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Entwickler-Tagebuch Interieur Zafira

15 Jahre Flex7 – Variabilität in Vollendung

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15 Jahre Flex7-SitzsystemOb Junior, Trixx, Frogster, G90 oder GTC Concept – unser Leiter der Innovationsgruppe in der Vorausentwicklung ist immer für spannende Geschichten und klare Botschaften gut: „Ich finde, der Zafira Tourer ist aktuell unser progressivstes Auto. Für viele ein interessantes Schwestermodell zum Insignia und weit mehr als ein reiner Familien-Van.“ Wenn es um Flex7 geht, schwingt schon auch ein gewisser Stolz in Frank Leopolds Stimme mit. Schließlich gilt er als der Vater des innovativen Systems, mit dem wir vor 15 Jahren den neuen Standard für Variabilität im Innenraum setzten. Am 4. Januar 1999 begann mit dem Produktionsstart des Zafira A der Siegeszug des Sitzkonzepts, das bis heute – weiter optimiert und angepasst – im Zafira Tourer überzeugt.

15 Jahre Flex7-Sitzsystem„Es gab damals noch keine siebensitzigen Kompakt-Vans und Kinder konnte man auf der Rückbank oft nur entgegen der Fahrtrichtung hinsetzen, das wollten wir ändern“, erzählt Leopold. Der Clou war damals wie heute: Schluss mit dem lästigen Ausbau und der Zwischenlagerung von schwerem Gestühl. Stattdessen konnten im Ur-Zafira die Sitze der dritten Reihe einzeln oder gemeinsam umgelegt und im Laderaumboden versenkt werden. „Alles sollte möglichst leicht von der Hand gehen. Wir hatten als typischen Kunden eine Mutter vor Augen, die beim Einsteigen ihr Kind festhält und dabei noch die Sitzkonfiguration ändert.“ Dank der kompakt bauenden Hinterachse, der großen Durchladehöhe und -breite und der komfortablen Sitzhöhe musste der Kunde keinerlei Einbußen gegenüber einem Kombi hinnehmen. „Auch was die Kosten angeht, sprach das Konzept für sich und der Erfolg gab uns bald Recht.“

15 Jahre Flex7-SitzsystemSo sehr, dass auch für andere Modelle über flexible Innenraumkonzepte nachgedacht wurde. „Uns ging und geht es darum, die zum jeweiligen Modell passenden Innovationen anzubieten“, erklärt Leopold. „Ob FlexDoors, FlexFold, die FlexRail-Mittelkonsole oder der FlexFix-Fahrradträger, das alles wäre ohne den Zafira und Flex7 nicht denkbar.“ Nach dem gelungenen ersten Streich kümmerte sich Leopold – damals als Chef der Packageing-Abteilung – 2005 im Zafira-Nachfolger um den Feinschliff der zweiten Sitzreihe: „Unser System war etabliert, aber die Konkurrenz hatte natürlich nachgezogen. Also schauten wir, was wir noch besser machen können.“ Die Sitze ließen sich jetzt im Verhältnis 40:20:40 umklappen, so dass auf den äußeren Einzelsitzen auch Erwachsene bequem Platz nehmen konnten.

15 Jahre Flex7-SitzsystemFür eine weitere Sternstunde der Variabilität sorgte das Team 2011 mit dem Flex7-Plus-Sitzsystem im neuen Zafira Tourer. Statt einer Sitzbank kommen hier nun serienmäßig drei Einzelsitze zum Einsatz, die sich flach umlegen und unabhängig voneinander 210 Millimeter in Längsrichtung verschieben lassen. „Damit eignet sich der Zafira Tourer auch als Geschäftsfahrzeug“, deutet Leopold an. Und mit der Lounge auf Rädern-Option genießen die Fondpassagiere Platzverhältnisse wie in einer Oberklasselimousine. Mittels eines raffinierten Klapp- und Drehmechanismus bildet die mittlere Rückenlehne komfortable Armlehnen für die beiden Außensitze, die um bis zu 280 Millimeter verschoben und zu Gunsten üppiger Schulterfreiheit 50 Millimeter in Richtung Fahrzeugmitte bewegt werden können.

