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Leichte Übung – Frank Leopold trifft G90

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Opel G90 ConceptOpel G90 – das war 1999 unser ganzer Stolz auf der IAA. Der Name ist Programm: Durch die konsequente Leichtbauweise und den extrem niedrigen cw-Wert von 0,22 (Ziel: 0,25 minus x) gelang es, den CO2-Ausstoß auf nur 90 Gramm pro Kilometer zu drücken. Das entspricht 3,88 Litern Benzin pro 100 Kilometer.

Ein Dreiliterauto also auf Basis eines 1,0-Dreizylinder-Ottomotors, der im Vergleich zu einem entsprechenden Dieselaggregat viel kostengünstiger zu realisieren war. Nur 750 Kilogramm wog die extrem abgasarme Studie. Dabei verzichteten die Entwickler zugunsten von Aluminium und Magnesium (Dach, Getriebegehäuse, Lenkradskelett, Sitzunterbau) ganz bewusst auf exotische und sündhaft teure Materialien wie etwa Titan oder Kohlefaser.

Opel G90 ConceptViel Hirnschmalz steckt auch in der Formgebung des G90. Ein nicht auf den ersten Blick erkennbares Detailergebnis der akribischen Windkanalarbeit ist der glatte Unterboden mit vollständig integrierter Auspuffanlage. Die gen Heck im Sechs-Grad-Winkel ansteigende Bodenplatte erzeugt sogar einen leichten Diffusor-Effekt.

Wichtiger noch: Trotz der aerodynamisch günstigen, leicht abfallenden Dachlinie und der Abrisskante am Heck hielt das Interieur ordentlich Komfortraum für die Fondpassagiere und die für einen Kompaktwagen ansehnliche Ladekapazität von 350 bis 980 Liter bereit. Die dahinter stehenden Packaging-Ideen gelangten schließlich auch in die Serie, siehe Astra G und Zafira A.

Frank Leopold, unser Leiter der Innovationsgruppe in der Vorausentwicklung, fasste beim „Treffen der IAA-Legenden“ für uns zusammen, was den Opel G90 für ihn so besonders macht. Film ab.

Kommentare (36)

  1. Fast 15 Jahre / mind. 600 kg schwerer,….der Astra-J.
    Bin gespannt wohin es mit den nächsten Fahrzeug-Generationen geht !

  2. ja, und immer wird betont, dass Opel damals mit seinen Ideen Vorreiter war – und was ist davon geblieben? Das Gegenteil! Und das Feld wurde immer wieder der Konkurrenz überlassen. Mensch, wann kapieren die Marketingler (Marken – Tingler???) und Kaufleute endlich mal, dass Ingenieurs-Gehirnschmalz wertlos ist, wenn man nichts daraus macht! Der A2 war derjenige, der genau das Konzept umgesetzt hat. Da haben sich die Ingenieure (gepusht von Piech) durchgesetzt! Heute hat bald jede Marke irgendwo Alu in den Karossen. Aber der Trend wird auf ewig mit dem Namen Audi verbunden sein. Und Opel? Trend? Alu? Das wüsste ich …
    Und noch was: auch wenn der A2 angeblich nicht den Erfolg gebracht hat, den man sich erhofft hatte (den Satz verstehe ich nicht, auf was bezieht der sich denn, außer auf Geld? Aber das Image war doch unbezahlbar – oder?), heute ist er gesuchte Ikone! Und wo sind bei Opel die gepflegten Ikonen? Speedster? GT? Tigra? LotusOmega? Admiral? Calibra? Warum hört Geschichte immer nach einer, spätestens 2 Generationen auf? Und warum gräbt man heute plötzlich den G90 wieder aus? Kommt da plötzlich wieder was? Hat da einer was entdeckt, was man verwenden kann? Ich hoffe es nur zu sehr! Wenn 14 Jahre später der Groschen fällt, sollte man das dann aber auch hören und sehen!
    Und jetzt spinne ich mal rum: es gab da mal so eine Splitterpartei (;-)), die sich das Projekt 18 auf die Fahnen geschrieben hatte (die Fahne war auch Gelb …). Und da war ein Einpeitscher (so´n “Partei-Piech”), der das einfach umgesetzt hat. Wie wäre es mit einem Projekt “-18″? Könnte man mit Gewicht oder Verbrauch oder cw – Wert oder Karossserie-Abmessungen verknüpfen. Aber nicht die 18 (Fallschirm=”-“) oder die 19 (MwSt) oder die 20 (% auf Alles außer Tier…) nehmen. Lasst Euch doch mal was einfallen und setzt das dann konsequent in allen Modellreihen durch. Oder – das wäre doch mal was griffiges, genauso griffig wie “G 90”: also z.B. Astra G 90, Meriva G 99, Insignia G 98, Adam G 75, Corsa OPC G 119 …
    Und lasst das Wort ecoflex weg. Da ist nix flex, da ist nur Diesel oder Benzin. Flex wäre nur, wenn man alles reinschütten könnte. Der einzige, der das verdient, ist der CNG. ZafiraTourer CNG 129. Apropos Zafira. Der war als Einziger mal wirklich “flex”. Oben wird die 1. Generation zitiert, die auf den “Packaging-Ideen” des G 90 basierte (naja). Aber der war 4,27 m lang und hatte 7 Sitze. Heute ist der Meriva so lang und hat 5 (eher 4) Sitze, wiegt mehr, verbraucht mehr (trotz aller Fortschrittte) und kostet (immerhin nicht viel) mehr. Und wenn ein Kunde gerne etwas Kompakteres hätte, wie den Meriva A, bekommt er nichts mehr, als ein modelltechnisch stiefmütterlich (un)behandeltes veraltetes kleines rappeliges Modell namens Agila – ohne einen Cent Opel-Technik. Da werden laufend Marktlücken der Konkurrenz überlassen und Modelle nicht in die Nischen geschickt. Was hat BMW aus dem Mini gemacht? Eine Familie. Das fehlt einfach. Der Crosstourer ist der erste ernste Versuch, so etwas zu installieren. Da muss Opel weitermachen. Ich hoffe, der adam Rocks und das Faltdach sind die nächsten Varianten, die das aufgreifen!

