern Namen, nämlich (wie auch in Nordamerika) Regal.

            Opel hat das (sowieso Internationale) technische Entwicklungs- und Designzentrum besser ausgelastet.

            Ansonsten ist die Adam Opel AG eine 100-prozentige Tochter von GM (vermittels diverser Zwischenholdings), die Shanghai GM aber ein 50:50-Joint Venture der chineischen SAIC mit GM.

  4. Das klingt wahrlich nicht schlecht. Besonders gut: Marc Adams ist zurück. DIe Emotionalisierung der Marke halte ich für extremst überfällig. Die Schaffung von eines Markensynonyms auch. Ich hoffe, dass es gelingt, dass die Marke Opel in aller Munde NICHT mehr so klingt “Hör blos auf!” Schöner wäre: “Tip Top! Und v.a. zuverlässig!”

  5. Zu Frau Müller: Von L’Oreal, Wella, Henkel – zu “Opel statt Beiersdorf”*
    Ist allein dieser Branchen-Wechsel schon “interessant”….

    Und Mark Adams wieder zurück, auch “interessant”, hätte doch vermutet das hier einer der Anderen/Etablierten nachrückt. Nun gut…

    Für Herrn Sedran, nun ja, eben noch aktiv erlebt beim Opel-Motorsport am Ring – sollte er mit Chevrolet (+ Cadillac Europe ?!) sich hoffentlich auch noch gut “austoben” können..;o)

    *) laut anderer Quelle, MT

    • Ja, auch Cadillac. Nicht nur Chevrolet. Das findet man in anderen Presseinformationen von GM. Der Europa-Vertrieb der beiden wird ja von der Schweiz aus gemänätscht. Seit neuestem haben die wohl ein Büro in “Glattpark” am Rande von Zürich angemietet.

  6. Herr Dr. Sedran hat in einer schwierigen Zeit für Opel einen Spitzenjob hingelegt und wichtige Entscheidungen auf den Weg gebracht. Für die Zeit bei Chevrolet wünsche ich an dieser Stelle viel Erfolg (bitte nicht ZU VIEL Erfolg……, bitte auch immer schön an Opel denken….;-)). Die Personalie Mark Adams ist eine sehr gute Nachricht. Das von Adams auf den weg gebrachte und durchaus ansehnliche Design der aktuellen Modellpalette trägt nicht zuletzt in einem hart umkämpften Geschäft mit dazu bei, die Absätze zu stabilisieren. Einen Opel kann man sich heute wieder ansehen.
    Frau Müller kann man ebenfalls nur alles Gute wünschen. Hoffentlich kommt jetzt wieder mehr Schwung ins Marketing, das zuletzt mal gute Ansätze zeigte (ich erinnere vor allem an die Flex-Fix-Werbung des Zafira oder den “gestärkten Rücken”, etc.). Leider wird z.Zt noch viel zu wenig mit den Innovationen und Erfolgen geworben (z.B. aktuell der 100.000 Km Dauertest des Astra ST in der ams, “Bester aller Zeiten” (!!!)), während man andererseits eine Wahnsinns-Kohle für ManU-Werbung bereitstellt.

  7. Naja, die Chefetage rotiert bei Opel wie gewohnt viel zu schnell.
    Die Leute wechseln im Jahrestakt scheint es.
    Ich wünsche Opel ein stabiles Management als VW, Porsche, Mercedes.

    Ich allerdings auf die Synergieeffekte zwischen Haarpflegeprodukten und Opel gespannt.

  8. Why is the so many Opel dealer Germany with old signs?
    Is there no requirement for them like the dealers in other countries?

    You will make a better brand for Opel with your own signs on the cars in USA.
    Make Opel come to USA for real 🙂

  9. Kann nur hoffen. dass mit Frau Müller die Marke OPEL wieder attraktiver in der Werbung erscheint. Hier im Marketingbereich ist in den letzten Jahren bei OPEL etwas schief gelaufen. ….

  10. Also ich bin irgendwie erschrocken bestätigt was GM/OPEL offensichtlich nötig hatte !

    @Frau Müller: Haben Sie erstmal die Fenster geöffnet für wahrhaft Frischluft !?

    Wenn ich dazu so manches lese, war es dringendst nötig von außen kompetente, “autofremde” Marketing-Führung heranzuholen.
    Man geradezu noch auf den Bäumen saß und sie mit der Lampe den Weg erleuchten.

    Unglaublich – die Herausforderung ! Neustart bei nahe Null !…. kann man ja quasi nix verkehrt/schlimmer machen…;-)

    Zu dumm, dass man dies nicht schon früher, mit dem Design-Wechsel (2008, Insignia) gleich mit vollwertig mit vollzog.

  11. @ Didi,
    sicherlich hat es Frau Müller nicht einfach in Ihrem neuen Job als OPEL-Marketing Boss. Sieht man jedoch die ADAC-Affäre, dann weis man, wie die Uhren bei den so genannten “Meinungsbildnern” ticken. ADAC-Testergebnisse werden in den TV-Magazinen und der Presse einfach übernommen, da man bisher der Meinung war, dass alle Tests sauber waren. Die aktuellen Enthüllungen zeigen, wie beim ADAC getrickst wurde. Offensichtlich wurden verschiedene Autohersteller bewusst bevorzugt … ADAC-Pannenstatistik ist hierbei das beste Beispiel …

  12. Well all I can say is that I hope she has a more customer focused perspective, Duncan Aldred isn’t the person to be left with the task of looking after Customers. GM/Opal/ Vauxhall, need to recognise that without customers they wouldn’t have a business and their attitude to customers is lacking in many respects.
    Perhaps they should look at Audi/VW and see how things are done.

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