15 Jahre Flex7-Sitzsystem 15 Jahre Flex7-Sitzsystem

* Verbrauchs- und Emissionswerte (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007) Opel Zafira Tourer: Benzinverbrauch kombiniert: 7,2 – 6,1 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 169 – 144 g/km, Effizienzklasse D – B. Dieselverbrauch kombiniert: 5,8 – 4,1 l/100 km; CO2-Emission kombiniert 154 – 109 g/km, Effizienzklasse B – A+. Erdgasverbrauch kombiniert: 4,7 kg/100 km H-Gas (7,2 m³/100 km); CO2-Emission kombiniert 129 g/km, Effizienzklasse A. Autogasverbrauch kombiniert: 8,6 l/100 km; CO2-Emission kombiniert 139 g/km, Effizienzklasse C – B. Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (54)

  1. Vom Familien-Van ist er leider allzu sehr entrückt, die Einschränkungen bzgl der 2. Sitzreihe und 3 Kindersitzen hätten gelöst werden müssen !
    Die anschlussfreudigeren Isofix-Buchsen hätte ich beim Meriva/allg. hingegen auch gerne !

  2. Stark und sehr interessant, danke für diesen Beitrag.

    @Moderator
    Kur Off-Topic:
    Im neuen Insignia mit FlexRide und 8″ Instrumentendisplay gibt es ja 3 Einstellungen für die Anzeige. “an FlexRide koppeln” “Sport” und “Tour”.
    Wenn man Sport oder Tour wählt und dann den SportKnopf drückt gibt es eine rote Umrandung bei der Anzeige (Bei Sport um das Tacho, bei Tour um die Geschwindigkeitsanzeige).
    Lässt man nun die Einstellung auf “an Flexride koppeln” und man drückt auf die Sporttaste wechselt die Ansicht nur in den SportModus, aber es gibt keine rote Umrandung. Ist das gewollt oder ein Softwarefehler?

  3. @Didi…du sprichst mir aus dem Herzen…und da ist es kein Trost das 3. Kind evtl. in der 3. Reihe zu verstauen oder gar auf dem Beifahrersitz! OPEL BITTE…löst dieses Problem endlich!!!!Diese Gurtveränderung, damit man 3 Kindersitze in die 2. Reihe kriegt, kann doch nicht so eine große Hürde sein, oder? Vielleicht kann sich der Moderator dazu mal äußern, oder Hr. Leopold selbst?!!

  4. Das “tolle Flex” wird ja aber wohl mit der Zusammenarbeit mit PSA sterben !!! Was soll das dann hier (letzter Nachruf) ? Der nächste Meriva kommt durch die Zusammenarbeit wieder mit “normalen Türen” (Basis Citroen C4 Picasso), Zafira Tourer ebenso .. Nix also mehr mit FlexDoors, FlexRail usw. Zafira Tourer ist ja von den Verkaufszahen ein Flop im Vergleich zum B. Vom VW Touran will ich gar nicht reden. Der braucht kein Flex um 3 mal mehr verkauft zu werden. Leider alles toll konstruiert aber ohne “aktive” Werbung leider keine Käufer …
    Und hinten nur 2 Kindersitze ?? Für eine Großfamilie somit klar UNBRAUCHBAR und UNVERKÄUFLICH !

    • Das ist womöglich doch etwas voreilig für uns Außenvorstehende, was an “Flex”erei da vermeintlich verloren gehen könnte.
      Bei aller angedachten Zusammenarbeit (Opel / PSA, sowohl bei C3- / C4- Picasso, bzw. Meriva/Zafira und/oder “Crossover”), kann dazu noch immer jeder insbesondere beim Interieur seinen Philosophien Raum geben – letztlich um auch unterschiedliche “Charaktere”/Zielgruppen zu bedienen !

    • Der Zafira war noch nie für die Großfamilie konzipiert – was bei der derzeit vorhandenen demographischen Struktur in Deutschland auch nachvollziehbar ist. Mit dem Zafira wird m.E. ein Lifestylekonzept bedient – Lifestyle und eben die damit verbundene Flexibilität, welche ein solcher abfordert. Ferner hat die Drchschittsfamilie in Deutschland lediglich 1,4 Kinder (leider…), Großfamilien bilden da eher die Ausnahme. Auch hierfür hat Opel ein Produkt parat, siehe Movano (der allerdings im Vergleich zur Konkurrenz nicht die Gediegenheit bietet, die Großraumvans der Konkurrenz allerdings bieten).