    • joh !(!!!)!..an den A2 mußte ich auch denken ;o)

      übrigens: ecoFlex, fing mit grün-gemalten DZM an,…mehr war/wollte man für Show/Kosten nicht bieten. Wo es Jahre zuvor doch den Astra Eco4 gab, bzw. Corsa Eco3.

      Das “wuchern” der jetzigen Generation muß ein Ende haben !

      • Genau meine Meinung. Wenn ich den Meriva A betrachte, und dann zum Vergleich den Nachfolger danebenstelle, da frage ich mich doch ob die Parkplätze auch mitwachsen. Oder Vectra B und Insignia. Der Vectra transportierte auch 5 Personen und hatte Kofferraum. Warum müssen die Autos immer größer und schwerer werden? Opel muß weg davon. O.K. berim Insignia sehe ich es ja noch ein, Design und Lifestyle-Gedanke hatten hier Vorrang. Aber zumindest der nächste Astra muß endlich wieder leicht und kompakt werden. Man muss es leider so sagen, in der deutschen Presse ist der Golf auf Grund seiner kompakten Abmessungen zum Benchmark erhoben worden, damit muß der nächste Astra ernsthaft konkurrieren können.

        • Zur Verteidigung von Opel muss man hier aber sagen, dass auch die Fahrzeuge der Wettbewerber wachsen. Ich denke das liegt sehr an den ständig wachsenden Anforderungen an die Crash-Sicherheit. Zudem muss ja alles höher-weiter-schneller werden. Sprich ein neuer Astra muss natürlich mehr Kofferraum haben wie der Alte usw.
          Aber im Grunde nervt mich dieses Wachstum auch sehr. Vorallem bei den Kombis vermisse ich die schönen eckigen (und aufgrund dessen Übersichtlichen) Formen, in denen wie schon gesagt ebenso Platz für 5 Leute inklusive Gepäck vorhanden war. Beim Insi wird da schon sehr viel Platz vergeudet

          • Die Fahrzeuge der Wettbewerber eben nicht zwingend in dem Maße !
            Golf, 308, Focus,….alle unter 4.30, bzw. 4.40 !

            Der Zafira Tourer ist dicker/breiter (2.10 m !) als ein Sharan und hat trotzdem keine Schiebetüren – waren wohl auch mal angedacht in der Entwicklung, ist aber so schon zu fett + überschwer geworden !!