        • Das weiß ich nicht so recht. Ich denke, dass das einiges mit der Zielgruppendefinition der jeweiligen Produkte zu tun hat. Wenn ich mich in “unserer” Siedlung mal so umsehe, dann sind es die wenigen Familien mit zwei oder drei Kindern, bei denen das einfachere/günstigere/weniger aufwändigere Produkt in der Garageneinfahrt steht, weil man sich dieses eben leichter leisten kann. Diejenigen, deren Kinder schon aus dem Haus sind oder die nur ein bis zwei Kinder und darüberhinaus auch (zumindest augenscheinlich…) etwas mehr Kleingeld zur Verfügung zu haben scheinen, steht auch etwas entsprechend Lifestyliges oder Imageträchtigeres in der Einfahrt.
          Mit dem Zafira versucht Opel m.E. eine Kundschaft zu bedienen, deren Fokus nicht so sehr auf einer größeren Familie oder einem höchst praktikablen Lastesel liegt, sondern die sich auszuleben und auszudrücken versucht. Der Anspruch wird in der PR ja durchaus klar: Die Lounge auf Rädern. Opel beansprucht mit dem Zafira ja gar, eine kostengünstigere Alternative im Businessbereich anzubieten (was aber bereits mit dem Signum nicht funktionierte). Das Problem, dass ich in diesem Zusammenhang sehe ist, dass Opel derzeit in der lifestyle- und imagefokussierten Käuferkohorte ausgesprochen schlechte Karten hat, was den zurückhaltenden Erfolg des Zafiras in Teilen erklären könnte.
          Ich denke, dass das KTN-Statement bez. der etwas kostengünstigeren und erschwinglicheren Gestaltung des Zafira D unter anderem auf – und jetzt kommt deine Stellungnahme zur Geltung – diesem Problem beruht: Der Zafira wird aufgrund seiner Zielgruppendefinition und Opels Imageproblemen nur schleppend verkauft. Die klassische Familie kauft den Zafira u.a. deshalb möglicherweise nicht. Das lässt also zumindest die Vermutung zu, dass die zukünftige Variante den Kundenwünschen derer, die sich mit deinen decken, u.U. wieder mehr entgegen kommt.
          Der Meriva hingegen unterscheidet sich in einigen Punkten vom Zafira: Er hat ein besseres Image (sowohl der “A” als auch der “B” waren und sind Mängelzwerge), er bietet eine ähnlich gute Raumökonomie und damit verbundene Flexibilität und er ist – und das ist wohl ein wichtiges Argument für die deutsche Durchscnittsfamilie – günstiger, als ein Zafira.

          … Soweit meine Theorie …. 🙂

          • Naja. Der Zafira (-A/-B) hatte doch kein schlechteres Image ?

            Vielmehr will man halt mit neumodischen Anhängsel Tourer/SportsTourer sich anders geben – doch bei vorangehend bekannter Bez. (Zafira, Astra,..) erwartet man auch selbiges dahinter – Caravan-Nutzwerte.

            Andererseits, es ist einfach Image umd Blendwerk was dem einen die Schaar zutreibt und lemminghaft folgt – andere mit Fakten verzweifeln lässt, bzw nur allzu langsam wieder empor kommen lässt.

            Emotionalisieren bringt auch immer polarisieren mit sich 😉

          • Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich gebe dir recht !
            Nur sollte Opel daraus lernen und wieder ein Gegestück zum (langweiligen, aber für Familien leichtes !!! und optimales Raumfahrzeug d.h. Praktisch und Raumoptimiert) Touran anbieten. Der ZT MUSS seine alte (Zafira A/B) Zielgruppe wieder ansprechen. Aber ich denke bei der Zusammenarbeit mit PSA kommt dabei was gutes raus. Das können die Franzosen (Picasso usw.). Auch wenn dabei Design Schnick-Schnack wie die FlexiPiPaPo Mittelarmlehe dem Kostendruck wegfällt. Braucht eh fast niemand … Diese Zielgruppe kauft sich eher was mit nem Stern aus Stuttgart oder ein “Stern des Südens” mit X.

          • Ich stimme Lehmanns Theorie zu. Der Zafira Tourer hat sich von seiner Zielgruppe möglicherweise schon etwas zu weit entfernt, ein etwas günstigerer Nachfolger dürfte m.E. wieder mehr Kunden erreichen. Daher vielleicht Herr Neumanns Intervention bei der Nachfolgerentwicklung.

      • Gewiss, für die Großfamilie ist anderes Kaliber angesagt: VIVARO (Life), womöglich ein Nachfolger dieses Jahr endlich präsent. Im Oktober, Paris, passenderweise mind auf dem Renault-Messestand der baugleiche Bruder.

        PS: Schiebetüren waren angeblich für den ZT auch überlegt, aber noch mehr Gewichtung (/CO2) und Lieferwagen-Image womöglich. ..

  5. Hab mir gerade die weiteren neuen Fotos des Meriva bei Opel Media angeschaut. Facelift sieht klasse aus, aber ich bleib dabei: Das fehlende Stück Chromleiste vorn an den Fenstern geht einfach gar nicht. Hierzu bitte mal ein Statement der Moderatoren. Was ist da in der Designabteilung passiert?

    • @ Drummer79 und didi: Über Geschmack lässt sich wie immer trefflich streiten – auch was Design-Details angeht. Unsere Sichtweise: In der gewählten Form hebt die Zierleiste die markante untere Meriva-Fensterlinie optisch stärker hervor. Den Chrombesatz bis in die vordere Blende fortzuführen, ist für diesen Effekt nicht notwendig beziehungsweise sogar eher kontraproduktiv.

      • Danke für die Stellungnahme zum Thema. Ich moser aber an der Stelle mal noch ein bischen weiter, sorry. Wenn hier von 5 Postern alleine schon drei Leute den Umstand der “fehlenden Chrom-Leiste” beklagen, dann kann man evtl. schon davon ausgehen, daß der Allgemeingeschmack diese Lösung eher als suboptimal empfinden könnte? Dann macht doch bitte wenigstens noch nachträglich und meinetwegen gegen Aufpreis von “fuffisch Euro” einen verschnörkelt-hübschen Meriva-Schriftzug vorne unters Dreieck, oder meinetwegen “Edition” oder “Innovation” (in etwa wie früher die “Berlina”-Scnörkelschriftzüge als Hinweis auf die Ausstattungsvariante). Das sähe vielleicht sogar edel aus.

          • Ach ja: Der Adam beispielsweise hebt sich nicht zuletzt durch so kleine, aber ungemein feine Details wie seinem Adam-Schriftzug an der C-Säule von der automobilen Masse ab. Die Summe dieser kleinen, aber feinen Details machen den Adam letztendlich bei den Kunden zu dem Erfolg, der er zweifellos in der jetzigen, immer noch relativ frühen Phase seiner Markteinführung schon ist.
            Auch der Meriva würde mit solch einem kleinen, eleganten Schnörkel (dort im allseits gut sichtbaren vorderen Fenster-Dreieck, im fliessenden Anschluss an die Chromleiste) nochmals eine optische Aufwertung erfahren. An den “Berlina”-Schriftzug mancher früherer Opel erinnert man sich noch heute gerne.

          • Tja, “Unsere Sichtweise. ..”, das klingt für mich nach einem Kompromiss wo die Rotstift-Abteilung sich durchgesetzt hat – die Designer, insbesondere Nils Loeb haben da sicherlich auch eine eigene Meinung (?!..;-)

            @Jeff: Jepp, da steckt allerlei Potential sich optisch abzuheben. Auch wenn Citroen es dem AdAM bereits vormachte (!). Der kleine Opel hat auch noch eine weitere Besonderheit – das kleine Blech-Dreieck über Kotflügel, bzw worauf sich die A-Säule stützt – könnte viel mehr in Szene gesetzt sein ( den Seitenblinker aufnehmen)