            Der Meriva-B ist bis auf 3 cm so lang wie ein Zafira-A, hat dennoch nur Platz für 4 (1/2), statt 7.
            Ist 12 cm ! breiter als sein Vorgänger geworden und dennoch kaum/richtig für 3 Personen hinten geeignet (geschweige Kindersitze). Der Zafira Tourer dazu ja auch eine Peinlichkeit geleistet…
            Die Kofferraumwanne vom Meriva-A passt exakt in den -B, mehr nicht. Wo sind also die + 24 cm Außenlänge hin ?!

            Andere bauen auch 5*-EuroNcap-Autos, ohne den Bug/Überhang so lang zu machen !!!
            Die Kasko-Klassen sind damit auch nicht längstens so tief (geblieben/gekommen), dass es sich auszahlt.

          • Ich hatte schon mal angeregt, ob man auf einem vorhandenen Chassis nicht 2 verschiedene Aufbautypen anbieten könnte: Einmal für die lifestyleorientierten Kunden ein sportlich-dynamisch gezeichneter Aufbau (wie bei den aktuellen Insignia/Astra ST), zum anderen eine “kantige”, auf reine Raumoptimierung getrimmte Variante für die eher nutzwertorientierte Klientel (Familienväter, Camper, Handwerker, etc.).
            Das hiesse, man lässt dem Kunden die Entscheidung.

            Hätte noch einen Vorteil: Bestimmte Autozeitschriften könnten beim ST nicht mehr rummeckern, schliesslich hätte man zum Vergleichstest ja auch die “Kastenvariante” ordern können….;-)

          • @Jeff – den Gedanken hatte ich auch schon – den neun Astra als 3-türigen Lifestyle-“Caravan” aka Shooting Brake und dann eine 5 türigen “Carvan mit Fokus auf Platz (Astra F) und falls es sich durchsetzen sollte das gleiche eben als Insignia

    • da muss ich zustimmen.

      zu bmw s mini noch was: jeder weis doch, dass dieses fahrzeug totaler mist ist, welcher gebraucht normalerweise keine 2000 mehr wert ist.
      was haben die aber bei bmw gemacht? die haben ein “lifestyle produkt” geschaffen (genau wie apple) und es spielt dann auch keine rolle ob durch die bauform vermehrt steinschläge an front und windschutzscheibe sind, oder ob die scheinwerfer ständig kaputt gehen, weil sie in der motorhaube integriert sind, und ob der innenraum aus plastik ist. da heißt es nur, entweder er gefällt oder nicht.(punkt!)
      ok, mit dem adam wird sich schon ins zeug gelegt, aber da muss noch deutlich mehr gepusht werden, und aufpassen, denn dabei kann man wenig richtig, aber viel falsch machen. trotz alle dem das er dem “vergleichsfahrzeug” vw up in sachen preis/leistung die hammelbeine langgezogen hat, kritisierte man immer die schwache motorleistung und das “altbackene” 5ganggetriebe. es mag zwar sein, dass bei einem solchen modell größere motoren weniger auf der bestellliste laden, aber da hätte man die “kampfansage” mit einem 1,3cdti und/oder 1,7cdti und einem 1,4turbo aggregat komplett machen sollen.
      das gleiche gilt auch für den cascada. ein supersportliches auto, wird ausserhalb deutschlands sogar mit nem mercedes verglichen, und das zu recht (aja mercedes, bitte integriert dem cascada noch ne nackenheizung, selbst peugeot hat eine). desweiteren sieht er im stand schon schnell aus, aber was war, wieder kleine motoren, dabei lasse ich den diesel weg (gute wahl), aber warum kein 2,0turbo benziner? vw und audi machen es wieder mal vor… müssen es auch, weil sie nicht auf die anderen “warten können” (ironie).

      • ok, ging zwar jetzt in etwas OT über, aber ich wollte das mal loswerden :).
        zum thema energiesparen: ist es denn so verkehrt, sich mehr auf der elektroschiene zu bewegen? und ich meine da nicht die kleinen schnuckligen stadtflitzer, aus welcher sie kaum rauskönnen ohne dass ihnen der saft ausgeht, sondern ausgewachsene, normale fahrzeuge.
        dabei muss ich eigentlich immer den tesla erwähnen, denn dieses konzept ist “nahezu”(falls ich nicht doch was übersehen habe) perfekt. und warum? einfach mal googlen, sonst wird der text zu lang ;).

        • ok, man könnte ja an dem gestiegenen erfolg des ampera anknüpfen und eine reine elektrovariante rausbringen. denn je nach akkupack wär er dann sogar leichter, hätte mehr stauraum und durch den wegfall des tanks, leitungen und der abgasanlage hätte er dann auch wie damals beim G90 einen ebenen unterboden, was sich an dem cw-wert positiv bemerkbar macht.
          damit wäre quasi für jeden was dabei.
          denn bei den knapp 30000km reichweite/jahr, geht man von der elektrischen reichweite pro tag aus, dann ist das nicht soo viel.
          würde man die leistung (110kw elektrisch ist ausreichend) beibehalten, aber ein akkupack einsetzen, welches 250 oder sogar 300km reichweite hat, dann sähe dies schon anders aus.

      • Zum Adam: Meiner Meinung nach war es richtig am Anfang keinen Diesel im Adam anzubieten und schon gar nicht die lauten 1.3 und 1.7 CDTI. Der neue 1.6 CDTI sollte aber auf jeden fall im Adam kommen, am besten mit 90-95PS und 110PS. Bei den Benzinern(deutlich(!) wichtiger in der Klasse) muss(!) erheblich mehr kommen!!! Der 3-Zylinder(115PS) kommt eh, ist aber viel zu wenig. Mein Vorschlag wäre alte Motoren alle raus, statt dessen 1.0 SIDI mit 70, 85, 100 & 115PS; 1.4 SIDI(neu, sollte auch kommen) 125 & 140-145PS und als OPC 1.6 SIDI mit 170-175PS; dass wäre die perfekte Antriebspalette für den Adam. So nun zum Cascada: Da gebe ich Ihnen recht, da muss es ebenfalls mehr geben! Wieder mein Vorschlag: Zusätzlich zur aktuellen Motorenpalette > 2.0 SIDI mit 230 & 280 PS und als OPC(nicht zu extrem gestylt, eher konservativ) 2.8 V6 mit 320-340PS(in dem Rahmen)!! So wären diese 2 Modelle Motorentechnisch deutlich besser aufgestellt!

        • also den lärmpegel der beiden motoren könnte man durchaus dämmen. ich habs mal von audi gesehen, da nagelte der diesel wie wild… klappe zu, schon hat man gedacht es wär ein benziner. jedenfalls sind beiden auch turbomotoren und somit auch besser als die zunächst nur angebotenen 1,2er und 1,4er sauger.
          ja ne, ist klar. mit den neueren motoren wird einiges anderes und (hoffentlich) auch besser. ich habe aber auch den zeitpunkt gemeint, wo der adam vom stapel lief, und da gabs eben nur diese motoren und damit wäre er ordentlich motorisiert gewesen, aber nicht übertrieben.
          was ich bei ihnen nicht nachvollziehen kann, warum ein motor mit verschiedenen leistungsangaben (die motorvielfalt minimieren?, günstigeres angebot bzw. längere haltbarkeit beim motor bei niedriger leistungsstufe?)
          und beim cascada: früher dachte ich auch so, warum gibts beim astra keine v6 variante, hat doch vw im golf auch, aber mittlerweile muss ich sagen, der astra und das cascada mit denm 2l motor und den 280ps(? cabrio), das reicht. nicht das noch das verdeck wegfliegt :D.
          andererseits war ich echt erleichtert, als bei der präsentation des insignia FL auf der IAA bei den neuen motoren erst kein, aber beim opc dann doch noch ein V6 angeboten wurde. was ich aber wiederum schade fand, weil die leistung gleich blieb. ich finde, da hätten sie bei der normalen version schon den 2,8er (überarbeitet als biturbo) mit ca. 330ps und dann beim opc mit 400ps ein statement setzen sollen. alle wären fasziniert gewesen.

          • Also ein Motor mit verschiedenen Leistungsstufen bringt natürlich den Vorteil, dass man viele Gleichteile(beim Diesel ev. sogar alle) verwenden kann, was den Preis drück und gleichzeitig einfacher zu entwickeln ist!