  6. @ moderator: Hätte da eine Frage in eigener Sache. Am 05. Dez. 13 habe ich meinen Insignia 4-Türer, Innovation, 1.6 ecotec Direct Injection Turbo (ehemals SIDI) bestellt. Nun teilte mir mein Händler mit, dass alle im Nov. + Dez. 13 bestellten Insignias OHNE Touchpad ausgeliefert werden, da es einen Liefernengpass beim Vorlieferanten gibt. Ich hatte nun die Optionen a) Abnahme ohne Touchpad + P reisnachlass oder b) Storno des akt. Fertigungsauftrages durch Opel u. Neubestellung sowie Auslieferung mit Touchpad. Nun wurde mir die ursprüngliche Auslieferung mit 06. KW 2014 bestätigt, was sich nun verzögert, da ich natürlich Option b) gewählt habe. Immerhin ist das Touchpad ja ein wesentlicher Bestandteil des neuen IntelliLink-Systems und ich würde mir ungern die nächsten 5 Jahre Vorwürfe machen wollen ;). Kann man schon abschätzen, in welchem Zeitraum die Fahrzeuge nun ausgeliefert werden. Wird mein Fahrzeug nun irgendwo geparkt und das Touchpad nachträglich eingebaut oder erfolgt komplette Neuproduktion von Presswerk bis Endmontage. Da würde ja bedeuten dass ich mich auf ca. zwei weitere Monate Wartezeit einstellen kann. Für eine Antwort wäre ich wirklich sehr dankbar.

    Freundliche Grüße an alle hier!

    Basti

    • Das wirst du nur vor Ort beim FOH zu den persönlichen Details klären können. Mittels sog PA-Nummer ist der jew. Produktionsstatus einsehbar.

      Allg. wäre es wirklich mal interessant – wird evtl doch nachgerüstet ?
      Man liest ja sonst nur von besagter Option der Neubestellung=> Neuproduktion (?)

  7. Für mich ist die Aussage seitens der Moderatoren “… unsere Sichtweise” nicht wirklich haltbar. Aus designtechnischer Sicht spielt es zum Betonen der markanten Fensterlinie durchaus eine Rolle, ob man diese in ihrer Gesamtlänge verdeutlicht oder abrupt beginnend kurz vor dem Seitenspiegel. Noch extremer, weil der Spiegelfuß auf der Tür sitzt und nicht in einem Spiegeldreideck. Die jetzige Lösung darf daher wohl eher als kontraproduktiv bezeichnet werden. Die vermeintliche Sichtweise käme dann nämlich auch bei der Fensterlinie am Zafira Tourer zum Tragen und dort hat man das auch gekonnt gelöst. Also bitte, veralbern muss man hier doch Niemanden…

    Nicht, dass so ein Stück Leiste lebensnotwendig wäre – versteht mich nicht falsch – aber es handelt sich hier schlichtweg um einen Designfehler. Sonst nichts. Auch technisch sehe ich keinen Aspekt, der gegen eine optisch harmonische Lösung gesprochen hätte.

    • Jauh – ich will dem funktionslosen Beiwerk auch nicht zwingend mehr beimessen – Aber…

      …wenn man es doch hinten an der geklebten/festen Seitenscheibe (wo zuvor nix zum anknüpfen war !) mit entspr Aufwand anbringt.
      …weiß man einmal darum kann man nicht mehr weg schauen

      …und wie gesagt, wenn man schon aufgesetzte Außenspiegel für nötig erachtet (im ggs dazu lobe ich mir die Studie zuvor) und damit die Fensterunterkante von vorn bis hinten komplett freilegt – sorry, dann macht es bitte auch richtig & konsequent beim aufgelegten Chrom !

      • Genau so sieht´s aus. Denn so, wie es jetzt ist, hätte ich dann den Chrom konsequenterweise ganz weg gelassen… gerade, weil das Facelift ansonsten (OK, bis zum fehlenden Xenon – anderes Thema) doch zumindest äußerlich hervorragend gelungen ist: Tolle neue Front, schöne Rückleuchten, elegante neue Alu-Felgen… also alles, was zum Gesamtbild positiv beiträgt und das Fahrzeug (oder seine Wertigkeit) betont und hervorhebt. Aber das mit der Leiste verstehe, wer wolle. Allerdings wäre es schon schön, wenn Opel diese Kritik beherzigen würde und entsprechend nachbessert in der laufenden Produktion. Ich glaube, es gibt eine nicht unerhebliche Zahl von Interessenten, bei denen gerade bei einem Minivan/Monocab eine ansprechende Gesamtoptik zählt. Zumal viele Konkurrenten da doch etwas sehr gewöhnungsbedürftig gestylt sind.

        • Ach nochwas: Die innere Fläche der “ominösen” vorderen Fensterblende beim Meriva hätte ich in Hochglanz-Schwarz ausgeführt, um somit den Effekt einer bis nach vorne reichenden Fensterfläche zu erzielen, ebenso die B-Säulen-Verkleidung und das Fensterdreieck der hinteren Türen.