        • Das Thema welches du hier mit der Leistung ansprichst zumindest bei den OPC lässt sich entweder nur durch US Getriebe lösen bzw ne Neu?Entwicklung von einem M50 oder M55 Getriebe also 500 bzw 550Nm?

          Der OPC im Insignia wird ja derzeit dadurch gebremst das das F40 Getriebe “nur” 435Nm schafft, Vom Motor her könnte da sicher noch was gehen, aber bekommst schlecht auf die Strasse.

          Aber warum immer mehr und mehr Leistung?
          In Europa kannst doch im Schnitt nur so bis Max 130km/h fahren, also einen Motor so auslegen das der ggf. bei 140 km/h sein Max hat aber dafür wenig verbraucht aber gleichzeitig viel Drehmoment hat. Anhängerlast lässt sich so sicher auch wieder erhöhen,

          • Oh, tschuldigung. An das Getriebe hab ich in dem Moment wieder nicht gedacht 🙂 . da sollte man natürlich auch was unternehmen.
            Warum bekommt man es nicht auf die Strasse bringen… der allrad soll auch nicht umsonst verbaut sein 🙂 .

            Das mit immer mehr Leistung ist wohl ein nie wirklich klärendes Diskussionsthema.

        • Die neuen SIDI in vielfältigen Leistungsstufen sind sicherlich das Ding was zünden muß !
          Ich hoffe, dass man die wohl einfachere (?!) Filterlösung beim DI-Benziner dennoch nicht unterschlägt !
          Während ein Diesel + Euro6, ist für viele Hersteller in der (Kleinstwagen-)Klasse wohl nicht mehr angedacht/kostenmäßig darstellbar, mit dem Aufwand der Abgasnachbehandlung.

    • der A2 hat wohl im Bezug auf die Absatzzahlen nicht den gewünschten Erfolg gebracht und das Projekt eingestampft (wohl zu innovativ bzw. der Neuwagenpreis war einfach nicht angemessen für die Fahrzeuggröße und am Markt nicht durchsetzbar). Ich frage mich, wie evtl. die Jungs von Opel die den G90 eben nicht auf die Strasse gebracht haben, ob der Audi Vorstand sich für die Entscheidung keinen Nachfolger anzubieten sich heute in den Popo beisst.
      Der A2 im Bezug auf Raumausnutzung in meinen Augen bis heute unschlagbar. Evtl. finden sich ja noch 4-5 tausend € irgendwo in der Portokasse bei Opel, dann ein Exemplar kaufen und auseinandernehmen und für die nächsten Farhzeuggenerationen kräftig an der Raumausnutzung arbeiten…

      • …das packing vom Meriva-A war schon excellent, dahin zurück reicht vollkommen !
        Der A2 wurde vollends verkannt und in falsche/andere Vergleiche (mit den Kleinwagen) gezogen, als die parallel/zeitgleich aufkommende A-Klasse. Genauso teuer, kleiner,…war sie neben die Golf-Klasse gestellt worden.

        Audi wird sich den Popo schon mehrfach wund gebissen haben, was Nachfolge von diesem und anderes zur Modellpolitik angeht. Die IAA zuletzt, deren Spiegelbude und dazu im Vgl das BMW/i-Areal mit einem Serienmodell. Phänomenal bereits vor/ohne irgendeinem Verkaufserfolg !

  3. @mods:

    ihr seht, bei fast allen Beiträgen, dass wir hier energisch mitdiskuttieren und dass es immer noch eine Große Anhängerschar von Opelenthusiasten gibt.

    Mal eine Frage: Werden / wurden unsere Äußerungen / Empfehlungen / Kritikpunkte hier auch aufgenommen und an die entsprechenden Stellen, die auch entscheiden können, weitergegeben. Wenn ja, wäre es mal interessant, was diese dazu sagen. Evtl. meldet sich ja mal einer oder am besten noch mehrere zu Wort und beteiligen sich an der Diskussion. Klar kann man nicht sagen jo, der Astra K wird um 300kg leichter hat mehr Platz ist steifer, mehr Kofferaum, von Haus aus die besten Motoren etc. Mitbewerber lesen ja mit. Aber ein paar Infos, würden uns schon gut tun.

    Danke im Voraus

    • och du – manches mal erschreckt mich quasi die umsetzung auf (eigenen niedergeschriebenen) unmut schon. Gefühlte Monate später nur…

      Ist tatsächlich so’n Klopper/o als Identifkationsfigur am Opel-Lenkrad.