          Wenn Opel´s Sichtweise schon darauf ausgelegt ist, die markante Fensterlinie zu betonen… Denn auch durch die großen unlackierten Kunststoffflächen entstehen hier unschöne Unterbrechungen der Fensterfläche.

    • Was ist denn daran allein so schwer vorstellbar – es geht um kaum 10 cm die vorn im Dreieck fehlen.
      Der Abschnitt vor der Vordertür. Und der Ist-Zustand hat doch genug Verbreitung im net

      • Also von der Vorstellung her dürfte es wohl nicht schwer sein, allerdings sieht es z.B. nicht gut aus, wenn das vordere (fehlende) Stück Chrom noch einen Bogen hätte. Hab mal bisschen rumprobiert und das fehlende Stück Leiste ergänzt und siehe da: Es sind in der Tat nur 10 cm mehr, aber es gibt einfach ein anderes, sauberes Bild ab.

        @ garak:
        Vorsicht jedoch beim Einstellen von solchen Bildern. Das bearbeitete Foto hätte ich zwar, alles gut und schön im Privaten, aber: Darf man es überhaupt einstellen oder verletzt man dann Urheberrecht? Es handelt sich nämlich dann um ein offizielles Foto von Opel, was modifiziert wurde, auch wenn im Bild nur so ein Stückchen Leiste reingebastelt wurde. Die Fotos sind ja nur zur Nutzung zum privaten Gebrauch (also Ausdrucken und an die Wand hängen) freigegeben. Hier würde ich es ja weltweit veröffentlichen und dann noch mit Änderungen, die ich für meinen privaten Spaß vorgenommen habe. Nee nee, lieber nicht.

  8. Also für uns sind diese angeblichen Sitze, die aber keine wirklichen sind, der Grund, warum alle drei Zafiraversionen durchgefallen sind.
    Hatte ich schon mal geschrieben. Man kann auf den drei Notsitzen nur kleine Kinder für wenige km transportieren. Mit großen Kindern auf Langstrecke zu gehen, wäre ein Qual. Auch der Unsinn, dass man immer alle Sitze mitschleppen muss, stößt ab. Wenn man einen glatten durchgehenden Laderaum freiräumen könnte, wäre es besser. (Auch die flex7-Ritzen stören.) Und an den echten Sitzen in den Modellen der Konkurrenz überhebt man sich auch nicht. Und besser geformt sind sie auch. Zwei konturlose Flächen sind doch heute als Autositz nicht mehr akzeptabel. Hier wird der Variabilität zu viel geopfert. Für den Fahrer ein AGR-Sitz, aber die Jugendlichen hinten müssen sich nach der Fahrt in orthopädische Behandlung begeben? Wie paradox!

    • Volle Zustimmung.
      Wer schon einmal das “Vergnügen” hatte auf der Rückbank des Tourers eine längere Strecke zu fahren wird wissen was ich meine. Die Sitzfläche zu hart, die Kopfstützen nicht optimal positioniert und die Armauflagen in den hinteren Türverkleidungen sind viel zu klein, die Verkleidungen an sich ragen aber zu weit in den Innenraum.
      Alles in allem sehr unbequem.

      • Am ZT zeigt siech wieder mal ganz deutlich: Das Design kommt vor der Funktionalität. Sieht alles Klasse aus, ist aber im Alltag hinderlich, unpraktisch und nicht kaufbar. Nicht umsonst verkauft sich das Auto ganz schlecht. Man ist von außen begeistert (absolut tolles Design), aber wenn man reinsitzt (ich damals mit meinen zwei Kindern) innerhalt 2 Minuten davon überzeugt, das wir so ein Auto nicht wollen, da alles irgenwie toll aussieht, aber Platz verbraucht und unpraktisch ist …
        Unser dann gekaufte Ford Grand C-Max ist zwar kein Augenschmaus, aber da ist alles, wo es sein muß. Genug Platz. Kein Schnick-Schanck SitzFlexFlax. Und billiger allemal (mit tollem 3 Zylinder 1.0 Motor der vor Sparsamkeit nur so trotzt.)