      Und schon wieder/danach, ein weiblicher Gegenpart fehlt…
      ….kommt jetzt die Schiffer daher.

      Und beim Meriva fand ich auch gleich zu Anfangs die zwar interessant-geknickte Fensterlinie, optisch doch als nicht ausreichend nunanciert…
      …kommt sie jetzt mit Chromleiste daher. Leider (noch) allzu kurz.

      • Die Chromleiste beim Meriva-FL müsste über die Gesamtlänge gehen, dann sähe es optisch nach etwas aus, jetzt sieht es ungekonnt aus. Die Entwicklungskosten für diese Lösung hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können. Bitte Opel, entweder richtig oder gar nicht. Es war gut gemeint, aber die Umsetzung ist unglücklich.
        Das Auge kauft immer mit, da sagt mancher Kunde sofort: “Da hamse mal wieder sparen müssen”……
        Das findet der Endkunde nicht lustig, bei einem vollausgestatteten 24.000,- bis 27.000,- Euro Meriva.

        • so schaut’s aus (!), die blende vom spiegeldreieck ist nun auch wirklich nicht der Akt, hier die chromleiste formschön “auslaufen” zu lassen.
          Hinten hat man es ja auch geschafft.

          • @ Moderatoren:

            Gibt es hierzu vielleicht eine Erläuterung/Erklärung, warum man das gerade so ausgeführt hat mit der Leiste? Designtechnisch ist das doch als klare Panne erkennbar. Oder stehen fertigungstechnische Hinderungsgründe einer besseren Lösung entgegen?

            Im Vergleich dazu als Beispiel die Neugestaltung der Meriva-Rückleuchten. Das sieht hervorragend und stimmig aus. Warum hapert es dann an solchen (für die Seitenansicht) wichtigen Details? Man will doch mit der Leiste eine höhere Wertigkeit des Fahrzeugs vermitteln bzw. die prägnante Fensterlinie betonen/akzentuieren.

            Stichwort Design: Ebenso wenig geglückt sind die Schalter der Türverriegelung/Spiegelverstellung im Insignia-Facelift. Das sieht klobig aus im Vergleich zur restlichen Türverkleidung mit den fließenden Linien. Etwas bündiger eingelassene Tasten und Schalter hätten hier ein ganz anderes Bild abgegeben.

          • @Drummer79
            Kann die Kritik am Insignia FL gerade nicht nachvollziehen, aber ich schau mir das nachher mal bei meinem an. Finde die eigentlich ganz gelungen – meinst du mit etwas bündiger eingelassen, dass diese “nicht so weit herausstehen” sollen aus der Türverkleidung?

            Wie gesagt, schau ich mir heute mal an, wenn ich wieder ins Auto steige.

    • @ garak: Zunächst einmal vielen Dank für die engagierte Mitwirkung am Blog. Die jeweils zuständigen Blogger verfolgen die Kommentare mindestens ebenso aufmerksam wie das Moderatorenteam. Darüber hinaus leiten wir Fragen, Anregungen, Kritik und auch Lob an die jeweiligen Fachbereiche weiter. Veränderungen gibt es in der Automobilindustrie aber nicht über Nacht. Erst in den Köpfen, dann in den Produkten – so ist hier die Reihenfolge. Dazu ein schönes Interview-Zitat von Dr. Karl-Thomas Neumann aus der “Auto Zeitung” am Beispiel Zafira: “Der heutige Zafira ist ein wunderbares Auto. Aber der Zafira ist mit jeder Generation größer und auch teurer geworden. Der Fokus des Marktes liegt derzeit auf etwas kleineren, kostengünstigeren Modellen. Wir passen den Nachfolger diesen Erfordernissen an. Wir machen keine schwachen Kompromisse mehr, sondern positionieren jedes künftige Modell im Sweet Spot des Marktes.”

  4. Man sollet vielleicht bedenken, dass dr G90 in einer Zeit vorgestellt wurde, wo die rasante Talfahrt des Unternehmens schon ordentlich Fahrt aufgenommen hatte. Es ist der Opel-Klasiker in diesem Zusammenhang: Tolle deutsche Ideen und vollkommen mieserables amerikanisches Management für deutsche auf deutschem und europ. Boden zum Einsatz gekommene Produkte. Dass das gründlich in die Hose ging, wissen wir mittlerweile zur Genüge. Von daher kann ich das Gezeter nicht ganz nachvollziehen, weil wir hier neben allem Einfallsreichtum bez. des G90 auch von Probelmatiken sprechen, die in der Vergangenheit liegen. Durch KTN ist schon so viel in Bewegung gekommen. Die Wahrnehmung der Marke, bessere Werbung, Anpasung der vorhandenen Produktpalette an die Anforderungen des Marktes und der Kundschaft. Ich gehe davon aus, dass man unter dieser neuen Führung noch einiges zu erwarten hat – nur eben nicht von heute auf morgen. (Audi hat Jahrzehnte gebraucht, um vom rostigen Hosenträgerimage zu dem zu gelangen, was sie heute verkörpern.)
    Selbst der Bloggestaltung ist das ja schon lange anzumerken. Aus dem Bereich hinter den Kulissen bekommt man gar nichts mehr mit und das vielleicht aus gutem Grund. Vieles wird nicht mehr herausposaunt, wie noch vor einiger Zeit. Ich denke, dass derzeit enorme Anstrengungen unternommen werden, sich zu wandeln.

    • Der Talfahrt ist gewiss ein langer (zurückliegender ?) Zeitraum incl. div. hierzulande eingesetzter “US-Statthalter” zuzuschreiben – die “Problematiken” reichen dennoch leider bis zur aktuellen Produktpalette.

      Freilich, berücksichtigt man die Entwicklungszeit für ein neues Modell und das von der Zentrale erst neu vergebene Vertrauen/Führungspersonal, dann ist noch Geduld gefragt.
      Mit Insignia-B, Astra-K, Corsa-E, Meriva-C sollte sich das aber dann wirklich deutlich(er) darstellen.
      Vielmehr/länger verzeiht der Markt nämlich nicht mehr !

      • Nun ja, du sagst es ja im Grunde selber. Altlasten auszumerzen, ist ein sehr schwieriges und langfristiges Unterfangen, zumal diese sich nicht alleine auf das Produkt an sich beschränken, sondern gleichsam Auswirkungen auf das Image der Marke hatten – und das über einen sehr langen Zeitraum sehr kontinuierlich.
        Es erfordert einen enormen Anstrengungsakt, ein gutes Gespür, viel Geduld und viele Ideen. Es ist weiter oben ja auch schon angeklungen, die Anforderungen des Marktes, auf dem Opel sich bewegt, wandeln sich stark. Dass es keinerlei Kompromisse mehr geben darf, ist ein richtiger Ansatz. Opel muss wieder konsequent, absolut und ausnahmslos allerhöchste Qualität zu einem konkurrenzfähigen Preis anbieten. Das Geld sitzt nicht mehr so locker und immer wieder ungeplante Ausgaben für Reparaturen durch Qualitätsmängel berappen zu müssen – dazu sind viele Kunden nicht schlicht nur nicht mehr bereit, sondern auch nicht unbedingt immer in der Lage! Autos werden immer länger gefahren. Ich finde subjektiv, dass sich ein KFZ auch nach 250.000 km nicht anders anfühlen darf, als nach dem Neukauf. Das sind Tugenden, die in der alten Welt immernoch – bei allem gesellschaftlichen Wandel – funktionieren. Eine radikale Kostenreduktion mit dem alleinigen Fokus auf die Gewinnmaximierung ist keine gute Philosophie, da sie automobile Wegwerkprodukte zur Folge hat. Und in diesen Punkten unterscheiden sich amerikanische und europäische – insbes. deutsche – Automobilität sehr. Und der Effekt der absoluten Zuverlässigkeit und Überzeugung dürfte Klar sein: Kundenzufriedenheit, Kundentreue, gutes Image und langfristig Geld in den Kassen der Firma. Ist man in den Metropolen der USA unterwegs – das finde ich sehr interessant – sieht man mittlerweile übrigens viel mehr ausländische Autos auf den Straßen – weniger US-amerikanische. Warum wohl?!
        Noch was aus dem Nähkästchen: Kürzlich fuhr ich einen 530d, BJ 06, 480.000 km auf der Uhr. Kein Knistern, kein Klappern, ultra ruhiger Reihensechser, immer noch satte und sehr präzise Straßenlage – toller Komfort und nach wie vor leise. Keine durchgesessenen Sitze, kein speckiges Interieur. Absolut überzeugend. Und einen aktuellen F10 habe ich mir bereits nicht nur einmal angesehen….
        Mein Arbeitskollege hat seinen W201 (BJ 1987) im letzten Jahr mit einem Kilometerstand von 600.000 km verkauft – nicht verschrottet. Und die Dinger werden bedenkenlos gekauft und fahren noch einmal ihre 200.000 km. Der absolute Knüller, in dem ich mal gesessen habe (andere Zeiten…) war ein /8. mit 806.000 km. 1. Motor, 1. Getriebe.. Ok, 58 PS aus einem 2l Diesel sind wohl auch nicht kaputt zu kriegen…. 😉
        Sowas überzeugt mich persönlich auf ganzer Linie! Nun kann sich so etwas heutzutage nicht jeder leisten- und da sehe ich Chancen! Diese Robustheit in ein Opel-Produkt zu bekommen… das wär schon was.