  9. @ Marketing “Angrillen bei Opel”
    Liebes Marketing, das “Angrillen bei Opel” ist wirklich eine tolle Idee, jedoch hat man vermehrt von den Kunden wahrgenommen dass der Zeitpunkt zu früh ist und einfach zu kalt um sich gemütlch Draußen an einem Steak zu erfreuen.
    Im März wenn die ersten Sonnenstrahlen Wärme ausstrahlen und Kauffreude signalisieren würde so ein Event deutlich mehr für den Opel-Händler/Opel bringen, zumal diese Events dem Händler Aufwand und Kosten bereiten der sich dann aber auch lohnen soll und zufriedene Käufer und Besucher anzieht.

    Bitte für den Mokka aktuell wieder vermehrt Werbung machen da die Lieferzeit jetzt zum Glück auf 3-4 Monate gesunken ist.
    Evtl. wären hier auch noch weitere schöne Metallicfarben angebracht, z.B. das neue Smaragd Grün oder Anthrazit Metallic würde dem Mokka auch gut stehen,,,
    Bevor die Mitbewerber auf den Markt kommen, muß Opel zeigen wie gut ihr Produkt ist.

    • Weitere Vorschläge zum Mokka:

      Motoren:
      – 1.6 SIDI 4×4 (170 PS)
      – 1.6 CDTI und 1.6 CDTI 4×4 (136 PS)
      – 2.0 CDTI 4×4 (165 PS)

      Lackierungen:
      – Powerrot
      – Platin Anthrazit

      Ausstattung:
      – Volllackierung (z.B. in Verb. mit OPC-line-Paket)
      – el. Parkbremse (evtl. optional wie bei Astra)
      – 4 Fensterheber immer serienmäßig

    • Zustimmung. Ich war auch nicht zum Angrillen, weil das im Januar zwar ein Gag ist. Aber nicht lustig. Termin mehr Richtung Winterende wäre besser. Schon allein wegen der Probefahrten.

  10. Nicht zu vergessen Automatik mit Allradantrieb! Das mit der Volllackierung wünsche ich mir auch. Die Striche im Display sonder Rueckfahrkamera müssen auch wieder her! Wie wäre es mit nemOPC?! Mokka for 24h Rennen!!!

    • Automatik und Allrad ist immer gut – einerlei welches Modell 🙂
      Den Mokka im Renntrim? Na dann wohl eher bei einer Sache ähnlich “Paris-Dakar”. Aber das müßte sich wohl eher ein Rennstall auf die Fahne schreiben. Mal ehrlich… Das wäre der Hammer, wenn der Opel-Blitz durch die Wüste zucken würde… Wie wäre es mit einer MokkaOPC-Trophy für gut betuchte Opelfreunde? Strecke z.B. Rüsselsheim-Kapstadt oder Rüsselsheim-Peking. Das Megamarketingevent!

      • www. marathonrally. com/news/22485.0.html

        …entsprechendes in “Mokka-Optik” gibt es schon. Mit Serienmodellen haben die aber nix gemeinsam – bis auf das Emblem. Siehe auch MINI Countryman bei der “Dakar”, wird hier nebenan in Trebur aufgebaut.
        Ein Monster-Teil an Technik, die Marken-Hülle darüber,… beliebig !

  11. Ich finde den Wintertermin für´s Angrillen gut – im Sommer wird ständig irgendwo gegrillt. Somit schmeckt´s im Winter gleich doppelt so gut. Außerdem haben die Leute im Winter mehr Zeit übrig..

  12. Hallo Mot, das stimmt wohl. Und mit einem Glühwein kann man die ganze Veranstaltung noch etwas aufpeppen. Auch ein Lagerfeuer macht sich beim winterlichen Grillen ganz gut. 😉 Viele Grüße Salim

    • Dann sollten evtl die Abendstunden hinzugezogen werden, wo sich offenes Feuer besser in Szene setzen lässt. Als ein grauer Samstag-Vormittag. Zum Glühwein noch ein Atemalkoholtest/Präventions-Stand + “Trunkenheitsbrille” zum simulieren…;-)

  13. @Mod:
    Wie schaut es denn hierzulande noch mit einer familienfreundliche(re)n Lösung zu der Problematik in Sitzreihe 2 aus ?
    Wo kurz nach Verkaufsstart die Zulassung für 3 Kindersitze entzogen wurde.
    Denn aktuell erfährt man hier,

    www. motor-talk. de/forum/hohe-familientauglichkeit-anzahl-der-moeglichen-kindersitze-t3649313.html?page=35#post41944818

    …, dass es Opel(-Schweiz) doch noch vollbracht hat !

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