        • Dafür geizen sie allein schon beim Teppich, wie der auf spannung liegt, blankes blech frei gibt…

          Das anfänglich ruhige (sowohl bei corsa-b, meriva-a,…)…es will auch beim jetzigen meriva-b nicht von bestand bleiben.
          Endkontrolle im Werk (?), dazu freche/deutsche überführungskosten (wofür ?)…
          und dennoch allerlei schief verbautes (+ fehlendes) wird einem untergeschoben, hauptsache verkauft, erstmal vom hof.
          Von werkstatt-Tests red ich noch gar nicht (!)

  5. Nochmal zum Partikelfilter für DI-Benziner: Würde den Opel einführen, wäre man mal (glaub ich zumindest) in einer Sache wieder der erste Hersteller, der sowas anbietet!!! Dies sollte man sich doch nicht entgehen lassen!!! Allerdings sollte der Filter dann so “clever” sein und sich bei Kurzstreckenbetrieb nicht zusetzen!!

    • Jauh. Wie damals beim Corsa-A, 3-Wege-Kat. Statt ungeregelter Halbschrott.
      Ider Fullsize-Airbags statt mickrige Euro-Tüten.

      Bei allem Personalwechsel sollte diese Historie doch nicht verschüttet gegangen sein ?!

      Aber wenn man schon Schiffer statt Steffi holt.
      Hungerhaken (ohne Führerschein ?) statt sportlich + engagierte Persönlichkeit.
      Weiß man um das eigene, gute in der Vergangenheit wohl nur noch allzu wenig, scheinbar.

  6. Wenn Opel den Filter für Benziner erführen würde, da wären sie schön blöde. Das Ding erzeugt einen heftigen Abgasgegendruck, was wiederum bedeutet die Motoren werden noch uneffizienter und die Turbos müssen noch mehr mit Sprit gekühlt werden (schaut sie euch nur an, die fetten Auspuffmünder, voll mit Russ von fettem Gemisch). Wer schlau ist verringert seinen Ausstoß durch parallel geschlaltete Saugrohr-Einsprizung (wie 1.8T von Audi), veringertem Anfettungsbedarf durch integriertem Abgaskrümmer (wie 1.8T von Audi, 1.6T von BMW und Mercedes) und einem leichteren Auto (Opelbonus in jeder Klasse +15% zur Konkurrenz). Die neuen Benzinmotoren so ziemlich als letzter Hersteller auf Dierektenspritzung zu trimmen hat schon etwas tragisches. Und die Studie G90 entspricht zwar nicht dem Design der heutigen Zeit, aber Leichtbau und maximale Raumausnutzung sind zwei Tugenden welche am Markt, aber besonders Opel völlig abhanden gekommen sind (steigt doch mal im Parkhaus aus einem Astra GTC würdevoll aus). Ich sehe jede Menge strategische Fehler – ich bin nur froh das die Dinger nicht mehr rosten (wie Mercedes oder Mazda).

  7. Die Kunden kommen mit einem ihrem alten Auto das ca. 10 bis 15 Jahre alt ist …
    Wollen ein “Neues” Auto das weniger Verbrauch hat als ihr altes ….
    Das ist ganz schön schwierig …..